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    CD-Player

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        Kaufberatung CD-Player

        CDs in Zeiten von MP3 - macht das noch Sinn? Musikalben lassen sich doch in sekundenschnelle aus dem Internet laden und in den MP3-Player übertragen. Wozu noch CDs kaufen, geschweige denn einen CD-Player? Gegenfrage: Warum nicht?

        Ein CD-Player ist das klassische Abspielgerät, das wie kaum ein anderes für guten Klang steht. Für viele gehört er zum festen Bestandteil der HiFi-Anlage. Er ist wichtig, um die über Jahre gesammelte CDs abspielen zu können; und neue natürlich auch. Denn nicht jeder möchte komplett auf MP3 und Co. umsteigen, da die Musikdaten nicht nur Vorteile haben.

        Stationäre CD-Spieler

        Für stationäre CD-Player müssen die Hersteller keine Kompromisse bei der Gehäusegröße und dem Gewicht eingehen. Die verwendeten Bauteile sind daher in der Regel hochwertiger und garantieren eine höhere Klangqualität. Das gilt auch für die Anschlüsse. Üblich sind hier vollwertige Cinch-Anschlüsse und damit die mögliche Verbindung zu hochwertigen Kabeln (mehr zu Anschlüssen siehe Kapitel „Anschlüsse“).

        Vorteil gegenüber portablen CD-Spielern: HiFi-Versionen gibt es auch als CD-Wechsler. Das bedeutet, die Geräte fassen mehr als eine CD und können diese nacheinander abspielen. Das ermöglicht stundenlanges Musikhören, ohne aufstehen zu müssen. Zwar kann solch ein Wechsler die CDs nicht nur nacheinander spielen, sondern die Titel aller Silberscheiben auch per Zufall auswählen und wiedergeben, doch entstehen bei dieser Abspielmethode relativ lange Wartezeiten. Grund: Zur Wiedergabe muss das Gerät stets die CDs zur Abtasteinheit manövrieren.

        Ebenfalls stundenlangen Musikgenuss erlauben auf CD abgelegte MP3-Musikstücke. Dafür müssen die Player aber mit selbstgebrannten Rohlingen zurechtkommen und das Format erkennen. Spielt ein Player zusätzliche Dateiformate, ist das ein klarer Vorteil.


        Display und Funktionen

        Das Display zeigt alle nötigen Informationen über das eingelegte Medium an. Gut abzulesen ist es nur, wenn es nicht zu klein ausfällt, einen hohen Kontrast besitzt und selbst leuchtet oder hintergrundbeleuchtet ist, damit man auch bei Schummerlicht Informationen erkennen kann.

        Mehrzeiliger CD-Text

        Damit sämtliche Details Platz finden, sollte das Display mehrzeilig oder relativ breit sein. Vorteilhaft ist die Unterstützung von CD-Text. Dann zeigt der Spieler den Namen der CD, des Interpreten und auch des Titels an. Mindestens sichtbar sollten die Gesamttitelzahl, der gespielte Titel und die Spielzeit sein, inklusive der Restspielzeit.

        Zu den typische Funktionen, die nicht fehlen sollten, zählt zum Beispiel ein Zufallsgenerator, der alle Titel in wahlloser Reihenfolge abspielt. Eine Programmfunktion erlaubt die Wiedergabe auf bestimmte Titel, in frei wählbarer Reihenfolge, zu begrenzen. Eine Repeat-Funktion wiederholt auf Wunsch einen Titel, die gesamte CD oder einen frei einstellbaren Bereich auf der CD. Kontrollieren Sie, ob die Wahl zwischen unbegrenzter und einmaliger Wiederholung möglich ist.

        Kurz angespielt

        Fällt die Entscheidung für einen Titel schwer oder ist man auf der Suche nach einem bestimmten Stück, kann die so genannte Intro-Scan-Funktion hilfreich sein. Ist sie aktiviert, spielt der CD-Player jeden Titel für einige Sekunden an, so dass man schnell einen Überblick erhält.

