Saugroboter

Saugroboter saugen für Sie automatisch Staub und halten Ihr Zuhause ohne Aufwand staubfrei. Jetzt bei computeruniverse Saugroboter günstig kaufen!

Kaufberatung Saugroboter

      Sauberkeit ganz automatisch - Saugroboter

      Sie fahren durch die Wohnung und reinigen absolut selbstständig den Boden von Schmutz und Staub. Saugroboter erleichtern das Leben und sorgen immer für eine saubere Wohnung, ohne selbst den Staubsauger schwingen zu müssen.


      Sauberkeit im Handumdrehen – Saugroboter reinigen absolut selbstständig

      Wenn Sie am Abend nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommen, steht Ihnen der Sinn sicherlich nicht nach Staubsaugen. Dennoch fällt im Laufe der Zeit immer wieder Staub und Schmutz an, der entfernt werden muss. Dazu kommen noch Ihre Haustiere, die auch für Dreck sorgen. Aber eigentlich ist Ihnen Ihre Zeit viel zu schade, um sie mit Staubsaugen zu verbringen. Darum haben Sie sich jetzt entschieden, das Staubsaugen einem Saugroboter zu überlassen. Aber welches Modell ist das richtige für Ihre Ansprüche? In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Saugroboter es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten.


      Was sind Saugroboter?

      Saugroboter sind Staubsauger, die sich eigenständig durch die Wohnung bewegen und Schmutz und Staub aufsaugen. Von der Funktionsweise her sind sie vergleichbar mit den klassischen Bodenstaubsaugern, allerdings unterscheiden sich die beiden Varianten in ihrer Bauart. Saugroboter verfügen weder über einen Schlauch noch einen Griff. Die Geräte sind sehr flach und kompakt, dadurch ist es ihnen möglich, auch unter verschiedenen Möbelstücken wie Sofas und Betten problemlos saugen zu können. Saugroboter eignen sich nicht nur für glatte Böden wie beispielsweise Fliesen, Stein, Laminat und Parkett, sondern auch für Teppiche. Es gibt sogar Modelle, die über eine Wischfunktion verfügen.

      saugroboter auf teppich

      Wie funktioniert ein Saugroboter?

      Ein Saugroboter ist für gewöhnlich sehr flach und rund. Die Geräte verfügen über Kameras und Sensoren, die es ihnen erlauben, sich in der Arbeitsumgebung zurechtzufinden. An der Unterseite befinden sich kleine, gegenläufige Bürsten. Diese Bürsten befördern Staub und Schmutz in das Innere des Roboters. Dank eines integrierten Sensors ist es dem Gerät möglich, den Boden zu erkennen und so die Reinigungsbürsten daran anzupassen.

      Mithilfe verschiedener Sensoren ist der Saugroboter in der Lage, Hindernisse zu erkennen und ihnen auszuweichen, indem er sie umfährt. Treppen stellen ebenfalls kein Problem dar, die modernen Saugroboter sind mit entsprechenden Sensoren ausgestattet, die dafür sorgen, dass das Gerät die Treppe erkennt und umkehrt. Es gibt sogar mittlerweile Modelle, die mit modernen Laser-Sensoren ausgestattet sind, die es ermöglichen, virtuelle Karten der zu reinigenden Räume zu erstellen.

      Hat der Saugroboter seine Reinigungstour abgeschlossen, fährt er ganz von selbst wieder zu seiner Ladestation zurück und lädt seinen Akku wieder auf.


      Auf die richtige Reinigungstechnik kommt es an

      Saugroboter vertikal aufgestellt

      Ein kleiner, automatischer Saugroboter kann sowohl Alternative als auch Ergänzung zum klassischen Bodenstaubsauger sein. Ob man den alten Sauger entsorgen oder nur entlasten kann, hängt aber vor allem von zwei Dingen ab: dem Fußboden und der verwendeten Technik des Saugroboters.

