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PC Systeme

PC Systeme für Business, Gaming und mehr günstig kaufen. Alle gängigen Betriebssysteme wie Windwos 8, OSX und Linux zur Wahl.
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    ASUS Vivo Mini PC VM65-G116Z i3-7100U 4GB 128GB SSD W10 Mini-PC mit Windows 10

    • Mini-PC, Windows 10 64 Bit
    • Intel® Core™ i3-7100U 2x 2.40 GHz
    • Intel® HD Graphics 630 Shared Memory
    • 4 GB RAM, 128 GB SSD
    • WLAN, 6x USB 3.1 Gen1
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    ASUS VIVO VM65-G096M Mini-PC ohne Betriebssystem

    • Mini-PC, ohne Betriebssystem
    • Intel® Core™ i5-7200U 2x 2.50 GHz
    • Intel® HD Graphics 620 Shared Memory
    • 8 GB RAM, 128 GB SSD
    • WLAN, 6x USB 3.1 Gen1, 6x USB 2.0
    593,55 €
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    ASUS Vivo Mini UN65U-M005M Mini-PC ohne Betriebssystem

    • Mini-PC, ohne Betriebssystem
    • Intel® Core™ i3-7100U 2x 2.40 GHz
    • Intel® HD Graphics 620 Shared Memory
    • 4 GB RAM, 128 GB SSD
    • WLAN, 4x USB 3.1 Gen1
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    ASUS VIVO VM45-G052Z Mini-PC mit Windows 10 Pro

    • Mini-PC, Windows 10 Pro 64 Bit
    • Intel® Celeron 3865U 2x 1.80 GHz
    • Intel® HD Graphics 610 Shared Memory
    • 4 GB RAM, 32 GB SSD
    • WLAN, 6x USB 3.1 Gen1
    -7%
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    286,03 €
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    Dell OptiPlex 3050 MFXX8 Mini-PC mit Windows 10 Pro

    • Mini-PC, Windows 10 Pro 64 Bit
    • Intel® Core™ i3-7100T 2x 3.40 GHz
    • Intel® HD Graphics 630 Shared Memory
    • 4 GB RAM, 128 GB SSD
    • WLAN, 4x USB 3.1 Gen1, 2x USB 2.0
    383,43 €
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    HP ProDesk 400 G4 MT 1JJ56EA Mini-PC mit Windows 10 Pro

    • Mini-PC, Windows 10 Pro 64 Bit
    • Intel® Core™ i5-7500 4x 3.40 GHz
    • Intel® HD Graphics 630 Shared Memory
    • 8 GB RAM, 256 GB SSD, DVD-Brenner
    • 4x USB 3.1 Gen1, 4x USB 2.0
    -7%
    UVP 634,60 €
    592,41 €
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    HP Pavilion 590-p0517ng 4CP24EA Mini-PC ohne Betriebssystem

    • Mini-PC, ohne Betriebssystem
    • ARM Core™ i7-8700 6x 3.20 GHz
    • NVIDIA GeForce® GTX 1050 2.0 GB
    • 8 GB RAM, 128 GB SSD, 1 TB HDD, DVD-Brenner
    • WLAN, 1x USB 3.1 Gen1 Typ C, 4x USB 3.1 Gen1, 4x USB 2.0
    716,62 €
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    Hyrican MSI Dragon Edition 5916 Tower-PC mit Windows 10

    • Tower-PC, Windows 10 64 Bit
    • Intel® Pentium® Gold G5400 2x 3.70 GHz
    • NVIDIA GeForce® GTX 1050Ti 4.0 GB
    • 8 GB RAM, 1 TB HDD
    • WLAN, 8x USB 3.1 Gen1, 10x USB 2.0
    716,62 €
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    Kaufberatung PC-Systeme

     

    1. Hardware Spezifikationen – worauf man beim Kauf eines PCs achten sollte

    Die Hauptkomponenten bei einem PC sind das Mainboard, der Prozessor, der Arbeitsspeicher, die Grafikkarte, das Netzteil und die Festplatte. Beim Kauf von Einzelteilen – als Ersatzteile oder, wenn man einen PC selbst zusammenstellt – ist es besonders wichtig, dass die einzelnen Komponenten zusammenpassen, beziehungsweise miteinander kompatibel sind.