        Praktisch für stationäre Spieler: ein dimmbares oder auch abschaltbares Display. Beim Musikhören in dunklen oder abgedunkelten Räumen zieht ein hell leuchtendes Display viel Aufmerksamkeit auf sich und stört mitunter. Schön, wenn man dieses schrittweise an das Umgebungslicht anpassen kann.


        Anschlüsse

        CD-Spieler lassen sich auf unterschiedliche Weise mit einem Verstärker oder AV-Receiver verbinden. Standard ist der Cinch-Anschluss. Die Signalübertragung darüber findet analog statt, ist aber so hochwertig, dass dadurch eigentlich keine Nachteile entstehen. Das gilt umso mehr, wenn die Verbindungen - idealerweise am Gerät und an den Kabeln - mit Gold beschichtet sind. Das Edelmetall leitet besser als andere Materialien und korrodiert nicht.

        Ebenfalls analog arbeitet ein XLR-Anschluss (Xternal, Live, Return). Diesen findet man aber nur bei sehr hochwertigen und teuren CD-Spielern. Er stammt aus dem professionellen Musikumfeld und kommt hauptsächlich auf Bühnen und in Tonstudios zum Einsatz. Man trifft ihn aber sehr häufig auch im gehobenen HiFi-Bereich an. Dort bietet er nahezu keine Vorteile. Da XLR-Kabel die Signale jedoch stark abgeschirmt übertragen, verspricht sich manch einer von ihnen eine höhere Klangqualität.

        Digitale Verbindungen

        Eine Alternative ist der digitale Anschluss, entweder per TOSLINK (TOShiba-LINK) oder über die S/P-DIF-Schnittstelle (Sony/Philips Digital Interface). Bei S/P-DIF findet der Anschluss über ein Koaxialkabel statt, TOSLINK überträgt die Signale optisch per Lichtleiter. Klanglich bieten beide Versionen gegenüber Cinch-Verbindungen keine nennenswerten Vorteile. Hier wäre eher zu nennen, dass beide nur ein Kabel benötigen. Analoge Varianten erfordern jeweils zwei Kabel.

        Vorteil digitaler Anbindung

        Möglicher Vorteil digitaler Verbindungen: CD-Player haben eingebaute D/A-Wandler (DAC: Digital/Analog Converter), welch die digital gespeicherten Daten ins Analogformat umwandeln. Ihre Qualität hat entscheidenden Einfluss auf die Klangqualität. Besitzt der Verstärker ebenfalls einen D/A-Wandler, der zudem besonders hochwertig ist, kann man diesem die Umwandlung überlassen. Damit das möglich ist, müssen die Daten digital dorthin gelangen.

        Ein Kopfhörerausgang ist auch am stationären CD-Spieler von Vorteil, besonders dann, wenn dem Verstärker einer fehlen sollte. Solch ein Anschluss erlaubt ebenfalls Musik zu hören, ohne den Verstärker anzuschalten. Das spart Strom. Für uneingeschränkten Komfort ist jedoch die Regelung der Lautstärke unerlässlich.

        Vorteil digitaler Anbindung

        Weitere Möglichkeit, MP3-Daten über das Autoradio abspielen zu können bietet ein USB-Steckplatz für einen Speicherstick. Damit dieser ansteckbar ist, muss der Steckplatz aber die volle Größe besitzen, über einen Mini-USB-Port funktioniert dies nicht. Nachteil der Stick-Lösung: Der Speicherstift steht weit vom Gehäuse ab. Dadurch besteht die Gefahr, diesen abzubrechen und den Steckplatz zu beschädigen. Eleganter und sicherer ist ein Steckplatz für Speicherkarten. Eine Speicherkarte verschwindet komplett im Gehäuse und kann ebenso viele Daten speichern wie ein Stick. Kaufberatungstipp: Untersuchen Sie für beide Lösungen, ob das Radio eine maximale Obergrenze für die Verwendung des Speichers vorgibt.