      Auf Teppichböden haben die meisten Saugroboter Probleme. Geräte mit rotierenden Bodenbürsten schneiden hier deutlich besser ab, reinigen aber allesamt nicht so gut wie ein herkömmlicher Staubsauger. Einfache Saugroboter ohne Bodenbürsten sind mit Teppichen in der Regel überfordert. Sie machen nur auf Hartböden eine gute Figur.

      Teilweise kommen statt Bürsten Gummirollen zum Einsatz. Das erhöht die Saugkraft, kann aber zu Lasten der Reinigungsleistung gehen. Vorteil: Rollen mit Gummilamellen halten länger und müssen seltener ausgetauscht werden als Bürstenrollen.

      Tipp: Allergiker sollten darauf achten, dass der Saugroboter mit einem HEPA-Filter ausgestattet ist.


      Saugroboter oder Staubsauger – was ist besser?

      Diese Frage kann nicht eindeutig beantwortet werden. Fest steht, dass mit einem Staubsauger wirklich jede Ecke eines Raumes gereinigt werden kann. Saugroboter haben hier eindeutig ihre Grenzen. Sie weichen Hindernissen aus und können so nicht überall dorthin gelangen, wo Staubsauger problemlos reinigen. Saugroboter stellen aber eine sehr gute Ergänzung zum Staubsauger dar, eine Kombination aus beiden Geräten sorgt für beste Sauberkeit in der Wohnung oder dem Haus.


      Saugroboter – auch für Tierhaare geeignet

      Tierbesitzer stellen sich oft die Frage, ob ein Saugroboter auch bei Tierhaaren genutzt werden kann. Die Antwort ist generell ja, allerdings muss der Saugroboter dafür konzipiert sein. Es gibt viele Saugroboter, die mit Tierhaaren Schwierigkeiten haben. Viele Modelle bieten heute aber bereits spezielle Reinigungsmodi für Tierhaare, die alle Haare absolut zuverlässig entfernen. Meistens sind diese Modelle auch mit etwas größeren Auffangbehältern und speziellen Bürsten ausgestattet. Wer also Haustiere hat, sollte genau darauf achten, ob das gewünschte Gerät auch mit Tierhaaren klarkommt und den passenden Saugroboter kaufen.


      Kann der Saugroboter Teppiche und Türschwellen überwinden?

      Die meisten modernen Saugroboter sind heute problemlos in der Lage, kleine Hindernisse wie Teppichkanten oder Türschwellen zu überwinden. Zwar liegen sie von Natur aus sehr flach auf dem Boden, die Sensoren können aber überwindbare Hindernisse wie solche Kanten erkennen. Daraufhin wird das Gerät leicht angehoben und ist dann in der Lage, diese Hindernisse zu überwinden. Der Saugroboter bleibt also nicht an jeder Türschwelle stehen und wartet darauf, dass ihn jemand hinüberträgt.

      weisser saugroboter auf dem boden

      Einen Saugroboter kaufen – darauf sollten Sie achten

      Wie reinige ich meine Mikrowelle?

      Wer sich einen Saugroboter kaufen möchte, sollte dabei einen Blick auf verschiedene Merkmale werfen. Besonders in der Leistung, der Ausstattung und dem Fassungsvermögen können sich die verschiedenen Modelle erheblich unterscheiden.

      Tipp: Einige sehr hochwertige Mikrowellen haben einen Dampfreinigungstank, der die Mikrowelle selbständig reinigt.