    Achten Sie auf folgende Punkte:

    • Passt der Prozessor auf das Mainboard? Das hängt vom Sockel des Mainboards ab, siehe Tabelle.
    • Welche Art Arbeitsspeicher unterstützt das Mainboard – DDR3 RAM oder DDR4 RAM?
    • Passt das Mainboard ins Gehäuse? Dafür muss die Bauart des Mainboards – ATX und Micro ATX sind die gängigsten – zum Gehäuse passen.
     

    Mainboard-Sockel

    Hersteller Sockel Jahr Prozessoren
    Intel  1155  2011  Intel Celeron und Intel i-Reihe auf Basis der Sandy- und Ivy-Bridge 
    Intel  2011  2011  Intel i7-Reihe auf Basis von Sandy-Bridge-E 
    Intel  2011-3  2014  Haswell-E-Prozessoren 
    Intel  1150  2013  Intel i-Reihe mit Haswell- und Broadwell-Architektur 
    Intel  1151  2015  Intel Skylake-Architektur, auch die zukünftigen Architekturen Kabylake und Cannonlake 
    Intel  2066  2017  Skylake X, Skylake W, Kabylake X-Prozessoren 
    AMD  AM3  2009  AMD Athlon II, Phenom II 
    AMD  AM3+  2009  AMD FX-Reihe auf Basis von Vishera und Zambezi 
    AMD  FM2  2012  AMD Fusion-Prozessoren mit mehreren CPU-Kernen und einem GPU-Kern 
    AMD  FM2+  2013  Beispielsweise der APU A10-7850K 
    AMD  FM3  2015  Summit Ridge Prozessoren auf Basis der Zen-Architektur 
    AMD  AM4  2017  Ryzen-Prozessoren 

    Das Netzteil muss ausreichend stark sein um alle Komponenten mit Strom zu versorgen. An diesem Bauteil sollte man nicht sparen. Die benötigte Leistung fürs Netzteil können Sie berechnen. Nutzen Sie dazu die TDP (Thermal Design Power) von Grafikkarte und Prozessor. Diese Angaben finden Sie auf der Verpackung oder in den technischen Daten der Komponenten. Addieren Sie diese Werte. Für die Leistungsaufnahme der weiteren Komponenten können Sie diese Richtwerte nehmen und ebenfalls addieren:

    • Mainboard – 25 Watt
    • Arbeitsspeicher – 6 Watt
    • Festplatte – 10 Watt
    • SSD – 2 Watt
    • Optisches Laufwerk (CD/DVD-Brenner) – 7 Watt

    Das Gesamtergebnis gibt Ihnen einen Richtwert, an dem Sie sich bei der Wahl eines Netzteils orientieren können. Achten Sie darauf, dass Sie ein Netzteil wählen, dass noch etwas Puffer nach oben hat. Bei Volllast sollte ein Netzteil zu 80% ausgelastet sein.

    Tipp: Bedenken Sie auch, dass Sie gegebenenfalls Ihr System zukünftig aufrüsten möchten. Um nicht bei jeder Komponentenanpassung auch das Netzteil ersetzen zu müssen, empfehlen wir hier großzügig zu planen.

    Bei der Festplatte gibt es ebenfalls zwei unterschiedliche Formen: SSD (Solid State Drive) und HDD (Hard Disk Drive). SSDs punkten mit höheren Geschwindigkeiten, sind im Vergleich zu HDDs jedoch teurer. Viele PCs haben heute zwei Festplatten verbaut, eine SSD, um Programme schnell zu starten, und eine HDD, um eine preisgünstigere Alternative für große Datenmengen zu bieten.

     

    2. Software: Betriebssystem

    Die beiden gebräuchlichsten Betriebssysteme für Computer sind Windows und Mac OS X von Apple. Bei Mac OS X haben Sie den Vorteil, dass Betriebssystem und Rechner vom selben Hersteller, nämlich Apple, kommen und perfekt aufeinander abgestimmt sind. Bei Apple kommt auch schon einiges an Software wie Programme zur Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, für Videoschnitt oder Bildbearbeitung mit.

    Der Vorteil von Windows ist, dass es für Windows generell mehr Software gibt. Außerdem ist die Modell-Auswahl deutlich größer als bei Apple-Rechnern. Wer einen günstigen Einsteiger-PC sucht, wird ebenfalls bei Windows-Geräten fündig, Apple Computer sind teurer und fangen auch erst bei der oberen Mittelklasse an, der günstigste Mac ist der Mac mini ab 569,- Euro.