        Remote-Anschlüsse

        Ungemeine Vorteile kann ein Remote-Ein- und Ausgang haben. Dieser ermöglicht die Kommunikation zwischen unterschiedlichen HiFi-Geräten. Das gestattet etwa, alle Geräte mit nur einer Fernbedienung zu steuern. Weiterer Vorteil: So lässt sich beispielsweise eine CD-Wiedergabe starten, wenn man am Verstärker auf den CD-Eingang wechselt oder die Aufnahme eines Rekorders beginnt automatisch mit dem Drücken des Play-Buttons am CD-Spieler. Ebenfalls möglich: Alle Geräte mit einem Klick an- oder ausschalten.


        Klangtuning

        Für manche CD-Player treiben die Hersteller einen besonders hohen Aufwand bei der Auswahl und Produktion der Bauteile und Materialien. Vieles davon ist für Otto Normalverbraucher nicht nachvollziehbar, weshalb wir nicht weiter darauf eingehen. Nicht uninteressant ist allerdings ein Ansatz. So sind einige Geräte mit so genannten Röhren bestickt, eine eigentlich altmodische Technik.

        Röhrentechnik

        Vereinfacht ausgedrückt sind Röhren Glaskolben, die aus der Zeit vor den Transistoren stammen und von diesen ersetzt wurden. Dennoch trifft man bei HiFi-Geräten, aber auch im Musikbusiness etwa bei Gitarrenverstärkern, auf diese veraltete Technik. Grund: Röhren haben relativ starken Einfluss auf den Klang. Sie führen zu einem wärmeren und harmonischeren Gesamtbild, dem typischen Röhrensound, den auch akustische Laien wahrnehmen können.

        HDCD

        Für besonders guten Klang treiben aber auch Musikproduzenten und Hersteller von CDs zuweilen großen Aufwand. Herauskommen dann beispielsweise exotische CD-Formate. Eines davon ist HDCD (High Definition Compatible Digital). HDCD arbeitet mit einer hochwertigeren Codierung des Digitalsignals. So setzt man auf 20, oder auch 24-Bit-Auflösung anstelle der üblichen 16-Bit. Gleichzeitig arbeitet die Technik mit einer höheren Samplingrate, bei modernen CD-Playern mit bis zu 192 Kilohertz (KHz) Abtastrate (auch: Samplingrate). Standard sind 44,1 KHz. Inzwischen sind aber auch bei Standard-Spielern bessere technische Werte zu finden, nicht selten etwa 96 KHz Abtastrate und 24 Bit Auflösung.

        Die Musik soll durch HDCD mehr Detailreichtum und Klangfülle bekommen. Nicht nur der Player muss die Technik unterstützen, sondern auch die CDs. HDCD führt nur ein Nischendasein. Entsprechende CDs sind auch von herkömmlichen CD-Playern abspielbar. Jedoch können diese die klanglichen Vorteile nicht nutzen.

        XRCD

        Ebenfalls eine Besonderheit ist die XRCD (Extended Resolution Compact Disc). Diese unterscheidet sich technisch nicht von einer normalen Audio-CD, weshalb man sie auch in jedem CD-Player abspielen kann. Der Unterschied liegt vielmehr im Herstellungsprozess. Kennzeichnend ist eine besonders aufwendige Produktion mit strengen Vorgaben, die schon bei der Aufzeichnung im Musikstudio eingehalten werden müssen. Es gibt unterschiedliche Versionen, die sich hauptsächlich in der Mastering-Technik, also dem Nachbereiten der Musik und er Aufbereitung für die Pressung, unterscheiden. Aktuell ist heute die 24-Bit-Technik, weshalb man auch von XRCD24 spricht. Ältere Techniken arbeiten mit 20-Bit, wie die XRCD2 und auch die XRCD.

        CD-Recorder

        Eine Sonderstellung nehmen CD-Rekorder ein. Sie können auch aufzeichnen. In der Regel funktioniert das nur mit Spezialmedien, so genannten Audio CD-Rs. Diese sind etwas teurer als PC-Rohlinge, da sie bereits eine GEMA-Gebühr enthalten.

