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Raspberry Pi

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Ein Computer im Scheckkartenformat – der Raspberry Pi

Computer müssen groß sein – oder auch nicht. Dass Größe nicht alles ist, beweist der Minicomputer Raspberry Pi. Klein, aber dennoch sehr leistungsstark.

Was ist der Raspberry Pi?

Der Raspberry Pi ist ein Minicomputer, der gerade einmal so groß wie eine Kreditkarte ist und lediglich aus einer einzigen Platine besteht. Es handelt sich also um einen sogenannten Einplatinen-Computer (SBC). Erfunden wurde er in Großbritannien von der Raspberry Pi Foundation, einer Wohltätigkeitsorganisation aus Cambridge. Diese Organisation wurde im Jahr 2009 gegründet. Das Ziel, das sich die Organisation gesetzt hat, ist die Förderung des Studiums der grundlegenden Informatik an den Schulen. Der Raspberry Pi ist ausschließlich ohne Gehäuse erhältlich. Allerdings gibt es einige Gehäuse, in die der Minicomputer problemlos eingebaut werden kann.

Das erste Modell Raspberry Pi verfügt über einen ARM Cortex Prozessor. Die Speicherkapazität ist recht klein gehalten. Zusammen mit der Grafikkarte ist der Minicomputer optimal für diese Aufgaben geeignet. Dennoch gerät er leicht an seine Grenzen. Das macht sich bei der Bildbearbeitung oder beim Gaming bemerkbar. Es ist möglich, einen Monitor anzuschließen über Mini-HDMI oder USB-Geräte. Auch die Verwendung von SD-Karten ist möglich. Der Computer ist modular aufgebaut, die Rechenleistung wird durch ein sogenanntes Broadcom System-on-the-Chip (SoC) hergestellt. Sowohl das Betriebssystem selbst als auch die Daten und Programme werden auf einer Micro-SD-Card gespeichert. Um möglichst schnelle Zugriffszeiten zu erreichen, empfiehlt sich die Verwendung einer Class-10-Karte, die über mindestens 32 GB verfügt.

Der Raspberry Pi wird mittlerweile nicht nur durch eine ständig wachsende Community auf der ganzen Welt unterstützt, auch kommerzielle Hersteller beteiligen sich an der Entwicklung. Dementsprechend werden auch die Möglichkeiten, die der Computer im Miniformat bietet, immer größer. Der Raspberry Pi wird nicht nur im privaten Bereich eingesetzt, auch in wissenschaftlichen und sogar industriellen Bereichen kommt er zum Einsatz.

Raspberry Pi – die Anwendungsmöglichkeiten

Allein von der Hardware her ist der Raspberry Pi mit den hochmodernen Hochleistungscomputern nicht vergleichbar. Dennoch gibt es viele Aufgaben, die er übernehmen kann. Dazu zählen die Ausführung von Office-Anwendungen und die Verwendung von Linux Distributionen. Er beherrscht aber auch die tägliche Unterhaltung mit Internet und Multimedia. Er ermöglicht aber auch das Programmieren in der Linux-Umgebung. Mit der Linux-Distribution Raspbian als Betriebssystem wird es auch Anfängern leicht fallen, mit diesem Computer zu arbeiten. Das sind die grundlegenden Anwendungen, die jeder nutzen kann. Der Raspberry Pi kann aber noch viel mehr. Er ist unglaublich beliebt geworden bei den Bastlern. Das hat natürlich seinen Grund. Es scheint wirklich nichts zu geben, das nicht mithilfe des kleinen Minicomputers gebaut werden kann. Die Bastlerszene ist begeistert von dem Gerät. Es gibt mittlerweile unglaublich viele Projekte mit dem Raspberry Pi, die wirklich spannend sind. Der große Vorteil des Raspberry Pi ist die riesige Community. Jeder Bastler kann seine Fragen stellen oder mögliche Projekte vorstellen und wird immer Hilfe dabei erhalten. Folgende Projekte sind bereits daraus entstanden:

