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1. Eine für alle
2. Unterschiedliche Typen
3. Update lernfähiger Modelle
4. Bedienung
5. Komfort
6. Hürden
7. An die Zukunft denken
8. Per Pocket PC
Direkt
zu den Universalfernbedienungen
Eine für alle
Kommen Sie abends vor dem Fernseher auch immer durcheinander? Auf dem Tisch
tummelt sich eine kleine Schar Fernbedienungen und man weiß nicht, welche man
nun zuerst bedienen soll. Jedes Gerät hat seine eigene Fernsteuerung: der Fernseher,
der Videorekorder, der Satelliten- oder DVB-T-Empfänger, der AV-Receiver und
andere mehr.
Dabei ist nicht nur die Frage nach der richten Bedienung, sondern auch die Reihenfolge
der Verwendung entscheidend. Denn oft reicht eine Fernbedienung nicht mehr aus,
um überhaupt etwas zu sehen oder hören zu bekommen. Schnell ist da manch einer
verwirrt und versucht, den Fernseher mit der Fernbedienung des Videorekorders
umzuschalten. Immerhin, bei Geräten des gleichen Herstellers lassen sich oft
mehrere Geräte mit einer Fernbedienung steuern, doch wer hat schon alle Geräte
von nur einem Hersteller?
Einen Ausweg aus dem Dilemma bieten Universalfernbedienungen. Sie können mehrere
Geräte steuern und versprechen mit der Verwirrung auf dem Couchtisch Schluss
zu machen. Nebenbei eignen sie sich auch als Ersatz für defekte Modelle und
für alle, die eine Steuereinheit unauffindbar verlegt haben.
Doch gibt es beachtliche Unterschiede bei den Universellen. Nicht jedes Modell
ist für jeden gleich geeignet. Daher sollte man sich vor dem Kauf über die eigenen
Anforderungen im Klaren sein und dann gezielt nach dem passenden Modell fahnden.
Um Ihnen die Suche zu erleichtern, beschreiben wir in den folgenden Kapiteln
die unterschiedlichen Typen und Konzepte. (pr)
Unterschiedliche Typen
Grob kann man Universalfernbedienungen in zwei Kategorien unterteilen. Da gibt
es die vorprogrammierten Modelle auf der einen und lernfähige Versionen auf
der anderen Seite. Beide Versionen arbeiten in der Regel mit Infrarot-Signalen,
die dazu zwingen, mit der Fernbedienung mehr oder weniger genau auf das zu steuernde
Gerät zu zielen.
Funkfernbedienungen
Seltener sind Versionen, die per Funk arbeiten. Sie brauchen nicht auf die Geräte
gerichtet zu werden und senden ihre Befehle oft sogar über Zimmergrenzen hinaus.
Vor dem Kauf einer Universalfernbedienung sollte man also nachsehen, mit welcher
Technik das zu ersetzende Gerät arbeit, denn die Universellen arbeiten fast
ausschließlich mit Infrarot.
Vorprogrammierte Modelle
Vorprogrammierte Fernbedienungen beinhalten eine Datenbank mit den Infrarot-Steuerbefehlen
(Codes) vieler Geräte. Zur Aktivierung der jeweiligen Gerätesteuerung sucht
man in der Bedienungsanleitung den entsprechenden Hersteller und gibt den dort
angegebenen Wert in die Fernbedienung ein. Oft sind dort mehrere Codes pro Hersteller
gelistet, so dass man unter Umständen einige Versuche benötigt, bis man den
passenden gefunden hat. Komfortablere Fernbedienungen suchen automatisch nach
dem richtigen Code.
Besonders bei günstigen Universalmodellen ist die Datenbank nicht veränderbar.
Ist ein Gerät nicht gelistet, bleibt nur die mühselige Suche nach einem kompatiblen
Gerät. Dazu muss man dann nacheinander sämtliche Codes aller gelisteten Hersteller
eingeben, bis man einen passenden gefunden hat. Im ungünstigsten Fall passt
keiner und die Steuereinheit ist somit wertlos. Daher sollte man nur zu günstigen
Versionen greifen, wenn man genau weiß, dass die verwendeten Geräte auch unterstützt
werden.
