Hersteller

    Gehäuselüfter sorgen für die optimale Temperatur

    PCs, die stark beansprucht werden, brauchen eine gute Kühlung. Mit einem oder auch mehreren Gehäuselüftern ist es problemlos möglich, die Temperatur im Gehäuse im optimalen Bereich zu halten.


    Gehäuselüfter – immer eine gute Temperatur im PC-Gehäuse

    Sie brauchen einen neuen PC, möchten sich aber dieses Mal keinen von der St kaufen, sondern sich selbst das Modell zusammenbauen, das zu Ihren Anforderungen passt. Die meisten Komponenten haben Sie sich bereits ausgesucht. Da Sie den Rechner aber hauptsächlich für anspruchsvolle Aufgaben brauchen und zudem gerne zocken, machen Sie sich Gedanken um die passende Kühlung. Sie möchten verhindern, dass sich im Gerät zu hohe Temperaturen bilden und der PC dadurch an Leistung verliert oder vielleicht sogar Komponenten dadurch beschädigt werden. Sie sehen sich nun nach einem passenden Gehäuselüfter oder auch mehreren um, damit die Luft im Gehäuse möglichst kühl bleibt. In unserem Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie über Gehäuselüfter wissen sollten, um eine Kaufentscheidung zu treffen.


    Gehäuselüfter – darum sind sie so wichtig

    Innerhalb eines Computers arbeiten sehr viele unterschiedliche Komponenten. Alle werden mit Strom betrieben, daraus ergibt sich, dass sie sich erhitzen. Besonders dann, wenn Prozessoren und Grafikkarten stark beansprucht werden, kann die Temperatur sehr stark steigen, es ist durchaus möglich, dass die Temperatur in dem Fall über 80 Grad ansteigt. Natürlich steigt dadurch auch die Innentemperatur des Gehäuses stark an. Dadurch wiederum ergibt sich eine schlechtere Kühlleistung. Es ist klar, dass die Kühlung im Gehäuse sehr wichtig ist, um für moderate Temperaturen zu sorgen. Die beste Möglichkeit, um frische Luft in das Gehäuse zu ziehen und gleichzeitig die warme Luft auszuleiten, sind Gehäuselüfter. Für die Erfüllung dieser Aufgabe stehen unterschiedliche PC Lüfter zur Verfügung.


    PC Gehäuselüfter in unterschiedlichen Varianten

    Wer einen Gehäuselüfter kaufen möchte, steht vor einer sehr großen Auswahl. Es ist gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Ein wichtiges Merkmal ist die Größe des Gehäuselüfters. Sehr beliebt sind PC Lüfter, die 120 oder 140 mm groß sind. Sie sind optimal geeignet für Gaming-PCs und Computer, die im Office-Bereich eingesetzt werden. Lüfter mit einer Größe von 80 oder 92 mm sind sehr gut geeignet für sehr schmale Gehäuse, wie es oft bei HTPCs der Fall ist.

    PC Lüfter unterscheiden sich aber auch im Stromanschluss. Sehr häufig werden 3-Pin-Lüfter und 4-Pin-PWM-Lüfter eingesetzt. Beide Varianten unterscheiden sich in der Art der Steuerung. 3-Pin-Lüfter können nur mit einem Spannungsadapter oder alternativ mit einer Lüftersteuerung geregelt werden. Anders sieht es bei 4-Pin-PWM-Lüftern aus, diese werden ganz automatisch vom Mainboard aus geregelt. Dafür wird das Pulsweitenmodulations-Signal, kurz PWM, genutzt. Es ist dieses Signal, das für die Steuerung der Drehzahl zuständig ist. Diese Steuerung kann beispielsweise abhängig von der Temperatur erfolgen. Über PWM ist es möglich, die Geschwindigkeit des Lüfters individuell zu steuern und somit anzupassen. Wer einen Lüfter kaufen möchte und darauf Wert legt, diesen selbst steuern zu können, sollte sich nach einem Modell mit PWM umsehen.

