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Kaufberatung Dig. Videokameras

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Videokameras / Camcorder


Uuund Action! Eigene Filme mit einer Videokamera zu drehen macht Spaß. Auf jeden Fall dann, wenn man einen Camcorder hat, der alle Ansprüche erfüllt und in allen Situationen ein tolles Bild und überzeugenden Ton aufzeichnet. Das kann längst nicht jede Videokamera. Doch wie findet man den richtigen Camcorder unter all den Angeboten heraus? Indem man festlegt, welche Anforderungen man an eine Videokamera hat. Worauf Sie sonst noch achten sollten, erfahren Sie in dieser Kaufberatung.

  1. Video made @ home
  2. Form und Größe
  3. PAL oder HDTV
  4. Der Speicherstandard
  5. Der Sensor
  6. Die Bedienung
  7. Das Zoom
  8. Weitwinkelaufnahmen
  9. Zusatzobjektive
  10. Formatfragen
  11. Der Bildstabilisator
  12. Nachtaufnahmen
  13. Die Anschlüsse
  14. Der Akku
  15. Camcorder als Fotoapparat
  16. Filmen in 3D
  17. Videoschnitt
  18. Extras

Video made @ home

Zu digitalen Videokameras Im Urlaub, zur Hochzeit oder bei der Schulaufführung der Kinder, eine Videokamera hält die schönsten Szenen auf Dauer fest. So kann man sie im Nachhinein erneut genießen oder auch der Oma zeigen, wenn sie nicht dabei sein konnte.

Besonders schön: Videokameras sind längst keine schuhkartongroßen Apparate mehr. Moderne Camcorder sind klein und handlich, manche passen gar in die Jackentasche. So können sie bei jeder Gelegenheit dabei sein und spannende Momente im Film festhalten.

Schnell im Computer

Zuhause am PC oder auch unterwegs am Notebook ermöglicht eine digitale Videokamera, die aufgezeichneten Videos schnell und ohne Qualitätsverlust auf die Festplatte zu kopieren und komfortabel zu bearbeiten. Moderne Computer können inzwischen ohne den Kauf von Zusatzhardware Filme aus der Videokamera verarbeiten.

In den folgenden Kapiteln gehen wir auf unterschiedliche Kameratypen, deren Ausstattung sowie mögliche Vor- und Nachteile ein. Wir sind sicher, Ihnen damit bei der Auswahl der richtigen Kamera helfen zu können. (pr)


Form und Größe

Zu digitalen Videokameras Drei unterschiedliche Kameraformen gibt es auf dem Markt: kleine hochkant stehende Versionen, deren Bauweise erst mit den kleinen MiniDV-Kassetten aufkam, die klassisch liegende Kamera und die große und etwas klobige Schulterform. Diese Version ist für den semiprofessionellen Einsatz oder für äußerst ambitionierte Videofans interessant.

Allen Dreien gemein: Die Gehäuse schrumpfen kontinuierlich und sind immer unkomplizierter zu transportieren. Lediglich die semiprofessionellen Camcorder behalten eine gewisse Mindestgröße bei. Grund sind einerseits hochwertige Bauteile, die eine gewisse Mindestgröße voraussetzen und andererseits: Eine große und schwere Kamera liegt ruhiger ind der Hand oder auf der Schulter als ein leichtes Modell und ermöglicht somit ruhigere Videos.

Pocket Camcorder

Kleine hochkant stehende Kameras, so genannte Pocket Camcorder (engl. für Hosentaschen-Videokamera), sind kaum größer als kompakte Fotoapparate oder Handys. Man hält sie mit nur einer Hand und kann die wichtigsten Funktionen mit dem Daumen erreichen. Dank ihrer geringen Größe und des entsprechend niedrigen Gewichts, kann man diese Videokameras bequem in der Jackentasche transportieren, um schnell mal eine interessante Situation im Film festzuhalten.

Oft haben diese Modelle kein Menü, alle Funktionen steuern Bedienknöpfe am Gehäuse. Achten Sie auf ausreichend große Knöpfe. Denn mit schrumpfenden Gehäusen rücken die Bedienelemente immer dichter zusammen. Große Hände haben damit manchmal Probleme.

Klassische Modelle

Liegende Kameras haben die bekannte klassische Form, wie sie auch von alten analogen Modellen bekannt ist. Meist sind sie aber kleiner und leichter als diese. Man kann sie ebenfalls mit nur einer Hand halten und bedienen. Doch bietet es sich bei dieser Bauform an, auch die zweite Hand zur Hilfe zu nehmen, um so die Kamera ruhiger zu halten. Für die Jackentasche sind diese Geräte meist weniger geeignet, da sie etwas größer als die oben genannten sind.

Die geringe Bauform stehender und auch kleiner liegender Kameras fordert aber ihren Tribut: So gestatten die kleinen Gehäusemaße meist nur den Einsatz kleiner Objektive mit schwächerer Lichtstärke und reduziertem optischen Zoom. Aus Platzgründen ist das Mikrofon oft oben auf dem Gehäuse angebracht. Das birgt die Gefahr, unverhältnismäßig viele Geräusche des Kameramanns, sowie Arbeitsgeräusche des Laufwerks und des Zooms mit aufs Band zu bekommen. Zu guter Letzt birgt eine kleine und leichte Kamera auch die erhöhte Gefahr des Verwackelns, besonders wenn man bei Wind filmt.

Schulterkameras

Wem richtig gute und leistungsstarke Objektive, professioneller Ton und ein ruhiges Bild sehr wichtig sind, sollte sich Schulterkameras oder große liegende Camcorder ansehen. Sie sind relativ schwer und garantieren durch das Abstützen auf oder an der Schulter eine besonders ruhige Kameraführung. Das voluminöse Gehäuse gestattet gleichzeitig den Einsatz leistungsstarker Objektive sowie guter Mikrofone, die nur die Geräusche vor der Kamera einfangen und Störgeräusche von Kameramann, Laufwerk und Zoom ausblenden.


PAL oder HDTV

Zu digitalen Videokameras Hoch aufgelöstes Fernsehen nach HDTV-Standard bieten nicht nur die Sendeanstalten, man kann es auch selbst produzieren: mit einer HD-Videokamera. HD steht für High Definition und beschreibt die gegenüber dem gängigen PAL-Standard höhere Auflösung der Videobilder. PAL-Auflösung und auch alle anderen Formate, die keine hohe Auflösung bieten, findet man häufig auch hinter dem Kürzel SD (Standard Definiton – Standardauflösung).

Eine HD-Videokamera fängt mehr Details ein und macht schärfere und kontrastreiche Bilder als ein herkömmliches PAL-Modell. Diesen Vorteil kann man aber nur ausnutzen, wenn man einen Fernseher nach HDTV-Standard hat. Für einen PAL-Fernseher müssten die Bilder auf das kleinere Format heruntergerechnet werden, so dass sich der Vorteil nicht ausnutzen ließe.

Mehrheit in HD

Die überwiegende Zahl der Camcorder kann heute in HD aufzeichnen. Da moderne Fernseher fast immer HD-Auflösung bieten, macht es auch wenig Sinn auf reine PAL-Modelle zu setzen. Dies ist eigentlich nur dann sinnvoll, wenn von vorneherein feststeht, dass man ausschließlich geringe Auflösungen benötigt, etwa um Filme im Internet zu präsentieren oder weil man die Filme mittel- oder langfristig auf einem älteren Röhrenfernseher mit PAL-Auflösung ansehen möchte.

