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NAS - Network Attached Storage

Anzeige Tabelle Liste

    Drobo 5C

    • 5x 3.5" SATA3 Schächte, HotSwap
    • RAID-Modi: JBOD
    • 1x USB3.1 Gen 1
    • DLNA
    403,36 €
    exkl. MwSt.
    zzgl. Versand
    auf Lager und sofort lieferbar
    Lieferzeit 2-4 Werktage

    Drobo B810i 8-Bay SAN Storage

    • 8x 2.5" / 3.5" SATA3 Schächte, HotSwap
    • RAID-Modi: JBOD
    • 2x GB-LAN
    1441,86 €
    exkl. MwSt.
    zzgl. Versand
    kurzfristig verfügbar
    Lieferzeit 4-6 Werktage

    Drobo B810n 8-Bay

    • 8x 2.5" / 3.5" SATA3 Schächte, HotSwap
    • RAID-Modi: JBOD / 1 / 5 / 6
    • 2x GB-LAN
    1319,49 €
    exkl. MwSt.
    zzgl. Versand
    kurzfristig verfügbar
    Lieferzeit 4-6 Werktage

    Drobo 5Dt 5-Bay Desktop NAS

    • 5x 3.5" SATA3 Schächte, HotSwap
    • RAID-Modi: JBOD
    • 2x USB3.1 Gen 1
    • 2 x Thunderbolt Anschluss
    738,70 €
    exkl. MwSt.
    zzgl. Versand
    kurzfristig verfügbar
    Lieferzeit 4-6 Werktage

    Drobo 5N2

    • 5x 3.5" SATA3 Schächte
    • RAID-Modi: JBOD / 0 / 1 / 5 / 6 / 10
    • 2x GB-LAN
    • CPU: Quad Core 1.60 GHz
    • DLNA, Webserver, Druckerserver
    • TorrentClient, FTP-Server
    500,83 €
    exkl. MwSt.
    zzgl. Versand
    kurzfristig verfügbar
    Lieferzeit 4-6 Werktage

    Kaufberatung Netzwerkspeicher - NAS

     

    1. Vorteile und Nutzen: Das müssen Sie über ein NAS wissen

    Die Buchstaben „NAS“ stehen für den englischen Begriff „Network Attached Storage“. Gemeint ist damit ein zentraler Speicher fürs Netzwerk zuhause, auf den Notebook, PC, Smartphone und Co. zugreifen können. Sie teilen sich sämtliche darauf abgelegten Dokumente, Bilder, Videos, Musikdateien und mehr - genauso wie über Dropbox und anderer Cloud-Speicher im Internet. Nur eben zuhause.

     

    2. So viel Daten speichert Ihre Home-Cloud

    Wenn Sie Netzwerkspeicher mit bereits integrierten Festplatten kaufen, lesen Sie am Angebot die Speichergröße ab. Viele NAS-Lösungen werden jedoch ohne Festplatten ausgeliefert, sodass Sie selbst bestimmen, wie groß das Fassungsvermögen sein soll. Sie kaufen die Festplatten also separat und setzen Sie ins Gehäuse ein. Das klappt in der Regel unkompliziert und ist auch für Ungeübte leicht durchzuführen.

    Wichtige Fragen für den Einsatz der Festplatten sind, wie viele können Sie einbauen und welche Baugrößen sind einsetzbar? Für die Größe gilt: Hier sind 3,5 Zoll wie bei Desktops-PCs üblich oder 2,5 Zoll wie für Notebooks, möglich. Physikalisch größere Festplatten führen zu einem größeren Gehäuse des Netzwerkspeichers aber auch zu schnellerer Datenverarbeitung. Denn selbst bei identischer Umdrehungsgeschwindigkeit von Desktop - und Notebookfestplatten, ist die große Version fixer: Grund: Es befinden sich mehr Daten auf einer Spur. Diesen Geschwindigkeitsunterschied spüren Sie allerdings nur, wenn Sie den Speicher direkt an einen Computer anschließen sollten, was Sie guten Gewissens machen können. Im Netzwerk bleibt von dem Vorteil kaum etwas über.

    Tipp: Planen Sie für die Zukunft und kaufen Sie ein Gehäuse, dass Ihnen mehr Schächte für Festplatten-Laufwerke bietet, als Sie aktuell benötigen. Dann können Sie das System künftig einfach erweitern. Zudem können viele Systeme nicht Festplatten mit jeder Speicherkapazität aufnehmen. In der Regel gibt es dafür eine Obergrenze. Der Austausch vorhandener Festplatten gegen beliebig große Alternativen klappt somit nicht immer.

