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Kaufberatung Smartphones

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Smartphones & Handys


Terminkalender, To-do-Liste, E-Mail-Verwaltung, Office-Programme – ein Smartphone muss viele Büroaufgaben übernehmen können. Dabei soll es flott zu Werke gehen und leicht zu bedienen sein. Höchste Ansprüche befriedigen nur wenige Smartphones. Diese aus der Fülle des Angebots herauszufiltern, hilft unsere Kaufberatung.


  1. Westentaschenbüro
  2. Schieben, klappen, per Display
  3. Display
  4. Prozessor und Speicher
  5. Netzkontakt
  6. Betriebssystem und Programme
  7. Akku
  8. Extras

Westentaschenbüro

Zu den Smartphones Gibt es neue Nachrichten vom Kunden? Hat der Chef einen wichtigen Auftrag? Gibt es Stau auf der Autobahn? Antworten auf solche Fragen gibt es im E-Mail-Eingangskorb und im Internet. Doch sitzt man nicht immer am Schreibtisch und kann entsprechende Daten über den Computer abrufen. Oft möchte oder muss man unterwegs Antworten darauf haben. Mit modernen Smartphones ist das kein Problem. Sie können über das Mobilfunknetz im Internet surfen und die passenden Antworten liefern. Diese Fähigkeit versetzt sie zudem in die Lage, E-Mails empfangen und versenden zu können.

Damit ein Handy so etwas kann, braucht es ein großes Display, einen potenten Prozessor und eine fixe Datenverbindung über ein Mobilfunknetz. Mit diesem Handwerkszeug kann es dann auch Dokumente lesen und bearbeiten. Obendrein lässt es sich als Diktiergerät, Organizer, Wecker, Videospielkonsole, Navigationssystem, Radio, MP3-Player, E-Book-Reader, Foto- und Videokamera nutzen. Kurz: Es wird zum mobilen Mini-PC, der unterwegs für kurze Zeit Notebook und PC ersetzen kann. Daher auch der Name „Smartphone“, also ein smartes oder auch schlaues Mobiltelefon.

Viele Funktionen in einem so kleinen Gerät erfordern eine durchdachte Bedienung. Andernfalls ist das Smartphone mehr Last als Helfer. Das Betriebssystem und insbesondere die Art der Dateneingabe und -abfrage entscheiden über Frust und Leid. Vor dem Kauf sollten Sie sich deshalb genau informieren, um Stolperfallen aus dem Weg zu gehen. Worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie in den folgenden Kapiteln dieser Kaufberatung. (pr)

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Mobiltelefonen


Schieben, klappen, per Display

Zu den Smartphones Ein Smartphone ist nur mit vollwertiger Tastatur ein akzeptabler PC-Ersatz. Mit ihr lassen sich schnell und einfach E-Mails oder Memos schreiben, To-do- und Kontaktlisten pflegen sowie Dokumente bearbeiten. Einfache Handytastaturen, die bis zu vier Buchstaben unter einer Taste verstecken, sind für Vollblut-Smartphones tabu. Selbst mit einer Schreibhilfe, die Worte vervollständigt, ist die Eingabe zu umständlich für lange E-Mails und Office-Dokumente.

Schiebehandy

Für die Integration bieten die Hersteller unterschiedliche Lösungen an. Viele verstecken die Tastatur im Gehäuse, das man entweder aufklappen oder aufschieben muss, um Daten eingeben zu können. Dazu schiebt man den oberen Teil entweder von unten nach oben oder zur Seite. Zur Bedienung drehen Sie das Smartphone in diesem Fall um 90 Grad. Die Hochschiebelösung legt eine relativ schmale Tastatur mit kleinen Tasten frei. Die Bedienung erfolgt mit beiden Daumen. Eher an eine PC-Tastatur erinnert die zweite Lösung. Hier lassen sich die Tasten nicht nur mit dem Daumen nutzen. Manche Smartphones haben auch eine komplette Tastatur vorne unter dem Display. Kaufberatungstipp: Achten Sie darauf, dass die Tasten nicht zu klein sind und extrem nah beieinanderliegen. Beides macht die Eingabe unnötig schwer und provoziert Vertipper.