Wer bisher analog gefilmt hat oder vom PAL-Format auf HDTV-Auflösung wechselt, sollte bedenken, dass er für die höhere Bildauflösung mehr Speicherplatz benötigt als zuvor. Aufgrund der großen Datenmenge muss die Kamerahardware leistungsfähiger sein. Das hat mitunter Einfluss auf Akkuleistung und Preis.

HDTV nicht immer besser

Aufgepasst! Wählen Sie das HDTV-Format nicht nur, weil Sie sich davon eine höhere Bildqualität versprechen. Wie beispielsweise die Stiftung Warentest herausgefunden hat, gibt es zahlreiche Camcorder, die trotz geringerer Auflösung ein besseres Bild einfangen als manche HDTV-Videokameras. Voraussetzung für hohe Anzeigequalität ist auch, dass TV-Gerät und Camcorder mit derselben Auflösung arbeiten, damit das Bild nicht umgerechnet werden muss. Das wäre etwa nötig, wenn die Videokamera im kleineren HD-ready-Format aufzeichnen würde, während das TV-Gerät in FullHD auflöst.

Tonformat

Hohen Ansprüchen an das Bild folgen auch schnell entsprechende Anforderungen an den Ton. Das verstehen zunehmend auch die Hersteller und bieten für Videokameras die Möglichkeit, auch digitalen Surround-Sound, etwa nach Dolby-Digital-Standard 5.1, aufzuzeichnen. Eine entsprechend ausgerüstete Kamera besitzt dann meist mehrere Mikrofone oder lässt den Anschluss mehrerer externer Mikrofone zu. Wichtiger Unterschied zu herkömmlichen Aufnahmesituationen: Die Kamera nimmt auch Töne von hinten auf. Das stellt eine besondere Herausforderung für den Kameramann dar. Er muss noch stiller sein als bei herkömmlichen Camcordern. Andernfalls dröhnt seine Stimme später besonders laut durchs Wohnzimmer.

Rechenleistung

Die Wahl der Kameraauflösung hat auch Einfluss auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Videoschnitts am Computer, falls man dieses machen möchte. Denn bei HDTV-Auflösung fallen deutlich größere Datenmengen an. Das erfordert nicht nur mehr Festplattenspeicher, sondern auch beträchtlich schnellere Komponenten. Der Prozessor sollte mindestens zwei schnelle Rechenkerne besitzen. Auch die Grafikkarte sollte zu den flotten Versionen gehören. Mindestens vier Gigabyte Arbeitsspeicher sind ratsam. Für HD-Videoschnitt kann die Rechenleistung gar nicht hoch genug sein.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
HDTV


Der Speicherstandard

Zu digitalen Videokameras Moderne Camcorder verwenden zunehmend Speicherkarten zum Aufzeichnen von Videos. Denn diese sind klein und ermöglichen die Konstruktion sehr kompakter Kameragehäuse. Zudem sind sie unempfindlich, kommen bei Erschütterungen nicht aus dem Takt und lassen sich austauschen, wenn sie voll sind. Sie sind beim Aufzeichnen unhörbar und verursachen keine störenden Laufwerksgeräusche, die auf den Mitschnitt gelangen können.

Die Speicherplatzgröße erreicht inzwischen das Niveau kleiner Festplatten. Das reicht nicht selten zum Aufzeichnen mehrstündiger Videos, bevor man den Speicher wechseln muss. Zudem haben viele Kameras auch einen internen, fest verbauten Speicher, der die Aufnahmezeit verlängert. Achten Sie jedoch darauf, dass nicht nur interner Flashspeicher vorhanden ist, sondern stets auch ein Kartensteckplatz.

Vorteil Speicherkarte

Das leichte Auswechseln des Speichers macht auch die Übertragung der Videos in Computer oder Notebooks sehr einfach. Da diese sehr oft ein integriertes Kartenlesegerät haben, steckt man den Speicher einfach dorthinein und kopiert die Aufzeichnungen per Drag-and-drop auf die Festplatte.

Für Aufzeichnungen in HD-Qualität sind nicht nur große, sondern vor allem auch schnelle Speicherchips nötig. Sie müssen den großen Datenstrom schnell genug fassen können, ansonsten ist die Aufzeichnung nicht flüssig oder komplett unmöglich. Der Vorteil der geringen Größe einer Speicherkarte ist gleichzeitig auch ein Nachteil. Dadurch steigt die Gefahr, den Speicher zu verlieren oder zu verlegen. Somit ist es auch ratsam, die Filme zur Sicherheit auf DVD oder Blu-ray zu brennen. Diese Medien können somit gleichzeitig als Sicherungskopie gelten.

Festplatte

Das größte Fassungsvermögen bieten Camcorder mit integrierter Festplatte. Solch ein Gerät ist ideal für sehr lange Filmaufnahmen, die bei anderen Geräten den Austausch des Speichers erforderlich machen würden. Allerdings: Ist die Platte voll, geht nichts mehr. Dann müssen die Daten erst auf einen PC, um wieder Platz zu schaffen. Das kann etwa im Urlaub problematisch sein. Möglicher Ausweg: ein Speicherkartensteckplatz, mit dem sich die Kapazität erweitern lässt. Ebenfalls möglich, das Entladen in ein Notebook. Diese Möglichkeit ist jedoch nur realistisch, wenn man das Notebook sowieso mit im Gepäck hat.

Mobiler Zwischenspeicher

Besser geeignet ist da schon ein mobiler Zwischenspeicher. Dieser bietet in der Regel einen USB-Host-Controller und kann den Kopiervorgang steuern. Folge: Ein PC ist dafür nicht nötig. Einen USB-Host-Controller hat auch manche Videokamera. Vorteil: Man kann eine normale Festplatte anschließen und die Daten auf Knopfdruck von der Kamera darauf kopieren. Manche können die Daten auch auf einen externen DVD- oder Blu-ray-Brenner schreiben. Allerdings: Brenner und Festplatten benötigen eine eigene Stromversorgung, da sie von einem Camcorder keinen Strom bekommen können.

Die Speicherkapazität einer Festplatten-Videokamera ist so hoch, dass der Akku eher leer als die Festplatte voll ist. Wer wirklich lange Aufnahmen machen möchte, braucht eine Steckdose oder Ersatzakkus.

Nachteilig ist bei einer Festplatte, dass diese aus beweglichen Bauteilen besteht. Das macht die Kamera etwas empfindlicher. Heftige Stöße können zur Beschädigung oder auch zum Verlust von Daten führen. Auch können Laufwerksgeräusche auf die Aufnahme gelangen. Eine Festplatte arbeitet zudem ab einer Höhe von etwa 3.000 Meter aufgrund des geringeren Luftdrucks nicht mehr zuverlässig. Bei Klettertouren kann es somit zu Problemen kommen.

SSD

Statt einer Festplatte setzen manche Hersteller auch SSDs ein. Damit können diese Geräte etwa so viel Speicherkapazität wie ein Festplattenmodell besitzen, haben aber nicht die entsprechenden Nachteile. Denn SSDs arbeiten wie Speicherkarten mit Flash-Bausteinen, also ohne bewegliche Teile. Allerdings ist dieser Speicher noch relativ teuer, so dass entsprechende Camcorder gleichfalls einen höheren Preis haben. Um diesen nicht zu hoch ansetzen zu müssen, verwenden die Hersteller manchmal auch relativ kleine SSD-Versionen, die nicht die Kapazität einer Speicherkarte übersteigen.

