Einbaugefrierschränke – nahtlos in die Küche integrierbar

Ein Einbaugefrierschrank ist sehr praktisch, um verschiedene Arten von Lebensmitteln einzufrieren und sie so haltbar zu machen. Einbaugefrierschränke können in die Küche integriert werden und sind somit absolut unsichtbar.


Platzsparend und unsichtbar - Einbaugefrierschränke

Ihre Küche haben Sie sich vor vielen Jahren gekauft. Zu dem Zeitpunkt lebten Sie allein in Ihrer Wohnung und kamen mit dem integrierten und recht kleinen Gefrierfach Ihres Kühlschranks ohne Probleme klar. Das hat sich aber jetzt geändert, heute brauchen Sie mehr Platz, um Ihre Tiefkühlprodukte unterzubringen. Ein neuer Kühlschrank mit Gefrierbereich wird das Problem nicht lösen, daher benötigen Sie einen zusätzlichen Gefrierschrank. Sie möchten aber, dass dieser Gefrierschrank in Ihre Küche integriert wird, daher schauen Sie sich nach einem Einbaugefrierschrank um. Diesen bauen Sie einfach in die Küche ein und verdecken ihn mit der Küchenfront. Welche Einbaugefrierschränke es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber.


Was ist ein Einbaugefrierschrank?

Im Grunde genommen ist ein Einbaugefrierschrank vergleichbar mit allen anderen Gefrierschränken, die erhältlich sind. Aber es gibt einen sehr großen Unterschied: Während herkömmliche Gefrierschränke / Gefriertruhen für gewöhnlich freistehend sind, können Einbaugefrierschränke optimal in die Küche integriert werden. Das bedeutet, sie sind so gefertigt, dass sie in die Küche eingebaut werden können. Dadurch entsteht eine einheitliche Optik, es steht kein zusätzliches Gerät in der Küche, das nicht zur Gesamtoptik passt. Allerdings muss für einen Einbaugefrierschrank entsprechend Platz zur Verfügung stehen. Dadurch sind Einbaugefrierschränke nicht so flexibel wie Standgeräte.


Was ist der Unterschied zu Unterbau-Gefrierschränken und Standgefrierschränken?

Der Unterschied zwischen einem Unterbau-Gefrierschrank und einem Standgefrierschrank besteht darin, dass der Unterbau-Gefrierschrank vollständig in eine Einbauküche integriert werden kann und sich dann nicht von einem normalen Küchenschrank unterscheiden lässt. Wie es der Name bereits sagt, handelt es sich bei einem Standgefrierschrank um ein freistehendes Modell, das seine eigene Optik hat und meistens nicht genau zur Optik der Küche passt. Ein Gefrierschrank Einbau unterscheidet sich von den Funktionen her nicht von den Standmodellen, er verfügt aber nicht über eine Arbeitsplatte.


Einen Einbaugefrierschrank kaufen – darauf sollten Sie achten

Wer einen Einbaugefrierschrank kaufen möchte, muss vor allen Dingen auf die Maße achten. Eine große Rolle spielen aber auch der Nutzinhalt und die Energieeffizienzklasse. Folgende Ausstattungsmerkmale sind beim Kauf wichtig und sollten beachtet werden:

Maße

Selbstverständlich ist es wichtig, dass der Einbaugefrierschrank von den Maßen her genau in den zur Verfügung stehenden Küchenschrank passt. Die meisten Einbaugefrierschränke sind mit einer Breite von 55 bis 60 cm erhältlich. Von der Höhe her gibt es jedoch große Unterschiede, von 60 cm bis hin zu 180 cm stehen diese Geräte heute zur Verfügung.

Türanschläge

Der Türanschlag ist ebenfalls wichtig, dieser ist bei den meisten Modellen an der rechten Seite angebracht. Das bedeutet, dass die Tür nach rechts öffnet. Die Küchenfront muss sich daher ebenfalls in diese Richtung öffnen und montieren lassen, sonst kann der Einbaugefrierschrank nicht geöffnet werden. Die meisten Einbaugefrierschränke sind allerdings heute bereits mit wechselbaren Türanschlägen ausgestattet. Diese ermöglichen es, die Tür entweder links oder auch rechts anbringen zu können.

Tipp:Einbaugefrierschränke mit wechselbaren Türanschlägen sind immer eine gute Wahl, da sie sich auch neuen Situationen problemlos anpassen. Soll der Einbaugefrierschrank beispielsweise in einen anderen Küchenschrank montiert werden, kann der Türanschlag einfach gewechselt werden.

Energieeffizienzklasse

Die Stromkosten steigen immer mehr an, daher sollte beim Kauf auf eine hohe Energieeffizienzklasse geachtet werden. Das EU-Energielabel der Geräte zeigt neben dem Stromverbrauch pro Jahr in Kilowattstunden (kWh) auch die Energieeffizienzklasse an. Die Geräte werden in die Klassen A bis G eingeteilt. Je höher die angegebene Klasse ist, desto weniger Energie verbraucht der Einbaugefrierschrank. Ein Einbau Tiefkühlschrank mit der Energieeffizienzklasse A ist also das optimale Gerät und verbraucht am wenigsten Strom.

Nutzinhalt

Der Nutzinhalt eines Einbaugefrierschranks richtet sich nach der Größe des Geräts. Besonders kleine Geräte mit geringer Höhe bieten einen Nutzinhalt von 50 Liter, es gibt aber auch Modelle, die mehr als 200 Liter Nutzinhalt haben. Es ist empfehlenswert, sich beim Kauf nach den Personen zu richten, die im Haushalt leben. Für Single und Paarhaushalte reichen Einbaugefrierschränke mit einem Nutzinhalt zwischen 50 und 80 Litern meistens aus. Wer mehr einfriert, sollte sich nach einem Gerät mit bis zu 100 Liter Nutzinhalt umsehen. Leben mehr Personen in einem Haushalt, sollte der Nutzinhalt bei 100 bis 130 Litern liegen. Großfamilien und WGs benötigen auch schon einmal Modelle mit bis zu 200 Litern. Zur Orientierung gilt, dass pro Person ein Nutzinhalt von 40 Litern gerechnet werden sollte.

