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Desktop-PC

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Kaufberatung Desktop-PCs

 

1. Gute Gründe für einen stationären Computer

Auch wenn sich vieles mit Smartphone und Tablet erledigen lässt und ein Notebook hohe Mobilität verspricht, hat ein stationärer Desktop-PC weiterhin seine Daseinsberechtigung. So lassen sich etwa unkompliziert zahlreiche Komponenten austauschen, die den PC erweitern und modernisieren, sodass Sie ihn länger nutzen und individuell an Ihre Ansprüche anpassen können.

Zudem ist für höchste Rechenleistungen und besonders große Bildschirmfläche ein stationärer Computer die bessere Wahl. An ihn lassen sich, je nach Grafikkarte, auch mehr als ein oder zwei Bildschirme anschließen.

Bei der Auswahl eines Desktop-PCs kommt es vor allem auf die Frage an, wozu Sie den Computer einsetzen möchten. Entsprechend ist diese Kaufberatung nach Einsatzzwecken eingeteilt und gibt Ihnen Hilfe bei der Auswahl eines Desktop-PCs

 

2. Für die Familie

Wer mit dem Desktop-PC einfache Dinge erledigen möchte, wie etwa im Internet surfen, Briefe schreiben oder Schnappschüsse und Urlaubsfotos vom Smartphone auf großem Bildschirm betrachten und bearbeiten, hat moderate Ansprüche an einen Desktop-PC. Für diesen Einsatzzweck reicht ein günstiger Allround-PC mit Standardausrüstung.

Eine separate Grafikkarte muss der Computer nicht unbedingt haben. Hier genügt der integrierte Grafikchip im Prozessor. Beim Arbeitsspeicher (RAM) sind bereits vier Gigabyte für einfache Arbeiten ausreichend. Bearbeiten Sie allerdings häufig Bilder, wählen Sie besser acht Gigabyte. Schön ist es, wenn es sich beim Arbeitsspeicher um modernen DDR4-RAM handelt.

Als Dauerspeicher ist eine Standardfestplatte mit 7200 Umdrehungen pro Minute gut geeignet. Schneller startet der PC mit einer SSD. Möchten Sie den Desktop-PC in ein kabelloses Netzwerk einbinden, achten Sie darauf, dass der Computer bereits mit einem WLAN-Modul ausgestattet ist.

Möchten Sie ab und an auch ein Spiel spielen, wählen Sie einen Allround-PC mit fixem Mittelklasseprozessor und leistungsfähiger Mittelklassegrafikkarte. Allerhöchste Bildschirmauflösung sowie extrem gute Bildwiederholraten können Sie damit nicht erreichen aber flüssiger Spielablauf in guter Auflösung ist damit allemal drin.

 

Achten Sie darauf, dass nur ein Arbeitsspeichermodul installiert ist, respektive freie Steckplätze vorhanden sind, dann können Sie den Arbeitsspeicher mit einem zusätzlichen RAM-Modul erweitern.

3. Für Büroarbeiter

Soll der Desktop-PC im Home-Office oder im Büro stehen und dort überwiegend mit Office-Programmen arbeiten, gelten ähnliche Voraussetzungen wie für einen Allround-PC. Deutlich höher sind die Anforderungen an den Desktop-PC demgegenüber, wenn Sie ihn im Grafikbüro einsetzen wollen oder als ambitionierter Privatanwender aufwendige Bildbearbeitung mit sehr hoch aufgelösten Fotos oder auch Videoschnitt durchführen möchten.

Dann benötigen Sie einen Top-Prozessor, mindestens acht, besser aber 16 Gigabyte flotten DDR4-Arbeitsspeicher und eine schnelle SSD. Weiterhin benötigt der Desktop-PC eine moderne, schnelle Grafikkarte mit eigenem Arbeitsspeicher.