Hybrid-Kameras

Zahlreiche Camcorder können zwei unterschiedliche Speichertechnologien verwenden. Eine davon ist in der Regel die Verwendung von Speicherkarten. Man nennt entsprechende Videokameras auch Hybrid-Camcorder. Diese Modelle sind für alle interessant, die ja nach Situation die Vorteile der jeweiligen Lösung nutzen wollen oder einfach nur, wenn es eng wird, auf eine Speicherkarte ausweichen können möchten.

Videobänder

Lange Zeit hatte man beim Digitalfilmen nur die Wahl zwischen zwei Videoband-Standards: MiniDV oder Digital 8. Diese gibt es inzwischen kaum noch. Digital 8 ist komplett vom Markt verschwunden. MiniDV fristet ein Schattendasein bei semiprofessionellen Camcordern. Auch die später hinzugekommenen Formate Mini-DVD und Micro-MV sind Schnee von gestern.

MiniDV

MiniDV-Kassetten sind nur noch ein Nischenprodukt für semiprofessionelle Videofilmer. Die Kassetten sind deutlich kleiner als ältere Digital-8-Versionen. Sie sind etwa so groß wie eine Schachtel Streichhölzer. Die Kassetten gibt es meist in zwei Variationen: mit 60 und mit 80 Minuten Fassungsvermögen. Durch langsames Abspulen (Longplay-Modus) des Bandes kann man diese noch auf 90, respektive 120 Minuten steigern. Die Bildqualität ist sehr hoch. Vor dem Speichern werden die Bilder nur sehr gering komprimiert. Das ist vorteilhaft für eine weitere Verarbeitung. Denn nach dem Videoschnitt muss das Filmmaterial erneut komprimiert werden, was einen leichten Qualitätsverlust zu Folge hat. Wäre das Ursprungsmaterial bereits stark gestaucht, wäre die Verschlechterung sichtbar.

Nachteil von MiniDV: Man muss das Band spulen, um eine gewünschte Stelle zu finden. Das kostet Zeit. Zudem kostet das Übertragen in den Computer viel Zeit, da es in Echtzeit geschieht. Der Import einer Stunde Videomaterials dauert folglich auch eine Stunde.

Digital-8 und MicroMV

Digital-8-Camcorder sind vom Markt verschwunden. Sie gab es nur von Sony. Digital-8-Kassetten waren wie auch die Kameras etwas größer. Das Format hat sich nie gegen MiniDV durchsetzen können. Wer heute noch auf eine Digital-8-Kamera trifft, sollte die Finger davon lassen. Ebenfalls vom Markt verschunden ist das MicroMV-Format, das auch auf ein Videoband aufzeichnete. Entsprechende Kassetten sind weiterhin erhältlich. Diese sind nur etwa ein Viertel so groß wie MiniDV-Kassetten und können ebenfalls bis zu 90 Minuten aufnehmen.

DVD

Vom Aussterben bedroht sind Camcorder, die auf DVD aufzeichnen. Sie besitzen einen integrierten DVD-Brenner, der das Filmmaterial direkt bei der Aufnahme auf einen Rohling brennt. Allerdings kommen hier keine normalen DVD-Rohlinge zum Einsatz, sondern eine etwas kleinere Version mit nur acht Zentimeter Durchmesser. Sie speichert bis zu 2,6 Gigabyte Daten, was für maximal 30 bis 60 Minuten Video in hoher Qualität ausreicht, einige Modelle erreichen auch nur 20 Minuten, wenn man die höchste Qualitätsstufe wählt.

Mini-DVD-Kameras sind etwas größer als Festplatten- oder Speicherkartenmodelle. Wie diese bieten sie schnellen Zugriff auf einzelne Szenen. Sie springen direkt zu der entsprechenden Stelle auf der DVD. Gleichzeitig ist es möglich, auch Standbilder in hoher Qualität zu speichern. Hierfür ist kein zusätzlicher Speicherchip nötig. Schön ist auch, dass sich die Kamera als externer Brenner für den PC eignet, sofern dieser über die passende Schnittstelle verfügt.

Nachteilig sind das geringe Fassungsvermögen der Rohlinge und die großen Gehäuse. Zudem sind die Laufwerke anfällig gegen Erschütterungen. Auch verursachen sie Laufwerksgeräusche, die mit auf die Aufzeichnung gelangen können.

Blu-ray

Das Problem des geringen Speicherplatzes ließe sich mit einer Kamera umgehen, die auf Blu-ray-Rohlinge aufzeichnen kann. Zwar kommen auch hier kleinere Rohlinge zum Einsatz als bei PC und Blu-ray-Player, doch fasen diese in der Regel immerhin zwischen sieben und acht Gigabyte Daten und können somit einige Stunden Video aufzeichnen. Hier dürfte eher der Akku den Filmspaß nach einiger Zeit beenden. Vorteilhaft wäre, wenn die Geräte auch mit günstigeren DVD-Rohlingen zurechtkämen. So könnten Sie nicht nur alte, vorhandene Rohlinge weiternutzen, sondern auch auf diesen Typ setzen, wenn Sie Medien unterwegs nachkaufen müssen, aber die großen Speicherscheiben nicht bekommen können.

Aber auch für Blu-ray-Camcorder gelten dieselben Nachteile wie für DVD-Modelle: Die Gehäuse sind relativ groß, die Laufwerke sind anfällig gegen Stöße und es können störende Laufwerksgeräusche auf die Aufzeichnung gelangen. Hinzu kommt, dass die Laufwerke den Kamerapreis in die Höhe treiben und auch die Rohlinge relativ teuer sind.

Haltbarkeit

Ganz gleich, welcher Speicher zum Einsatz kommt: Keiner hält ewig. Deshalb ist es wichtig, von allen archivierten Aufzeichnungen eine Sicherungskopie anzufertigen und diese von Zeit zu Zeit zu erneuern. Nur so kann man sicher sein, auch in vielen Jahren, die Videos noch betrachten zu können.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
DVD-Brennern
DVD-Rohlingen
Blu-ray
Blu-ray-Rohlingen
Speicherkarten
Kartenlesegeräten
Mobilem Zwischenspeicher
Videoschnitt
Festplatten
SSDs

Zu
Digitalen Videokassetten


Der Sensor

Zu digitalen Videokameras Entscheidenden Einfluss auf die Bildqualität hat die CCD-Technik, die für die Aufnahme eingesetzt wird. CCD steht für „Charge Coupled Device“ und bedeutet wörtlich übersetzt etwa ladungsgekoppeltes Gerät. Es handelt sich dabei um einen Bildsensor, wie er auch in Scannern oder Digitalkameras eingesetzt wird. Der CCD wandelt Licht in elektrische Signale um. Je mehr Licht er dabei verarbeiten kann, desto höher ist die Bildqualität.

Günstige Camcorder müssen mit nur einem CCD auskommen. Hochklassige Geräte verfügen dagegen über drei Chips. Dort ist jeder CCD für eine der Grundfarben Rot, Grün und Blau zuständig. Dadurch erhöht man einerseits die Auflösung des Videomaterials und kann andererseits Farben natürlicher darstellen. Kurz: Die Bildqualität ist deutlich besser, als wenn nur ein Chip die ganze Arbeit macht.