Funktionen

Jeder Einbaugefrierschrank ist mit unterschiedlichen Funktionen ausgestattet. Je größer der Einbau Tiefkühlschrank ist, desto mehr Funktionen bietet er für gewöhnlich. Besonders praktisch ist die sogenannte No-Frost Funktion. Diese sorgt dafür, dass der Einbaugefrierschrank nicht mehr abgetaut werden muss, das spart Zeit und Arbeit. Bei Geräten mit der Low-Frost Funktion wird die Eisbildung reduziert. Einen guten Schutz für das Gefriergut bietet ein optisches und akustisches Alarm-System. Dieses schlägt an, sobald die Temperatur ansteigt. Besonders dann, wenn der Einbaugefrierschrank eher seltener geöffnet wird, ist diese Funktion sehr wertvoll. Viele Einbaugefrierschränke sind heute auch bereits mit der Schnellgefrier-Funktion ausgestattet. Diese sorgt dafür, dass Lebensmittel in großen Mengen besonders schnell eingefroren werden können.


Was können Einbaugefrierschränke?

Von den Funktionen her unterscheiden sich Einbaugefrierschränke nicht von den freistehenden Modellen. Der einzige Unterschied ist, dass ein Gefrierschrank Einbau in die Küche integriert werden kann, während freistehende Modelle nicht hinter den Küchentüren verschwinden können. Ansonsten können Einbaugefrierschränke alles, was Standgeräte auch können. Sie sind mit unterschiedlichen Funktionen erhältlich, jeder kann selbst entscheiden, welche Funktionen wichtig sind. Die Modelle bieten zudem verschiedene Aufteilungen. Wer oft größere Dinge einfriert, sollte beim Kauf darauf achten, dass entsprechende Fächer dafür zur Verfügung stehen. Eine gute Aufteilung ermöglicht eine bessere Ordnung, sodass es möglich ist, das gewünschte Gefriergut schnell zu finden. Durch die Schnellgefrier-Funktion ist es möglich, auch große Mengen an Gefriergut möglichst schnell einzufrieren. Das integrierte Thermostat wird einfach übergangen und die Temperatur wird vorübergehend auf eine Temperatur von -32 °C oder auch weniger gesenkt. Das ist besonders im Sommer sehr vorteilhaft oder für alle, die immer wieder auf Vorrat einfrieren möchten. Viele weitere Zusatzfunktionen, die auch Standgeräte bieten, erleichtern die Bedienung und sorgen für mehr Komfort.


Wie viel Strom verbrauchen Einbaugefrierschränke?

Der Energieverbrauch ist immer von verschiedenen Faktoren abhängig. Dazu zählt neben der Größe auch die energieeffiziente Bauweise. Für gewöhnlich liegt der Stromverbrauch eines Einbaugefrierschranks zwischen 100 und 300 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Es ist empfehlenswert, in ein Modell mit einer hohen Energieeffizienzklasse zu investieren. Angesichts der immer weiter steigenden Strompreise amortisiert sich der höhere Preis dieser Geräte sehr schnell.


Einbaugefrierschränke – praktisch und effektiv

Sicherlich sind große, freistehende Gefrierschränke von der Optik her ein Highlight und bieten zudem sehr viel Nutzinhalt. Dennoch passen sie nicht in jede Küche. Besonders in kleinen Küchen steht oft nicht ausreichend Platz zur Verfügung, um auch noch einen Gefrierschrank unterzubringen. Dann bieten sich Einbaugefrierschränke an. Diese passen perfekt in einen der zur Verfügung stehenden Schränke und verschwinden ganz einfach hinter der Küchenfront. Wenn auch Sie ein Fan dieser einheitlichen Optik sind, ist ein Einbaugefrierschrank genau die richtige Wahl für Sie. In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl an Einbaugefrierschränken in unterschiedlichen Größen und mit verschiedenen Funktionen. Finden Sie genau das Modell, das perfekt in Ihre Küche passt.


Häufig gestellte Fragen:

Was bedeutet Festtürtechnik oder Schlepptürtechnik?

Die Festtürtechnik und die Schlepptürtechnik beschreiben zwei Möglichkeiten, die Tür des Einbaugefrierschranks mit der Front der Küche zu verbinden. Bei der Festtürtechnik werden die Tür des Schranks und die Gefrierschranktür fest miteinander verbunden. Bei der Schlepptürtechnik kommen sogenannte Topfscharniere zum Einsatz, um beide Türen zu verbinden. Wird die Tür geöffnet, gleitet sie in der Schiene und wird so mitgeschleppt.

Welcher Nutzinhalt für welche Personengruppe?

Das kommt immer darauf an, wie viel eingefroren werden soll. Für Single- oder Paarhaushalte sind Geräte mit 50 bis 80 Liter Nutzinhalt ausreichend. Wird mehr eingefroren, sind auch Modelle mit 100 Litern Nutzinhalt eine gute Wahl. Familien sollten einen Einbaugefrierschrank mit 100 bis 130 Litern Nutzinhalt wählen. Großfamilien oder Haushalte mit vielen Personen brauchen besonders große Geräte, die einen Nutzinhalt von bis zu 200 Litern oder mehr bieten. Pro Person sollte ein Nutzinhalt von 40 Litern gerechnet werden. Dadurch lässt sich der notwendige Nutzinhalt berechnen.