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    Kaufberatung Monitore

    • Displays für alle: Darum sollten Sie auf die Auswahl des richtigen Monitors genügend Aufmerksamkeit verwenden!
    • Die richtige Größe: Welche Displaygröße ist für Ihre Anforderungen die richtige?
    • Formatfrage: Ist es egal, welches Format der Monitor verwendet? Wo liegen die Unterschiede?
    • Hell und farbenfroh: Welche Werte zeigen an, ob ein Monitor ausreichend hell leuchtet, ein gutes Kontrastverhältnis hat und Farben natürlich darstellt?
    • Auflösung: Wie viele Pixel sind für die optimale Auflösung des Monitors nötig?
    • Displaytypen: Wofür stehen TN, IPS, VA und Co? Was sind die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Monitortechniken?
    • Ergonomie: Welche Anschlüsse sind wichtig bei einem Monitor?
    • Kontakte: Worauf muss man achten, damit die Augen bei langem Sitzen vor dem Monitor keine Probleme bekommen und die Haltung stimmt?
    • Mehrwert: Welche Extras können den Kauf eines Monitors beeinflussen?

    Monitore

    Monitore günstig kaufen: Entdecken Sie die große Monitor-Auswahl für Gaming und Büro von Full HD bis 4K UHD und Curved.

    Wissenswertes über Monitore: Unser Kaufberater erklärt Ihnen, worauf Sie bei der Auswahl eines Monitors achten sollten.

     

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        Kaufberatung Monitore

         

        1. Ohne Monitor geht es nicht

        Ein Display ist die Schnittstelle zwischen Computer und Anwender und damit unerlässlich. Für Notebook-Anwender ist es zuhause eine willkommene Vergrößerung der virtuellen Arbeitsfläche.

        Eine gute Planung ist für den Monitorkauf sehr wichtig, besonders wenn Sie viel Zeit mit dem PC oder Mac verbringen. Er muss nicht nur Ihren Anforderungen entsprechen, sondern darf auch Ihre Augen nicht über Gebühr belasten oder Ihre Konzentration beeinflussen. Genereller Rat daher vorweg: Sparen Sie nicht am falschen Ende!

        2.  Größe

        Monitor

        Nur wenn der Geldbeutel drückt oder Platzmangel herrscht, sollten Sie einen Monitor mit geringerer Diagonale als 24 Zoll verwenden. Denn bei dieser Größe behalten Sie eine gute Übersicht und gehen keine Darstellungskompromisse ein, wenn Sie zwei Programmfenster nebeneinander öffnen.

        Wer Bilder gerne besonders groß betrachtet, den Monitor als TV-Ersatz nutzt oder möglichst viele Details beim Spiel im Blick haben möchte, kann guten Gewissens zu Displays mit 27, 30 oder 32-Zoll Diagonale greifen. Noch größere Modelle machen am Schreibtisch wenig Sinn. Sie nehmen zu viel Platz weg und erfordern Abstände von über einem Meter. Besonders große Modelle sind eher für Präsentationszwecke geeignet.

        3. Format

        Das gängigste Bildschirmformat für den Privatbereich ist 16:9. Office-Monitore verwenden demgegenüber meist 16:10, was mehr Platz in der Höhe für die Darstellung von Briefen und Tabellen lässt. Im Kommen, und besonders für Filmschauen geeignet, sind Displays mir 21:9-Format. Das entspricht dem Kinoformat und stellt sicher, dass es keine schwarzen Balken bei Videos gibt. Will man einen extrabreiten statt zwei Monitore zum Arbeiten oder Spielen verwenden, setzt man auf das 32:9-Format.

        4. Auflösung

        PC Bildschirm

        Monitore für den Privatbereich haben oft eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten (Pixel) also FullHD. Geringer sollte sie nicht sein. Für Büroarbeiten sind 1920 x 1200 Pixel besser. Das gibt mehr Übersicht über Textdokumente und Tabellen. Möchten Sie eine höhere Auflösung, sollte die Diagonale mindestens 27 Zoll betragen, ansonsten wird die Darstellung zu klein und das Lesen erschwert. Dieser Durchmesser ist gleichzeitig die Untergrenze für UHD (Ultra High Definition) oder 4K. Dieses Format verwendet die doppelte Anzahl Pixelzeilen und führt zu vierfacher Auflösung im Vergleich zu FullHD.

         

        NamePixelSeitenverhältnis
        Full HD 1920 x 1080 16:9 
        WUXGA 1920 x 1200 16:10 
        WQHD 2560 x 1440 16:9 
        WQXGA 2560 x 1600 16:9
        UHD, 4K3840 x 216016:9

        Tabelle 1: Übersicht über die gängigsten Auflösungen


        Vergessen Sie nicht die technischen Möglichkeiten Ihrer Grafikkarte. Sie muss die gewünschte Auflösung ebenfalls unterstützen.

        5. Helligkeit und Farbtiefe

        Die Leuchtkraft sollte ausreichend hoch sein und mindestens 200 cd/m2 (Candela pro Quadratmeter) betragen. Je höher der Wert ist, desto besser. Denn mehr Leuchtkraft verspricht natürlichere Farben.

        Die meisten Monitore stellen bis zu 16,7 Millionen Farben dar (8 Bit). Spezielle Modelle für Grafiker unterstützen 10 Bit Farbtiefe und können über eine Milliarde unterschiedliche Farbnuancen darstellen.

        6. Technik

        Die verwendete Displaytechnik hat Einfluss auf die Geschwindigkeit des Bildaufbaus und die Farbqualität.

        TN (Twisted Nematic)

        verspricht eine kurze Reaktionszeit und eignet sich gut für Spiele. Nachteil ist jedoch, dass TN-Displays schlecht von der Seite einsehbar sind.