Lernfähige Fernbedienungen
Vorteilhafter sind lernfähige Fernbedienungen. Meist haben auch sie eine integrierte
Datenbank, deren Funktionen man wie bei den zuvor beschriebenen Modellen aktiviert.
Ihr großer Vorteil ist jedoch, dass sich diese Datenbank erweitern lässt, wenn
ein Hersteller nicht enthalten ist oder wenn neue Geräte auf den Markt kommen.
Dazu besitzen Sie neben dem Infrarot-Sender auch einen Infrarot-Empfänger über
den Sie Informationen von den Originalfernbedienungen empfangen können.
Allen Modellgattungen gemein ist, dass man über sogenannte Gerätetasten angibt,
welches Gerät als nächstes angesprochen werden soll. Man drückt also beispielsweise
die Taste "TV", bevor man Steuersignale an den Fernseher schickt oder die Taste
"VCR", wenn man den Videorekorder bedienen möchte.
Update lernfähiger Modelle
Bei den lernfähigen Fernbedienungen gibt es ebenfalls Unterschiede in der Art,
wie ihre Datenbank auf den neuesten Stand gebracht wird. Gängig ist das Ausleseverfahren
per Infrarot, um die Steuerung eines unbekannten Gerätes zu erlernen. Übrigens
auch bei bekannten Geräten ist nicht unbedingt gewährleistet, dass die Universelle
sämtliche Befehle beherrscht. Auch hier muss man häufig Nachhilfe geben und
weitere Befehle übertragen.
Lernmodus
Dazu werden Originalfernbedienung und Universalfernbedienung gegenübergelegt,
so dass die Infrarotschnittstellen Sichtkontakt haben. Danach wird die neue
Bedienung gemäß der Bedienungsanleitung in den Lernmodus versetzt. Nun wird
auf der originalen Fernbedienung Taste für Taste gedrückt und gleichzeitig auf
der neuen Bedienung die Taste gedrückt, welche die jeweilige Steuerung übernehmen
soll. Das ist etwas mühselig, gewährleistet aber absolute Kompatibilität und
muss nur einmal durchgeführt werden.
Vorsicht Pferdefuss! Viele Fernbedienungen werden mit austauschbaren Batterien
betrieben. Sind diese leer und müssen ausgetauscht werden, verlieren die Geräte
ihr Gedächtnis. Sind neue Batterien eingelegt, muss alles neu erlernt werden.
Um das zu vermeiden, sollte man eine Fernbedienung mit nichtflüchtigem Speicher
suchen oder auf ein Gerät setzen, das wie ein drahtloses Telefon regelmäßig
in einer Ladeschale aufgeladen wird. Nur so ist sichergestellt, dass keine Informationen
verloren gehen.
Programmierung per PC
Die komfortabelste Lösung, eine Fernbedienung zu konfigurieren, bietet der PC.
Hier müssen weder Codes eingeben werden, noch muss dem Gerät mühsam Befehl für
Befehl beigebracht werden. Dazu besitzen Luxusversionen USB-Anschlüsse. Diese
verbindet man einfach mit dem PC und kann dann umgehend schnell und einfach
per Maus und Tastatur die Tasten belegen.
Der PC-Anschluss bietet in aller Regel auch die Möglichkeit, wenn vorhanden,
eine neue Steuersoftware (Firmware) für die Fernbedienung aus dem Internet zu
kopieren und in die Bedienung einzuspielen. Dadurch lassen sich Fehler ausmerzen
oder der Bedienkomfort weiter erhöhen, zum Beispiel durch schnellere Ausführung
der Befehle, was wiederum zu schnelleren Reaktionen der gesteuerten Geräte führt.
Internetzugang nötig
Nachteil allerdings: Einige Fernbedienungen mit USB-Anschluss setzen einen aktiven
Internetzugang zur Konfiguration voraus. Wer mal kurz etwas verändern möchte,
muss also den PC hochfahren und eine Verbindung zum Internet aufbauen, was mitunter
etwas lästig sein kann. Auf der anderen Seite dürfte das nach einmaliger Einrichtung
nicht allzu häufig auftreten.