     

    3. Vergleich

    Welcher PC letztlich der richtige für Sie ist, hängt davon ab, was Sie damit machen wollen. Zum Surfen und um Filme anzuschauen und Musik zu hören, genügt ein Einsteiger-PC. Wenn Sie am PC arbeiten und Programme wie Word, Excel und andere Office-Programme nutzen wollen, schauen Sie sich bei den Office-PCs um. Und wenn es ein Gaming-PC sein soll oder der PC für professionelle Bildbearbeitung und Videoschnitt genutzt werden soll, dann muss dieser auch die nötige Leistung bringen.

     

    Preis-Leistungssieger PCs 2017

      Einsteiger-/Office PC: Fujitsu ESPRIMO P557-P141DE Mini-PC Mittelklasse-/Allround-PC: Lenovo IdeaCenter 620S-03IKL Gaming-PC: Hyrican CyberGamer 5723 Forest
    Betriebssystem Windows 10 Professional 64 Bit  Windows 10 64 Bit  Windows 10 64 Bit 
    Prozessor  Intel Pentium G4560  Intel Core i5-7400T 4x 2,4 GHz  Intel Core i7-7700 4x 3,6 GHz 
    Grafik  Intel HD Graphics 610 Shared Video Memory  Nvidia GeForce 1050Ti  Nvidia GeForce 1060 
    Arbeitsspeicher  4 GB RAM  8 GB RAM  8 GB RAM 
    Festplatte 500 GB HDD  16 GB SSD, 2 TB HDD  120 GB SSD, 1 TB HDD 
    Anschlüsse 4x USB 3.1, 6x USB 2.0  4x USB 3.1  4x USB 3.1, 4x USB 2.0 
    Preis Ab € 378,-  Ab € 769,-  Ab € 999,- 
     

    4. Zusammenstellen oder Komplettsystem

    Drei Möglichkeiten haben Sie beim Kauf eines PCs: Sie können ein fertiges PC-System kaufen, mithilfe des Konfigurators den passenden PC für Ihre Ansprüche finden oder die einzelnen Komponenten kaufen und den Rechner selbst zusammenbauen.

     

    PC-Komplettsystem

    Dies ist die einfachste Art und Weise, um einen neuen Computer zu kaufen. Sie entscheiden sich für ein fertiges System und müssen es zuhause nur noch anschließen. Der Vorteil ist, dass Sie neben der Auswahl des PCs keinen weiteren Aufwand betreiben müssen – auspacken, anschließen, einschalten, fertig. Für weniger versierte Anwender ist dies die sicherste Methode. Abstriche muss man gegebenenfalls bei der Flexibilität seines PC-Systems machen, da man nur auf vorgefertigte Systeme zugreifen kann.

     

    PC mit Hilfe des Konfigurators zusammenstellen

    Für fortgeschrittene Nutzer ist der Konfigurator geeignet, um den passenden PC zu finden, der zu Ihren Ansprüchen passt. Mit einem PC-Konfigurator, können Sie selbst auswählen, welche Komponenten Sie in Ihrem System haben möchten, der Konfigurator stellt aber sicher, dass alle Komponenten miteinander kompatibel sind. Nach Auswahl des PCs kommt dieser auch fix und fertig zusammengebaut zu Ihnen. Diese PCs sind zwar meist etwas teurer als selbstgebaute, allerdings können Sie sicher sein, dass alle Komponenten zueinander passen und alles reibungslos funktioniert.

     

    PC selbst zusammenbauen

    Experten können ihren PC auch selbst zusammenbauen. Das bedeutet dann zwar deutlich mehr Arbeit, aber Sie bekommen dafür auch genau die Komponenten, die Sie tatsächlich benötigen und die genau Ihren Anforderungen entsprechen. Meist ist ein selbstgebauter PC etwas günstiger als ein Komplettsystem, teilweise können Sie auf einzelne Komponenten wie beispielsweise ein DVD-Laufwerk verzichten, wenn Sie beispielsweise das von Ihrem alten Rechner einbauen oder schlicht und einfach darauf verzichten können.

    Achten Sie beim Kauf einzelner Bauteile darauf, dass alle zusammenpassen: Ist das Mainboard fürs Gehäuse geeignet, passen die RAM-Riegel aufs Mainboard, ist das Netzteil stark genug und passt der Prozessor aufs Mainboard? (für mehr Informationen siehe Abschnitt 1 Spezifikationen.)

