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VoIP (Voice over IP)

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    Kaufberatung Internettelefonie (VoIP)

     

    1. Einfach und günstig

    Wer Internettelefonie sagt, meint „VoIP“. Das Kürzel steht für „Voice over IP“, also für „Stimme über das Internet-Protokoll“. Teilweise wird Internettelefonie auch mit „All-IP“ umschrieben, was bedeutet, dass sämtliche Telefondaten über das Internet übertragen werden. Zudem treffen Sie auf das Kürzel SIP. Es beschreibt das für Internettelefonie gebräuchliche Netzwerkprotokoll.

    Vermutlich telefonieren Sie bereits, ohne es zu ahnen, über das Internet. Viele Telefongesellschaften verwenden zum Gesprächstransport bereits das Internet. Dazu wandeln sie die Audiosignale der Telefongespräche in kleine Datenpakete und schicken sie zum Empfänger, wo diese wieder in Analogsignale verwandelt und an dessen Telefon übertragen werden.

    Wollen Sie nun aktiv über das Internet telefonieren, wandeln Sie diese Daten selbst schon in Datenpakete um, bevor Sie diese an eine Telefongesellschaft zur Übertragung weiterreichen.

    Das hat einige Vorteile: Oftmals sind die Gesprächskosten günstiger. Teilweise telefonieren Sie sogar kostenlos, etwa wenn Ihr Gesprächsteilnehmer denselben VoIP-Anbieter verwendet. Zudem können Sie weiterhin eine Festnetznummer verwenden.

    Im Folgenden stellen wir Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten vor, per VoIP zu telefonieren und hoffen, Ihnen damit eine Hilfe bei der Kaufentscheidung bieten zu können. 

     

    2. Voraussetzungen für Internettelefonie

    Wichtig für Internettelefonie ist ein einigermaßen flotter Internetzugang, der ein Megabit Daten oder mehr pro Sekunde übertragen kann. Idealerweise nutzen Sie einen DSL-, Kabel- oder vergleichbaren Zugang, so dass die normale Telefonleitung gleichzeitig zur Verfügung steht.

    Wollen Sie sich komplett von der Festnetztelefonie verabschieden oder nur noch über das Internet telefonieren, genügt ein Telefon, das lediglich Gespräche über das Internet erlaubt. Beide Typen finden sie kabelgebunden oder auch als tragbare Versionen. Die tragbaren Telefone funken dann per WLAN (VoIP) und DECT (Festnetz) oder nur per WLAN, je nach Version.

    Gut zu wissen: VoIP-Telefonie erfolgt wie klassische Telefonie nur per Ton. Um Videogespräche führen zu können, verwenden Sie eine Kommunikationslösung wie beispielsweise Skype am Computer, Tablet oder Smartphone.

     

    Auch mit dem Smartphone können Sie VoIP-Telefonate führen, wenn Sie eine entsprechende App installieren. Sollte Ihr Mobilfunkanbieter die Nutzung im Mobilfunknetz ausschließen, klappt das aber problemlos im WLAN. In jedem kabellosen Netzwerk sind sie dann weltweit unter Ihrer Festnetznummer erreichbar.

    3. Was ist mit Fax?

    Eine Frage, die wichtig für alle ist, die nur noch über das Internet telefonieren möchten, gleichzeitig aber auch Faxversand und -empfang benötigen, ist ob Sie beides gleichzeitig tun können. Die Antwort darauf ist nicht ganz einfach.

    Faxen ist grundsätzlich auch über das Internet möglich. Voraussetzung: ein VoIP-Adapter mit entsprechender Anschlussbuchse für Ihr Faxgerät. Allerdings kann es bei dieser Methode zu Übertragungsproblemen kommen. Der Grund liegt darin, dass Faxgeräte eigentlich direkten, ununterbrochenen Kontakt miteinander benötigen, um sich auf ein Übertragungsprotokoll zu einigen und die Datenübertragung komplett abwickeln zu können.

    Beim Versand über das Internet werden die Informationen allerdings in kleine Datenpakete verpackt und einzeln übertragen. Ein ununterbrochener Kontakt existiert folglich nicht. Solange es nicht zu Verlusten von Datenpaketen kommt, ist das oftmals kein Problem. Die Faxe werden trotzdem übertragen. Kommt es allerdings zu Unterbrechungen oder Verzögerungen, bricht die Übertragung sofort ab.

    Sie können den Transfer durch eine feste Vorgabe der Signalkodierung etwas stabiler machen, sofern das Faxgerät dieses zulässt. Wählen Sie zum Beispiel a-law oder u-law, sollte die Übertragung stabiler sein. Relativ zuverlässig klappt der Faxversand über das T.38-Protokoll, das jedoch nicht alle Provider unterstützen. Auch Ihr Router muss dieses Protokoll unterstützen.