    Mehrere Festplatten können Sie im Verbund verwenden, in einem so genannten RAID. Hier bietet sich die relativ günstige Version RAID 1 an, bei der identische Daten auf zwei Festplatten gespeichert werden. Fällt eine aus, gibt es immer noch die Sicherheitsreserve auf der zweiten.

    Tipp: Planen Sie für die Zukunft und kaufen Sie ein Gehäuse, dass Ihnen mehr Schächte für Festplatten-Laufwerke bietet, als Sie aktuell benötigen. Dann können Sie das System künftig einfach erweitern. Zudem können viele Systeme nicht Festplatten mit jeder Speicherkapazität aufnehmen. In der Regel gibt es dafür eine Obergrenze. Der Austausch vorhandener Festplatten gegen beliebig große Alternativen klappt somit nicht immer.

    Mehrere Festplatten können Sie im Verbund verwenden, in einem so genannten RAID. Hier bietet sich die relativ günstige Version RAID 1 an, bei der identische Daten auf zwei Festplatten gespeichert werden. Fällt eine aus, gibt es immer noch die Sicherheitsreserve auf der zweiten.

    RAID-Modus Beschreibung Geschwindigkeit Sicherheit Nachteil
    Daten werden gleichmäßig auf alle Festplatten verteilt  hoch  schlecht  Keine Ausfallsicherheit 
    Identischer Inhalt auf 2, 4, 6,… Festplatten  hoch  hoch  Hoher Speicherbedarf 
    Kombination für schnelles, abgesichertes Speichern  gut  gut  Mindestens drei Festplatten nötig 
    Kombination für flottes und sicheres Speichern  mittel  hoch  Mindestens vier Festplatten nötig 
    10 Schnelles Speichern und automatisches Sichern hoch hoch Mindestens vier Festplatten nötig

    Tabelle 1: Übersicht unterschiedliche RAID-Modi.


    Schauen Sie für die Auswahl des Speichers auf den Webseiten der Hersteller nach. Häufig finden Sie dort Kompatibilitätslisten für besonders geeignete Festplatten.


    Da ein NAS im Dauerbetrieb ist, sollten die Festplatten idealerweise dafür ausgelegt sein. Wählen Sie gezielt Festplatten, die für Dauerbetrieb optimiert sind.

    3. Diese Anschlüsse braucht ein Netzwerkspeicher

    Ein Netzwerkspeicher braucht Anbindung ans Netzwerk. Dies ist via Kabel, also Ethernet mittels RJ45-Buchse oder kabellos per WLAN möglich. Im Gehäuse sollten schnelle SATA2-Anschlüsse oder auch der noch fixere SATA3-Anschluss für die Festplatten zur Verfügung stehen. Für externe Verbindungen sind USB-Anschlüsse wichtig. Hier ließe sich beispielsweise ein Drucker anschließen, den alle im Netzwerk angemeldeten Teilnehmer nutzen können. Auch für den Direktanschluss des Netzwerkspeichers an einen Computer ist solch ein Anschluss praktisch. Nicht wichtig aber praktisch: ein HDMI-Anschluss für eine Direktverbindung des NAS mit dem Fernseher.

     

    4. So schnell kopiert ein NAS Daten

    Über das Netzwerk fließen die Daten langsamer als über eine USB-Verbindung. Per Netzwerkkabel lassen sich maximale Übertragungsraten von etwa 100 Megabyte pro Sekunde (MB/s) erreichen, per WLAN ist meistens schon bei 20 MB/s Schluss. Darüberhinaus sinkt hier die Datenrate mit zunehmendem Abstand deutlich, während es beim Kabel auch nach 100 Metern keine spürbaren Geschwindigkeitsunterschiede gibt.

    Weiteren Einfluss auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit haben der im Speicher arbeitende Prozessor sowie der Arbeitsspeicher. Je mehr Rechenaufgaben ein Prozessor bewältigen kann und je mehr Arbeitsspeicher ihm dabei zur Seite steht, desto schneller läuft die Datenverarbeitung.

    Tipp: Damit es auch in stressigen Situationen im Heimnetzwerk nicht zu großen Verzögerungen kommt, sollte der Speicher mindestens einen Doppelkernprozessor und ein Megabyte Arbeitsspeicher (RAM) besitzen.