Luxusversionen mit PC-Fähigkeiten
Spitzenmodelle bieten nicht nur den USB-Anschluss, sondern können auch mittels
integriertem WLAN-Modul über ein kabelloses Netzwerk Kontakt mit einem PC und
dem Internet aufnehmen. Solch ein Modell hat etwa Philips mit der iPronto im
Programm. Die iPronto sieht auf den ersten Blick eher wie ein Tablet-PC aus
und wird auch ähnlich bedient. Auch die Anschaffungskosten entsprechen fast
denen eines solchen PC. Dafür kann sie neben der AV-Elektronik auch andere fernsteuerbare
Geräte verwalten, wie etwa Jalousien, Licht, Waschmaschine und andere. Zudem
kann sie über eingebaute Lautsprecher auch MP3s abspielen.
TV-Programm in der Fernbedienung
Praktisch ist auch das Herunterladen des EPG (Elektronischer Programmführer)
auf die Fernbedienung, die dadurch zur multimedialen Programmzeitschrift wird.
Schön auch, dass die Konfiguration der Fernbedienung in einer Datei abgespeichert
wird, die Anwender baugleicher Fernbedienungen über das Internet miteinander
austauschen können. Entsprechende Dateien lassen sich auch von der Webseite
des Herstellers downloaden.
Bedienung
Fernbedienungen kommen heute längst nicht mehr alle klassisch daher und werden
per Tasten bedient. Immer beliebter werden auch Modelle, die ohne Tasten auskommen
und diese stattdessen grafisch auf einem integrierten Display anzeigen. Auch
eine Kombination von beidem, also Tasten und Display, ist erhältlich.
Tastenfernbedienungen
Am weitesten verbreitet sind noch immer die Tastenmodelle, alleine schon deswegen,
weil sie sich mit Form und Aussehen in unseren Köpfen eingenistet haben. Sie
sind wegen des fehlenden Displays meist relativ günstig und benötigen daher
auch weniger Strom, so dass ein Satz Batterien relativ lange hält. Großer Vorteil
der Tasten: Sie lassen sich erfühlen. Somit ist eine Bedienung auch im Dunkeln
oder ohne hinzusehen möglich, zumindest wenn man durch regelmäßiges Benutzen
gelernt hat, wo welche Funktionen liegen.
Nachteilig ist allerdings, dass das Tastenlayout, also die Anordnung, nicht
veränderbar ist. Man muss mit der vorgegebenen Anordnung leben. Fehlt eine feste
Taste für die Steuerung eines Gerätes kann man dessen Funktion bei einigen Modellen
möglicherweise einer anderen Taste zuordnen. Doch besteht hier wegen mangelnder
Kennzeichnung auf dem Gehäuse die Gefahr, dass man die Funktion vergisst oder
andere Familienteilnehmer diese gar nicht erst entdecken.
Touchscreen-Fernbedienungen
Seltener anzutreffen, aber immer populärer werden Universalfernbedienungen,
die anstelle von Tasten lediglich eine berührungsempfindliche Oberfläche, ein
Touchscreen, besitzen. Ein großer Vorteil dieser Gattung ist, dass für jedes
zu bedienende Gerät eine eigene Anzeigeseite vorhanden ist. Zudem lassen sich
bei einigen Modellen sämtliche Tasten frei anordnen und mit beliebigen Funktionen
belegen.
Optimal anpassbar
Die Fernbedienung lässt sich somit optimal den eigenen Bedürfnissen anpassen.
Eine Fernbedienung die hier Einschränkungen macht, sollte man nicht wählen.
Besonders praktisch: Bei einigen Fernbedienungen kann man statt wenig aussagekräftigen
Ziffern, das Logo eines Fernsehsenders auf einer Taste abbilden, was die Bedienung
sehr intuitiv macht.
