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Schnittstellenkarten für den PC

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Flexibel den Rechner erweitern – Schnittstellenkarten machen es möglich

Zu wenig USB-Anschlüsse, der Sound könnte ein Update vertragen und auch für die neue Festplatte wird ein Anschluss benötigt. Bevor Sie alles neu kaufen, erweitern Sie Ihren Rechner mit Schnittstellenkarten.

Flexible Erweiterungsmöglichkeiten mit Schnittstellenkarten

Sie haben sich eine neue Festplatte gegönnt, die Sie zusätzlich nutzen möchten. Leider finden Sie keinen Steckplatz mehr dafür. Dasselbe Problem haben Sie mit Ihren USB-Geräten. Ständig fehlen Ihnen passende Anschlüsse, damit Sie auch wirklich alle Geräte anschließen können. Was nun? Gleich einen neuen Rechner kaufen? Das muss gar nicht sein, nutzen Sie doch einfach passende Schnittstellenkarten. Was Schnittstellenkarten sind und wofür Sie sie einsetzen können, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Was ist eine Schnittstellenkarte?

Um verstehen zu können, was genau eine Schnittstellenkarte ist, muss zunächst einmal der Begriff Schnittstelle näher erläutert werden. Schnittstellen sind praktisch die Dirigenten der kompletten Kommunikation der Hardware eines Rechners. Diese Schnittstellen sind den meisten besser bekannt unter der Bezeichnung Ports. Diese Ports bieten die Möglichkeit, unterschiedliche Hardware und auch externe Geräte an den Rechner anzuschließen. Schnittstellenkarten ermöglichen es, Soundkarten, Grafikkarten, USB-Hubs und vieles mehr an den Rechner anzuschließen. Da es Industrienormen für die Anschlüsse gibt, die allgemein gültig sind, ist es kein Problem, die Hardware von verschiedenen Anbietern miteinander zu kombinieren. Wer eine besonders hohe Flexibilität zu schätzen weiß, sollte sich einen Rechner mit möglichst vielen Anschlüssen zulegen. Je nach Modell ist es für gewöhnlich möglich, an jede Schnittstellenkarte sowohl Eingabegeräte als auch Ausgabegeräte anschließen zu können.

Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen den Schnittstellenkarten. Sie werden zwischen parallelen Schnittstellen und seriellen Schnittstellen unterschieden. Die Art der Datenübertragung unterscheidet die beiden Varianten voneinander. Bei parallelen Schnittstellen ist es so, dass sie die Daten immer in Paketen übertragen. Diese Ports sind heute kaum noch zu finden. Bei seriellen Schnittstellen werden die Daten hintereinander übermittelt. Moderne Rechner werden mittlerweile fast ausschließlich mit seriellen Schnittstellen ausgestattet. Der serielle Port wird heute von USB-, Ethernet- und FireWire-Anschlüssen genutzt. Aber auch SATA- und SSD-Festplatten werden an serielle Schnittstellen angeschlossen.

Schnittstellenkarten in unterschiedlichen Varianten

Es gibt einige verschiedene Schnittstellenkarten, die unterschiedlich verwendet werden. Neben USB Schnittstellenkarten stehen auch SAS und SATA Schnittstellenkarten sowie PCI Karten zur Verfügung.

USB Schnittstellenkarten

Die USB Schnittstelle ist längst zu einem Standard geworden für alle Desktop-PCs und Laptops. Damit kann eine große Anzahl an unterschiedlichen Geräten an den Rechner angeschlossen werden. Der Vorteil dieser Schnittstelle ist, dass sie eine hohe Datenübertragungsrate bietet. Viele Hersteller von peripheren Geräten statten diese mittlerweile mit USB 3.0 aus. Generell gilt: USB-Anschlussmöglichkeiten kann man wirklich nicht genug haben. Sollten aber dennoch bereits alle USB-Ports belegt sein, kann auch ganz einfach die USB Schnittstelle genutzt werden. Dafür stehen viele passende USB Schnittstellenkarten zur Verfügung. Um diese verwenden zu können muss lediglich ein freier PCI-Express Slot im Rechner zur Verfügung stehen. Darin wird die USB Schnittstellenkarte einfach eingebaut.

SAS und SATA Schnittstellenkarten

Um Festplatten oder auch externe Festplatten an den Rechner anschließen zu können, werden SAS und SATA Schnittstellenkarten genutzt. Für gewöhnlich werden diese Festplatten bei einfachen Heim-PCs mit einer SATA Schnittstellenkarte angeschlossen. Es gibt im SATA-Standard unterschiedliche Versionen. Neben dem mini und micro SATA stehen noch die Versionen SATA I, II und III zur Verfügung. Mit der richtigen Schnittstellenkarte sind alle SATA-Anschlüsse möglich. Für den Fall, dass mehrere Festplatten miteinander verbunden werden sollen, können Festplattencontroller-Karten genutzt werden. Auch der Anschluss von externen Festplatten, bekannt als eSATA, ist ohne Probleme möglich.

SAS Schnittstellenkarten bieten gegenüber SATA zwar einige Vorteile, allerdings haben sie auch einen großen Nachteil, und das ist der Preis. Diese Technologie ist nicht gerade günstig, daher wird SAS meistens nur im gewerblichen Bereich genutzt. Dieser Standard bietet sich an, wenn mehrere Festplatten miteinander verbunden werden sollen. Dadurch ist es möglich, eventuelle Datenverluste zu vermeiden. Zudem bietet SAS eine sehr gute Performance. SAS ermöglicht hohe Datenübertragungsraten, die jedoch im privaten Bereich so gut wie gar nicht ausgeschöpft werden können. Somit sind SAS Schnittstellenkarten eher für den professionellen gewerblichen Bereich empfehlenswert.

