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    Kaufberatung computeruniverse
     

    Sie sind sich nicht sicher welche Art von PC Sie kaufen wollen? Unser Ratgeber sagt ihnen worauf Sie beim Kauf achten sollten, hat das passende Gerät für jedes Budget und gibt Ihnen Hinweise für einige allgemeinen Probleme und wie diese gelöst werden können.

    • Hardware Spezifikationen: Welche Komponenten gibt es? Auf welche Kompatibilitäten muss ich achten? Hier finden Sie die wichtigsten Informationen auf einen Blick.
    • Zusammenstellen oder Komplettsystem?:  Entscheiden Sie selbst! Wollen Sie das Komplettpacket, einen Konfigurator verwenden oder Ihren neuen PC gar selbst zusammenbauen. Der Ratgeber gibt Ihnen Tipps und ist ein kleiner Entscheidungshelfer.
    • Zubehör für alle Ihre Bedürfnisse: Zu jedem PC gehört Maus, Tastatur und Monitor. Der Ratgeber gibt Ihnen Hinweise worauf Sie beim Auswählen Ihres neuen Computer-Zubehörs achten sollten. Außerdem beantwortet er Fragen zu Lautsprechern, Headsets und Virtual-Reality-Brillen.

    PC Systeme

    PC Systeme für Business, Gaming und mehr günstig kaufen. Alle gängigen Betriebssysteme wie Windwos, OSX und Linux zur Wahl.

    Wissenswerte Infos zu PC Systemen: Unser Kaufberater erklärt Ihnen, worauf Sie bei der Auswahl eines PC Systems achten sollten.

     

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        Hardware Spezifikationen – worauf Sie beim Kauf eines PCs achten sollten

        Die Hauptkomponenten bei einem PC sind das Mainboard, der Prozessor, der Arbeitsspeicher, die Grafikkarte, das Netzteil und die Festplatte. Beim Kauf von Einzelteilen – als Ersatzteile oder, wenn Sie einen PC selbst zusammenstellen – ist es besonders wichtig, dass die einzelnen Komponenten zusammenpassen, beziehungsweise miteinander kompatibel sind.

        Achten Sie auf folgende Punkte:

        • Passt der Prozessor auf das Mainboard? Das hängt vom Sockel des Mainboards ab, siehe Tabelle.
        • Welche Art Arbeitsspeicher unterstützt das Mainboard – DDR3 RAM oder DDR4 RAM?
        • Passt das Mainboard ins Gehäuse? Dafür muss die Bauart des Mainboards – ATX und Micro ATX sind die gängigsten – zum Gehäuse passen.

        Mainboard-Sockel

        HerstellerSockelJahrProzessoren
        AMDAM32009AMD Athlon II, Phenom II
        AMDAM3+2009AMD FX-Reihe auf Basis von Vishera und Zambezi
        AMDFM22012AMD Fusion-Prozessoren mit mehreren CPU-Kernen und einem GPU-Kern
        AMDFM2+2013Beispielsweise der APU A10-7850K
        AMDFM32015Summit Ridge Prozessoren auf Basis der Zen-Architektur
        AMDAM42016Summit Ridge, Raven Ridge, Pinnacle Ridge, Bristol Ridge
        AMDTR42017Ryzen Threadripper auf Zen-Basis
        Intel11552011Intel Celeron und Intel i-Reihe auf Basis der Sandy- und Ivy-Bridge
        Intel20112011Intel i7-Reihe auf Basis von Sandy-Bridge-E
        Intel2011-32014Haswell-E-Prozessoren
        Intel11502013Intel i-Reihe mit Haswell- und Broadwell-Architektur
        Intel11512015Intel Skylake-Architektur, auch die zukünftigen Architekturen Kabylake und Cannonlake
        Intel1151 rev22017Intel Coffeelake-Architektur
        Intel20662017Intel SkylakeX-Architektur

        Das Netzteil muss ausreichend stark sein um alle Komponenten mit Strom zu versorgen. An diesem Bauteil sollten Sie nicht sparen. Die benötigte Leistung fürs Netzteil können Sie berechnen. Nutzen Sie dazu die TDP (Thermal Design Power) von Grafikkarte und Prozessor. Diese Angaben finden Sie auf der Verpackung oder in den technischen Daten der Komponenten. Addieren Sie diese Werte. Für die Leistungsaufnahme der weiteren Komponenten können Sie diese Richtwerte nehmen und ebenfalls addieren:

        • Mainboard – 25 Watt
        • Arbeitsspeicher – 6 Watt
        • Festplatte – 10 Watt
        • SSD – 2 Watt
        • Optisches Laufwerk (CD/DVD-Brenner) – 7 Watt

        Das Gesamtergebnis gibt Ihnen einen Richtwert, an dem Sie sich bei der Wahl eines Netzteils orientieren können. Achten Sie darauf, dass Sie ein Netzteil wählen, dass noch etwas Puffer nach oben hat. Bei Volllast sollte ein Netzteil zu 80% ausgelastet sein.