     

    5. Preis

    Office-PCs

    Office-PCs für Word, Excel und Co. bekommen Sie für unter 500,- Euro. Die Anforderungen für Büroanwendungen und fürs Surfen sind niedrig: Sie brauchen weder eine leistungsstarke Grafikkarte noch einen leistungsstarken Prozessor, um damit arbeiten oder surfen zu können. Überlegen Sie sich vor dem Kauf, wie viel Speicherplatz Sie benötigen, und achten Sie auf die Größe der Festplatte(n). Bedenken Sie auch, wie viele Anschlüsse (für Tastatur, Maus, Drucker etc.) Sie brauchen.

    • Keine Grafikkarte notwendig (die OnBoard Karte des Motherboards reicht aus)
    • Mindestens 4 Gb RAM sollten es schon sein
     

    Mittelklasse-/Allround-PCs für (fast) alle Fälle

    Wenn Sie häufiger am PC sitzen und auch etwas aufwändigere Programme wie beispielsweise Photoshop Elements oder auch Photoshop CC nutzen oder Computerspiele mit mittleren Anforderungen spielen wollen, dann sollten Sie darauf achten, dass eine dedizierte Grafikkarte verbaut ist (und nicht nur die Intel HD Graphics, die bereits im Prozessor integriert ist). Beim Arbeitsspeicher sind 4 GB oder 8 GB sinnvoll. So können Sie auch mehrere Programme gleichzeitig öffnen. Bedenken Sie bereits beim Kauf, wie viel Speicherplatz und welche Anschlüsse Sie brauchen. Beim Preis sollten Sie ab 500,- Euro aufwärts für einen solchen Allround-PC einkalkulieren.

    • Mittelklasse CPU und Grafikkarte werden empfohlen
    • 4 oder besser 8 Gb Arbeitsspeicher (RAM)s
     

    Gaming-PC

    Gaming-PCs müssen leistungsstark sein, um den Mindestanforderungen aktueller Spiele-Highlights zu genügen. Für ein ungetrübtes Spielvergnügen auch ressourcenhungriger Spiele wie beispielsweise Assassins Creed: Origins sollte es mindestens ein i5-Prozessor und eine GTX 1060 Grafikkarte sein. Beachten Sie, dass wenn Ihr PC nur die Mindestanforderungen für ein Spiel erfüllt, Sie es nur mit Einschränkungen bei den Grafik-Einstellungen spielen können, und auch dann oft nicht flüssig. Der Preis für Gaming-PCs beginnt bei ca. 750,- Euro, für bessere Systeme müssen Sie ab 1.000,- Euro aufwärts rechnen. Richtige High-End Gaming-PCs kosten auch schnell mehrere tausend Euro.

    • Grafikkarte und SSD sind hier ausschlaggebend
    • Bei der CPU darf ruhig eine etwas ältere Generation gewählt werden
    • 8 GB RAM sollten es mindestens sein
     

    Beispiel-PC-Systeme für verschiedene Anwendungsbereiche

    Einsteiger-/Office-PC Mittelklasse-/Allround-PC Gaming-PC
    HP 280 G2 MT V7Q80EA Mini-PC  Lenovo IdeaCentre 620S-03IKL  Orion 9000 DG.E0KEG.007 Tower-PC 
    Fujitsu ESPRIMO P557-P141DE Mini-PC  Joy-it CU-1707251  Hyrican Military Gaming 5553 Tower-PC 
    Lenovo ThinkCentre V520 10NK001YGE MT  Medion Akoya P3605 D  Hyrican CyberGamer 5723 
     

    6. Software

    Je nachdem, welche Software Sie auf Ihrem PC nutzen wollen, muss der Computer eine entsprechende Ausstattung haben. Office-Software läuft auch auf günstigen Rechnern mit weniger Leistung, ein Gaming-PC hingegen muss mehr Leistung bringen. Auch für professionelle Bildbearbeitung oder Videoschnitt ist mehr Leistung erforderlich. Hier sollten Sie mindestens auf einen PC mit Intel Core i5 oder Ryzen 5 Prozessor, einer Grafikkarte wie der Nvidia GTX 1060 oder besser sowie auf 8 GB DDR4 RAM setzen. Die Festplatte muss ausreichend groß sein, da aktuelle Spiele viel Platz benötigen – mindestens 1 TB sollte ein Gaming-PC daher haben. Wenn Sie auf ein zukunftssicheres Gaming-System setzen wollen, mit dem Sie auch in den nächsten zwei bis vier Jahren noch die jeweils aktuellen Blockbuster-Spiele spielen können, sollten im PC mindestens ein i7 oder Ryzen 7 Prozessor, eine GTX 1070 oder 1080 Grafikkarte und 16 GB Arbeitsspeicher verbaut sein.