    Weitere Möglichkeit: Faxen Sie über den PC. Manche VoIP-Anbieter bieten ihren Kunden spezielle Druckertreiber an. Damit lassen sich Dokumente direkt aus jedem Programm heraus über den Druckbefehl als Fax über das Internet senden. Eine Versandbestätigung gibt es per E-Mail. Nachteil: Papiervorlagen können Sie so nicht faxen oder müssen diese zuvor erst einscannen.

    Manche Router bieten ebenfalls eine Faxfunktion. Sie nehmen Faxe entgegen, wenn der PC ausgeschaltet ist und leiten diese auf Wunsch an Ihre E-Mail-Adresse weiter. Zum Versand über diesen Weg ist es ebenfalls nötig, das Dokument am PC zu erstellen oder zuvor einzuscannen.

    Kabel- oder vergleichbaren Zugang, so dass die normale Telefonleitung gleichzeitig zur Verfügung steht.

    Theoretisch genügen auch langsamere Verbindungen doch drohen dann Gesprächsabbrüche. Bei langsameren Verbindungen kann auch die Sprachqualität leiden, während Sie bei guter, schneller Internetverbindung keinen Qualitätsunterschied zum Festnetz- oder Handytelefonat feststellen dürften. Langsamere Verbindungen sind auch dann problematisch, wenn Sie oder jemand anderes zeitgleich während des Telefonats auf das Internet zugreift. Für diesen Fall gilt: Je schneller der Internetzugang ist, desto besser.


    Damit Sie die Preisvorteile der Internettelefonie voll ausschöpfen können, sollten Sie möglichst einen Vertrag mit echter Flatrate verwenden.

    4. Technische Voraussetzungen

    Die technischen Voraussetzungen sind abhängig davon, wie und wo Sie telefonieren möchten. Haben Sie einen Computer mit Soundkarte, Lautsprecher und Mikrofon, alternativ Headset, erfüllen Sie bereits die Mindestvoraussetzungen. Möchten Sie Ihr vorhandenes, analoges Telefon für Internetgespräche verwenden, benötigen Sie einen sogenannten VoIP-Adapter, der Sprache in Bits und Bytes übersetzt. Dritte Alternative ist ein VoIP-fähiges Telefon, das Sie direkt zur Internettelefonie nutzen können.

    Neben der entsprechenden Hardware benötigen Sie einen VoIP-Telefonvertrag mit einer entsprechenden Telefongesellschaft. Dieser ist vielleicht schon in Ihrem Internetanschluss enthalten, lässt sich beim Provider hinzubuchen oder mit einer anderen Gesellschaft abschließen. In der Regel bekommen Sie dann eine eigene, zusätzliche Telefonnummer, unter der Sie ganz normal angerufen werden können.

    Möglicherweise ist Ihr Internetrouter bereits in der Lage, VoIP-Telefonate abzuwickeln. Dann müssen Sie ihm nur die entsprechenden Daten des VoIP-Providers mitteilen und mit einem VoIP-fähigen Telefon verbinden. Eventuell gibt es auch ein passendes Telefon im Produktsortiment des Router-Herstellers. Dieses sollte dann besonders einfach mit dem Router zu verbinden und einzurichten sein. Selbstverständlich können Sie auch andere kompatible VoIP-Telefone mit solch einem Router verknüpfen.

    Ist Ihr Router nicht in der Lage, VoIP-Telefonate zu vermitteln, können Sie ihn mit einem VoIP-Adapter unter die Arme greifen. Eine mögliche Alternative wäre aber auch, Ihren Router gegen ein neues Modell auszutauschen, da ein neuer Router neben der VoIP-Fähigkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Ausstattung und auch bessere Sendeleistung im WLAN-Bereich bietet. Das käme all Ihren internetfähigen Geräten zugute.

    Das oben angesprochene VoIP-Telefon schließen Sie direkt per Netzwerkkabel an den VoIP-fähigen Router an. Teilweise funktionieren diese Telefone als VoIP-Telefone und gleichzeitig auch als Festnetztelefone, sodass Sie Ihre vorhandene Nummer behalten und mit demselben Telefon Internet- und Festnetzgespräche führen können. Das Telefon ist dann unter der VoIP-Nummer und Ihrer alten Festnetznummer erreichbar.


    Benötigen Sie zuverlässigen Faxversand und -empfang, sollten Sie besser weiterhin auf die normale Telefonleitung setzen. Für den gelegentlichen Dokumentenversand lässt sich die Internetleitung aber guten Gewissens verwenden.