Der Profi für glatte Oberflächen – eine Lasermaus

Lasermäuse sind optische Mäuse, die auch auf glatten Oberflächen ohne Probleme funktionieren. Dank der Lasertechnologie ist es möglich, diese Geräte besonders flexibel auf unterschiedlichen Oberflächen zu nutzen.


Eine Lasermaus – nicht nur für das Gaming optimal geeignet?

Sie lieben es, nach der Arbeit noch eine Runde zu zocken. Am Wochenende kann es auch schon einmal passieren, dass Sie für einige Stunden vor dem Rechner sitzen und sich mit Ihren Gegnern duellieren. Dafür haben Sie sich natürlich im Laufe der Zeit das passende Equipment gekauft, um auch wirklich die optimalen Voraussetzungen zu haben, jederzeit gewinnen zu können. Nun brauchen Sie noch eine neue Maus und überlegen, ob Sie sich wieder eine optische oder eine Lasermaus zulegen möchten. In unserem Ratgeber finden Sie alle Informationen, die Sie benötigen, um die richtige Entscheidung zu treffen.


Was ist eine Lasermaus?

Generell handelt es sich bei den meisten Mäusen, die heute angeboten werden, um optische Mäuse. Es gibt aber einen Unterschied in der Technik, die genutzt wird, um die Oberfläche abzutasten. Die Geräte, die heute fast ausschließlich als optische Maus bezeichnet werden, arbeiten mit einem LED-Sensor, der den Untergrund abtastet. Bei der Lasermaus dagegen wird, wie es der Name bereits andeutet, ein Laser genutzt, um den Untergrund abzutasten.

Optische Mäuse mit LED-Sensor sind absolut ausreichend für die Arbeit mit Office-Anwendungen oder das Surfen im Internet. Lasermäuse dagegen arbeiten mit einem gebündelten, schnellen Laser. Eine Lasermaus ist etwas aufwendiger und funktioniert zudem auch sehr gut auf glatten Materialien. Der Grund dafür ist, dass Lasermäuse in der Lage sind, den Untergrund viel feinfühliger abzutasten. Bereits minimale Strukturen auf dem Untergrund sind absolut ausreichend für die digitale Umsetzung der Bewegungssignale durch die Lasermaus. Da Lasermäuse eine besonders hohe optische Auflösung bieten, eignen sie sich optimal für den Gaming-Bereich. Besonders sogenannte High-Sense-Spieler profitieren von diesen Modellen.


Wie funktioniert eine Lasermaus?

Die Entwicklung optischer Mäuse hat die Arbeit mit den Geräten erheblich erleichtert. Die Mäuse mit der neuen Technik haben die alten Varianten, die mit einem Trackball arbeiteten, sehr schnell vom Markt vertrieben. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass optische Mäuse, die LED-Lichtquellen nutzen, Schwierigkeiten mit der Ermittlung der Richtung und Geschwindigkeit der Bewegung auf bestimmten Oberflächen haben. Neben unstrukturierten Oberflächen zählen auch transparente und spiegelnde Oberflächen dazu. Das lässt sich zwar durch das Unterlegen eines Mauspads ausgleichen, aber nicht überall kann oder soll ein Mauspad genutzt werden. Das ist beispielsweise oft der Fall bei Laptops, die unterwegs eingesetzt werden.

Um diesen Nachteil auszugleichen, wurden Lasermäuse entwickelt. Durch den sogenannten Speckle-Effekt sind sie in der Lage, auch mit sehr glatten Oberflächen wie poliertem Holz oder Metall klarzukommen. Der Speckle-Effekt sorgt auch auf gering strukturierten Oberflächen für einen besonders hohen Kontrast.

Als Laserdiode wird in Lasermäusen für gewöhnlich ein recht günstiger Oberflächenemitter (VCSEK) genutzt. Der Laserstrahl dieses Emitters wird durch eine optische Linse, die sich im Gehäuse befindet, aufgeweitet. Dadurch ist der Laserstrahl in der Lage, eine kleine Fläche unterhalb der Maus zu beleuchten. Meistens ist die Fläche gerade einmal weniger Millimeter groß. Im Gehäuse befindet sich aber auch der optische Empfänger, der direkt neben der Laserdiode angebracht ist. Dessen Aufgabe ist es, über ein Linsensystem das von der Oberfläche reflektierte Licht aufzunehmen. Je nach Typ der Maus können pro Sekunde einige tausend Einzelbilder, auch als Frames bezeichnet, detektiert werden. Bis zu 700 Bilder pro Sekunde sind üblich. Diese Bilder werden anschließend verarbeitet und die Informationen zum PC übertragen. Die Auflösung der Lasermäuse kann sehr unterschiedlich sein, von 200 dpi bis 8000 dpi stehen verschiedene Modelle zur Verfügung. Dadurch bietet eine Computer Lasermaus eine sehr hohe Abtastgenauigkeit. Das ist der Grund, warum gerade Gamer häufig Lasermäuse kaufen.