Zum Aufklappen

Eine vollwertige QWERTZ-Tastatur, wie vom PC bekannt, besitzen auch Handys zum Aufklappen. Mit diesem Mechanismus erinnern sie sehr an Notebooks. Ihr Vorteil: Der Schirm lässt sich wie bei einem Notebook optimal anwinkeln. Zur Bedienung des Handys gibt es außen oft zusätzliche Tasten und auch ein zweites kleineres Display. Auf diesen Typ trifft man jedoch immer seltener. Inzwischen hat der Schiebemechanismus diese Lösung fast komplett verdrängt. Grund: Geräte zum Aufklappen sind etwas dicker und oft auch schwerer als Versionen zum Aufschieben.

Touchscreen-Bedienung

Ohne Klapp- oder Schiebemechanismus kommen Smartphones mit einem großen Touchscreen (berührungsempfindliches Display) aus. Sie blenden bei Bedarf eine Tastatur auf dem Bildschirm ein. Vorteil: Das Gehäuse ist kleiner und flacher als bei vielen anderen Smartphones. Die Tastatur verstaubt nicht und es bleibt mehr Platz für das Display, da es die gesamte Front einnehmen kann. Praktisch: Manche Geräte haben verschiedene Tastaturlayouts zur Auswahl. Sie wählen einfach das, mit dem Sie am besten zurechtkommen. Oft können Sie auch internationale Tastaturlayouts verwenden.

Nachteil: Für häufiges Schreiben, besonders langer Texte, eignet sich eine virtuelle Tastatur nicht genauso gut wie eine mechanische Tastatur. Grund: Tippen auf einem Touchscreen ermüdet die Finger schneller und führt zu einem tauben Gefühl in den Fingerspitzen. Zudem vertippt man sich häufiger, da virtuelle Tasten sich nicht erfühlen lassen. Weiterer Nachteil: Die Tastatur beansprucht oft etwa die Hälfte des Bildschirms, so dass für das jeweilige Programm wenig Platz bleibt.

Wichtig: Das Display sollte sich mit den Fingern steuern lassen. Ist dazu ein besonderer Stift nötig, macht das die Bedienung komplizierter. Man muss diesen zuvor stets aus dem Telefon herausfummeln. Mit mehreren Fingern tippen ist damit nicht möglich und zudem besteht die Gefahr, den Stift zu zerbrechen oder zu verlegen. Kaufberatungstipp: Manche Smartphones lassen sich sowohl mit Stift als auch mit den Fingern bedienen. Das kann ein Kompromiss sein, kann aber auch auf kleine Menüs hindeuten, die schwierig mit Fingern zu bedienen sind.

Externe Tastatur

Wer häufig unterwegs Daten eingibt, sollte auf große Tasten Wert legen. Am besten geeignet sind Modelle, die beim Tippen quer liegen. Ob ausfahrbare Tastatur oder zum Aufklappen, ist eher Geschmacksfrage. Praktisch ist auch die Nutzung einer mobilen externen Tastatur. Sie erleichtert die Dateneingabe ungemein. Die Anbindung erfolgt per Kabel, Dockingstation oder drahtlos per Bluetooth (siehe kapitel Netzkontakt).

Ganz gleich, welcher Typ Ihr Favorit ist, das Gewicht sollte bei keinem Modell zu hoch sein. Smartphones sind wegen des hohen Funktionsumfangs zwar oft etwas schwerer als einfache Handys. Damit sie nicht zur Belastung werden, sollten sie dennoch möglichst deutlich unter 150 Gramm wiegen.

Zu
Tastaturen
Zubehörassistent für Mobiltelefone


Display

Zu den Smartphones Je mehr Arbeit man auf das Handy verlagert, desto wichtiger wird das Display. Eine besonders große Anzeigefläche und eine hohe Auflösung machen mehr Details sichtbar. Davon profitieren alle Anwendungen. Die Auflösung sollte auf einem Smartphone daher besonders hoch sein und nicht unter der vom Computer bekannten VGA-Auflösung mit 640 x 480 Bildpunkten liegen. Nicht unüblich und etwas besser sind auch 480 x 800 Pixel. Zuweilen trifft man auch auf andere Werte, etwa 960 x 540 Pixel oder 960 x 640 Pixel. Entsprechende Anzeigen haben Diagonalen zwischen 3,5 und 4 Zoll (knapp neun bis gut zehn Zentimeter).