      • Leistung
        Saugroboter sind heute mit sehr unterschiedlichen Leistungen erhältlich, von 15 W bis hin zu 180 W ist alles dabei. In Wohnungen, die hauptsächlich mit glatten Böden ausgestattet sind, reichen Modelle mit einer geringeren Leistung aus. Sind jedoch viele Teppiche vorhanden, die zudem mit längeren Fasern ausgestattet sind, empfiehlt sich der Kauf eines leistungsstärkeren Geräts, da sich Staub und Haare in diesen Fasern verfangen können und mehr Leistung notwendig wird, um sie zu entfernen.
      • Akkulaufzeit
        Saugroboter arbeiten mit einem Akku, nur so ist es möglich, dass sie problemlos durch die Wohnung fahren können und nicht von Kabeln zurückgehalten werden. Wie lange der Saugroboter ohne Pause durcharbeiten kann, hängt von der maximalen Laufzeit des Akkus ab. Einsteigergeräte verfügen meistens über eine Akkulaufzeit von bis zu 45 Minuten, Modelle mit einem stärkeren Akku können bis zu 240 Minuten Akkulaufzeit bieten.
      • Aktionsradius
        Sowohl der Untergrund als auch die Wattzahl des Saugroboters sind entscheidend dafür, wie viel Quadratmeter das Gerät schaffen kann. Generell wird gesagt, dass ein Saugroboter in einer Minute etwa 1 m² schafft.
      • Kameras für die Orientierung
        Die meisten Saugroboter sind mit Sensoren ausgestattet, die für die Orientierung zuständig sind. Es gibt aber auch Modelle, die dafür Kameras verwenden. Bis zu zwei Kameras fertigen eine virtuelle Karte des Raumes an, der gereinigt werden soll. Erst dann beginnen sie mit ihrer Arbeit. Saugroboter mit Kameras bieten den Vorteil, dass sie besonders effizient arbeiten. Sie berechnen immer die kürzesten Wege, dadurch ist es möglich, doppelte Wege zu vermeiden. Es wird nicht unnötig viel Energie verbraucht und der Sauger ist in der Lage, mit einer Akkuladung eine größere Fläche zu reinigen.
      • Staubbehälter
        Es gibt zwei Varianten, wie ein Saugroboter den Schmutz aufnehmen kann, mit Beutel oder ohne. Beutellose Modelle müssen immer regelmäßig geleert und gereinigt werden. Geräte, die mit einem Beutel arbeiten, können so lange genutzt werden, bis der Beutel voll ist. Dann wird er gegen einen neuen ausgewechselt und der alte kann einfach entsorgt werden.
      • Fassungsvermögen
        Das Volumen des Behälters oder Staubbeutels spielt ebenfalls eine wichtige Rolle beim Kauf. Das Volumen kann variieren und liegt zwischen 0,3 und 0,7 l. Das Fassungsvermögen des Geräts ist mitentscheidend dafür, wie lange der Sauger ohne Pause arbeiten kann. Ist der Behälter voll, kann das Gerät nicht mehr richtig arbeiten.

        Tipp: In Haushalten, wo immer viel Schmutz anfällt, ist es empfehlenswert, auf ein Modell mit einem größeren Fassungsvermögen zu setzen. Das Gleiche gilt auch für Haushalte, in denen Tiere leben. Zudem sollte der Saugroboter regelmäßig eingesetzt werden, bestenfalls täglich, dadurch reduziert sich die Menge des Schmutzes und der Behälter muss nicht zwischendurch gereinigt werden.

      • Automatik
        Sie fahren wie von Geisterhand alleine durch den Raum. Viele Nutzer wundern sich immer wieder, wie sich Saugroboter überhaupt in einem Raum zurechtfinden können. Modelle, die mit Navi-Technologie ausgestattet sind, können zudem aufzeichnen, wo sie schon gewesen sind und welche Wege sie genommen haben. Um das ermöglichen zu können, sind die Geräte mit Kollisions-, Ultraschall-, Infrarot- oder Lasersensoren ausgestattet. Ganz automatisch werden auch Absätze und Stufen erkannt, diese meidet der Roboter dann.

