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Fans & Cooling for cases

Display Grid List

    Coolink SWiF2-120P

    • 120x120 mm, 25mm Depth
    • Drehzahlbereich: up to 800 - 1700 rpm
    • max. 75 cfm (127.4 m³/h) @ 27.1 dB
    • PWM, vibration damper
    10.70 €
    excl. VAT
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    4-6 days delivery time

    Coolink SWiF2-800

    • 80x80 mm, 25mm Depth
    • Drehzahlbereich: up to 1100 rpm
    • max. 33 cfm (56.0 m³/h) @ 9.5 dB
    • vibration damper
    15.19 €
    excl. VAT
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    Coolink SWiF2-92P

    • 92x92 mm, 25mm Depth
    • Drehzahlbereich: up to 625 - 1900 rpm
    • @ 22.5 dB
    • PWM, vibration damper
    15.00 €
    excl. VAT
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    Coolink SWiF2-1200

    • 120x120 mm, 25mm Depth
    • Drehzahlbereich: up to 800 rpm
    • max. 36 cfm (61.2 m³/h) @ 8.5 dB
    • vibration damper
    12.04 €
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    Ratgeber Gehäuselüfter: So machen Sie Ihren Computer leise

     

    1. Kompatibilität: welcher Lüfter passt in mein Gehäuse?

    Gehäuselüfter transportieren die heiße Luft aus dem PC-Gehäuse in die Umgebung und unterstützen die optimale Funktion sämtlicher Komponenten. Die Lüfter sind in unterschiedlichen Größen erhältlich, die geeigneten Maße hängen vom Formfaktor des PC-Gehäuses ab. Beispielsweise ist das Platzangebot im kompakten Mini-ITX-Gehäuse viel eingeschränkter als im geräumigen ATX-Gehäuse. Entscheidende Auswahlkriterien sind die Größe (Länge x Breite) und die Einbautiefe. Die Lüftergrößen reichen von 40 x 40 mm bis 230 x 230 mm, die Einbautiefe von 10 mm bis knapp 40 mm. Für Gehäuselüfter sind weitgehend die Größen 60, 80, 92, 120 und 140 mm von Interesse. Welcher Lüfter passt, ist vom Gehäuse und den vorhandenen Bohrungen weitgehend vorgegeben. Am besten messen Sie den Platz mit einem Lineal nach.

     

    Faustregel: Je größer ein Lüfter ist und umso langsamer das Lüfterrad dadurch rotieren kann, desto leiser fällt die Geräuschkulisse aus. Ein großer und langsamer drehender Lüfter ist einem kleineren Gehäuselüfter daher vorzuziehen.

    2. Der Lüfteranschluss

    Gehäuselüfter sind für die Stromversorgung entweder direkt mit dem Netzteil oder aber mit dem Mainboard verbunden. Einfache Lüfter rotieren immer mit der gleichen Drehzahl, bei besseren Modellen lässt sich die Geschwindigkeit regeln. Die Drehzahlregulierung erfolgt durch eine Veränderung der Spannung oder durch eine Anpassung an Umgebungsvariablen wie der Temperatur.

    Powerlüfter mit einer Leistung von mehr als zwei Watt verbinden Sie mit einem großen 2-poligen Molex-Stecker direkt mit dem Netzteil. Die Stromversorgung der schwächeren Lüfter kann mithilfe der kleinen 2-poligen Molex-Stecker am Mainboard erfolgen. Hochwertigere Gehäuselüfter nutzen den 3-poligen Molex-Stecker und geben das sogenannte Tachosignal weiter. Damit lässt sich die Drehzahl der Lüfter auslesen. Die Drehzahl lässt sich bei 2- und 3-poligen Steckern nur über die Spannung steuern. Eine noch genauere Gehäuselüftersteuerung ermöglichen die 4-poligen Lüfter (meist CPU-Kühler): Über das blaue Kabel gelangt das Pulsweitenmodulations-Signal (PWM) zum Gehäuselüfter – dieses Signal steuert dann die Drehzahl, beispielsweise abhängig von der Temperatur.

    Lüfteranschluss Pole Einsatzzweck
    4-Pin-Lüfterstecker mit PWM-Steuerung  Die zusätzliche Leitung erlaubt die Steuerung beispielsweise abhängig von der Temperatur. 
    3-Pin-Lüfterstecker  Gibt das Tachosignal zurück und informiert über die Drehzahl. Drehzahlsteuerung über die Spannung. 

    Tabelle 1: Übersicht Gehäuselüfter-Anschluss und Einsatzzweck.

     

    Der richtige Durchsatz: optimaler Kompromiss aus leisem Betrieb und starker Performance

    Der Lüfter soll die heiße Luft effektiv aus dem Gehäuse befördern und gleichzeitig möglichst geräuschlos arbeiten. Als Durchsatz bezeichnet man die Menge Luft, die ein Lüfter in einer bestimmten Zeit befördern kann. Hersteller geben den Wert als m³/h (Kubikmeter pro Stunde) oder cfm (cubic foot per minute) an. Höhere Werte sind besser. Die Qualität des Gehäuselüfters ergibt sich aus dem Durchsatz im Verhältnis zur resultierenden Lautstärke.