PCI Schnittstellenkarten

Lange Zeit war der einfache PCI-Port eine wichtige Schnittstelle. Mittlerweile übernimmt der Nachfolger PCI Express das Ruder. Es gibt zwei große Unterschiede zwischen diesen beiden Schnittstellen, zum einen die Größe und zum anderen die Datenübertragungsrate. Die moderne PCI Express Schnittstelle hat sich zur absoluten Basis für so gut wie alle Schnittstellencontroller entwickelt, die es heute auf dem Markt gibt. Sowohl über PCI Express als auch über PCI können unterschiedliche Schnittstellenkarten verbaut werden. Die PCI Schnittstellenkarte wird aber immer mehr von PCIe Schnittstellenkarten abgelöst, das gilt besonders für den Bereich der Erweiterungskarten. PCI Express bietet noch einen weiteren Vorteil, der nicht zu unterschätzen ist: Die an diesen Port angeschlossen Geräte werden gleichzeitig auch mit Strom versorgt.

Erweiterungskarten und deren Verwendung

Neben diesen Schnittstellenkarten stehen auch noch Erweiterungskarten zur Verfügung.

  • FireWire Controller
    Firewire Controller werden hauptsächlich eingesetzt für die Ton- und Videotechnik. Die Kapazität, die der FireWire Anschluss zu bieten hat, ist anhand der Zahlen 400 und 800 erkennbar. Da sich aber USB immer weiterentwickelt, wird FireWire nicht für externe Geräte oder Festplatten eingesetzt. Bei der momentanen Entwicklung von USB ist es möglich, dass FireWire irgendwann gar nicht mehr eingesetzt wird.
  • USB Controller
    Über den PCI Express Steckplatz ist es möglich, den Rechner gleich um mehrere USB-Anschlüsse zu erweitern. Nutzer haben die Wahl zwischen USB 2.0, 3.0 oder 3.1. Es ist wichtig, die richtige USB Schnittstelle auszuwählen. Es ist beispielsweise nicht möglich, ein Gerät, das über einen USB 3.0 Anschluss verfügt, an einem USB 2.0 Anschluss zu nutzen. Da USB 3.0 aber abwärtskompatibel ist, kann dieser Anschluss auch mit Geräten mit USB 2.0 Anschluss betrieben werden.

    Aufgrund der Abwärtskompatibilität ist es empfehlenswert, immer einen USB 3.0 Anschluss zu wählen.

  • Serielle und parallele Controller
    Diese Karten sind in der Lage, den Rechner sowohl über den PCI als auch über den PCI Express Anschluss um parallele oder serielle Schnittstellen zu erweitern. Der Formfaktor des Gehäuses entscheidet darüber, welche Bauweise sich eignet.
  • Netzwerkkarten
    Es gibt Netzwerkkarten, die über PCI Express angeschlossen werden. Dies wird oft durchgeführt, wenn sie eine höhere Datenübertragung möglich machen. Dann können sie den üblichen Ethernet-Anschluss des Motherboards ersetzen.
  • Soundkarten
    Auch eine Erweiterung des Sounds durch eine Schnittstellenkarte ist möglich. Das ist eine gute Lösung, wenn beispielsweise eine integrierte Soundkarte nicht die gewünschte Ausgabequalität bietet.

Schnittstellenkarten kaufen – darauf sollten Sie achten

Wer eine Schnittstellenkarte kaufen möchte, sollte vor dem Kauf einige sehr wichtige Fragen beantworten. Wichtig ist, welche Hardware angeschlossen werden soll. Wie viel Platz steht im System überhaupt zur Verfügung und welche Erweiterungen werden eigentlich gebraucht? Eine große Rolle spielt auch der Formfaktor, hier geht es um die Bauart, die Größe und die Steckeranordnung. Nicht vergessen werden darf auch die Größe des PC-Gehäuses und die zu verwendende Technologie. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frage, ob sich die Erweiterung überhaupt noch lohnt. Bei älteren Rechnern ist es durchaus möglich, dass eine Neuanschaffung sinnvoller ist. Zwei weitere Punkte sollten beachtet werden, dabei geht es um die Leistung, die benötigt wird, und den generellen Aufbau des Systems. Es sind also einige Punkte zu beachten, bevor eine Schnittstellenkarte für PC gekauft werden kann.

Flexibel und einfach nutzbar – Schnittstellenkarten

Eine neue Festplatte anschließen, eine schnellere Netzwerkverbindung oder ein paar USB-Anschlüsse mehr – in der heutigen Zeit gibt es für fast jede neue Technologie auch gleich die passende Erweiterungskarte. Diese sind mit der vorhandenen Hardware kompatibel und sorgen dafür, dass das Gerät am Rechner betrieben werden kann. Mit Schnittstellenkarten ist es problemlos und vor allen Dingen günstig möglich, Soundsysteme, Videosysteme und Netzwerksysteme schnell zu upgraden. Schnittstellenkarten können unglaublich flexibel eingesetzt werden und sind schnell ein- und wieder ausgebaut. Sie bieten viele Möglichkeiten, den Rechner mit Geräten zu erweitern. Die Möglichkeiten werden immer größer, sodass Schnittstellenkarten eine immer größere Rolle in der Computerwelt haben werden.