Die Bedienung erleichtert ein so genanntes Multitouch-Display. Dieses erlaubt es, die Anzeige mit zwei oder mehr Fingern gleichzeitig zu verändern. Entsprechende Displays ermöglichen etwa das Zoomen in Dokumenten, indem man zwei Finger gleichzeitig auseinanderzieht oder zusammenführt, um die Ansicht zu verkleinern. Auch das Drehen von Dokumenten ist so möglich. Mit einfachen Touchscreens, die nur Singletouch, also den Druck nur eines Fingers, unterstützen, klappt das nicht.

Resistiv oder kapazitiv

Berührungsempfindliche Displays von Smartphones arbeiten entweder resistiv oder kapazitiv. Resistive Versionen sind mit einem Kunststofffilm überzogen. Das Auslösen einer Funktion erfordert bei resistiven Displays einen gewissen Fingerdruck. Zudem sind sie nicht multitouchfähig. Die Technik ist bereits älter und in der Regel nur noch bei günstigen Einstiegsgeräten zu finden. Kapazitive Displays kommen ohne Kunststofffolie aus und reagieren bei leisester Berührung. Es ist nicht nötig, den Finger zum Auslösen einer Funktion herunterzudrücken. Sie beherrschen Multitouch. Eventueller Nachteil für alle, die einen Stift verwenden möchten: Kapazitive Displays reagieren normalerweise nur auf Finger. Es gibt jedoch Spezialstifte, die auch mit diesem Typ funktionieren. Diese Stifte haben allerdings keine richtige Spitze, sondern sind vorne relativ dick.

Retina und AMOLED

Hersteller wie Apple und Samsung setzen auf besonders hochwertige Displays. Diese weisen eine hohe Leuchtkraft, kräftige Farbdarstellung, gute Kontraste und Bildschärfe auf. Sie erreichen das durch den Einsatz spezieller Techniken. Apple nennt die beim iPhone verwendeten Bildschirme beispielsweise Retina-Displays, während Samsung von AMOLED spricht. Beide Techniken versprechen sehr gute Darstellung, die über dem Durchschnitt normaler Displays liegt.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Displays


Prozessor und Speicher

Zu den Smartphones Größere Displays und viele Programme, bei Mobiltelefonen Apps genannt, erfordern harte Rechenarbeit. Wichtig ist deshalb auch der verwendete Prozessor des Smartphones. Er muss nicht nur das große farbige Display antreiben, sondern darf auch nicht am Ende seiner Kräfte sein, wenn Sie durch hunderte Kontakte blättern, in E-Mails vieler Monate suchen sowie große Präsentationen ansehen oder bearbeiten möchten.

Die Smartphone-Hersteller setzen Prozessoren unterschiedlicher Hersteller ein. Verbreitet sind Versionen von Marvel, Qualcomm, ARM, Nvidia und anderen. Der Rechentakt der jeweiligen Prozessoren unterscheidet sich teilweise relativ kräftig. Einstiegsversionen bleiben nicht selten unter einer Verarbeitungsgeschwindigkeit von 600 Megahertz. Das reicht für sehr einfache Aufgaben und führt teilweise zu Verzögerungen bei der Verarbeitung der Daten und dem Bildschirmaufbau.

Besser geeignet sind Prozessoren mit 800 Megahertz oder einem Gigahertz Arbeitstakt. Sie haben genügend Kraft, um auch aufwendige Daten flüssig zu verarbeiten. Topmodelle bieten über ein Gigahertz Rechenkraft und arbeiten zudem mit mehr als einem Rechenkern. Damit sind sie kräftig genug, um auch dreidimensionale Daten flüssig anzeigen zu können und riesige Datenbestände ohne Verzögerungen zu durchsuchen.

Arbeitsspeicher und Festspeicher

Beim Speicher müssen Sie, wie beim Computer, zwischen Arbeitsspeicher und Festspeicher unterscheiden. Auch hier gilt: je höher die Anforderungen an ein Smartphone sind, desto mehr Arbeitsspeicher benötigt es. Als Untergrenze für mittlere bis hohe Ansprüche gelten für Smartphones 512 Megabyte. Ein Gigabyte oder mehr sind besser, da sie die Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöhen.