CMOS

Neben CCDs trifft man auch auf CMOS-Sensoren und zwar in besonders günstigen sowie besonders aufwendigen Geräten. Einfache CMOS-Sensoren sind günstig herzustellen, weshalb man sie in einfachen Einsteigerkameras verwendet. Ihre Bildqualität reicht jedoch nicht an die eines CCD heran. Dafür benötigen sie weniger Energie und schonen den Akku.

Neuerdings gibt es aber auch sehr hochwertige CMOS-Sensoren, die eine höhere Bildqualität als CCDs versprechen. Sie sind lichtempfindlicher und erreichen bessere Kontrastwerte. Man erkennt diesen Typ meist an einem Zusatz in der Bezeichnung. So nennt etwa Sony seinen Typ „ClearVid“. Panasonic hat beispielsweise die 3MOS-Chips im Programm. Hier kommen drei Sensoren zum Einsatz. Jeder ist für eine der Grundfarben Rot, Grün und Blau zuständig. 3MOS-Sensoren versprechen eine hohe Empfindlichkeit und können auch bei Kerzenschein gute Bilder machen. Zudem sollen die Sensoren besonders kräftige und natürliche Farben liefern können. Weiterer Vorteil: Ein entsprechender Camcorder kann Fotos mit einer Auflösung fotografieren, die mit einer Digitalkamera vergleichbar ist.

Chipgröße

Wichtig ist nicht nur die Art des Chips, sondern auch dessen Größe. Je größer dessen Fläche ist, desto höher ist in der Regel auch die erzielbare Bildqualität. Grund: Die einzelnen Pixel haben mehr Platz und können das Licht besser einfangen. Sie sind zudem weniger anfällig gegen Bildrauschen, also grobkörnige, unscharfe Bilder bei schummrigen Lichtverhältnissen.

Die Größe ist meist in Zoll angegeben, respektive einem Bruchteil davon. Sehr kleine Sensoren messen gerade einmal 1/8 Zoll. Semiprofessionelle Camcorder haben oft Sensoren mit 1/2 Zoll Fläche. Dazwischen liegen Versionen mit 1/4 oder 1/3 Zoll.


Die Bedienung

Zu digitalen Videokameras Die Bedienung einer Kamera sollte glatt von der Hand gehen und nicht jedes Mal Ärger auslösen. Daher ist es wichtig, dass alle Funktionen leicht zugänglich und einfach zu erreichen sind. Besonders bei kleinen Hochkant-Kameras mangelt es häufig an Platz. Daher werden die Knöpfe dort untergebracht, wo Platz ist. Obendrein sind die Knöpfe recht klein. Wer große Hände hat, sollte also mit einer fummeligen Bedienung rechnen oder doch lieber zu einer Kamera mit größerem Gehäuse greifen.

Touchscreen

Viele Kameras haben einen berührungsempfindlichen Bildschirm, über den sie Befehle entgegennehmen. Das ist intuitiv und macht zahlreiche Knöpfe überflüssig. Andererseits besteht die Gefahr, dass die Anzeige schnell mit Fingerabdrücken übersät ist und das Erkennen der Anzeige damit erschwert. Schön wäre es somit, wenn eine Kamera sich sowohl über das Display als auch mittels leicht zugänglicher Bedienelemente steuern ließe. Dann hat der Anwender die Wahl und kann sich je nach Situation entscheiden. Ebenfalls wichtig: Das Display sollte entspiegelt sein. Dann ist unter freiem Himmel und bei heller Beleuchtung die Aufnahmesituation besser zu erkennen.

Sucher

Doch auch mit fehlerfreier Beleuchtung und üppiger Displaygröße ist die Anzeige im Vergleich zum Fernseher relativ ungenau. Was auf dem Display scharf aussieht, kann sich im Wohnzimmer später eventuell als unscharf entpuppen. Einen besseren Eindruck von der Aufnahmesituation vermittelt ein Sucher, auf den leider immer mehr Hersteller verzichten.

Im Idealfall sollte der Sucher optisch und nicht digital arbeiten. Denn ein digitaler Sucher ist auch nur ein Display, das die Anzeige aus kleinen Pixeln zusammensetzt. Die beste Vorschau bietet die optische Version, bei der das Auge die Szene durch eine Linse betrachtet. Der Verzicht auf den Einsatz des Displays und eines elektronischen Suchers hat zudem einen positiven Nebeneffekt: Der Akku hält länger durch. Ein Vorteil von sowohl elektronischen als auch optischen Suchern: Man presst die Kamera gegen den Kopf und stabilisiert sie dadurch, so dass das Bild ruhiger wird.

Wichtig für Brillenträger: Achten Sie darauf, dass am Sucher ein Dioptrienausgleich möglich ist, damit Sie nicht ständig unscharf sehen. Sollte es lediglich einen elektronischen Sucher geben, legen Sie Wert darauf, dass sich dieser auf schwarzweiß umschalten lässt. Denn in diesem Modus lässt sich die Schärfe besser beurteilen. Erkennbar ist dieses Feature an der Fähigkeit, die Farbsättigung justieren zu können.

Einstellungen

Ein entscheidender Punkt ist auch, welchen Einfluss man auf das Bild nehmen kann und wie man dabei vorgehen muss. Interessant ist vor allem die Frage: Wie stellt der Camcorder das Bild scharf und wie bringt man ihn dazu, unterschiedliche Bereiche zu fokussieren?

Fokus

Mithilfe eines Displays lässt sich bei einigen Videokameras der Fokus sehr komfortabel festlegen. So genügt es bei einigen Camcordern, den Bildbereich anzutippen, den die Kamera fokussieren soll und schon stellt die Videokamera scharf. Apropos Fokus: Ein automatischer Fokus sollte möglichst schnell arbeiten, um auch Momentaufnahmen ohne Probleme machen zu können. Er sollte aber abschaltbar sein. Denn bei bewegtem Bild muss dieser ständig nachschärfen. Das führt häufig zu Unschärfe und dem so genanten Pumpeffekt. Dieser bringt durch die ständige Fokusänderung eine unnatürliche Bewegung ins Bild. Nebenbei verbraucht der Vorgang relativ viel Akkustrom. Bei manueller Einstellung hat ein Fokusring um das Objektiv herum eindeutige Vorteile. Er arbeitet nicht nur genauer als kleine Rädchen oder die Einstellung per Display, seine Bedienung erzeugt zudem den geringsten Verwackelungseffekt.

Feinjustierung

Wichtig sind auch die Einstellungen wie Weißabgleich, Blende und anderes, zumindest wenn man ambitionierter Hobbyfilmer ist. Hiermit lassen sich Fehler oder Unzulänglichkeiten der Automatik, wie etwa ein Farbstich oder zu dunkle Aufnahmen teilweise ausgleichen. Eine Automatik, die sämtliche Einstellungen übernimmt, sollte aber in jedem Fall vorhanden sein, um auch unversierten Anwendern gute Aufnahmen zu ermöglichen.


Das Zoom

Zu digitalen Videokameras Bei der Zoomleistung der Kamera, also der Fähigkeit, entfernte Dinge nahe an den Betrachter heranzuholen, wird gerne übertrieben. Vielen Kameras wird eine mehrere hundertfache Zoomleistung attestiert, die diese tatsächlich gar nicht erreichen können. Versteckt ist diese Leistung hinter dem Begriff „Digitalzoom“.

