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    Switches Kaufberatung: Das unterscheidet Switches von anderer Netzwerkhardware

    Für den Datentransport im Netzwerk kommen folgende Geräte infrage, die spezielle Aufgaben erfüllen: 

    • Hubs sind simple Netzwerkkomponenten, die den Datenverkehr an alle angeschlossenen Geräte senden. Im Vergleich zum Switch ist ein Hub langsamer und günstiger. Hubs werden heute kaum noch verwendet.
    • Ein Switch, auch Netzwerkverteiler genannt, leitet Datenpakete vom Sender an den richtigen Empfänger weiter. Er kann gleichzeitig Daten senden wie auch empfangen und verbindet Computer, IP-Kameras, Drucker, VoIP-Telefone und andere Geräte miteinander.
    • Router ermöglichen den Datenaustausch zwischen zwei Netzwerken, beispielsweise dem Internet und Ihrem Heimnetzwerk. Sie leiten die Daten per Ethernet-Kabel oder drahtlos weiter. Moderne WLAN-Router integrieren in der Regel einen Switch.
    • Eine Bridge verbindet zwei Teile eines Netzwerks miteinander. Im Gegensatz zu den meisten Switches sendet eine Bridge Datenpakete erst weiter, wenn das gesamte Datenpaket vollständig angekommen ist - Bridges arbeiten deshalb langsamer als Switches.
    • Repeater verstärken das Signal und vergrößern die Reichweite. Ein Repeater mit mehr als zwei Anschlüssen ist ein Hub. Er kommt in LANs und WLANs zum Einsatz - zur Erweiterung der maximalen
    • Powerlines senden und empfangen Datenpakete über das Stromnetz - eine sinnvolle Alternative, wenn dicke Wände den WLAN-Empfang unmöglich machen und Ethernet-Kabel nicht verlegt werden dürfen bzw. sollen.

      Zu den Themen:

    • Die Einsatzbereiche 
    • Die Anforderungen 
    • Die Ausstattung 

    Switches

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        Einsatzbereiche: Ein Switch für das Heimnetzwerk oder das Büro

        Bei einem Switch handelt es sich um eine Multiport-Bridge mit zwei, vier, 32 oder mehr Ethernet-Ports. Die Verbindung von Computer, Notebook, Netzwerkfestplatte, Drucker und Geräten wie IP-Überwachungskameras erfolgt über Ethernet-Kabel. Switches unterstützen eine maximale Übertragungsrate von 10, 100, 1.000 oder mehr Megabit, dafür sind entsprechende Netzwerkkabel notwendig (Cat5-Kabel für ein 100 Mbit-Netz, Cat6-Kabel für ein 1 Gbit-Netz). Switches mit Fast-Ethernet-Anschlüssen (100 Megabit) reichen für einfache Aufgaben noch aus, GB-LAN ist bei größeren Datenmengen empfehlenswert. Switches erkennen die Verkabelung automatisch und übertragen die Daten mit der optimalen Geschwindigkeit.

        Das schwächste Glied der Kette bestimmt die maximale Datenübertragungsgeschwindigkeit.

        Ein Switch leitet die Daten mithilfe der MAC-Adresse direkt an den richtigen Empfänger weiter, die Bandbreite im lokalen Netzwerk (LAN) wird damit optimal ausgenutzt. Einfache Geräte für den Hausgebrauch mit fünf Gigabit-Ports bekommen Sie schon für unter 30 Euro. Unabhängig vom DSL-Router und der Internetverbindung lassen sich über den Switch Daten im Netzwerk rasend schnell austauschen.


        Die Anforderungen an die Hardware: Diese Funktionen kann ein Switch bieten

        Kaufen Sie den Switch nach den Anforderungen Ihres Heimnetzwerks oder Ihres Unternehmens ein. Die Modelle unterscheiden sich hinsichtlich

        • der Anzahl der Gigabit-Ports,
        • der Bandbreite,
        • vorhandener Glasfaseranschlüsse (SFP) zur Vernetzung mehrerer Switches,
        • der unterstützten Sicherheitsfunktionen (ACL, NAC, VLAN und RADIUS),
        • den Management-Möglichkeiten via Web, SNMP oder einem Framework,
        • der Stapelmöglichkeit per Virtual Stacking und
        • der möglichen Stromversorgung über das Netzwerkkabel (PoE).