        Tipp: Bedenken Sie auch, dass Sie gegebenenfalls Ihr System zukünftig aufrüsten möchten. Um nicht bei jeder Komponentenanpassung auch das Netzteil ersetzen zu müssen, empfehlen wir hier großzügig zu planen.

        Bei der Festplatte gibt es ebenfalls zwei unterschiedliche Formen: SSD (Solid State Drive) und HDD (Hard Disk Drive). SSDs punkten mit höheren Geschwindigkeiten, sind im Vergleich zu HDDs jedoch teurer. Viele PCs haben heute zwei Festplatten verbaut, eine SSD, um Programme schnell zu starten, und eine HDD, um eine preisgünstigere Alternative für große Datenmengen zu bieten.


        Software: Betriebssystem

         

        Die beiden gebräuchlichsten Betriebssysteme für Computer sind Windows und Mac OS X von Apple. Bei Mac OS X haben Sie den Vorteil, dass Betriebssystem und Rechner vom selben Hersteller, nämlich Apple, kommen und perfekt aufeinander abgestimmt sind. Bei Apple kommt auch schon einiges an Software wie Programme zur Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, für Videoschnitt oder Bildbearbeitung mit.

        Kuchendiagram Betriebssystemverteilung

        Der Vorteil von Windows ist, dass es für Windows generell mehr Software gibt. Außerdem ist die Modell-Auswahl deutlich größer als bei Apple-Rechnern. Wer einen günstigen Einsteiger-PC sucht, wird ebenfalls bei Windows-Geräten fündig, Apple Computer sind teurer und fangen auch erst bei der oberen Mittelklasse an, der günstigste Mac ist der Mac mini ab 841,- Euro.


        Vergleich

        Welcher PC letztlich der richtige für Sie ist, hängt davon ab, was Sie damit machen wollen. Zum Surfen und um Filme anzuschauen und Musik zu hören, genügt ein Einsteiger-PC. Wenn Sie am PC arbeiten und Programme wie Word, Excel und andere Office-Programme nutzen wollen, schauen Sie sich bei den Office-PCs um. Und wenn es ein Gaming-PC sein soll oder der PC für professionelle Bildbearbeitung und Videoschnitt genutzt werden soll, dann muss dieser auch die nötige Leistung bringen.

        Preis-Leistungssieger PCs 2017

         Einsteiger-/Office PC: Lenovo IdeaCentre 310S-08ASR 90G9007VGEMittelklasse-/Allround-PC: Acer Aspire GX-781 DG.B8CEG.069Gaming-PC: Hyrican Hyrican Striker red 6367 i5-9400F
        BetriebssystemWindows 10Windows 10Windows 10
        ProzessorAMD A9-9425Intel Core i5-7400 4x 3.00 GHzIntel Core i5-9400F 6x 2.90 GHz
        GrafikAMD Radeon R5 Shared MemoryNVIDIA GeForce GTX 1050 2.0 GBNVIDIA GeForce RTX 2060 6.0 GB
        Arbeitsspeicher8 GB RAM8 GB RAM16 GB RAM
        Festplatte2 TB HDD256 GB SSD480 GB SSD, 1 TB HDD
        AnschlüsseWLAN, 2x USB 3.1, 2x USB 2.0WLAN, 3x USB 3.1, 4x USB 2.0WLAN, 4x USB 3.1, 4x USB 2.0
        PreisAb € 397,-Ab € 666,-Ab € 1044,-

        Zusammenstellen oder Komplettsystem

        Drei Möglichkeiten haben Sie beim Kauf eines PCs: Sie können ein fertiges PC-System kaufen, mithilfe des Konfigurators den passenden PC für Ihre Ansprüche finden oder die einzelnen Komponenten kaufen und den Rechner selbst zusammenbauen.