    Die Lüfter sind zudem mit einer unterschiedlichen Mindest-Drehzahl ausgestattet. Je nachdem, welches Modell gewählt wird, kann die Drehzahl zwischen 800 U/min und 3.000 U/min liegen. So gut die Leistung der Lüfter mit einer hohen Drehzahl auch ist, sie haben auch einen großen Nachteil: je schneller sich der Lüfter dreht, desto größer sind auch die Geräusche, die er macht. Gehäuselüfter mit einer hohen Drehzahl können also recht laut werden. Daher ist es empfehlenswert, auf die Lautstärke des Modells zu achten, die in der Beschreibung in dB geben wird.

    Je größer ein Lüfter ist, desto langsamer kann das Lüfterrad rotieren. Dadurch reduziert sich auch die Lautstärke. Wer sich zwischen einem großen, langsam drehenden Lüfter und einem kleinen, schnell drehenden Lüfter entscheiden muss, sollte den großen Lüfter bevorzugen.

    Das Netzteil von Gehäuselüftern liefert 5 Volt und 12 Volt, auch 7 Volt lassen sich zur Drehzahlregulierung nutzen. Wichtig ist, dass die Drehzahl und somit die Geräuschkulisse umso niedriger ist, je geringer die Spannung ist. Spezielle Gehäuselüfter werden mit einem integrierten Spannungsadapter geliefert, mit dem drei Geschwindigkeiten ausgewählt und dadurch die Geräuschentwicklung reduziert werden kann.


    Welcher Lüfter passt in mein PC-Gehäuse?

    PC Gehäuselüfter sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Welcher Lüfter in das Gehäuse passt, hängt vom Formfaktor des PC-Gehäuses ab. In einem geräumigen ATX-Gehäuse steht weitaus mehr Platz zur Verfügung als in einem sehr kompakten Mini-ITX-Gehäuse. Entscheidende Auswahlkriterien sind die Größe (Länge x Breite) und die Einbautiefe. Erhältlich sind Lüfter von 40 x 40 mm bis hin zu 230 x 230 mm. Die Einbautiefe liegt zwischen 10 bis knapp 40 mm. Meistens werden Gehäuselüfter mit Größen von 60, 80, 92, 120 und 140 mm genutzt. Wer einen PC Lüfter kaufen möchte, kann sich ganz einfach an den vorhandenen Bohrungen orientieren. Der Platz kann mit dem Lineal abgemessen werden, daraus ergibt sich, welcher Lüfter passt.

    Viele Hersteller bieten heute sehr gute Gehäuselüfter an. Besonders beliebt sind Artic Lüfter und bequiet! Lüfter. Besonders für Gaming-PCs sind diese Gehäuselüfter bestens geeignet, ebenso wie ThermalTake Lüfter. Das bedeutet natürlich nicht, dass alle anderen PCs auf einen Gehäuselüfter verzichten können, auch für Modelle, die für Office-Anwendungen oder als Heim-PC genutzt werden, ist eine gute Lüftung sehr wichtig.

    Bei Gaming-PCs oder Computern, die häufig mit anspruchsvollen Grafik- und Videoprogrammen genutzt werden, empfiehlt sich der Einsatz von mehreren Gehäuselüftern. Zwischen 2 und 5 Lüfter sind empfehlenswert.


    Den perfekten Luftstrom im PC-Gehäuse planen

    Wer die optimale Kühlleistung für seinen PC wünscht, sollte nicht einfach nur einen Gehäuselüfter einbauen, sondern wirklich im Vorfeld den Luftstrom planen. Der Airflow ist sehr wichtig, wenn das System richtig kühl sein soll. Die während des Betrieb entstehende Wärme muss problemlos und schnell abgeführt werden. Ob es im Gehäuse zu einem Unterdruck oder Überdruck kommt, wird durch das Verhältnis zwischen der saugten und der ausgestoßenen Luft bestimmt. Ein zielgerichteter, vertikaler Luftstrom wird durch Unterdruck erzeugt, dieser steigt nach oben. In diesem Fall stoßen die Lüfter mehr Luft aus als sie einziehen. Anders ist es bei Systemen, die mit Überdruck arbeiten. Sie ziehen mehr Luft ein als sie ausstoßen. Beide Varianten bieten Vor- und Nachteile.

