Dockingstations

Mit einer Dockingstation und Portreplikator können Laptop und Notebook mit weiteren Geräten im Büro verbunden werden. Kaufberatung Dockingstation

      Häufig gesucht

      Dockingstations – Notebooks um Schnittstellen erweitern

      Moderne Notebooks bieten heute nur noch wenige Anschlüsse. Mit einer Dockingstation können die Anschlüsse ohne Probleme erweitert werden. Dockingstations ermöglichen den Anschluss verschiedener Peripherie-Geräte.


      Ganz schnell mehr Anschlüsse – eine Dockingstation macht es möglich

      Ihr Notebook ist noch nicht sehr alt, gerade einmal ein paar Monate. Sie haben das Gerät gekauft, weil Sie der Meinung waren, dass es alles hatte, was Ihnen wichtig war. Allerdings haben Sie mehr auf die inneren Werte geschaut, welche Anschlüsse das Gerät bietet, war Ihnen nicht so wichtig. Im Laufe der Monate haben Sie aber festgestellt, dass für all die Geräte, die Sie anschließen möchten, einfach zu wenig Anschlüsse zur Verfügung stehen. Damit Sie dennoch alle Geräte nutzen können, gibt es aber eine einfache Lösung: Dockingstations oder Portreplikatoren. In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Modelle es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten.


      Was ist eine Dockingstation?

      Eine Dockingstation ist ein Gerät, das mit dem Notebook oder Laptop verbunden wird. An diese Dockingstation können mehrere externe Geräte angeschlossen werden. Dockingstations erweitern praktisch die Anschlussmöglichkeiten eines Notebooks. Sie stellen eine Verbindung zwischen dem Notebook und verschiedenen Peripherie-Geräten her. Das kann beispielsweise ein Monitor sein, aber auch eine Maus, eine Tastatur oder ein Headset. Sehr praktisch und wichtig ist auch ein Port für ein Netzwerkkabel. Die meisten aktuellen Notebooks verfügen nicht mehr über einen solchen Anschluss.

      Von Haus aus bieten die modernen Notebooks heute nur sehr wenige Anschlüsse. Häufig stehen zu wenig davon zur Verfügung oder benötigte Schnittstellen sind gar nicht vorhanden. Eine Dockingstation stellt die benötigten Anschlüsse zur Verfügung. Sie wird direkt mit dem Notebook verbunden, dafür wird nur ein Anschluss benötigt. Dadurch, dass die Dockingstation viele verschiedene Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung stellt, kann das Notebook viel besser, bequemer und flexibler genutzt werden. Wird das Notebook mitgenommen, reicht es aus, die Dockingstation mit einem Griff vom Notebook zu trennen. Wieder zu Hause, muss nur das Kabel wieder eingesteckt werden, schon sind alle Peripherie-Geräte wieder angeschlossen.


      Wie wird eine Dockingstation an ein Notebook angeschlossen?

      Der Anschluss einer Dockingstation an ein Notebook ist wirklich sehr einfach. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Die meisten Modelle werden einfach per USB mit dem Notebook verbunden. Es gibt aber auch Notebooks, die über einen speziellen Anschluss für eine Dockingstation verfügen. Diese Notebooks werden dann einfach in die Dockingstation eingeschoben. Meistens handelt es sich dabei um Dockingstations, die speziell für diesen Typ Notebook konzipiert wurden.

      Dockingstation am Notebook

      Dockingstations – diese Varianten gibt es

      • Universelle Dockingstations

        Zwar sind Dockingstations besonders für Notebooks sehr vorteilhaft, sie können aber auch mit Desktop-PCs oder Smartphones genutzt werden. Die einzige Voraussetzung ist, dass das Gerät über einen passenden Anschluss verfügt. Ist das der Fall, kann die Dockingstation einfach angeschlossen und genutzt werden. Diese Modelle werden auch als Portreplikatoren bezeichnet.

      • Dockingstations für spezielle Notebook-Modelle

        Es gibt einige Hersteller, die passend zu ihren Notebooks spezielle Dockingstations anbieten. Das ist beispielsweise bei den MacBooks von Apple oder den Lenovo ThinkPads der Fall. Diese Modelle bieten den Vorteil, dass sie nur auf das jeweilige Modell ausgerichtet sind. Häufig verfügen sie auch über einige Zusatzfunktionen. Beispielsweise ist es dann vielleicht möglich, das Notebook direkt auf die Dockingstation zu setzen oder auch einfach einzuschieben. Andere Modelle können an der Rückseite des Notebooks eingesteckt werden und stören so nicht bei der Arbeit. Allerdings kann es sein, dass für diese speziellen Dockingstations eine externe Stromversorgung notwendig wird.


