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1. Drück mich!
2. Vorteile neuer Tastaturen
3. Mit oder ohne Kabel?
4. Ergonomisch
5. Abends mit Beleuchtung
6. Tastaturlayout
7. Folien- oder Membrantastaturen
8. Anschlüsse
9. Kaufentscheidung
Direkt
zu den Tastaturen
Drück mich!
Gehören Sie auch zu denen, die sich bisher kaum Gedanken über eine Tastatur
gemacht haben? Warum auch, die Tastenbretter liegen ja in der Regel jedem neuen
PC bei und erledigen alle Standardaufgaben ohne Fehl und Tadel; die 102 Standardtasten
dieser Modelle reichen vollkommen aus.
So denken viele und schauen sich deshalb nur nach neuen Modellen um, wenn die
alte Tastatur das Zeitliche gesegnet hat oder man unbedingt das Kabel loswerden
möchte und deshalb auf der Suche nach einem kabellosen Modell ist. Dann stellt
man jedoch schnell erstaunt fest, dass Tastaturen stark unterschätzt werden.
Denn viele leistungsfähige Modelle mit ungeahntem Zusatzkomfort buhlen um die
Käufergunst.
Mehr Komfort
War man bisher mit dem Komfort der alten Tastatur zufrieden, stellt man fest,
dass meist schon günstigste Ersatzgeräte deutlich mehr Funktionen bieten und
die Arbeit wesentlich erleichtern können. Besonders wenn man viele Stunden am
Tag vor dem PC verbringt, ist gutes Arbeitsgerät wichtig. Denn schlechte Tastaturen
können sogar Gesundheitsschäden verursachen. Andersherum: Gute Tastaturen schützen
den Körper.
Günstige Einstiegspreise
Besonders schön: Gute Tastaturen müssen kein Vermögen kosten. Schon für ein
Taschengeld bekommt man leistungsfähige Versionen. Wer besonders hohe Ansprüche
hat, kann die Rechnung aber auch auf mehrere hundert Euro treiben. Bei dieser
Preisspanne gilt es deshalb genau abzuwägen, wozu man das neue Eingabegerät
nutzen will. In den folgenden Kapiteln erfahren Sie deshalb alles Wichtige für
die Wahl des perfekten Partners. (pr)
Vorteile neuer Tastaturen
Auch wenn viele nicht daran denken, eine neue Tastatur zu kaufen, weil sie diese
mehr als Ersatz denn als Zubehör ansehen, gibt es gute Gründe für einen Austausch.
Bei den meisten Anwendern vegetieren die Funktionstasten ungenutzt vor sich
hin, da das Betriebssystem ihnen nur unspektakuläre Aufgaben mit geringem Nutzen
zuweist. Wer ruft schon ständig die Hilfe auf?
Mehr Funktionen
Die Treibersoftware einer getrennt erworbenen Tastatur erlaubt dagegen, diese
Tasten mit eigenen häufig genutzten Funktionen zu belegen. So kann man Programme
per Knopfdruck starten, komfortabel seine E-Mail abfragen, schnell sämtliche
Bilder von der Digicam übertragen oder die Webcam steuern. Viele Tastaturen
verfügen dazu noch über weitere Funktionstasten, die bereits ab Werk mit sinnvollen
Funktionen belegt sind und sich zumeist trotzdem noch anpassen lassen.
Solche Zusatzfunktionen lassen sich nicht nur auf Betriebssystemebene nutzen,
sondern auch in vielen Programmen kann man die Funktionstasten oft mit häufig
genutzten Funktionen belegen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn sich ganze
Befehlsketten per Sondertaste auslösen lassen, das erspart viel Arbeit. So kann
man etwa sich stets wiederholende Standardbefehle beim Bearbeiten von Fotos
automatisch ablaufen lassen. Sehr praktisch: Bei vielen Tastaturen lassen sich
die Sondertasten häufig mehrfach belegen, so dass bei gleichzeitigem Druck einer
weiteren Taste eine andere Funktion ausgelöst wird. Teilen sich mehrere Personen
einen PC ist es sehr nützlich, wenn sich unterschiedliche Profile abspeichern
lassen. So kann jeder die Sondertasten nach eigenem Belieben konfigurieren.
