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1. Nur
taub, nicht stumm
2. Welcher
Einsatzzweck
3. Soundkarten
fürs Büro
4. Mehr
Spaß beim Spielen
5. Kinosound
am PC
6. Echter
Hifi-Genuss
7. Karten
für Musiker
8. Die
richtigen Lautsprecher
9.
Oder an die Hifi-Anlage
Direkt zu den Soundkarten
Nur
taub, nicht stumm
Ohne Ton wäre
spielen, arbeiten und entspannen am Computer trist. Musik- und Videobearbeitung
am PC wäre undenkbar. Das Ding wäre nicht nur taub, sondern auch noch
stumm. Doch dank Soundkarte, können wir hören, was am PC geschieht,
nicht nur beim Spiel oder der Musikproduktion, sondern auch, wenn wir einen
Fehler machen oder vergessen zu speichern. Die Soundkarte kann den Ton über
PC-Lautsprecher oder die Hifi-Anlage wiedergeben, aber auch mit Hilfe einer
Software Musik aufnehmen. (pr)
Diese Standardaufgaben
beherrscht jede Soundkarte. Doch nicht alle bieten die selbe Qualität.
Je nachdem, was man mit seinem PC machen möchte, benötigt man eine
Soundkarte mit speziellen Stärken auf dem jeweiligen Gebiet. Wir zeigen
Ihnen daher in den folgenden Kapiteln, worauf Sie achten sollten, wenn Sie eine
neue Soundkarte in den PC einsetzen möchten.
Welcher
Einsatzzweck
Wenn Sie mit den Fähigkeiten
der Standard-Soundkarte Ihres PCs unzufrieden sind, sollten Sie sich vor dem
Kauf einer neuen Karte genau fragen, was Sie von einer neuen Karte erwarten,
denn nicht alle Ziele sind mit jeder Karte zufriedenstellend erreichbar. Wer
gerne unverfälschte Musik genießen möchte, muss in der Regel
zu einer anderen Karte greifen als ein Spielefreund, der Raumklang auch beim
Spielen haben möchte. Und dass Raumklang nicht gleich Raumklang ist, sollte
man ebenfalls wissen. Denn für die Erzeugung dreidimensionalen Kinosounds
setzen die Hersteller auf eine andere Technik als im Spielebereich.
Soundkarten
fürs Büro
Viele sind der Meinung, im Büro
sollte es ruhig sein und nicht von allen Ecken quieken und quäken, deshalb
sollte ein Büro-PC eigentlich gar keine Soundkarte haben. Doch dabei vergisst
man, wie wichtig es ist, akustisch auf einen Fehler aufmerksam gemacht zu
werden. Ohne Ton würde man auch eine neue Email und den Alarm des
Terminkalenders überhören. Hinzu kommt, dass manche Geschäftspartner Ihre
Angebote multimedial auf CD-ROM präsentieren. Ohne Ton können hier wichtige
Informationen verschlossen bleiben. Daher gilt, auch im Büro sollten PCs eine
Soundkarte und Lautsprecher besitzen. Für die genannten Beispiele reicht sogar
die günstigste Karte, die man schon für etwa 10 Euro bekommen kann, vollkommen
aus. Bei diesem kleinen Preis kann der Chef kaum noch guten Gewissens
"Nein" sagen.
Mehr
Spaß beim Spielen
Wenn ein Gegner sich
mal wieder von hinten heran schleicht, erwischt es einen meistens, weil man
ihn gar nicht richtig oder viel zu spät wahr genommen hat. Hätte man
ihn aber hinter sich gehört, wäre ausreichend Zeit zum reagieren gewesen.
Diese Chance erhält man mit einer raumklangfähigen Soundkarte und
zusätzlichen Lautsprechern. So ausgerüstet ist man plötzlich
mitten im Geschehen.
Doch statt zu irgendeiner
Karte mit Raumklang zu greifen, sollte man zuvor genau nachsehen, welche Form
davon die Karte unterstützt. Denn zur Zeit verwendet die Spieleindustrie
(noch) nicht die vom HomeCinema bekannten Techniken wie Dolby Surround oder
Dolby Digital. Diese bieten fünf respektive sechs Kanäle für
die Soundübertragung, wohingegen die Spielekarten mit vier Kanälen
auskommen. Über diese werden zwei Lautsprecher vorne und zwei hinter dem
Spieler positionierte Lautsprecher angesteuert. Für einen Subwoofer, der
ausschließlich tiefe Töne überträgt, gibt es keinen getrennten
Kanal. Trotzdem kann man solch einen Basslautsprecher betreiben. Er zwackt seine
Informationen dann aus dem Stereosignal ab.