      Dockingstations kaufen – darauf sollten Sie achten

      Dockingstation und Portreplikator haben große Vorteile. Einerseits können sie mehr Anschlüsse bereitstellen, als am Notebook zur Verfügung stehen und damit den Anschluss von mehr Geräten ermöglichen. Andererseits machen sie das gleichzeitige An- und Abstöpseln zahlreicher externer Geräte zum Kinderspiel. Das Notebook muss lediglich aus der Dockingstation genommen oder das Verbindungskabel zum Portreplikator abgezogen werden und schon ist das Notebook von allen Verbindungen befreit.

      Umgekehrt geht das genauso schnell. Notebook in die Dockingstation legen oder ein einziges Kabel anstecken und umgehend können alle externen Geräte genutzt werden. Beides ist so einfach, weil alle externen Geräte mit Dockingstation oder Portreplikator verbunden sind und nicht mit dem Notebook selbst. Da aber nicht jedes Notebook in jede Dockingstation passt und auch Portreplikatoren sich in Anschluss sowie Art und Anzahl der Anschlüsse unterscheiden, gilt es, sich vor dem Kauf einige Gedanken zu machen und verschiedene Punkte zu beachten.

      • Anschluss an das Notebook

        Die wichtigste Frage zu Beginn ist die nach dem Anschluss. Wie soll die Dockingstation oder der Portreplikator die Verbindung zum Notebook herstellen? Grundsätzlich gilt: Der entsprechende Anschluss sollte so schnell wie möglich Daten übertragen können und auch in der Lage sein, die Datenströme aller gewünschten externen Anschlüsse verarbeiten zu können. Business-Notebooks haben oftmals eine spezielle Schnittstelle, über die sie Kontakt mit einer kompatiblen Dockingstation aufnehmen. Ist das der Fall, dann sind Dockingstations eine gute Wahl, die diesen Anschluss unterstützen.

        Gibt es keinen entsprechenden Anschluss oder wird eine andere Lösung bevorzugt, ist ein USB- oder Thunderbolt-Anschluss notwendig. Wenn möglich, sollte ein USB-3- einem USB-2-Anschluss vorgezogen werden. Darüber fließen Daten deutlich schneller. Noch besser ist ein USB-C-Anschluss, der auch in Thunderbolt-3-Anschlüsse passt. Ältere Thunderbolt-2-Anschlüsse sind ebenfalls akzeptabel schnell, nicht jedoch mit dem USB-C-Anschluss kompatibel. USB-C ist der kommende Universalanschluss und wird USB 3 und 2 in Zukunft ablösen.

      • Art und Anzahl der Schnittstellen an der Dockingstation

        Kleine Dockingstations sind meistens mit vier bis sechs Anschlüssen ausgestattet. Größere Modelle bieten zwischen 16 und 20 Anschlüsse. Allerdings ist nicht nur die Anzahl der Schnittstellen wichtig, sondern natürlich auch, welche Art an Schnittstellen das Gerät bietet. Es sollte immer ein Modell gewählt werden, das von der Anzahl und der Art der Schnittstellen zu den Geräten passt, die daran angeschlossen werden sollen. Die folgenden Anschlüsse sollten vorhanden sein:

      Verschiedene Arten Dockingstationen
        • Die meisten Dockingstations bieten zwischen zwei und sechs USB-A-Slots an, und zwar in unterschiedlichen Varianten.
        • Für gewöhnlich verfügen Dockingstations auch mindestens über eine USB-C-Buchse. Diese kann auch als Thunderbolt-Ausführung zur Verfügung stehen.
        • Für den Anschluss von Monitoren und Beamern sind Anschlüsse wie VGA, HDMI, DVI oder DisplayPort zuständig.
        • Einer oder mehrere Ethernet/RJ45-Slots sorgen dafür, dass das Notebook auch per Kabel mit dem Router und somit mit dem Internet verbunden werden kann. Das ist immer dann wichtig, wenn das WLAN einmal ausfällt oder eine schnellere, stabilere Verbindung gefragt ist.
        • Für den Anschluss von Kopfhörern oder Headsets stehen Kopfhörer-Ports zur Verfügung, in die ein 3,5-mm-Klinkenstecker eingesteckt werden kann. Daran können auch kleine Lautsprecher angeschlossen werden.
        • Es gibt auch einige Dockingstations, die in der Lage sind, Speicherkarten einzulesen. Meistens handelt es sich um SD- oder microSD-Karten. Damit ist es also möglich, beispielsweise auch Bilder von einer Digitalkamera per Karte auf das Notebook zu übertragen.
      • Anzahl der Bildschirme und Auflösung