Beim Festspeicher gilt es, zwischen fest integriertem und Wechselspeicher zu unterscheiden. Während einfache Smartphones nur wenige Megabyte eigenen Speicher haben, stehen Topmodellen viele Gigabytes zur Verfügung. Bei manchen ist es möglich, die Kapazität mittels Speicherkarten zu erhöhen. Das ist praktisch, auch für den Datenaustausch. Kaufberatungstipp: Wenn Sie ein Smartphone mit sehr wenig eigenem Speicher wählen und Speicherkarten verwenden möchten, achten Sie darauf, dass das Telefon und die Speicherkarten fix Daten verarbeiten können. Andernfalls muss das Smartphone häufig warten. Bei fest verbautem Speicher ist die Geschwindigkeit in der Regel kein Problem.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Speicherkarten


Netzkontakt

Zu den Smartphones Wer viel herumkommt und möglichst auf der ganzen Welt sein Smartphone benutzen können möchte, braucht ein Gerät, das sich in möglichst vielen unterschiedlichen Mobilfunknetzen einbuchen kann. Damit das möglich ist, muss es in verschiedenen Funkfrequenzen (Bändern) funken. Drei unterschiedliche Netze (Tri-Band) gelten heute schon als Standard. Zahlreiche Geräte beherrschen jedoch auch noch eine vierte Frequenz (Quad-Band). Kaufberatungstipp: Wenn bereits feststeht, in welche Länder Sie fahren und welche Sie nicht besuchen werden, sollten Sie die dort gebräuchlichen Netzstandards kontrollieren und ein Smartphone wählen, das die entsprechenden Telefonnetze unterstützt.

UMTS

Für fixes Surfen im Internet benötigen Sie zudem Unterstützung für das schnelle UMTS-Netz. Doch hier lauert eine Stolperfalle. Grund: Bei UMTS gibt es unterschiedliche Geschwindigkeiten. Das gilt sowohl für das Mobilfunknetz selbst als auch für die Handys. Ein UMTS-Handy kann immer nur so schnell surfen, wie es das Netz zulässt. Problem: Häufig ist das Handy die Bremse. Langsame Handys bringen es nur auf die theoretische Maximalrate von 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Um doppelt so schnell funken zu können, nämlich mit bis zu 7,2 Mbit/s, müssen sie den Datenturbo HSDPA (High Speed Download Packet Access) unterstützen.

Im Mobilfunknetz lassen sich aktuell theoretische Übertragungsraten von über 21 Mbit/s realisieren. Um diese erreichen zu können oder auch die etwas langsamere Version von 14,4 Mbit/s müssen die Handys HSDPA+ unterstützen. Deutlich höhere Übertragungsraten von 50 bis 100 Mbit/s verspricht der UMTS-Nachfolgestandard LTE (Long Term Evolution).

WLAN

Noch schneller und oft günstiger surfen Sie im drahtlosen PC-Netzwerk nach WLAN-Standard, das moderne Smartphones nahezu ausnahmslos unterstützen. Zuhause und in freien öffentlichen Netzen surfen Sie damit kostenlos. An kommerziellen Standpunkten, so genannten Hotspots, ist meist eine zeitlich begrenzte Nutzung gegen eine geringe Gebühr möglich. Solche finden Sie in vielen Hotels und Cafés sowie auch an Bahnhöfen und Flughäfen. Wie schnell die Daten fließen, hängt vom verwendeten WLAN-Standard ab. Doch selbst der langsamste b-Standard ist mit theoretischen 11 Mbit/s schneller als viele UMTS-Verbindungen. Auf 54 Mbit/s bringt es der g-Standard. Die schnellste Version, der n-Standard, bringt es auf bis zu 300 Mbit/s.

Neben der Geschwindigkeit ist auch das verwendete Frequenzband wichtig. In der Regel funken WLAN-Netze im 2,4-Gigahertz-Bereich. Immer mehr Router und Smartphones können aber auch im 5-Gigahertz-Band funken. Auf die Geschwindigkeit hat das keinen Einfluss, wohl aber auf die Störanfälligkeit. Im 5-Gigahertz-Band müssen Sie mit weniger Störungen rechnen als im 2,4-Gigahertz-Band, da in Letzterem auch viele andere Geräte funken.