Im Spielebereich spricht
man von 3D-Sound, wenn man Raumklang meint. Doch auch hier existieren unterschiedliche
Techniken nebeneinander. DirectSound 3D etwa ist Bestandteil von Windows. Trotzdem
spielt es keine allzu große Rolle, da sein Klang eher dürftig ist.
Wichtig für Spieler
ist Enviromental Audio (EAX). Es ist weit verbreitet und wird dank leichter
Integration von vielen Spieleherstellern verwendet. Seine integrierten Presets
gestatten es Spielentwicklern leicht unterschiedliche Raumstrukturen zu simulieren,
so dass man deutlich hört, ob man ein Wohnzimmer oder einen Kellerraum
durchläuft.
Deutlich weniger verbreitet
ist Aureal A3D. Es ist Bestandteil von DirectX seit der Version 5. Auch dieses
Technik liefert überzeugenden 3D-Sound.
Wer auf Nummer sicher
gehen will, wählt eine Soundkarte mit Sensaura 3D. Diese Technologie beinhaltet
EAX und Aureal A3D und bietet obendrein noch MacroFX und ZoomFX für natürlichen
Umgebungston bei besonders großen und kleinen Distanzen
Kinosound
am PC
Mit der richtigen
Soundkarte und tollen Lautsprechern holen Sie sich das Kino ins Haus. Dank Surroundsound
hat man beim Betrachten eines Films fast das Gefühl mit im Geschehen zu
sein. Ein Film wirkt durch Raumklang überhaupt erst realistisch.
Wie schon im vorherigen
Kapitel erwähnt, benötigt man aber für perfekten Kinosound andere
Technologien als für ein Computerspiel. Für das Heimkino sind die
Dolby-Technologien Dolby Surround und Dolby Digital (AC-3) wichtig.
Idealerweise setzt
man gleich auf die Digitaltechnik, denn Dolby Digital bietet einen Kanal mehr
als Dolby Surround und verfügt obendrein auch noch über einen Extrakanal
für den Subwoofer. Der Subwoofer ist ein Basslautsprecher, der ausschließlich
die ganz tiefen Töne überträgt. Die Fähigkeit, fünf
Lautsprecher und einen Subwoofer anschließen zu können soll das häufig
verwendete Kürzel "5.1" ausdrücken. Da Dolby Digital den
analogen Standard Dolby Surround beinhaltet, lassen sich auch Filme, die nur
die analoge Technik unterstützen, ebenfalls mit tollem Sound wieder geben.
Eine entsprechende
Soundkarte besitzt also sechs Ausgänge, für jeden Kanal einen. Die
Lautsprecher werden folgendermaßen aufgestellt: je ein Lautsprecher rechts
und links neben dem Monitor und einer ober- oder unterhalb dessen. Die beiden
verbleibenden werden rechts und links neben oder auch hinter dem Sitzplatz aufgestellt.
Den Subwoofer kann man unter den Schreibtisch stellen. Sein Standort ist nahezu
egal, da das menschliche Ohr besonders tiefe Töne zwar wahrnehmen aber
nicht orten kann.
Echter
Hifi-Genuss
Für wahre Klangpuristen
ist Rundum-Sound nicht so wichtig. Sie setzen auf neutralen und natürlichen
Klang, der es gestattet jedes Instrument genau zu orten. Da Bands und Orchester
aber auch auf der Bühne vor dem Betrachter spielen, reichen hier zwei Boxen
vollkommen. Doch dafür setzen Hifi-Freunde die Meßlatte für
die Soundkarte besonders hoch an.
Sehr wichtig ist der
Rauschabstand, er sollte deutlich über 100 Dezibel, besser sogar über
120 Dezibel liegen, damit jeder Ton kristallklar rüber kommt und kein Rauschen
hörbar ist. Da Standardkarten meist nicht mehr als 80 oder 90 Dezibel schaffen,
muss man schon etwas suchen.