        PC-Komplettsystem

        PC-System

        Dies ist die einfachste Art und Weise, um einen neuen Computer zu kaufen. Sie entscheiden sich für ein fertiges System und müssen es zuhause nur noch anschließen. Der Vorteil ist, dass Sie neben der Auswahl des PCs keinen weiteren Aufwand betreiben müssen – auspacken, anschließen, einschalten, fertig. Für weniger versierte Anwender ist dies die sicherste Methode. Abstriche müssen Sie gegebenenfalls bei der Flexibilität seines PC-Systems machen, da Sie nur auf vorgefertigte Systeme zugreifen können.

        PC mit Hilfe des Konfigurators zusammenstellen

        Für fortgeschrittene Nutzer ist der Konfigurator geeignet, um den passenden PC zu finden, der zu Ihren Ansprüchen passt. Mit einem PC-Konfigurator, können Sie selbst auswählen, welche Komponenten Sie in Ihrem System haben möchten, der Konfigurator stellt aber sicher, dass alle Komponenten miteinander kompatibel sind. Nach Auswahl des PCs kommt dieser auch fix und fertig zusammengebaut zu Ihnen. Diese PCs sind zwar meist etwas teurer als selbstgebaute, allerdings können Sie sicher sein, dass alle Komponenten zueinander passen und alles reibungslos funktioniert.

        PC selbst zusammenbauen

        Experten können ihren PC auch selbst zusammenbauen. Das bedeutet dann zwar deutlich mehr Arbeit, aber Sie bekommen dafür auch genau die Komponenten, die Sie tatsächlich benötigen und die genau Ihren Anforderungen entsprechen. Meist ist ein selbstgebauter PC etwas günstiger als ein Komplettsystem.

        Achten Sie beim Kauf einzelner Bauteile darauf, dass alle zusammenpassen: Ist das Mainboard fürs Gehäuse geeignet? Passen die RAM-Riegel aufs Mainboard? Ist das Netzteil stark genug? Passt der Prozessor aufs Mainboard? (Für mehr Informationen siehe Abschnitt 1 Spezifikationen.)


        Preis

        Office-PCs für Word, Excel und Co. bekommen Sie für unter 500,- Euro. Die Anforderungen für Büroanwendungen und fürs Surfen sind niedrig: Sie brauchen weder eine leistungsstarke Grafikkarte noch einen leistungsstarken Prozessor, um damit arbeiten oder surfen zu können. Überlegen Sie sich vor dem Kauf, wie viel Speicherplatz Sie benötigen, und achten Sie auf die Größe der Festplatte(n). Bedenken Sie auch, wie viele Anschlüsse (für Tastatur, Maus, Drucker etc.) Sie brauchen.

        • Keine Grafikkarte notwendig (die OnBoard Karte des Motherboards reicht aus)
        • Mindestens 4 GB RAM sollten es schon sein

        Mittelklasse-/Allround-PCs für (fast) alle Fälle

        Wenn Sie häufiger am PC sitzen und auch etwas aufwändigere Programme wie beispielsweise Photoshop Elements oder auch Photoshop CC nutzen oder Computerspiele mit mittleren Anforderungen spielen wollen, dann sollten Sie darauf achten, dass eine dedizierte Grafikkarte verbaut ist (und nicht nur die Intel HD Graphics, die bereits im Prozessor integriert ist). Beim Arbeitsspeicher sind 8 GB sinnvoll. So können Sie auch mehrere Programme gleichzeitig öffnen. Bedenken Sie bereits beim Kauf, wie viel Speicherplatz und welche Anschlüsse Sie brauchen. Beim Preis sollten Sie ab 500,- Euro aufwärts für einen solchen Allround-PC einkalkulieren.

        • Mittelklasse CPU und Grafikkarte empfohlen
        • 8 GB Arbeitsspeicher (RAM)s
        Gaming-PC

        Gaming-PCs müssen leistungsstark sein, um den Mindestanforderungen aktueller Spiele-Highlights zu genügen. Für ein ungetrübtes Spielvergnügen sollte es mindestens ein i5-Prozessor und eine RTX 2060 Grafikkarte sein. Beachten Sie, dass wenn Ihr PC nur die Mindestanforderungen für ein Spiel erfüllt, Sie es nur mit Einschränkungen bei den Grafik-Einstellungen spielen können, und auch dann oft nicht flüssig. Der Preis für Gaming-PCs beginnt bei ca. 750,- Euro, für bessere Systeme müssen Sie ab 1.000,- Euro aufwärts rechnen. Richtige High-End Gaming-PCs kosten auch schnell mehrere tausend Euro.

        • Grafikkarte und SSD sind hier ausschlaggebend
        • Bei der CPU darf ruhig eine etwas ältere Generation gewählt werden
        • 8 GB RAM sollten es mindestens sein