Bluetooth

Für den lokalen Datenaustausch zwischen zwei Smartphones oder mit dem PC ist neben dem kabelgebundenen USB-Anschluss eine Bluetooth-Funkverbindung interessant. Sie lässt sich auch für eine kabellose Freisprecheinrichtung, ein Headset, nutzen. Sollen darüber auch Stereodaten in den Kopfhörer gelangen, muss das Telefon das A2DP-Profil (Advanced Audio Distribution Profile) unterstützen. Praktisch: Eine per Bluetooth verbundene externe Tastatur erleichtert die Eingabe großer Datenmengen, beispielsweise auf Zug- oder Flugreisen. Apropos Flugreisen: In vielen Flugzeugen ist die Benutzung von Handys immer noch untersagt. Vorteilhaft ist daher ein besonderer Flugzeugmodus, in dem alle Funkstandards inaktiv sind. Kaufberatungstipp: Um aber etwa eine kabellose Tastatur im Flugzeug nutzen zu können, sollten sich die Dienste auch getrennt deaktivieren lassen.

GPS

Zum Standard gehört bei Smartphones mittlerweile auch ein GPS-Empfänger. Mit ihm lässt sich der Aufenthaltsort unter freiem Himmel bis auf wenige Meter genau bestimmen. In der Regel ist das Telefon damit aber nicht automatisch wie ein Navigationsgerät für Autos und Motorräder verwendbar. Man kann sich zwar Wegschreibungen in Karten anzeigen lassen, hat aber von Haus aus keine sprachgesteuerte Routenführung integriert. Diese lässt sich jedoch häufig durch den Kauf eines Navigations-Apps nachrüsten. Für viele Smartphones gibt es zudem spezielle Halter für die Windschutzscheibe eines Autos. Diese haben eine verbesserte GPS-Antenne integriert und verwandeln ein Smartphone in ein vollwertiges Navigationssystem.

Kartenanzeige gleich Download

Ohne ein entsprechendes Navigations-App kommt zur Ortsbestimmung häufig Google Maps zum Einsatz. Da diese sich im Internet befinden, ist für jede Positionsbestimmung eine Verbindung über das Mobilfunknetz oder ein WLAN nötig. Jeden Kartenausschnitt lädt das Handy aus dem Internet herunter. Das kann besonders im Ausland hohe Kosten verursachen. Nokia-Handys können auf die hauseigenen Nokia Maps zurückgreifen. Auch hier werden die Daten über das Mobilfunknetz geladen. Ausnahme: Wer möchte und genügend freien Speicher im Handy hat, kann schon zuhause über den PC die benötigten Kartendaten in das Smartphone laden. Das spart unterwegs Ladezeit und Übertragungsgebühren. Kaufberatungstipp: Es gibt auch Apps, die die kostenlosen OpenStreetMaps verwenden und auf das Smartphone laden können.

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UMTS
Bluetooth
Headset
Funknetzwerken (WLAN)
Navigationsgeräten


Betriebssystem und Programme

Zu den Smartphones Bei Smartphones kommen unterschiedliche Betriebssysteme zum Einsatz. Die am häufigsten anzutreffenden sind das iOS, Android, und das Blackberry OS. Ebenfalls vertreten, aber deutlich weniger verbreitet, sind Symbian und Windows Phone 7. Das früher für Smartphones populäre Windows Mobile entwickelt Microsoft nicht mehr weiter. Daneben gibt es noch weitere kleinere Systeme, die nur auf Telefonen eines Herstellers zu finden sind.

Das iOS gibt es nur auf Smartphones von Apple. Es ist multitaskingfähig sowie leicht und intuitiv zu bedienen. Aktuelle Versionen von Googles Android stehen diesem kaum nach. Dieses System ist auf Smartphones zahlreicher Handyhersteller zu finden. Das Blackberry OS finden Sie nur auf Blackberry-Telefonen von RIM. Seine große Stärke ist die Bedienung über eine vollwertige, in die Telefone integrierte Tastatur und der einfache und verschlüsselte Datenaustausch mit zentralen Servern. Für volle Integration von Blackberry-Smartphones in ein Unternehmensnetzwerk ist jedoch die Installation eines speziellen Servers nötig. Das lange von Nokia favorisierte Symbian dürfte künftig vom Markt verschwinden, da Nokia sich zusammen mit Microsoft stark auf die Windows-Plattform fixiert.

E-Mail

Elementar für die Nutzung als Business-Handy ist die Unterstützung von Push-E-Mail. Dieser Service informiert automatisch über den Eingang neuer Nachrichten, ohne dass Sie selbst eine Anfrage beim E-Mail-Server starten müssen. Die Abfrage sollte per IMAP erfolgen. Das ist ein Protokoll, das es erlaubt, nur die Betreffzeilen abzurufen und die komplette E-Mail erst bei Interesse zu laden. Der Abgleich mit einem Computer sollte über MS Outlook möglich sein. Es ist der geltende Standard in Unternehmen und verwaltet auch To-do-Listen sowie den Terminkalender. Das entsprechende Synchronisationsprogramm muss einfach zu bedienen sein.