        IPS (In-Plane-Switching)

        steht für gute Farbqualität und hohe Blickwinkelstabilität. Dafür ist die Reaktionszeit etwas geringer als bei TN-Displays. Wer damit spielen möchte, sollte auf Reaktionszeiten von unter vier Millisekunden achten.

        VA (Vertical Alignment)

        ist eine Alternative zu IPS. VA bietet ebenfalls eine gute Farbdarstellung, wenn auch nicht ganz so gut wie IPS (aber besser als TN). Dafür bietet VA aber vor allem einen besseren Kontrast. Es existieren mit PVA (Patterned Vertical Alignment) und MVA (Multi-Domain Vertical Alignment) erweiterte Versionen, die sich speziell für anspruchsvolle Grafikaufgaben eignen.

        Quantum Dot

        verwendet eine spezielle Technik, die blaue Lichtanteile der LED-Hintergrundbeleuchtung in weißes Licht wandelt. Das verspricht mehr Helligkeit, bessere Farbdarstellung und mehr Bilddetails. Die höhere Bildqualität führt jedoch auch zu höherem Preis.

        OLED (Organic Light Emitting Diode)

        besteht aus selbstleuchtenden LEDs. Die übrigen Techniken verwenden demgegenüber LEDs für die Hintergrundbeleuchtung. Der hohen Bildqualität steht die Gefahr des Einbrennens gegenüber, weshalb OLED-Monitore eine untergeordnete Rolle für PC und Mac spielen. Sie sind verbreiteter bei TVs, Smartphones und Co.

        Bildwiederholrate

        Für Büro und Grafikanwendungen wie auch für Video ist eine Bildwiederholrate von 50 bis 60 Hertz (Hz) ausreichend. Gamer fahren besser mit höheren Raten, besonders wenn sie schnelle Actionspiele oder 3D-Games spielen. Wichtig: Die Grafikkarte muss die Bildwiederholrate ebenfalls anbieten.

        Adaptive Synchronisation (G-Sync und FreeSync)

        Gerade bei schnellen Gamens und hohen Bildwiederholraten können störende Mikroruckler oder ein „Zerreißen“ des Bildes auftreten – das liegt daran, dass sich gewöhnliche Grafikkarten und Monitore nicht „absprechen“, wann ein neues Bild bereitliegt. Mit G-Sync (exklusiv für NVIDIA-Grafikkarten) und FreeSync (für AMD-Grafikkarten) werden diese Probleme vermieden und ein besonders flüssiges und störungsfreies Bild erzeugt.

        HDR (High Dynamic Range)

        ermöglicht besonders hohe Kontraste für bessere Bildqualität und mehr Detailreichtum. Auch hier muss die Grafikkarte mitspielen.

        7. Anschlüsse

        Für das beste Bild ist der richtige Anschluss wichtige Voraussetzung. Für die Übertragung der Bilddaten, gibt es mehrere Möglichkeiten.

        Anschlüsse Monitor


        Bitte beachten! Sehr dünne Monitore haben sämtliche Anschlüsse zuweilen an einem externen Gerät. Dieses benötigt zusätzlichen Platz.

        HDMI

        ist ein digitaler Übertragungsstandard, der auch bei Fernsehgeräten eingesetzt wird. Dieser unterstützt erst ab Version 1.5 hohe 4K-Auflösungen, jedoch mit einigen Problemen bei flüssiger Videowiedergabe. Dafür eignet sich erst die Version 2.0.

        Displayport

        überträgt auch UHD-Signale flüssig und ohne Ruckeln. Dies sollte der bevorzugte Anschluss sein.

        DVI

        gibt es als analoge und digitale Lösung. Ist heute nur noch zweite Wahl.

        VGA

        arbeitet ausschließlich analog. Deshalb ist er nicht mehr zu empfehlen.

        USB

        Neben den Videoanschlüssen bieten viele Monitore auch zusätzliche USB-Ports. Achten Sie auf schnelle USB 3-Anschlüsse. Zunehmend wichtig wird auch USB-C. Darüber schließen Sie ein Notebook zum Laden und zum Erweitern der Monitorfläche an.

        8. Ergonomie

        Ergonomie Monitor

        Wer regelmäßig lange vor dem Monitor sitzt, sollte auch auf dessen ergonomische Eigenschaften achten. Das Display sollte gut an die eigenen Bedürfnisse und die Sitzposition anpassbar sein. Wichtig ist, dass es höhenverstellbar, neigbar und drehbar ist. Eine matte Oberfläche verhindert Spiegelungen. Das ist besser für die Augen und die Konzentration. Bei reflektierenden Modellen wirken die Farben demgegenüber kräftiger.

        Praktisch ist eine automatische Anpassung der Beleuchtung an das Umgebungslicht, manchmal auch Eye-Protect genannt.

        Gebogene Displays (curved) können eine Alternative zu mehreren Bildschirmen sein. Sie steigern den Fokus. Von Vorteil ist, wenn die Wölbung des Augapfels angepasst ist. Die ist bei einem Wölbungsradius von etwa 1800 Millimeter der Fall. Das hilft, die Augen zu entspannen und die Konzentration zu erhöhen.

        9. Extras

        Sind mehrere Monitore in der engeren Wahl, können praktische Extras den Ausschlag zur Kaufentscheidung geben. Dies können beispielsweise eine integrierte Webcam oder auch integrierte Lautsprecher sein. Für Büroarbeit oder grafische Spezialjobs kann auch ein um 90 Grad drehbares Display (Pivot-Funktion) eine große Hilfe sein. Besonders an Spieler richtet sich eine sogenannte Eyetracking-Funktion. Dank ihr erkennt man bei Actionspielen schneller, wo der Fokus liegt.