Ähnlich sind die Anforderungen an einen Computer, den Sie für aufwendige 3D-Konstruktionen einsetzen wollen. Achten Sie hier zusätzlich darauf, dass die Grafikkarte nicht nur sehr leistungsfähig, sondern auch speziell für diese Aufgaben optimiert ist.

 

Um die Kosten für die Festplatte(n) im Rahmen zu halten, können Sie statt auf eine große SSD auf eine kleinere SSD für Betriebssystem und Programme und eine zusätzliche Standardfestplatte zum Speichern der Daten setzen.

4. Für Spieler

Moderne, hochaufgelöste Spiele mit virtuellen, dreidimensionalen Umgebungen stellen höchste Ansprüche an einen Desktop-PC. Somit benötigen Gaming-PCs sehr schnelle Prozessoren mit vielen Prozessorkernen und mehr als vier Gigahertz Arbeitstakt.

Ebenso wichtig sind sehr kräftige für Spiele optimierte Grafikkarten mit mindestens acht Gigabyte eigenem Videospeicher. Unter 16 Gigabyte DDR4-Arbeitsspeicher sollte ein Gaming-PC nicht haben, mehr ist aber nicht unbedingt nötig, da ein relativ großer Teil der Daten im Speicher der Grafikkarte verarbeitet wird.

Wichtig auch hier: eine große und schnelle Festplatte oder SSD. Achten Sie auch auf ein leistungsfähiges Netzteil. Dieses sollte möglichst noch Kraftreserven haben, damit es auch leistungshungrige Komponenten, die Sie künftig gegebenenfalls nachrüsten möchten, versorgen kann und Sie diese guten Gewissens einsetzen können.

 

Achten Sie bei einem Desktop-PC, der höchste Anforderungen erfüllt, auf eine ausgeklügelte und leise Kühlung, damit keine störende Geräuschkulisse entsteht.

5. Für Apple-Anwender

Wer bereits iPhone und iPad hat, kann überlegen einen Apple-Computer zu wählen. Denn das Zusammenspiel und der Datenaustausch der iOS-Geräte mit dem auf Apple-Computern installierten Mac OS, klappt am geschmeidigsten mit den Rechnern aus gleichem Haus.

Infrage kommt der iMac, den es in unterschiedlichen Größen gibt. Grund: Der Computer ist in den Bildschirm integriert. Den iMac gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Günstigere Modelle eignen sich gut für Office-Arbeiten, Websurfen und die Bearbeitung von Urlaubsbildern plus Videos.

Wer höhere Ansprüche hat, wählt ein Modell mit Top-Prozessor, großem Arbeitsspeicher, leistungsfähiger Grafik und flotter SSD. Diese Modelle eignen sich auch gut für PC-Spiele.

Für professionelle Höchstleistungen eignet sich am besten der iMac Pro. Er ist das Topmodell der iMac-Reihe.

 

Auf einem Apple-Computer können Sie auch Windows installieren. Dieses müssen Sie jedoch getrennt erwerben.

6. Ausstattung und Anschlüsse

Ganz gleich, welchen Desktop-PC Sie wählen, achten Sie auch auf die Ausstattung. Hier dürfen neben dem Genannten keine wichtigen Komponenten fehlen. Dazu zählt beispielsweise ein optisches Laufwerk. Das ist besonders wichtig für Spiele-PCs, um die neuesten Games installieren zu können.

Mindestens ein Ethernet-Anschluss für die Einbindung des Desktop-PC in ein Netzwerk sollte vorhanden sein. Schön wäre zusätzlich eine WLAN-Antenne. Außerdem sollte es ausreichend schnelle USB-Ports für den Anschluss von Drucker, Smartphone, externen Festplatten/SSDs und anderem geben. Achten Sie für leichte Zugänglichkeit auch auf Anschlüsse an der Gehäusefront.

Ein- und Ausgänge für Audiosignale sind ebenso wichtig. Fotografieren Sie mit einer Digitalkamera, profitieren Sie von einem Speicherkartensteckplatz vorne am Gehäuse des Desktop-PC.