Office-Unterstützung

Weiter wichtig für den Business-Einsatz: die Unterstützung von Office-Programmen/-Dokumenten. Aber: Mit dem Smartphone sollte es nicht nur möglich sein, MS-Word, Excel und Powerpoint-Dateien anzuzeigen, sondern auch bearbeiten zu können. Einfluss auf das Surfverhalten hat der verwendete Webbrowser. Wichtig: Browser und Handy sollten möglichst viele Webtechnologien unterstützen. Andernfalls besteht die Gefahr, von den Inhalten einiger Webangebote ausgeschlossen zu sein. Zu nennen ist hier etwa Adobes Flash, das bei vielen Grafiken, Animationen und Videos zum Einsatz kommt. Dieses unterstützen beispielsweise nicht die iPhones von Apple.

Apps installieren

Vorteilhaft ist die Möglichkeit, Apps auf dem Smartphone installieren zu können. Dieses sollte mindestens über den PC möglich sein, besser und einfacher ginge es jedoch direkt über das Telefon. Für moderne Smartphones ist das in der Regel kein Problem. Unterschiede gibt es aber bei den zur Verfügung stehenden Apps. Das größte Angebot hat der App-Store von Apple. Nur wenig kleiner ist der Marketplace von Google, den viele Smartphones mit Android-Betriebssystem erreichen können. Kaufberatungstipp: Es gibt allerdings auch Android-Smartphones, die auf den Marketplace keinen Zugriff haben. Ihnen steht ein sehr viel kleineres Angebot zur Verfügung. Ist Ihnen die große Auswahl wichtig, sollten Sie sich vor dem Kauf genau informieren, welchen Store das jeweilige Smartphone verwendet.

Ein nützliches Zusatztool wäre etwa eine VoIP-App, mit der Sie günstig über das Internet telefonieren könnten. Voraussetzung dafür: ein entsprechender Telefonvertrag mit einem Internettelefonieprovider. Allerdings: Viele Mobilfunkgesellschaften schließen die VoIP-Nutzung in ihrem Netz aus oder verlangen dafür eine Zusatzgebühr. In WLAN-Netzen ist VoIP-Telefonie jedoch problemlos möglich.

Multitasking

Die Bedienung und die Arbeit erleichtert die Unterstützung von Multitasking. Das bedeutet, dass Programme im Hintergrund geöffnet bleiben können. So können Sie schnell mal etwas nachschlagen und danach zum aktiven Programm zurückkehren, ohne stets die Programme neu starten und die Dokumente neu laden zu müssen. Dazu gehört logischerweise auch eine Copy-und-Paste-Funktion. Kaufberatungstipp: Flottes Multitasking erlaubt nur ein leistungsfähiger Prozessor. Bei langsamen Versionen kann es zu längeren Wartezeiten zwischen den Programmwechseln kommen.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Mobiltelefonen
Internettelefonie (VoIP)


Akku

Zu den Smartphones Ein Smartphone mit vielen Möglichkeiten verlockt zu intensiver Nutzung. Eines der wichtigsten Kaufkriterien ist daher die Leistungsfähigkeit des Akkus. Mindestens einen kompletten Arbeitsalltag sollte das Telefon im Dauereinsatz durchhalten können, wenn Sie es ernsthaft für den Beruf einsetzen möchten. Besser wäre es, das Smartphone gleich mehrere Tage intensiv nutzen zu können, da nicht immer die Möglichkeit besteht, den Akku aufzuladen.