        Portanzahl & Bandbreite

        Statt viele kleine Switches miteinander zu verbinden, lohnt sich eine Investition in ein Switch mit passender Portanzahl. Überlegen Sie deshalb vor dem Kauf, wie viele Anschlüsse Sie benötigen. Einstiegsmodelle weisen fünf Ports auf, Top-Modelle integrieren 32 Ports und mehr. Unternehmen mit höherem Bedarf investieren am besten in Stackable Switches, die skalierbar sind. Die Datenübertragung erfolgt über einen Hochgeschwindigkeitsbus (Backplane), der die einzelnen Ports miteinander verbindet. Die Bandbreite muss groß genug sein, um alle verbundenen Geräte gleichzeitig mit der Netzwerk-Geschwindigkeit zu versorgen. Zur Orientierung gilt: Die Backplane-Bandbreite muss der doppelten Geschwindigkeit der maximal möglichen Bandbreite entsprechen, die Faustformel lautet also: Bandbreite = Anzahl der Ports x Mbit/s. Ein Beispiel: Ein Gigabit Ethernet-Switch mit acht Ports sollte eine Kapazität von 16 Gbit/s bereitstellen, damit alle Ports gleichzeitig mit maximaler Geschwindigkeit arbeiten können.

        Sicherheitsfunktionen & Management

        Die wertvollen Sicherheitsfunktionen moderner Switches werden häufig übersehen. Mit Access-Control-Listen (ACLs) können Sie einen wirksamen Schutz aktivieren und den Traffic filtern. Intelligente Switches integrieren auch VLANs (Virtual Local Area Networks), die ein bestehendes Netzwerk in mehrere logische Netzwerke unterteilen und die Bildung von Port-Gruppen und der Traffic-Steuerung zwischen diesen erlauben. In Unternehmen ist das Management der Switches wichtig, eine Fernwartung sollte möglich sein.

        PoE: Geräte über das Netzwerkkabel mit Strom versorgen

        Planen Sie die Verwendung von IP-Telefonen zur Kommunikation oder die Installation von IP-Kameras für die Gebäudesicherheit? Sparen Sie sich zusätzliche Kabel und versorgen Sie die Kameras über das Netzwerkkabel mit Strom. Dafür muss der Switch PoE (Power over Ethernet) unterstützen - ein "P" am Namensende des Switches weist häufig auf diese Eigenschaft hin.

        SFP-Ports zum Verbinden der Switches

        Benötigen Sie später weitere Anschlüsse, können Sie einen Switch über den sogenannten SFP-Port verbinden. Diese Glasfaser-Netzwerkverbindung unterstützt Datenübertragungsraten von bis zu 8 Gbit/s. Der Switch muss dafür stapelbar oder stackable sein. Extended SFP (SFP+) ermöglicht Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit/s. Solche Lösungen kommen bisweilen in Unternehmen zum Einsatz - sind aber auch für die vernetzten Häuser von morgen interessant.

        AusstattungPrivatUnternehmen
        Fast Ethernet Ports ok nein
        GB LAN empfohlen empfohlen 
        Unmanaged Switch ok Für kleine Unternehmen 
        Managed Switch Empfohlen im Smart Home Empfohlen für mehr Sicherheit 
        PoE Nach Bedarf Nach Bedarf 
        SFP-Ports Eher nicht ok, Infrastruktur kann mit Unternehmen mitwachsen 

        Praktische Ausstattungsmerkmale für das Netzwerk zu Hause und das Firmennetzwerk

        Um die Netzwerkfestplatte, den Drucker, den smarten Fernseher, die PlayStation oder Xbox und den Computer mit dem Netzwerk zu verbinden, benötigen Sie einen Switch mit entsprechend vielen Ports. Einstiegsmodelle integrieren fünf Ports. Wählen Sie ein Modell mit mehreren Anschlüssen, so sind Sie für die Zukunft gut gerüstet. Ein Unmanaged Switch ist ein Plug&Play-Gerät ohne Konfigurationsmöglichkeiten und reicht für den kleinen privaten Haushalt aus. Im intelligenten Haus mit vernetzten Rollläden, Überwachungskameras, dem smarten Kühlschrank und der mitdenkenden Waschmaschine steigt die Anzahl benötigter Ports schnell an. Ein Switch mit 16 oder mehr Anschlüssen und PoE-Unterstützung ist hier eine gute Investition. Für den Einsatz im Arbeitszimmer oder Wohnzimmer sollte das Modell lüfterlos sein.

        In Unternehmen sind die Anforderungen hinsichtlich der Sicherheit maßgeblich. Investieren Sie in einen Switch mit VLAN-Unterstützung und Fernwartungsfunktion. Ein Web Smart Switch ermöglicht die Anpassung per Weboberfläche und ist hervorragend für ein einfaches Business-Netzwerk geeignet. Mit einem Managed Switch erhöhen Sie die Sicherheitsstufe im Netzwerk und konfigurieren 802.1X und ACL-Port-Sicherheitsfunktionen. Zudem ist ein Managed Switch ein Garant für ein ausfallsicheres Netzwerk - und somit die richtige Lösung für anspruchsvolle Unternehmen.