        Ein CD-Rekorder ist gut geeignet um alte Schallplatten oder Musikkassetten ohne Umweg über den PC zu digitalisieren, Radiokonzerte mit hoher Tonqualität aufzuzeichnen und - mit Einschränkungen - auch Kopien von anderen CDs zu machen. Zum einfachen Anfertigen von Ein-zu-eins-Kopien haben manche Geräte gar zwei Laufwerke integriert; eines zum Abspielen und das Zweite zum Aufzeichnen.

        CDs kopieren

        Digitale Ein-zu-eins-Kopien sind allerdings nicht immer möglich. Häufig verhindern Kopierschutzmechanismen die Vervielfältigung. Dann lässt jedoch meist problemlos eine Analogkopie anfertigen. Die Daten der CD wandelt der Verstärker oder bei einem zweiten integrierten Laufwerk der Rekorder, dazu ins Analogformat um. Vor dem Brennen erfolgt daraufhin die Rückwandlung ins Digitalformat. Das geht theoretisch mit einem Klangverlust einher. In der Realität ist dieser jedoch kaum wahrnehmbar.

        Wer Kopien anfertigen und nicht nur mitschneiden möchte, sollte auf die mögliche Brenngeschwindigkeit achten. Für kurze Wartezeiten sollte eine Kopierstation möglichst vierfache Brenngeschwindigkeit bieten; schneller wäre besser. Beachten Sie jedoch, dass sich bei hohen Brenngeschwindigkeiten leichter Schreibfehler einschleichen können.

        Vorteil Festplatte

        Ist das Hauptziel die Digitalisierung von LPs und Musikkassetten, hat ein CD-Rekorder mit integrierter Festplatte große Vorteile. Auf dieser lassen sich die Titel zwischenspeichern und auf Wunsch in anderer Reihenfolge brennen. Zudem kann man so leicht einen eigenen Partymix erstellen. Häufig erlauben Modelle mit Festplatte auch die Bearbeitung der Titel. So etwa das Beschneiden der Titel, aber auch das Eliminieren von Rauschen und Knackgeräuschen, wie sie für Schallplatten typisch sind. Auch die Dynamik lässt sich verbessern.


        Raumklang

        Ein CD-Player war ursprünglich mal ersonnen, um Stereoton hochwertig abzuspielen. Manche können aber auch anders. Sie spielen Musik mit Raumklang und wollen den Eindruck erwecken, dass man als Zuhörer mitten in einem Konzertsaal sitzt.

        Spezialgeräte nötig

        Um das zu erleben, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Der Player muss die entsprechende Technik unterstützen und man muss eine spezielle CD oder DVD einlegen, auf der Mehrkanaltöne abgelegt sind. Hier konkurrieren zwei Formate: die SACD (Super Audio Compact Disc) und die DVD-Audio. Beide ermöglichen höhere Dynamikumfänge und größere Frequenzbereiche, was der Tonqualität hörbar zugutekommt, auch im Stereo-Betrieb. SACD und DVD-Audio gemeinsam: Sie speichern Mehrkanalton ohne Datenkompression.

        Super Audio Compact Disc

        Ein SACD-Player ist im Grunde ein Spezialist für Zweikanalton mit besonders hoher Auflösung. Er spielt aber auch Raumklang ab. Dazu sind selbstredend ein geeigneter AV-Receiver und ein passendes Lautsprechersystem mit fünf Lautsprechern und eventuell einem Subwoofer nötig. Vor dem Abspielen entscheidet man, welche Toninformation der Spieler von der SACD auslesen soll.

        Auf den Medien gibt es drei unterschiedliche Datenschichten (Layer); eine für normales Audio mit Stereoton, eine für hochaufgelösten Stereoton und eine für den Mehrkanalton. Dank der Schicht mit normalem Stereoton lassen sich SACDs auch in herkömmlichen CD-Playern abspielen, allerdings ohne einen Klanggewinn. Wer eine SACD in einem herkömmlichen CD-Player abspielen möchte, sollte zur Sicherheit nachsehen, dass es sich um eine Hybrid-Layer-Version mit unterschiedlichen Datenschichten handelt. Auch wenn das in der Regel der Fall ist, gibt es noch ältere Single- und Dual-Layer-Medien, die ausschließlich SACD-Spieler auslesen können.