Für längeren Atem sorgt ein zweiter Akku. Jedoch bieten nicht alle Smartphones die Möglichkeit, diesen austauschen zu können. Das ist nicht nur für den regelmäßigen Einsatz von Nachteil, sondern auch dann, wenn der eingesetzte als Altersgründen schlappmacht und ersetzt werden muss. Kann man den Austausch nicht selbst vornehmen, muss man das Gerät zum Hersteller schicken. Das ist aufwendig, eventuell teuer und am wichtigsten: Es verhindert die Nutzung mitunter für Wochen.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Akkus


Extras

Zu den Smartphones Einen praktischen Mehrwert können einige Extras bedeuten und die Auswahl des geeigneten Telefons erleichtern helfen. Eine Kamera bringt heute nahezu jedes Mobiltelefon mit. Passen müssen einige aber bei der Frage nach dem Blitz. Er ist immer dann wichtig, wenn es dunkel wird oder man gegen das Sonnenlicht fotografieren möchte. Viele Hersteller setzen auf einen LED-Blitz. Er ist für kurze Distanzen ausreichend und schont den Akku. Wichtig für gelungene Schnappschüsse: mindestens drei Megapixel Auflösung, ein schneller und präziser Autofokus für scharfe Bilder und ein optisches Zoom, das gute Bildqualität garantiert. Digitalzooms errechnen lediglich detailliertere Ansichten. Kaufberatungstipp: Für Business-Anwender ist zuweilen das Fehlen einer Kamera ein wichtiges Extra. Grund: Bei zahlreichen Firmen sind Kamerahandys verboten, um Industriespionage zu bekämpfen.

Videounterstützung

Wer Videos aufzeichnen möchte, muss gesondert nach diesem Feature Ausschau halten. Das Vorhandensein einer Kamera ermöglicht das nicht automatisch. Für gute und flüssige Bilder ist eine Aufzeichnung mit 25 Bildern pro Sekunde mit einer Mindestauflösung von 640 x 480 Bildpunkten nötig. Dann sehen die Videos auch auf dem Fernseher gut aus, sollte das Handy einen entsprechenden Videoausgang mitbringen. Wer Videotelefonate führen möchte, benötigt eine zweite Kamera vorne am Gehäuse, so dass er während des Gesprächs auf den Bildschirm und damit seinen Gegenüber sehen kann.

Praktische Details für den beruflichen Einsatz sind ein integrierter Visitenkartenscanner und auch ein Fingerabdruckscanner. Zugriff bekommt damit nur der rechtmäßige Eigentümer. Nützlich kann auch eine Technologie für die Positionsbestimmung bei schlechtem oder nicht vorhandenem GPS-Empfang sein, etwa in Gebäuden. So etwas ermöglicht beispielsweise die gpsoneXTRA-Technik von Qualcomm.

Sensorunterstützung

Akkuschonend wirkt ein integrierter Lichtsensor. Er misst das Umgebungslicht und passt die Displaybeleuchtung automatisch an. Den Komfort erhöht ein Bewegungssensor. Er veranlasst beispielsweise, dass die Anzeige um 90 Grad gedreht wird, wenn man das Smartphone auf die Seite dreht. Zudem kann dieser auch Steuerungsbefehle auslösen, indem er etwa durch Schütteln des Smartphones beim Abspielen von Musik einen Zufallsgenerator startet.

Für Unterhaltung neben MP3-Musik und Videos kann ein integrierter TV-Empfänger oder auch ein Radio sorgen. Wer den Ton per Kopfhörer genießen möchte und dazu eine kabelgebundene Lösung nutzen will, benötigt einen Klinkenanschluss am Gehäuse. Hier sollte ein normaler Steckkontakt zum Einsatz kommen und keine Eigenentwicklung des Herstellers. Dann lassen sich handelsübliche Kopfhörer anschließen. Andernfalls drohen hohe Zusatzkosten.

Smartphone als UMTS-Modem

Wem das Smartphone unterwegs als Arbeitsstation nicht immer reicht und wer zuweilen auch zum Notebook greifen muss, sollte darauf achten, dass sich das Telefon als UMTS-Modem für den PC verwenden lässt. Dann kann man sich die Anschaffung eines weiteren Modems sparen und benötigt dafür auch keinen zusätzlichen Mobilfunkvertrag. Die entsprechende Funktion versteckt sich häufig hinter dem englischen Wort „Tethering“. Die nötige Verbindung stellen Smartphone und Notebook per Kabel oder per Bluetooth her.

Möchten Sie mit dem Telefon in Arbeitspausen oder auf dem Weg zum Kunden spielen, ist eine 3D-Beschleunigung wichtig. Für die einfache Bedienung, wenn man alle Hände voll zu tun hat, sollte man auch eine integrierte Sprachsteuerung achten. Schön, wenn man damit nicht nur Telefonverbindungen aufbauen, sondern auch Steuerbefehle auslösen kann.

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