  • Ein Projekt für alle Trekkies: Ein britischer Bastler hat einen Spielzeug-Tricorder genommen, der in den 90er Jahren beliebt war. Kombiniert mit dem Raspberry Pi wurde daraus ein funktionaler Tricorder. Natürlich hat er nicht die technischen Fähigkeiten des Vorbilds aus der Serie, aber er verfügt über unterschiedliche Sensoren.
  • Für Ordnung im Kleiderschrank sorgt ein Raspberry Pi, der anhand von RFID-Chips, die an der Kleidung angebracht sind, erkennen kann, ob Sachen aus dem Schrank genommen oder wieder hineingelegt wurden. Jede Veränderung wird in einer Datenbank gespeichert. So weiß der Besitzer immer, was sich im Schrank befindet, ohne hineinzuschauen.
  • Ein fertiges elektrisches Skateboard war einem anderen Bastler zu langweilig, er bastelte sich mit einem Raspberry Pi ein eigenes.
  • Die neuesten Nachrichten und das Wetter des Tages ganz einfach morgens im Bad erfahren. Das geht ganz einfach mit einem normalen Spiegel und einem Raspberry Pi.
  • Der Raspberry Pi wird aber auch als Gärtner eingesetzt. Ein sogenannter Farm-Bot, der auf dem Minicomputer basiert, übernimmt beispielsweise die Wässerungsarbeiten im Garten.
  • Ein Highlight für alle Fans der animierten GIFs ist die spezielle Kamera, die nur für dieses Bildformat entwickelt wurde. Damit ist es möglich, kurze animierte Clips aufzuzeichnen.
  • Es ist auch möglich, den Raspberry Pi als Türöffner einzusetzen. Ein Bastler koppelte den Computer mit Siri, und nun kann er sein Garagentor per Sprache öffnen und schließen.

Das sind nur einige Beispiele, was bisher schon mit dem Raspberry Pi verwirklicht wurde. Es steht außer Frage, dass es noch unzählige weitere Möglichkeiten gibt, mit dem Raspberry Pi zu basteln. Darum sollte sich jeder Bastler einen solchen Raspberry Pi kaufen und gleich seine Ideen umsetzen.

Diese Raspberry Pi Modelle stehen zur Verfügung

Raspberry Pi 2

Der erste Raspberry Pi ist nun schon recht alt und wurde zunächst durch den Raspberry Pi 2 ersetzt. Dieses Nachfolgemodell verfügt über viel mehr Leistung. Es ist mit einem Quad-Core Prozessor mit 900 MHz ausgestattet. Die Bezeichnung für diesen Prozessor ist ARM Cortex A7. Zudem besitzt dieses Modell auch ausreichend Speicherplatz, 4 USB-Anschlüsse und einen Full-HDMI Port. Die Wiedergabe von Filmen in Full HD ist für diese Variante gar kein Problem. Zudem gibt es viele weitere Anwendungen, die auf dem Vorgängermodell nicht ausgeführt werden konnten, die aber auf dem Raspberry Pi 2 laufen. Dazu gehören unter anderem Bildbearbeitungsprogramme und Musikproduktionsprogramme. Der Raspberry Pi 2 ist optimal geeignet für einfache Rechenaufgaben oder auch für Multimedia.

Raspberry Pi 3

Der Raspberry Pi 3 ist noch etwas moderner als der Vorgänger Pi 2. Er verfügt über einen Quad-Core ARM Cortex A53 Prozessor mit 1,2 Ghz und gilt als reines Multitalent. Er ist in der Lage, viele Aufgaben zu erledigen, die auch herkömmliche Desktop-Computer jeden Tag absolvieren. Der Prozessor ist in der Lage, auch 64 Bit Anwendungen nativ zu unterstützen. Einfache Spiele, Spreadsheets und Textverarbeitung stellen kein Problem für dieses Modell dar. Zudem bietet es eine verbesserte Konnektivität, da es über WLAN und Bluetooth Schnittstellen verfügt. Trotzdem ist es kompatibel zu seinen beiden Vorgängermodellen. Dieses Modell kann sehr gut genutzt werden als energiesparender Desktop-Computer oder auch Mediacenter. Er kann auch in recht anspruchsvollen technischen Anlagen eingesetzt werden. Wer einen guten Computer für diese Bereiche sucht, sollte einen Raspberry Pi 3 kaufen.