        SACD hat sich nie richtig durchsetzen können und fristet ein Schattendasein, obwohl die Technik deutliche Klangvorteile bietet und auch zahlreiche Medien erhältlich sind.

        DVD-Audio

        Was viele gar nicht wissen: Die DVD gibt es als reine Audioversion, die DVD-Audio. Sie konkurriert mit der SACD, hat sich aber noch weniger etablieren können. So ist auch das Angebot an Musikträgern deutlich geringer.

        Im Gegensatz zur SACD ist die DVD-Audio auf Mehrkanalton spezialisiert. Sie beherrscht aber auch hochaufgelösten Stereoton. Dieser erfordert bei der Produktion allerdings mehr Aufwand, da man ihn zusätzlich abmixen muss. Dabei findet ein so genannter Downmix statt. Das heißt, die in Mehrkanalton-Verfahren aufgezeichnete Musik wird ins Stereoformat umgerechnet. Das geht leider ein wenig zu Lasten des Klangs. Eine DVD-Audio lässt sich nicht auf jedem DVD-Player und nicht auf herkömmlichen CD-Spielern wiedergeben.

        Anschluss

        Eine digitale Anbindung von SACD- und DVD-Audio-Player ist nicht immer möglich. Einerseits stehen der digitalen Übertragung zuweilen Kopierschutzmechanismen im Wege. Diese stellen allerdings nur dann kein Hindernis dar, wenn der Verstärker damit nicht umgehen kann. Andererseits begrenzen optische und koaxiale Digitalkabel die Übertragung auf Zweikanalton mit 96 KHz und 24 Bit Auflösung, was für Mehrkanalton nicht ausreichend ist.

        Für besten Klang mit technisch möglichen 192 KHz/24-Bit für Zweikanalton und 96KHz/24 Bit 5.1-Raumklangaufnahmen, kommt oft nur die analoge Verkabelung mit sechs Kabeln in Frage. Eine digitale Verbindung ist etwa über iLink realisierbar. Der auf Firewire basierende Anschluss überträgt kopiergeschützte Daten und verbessert den Klang, da dieser einen Umwandlungsschritt der Daten ins Analogformat einspart. Weitere Digitallösung: Die Verbindung via HDMI. Dieses schafft auch 192 KHz/24-Bit für 5.1-Ton.

        SACD und DVD-Audio sind vor allem für HiFi-Enthusiasten wichtig, die auf der Suche nach dem allerbesten Klang sind. Sie verwenden die Formate jedoch selten für Raumklang, sondern möchten die Klangvorteile für ihre Stereoanlage nutzen. Wer sich nicht entscheiden kann, beide Formate aber nutzen können möchte, setzt auf einen Kombiplayer.


        DVD- statt CD-Player?

        Warum eigentlich noch einen CD-Player kaufen, wenn jeder DVD-Player ebenfalls Audio-CDs abspielen kann? Grundsätzlich spricht nichts dagegen, einen DVD-Spieler einzusetzen, immerhin kann der auch Filme abspielen. Für DVD Audio ist ein geeigneter Spieler so gar ein Muss. Anders ist das beim Thema CD-Brenner. Hierfür ist ein DVD-Rekorder - mit oder ohne Festplatte - meist kein Ersatz. Denn diese können CDs zwar lesen, in der Regel aber nicht beschreiben.

        Zu bedenken gibt es, dass es hörbare Klangunterschiede geben kann, wenn man einen DVD-Player und einen CD-Player in derselben Preisklasse miteinander vergleicht. So kann sich ein Hersteller von CD-Spielern voll auf die Audioqualitäten konzentrieren, während der Hersteller für den DVD-Player noch zusätzliche Technik einbauen muss. Mögliche Folge: Er spart bei allen Teilen oder zumindest beim Audio-Part, falls er Video für wichtiger hält. Eine vergleichbar gute Tonqualität und technischen Aufwand für Audio-CDs kann man daher meist erst bei teureren DVD-Playern erwarten.