Der Trick: Die Kamera errechnet die Entfernung, beziehungsweise vergrößert künstlich einen Bildausschnitt, so dass der Eindruck entsteht, ein Objekt wäre näher am Betrachter. Das Ergebnis ist aber leider ein verrauschtes und grobkörniges Bild, das im Extremfall so pixelig ist, wie ein am PC überdurchschnittlich vergrößertes Foto.

Vorteil optisches Zoom

Wirklich interessant ist nur das optische Zoom. Es gewährleistet gleich bleibende Bildqualität über die gesamte Zoomskala. Ist es am Ende seiner Leistung angelangt, setzt meist automatisch das Digitalzoom ein, so man diese Funktion nicht in den Kameraeinstellungen ausgeschaltet hat.

Ein optisches Zoom benötigt mehr Platz im Gehäuse und verursacht gleichzeitig mehr Gewicht. Das ist ein Grund, warum man es selten in kleinsten Kameras findet. Wer eine hohe optische Zoomleistung wünscht, sollte somit bereit sein, einige Gramm mehr tragen zu müssen.

Digitalzoom

Das Digitalzoom kann man guten Gewissens ausschalten oder nur sehr sparsam einsetzen, um eine hohe Bildqualität beizubehalten. Bedenken Sie auch, dass sich das Verwacklungsrisiko vergrößert je stärker das Zoom arbeitet. Eine zitternde Hand oder ein Schwenk empfindet man schnell als störend. Abhilfe kann hier ein Stativ schaffen.

Tipp: Wenn Sie planen, regelmäßig ein Stativ zu verwenden, achten Sie darauf, dass das Stativgewinde an der Kamera aus Metall gefertigt ist. Bei manchen Videokameras verwenden die Hersteller aus Kostengründen nur Kunststoffversionen. Diese nutzen schneller ab und werden irgendwann unbrauchbar.

Zehnfach-Zoom ausreichend

Meist bietet jede Kamera ein ausreichend starkes Zoom, so dass man die hohen Zahlen, mit denen viele Beschreibungstexte locken, in der Regel ignorieren kann. So ist ein zehnfaches optisches Zoom vollkommen ausreichend. Bei höherer Leistung läuft man Gefahr, dass das Bild verwackelt. Selbst ein guter Bildstabilisator ist bei stärkeren Werten meist überfordert und kann das Bild nicht mehr beruhigen.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Stativen


Weitwinkelaufnahmen

Zu digitalen Videokameras Besonders wichtig für alle, die gerne in Gebäuden oder große Gruppen filmen, ist das mögliche Weitwinkel, das die Kamera beherrscht. Ein leistungsstarkes Weitwinkel ermöglicht etwa, die gesamte Familie in den Bildausschnitt zu bekommen, wenn der Abstand nur gering ist. Andernfalls sind ständige Kameraschwenks nötig, die das Bild unruhig machen.

Je weiter die Brennweite hinabreicht, desto breitere Aufnahmewinkel sind möglich. Umgerechnet auf das Kleinbildformat sollte das Objektiv unter 30 Millimeter Brennweite bieten. Sehr gut wären 28 Millimeter, alles darunter ist hervorragend. Sinkt der Wert allerdings zu stark, etwa unter 24 Millimeter, tritt zunehmend ein Fischaugeneffekt ein, bei dem die Proportionen stark verfälschen.

Zu
Objektiven, Filtern und Blenden


Zusatzobjektive

Zu digitalen Videokameras Wie gut die Bildqualität einer Kamera ist, hängt nicht nur vom verwendeten Aufnahmechip ab, sondern zu einem Großteil auch vom verwendeten Objektiv. Nur was dieses durchlässt, kann der Chip auch einfangen. Ist dieser auch noch so gut, kann er letztendlich die Bildqualität, die ein mittelmäßiges Objektiv erzeugt, nicht verbessern. Deshalb ist es wichtig, dass die Videokamera ein hochwertiges Objektiv besitzt.

Noch besser ist es, wenn man dieses sogar entfernen und gegen ein anderes austauschen kann. So lässt sich nicht nur ein höherwertiges Objektiv verwenden, sondern die Kamera auch speziell für bestimmte Aufnahmesituationen anpassen. Allerdings gibt es nicht viele Kameras, die einen Objektivwechsel erlauben. Viele sind jedoch in der Lage, Filter oder Konverter aufzunehmen. Dazu benötigen sie ein Gewinde am vorhandenen Objektiv.

Bild beeinflussen

Auch mit einem Filter kann man Einfluss auf die Bildqualität nehmen. So kann etwa ein Polarisationsfilter (kurz: Polfilter) Spiegelungen reduzieren oder ganz vermeiden. Mit ihm kann man reflexionsfrei durch Scheiben filmen und auch Wasseroberflächen durchdringen. Ein UV-Filter, der häufig mit einem Polfilter kombiniert ist, erhöht Farb- und Kontrastwerte und damit auch die Bildqualität. Daneben gibt es auch Effektfilter, die die Stimmungen verändern, etwa den Tag zur Nacht machen, den Himmel abdunkeln oder auch das gesamte Bild einfärben. Einen Konverter nimmt man demgegenüber zum Verändern der Brennweite, also etwa um den Zoom- oder Weitwinkelbereich zu vergrößern.

Wechselobjektive gibt es in der Regel bisher bei Camcordern für den gehobenen Anspruch. Nur dort finden sich auch Bildbeeinflussungsmöglichkeiten, wie man sie aus Fernsehen oder Kino kennt und die während einer Aufnahme möglich sind. Dazu zählt etwa das Variieren der Tiefenschärfe. So lässt sich auf ein Objekt im Vordergrund scharfstellen, während der Hintergrund verschwommen ist. Anschließend ändert sich der Fokus, so dass der Hintergrund in den Fokus gerät, während das Objekt im Vordergrund unscharf wird.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Objektiven


Formatfragen

Zu digitalen Videokameras Nicht ganz unwichtig ist das Aufnahmeformat. Soll die Kamera im älteren 4:3-Verhältnis aufzeichnen oder soll sie das 16:9-Breitbildformat bedienen können? Arbeitet das eigene TV-Gerät im Breitbildformat, sollte das auch die Kamera können, damit man die gesamte Bildfläche ohne Verzerrungen nutzen kann. Diese entstünden ansonsten, wenn man das kleinere Bildformat auf die größere Monitorfläche aufblähen müsste. Moderne Kameras beherrschen oft das Breitbildformat. Dessen Unterstützung bedeutet aber nicht, dass die Kamera automatisch auch das 4:3-Format beherrscht. Wer darauf Wert legt, sollte die technischen Daten dahingehend überprüfen. Um Videos entsprechend einspielen zu können, sollte an der Kamera das Format umschaltbar sein. Andernfalls gäbe es schwarze Balken ober- und unterhalb des Bildes.

Kompressionsformat

Ebenfalls eine Frage des Formats: das Kompressionsverfahren. Bei den meisten Kameras hat man keinen Einfluss darauf, mit welchem Verfahren das Videomaterial komprimiert wird. Einige Camcorder gestatten es aber dennoch. Hier kann man beispielsweise als Alternativformat MPEG-4 wählen. Es arbeitet effektiver als MPEG-2 und erlaubt somit längere Aufnahmesequenzen bei gleicher Mediengröße. Zudem verbreitet sich dieses Format zunehmend für Videobilder im Internet. Möchte man seine Filme ins Netz stellen, ist es also ein Vorteil, direkt im MPEG-4-Format aufzeichnen zu können. Das macht ein Umkonvertieren überflüssig und eliminiert den damit einhergehenden Qualitätsverlust.