Raspberry Pi 4

Beim Raspberry Pi 4 wird ein Prozessor von Broadcom verbaut, dieser trägt die Bezeichnung BCM2711. Es handelt sich um einen Quad-Core mit Cortex-A72 (ARM v8) mit 64 Bit. Er ist mit 1,5 Ghz getaktet. Dieser Prozessor ist noch einmal leistungsfähiger als die der Vorgängermodelle. Der Raspberry Pi 4 ist mit verschiedenen Arbeitsspeichern erhältlich. Zur Auswahl stehen 1, 2 oder 4 GB Arbeitsspeicher. Dieses Modell ist in der Lage, 4K-Inhalte wiederzugeben mit einer Framerate von 30 Bildern in der Sekunde. Dafür stehen 2 Mini-HDMI-Ports zur Verfügung. Wird nur ein Port genutzt, beträgt die Framerate 60 Bilder in der Sekunde. Es gibt aber noch eine weitere Besonderheit bei diesem Modell: ein Gigabit-Ethernet-Port mit echter Gigabit-Ethernet-Geschwindigkeit. Diese wird nicht begrenzt durch eine interne USB-2.0-Anbindung. Zudem verfügt der Raspberry Pi 4 jetzt über vier USB-Schnittstellen, zwei in Version 2.0 und zwei in Version 3.0. Diese ganzen Neuerungen sorgen dafür, dass sich viele neue Anwendungen für den Minicomputer ergeben. Er kann als Desktop-Computer ohne Laufwerk genutzt werden, als Mini-Server oder auch als NAS mit Nextcloud. Einen Raspberry Pi 4 kaufen ist wirklich eine sehr gute Idee.

Raspberry Pi – kompatibel mit Windows?

Der Minicomputer Raspberry Pi ist optimiert für Linux-Debian Betriebssysteme. Es ist zwar durchaus für fortgeschrittene Anwender möglich, auf der aktuellen Raspberry Pi 4 Variante Windows zu installieren, allerdings kann dann die volle Leistung des Minicomputers unter Windows überhaupt nicht ausgeschöpft werden. Zudem ist damit zu rechnen, dass dann sehr lange Ladezeiten auftreten werden. Somit ist der Raspberry Pi zwar kompatibel mit Windows 10, die Anwendung ist jedoch nicht empfehlenswert.

Arduino und Raspberry Pi – wo liegt der Unterschied?

Eine gute Alternative zum Raspberry Pi stellt der Microcontroller Arduino dar. Zumindest dann, wenn Sensoren oder LEDs an selbstständig ablaufenden Anwendungen genutzt werden sollen. Der Arduino hat einen sehr günstigen Preis und ist daher ganz besonders bei Bastlern beliebt. Wer jedoch plant, diesen Mikrocontroller später um weitere Module zu erweitern, ist mit einem Raspberry Pi besser bedient. Dasselbe gilt auch für den Fall, dass ein kleiner, kompakter PC für das Büro gesucht wird.

Raspberry Pi – nicht nur ein Traum für jeden Bastler

Kleine Maße, eine sehr gute Konnektivität und eine fast grenzenlose Erweiterungsfähigkeit, das hat der Raspberry Pi zu bieten. Dazu kommt noch der günstige Preis. Das ist nicht nur ein Traum für jeden Bastler, sondern auch für Schüler und Studenten, die auf der Suche nach einem preiswerten aber dennoch vielseitig einsetzbaren Computer sind. Er ist zwar klein von seiner Größe her, kann es aber locker mit dem großen Kollegen Desktop-PC aufnehmen. In unserem Raspberry Pi Shop finden Sie genau das Modell, das zu Ihren Ansprüchen passt.

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