     

    Wenn in der Regel nur ein PC auf den Speicher zugreift, andere Netzwerkteilnehmer aber nur hin- und wieder, schließen Sie den NAS direkt an diesen Computer an. Damit bekommen Sie an diesem allerhöchste Geschwindigkeit. Die anderen Teilnehmer greifen dann weiterhin per Netzwerk darauf zu.

    5. Netzspeicher und das Internet

    In der Regel lässt sich auch der Zugriff auf ein NAS über das Internet aktivieren, sodass Sie von überall auf Ihre Daten zugreifen und auch Daten dorthin schicken können. Dazu bieten einige Netzwerkspeicher teilweise auch einen Web-, FTP- oder E-Mail-Server. Per FTP-Server können Nutzer Daten kopieren. So lässt sich leicht und unkompliziert eine private Datencloud einrichten, auf die man von überall über das Internet auf die eigenen Daten zugreifen kann. Ein Plus ist in diesem Zusammenhang, wenn der Netzwerkspeicher auch Musik und Videos über das Internet auf iPhone, iPad, Androidgeräte und Co. streamen kann.

    Der Internetzugriff auf Ihren Netzwerkweicher macht unabhängig von Dropbox und Co. und bietet somit auch höhere Sicherheit für Ihre Daten. Denn diese liegen bei Ihnen zu Hause und nicht im Ausland.

     

    6. Die richtige Größe fürs Speichergehäuse

    Die Größe des Gehäuses steuert vor allem die Anzahl und die Größe der Speicherschächte für Festplatten. Weiteren Einfluss haben die Größe des Lüfters - falls es einen gibt - und auch ob das Netzteil ins Gehäuse integriert oder extern ist. Ein für das Heimnetzwerk konzipierter NAS hat etwa die Größe eines einfachen Schuhkartons.

    Neben der Größe des Gehäuses sind auch dessen Stromverbrauch und die mögliche Lärmbelastung durch Festplatten und Lüfter wichtig; letzteres umso mehr, wenn die NAS im Arbeits- oder Wohnzimmer stehen soll. Der Stromverbrauch sollte möglichst niedrig sein, da der Netzwerkspeicher vermutlich im Dauerbetrieb sein soll. Denn dann addieren sich schnell auch kleine Unterschiede über die Zeit zu ansehnlichen Summen. Arbeitet der Speicher nicht, sondern wartet im Standby-Betrieb, sollte der Verbrauch unter einem Watt liegen.

     

    Wenn das Gerät besonders leise sein soll, achten Sie nicht nur auf den Lüfter. Verwenden Sie SSDs statt Festplatten. Diese machen keine Betriebsgeräusche. Den Geschwindigkeitsvorteil werden Sie im Netzwerkbetrieb jedoch nicht spüren, wohl aber bei Direktanschluss an einen PC.

    7. Praktische Extras für Ihre Privat-Cloud

    Nützliche Zusatzfunktionen machen den Netzwerkspeicher schnell unverzichtbar. Hilfreich ist etwa eine beiliegende Backup-Software für die regelmäßige Datensicherung. Besonders praktisch: Ein Schalter am Gehäuse, bei dessen Druck die Backup-Software startet und automatisch Daten der angeschlossenen Geräte speichert. Alternativ startet diese automatisch zu einem per Software eingestellten Zeitpunkt.

    Ist ein Torrent-Client integriert, kann ein NAS eigenständig Daten aus dem Internet laden. Idealerweise gibt es dafür eine Timer-Funktion, um die Downloads auf Zeiten zu legen, zu denen niemand das Netzwerk nutzt und somit nicht durch die Downloads ausgebremst wird.

    Ein Streaming-Client mit DLNA-Zertifizierung schickt Musik und Videos problemlos und ohne Umwege an kompatible Fernseher und Musikanlagen.

    Um die genannten Funktionen einrichten aber auch die Grundfunktionen des NAS einstellen zu können, ist eine einfach zu bedienende Software wichtig. Damit sollten Sie problemlos eingrenzen können, wer auf welche Daten zugreifen, bzw. welche Daten der entsprechende Teilnehmer nur lesen oder auch verändern kann. Gehört keine Software zum Lieferumfang, erfolgt die Konfiguration über den Webbrowser, genauso wie bei der Einrichtung eines Routers. Haben Sie das gemeistert, werden Sie auch leicht eine NAS einrichten und verwalten können.