Recht kräftige Kompressionsformate, wie die beschriebenen MPEG-2 und MPEG-4, sind jedoch ungünstig, wenn man das Videomaterial später noch schneiden und mit Effekten versehen möchte. Denn danach müsste der Film zum Speichern erneut komprimiert werden. Da beide Formate das Material aber schon bei der Aufnahme stark gestaucht haben, würde erneutes Komprimieren sichtbar das Bild verschlechtern.

Mehraufwand

Das moderne MPEG-4-Format macht mehr Aufwand beim Videoschnitt am PC als das MPEG-2-Format. Bevor ein Videoschnittprogramm dieses verarbeiten kann, muss es die Aufzeichnungen erst in ein anderes Format umwandeln. Das kostet Zeit. Zur Auswahl steht dann beispielsweise ein unkomprimiertes Format oder das ältere MPEG-2-Format. Beide Versionen vergrößern die Datei, im ersteren Fall sogar erheblich. Das verlangt nicht nur mehr Platz auf der Festplatte, es fordert dem Computer auch mehr Rechenleistung ab.

Um nach dem Schnitt wieder eine kleinere Datei zu bekommen, muss der Computer die Daten wieder umwandeln. Das kostet erneut Zeit. Unter der wiederholten Kompression leidet zudem die Bildqualität. Wenn Sie MPEG-4 wählen, kontrollieren Sie, dass Ihr DVD-Player dieses Format verarbeiten kann. Das ist nicht immer Fall. Mit Blu-ray-Abspielgeräten gibt es dagegen in der Regel keine Probleme. Liegt ein Mitschnitt im MPEG-2-Format vor, kann die Umwandlung vor und nach dem Schnitt entfallen.

HD-Format

Für HD-Aufnahmen sind zwei Formate wichtig: HDV und AVCHD (Advanced Video Codec High Definition). Ersteres gibt es in den Versionen HDV1 und HDV2. Beide kommen in der Regel nur in Kameras zum Einsatz, die auf MiniDV-Kassetten aufzeichnen, mitunter aber auch in Geräten, die auf Festplatten oder Speicherkarten sichern.

HDV1 verwendet die HD-Ready-Auflösung 720p – also 1.280 x 720 Pixel im Vollbildmodus. HDV2 kommt nahe an die FullHD-Auflösung heran. Es trägt zwar auch die Bezeichnung 1.080i, löst aber nicht wie ein TV-Gerät mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten, sondern mit 1.440 x 1.080 Bildpunkten auf. Es verwendet Halbbilder. Wenn eine Kompression zum Einsatz kommt, handelt es sich in der Regel um das MPEG-2-Verfahren.

AVCHD

Viele moderne HD-Kameras verwenden das Aufzeichnungsformat AVCHD (Advanced Video Codec High Definition). Es arbeitet sehr effektiv und garantiert eine hohe Bildqualität. AVCHD kommt jedoch nicht im Zusammenspiel mit MiniDV-Kassetten zum Einsatz, sondern nur bei Speicherung auf DVD, Blu-ray, SD-Karte, Memory Stick oder Festplatte.

Auch bei diesem Format besteht die Gefahr der Bildverschlechterung nach dem Bearbeiten. Hinzu kommt, dass nicht alle Schnittprogramme AVCHD beherrschen. Ist das nicht der Fall, müsste man das Video zum Schneiden zuvor ins MPEG-2-Format umkodieren, was zulasten der Bildqualität ginge. Um eine möglichst hohe Bildqualität beibehalten zu können, sollte man auf eine AVCHD-kompatible Software verwenden.

Zu
Video- und Multimediasoftware


Der Bildstabilisator

Zu digitalen Videokameras Es ist fast unmöglich, die Videokamera bei der Aufnahme vollkommen ruhig zu halten. So kommt es leicht zum wackelnden, vibrierenden Bild, das keiner haben möchte. Zum Glück bieten nahezu alle Kameras einen Bildstabilisator, der diese Wackler auffangen und unschädlich machen soll. Leichte Erschütterungen gleicht ein Bildstabilisator problemlos aus, heftiges Wackeln vermag er allerdings nicht zu unterdrücken.

Man unterscheidet zwei Arten von Stabilisatoren: den optischen und den digitalen. Besitzt eine Kamera einen optischen Stabilisator, ist das Objektiv beweglich gelagert und die Kamera gleicht Wackler mechanisch aus.

Unterschiedliche Typen

Beim digitalen Stabilisator wird das korrekte Bild errechnet. Dazu nimmt die Kamera einen größeren Bereich auf, als die Ausgabeauflösung fordert und verschiebt quasi das Bild innerhalb dieses Bereiches, so dass stets der Eindruck einer ruhigen Kameraführung entsteht.

Früher sagte man Kameras mit digitalem Bildstabilisator eine schlechtere Bildqualität nach. Heute bietet er aber eine nahezu gleichwertige Qualität, zumindest wenn der Aufnahmebereich im 4:3-Format aus mindestens 800.000 Pixel besteht. Für das Breitbildformat 16:9 gelten 1,2 Megapixel als guter Wert. Bei HDTV-Auflösung nach 720p-Standard sollte man zwei Megapixel und nach 1080i/p vier Megapixel als ideal ansehen.

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HDTV


Nachtaufnahmen

Zu digitalen Videokameras Mit vielen Kameras kann man auch in der Dunkelheit Videos drehen, zumindest theoretisch. Sie versprechen dank 0-Lux- oder Nightshot-Technik ungetrübten Aufnahmespaß auch im Dunkeln. Doch ganz problemlos ist das nicht. Meist nehmen die Kameras nur wenige Objekte in unmittelbarer Nähe war, entfernte Objekte erscheinen nur schwach oder gar nicht auf dem Bild. Erwarten Sie nicht zu viel.

Auch ohne Nightshot-Technik gute Aufnahmen versprechen in das Kameragehäuse integrierte Videoleuchten. Auch hier darf man nicht zu viel erwarten. Die Lampen leuchten nur Bereiche in unmittelbarer Nähe vor der Kamera aus. Ganze Szenen oder Räume vermögen sie nicht ausreichend aufzuhellen. Hierfür wären zusätzliche Lampen und Scheinwerfer nötig. Integrierte Videoleuchten sind lediglich als Ergänzung zu vorhandener Beleuchtung einsetzbar.

Bei Kerzenschein

Um schöne Videoaufnahmen auch bei Kerzenschein machen zu können, ist keine Nightshot-Technik nötig, sondern vielmehr eine hohe Lichtempfindlichkeit. Diese sollte der Kamerasensor von Haus aus bieten, ohne Hilfsmittel wie Leuchten oder anderes dazu zu benutzen. Um beispielsweise ein Candlelightdinner mit guter Bildqualität filmen zu können, ist eine Empfindlichkeit von zwei Lux nötig. Erreicht eine Kamera kein so niedriges Niveau, tauchen nur die Kerzen als helle Fläche in einem ansonsten dunklen Bild auf.

Einfluss auf die Aufnahmequalität bei schummrigen Verhältnissen hat auch die Lichtstärke des Objektivs. Diese findet man hinter Kürzeln wie f2 oder f3. Je niedriger der Wert, desto mehr Licht lässt das Objektiv auf dem Weg zum Sensor passieren und umso besser kommt die Kamera mit schwachem Umgebungslicht zurecht.