        Diese Technologien sind praktisch das Geheimnis des Erfolgs der Saugroboter. Sie sorgen dafür, dass die Geräte den Boden besonders effektiv reinigen können. Modelle, die über einen großen Aktionsradius verfügen, sind zudem oft mit einer sogenannten Multiroom-Funktion ausgestattet. Diese ermöglicht es ihnen, im Falle eines notwendigen Zwischenstopps zum Laden die Reinigung an derselben Position wieder aufzunehmen, an der sie zuvor unterbrochen wurde.
      • Wischfunktion
        Saugroboter können nicht nur trocken reinigen, einige Modelle sind auch mit einer sogenannten Wischfunktion ausgestattet. Diese ermöglicht es ihnen, den Boden auch feucht zu reinigen. Das Wasser, welches zum Bodenwischen genutzt wird, saugt der Roboter gleich wieder ein. Diese Wischfunktion ist beispielsweise für Allergiker sehr empfehlenswert, aber auch für jeden, der seine Böden gründlich gereinigt haben möchte.
      • Lautstärke
        Die Lautstärke spielt natürlich eine große Rolle bei einem Saugroboter. Da diese Geräte aber mit einem Akku angetrieben werden, sind sie allgemein schon relativ leise. Sehr leise Saugroboter bringen es auf weniger als 60 dB, das entspricht in etwa einem herkömmlichen Gespräch. Die meisten sind allerdings etwas lauter, sie erreichen bis zu 70 dB, was vergleichbar ist mit einem elektrischen Rasenmäher.
      • Gewicht
        Die meisten leistungsstärkeren Saugroboter sind nicht gerade Leichtgewichte, da sie aber nicht herumgetragen werden müssen, sollte ein Gewicht von drei bis vier Kilogramm kein Problem darstellen.
      • Größe
        Saugroboter sind mit sehr kompakten Maßen ausgestattet, nur so ist es ihnen möglich, wirklich überall zu reinigen. Der Durchmesser der Geräte kann zwischen 20 und 40 cm liegen, die Höhe variiert zwischen 5 und 17 cm.
      • Zusätzliche Komfortfunktionen
        Jede Art von Staubsauger ist mit unterschiedlichen Sonderfunktionen erhältlich. Diese sind dazu gedacht, den Bedienkomfort des Geräts zu erhöhen. Beim Saugroboter wird besonders viel Wert auf die Steuerungsmöglichkeiten gelegt.

        Eine dieser Komfortfunktionen ist unter der Bezeichnung virtuelle Wände bekannt. Diese Funktion ermöglicht es, den Aktionsradius des Geräts so einzuschränken, dass gewisse Flächen, die zuvor definiert wurden, komplett ausgespart werden. Das ist beispielsweise sehr vorteilhaft in Bereichen, wo der Wassernapf des Hundes steht oder dort, wo das Spielzeug des Kindes auf dem Boden liegt.

        Viele Saugroboter sind in der Lage, unterschiedliche Hindernisse zu erkennen, beispielsweise lose Kabel, herumliegende Kleidungsstücke oder auch Dekogegenstände, die auf dem Boden drapiert wurden. Sie umfahren diese Hindernisse einfach. Dadurch können Saugroboter nicht nur in aufgeräumten Zimmern genutzt werden, sondern auch dann, wenn das Zimmer nicht aufgeräumt ist.

        Sehr beliebt ist mittlerweile die Möglichkeit, den Saugroboter ganz einfach per Smartphone zu steuern. So kann das Gerät beispielsweise einfach von unterwegs aus gestartet werden und der Boden ist sauber, wenn die Bewohner wieder nach Hause kommen. Wer möchte, dass seine Wohnung immer zu einer bestimmten Zeit gereinigt wird, kann dafür die Timer-Funktion nutzen, die viele Saugroboter bieten. Damit kann beispielsweise die tägliche oder wöchentliche Reinigung programmiert werden.

      Wie orientieren sich Saugroboter?

      saugroboter angeschlossen an ladestation

      Beim Reinigen gehen die Saugroboter unterschiedlich vor. Günstige Geräte verwenden oftmals das Zufallsprinzip. Sie fahren kreuz und quer ohne Plan durch die Wohnung. Dabei kann es passieren, dass es sehr lange dauert, bis das Gerät überall gewesen ist. Während es eventuell einige Flächen kaum beachtet, kümmert es sich mehrfach um andere.

      Vorteilhaft ist, wenn diese Geräte nach dem ersten Einsatz die Reinigungsfläche inklusive fester Hindernisse abspeichern. Dann klappt die Reinigung schon beim zweiten Mal deutlich zügiger. Aufwendigere Saugroboter vermessen den Raum mithilfe von Lasertechnik. Sie erstellen eine Karte des Raumes, inklusive Hindernissen, unterteilen die Fläche in unterschiedliche Bereiche und arbeiten diese nacheinander ab.