        Wer plant, über die Dockingstation externe Monitore an das Notebook anzuschließen, sollte beim Kauf auf jeden Fall auf die maximale Auflösung achten. Diese gibt Aufschluss über die mögliche Bildqualität. Heute ist es so, dass fast jedes Modell eine Full-HD-Auflösung bietet, das bedeutet 1.920 x 1.080 Pixel. Einige Dockingstations bieten aber auch Ultra-HD beziehungsweise 4k an, das bedeutet, sie stellen 4.096 x 2.160 Pixel zur Verfügung. Derzeit ist 5k noch nicht sehr weit verbreitet, aber es gibt auch schon Modelle, die 5k mit 5.120 x 2.880 Pixel unterstützen. Beim Kauf der Dockingstation sollte auch darauf geachtet werden, wie viele Monitore gleichzeitig angeschlossen und genutzt werden können. Es gibt Modelle, die lediglich den Anschluss eines Monitors ermöglichen. Wer mehr Monitore anschließen möchte, sollte auf die entsprechenden Anschlüsse dafür achten.

      • Betriebssystem

        Da die meisten Dockingstations sowohl mit Windows als auch mit macOS genutzt werden können, wird auf dieses Merkmal oft nicht geachtet. Es gibt aber auch Modelle, die nur mit Rechnern genutzt werden können, die mit Windows als Betriebssystem arbeiten.

      • Leistung und Stromversorgung

        Es gibt Dockingstations, die mit einem eigenen Netzteil ausgestattet sind. Diese bieten den Vorteil, dass sie das Notebook ebenfalls mit Strom versorgen können, das Notebook wird also gleichzeitig aufgeladen. Die Leistung liegt bei den meisten Modellen zwischen 60 und 135 W. Je höher die Leistung des Geräts ist, desto höher ist der Stromverbrauch. Dockingstations, die kein eigenes Netzteil haben, werden über das Notebook mit Strom versorgt.

      • Anbindung und Standort

        Wird eine Dockingstation gewählt, die über einen herstellerspezifischen Anschluss die Verbindung zum Notebook herstellt, ist kein Kabel zur Verbindung nötig. Für nahezu alle anderen Dockingstations und Portreplikatoren wird ein Verbindungskabel benötigt, das am Notebook mit dem entsprechenden Anschluss (siehe oben) verbunden wird. Einige Versionen können auch ohne Kabel direkt mit dem Notebook verbunden werden. Dies geschieht in der Regel über einen oder auch zwei USB/Thunderbolt-Anschlüsse und ist wegen nötiger Passgenauigkeit meistens auf gewisse Notebooks begrenzt und nicht universal mit jedem Notebook möglich.

        Erfolgt die Verbindung via Kabel, ist das entsprechende Kabel nicht selten fest mit der Dockingstation oder dem Portreplikator verbunden. In diesem Fall sollte auf dessen Länge geachtet werden. Es sollte ausreichend lang sein, um die Verbindung auch dann gut ermöglichen zu können, falls das Notebook etwas höher auf einem Notebookständer positioniert wird. Manche Dockingstations/Portreplikatoren lassen sich auch aufrecht aufstellen. Es sollte darauf geachtet werden, dass ein entsprechendes Gerät eine breite und stabile Basis hat, sodass es nicht leicht umkippt. Praktisch: Aufrecht stehende Dockingstations/Portreplikatoren benötigen weniger Platz auf dem Schreibtisch.

        Tipp:Ist das Verbindungskabel nicht fest mit Dockingstation oder Portreplikator verbunden, gibt das die Möglichkeit, ein Kabel zu verwenden, das ideal für den Bedarf ist.

      • Größe und Gewicht

        Soll die Dockingstation oder den Portreplikator nur am Schreibtisch verwendet werden, sind Größe und Gewicht eventuell zweitrangig. Werden jedoch unterwegs einige zusätzliche Anschlüsse benötigt, ist es praktisch, wenn Dockingstation/Portreplikator nicht zu groß und zu schwer sind, sodass sie problemlos mit in die Notebooktasche gesteckt werden können.