Für soviel Komfort muss man allerdings auch Nachteile in Kauf nehmen. So lassen
sich die Umschaltflächen nicht erfühlen. Man muss folglich genau hinsehen, wo
man drückt; blindes Bedienen ist somit schwerlich möglich. Hinzu kommt ein sehr
hoher Stromverbrauch, verursacht durch das Display. Solch Modelle werden daher
in aller Regel mit einer Ladeschale ausgeliefert, in der die Bedienung aufbewahrt
werden muss, wenn man nicht fernsieht. Hierfür ist es nötig, dass eine Steckdose
in Nähe des Sitzplatzes zur Verfügung steht. Nicht ganz unerheblich ist auch,
dass solche Fernbedienungen weniger robust sind. Die Gefahr, dass das Display
beschädigt wird, wenn das Gerät auf den Boden fällt, ist relativ hoch.
Tasten und Touchscreen
Eine Kombination aus den zuvor genannten Typen bieten Fernbedienungen, die sowohl
klassische Tasten als auch ein Touchscreen besitzen. Hier lassen sich Standardfunktionen
auf die normalen Druckknöpfe legen, die sich auch bei Dunkelheit ertasten lassen.
In den Touchscreenbereich legt man dann seltener benötigte Funktionen und ordnet
diese nach eigenem Gusto an. Das macht solch ein Modell sehr flexibel einsetzbar.
Wie aber bei den zuvor genannten Versionen, ist auch hier der Stromverbrauch
deutlich höher als bei einer klassischen Fernbedienung, so dass auch diese Geräte
meist eine Ladeschale benötigen. Die Empfindlichkeit gegen Stöße haben sie ebenfalls
geerbt. Schuld ist auch hier das praktische Display.
Komfort
Eine Universalfernbedienung sollte nicht nur den Vorteil haben, mehrere Einzelversionen
zu ersetzen, sondern darüber hinaus den Komfort zu erhöhen. Dazu zählt beispielsweise
das Beherrschen von Befehlsketten, auch Makros genannt. So kann man beispielsweise
mit nur einem Tastendruck Fernseher, AV-Receiver und DVD-Player einschalten
und jeweils die richtigen Kanäle einstellen lassen, wenn man eine DVD sehen
möchte. Einige Fernbedienungen haben solch gängige Befehlsketten bereits von
Haus implementiert, anderen kann man diese mehr oder weniger leicht beibringen.
PC-Anschluss vorteilhaft
Um solche Abläufe selbst programmieren zu können, wäre es hilfreich, die Fernbedienung
mit dem PC verbinden zu können. Dort klappt das Einstellen viel einfacher und
schneller als an der Fernbedienung selbst. Schön wäre auch, wenn man die Ausführungsgeschwindigkeit
einzelner Teilbefehle beeinflussen könnte, entweder durch Angabe eines Zeitintervalls
oder durch Einfügen von Wartezeiten (Delay) zwischen den Befehlen. Für einige
Empfänger geht es sonst manchmal zu schnell und sie bekommen die gesamten Befehle
nicht mit.
Punch-through-Funktion
Ebenfalls wichtig ist die sogenannte Punch-through-Funktion, die es ermöglicht
elementare Funktionen von Geräten zu steuern, während man sich in der Bedienstruktur
eines anderen Gerätes befindet. Also etwa den Fernsehton verändern, während
man die Steuerung des DVD-Rekorders aktiviert hat. Es wäre umständlich für solche
Schritte stets die Befehlsebenen wechseln zu müssen.
Wessen Geräte außer Sichtweite oder in einem Schrank stehen, kann zu einer Universalfernbedienung
greifen, für die es externe Infrarot-Empfänger als Zubehör gibt. Sie vereinfachen
die Steuerung der Geräte erheblich, da sie irgendwo versteckt, aber mit Sichtkontakt
zum Sitzplatz, aufgestellt werden können. Empfangen sie einen Befehl von der
Fernbedienung, leiten sie diesen per Kabel an die verborgenen Geräte weiter.
Hürden
Grau ist alle Theorie. Soll heißen, auf den ersten Blick scheint jede Universalfernbedienung
alle modernen Geräte bedienen zu können. Doch ganz so einfach ist das nicht.
Denn im Alltag tauchen schnell Probleme auf.