     

    Die Anordnung der Gehäuselüfter: Über- oder Unterdruck

    Der Gehäuselüfter kann Luft in das Innere ansaugen oder in die Umgebung ausstoßen. Es herrscht Unter- oder Überdruck – mit eigenen Vor- und Nachteilen.

     

    Gehäuselüfter für Unterdruck anordnen

    Fördert ein Lüfter mehr Luft nach außen als der andere nach innen, führt das zu Unterdruck in einem bis auf die Lüfteröffnungen einigermaßen luftdichten Gehäuse.

    Vorteile von Unterdruck im PC-Gehäuse:

    • Der Kamineffekt wird verstärkt.
    • Der Airflow ist direkt und zielgerichtet.
    • Verbessert die Kühlleistung weiterer Lüfter auf dem Mainboard.

    Nachteile von Unterdruck im PC-Gehäuse:

    • Ohne Staubfilter entsteht eine deutlich höhere Staubbelastung.
    • Der Kühleffekt außerhalb des Airflows ist geringer.
    • Schlechte Unterstützung für passiv kühlende Komponenten.
     

    Gehäuselüfter für Überdruck anordnen

    Bei einer Gehäusekühlung mit Überdruck verfügt der Lüfter an der Gehäusevorderseite über eine höhere Saugleistung (höherer Durchsatz), als der Lüfter auf der Rückseite nach außen transportiert. Die Methode funktioniert bei Gehäusen mit großen Entlüftungsöffnungen nicht.

    Vorteile von Überdruck im PC-Gehäuse:

    • Bessere Unterstützung von passiv gekühlten Komponenten.
    • Wesentlich geringere Staubbelastung.

    Nachteile von Überdruck im PC-Gehäuse:

    • Vorhandene Abluftöffnungen bestimmen den Airflow.
    • Der Kamineffekt wird aufgehoben.
    • Schlechtere Unterstützung weiterer aktiver Lüfter.
     

    Wichtig: Achten Sie bei dieser Kühlungsmethode auf einen freien Luftstrom für den CPU-Kühler!

    3. Leistung: Spannung & Wattzahl der Gehäuselüfter

    Das Netzteil liefert zur Stromversorgung 5 Volt und 12 Volt, auch 7 Volt lassen sich zur Drehzahlregulierung nutzen. Je geringer die Spannung ist, desto niedriger ist die Drehzahl und somit die Geräuschkulisse. Ausgewählte Gehäuselüfter integrieren einen Spannungsadapter, mit dem sich zum Beispiel drei Geschwindigkeiten auswählen und die Geräuschentwicklung reduzieren lassen. Die Lautstärke hängt vom Design der Rotorblätter, der Größe sowie von der Umdrehungszahl ab. Große Lüfter mit geringerer Umdrehungszahl arbeiten bei gleicher Qualität der weiteren Komponenten wie Lager und Beschaffenheit der Rotorblätter leiser.

     

    4. Einsatzzweck: Silent PC & Modding

    Der Wechsel des Gehäuselüfters hat für alle Anwender zwei Vorteile: Bei richtiger Auswahl sorgt das neue Modell für einen besseren Wärmeabtransport und reduziert das Betriebsgeräusch. Zum Vergleich der Lautstärkeentwicklung geben die Hersteller diese in Dezibel an. Das Rauschen von Blättern entspricht beispielsweise einem Schalldruckpegel von 10 dB, in einem ruhigen Zimmer beträgt die Geräuschkulisse zwischen 20 bis 30 dB. Die Geräuschentwicklung eines guten Gehäuselüfters liegt daher unter 30 dB, Topmodelle erreichen Werte von weniger als 20 oder gar 10 dB. Zur optischen Aufwertung bieten die Hersteller Gehäuselüfter mit LEDs an, die sich beispielsweise über die Slot-Blende in Szene setzen lassen. Besonders gut eignen sich PC-Gehäuse mit einem Sichtfenster.

     

    5. Weitere Ausstattungsmerkmale & Tipps zum Silent PC

    Sie können den flüsterleisen Betrieb weiter optimieren. Wird der Gehäuselüfter direkt mit dem Gehäuse verschraubt, kann es zu einer störenden Vibrationsübertragung kommen. Mit schraubenlosen Antivibrationsbefestigungen, einem gummierten Lüfterrahmen und gummierten Schrauben lassen sich die Vibrationen auf ein Minimum reduzieren. Ersetzen Sie die vorhandenen Gehäuselüfter durch leiser laufende Modelle und profitieren Sie von einer angenehmen Geräuschkulisse. Investieren Sie zur weiteren Verbesserung in regelbare Lüfter, die bei geringer Belastung mit flüsterleisem Betrieb punkten. Für einen maximal geräuschlosen Silent PC vergleichen Sie auch die Optimierungsmöglichkeiten beim CPU-Kühler, dem Netzteil und der Kühlung der Grafikkarte. Interessant sind in diesem Zusammenhang die mit speziellen Dämmmatten ausgestatteten Gehäuse.