    Unterdruck im PC Gehäuse

    Vorteile von Unterdruck im PC-Gehäuse:

    • Der Kamineffekt wird verstärkt.
    • Der Airflow ist direkt und zielgerichtet.
    • Verbessert die Kühlleistung weiterer Lüfter auf dem Mainboard.

    Nachteile von Unterdruck im PC-Gehäuse:

    • Ohne Staubfilter entsteht eine deutlich höhere Staubbelastung.
    • Der Kühleffekt außerhalb des Airflows ist geringer.
    • Schlechte Unterstützung für passiv kühlende Komponenten.

    Überdruck im PC Gehäuse

    Vorteile von Überdruck im PC-Gehäuse:

    • Bessere Unterstützung von passiv gekühlten Komponenten.
    • Wesentlich geringere Staubbelastung.

    Nachteile von Überdruck im PC-Gehäuse:

    • Vorhandene Abluftöffnungen bestimmen den Airflow.
    • Der Kamineffekt wird aufgehoben.
    • Schlechtere Unterstützung weiterer aktiver Lüfter.

    Wie schaffe ich es, dass die Gehäuselüfter geräuscharm in meinem PC laufen?

    Die beste Möglichkeit, eine möglichst geringe Geräuschkulisse zu erzeugen, ist die Verwendung von großen Lüftern, die mit einer geringen Drehzahl eine große Leistung bieten. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, den flüsterleisen Betrieb weiter zu optimieren. Eine Möglichkeit ist die Befestigung. Wird ein Gehäuselüfter direkt mit dem Gehäuse verschraubt, kann es zu einer störenden Vibrationsübertragung kommen. Besser ist es, auf Antivibrationsbefestigungen sowie gummierte Lüfterrahmen und Schrauben zu setzen. Dadurch ist es möglich, die Vibrationen wirklich auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

    Sind bereits Gehäuselüfter vorhanden, die aber sehr geräuschintensiv sind, kann der Wechsel der Lüfter für mehr Ruhe sorgen. Die Investition in regelbare Lüfter zahlt sich ebenfalls aus, wenn extra leise Gehäuselüfter gewünscht sind. Für einen maximal geräuschlosen Silent PC sollten zudem auch die Optimierungsmöglichkeiten beim CPU-Kühler überprüft werden, ebenso auch beim Netzteil und bei der Kühlung der Grafikkarte. Interessant sind ebenfalls Gehäuse, die mit speziellen Dämmmatten ausgestattet sind. Wer sich einen neuen PC Gehäuselüfter kaufen möchte, hat viele Möglichkeiten, die Geräuschkulisse des PCs effektiv zu reduzieren mit der Wahl des richtigen Modells.


    Die optimale Kühlung mit einem PC Gehäuselüfter

    Wird ein PC häufig genutzt und somit immer stark belastet, sollte er mit einer guten Lüftung ausgestattet werden. Die beste Möglichkeit dafür stellen Gehäuselüfter dar. Sie sorgen dafür, dass die warme Luft abgeleitet und kühle Luft in das Gehäuse geführt wird. Welcher Lüfter für Ihren Rechner der richtige ist, hängt von dem Gerät selbst ab. In unserem Sortiment finden Sie sicher den passenden computeruniverse Gehäuselüfter für Ihren PC. Sorgen Sie für einen guten Airflow, dadurch kann Ihr PC immer die beste Leistung bringen und Sie verhindern, dass Komponenten durch zu hohe Temperaturen Schaden nehmen.