      Manche automatische Staubsauger orientieren sich mithilfe einer Kamera. Damit erhalten sie eine Übersicht über Raum und Hindernisse. Zur Orientierung helfen markante Objekte oder Punkte im Raum.

      Soll der Saugroboter einige Bereiche auslassen, sollte darauf geachtet werden, dass entsprechende Hilfsmittel zum Lieferumfang zählen. Das können Magnetbänder sein, die auf dem Boden angebracht werden müssen oder auch kleine Geräte, die an entsprechenden Stellen aufgestellt werden. Diese bauen per Infrarot eine virtuelle Wand auf und teilen so den Saugern mit, bis wohin sie saugen können. Diese Grenzposten arbeiten in der Regel batteriebetrieben.

      Hinweis: Nahezu alle Geräte haben Kantensensoren, mit deren Hilfe sie Hindernisse erkennen und die auch verhindern, dass sie die Treppe hinunterfallen.


      Saugleistung und Problemfelder

      Die geringe Größe der Saugroboter hat Einfluss auf die Saugkraft. Diese ist im Vergleich zu Standardsaugern schwächer. Auch haben die autonomen Geräte teilweise Probleme mit Zimmerecken, sodass man gegebenenfalls etwas nacharbeiten muss. Mit Tierhaaren kommen die meisten Saugroboter zurecht, auch (niedrige) Türschwellen meistern viele, wenn auch nicht alle Modelle.

      Tipp: Gibt es in einer Wohnung viele Schwellen, sollte darauf geachtet werden, dass das Gerät besonders gut "klettern" kann.

      Für viele Saugroboter sind lose Kabel ein Problem. Diese sollten möglichst hochgelegt werden. Auch Gardinen, die bis auf den Boden reichen, können den Sauger stoppen. Insgesamt gilt: Je aufgeräumter es ist, sprich je weniger Hindernisse den Weg versperren, desto fixer, effektiver und sicherer saugt der Roboter.

      Gibt es Teppichkanten, die der Sauger erklimmen soll, sollte kein besonders schweres Modell eingesetzt werden. Dann damit bestünde die Gefahr, dass der Roboter die Kante hochschiebt, anstatt auf den Teppich zu fahren.

      Gibt es Schränke mit kurzen Beinen oder wenig Platz unter dem Sofa, ist es empfehlenswert, einen besonders flachen Saugroboter zu wählen, damit dieser auch darunter kommt.

      Tipp: Einen neuen Saugroboter am besten immer mal wieder beobachten, um zu sehen, was ihm Schwierigkeiten macht. Das ist besonders wichtig, wenn der Roboter auch dann saugen soll, wenn niemand zu Hause ist.


      Auf die Stromversorgung achten

      Saugroboter besitzen einen Akku, der regelmäßig wieder ans Netz muss. Einfache Geräte haben dazu ein Ladegerät, das bei Bedarf angeschlossen wird. Praktischer ist jedoch eine automatische Ladestation, die der Sauger selbst ansteuert, wenn der Strom knapp wird.

      Hinweis: Einige Geräte finden nur zur Ladestation zurück, wenn sie auch von dieser gestartet sind. Eine Ladestation kann allerdings optisch stören, während man ein kleines Ladegerät leichter in einer Schublade verschwinden lassen kann.

      Auch auf das Durchhaltevermögen des Akkus sollte geachtet werden. Je größer der zu reinigende Bereich ist, desto länger braucht der Saugroboter dafür. Schafft er das nicht in einem Durchgang, muss er zwischendurch ans Netz. In diesem Fall spielt auch die Ladezeit eine wichtige Rolle. Je kürzer diese ist, desto schneller kann der Roboter die Arbeit fortsetzen.

      Wichtig: Der Saugroboter sollte nach der Ladepause selbstständig weiterarbeiten und nicht auf erneutes Anschalten warten. Das machen allerdings nicht alle Geräte.


      Auf die Stromversorgung achten

      Saugroboter besitzen einen Akku, der regelmäßig wieder ans Netz muss. Einfache Geräte haben dazu ein Ladegerät, das bei Bedarf angeschlossen wird. Praktischer ist jedoch eine automatische Ladestation, die der Sauger selbst ansteuert, wenn der Strom knapp wird.