Ebenfalls wichtig
ist der Frequenzgang. Je glatter er ist, desto unverfälschter kommt das
Signal aus den Boxen. Idealerweise ist seine Linie von 20 Hertz bis 20 Kilohertz
bügelglatt. Eine Wellenlinie oder Krümmung im Frequenzgang zeigt an,
dass einige Instrumente zu leise, beziehungsweise zu laut wieder gegeben werden.
Karten
für Musiker
Wer selber Musik produziert,
stellt andere Ansprüche an eine Soundkarte. Raumklang ist hier ebenfalls
unwichtig. Größeres Gewicht hat hier, wie bei den Hifi-Karten, der
neutrale Klang. Daneben spielt aber hauptsächlich die Zahl der Anschlüsse
eine wichtige Rolle. Je mehr externe Klangerzeuger man einsetzt, desto mehr
Eingänge sind nötig. Daneben ist die Frage wichtig, wohin der Sound
gehen soll, also wie viele Ausgänge man benötigt. Auch die Frage,
nach MIDI-Geräten hat Einfluss auf die Wahl der Karte. Reicht ein MIDI-Port,
oder müssen es mehrere sein?
Antworten auf diesen
Fragen sind bei jedem Musiker unterschiedlich, daher gilt: vor dem Kauf genau
prüfen, welche und wie viele Anschlüsse unbedingt nötig sind.
Das grenzt die Auswahl bereits stark ein. Danach noch Rauschabstand und Frequenzgang
untersuchen und man ist am Ziel.
| Einsatzzweck |
Anforderungen
an die Soundkarte |
| Büro |
Keine
Besonderen |
| Spiele |
3D-Technik
EAX oder Sensaura 3D |
| Kinosound |
Dolby
Digital Dekoder |
| Hifi |
Hoher
Rauschabstand, glatter Frequenzgang |
| Musiker |
wie
Hifi, plus viele Anschlüsse, MIDI |
Die
richtigen Lautsprecher
Nicht nur die Soundkarte
entscheidet über den guten Ton. Ebenso großen Anteil am Hörvergnügen
haben die Lautsprecher. Daher sollte man bei deren Wahl genauso sorgfältig
sein, wie bei der Auswahl der Grafikkarte. Wenn möglich, sollte man vor
dem Kauf eine Hörprobe machen, um nicht die Katze im Sack zu bekommen.
Wichtig ist, dass
es sich um aktive Lautsprecher handeln muss, also Boxen mit integriertem Verstärker,
andernfalls muss man zwischen Lautsprecher und Soundkarte auch noch einen Verstärker
anschließen. Denken sie bei der Wahl der Boxen auch an Ihre Räume,
denn vier Boxen (für Gamer) oder sechs für Kinosound müssen erst
einmal Platz finden.
Oder
an die Hifi-Anlage
Wenn die Hifi-Anlage
nicht allzu weit vom PC entfernt steht, kann man den Computer auch mit dieser
verbinden. Das ist zumindest für den Anfang, wenn nach dem Kauf der Soundkarte
das Portmonee leer ist, eine gute Zwischenlösung. Raumklang wird man so
möglicherweise nicht genießen können, aber für tollen Klang,
gerade beim Musik hören reicht es alle mal. Alles, was Sie dazu brauchen
ist ein Kabel an dessen einem Ende ein kleiner 3,5 Millimeter dicker Klinkenstecker
sitzt, den Sie mit dem Ausgang der Soundkarte verbinden. Am anderen Ende der
Karte müssen sich zwei Cinch-Stecker befinden, die Sie am Verstärker
mit dem Port "AUX" verbinden müssen. Fertig!
Zur Kaufberatung PC-Lautsprecher
Buchtipps
Weitere Informationen zum Thema Sound finden Sie in diesen Fachbüchern.
| | | Hi, was ist der unterschied zwischen der Creative SoundBlaster X-FI Xtreme Audio für 36,90 euro und...
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| | | | Hallo, enthält die Bulk-Version der Soundkarte auch die Möglichkeit, PowerDVD herunterzuladen?
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| | | | Die günstigere Karte ist eine PCI-Karte für PCs, die teurere Karte ist eine ExpressCard/54 für Noteb...
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