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Objektiven


Die Anschlüsse

Zu digitalen Videokameras Ein besonders großer Vorteil digitaler Videokameras ist die Firewire-Schnittstelle (DV out). Dank dieser kann man Filme ohne Qualitätsverlust schnell und einfach in den PC übertragen und dort bearbeiten. Manche Hersteller setzen dafür auch einen USB-2.0-Anschluss ein. Voraussetzung ist, dass der PC über eine entsprechende Schnittstelle verfügt. Dies ist bei vielen Computern der Fall. Falls nicht, kann man eine Schnittstellenkarte für wenige Euro nachrüsten. Ein Firewire-Controller ist auf jeden Fall um einiges günstiger als Videoschnittkarten für analoge Videokameras, die das Bild obendrein nicht ohne Qualitätsverlust passieren lassen.

In die Kamera kopieren

Wer seine Filme auch wieder zurück in die Kamera spielen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass man die Daten auch über die Schnittstelle wieder in den Camcorder transferieren kann (DV in). Dies ist häufig nicht der Fall. Grund: Eine Kamera mit DV-Eingang gilt laut EU als Videorekorder. Somit sind bei der Einfuhr höhere Zölle als für Videokameras fällig, was die Hersteller dazu verleitet, auf dieses Feature zu verzichten.

HDMI

Um Videos digital an einem Fernseher oder Projektor anzeigen zu können, ist ein HDMI- oder Mini-HDMI-Ausgang wichtig. Er überträgt Bild und Ton ohne Qualitätsverlust. Digitale Datenübertragung in den PC ist über HDMI jedoch in der Regel nicht möglich. Denn PC-Grafikkarten mit HDMI-Steckplatz können darüber fast immer nur Bilddaten ausgeben, nicht jedoch aufzeichnen. Es sind jedoch spezielle Videoschnittkarten erhältlich, die HDMI-Signale aufzeichnen können, wenn diese den Camcorder ohne Kopierschutz verlassen.

Analog

Wer noch auf analoge Datenübertragung Wert legt, sollte auf einen S-Video-Ausgang (schwarz, 4-polig) oder den gelben Video-Anschluss (Composite) achten. Über beide ist die Verbindung mit einem TV-Gerät oder Projektor möglich. Daneben gibt es auch analoge Audioausgänge in Rot für den rechten und in Weiß für den linken Kanal.

Guter Ton

Um Ton in hoher Qualität oder auch von entfernten Quellen aufnehmen zu können, sollte ein externes Mikrofon anschließbar sein. Selbst Töne in der unmittelbaren Umgebung nimmt ein externes Mikrofon häufig besser auf, da es sich gezielt einsetzen lässt und unwichtige Geräusche schlicht ignoriert. Das interne Kameramikrofon nimmt demgegenüber meist alle Geräusche mit auf, was mitunter sehr störend sein kann.

Mikrofon und Kopfhörer

Achten Sie für den Anschluss eines externen Mikrofons auf den möglichen Anschluss am Camcorder. Dieser erfolgt häufig per Klinkenstecker. Bei professionellen und semiprofessionellen Videokameras trifft man auch mitunter auf XLR-Buchsen. Wichtig ist auch die Möglichkeit, einen Kopfhörer anschließen zu können. Ihn benötigt man, um den Ton während der Aufnahme zu kontrollieren.

Vorteilhaft ist, den Mikrofonpegel regeln zu können. Darüber nimmt man Einfluss auf die Empfindlichkeit, kann also die Lautstärke heben und senken. Ebenfalls schön: ein Filter, der Nebengeräusche unterdrücken kann, respektive eine Zoomfunktion, mittels derer sich das Mikrofon genau auf die entsprechende Tonquelle ausrichten lässt.

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Der Akku

Zu digitalen Videokameras Intensives Filmen belastet den Akku, besonders wenn ein großes und helles Display zum Einsatz kommt. Manchmal ist schon nach einer Stunde der Energiespeicher leer. Daher ist es wichtig, einen oder mehrere Akkus in Reserve zu haben. Vorsorglich richtet man sich schon vor dem Kauf auf die Zusatzanschaffung ein und bestellt diese gleich mit.

Am besten geeignet sind Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion). Denn diese halten lange durch, sind trotzdem relativ leicht und unterliegen keinem Memory-Effekt, haben also auch dann noch immer volle Leistung, wenn sie stets nur zum Teil entladen werden, bevor sie wieder an die Steckdose kommen. Ebenfalls keinen Memory-Effekt haben Nickel-Metall-Hybrid-Akkus (NiMH), zumindest wenn man sie ein- bis zweimal pro Jahr ganz leer laufen lässt. Auch sie sind kräftig, jedoch ein wenig schwerer. Vermeiden sollte man Nickel-Cadmium-Modelle (NiCD). Sie sind schwer, haben nur eine begrenzte Leistung und verlieren ihre volle Leistungsfähigkeit, wenn man sie nicht intensiv pflegt.

Ist man bereit, ein wenig mehr Gewicht zu tragen, sollte man beim Ersatzakku einen wählen, der eine höhere Kapazität als das Originalmodell hat. Denn je höher der Wert ist, desto länger hält der Akku durch. Die Kapazität eines Akkus misst man in Milliamperestunden (mAh).

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Camcorder als Fotoapparat

Zu digitalen Videokameras Zunehmend machen Camcorder digitalen Fotoapparaten Konkurrenz. Grund: Sie speichern im Fotomodus in immer höheren Auflösungen ab und bieten damit nahezu die gleiche Bildqualität wie Mittelklasse-Digitalkameras. Der Fotomodus unterscheidet sich von den Standbildern, die nicht mehr als die TV-Auflösung bieten. Solche Bilder taugen allemal fürs Internet. Im Fotomodus schaffen einige Camcorder demgegenüber bereits deutlich über zehn Megapixel Auflösung. Damit machen sie die Digitalkamera häufig überflüssig.

Doch trotz immer höherer Auflösung bleibt diese Lösung ein Kompromiss. Zum einen hat man deutlich weniger Einstellmöglichkeiten für die Aufnahme, zum anderen können die Videolinsen meist nicht mit den höherwertigen Linsen der Fotoapparate konkurrieren. Aber immerhin, für alle, die lieber filmen und nur ab und zu einige Fotos schießen möchten, ist das ein gangbarer Weg. Die Bilder speichern die Camcorder in der Regel auf Speicherkarten. Achten Sie darauf, dass die Kamera auch einen Blitz hat, damit Sie auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen fotografieren können.

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Digitalkameras


Filmen in 3D

Zu digitalen Videokameras Wer einen 3D-fähigen Fernseher oder Computer und die nötige Ausrüstung, sprich eine Shutterbrille hat, möchte eventuell eigene Videos in 3D drehen. So lässt sich die Ausrüstung besser ausnutzen. Denn das Angebot an 3D-Videos ist immer noch stark begrenzt. Allerdings ist das Angebot an entsprechenden 3D-Videokameras ebenfalls überschaubar.

Mit der Wahl eines 3D-fähigen Camcorders legt man sich nicht ausschließlich auf die dritte Dimension fest. Denn dieser Kameratyp kann auch ganz normale 2D-Videos aufzeichnen. Das klappt dadurch, dass man bei den aktuellen Versionen auf eine 2D-Kamera eine spezielle Linse davorschrauben muss, um überhaupt 3D-Aufnahmen machen zu können. Manche Kameras haben auch zwei Linsen fest ins Gehäuse integriert und schalten bei Bedarf die zweite Linse für 3D-Aufzeichnungen dazu.