    Bei knappem Budget können Sie ein wenig sparen, indem Sie nicht auf die neueste Hardware setzen, sondern auf die jeweiligen Vorgänger-Komponenten zurückgreifen. Für die meisten aktuellen Spiele muss es nicht die neueste Hardware sein.

     

    7. Zubehör

    Die Basics – Maus, Tastatur, Monitor:

    Ohne diese drei geht es nicht: Zu einem PC gehören Maus, Tastatur und Monitor. Bei allen dreien gilt es, verschiedene Dinge zu beachten.

     

    Die richtige Maus finden

    Bei der Maus stellt sich die Frage, ob sie kabelgebunden oder kabellos sein soll. Der Vorteil bei einer kabellosen Maus liegt auf der Hand: Es gibt weniger Kabelsalat. Außerdem ist man, bei beispielsweise einem Laptop, mobiler. Dafür benötigen Sie eine Batterie – und im Optimalfall auch immer Ersatzbatterien im Haus. Eine Maus mit Akku und Ladestation ist da praktischer, allerdings hat sie auch ein Kabel. Gamer setzen gerne auf Mäuse mit Kabel, da die Reaktionszeit etwas kürzer ist. Außerdem sind sie meist präziser. Kabellose Mäuse verfügen oft über einen Laser, der weniger genau ist als ein LED-Sensor.

    Wenn Sie viel am PC arbeiten oder spielen, empfiehlt sich eine ergonomische Maus, also eine, die eine Vertiefung für den Daumen hat. Außerdem haben viele Mäuse neben der obligatorischen rechten und linken Maustaste und dem Mausrad noch weitere Tasten, die frei programmierbar sind. Für die meisten Anwender ist dies nicht unbedingt notwendig, kann aber beispielsweise zum schnellen Vor- und Zurückblättern im Browser eine echte Erleichterung sein. Gamer nutzen die programmierbaren Tasten, um bestimmte Aktionen auf sie zu legen, was das Spielen vereinfacht und oft komfortabler macht.

    Merkmale Maus:

    • Kabellos: weniger Kabelsalat, mobiler, es werden jedoch Batterien benötigt
    • Kabelgebunden: keine Batterien nötig, schnellere Reaktionszeit, präziser
    • Maus mit Ladestation und Akku: flexibel, jedoch auch mit Kabel (je nach Standort der Ladestation aber weniger störend als bei einer kabelgebundenen Maus)
    • Ergonomische Maus: Gut für langes Arbeiten und Spielen
    • Maus mit programmierbaren Tasten: mehr Komfort, für Gamer interessant
     

    Die passende Tastatur finden

    Bei der Tastatur gibt es ebenfalls Varianten mit und ohne Kabel sowie ergonomische Tastaturen. In der Regel ist es bei der Tastatur schon ausreichend, wenn sie eine Handauflage hat. Eine ergonomische Tastatur ist komfortabler, wenn man lange damit arbeitet. Allerdings ist sie gewöhnungsbedürftig und teurer als Tastaturen, die nicht ergonomisch sind. Mit einer kabellosen Tastatur sind Sie mobiler und haben weniger Kabelsalat. Allerdings benötigen Sie Batterien.

    Außerdem können Sie zwischen einer mechanischen und einer herkömmlichen, einer sogenannten Rubberdome Tastatur wählen. Die herkömmliche hat eine Gummimatte unter den Tasten, die den Kontakt für den Tastaturbefehl auslöst. Sie ist in der Regel günstiger als eine mechanische Tastatur, und zudem leiser im Anschlag. Allerdings sind mechanische Tastaturen haltbarer – sollte doch mal eine Taste kaputtgehen, kann sie einfach ausgetauscht werden.