      Extras, die den Kauf entscheiden können

      Fast jeder Hersteller hat seine ganz speziellen Extras. Es lohnt sich somit, die Ausstattungsdetails genau zu studieren. Wichtig für alle Geräte wäre aber, den Akku selbst austauschen zu können. Das klappt leider nicht bei allen Modellen.

      Aufwendigere Geräte können nicht nur saugen, sondern Hartböden auch feucht reinigen. Dazu wird erst gesaugt, dann gewischt und dann getrocknet. So gründlich wie das Wischen per Hand reinigen diese den Boden jedoch nicht. Wer gerne bakterien- und keimfrei wohnt, sollte auf eine UV-Lampe achten, mit der ein Saugroboter den Boden sterilisieren können soll.

      Weiterhin wäre es praktisch, wenn der Saugroboter darauf hinweist, wann Bürsten und Co. gereinigt oder ausgetauscht werden müssen. Schön auch, wenn man die Saugzeit programmieren kann, damit das Gerät nicht beim Essen oder Fernsehen stört. Das erspart zudem, den Saugroboter stets manuell ein- und ausschalten zu müssen.

      Saugroboter mit Handy und Smartstuerung

      Einige Saugroboter lassen sich fernsteuern. Das kann vorteilhaft sein, wenn man sie gezielt zu einer verschmutzten Stelle führen und nicht warten will, bis der Sauger diese selbst findet. Manche Geräte können Sie auch per App vom Handy aus steuern. Dazu benötigt der Sauger Verbindung zum WLAN-Router. Solche Roboter können dann auch guten Gewissens von unterwegs kontrolliert und aktiviert werden.

      Tipp: Den Betrieb in unterschiedlichen Steckdosen testen, um den besten Kompromiss zwischen Optik und Leistung zu finden.


      Tipps und Tricks – so gelingt die Benutzung des Saugroboters problemlos

      Die meisten Besitzer eines Saugroboters saugen ihre Wohnung weniger spontan, sondern eher nach Plan. In dem Fall ist es möglich, das Saugergebnis zu verbessern, indem gewisse Vorarbeiten durchgeführt werden.

      • Kabel sollten, soweit möglich, vom Boden entfernt werden. Hat der Saugroboter Probleme damit, kann die Reinigungstour sonst an der Stelle bereits beendet sein.
      • Alle zerbrechlichen Gegenstände sollten vor dem Reinigen in Sicherheit gebracht werden, beispielsweise hohe Vasen oder andere filigrane Dekogegenstände.
      • Stühle, deren Zwischenraum zu klein ist, um den Saugroboter durchzulassen, sollten hochgestellt werden.
      • Die erste Benutzung sollte immer im Beisein des Besitzers erfolgen. Nur so kann festgestellt werden, ob der Roboter in der Lage ist, alle Türschwellen und Teppiche zu bewältigen und sich in den Räumlichkeiten problemlos zurechtzufinden.
      • Der Staubbehälter sollte immer regelmäßig geleert werden, spätestens dann, wenn er voll ist.
      • Sowohl Staubbehälter als auch Bürsten und Filter sollten immer regelmäßig gereinigt werden.
      • Alle Sensoren müssen immer frei von Schmutz gehalten werden. Sind die Sensoren verschmutzt, ist es möglich, dass es zu einer Beeinträchtigung von Bewegungsmustern und Reaktionsmöglichkeiten kommt.

      Welcher Saugroboter ist der richtige?

      Auffangbehälter vom Saugroboter

      Welcher Saugroboter der richtige ist, hängt vor allen Dingen von den Sauggewohnheiten und der zu reinigenden Wohnung ab.