Doppelte Aufzeichnung

Mithilfe der zweiten Linse nimmt solch eine Kamera zwei Bilder gleichzeitig auf. Ein spezieller Prozessor in der Kamera fügt diese anschließend zu einem dreidimensionalen Bild zusammen. Konstruktionsbedingt ist der 3D-Effekt am stärksten bei Objekten, die sich in unmittelbarer Nähe der Kamera befinden. Auch bei weiter entfernten Objekten bleibt die Aufnahme scharf. Auf einen Zoom muss man in der Regel jedoch verzichten.

Zum Betrachten ist das angesprochene Zubehör nötig. Manche Kameradisplays zeigen den Effekt aber auch ohne Zubehör an. Möchte man die Videos auch schneiden, benötigt man zudem ein 3D-fähiges Videoschnittprogramm.

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Videoschnitt

Zu digitalen Videokameras Wie weiter oben bereits angesprochen, kann man die Videos problemlos über die Firewire- oder USB-2.0-Schnittstelle in den PC übertragen, um diese dort komfortabel zu schneiden. Wer allerdings keinen PC hat, kann bei vielen Camcordern auch auf einen eingebauten Schnittcomputer zurückgreifen. Per Fernbedienung oder am Gehäuse wählt man die entsprechenden Szenen aus, die man kombinieren oder auch weglassen möchte, bestimmt einen Überblendungsfilter und die Kamera erledigt den Rest.

Dies ist allerdings eine recht fummelige Arbeit. Zum einen hat man nur eine eingeschränkte Vorschau durch den kleinen Kameramonitor, zum anderen muss man sämtliche Einstellungen mit einer kleinen Fernbedienung oder direkt am Camcorder vornehmen. Immerhin: Den ersten Nachteil kann man in der Regel umgehen, indem man den Camcorder an einen Fernseher anschließt. Die fummelige Bedienung ließe sich aber nur mit einem teuren Schnittplatz umgehen, kaum gangbar für Privatanwender. Hinzu kommt auch, dass die Kombinationsmöglichkeiten und die Überblendungen verglichen mit einem PC Programm sehr begrenzt sind. Wir empfehlen daher, das Videomaterial wenn möglich am PC nachzubearbeiten.

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Extras

Zu digitalen Videokameras Neben allen bereits genannten Ausstattungsdetails bieten einige Kameras noch mehr. Zu den besonders praktischen Extras zählt beispielsweise eine Gesichtserkennung. Eine entsprechend ausgerüstete Kamera merkt sich, wer in welcher Szene auftaucht und macht eine entsprechende Markierung. So findet man ohne langes Suchen schnell gewünschte Szenen. Besonders schön ist, wenn die Kamera alle Fundstellen in einem Bildindex auflistet und die entsprechende Auswahl direkt zur gewünschten Stelle führt. Kann man die Auswahl direkt mit einem Druck auf das Display auslösen, ist das besonders intuitiv und einfach.

Praktischen Nutzen hat man von einer Kameratasche im Lieferumfang. Das spart Geld und die Suche nach einer geeigneten Lösung. Diese sollte am besten auch noch Platz für Zubehör haben. PC-Nutzer freuen sich dazu über ein geeignetes Schnittprogramm, das ideal auf die jeweilige Kamera abgestimmt ist und mit den verwendeten Kompressionsformaten zurechtkommt.

Pre-Recording

Ist diese Funktion vorhanden und aktiviert, zeichnet die Kamera stets einige Sekunden auf, bevor Sie den Aufnahmeknopf drücken und fügt die Bilder der Aufzeichnung an. Das soll verhindern, dass man wichtige Szenen verpasst, weil man nicht schnell genug war. Sehr praktisch! Da jedoch die Kamera ununterbrochen aktiv ist, sollte man diese Funktion immer nur dann aktivieren, wenn man kurzfristig die Aufnahme starten können möchte. Andernfalls riskiert man, dass der Akku zu schnell entleert wird.

Zeitlupe

Manche Camcorder bieten eine Zeitlupenfunktion. Diese muss man zunächst aktivieren. Dann zeichnen die Videokameras nicht mehr mit 25 Bildern pro Sekunde auf, sondern digitalisieren ein Vielfaches davon, etwa 200 bis 600 Bilder pro Sekunde. Spielt die Kamera diese dann mit 25 Bildern pro Sekunde ab, verlangsamt sich der Ablauf entsprechend. Aus einer Sekunde werden dann vier, acht oder auch zehn Sekunden.

Geo-Tagging

Beherrscht ein Camcorder so genanntes Geo-Tagging, hat dieser einen GPS-Empfänger integriert, wie er auch in einem Navigationsgerät steckt. Mit dessen Hilfe ermittelt die Videokamera die Position und fügt diese dem aufgenommenen Video zu. So lässt sich später schnell und einfach feststellen, wo man eine Aufnahme gemacht hat. Besonders schön ist die einfache Einbindung der Daten in Online-Landkarten. Apropos Online: Praktisch mag für manche ein Youtube-Modus sein, der Videos auf Wunsch mit optimaler Größe und Kompression für eine Online-Veröffentlichung ausgeben kann.

Zubehörschuh

Schön ist ein Zubehörschuh zum Anstecken von Mikrofonen, Videoleuchten, GPS-Empfängern und anderem. Achten Sie bei der Auswahl des Zubehörs auf Kompatibilität zum Camcorder. Nicht immer lassen sich Erweiterungen unterschiedlicher Hersteller verwenden. Manche Erweiterungen funktionieren gar nicht, für andere ist ein Adapter nötig.

DVD-Brenner

Für einige Camcorder gibt es spezielle Video-DVD-Brenner. Diese lassen sich direkt an die Videokamera anschließen. Zum Brennen eines Videos genügt es in der Regel, eine entsprechende Taste am Camcorder zu drücken. Wer so eine Kombination nutzen möchte, sollte auf jeden Fall eine Videokamera verwenden, die eine interne Schneidefunktion besitzt, um unwichtige Szenen vor dem Brennen herausschneiden zu können.

Unterwassergehäuse

Fürs Videofilmen beim Schwimmen, Schnorcheln oder Tauchen gibt es spezielle Unterwassergehäuse. Einige Kameras sitzen dauerhaft in einem entsprechenden Gehäuse, für andere gibt es den Unterwasserschutz als Extra zu kaufen. In der Regel schützen solche Gehäuse auch gegen leichte Stöße oder das Fallenlassen aus Tischhöhe und teilweise auch aus Augenhöhe.

Achten sollte man auf jeden Fall auf die maximale Tauchtiefe. Manche Gehäuse bieten nur einen Spritzwasserschutz. Damit sind sie sicher vor Regen, Schnee, Sand und auch Sonnencreme am Strand. Zum Schnorcheln reicht so ein Schutz aber in der Regel schon nicht mehr. Dafür eignen sich Gehäuse, die wasserdicht sind und auch einige Meter unter Wasser noch schützen. Wer zehn Meter oder tiefer tauchen möchte, braucht ein aufwendiges Spezialgehäuse, das dem hohen Wasserdruck standhält. Wichtig in jedem Fall: Alle Einstellungen sollten auch mit einem Schutzgehäuse möglich sein.

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