    Merkmale Tastatur:

    • Kabellos: mehr Ordnung, flexibler, aber es werden Batterien benötigt
    • Kabelgebunden: keine Batterien, weniger flexibel
    • Ergonomische Tastatur: Komfortabel, auch wenn man lange damit arbeitet, gewöhnungsbedürftig, teurer
    • Rubberdome-Tastatur: günstiger als mechanische Tastatur, leiser, weniger langlebig
    • Mechanische Tastatur: langlebig, einzelne Tasten können getauscht werden, teurer
     

    Der Monitor

    Sie sollten heutzutage keinen Monitor kaufen, der kleiner als 23 Zoll ist. Wenn Sie Filme auf Ihrem PC anschauen oder Spiele spielen wollen, ist ein 27-Zoll-Monitor empfehlenswert – die neun Zentimeter mehr Bildschirmdiagonale bringen ein großes Plus an Komfort. Doch auch weitere Eigenschaften sind dafür ausschlaggebend:
    • Hertz: Die Bildwiederholfrequenz – 60 Hz sind in den meisten Fällen ausreichend, für schnelles Gaming und Videobearbeitung sind 120 Hz oder 144 Hz empfehlenswert;
    • Reaktionszeit: Ist bei bewegten Bildern (Filme, Spiele) wichtig, sollte nicht über zehn Millisekunden liegen, je niedriger, desto besser;
    • Kontrast: Beschreibt das Verhältnis von schwarzen und weißen Pixeln, sollte mindestens 350:1 betragen, je höher die vordere Zahl, desto besser;
    • Helligkeit: Lichtstärke des Monitors, wird in Candela pro Quadratzentimeter angegeben, sollte nicht unter 200 Candela/cm³ liegen, je höher, desto besser;
    • Anschlüsse: HDMI, DVI, Displayport – bei einem DVI-Anschluss ist ein zusätzliches Kabel für Tonübertragung nötig, bei HDMI und Displayport nicht; VGA-Anschlüsse sind nicht mehr zeitgemäß; achten Sie darauf, dass der Anschluss des Monitors auch zum Anschluss des PCs passt oder nutzen Sie einen Adapter;
    • Matt oder glänzend: Ein matter Monitor hat den Vorteil, dass er überall aufgestellt werden kann, weil es keine Reflexionen gibt. Ein glänzender Monitor hat kräftigere Farben und höhere Kontrastwerte. Was für Sie besser geeignet ist, hängt somit auch davon ab, wo Sie den Monitor aufstellen. Für Office-Arbeiten ist ein mattes Display die bessere Wahl, für Bild- und Videobearbeitung und für Spiele kann ein glänzender Monitor sinnvoll sein.

    Achten Sie unbedingt darauf, dass Monitor und Grafikkarte zusammenpassen. Manche Monitore unterstützen die FreeSync-Technologie, die von AMD-Grafikkarten unterstützt wird. Andere wiederum setzen auf den GSync-Standard, den nur die Grafikkarten von Nvidia unterstützen. FreeSync und GSync sind Technologien, die dafür sorgen, dass Grafikkarte und Monitor synchron arbeiten. Wenn ein Monitor weder das eine noch das andere unterstützt, ist er sowohl mit Grafikkarten von Nvidia als auch mit denen von AMD kompatibel.

     

    Der gute Ton – Lautsprecher

    Viele Monitore haben zwar Lautsprecher eingebaut, dennoch sind externe Lautsprecher für den PC empfehlenswert, da die Soundqualität einfach besser ist. Je nachdem, wie wichtig Ihnen der Klang ist, tut’s ein 2.0 bzw. 2.1-Lautsprecher-System oder darf es auch ein 5.1 oder 7.1 System mit Surround-Sound sein. Wobei die vordere Zahl für die Anzahl der Boxen steht und die Hintere für die Anzahl der Subwoofer, wobei mehr als ein Subwoofer nicht die Regel ist.

     

    Headsets und Mikrofone

    Wenn Sie viel Musik hören, Filme schauen oder am PC spielen, dabei aber Ihre Mitmenschen nicht stören wollen, sind Kopfhörer empfehlenswert. Für Filme und Musik reichen normale Kopfhörer ohne Mikrofon. Für Gamer sollte es entweder ein Headset (Kopfhörer plus Mikrofon) sein oder Kopfhörer und ein zusätzliches Tischmikrofon, um sich bei Online-Games mit Mitspielern verständigen zu können. Auch Kopfhörer gibt es mit Surround-Sound. Diese eigenen sich auch für Filme und Musik, sind aber gerade für Gaming besonders wichtig.