Eines verbirgt sich beispielsweise hinter dem Schlagwort "Toggle-Code". Damit
ist gemeint, dass die Originalfernbedienungen mancher Hersteller (etwa Thomson),
für ein und dieselbe Aktion abwechselnd unterschiedliche Signale schicken. Das
macht vielen Universalmodellen Probleme. Denn sie wollen für eine Aktion immer
nur ein und dasselbe Signal schicken. Um solch ein Problem zu umgehen, sollte
man vor dem Kauf klären, ob die gewünschte Fernbedienung die eigenen Geräte
explizit unterstützt. Diese Frage sollte sich spätestens durch eine Anfrage
beim Hersteller klären lassen.
Immerhin, sind die verschiedentlich gesendeten Codes bekannt, könnte man bei
einer lernfähigen Fernbedienung den Codewechsel mittels der Makrofunktion integrieren.
Zu bedenken gibt es auch, besonders bei den günstigen Fernbedienungen, dass
viele Spezialfunktionen oft den Originalfernbedienungen vorenthalten sind. Hierzu
zählen beispielsweise das Einstellen neuer Sender am Fernseher oder die Steuerung
eines Setup-Menüs. Nur sehr kompetente Universalmodelle müssen hier nicht passen.
Somit ist man oft gezwungen, die Originalbedienung in Reichweite aufzubewahren,
um bei Bedarf darauf zurückgreifen zu können.
An die Zukunft denken
Es ist relativ wahrscheinlich, dass man auch künftig weitere Geräte kaufen wird.
Daher ist es nicht ratsam eine Universalfernbedienung zu wählen, die exakt so
viele Geräte steuern kann, wie man aktuell besitzt. Ein wenig Platz für ein,
zwei oder drei Geräte wäre vorteilhaft, selbst wenn man heute noch nicht weiß,
welches Gerät da noch kommen sollte. Es kommt bestimmt!
Lernfähigkeit wichtig
Damit solch eine Fernbedienung aber für zukünftige Geräte auch nutzbar ist,
muss sie in der Lage sein, deren Bedienung imitieren zu können oder die nötigen
Steuerungsbefehle per Update zu erhalten. Denn in einer integrierten Datenbank
können sich nur Geräte befinden, die bereits auf dem Markt erhältlich sind.
Updateservice
Besonders wünschenswert wäre, dass der Hersteller einer Fernbedienung anbietet,
die Datenbank regelmäßig kostenlos zu erweitern. Dies kann entweder per Telefonhotline
geschehen, per E-Mail oder auch über das Internet. Das ist nicht unbedingt nur
für zukünftige Geräte nötig, sondern mitunter auch für aktuelle Modelle. Denn
von der Herstellung und Verpackung einer Fernbedienung bis zu dessen Kauf können
schon einige Monate vergehen, in denen neue Geräte auf den Markt kommen.
Vorsicht vor NoName
Selbst teure Markengeräte sind vor dieser schnellen Alterung nicht sicher. Bei
billigen NoName-Produkten ist die Gefahr der Veraltung sogar noch höher. Denn
hier machen sich die Firmen oft nicht die Mühe, die Datenbank kurz vor der Produktion
zu aktualisieren. Da kann es schon einmal vorkommen, dass die Einträge bei der
Herstellung schon veraltet sind.
Per Pocket PC
Wer einen PDA, also einen kleinen Taschencomputer verwendet, der über eine Infrarotschnittstelle
verfügt, kann diesen in eine universelle Fernbedienung verwandeln. Besonders
geeignet sind ausrangierte Geräte, die stets im Wohnzimmer liegen können. Die
Verwandlung ist in der Regel kostenlos, sie ist mit entsprechender Freeware
aus dem Internet möglich.
Zu bedenken gibt es hierbei allerdings, dass PDAs aus Stromspargründen eine
deutlich geringere Sendeleistung haben als handelsübliche Fernbedienungen. Die
Fernsteuerung ist somit nur über sehr kurze Distanzen möglich. Zudem muss das
Gerät immer exakt auf die zu steuernde Quelle gerichtet werden. Hier kann es
mitunter zu Frust kommen. Doch wer einen PDA hat, kann es guten Gewissens einmal
ausprobieren.
Direkt zu
den Taschen-PCs
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