Wie hoch ist die Abtastgenauigkeit von Lasermäusen?

Lasermäuse werden häufig als Gaming Mäuse genutzt. Die besonders hohe Abtastgenauigkeit, die Lasermäuse bieten, sorgt dafür, dass sie sich optimal für das Gaming eignen. Für gewöhnlich lässt sich die Abtastgenauigkeit an solchen Modellen in Stufen einstellen. Üblich sind hier Werte, die zwischen 800 und 2000 dpi (Dots per Inch) liegen. Diese Modelle sind für alle alltäglichen Aufgaben und den Einsatz im Büro geeignet. Eine Lasermaus, die für das Gaming genutzt wird, muss aber eine höhere Abtastgenauigkeit bieten. Oft liegen die entsprechenden Modelle bei über 8000 dpi. Jeder Gamer, der kleine Mausbewegungen benötigt, die auf dem Monitor einer langen Strecke entsprechen, sollte sich eine solche Lasermaus kaufen. Wenn die Lasermaus kabellos ist, bietet sie mehr Komfort und Bewegungsfreiheit als kabelgebundene Modelle.


Für wen eignet sich die Anschaffung einer Lasermaus?

Eine Lasermaus ist für jeden geeignet, ganz besonders aber für alle, die ihre Maus oft auf glatten Oberflächen nutzen möchten. Es gibt viele Einsatzbereiche, in denen eine Lasermaus verwendet werden kann. Besonders im Gaming-Bereich stehen Lasermäuse hoch im Kurs. Wer sich eine Lasermaus bestellen möchte, die zum Zocken genutzt wird, sollte auf Modelle mit einer hohen Abtastgenauigkeit achten und Varianten wählen, die zusätzliche, frei programmierbar Tasten bieten. Diese ermöglichen es, unterschiedliche Befehle auf diese Tasten zu legen und schneller reagieren zu können. Viele speziell auf das Gaming ausgelegte Modelle bieten zudem eine stylische RGB Beleuchtung.

Für den Bereich der Video- und Fotobearbeitung können Lasermäuse ebenfalls sehr vorteilhaft sein. Ergonomische Varianten sorgen dafür, dass auch längere Zeit damit gearbeitet werden kann. Ein präziser Sensor ist für diesen Einsatzbereich besonders wichtig. Sehr praktisch ist eine Funk Lasermaus, die ganz ohne Kabel genutzt werden kann. Diese Modelle sind besonders geeignet für die Nutzung mit Laptop oder Notebook. Als optimal für die Nutzung unterwegs haben sich BlueTrack Mäuse herausgestellt. Die Technologie der BlueTrackMaus stammt von Microsoft. Es handelt sich um eine optische, blaue Technologie, die das Unternehmen mit einem selbst entwickelten Bildsensor kombiniert hat. Zusammen mit der speziell dafür entwickelten Pixel-Geometrie garantieren diese Mäuse ein absolut präzises Abtasten auch auf Oberflächen wie Parkett, Teppichboden und Granit. Der Vorteil dieser Technologie ist, dass der BlueTrack-Strahl viermal stärker ist als der Strahl einer Bluetooth Lasermaus, dadurch ist es möglich, größere Bilder zu erfassen.

Tipp:Eine BlueTrack Lasermaus ist eine gute Wahl für jeden, der nicht immer nur am Tisch, sondern gerne auch einmal auf dem Fußboden oder in anderen eher ungewöhnlichen Bereichen mit seinem Laptop arbeitet.


Lasermäuse – präzise und flexibel einsetzbar

Nicht jeder arbeitet tagtäglich an demselben Platz. Viele Menschen sind häufig unterwegs und nutzen dann ihren Laptop mit einer Maus. Die Oberflächen sind aber nicht immer für einfache Mäuse geeignet. Viele optische Mäuse haben Probleme mit bestimmten Oberflächen, hauptsächlich stellen sehr glatte Oberflächen ein Problem dar. Wer auch auf solchen Oberflächen problemlos arbeiten möchte, sollte sich Lasermäuse bestellen. Nutzen auch Sie diese sehr präzisen und flexibel einsetzbaren Computer-Mäuse und stellen Sie so sicher, dass Sie immer optimal mit Ihrer Maus arbeiten können. In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl unterschiedlicher Lasermäuse in verschiedenen Varianten und mit unterschiedlichen Ausstattungen. Finden Sie die Lasermaus, die perfekt zu Ihren Ansprüchen passt.