     

    Trend der Zukunft: VR-Brillen

    Unter Gamern und Nerds sind sie schon voll im Trend: die VR-Brillen wie beispielsweise die Oculus Rift. VR steht für virtuelle Realität. Diese Brillen sind vor allem für Cineasten und Gamer interessant, da sie den Nutzer noch tiefer in die Film- oder Spielwelt eintauchen lassen. Wenn Sie sich für eine VR-Brille interessieren, bedenken Sie die Systemanforderungen:

    Mindestanforderungen Oculus Rift:

    • Grafikkarte: Nvidia 970/AMD 290 – empfohlen: GTX 1060/AMD Radeon RX 480
    • Prozessor: Intel i3-6100/AMD FX4350 – empfohlen: Intel i5-4590
    • Arbeitsspeicher: 8 GB
    • HDMI: ein freier HDMI 1.3-Port
    • USB: 1x USB 3.0, 2x USB 2.0 – empfohlen: 3x USB 3.0, 1x USB 2.0

    Desweiteren testen Sie eine VR-Brille im Vorfeld unbedingt im Laden oder bei Bekannten, um herauszufinden, ob Sie anfällig für „motion sickness“ sind. So faszinierend Virtuelle Realität ist, das Aufsetzen einer VR-Brill kann Übelkeit, ähnlich einer typischen Reisekrankheit verursachen. Aktuell arbeiten die Entwickler noch an Systemen das Erlebnis so angenehm wie möglich zu gestalten.

     

    Weiteres Zubehör – nett, aber keine Pflicht

    1. Drucker & Scanner bzw. Multifunktionsgeräte (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax)
    2. Externe Festplatten, USB-Sticks, NAS
    3. Mousepads
    4. Webcam
    5. Controller, Joysticks, Gamepads
    6. Gaming-Stühle
    7. Schreibtische
     

    Ergonomie – für gesundes Arbeiten am PC

    Ein weiterer Aspekt beim Monitor ist die Ergonomie. Ein höhenverstellbarer Bildschirm lässt sich genau auf den Nutzer abstimmen. Gleiches gilt übrigens auch für den Stuhl, auf dem Sie am PC sitzen. Denn nur so können Sie Ihren Arbeitsplatz – oder den Ort, an dem Sie spielen – so einrichten, dass Sie die richtige Körperhaltung einnehmen, die Sie vor Rückenschmerzen und Augenschmerzen bewahrt. Sinnvoll kann auch ein höhenverstellbarer Tisch sein, um die optimale Körperhaltung vor dem PC zu erreichen.

     

    8. Mögliche Probleme und Lösungen

    Computer fährt nicht hoch

    Es mag banal klingen, aber manchmal ist es wirklich die Lösung: Wenn der PC keinerlei Geräusche von sich gibt, überprüfen Sie den Netzschalter. Der Kippschalter befindet sich in der Regel hinten unten am Tower.

    Ist der Netzschalter auf „an“ gestellt, überprüfen Sie das Netzkabel. Sitzt auch das Netzkabel richtig, könnte entweder das Netzteil defekt sein – ein häufiger Grund – oder das Motherboard.

    Gibt der PC beim Einschalten Pieptöne von sich, fährt aber nicht hoch, handelt es sich um einen Hardware-Defekt. Anhand dieser BIOS-Pieptöne (Beep Codes) lässt sich erkennen, welche Komponente defekt oder falsch eingebaut ist. So können Sie einzelne Komponenten gezielt tauschen. Wenn Sie sich den Tausch selbst nicht zutrauen, helfen die Beep-Codes auch dem Fachmann, den Fehler schnell zu finden und zu beheben. Eine Auflistung der Beep-Codes und deren Bedeutung finden sie auf Wikipedia.


    Kann ich meinen Computer selbst reparieren?: In vielen Fällen können Sie Ihren PC selbst reparieren. Ein Netzteil oder eine Grafikkarte lassen sich relativ leicht austauschen. Achten Sie jedoch darauf, dass das Netzteil ausreichend Leistung bringt und die Grafikkarte zum Monitor passt. Gehen Sie beim Einbau der Grafikkarte vorsichtig vor, um keine anderen Komponenten zu beschädigen. Sie sollten jedoch bedenken, dass Sie bei fertigen PC-Systemen in der Regel Ihre Garantie verlieren, wenn Sie das Gehäuse öffnen. Haben Sie den PC selbst zusammengebaut, können Sie ihn auch bedenkenlos öffnen.

    Die häufigsten Fehlerquellen

    Die häufigsten Fehlerquellen, die sich anhand von Beep Codes ermitteln lassen, sind laut website-go.com die Grafikkarte und der Arbeitsspeicher. Wenn Sie Ihren PC starten und gar keinen Piepton hören (ein kurzes Piepen heißt, dass der Rechner ordnungsgemäß hochfährt), kein Bildschirmsignal bekommen, liegt der Fehler in der Regel beim Netzteil.