        Von den Maßen her unterscheiden sich Dockingstations teilweise sehr deutlich voneinander. Es gibt sehr kleine und leichte Modelle, die gerade einmal 10 x 5 cm groß und 1 cm hoch sind. Modelle mit mehr Anschlüssen können doppelt so groß sein. Diese Varianten sind optimal geeignet, um sie mobil einzusetzen, da sie gut Platz finden in verschiedenen Taschen. Für die Verwendung am Schreibtisch stehen entsprechend größere Varianten zur Verfügung, die zum Teil fast so breit sind wie ein durchschnittlicher Laptop. Da sie auch vom Gewicht um einiges höher liegen als die Taschenvarianten, sollten sie wirklich nur am Schreibtisch zu Hause genutzt werden.

        Häufig haben ultraleichte Notebooks nur wenige Anschlüsse. In diesem Fall ist eine besonders leichte Lösung für unterwegs doppelt wichtig. Denn wer will schon das gesparte Gewicht und den gesparten Platz durch eine klobige Dockingstation wieder einbüßen?

      • Zusatzfunktionen

        Einige Dockingstations sind auch mit Zusatzfunktionen ausgestattet. So gibt es Modelle, die auch gleichzeitig als Halterung für das Notebook fungieren. Damit ist es möglich, das Notebook zu erhöhen und schräg zu stellen. Es gibt sogar Varianten, die mit einem integrierten Schloss ausgestattet sind. Damit wird das Notebook vor einem Diebstahl geschützt. Sehr praktisch sind auch Modelle, die es ermöglichen, daran angeschlossene Geräte auch gleich aufzuladen. Wer nach einer Dockingstation mit dieser Funktion Ausschau hält, sollte auf die Bezeichnung USB PD (USB-Power-Delivery) achten.


      Welche Dockingstation für welchen Einsatzbereich?

      Nicht jede Dockingstation eignet sich für jeden Einsatzbereich. Je nachdem, wo die Dockingstation zum Einsatz kommt, sollte das passende Modell gewählt werden.

      Dockingstations für den Heimgebrauch

      Für den normalen Gebrauch daheim ist meistens eine einfache Dockingstation völlig ausreichend. Sie kann dazu genutzt werden, um Maus, Tastatur und externe Festplatten anzuschließen, wenn das Notebook zu wenige USB-Anschlüsse zur Verfügung stellt. Eine Dockingstation mit vier bis sechs USB-Slots reicht dafür vollkommen aus. Geachtet werden sollte darauf, dass auch Schnittstellen dabei sind, die die Standards USB 3.0 / 3.1 Gen 1 oder USB 3.1 / 3.2 Gen 2 bieten.

      Dockingstations für das Büro und Gaming

      Sowohl im Büro als auch beim Gaming werden häufig mehrere Bildschirme benötigt. Ein Notebook stellt dafür aber meistens nicht ausreichend Anschlüsse zur Verfügung. Eine Dockingstation mit mindestens zwei HDMI-Ausgängen ist dafür eine sehr gute Wahl. Bestenfalls sollte das Modell auch über eine Ethernet-Schnittstelle verfügen, so kann für eine stabile Internetverbindung gesorgt werden. Dockingstations, die in diesem Bereich genutzt werden, sollten mindestens fünf bis acht USB-Slots bieten.


      Dockingstations – im Handumdrehen zu einer großen Auswahl an Schnittstellen

      Notebooks werden heute mit immer weniger Schnittstellen hergestellt. Einer der Gründe dafür ist, dass die Kunden sich immer dünnere, leichtere Notebooks wünschen. Zu viele und zu große Anschlüsse stören da nur. Dennoch ist es oft notwendig, verschiedene Peripherie-Geräte an das Notebook anzuschließen. Dann geht es nicht ohne eine passende Dockingstation.

      Wenn Sie Ihr Notebook ebenfalls mit einer Dockingstation um viele weitere Schnittstellen erweitern möchten, entscheiden Sie sich für ein Modell, das genau zu Ihren Ansprüchen passt. Schauen Sie, welche Anschlüsse Sie benötigen und finden Sie in unserem Sortiment genau die passende Dockingstation. Dann müssen Sie sich keine Gedanken mehr darüber machen, dass Sie verschiedene Geräte nicht mit Ihrem Notebook nutzen können.

      Schnittstellen Dockingstation