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Kaufberatung Filter und Blenden

 

1. Schnappschüsse ohne Software optimieren

Kaufberatung Filter und Blenden

Braucht man in Zeiten von Bildbearbeitungssoftware noch einen Filter, den man auf das Objektiv einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) aufschraubt, um damit den Schnappschuss zu manipulieren?

Die Antwort darauf ist ein klares Ja, wenn Sie ambitioniert sind. Und da Sie mit DSLR statt Smartphone fotografieren, sind Sie das vermutlich.

Mit einem Objektivfilter können Sie schnell aber auch experimentell Effekte erzielen, für die Sie bei der Bildbearbeitung nicht selten viel Zeit und sehr gute Kenntnis des Softwareprogramms benötigen. Verwenden Sie einen hochwertigen Filter, ist das Resultat zudem nicht selten besser als mit einer Bildbearbeitungssoftware.

Filter schrauben Sie vorne auf jedes Objektiv auf und verleihen dem Motiv damit eine besondere Wirkung. So gibt es beispielsweise Farbfilter, Verlaufsfilter, Weichzeichner und andere mehr.

Lesen Sie in dieser Kaufberatung, worin sich Filter, Blenden und andere Erweiterungen unterscheiden und worauf Sie beim Kauf achten sollten. (pr)

 

2. Filter als Objektivschutz

Ein beliebter Einsatzzweck eines kaum oder nur schwach wirksamen Filters ist, diesen als Objektivschutz zu verwenden. Grund: Einen zerkratzten Filter auszutauschen ist meistens günstiger, als ein teures Objektiv reparieren zu lassen.

Wollen Sie ein Objektiv mit einem Filter schützen, kommen Filter mit relativ geringem Einfluss auf die Bildqualität infrage, etwa ein Skylight- oder UV-Filter. Ersterer bringt ein bisschen mehr Wärme ins Bild, indem er die Rottöne verstärkt, letzterer kräftigt Farben und Kontraste.

Auch ein Pol-Filter ließe sich zum Schutz eines Objektivs verwenden. Er verbessert ebenfalls die Leuchtkraft der Farben. Zusätzlich kann er Reflexionen von spiegelnden Flächen entfernen und somit etwa die Durchsicht durch Glasscheiben oder Wasseroberflächen ermöglichen.

Gut zu wissen: Ein Pol-Filter wirkt wie eine Sonnenbrille, d.h. bei schlechteren Lichtverhältnissen wird das Bild schnell zu dunkel, was besonders in Gebäuden zum Problem werden kann.


Tipp: Möchten Sie kein zusätzliches Glas vor dem Objektiv haben, können Sie dieses auch guten Gewissens mit einer Sonnenblende schützen.

3. Nahlinsen

Eine Sonderform sind Nahlinsen. Genau betrachtet sind Nahlinsen keine Filter. Sie unterscheiden Sie aber kaum in Form und Anwendung von diesen. Nahlinsen wirken wie eine Lupe und verbessern die Weitwinkel- und Makroleistung des Objektivs um den jeweils angegebenen Faktor.

Gut zu wissen: Haben Sie eine Nahlinse aufs Objektiv geschraubt, können Sie auf entfernte Motive nicht mehr scharfstellen. Eine Nahlinse sollten Sie nur für den jeweiligen Schnappschuss aufschrauben.


Tipp: Nahlinsen haben den Ruf, die Bildqualität zu verschlechtern, weshalb Sie diese möglichst sparsam einsetzen sollten. Ausnahme: Nahlinsen, die aus zwei kombinierten Linsen bestehen (Achromaten).

4. Telekonverter

Ebenfalls eine Sonderform sind Telekonverter, die Sie jedoch nicht wie Filter vorne am Objektiv anschrauben, sondern zwischen Objektiv und Kameragehäuse anbringen. Ein Telekonverter soll die Brennweite erhöhen, also die Zoomleistung steigern.

Telekonverter führen in der Regel zur Bildverschlechterung, wenn sie nicht speziell für das verwendete Objektiv entwickelt wurden. Auch dann ist aber eine Verschlechterung nicht auszuschließen. Denn meist geht Lichtstärke verloren, je nach Konverter um ein bis zwei Blenden.


Tipp: Ein Zoom-/Teleobjektiv mit Konverter ist nicht so gut wie ein Objektiv, das von Haus aus dieselben Werte ohne Einsatz eines Konverters erreicht.

5. Unterschiedliche Durchmesser

Nicht jeder Filter und jede Nahlinse passen auf jedes Objektiv. Grund: Die Objektive haben unterschiedliche Durchmesser. So kann es sein, dass Sie für drei unterschiedliche Objektive drei unterschiedliche Filtergrößen benötigen.

Gut zu wissen: Filter mit großem Durchmesser sind teurer als kleine und kosten teilweise das Doppelte. Wollen Sie ein Objektiv mit großer Frontlinse lediglich schützen, kann es Sinn machen, vor dem Kauf den Objektivhersteller zu kontaktieren und den Reparaturpreis für eine verkratzte Frontlinse zu erfragen. Dieser könnte niedriger sein.

Ausnahme Telekonverter: Da ein Telekonverter nicht vorne am Objektiv angeschraubt wird, müssen Sie dafür nicht auf den Durchmesser achten. Für dessen Anschluss ist Ihre DSLR und deren Bajonett-Anschluss ausschlaggebend.


Tipp: Ein Zoom-/Teleobjektiv mit Konverter ist nicht so gut wie ein Objektiv, das von Haus aus dieselben Werte ohne Einsatz eines Konverters erreicht.

6. Sonnenblende

Möchten Sie störende Lichteinflüsse minimieren, verwenden Sie eine Sonnenblende, auch Streulicht- oder Gegenlichtblende genannt. Das ist ein Kunststoff- oder Gummivorsatz, den Sie vorne am Objektiv befestigen. Die Blende schützt automatisch auch vor ungewollten Berührungen der Frontlinse.

Weniger störende Lichteinflüsse führen zu besserer Bildqualität, da Leuchtkraft, Schärfe und Kontrast gesteigert werden. Daher ist es ratsam, die Blende kontinuierlich zu verwenden und nicht nur bei Sonnen- oder Gegenlicht.

Ausnahme: Beim Blitzen kann die Sonnenblende hin und wieder im Weg sein. Dann macht sie unschöne Schatten auf dem Bild. In dem Fall hilft, entweder den Schutz abzunehmen oder es mit indirektem Blitzen zu versuchen. Generell ist die Gefahr ungewollter Schattierungen bei Verwendung eines externen Blitzes geringer als beim integrierten Kamerablitz.

Gut zu wissen: Der Einsatz einer Sonnenblende ist mit kräftigem Weitwinkel oder einem Fischaugenobjektiv kaum möglich. Dort ist eine Sonnenblende entweder störend im Bild sichtbar oder sie dunkelt die Bildecken zu stark ab.

Bei manchen Filtern, etwa einem zirkularen Pol-Filter, verändern Sie den gewünschten Effekt mithilfe eines Drehreglers direkt am Filter. Solch einen Filter können Sie nur zusammen mit einer Sonnenblende verwenden, wenn diese ein Filter-Einstellfenster besitzt. Das ist eine kleine Öffnung, durch die der Regler hinausragen kann. Ohne Fenster ließe sich die Einstellhilfe nicht verwenden.