     

    Computer erkennt Handy nicht

    Wenn der Computer das Handy nicht erkennt, ist der erste Schritt ein Neustart des Handys und des Computers. Sollte das noch nichts bringen, probieren Sie ein anderes USB-Kabel und einen anderen USB-Port am Rechner.

    Unter Windows 10 kann es zu Problemen bei der Erkennung des Handys kommen. Öffnen Sie den Geräte-Manager. Wenn das Handy dort mit einem gelben Ausrufezeichen versehen unter „tragbare Geräte“ erscheint, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Handy und wählen „Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen“ aus. Dann wählen Sie den Punkt „Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer suchen“ und wählen nun „MTP-USB-Gerät“. Jetzt bestätigen Sie mit „Weiter“ und installieren den korrekten Treiber.

     

    Computer geht einfach aus

    Wenn der Computer einfach ausgeht, kann dies viele Ursachen haben. Überlegen Sie zunächst, ob Sie etwas am PC geändert haben. Wenn ja, setzen Sie den Rechner auf den vorherigen Zustand zurück. Unter Windows 10 gehen Sie dazu in die Systemsteuerung, wählen unter „Wiederherstellung“ den Punkt „Systemwiederherstellung öffnen“ aus und folgen den Anweisungen. Haben Sie erst kürzlich neue Hardware eingebaut oder eine neue Festplatte angeschlossen, kann auch dies die Ursache sein.

    Ein häufiges Problem, wenn der Computer einfach ausgeht, ist die Temperatur. Testen Sie mit Hilfe eines Programms, welche Temperatur das Mainboard und die Festplatte haben. Reinigen Sie außerdem die Lüfter – viele Temperaturprobleme lassen sich so lösen. Auch das Netzteil kann schuld daran sein, dass der PC einfach ausgeht. Vor allem, wenn es schon ein älteres Modell ist, ist ein Defekt sehr wahrscheinlich. Tauschen Sie das Netzteil aus und achten Sie darauf, dass das neue Netzteil ausreichend Leistung bringt.

    Ein Virus kann ebenfalls dafür sorgen, dass der Computer einfach ausgeht. Lassen Sie ein Virenscanner nach Viren und Trojanern suchen. Außerdem sollten Sie die Energieoptionen überprüfen – manchmal sind diese einfach nur falsch eingestellt und der Rechner geht deshalb aus.

    Kann ich meinen Computer selbst reparieren?: In vielen Fällen können Sie Ihren PC selbst reparieren. Ein Netzteil oder eine Grafikkarte lassen sich relativ leicht austauschen. Achten Sie jedoch darauf, dass das Netzteil ausreichend Leistung bringt und die Grafikkarte zum Monitor passt. Gehen Sie beim Einbau der Grafikkarte vorsichtig vor, um keine anderen Komponenten zu beschädigen. Sie sollten jedoch bedenken, dass Sie bei fertigen PC-Systemen in der Regel Ihre Garantie verlieren, wenn Sie das Gehäuse öffnen. Haben Sie den PC selbst zusammengebaut, können Sie ihn auch bedenkenlos öffnen.

     
     

    9. How to

    Ihr PC ist langsam? – So wird er wieder flott

    Wird der Computer immer langsamer, sollten Sie zunächst einmal den Datenmüll entfernen, der sich im Laufe der Zeit angesammelt hat. Dazu eignen sich Programme wie beispielsweise der kostenlose CCleaner. Auch das Defragmentieren der Festplatte kann hier hilfreich sein. Ein weiterer Grund für einen langsamen PC kann ein Virus sein. Neben einem aktuellen Anti-Viren-Programm, das Sie immer aktiv haben sollten, empfiehlt sich hier Malware Bytes, das in der Basis-Version ebenfalls kostenlos ist. Das Programm spürt Viren und Trojaner auf und hilft, sie zu entfernen.

    Ist der Computer schon etwas älter, kann eine Neuinstallation des Betriebssystems sinnvoll sein. Machen Sie zunächst eine Sicherungskopie aller Dateien, die auf dem Rechner gespeichert sind, und stellen Sie sicher, dass Sie ein Installationsmedium für Windows haben – dieses sollten Sie für einen neuen PC direkt nach der Inbetriebnahme erstellen!