      • Kleine Wohnungen mit Hartböden
        Wer in einer kleinen Wohnung mit einem oder zwei Zimmern wohnt, die nur mit harten Böden wie Laminat, Stein oder Fliesen ausgestattet sind, ist ein Einsteigergerät vollkommen ausreichend. Diese Geräte sind meistens mit einem Schmutzbehältervolumen von 0,3 l ausgestattet und bieten eine Laufzeit von 45 Minuten. Diese Einsteigergeräte sind schon zu günstigen Preisen ab 50 Euro erhältlich.
      • Größere Wohnungen mit unterschiedlichen Bodenbelägen
        Ein Modell mit einem größeren Aktionsradius und der Möglichkeit, nicht nur Hartböden, sondern auch Teppichböden reinigen zu können, ist für solche Wohnungen die beste Wahl. Sehr praktisch sind Modelle, die über die Multiroom-Funktion verfügen. Sie sind in der Lage, die Räume besonders effektiv zu reinigen. Bestenfalls sollte das jeweilige Modell über eine Laufzeit von mindestens 90 Minuten verfügen. Ein Staubbehälter mit einem Volumen von 0,4 l und mehr sollte ebenfalls vorhanden sein. Solche Modelle sind ab 200 Euro zu bekommen.
      • Reinigen per App oder Timer in Abwesenheit
        Wer viel außer Haus ist, kann diese Gelegenheit nutzen, um den Saugroboter seine Arbeit erledigen zu lassen. Modelle mit Timer-Funktion sind dafür eine gute Wahl, aber auch Saugroboter, die eine Steuerung per Smartphone-App ermöglichen, erledigen die Reinigung ganz einfach in Abwesenheit der Bewohner. Auf jeden Fall sollte das Gerät über die Fähigkeit verfügen, die Ladestation selbstständig zu finden, damit es wieder aufgeladen werden kann.

        Das ist besonders dann wichtig, wenn die zu reinigende Fläche sehr groß ist und der Saugroboter zwischendurch nachladen muss, um die gesamte Fläche reinigen zu können. Bestenfalls sollte das Gerät über eine möglichst lange Akkulaufzeit verfügen und mit einem ausreichend großen Staubbehälter ausgestattet sein. Smarte Geräte dieser Art sind ab rund 150 Euro erhältlich, nach oben hin gibt es noch reichlich Luft. Diese besonderen Geräte können auch schon einmal mehr als tausend Euro kosten.
      • Allergiker und Haustierbesitzer
        Für Allergiker ist es besonders wichtig, dass alle möglichen Allergene so gut es geht weggesaugt werden. Ein Modell mit Wischfunktion ist dafür eine sehr gute Wahl. Diese Saugroboter saugen nicht nur den Schmutz auf, gleichzeitig reinigen sie die Böden auch mit Wasser. Dadurch werden nicht nur Schmutzpartikel sehr gut gebunden, sondern auch Allergene.

        Allergiker sollten zudem darauf achten, dass das Gerät mit einem speziellen HEPA-Filter ausgestattet ist. Dieser bindet Allergene, Pollen und Schwebstoffe zusätzlich. Auch für Haustierbesitzer, die sich eine besonders saubere Wohnung wünschen, sind diese Saugroboter mit Wischfunktion eine sehr gute Wahl.

      Saugroboter – die moderne Art des Staubsaugens

      Sie sind es leid, ständig mit dem Staubsauger durch die Wohnung zu laufen und den Schmutz des Tages aufzusaugen. Die Hauptarbeit werden Sie nun Ihrem neuen Saugroboter übergeben. Natürlich werden Sie nicht ganz auf den Staubsauger verzichten, denn es gibt immer Bereiche, in denen der Saugroboter einfach nicht gründlich genug sauber machen kann. Dennoch sehen Sie in Ihrem Saugroboter eine sehr gute Ergänzung zum Staubsauger. Er sorgt dafür, dass während der Woche der grobe Schmutz regelmäßig entfernt wird.

      Sie müssen dann nur noch ein paar Ecken bearbeiten und die Wohnung ist immer schön sauber. Sogar von der Arbeit aus können Sie das Gerät einfach einschalten und alles ist fertig, wenn Sie nach Hause kommen. Das Leben ist zu kurz, um sich ewig lange mit Hausarbeiten aufzuhalten, wenn es dafür auch praktische Helfer wie den Saugroboter gibt.