Programme fernsteuern
Praktisch sind darüber hinaus Zusatzfunktionen wie das Regulieren der Lautstärke,
Starten und Stoppen von Musiktiteln oder Videos, das Springen durch Musik- oder
Filmlisten, sowie der schnelle Kanalwechsel. So genannte Multimediatastaturen
machen's möglich. Sie sind ideal für alle, die häufig Musik und Videos am PC
betrachten oder bearbeiten, da viele Programmfunktionen mit der Tastatur steuerbar
sind. So erspart man sich den ständigen Griff zur Maus. Den Griff zur Maus erspart
auch ein in die Tastatur integriertes Scrollrad oder Trackpad, beziehungsweise
Trackball. Sie gestatten den PC komplett ohne Maus per Tastatur zu bedienen,
ganz wie bei einem Notebook.
Spezialmodelle
Fürs Büro sind spezielle Office-Tastaturen interessant. Sie verfügen über Zusatzfunktionen,
die perfekt an die Büroarbeit angepasst sind. Sie öffnen nicht nur Geschäftsbriefe
und Kalkulationen auf Knopfdruck, sondern helfen auch beim Etikettendruck. Tastaturen
für Arztpraxen bieten gar Lesegeräte für die Krankenkassenkarte. Mit einer Internettastatur
gleiten alle Powersurfer schneller und komfortabler durchs Web, auch die E-Mail-Kommunikation
geht mit ihnen flotter von der Hand, da sich Webseiten schneller aufrufen und
E-Mails komfortabler abschicken lassen.
Integriertes Display
Sehr hilfreich können auch kleine, in die Tastatur integrierte Displays sein.
Hier lässt sich nicht nur das aktuelle Datum und die Uhrzeit anzeigen, sondern
beispielsweise auch die Titel der gerade abgespielten Musik. Zudem sind sie
häufig in der Lage, den Eingang einer neuen E-Mail oder SMS am Handy anzukündigen.
Mitunter zeigen die Displays deren Inhalt auch gleich an. Um Handynachrichten
anzeigen zu können, müssen Mobiltelefon und Tastatur kabellos per Bluetooth
kommunizieren können (mehr dazu im nächsten Kapitel).
Für manche ein wahrer Segen: Einige Hersteller haben Tastaturen im Programm,
bei denen nicht nur die Funktions- und Sondertasten frei konfigurierbar sind,
sondern die Tastatur sich komplett umgestalten lässt. So lassen sich sämtliche
Tasten so anordnen, wie man es gerne möchte. Damit der PC auch entsprechend
reagiert, speichert man das neue Tastaturlayout im Treiberprogramm ab. Hat man
sich aber erst einmal an das eigene Design gewöhnt, könnte die Nutzung von Standardtastaturen
jedoch zum Problem werden, da man schlicht die Tasten nicht wiederfindet.
Wer häufig spielt, sollte auf die Möglichkeit achten, Windowstasten deaktivieren
zu können. Denn der versehentliche Druck auf eine während des Spiels, kann den
Spaß gehörig verderben.
Schutz gegen Kaffee und Co.
Nicht ganz unwichtig für alle, denen schon mal eine Tasse Kaffee oder anderes
auf die Tastatur gekippt ist, ist eine spritzwassergeschützte Variante. In der
Badewanne überlebt sie zwar nicht, aber die Flüssigkeit eines umkippenden Glases
macht ihr nichts aus. Sie bleibt funktionsfähig und lässt sich feucht reinigen.
Wem das häufiger passiert, der kann auch auf eine Vollgummi-Tastatur setzen.
Diese ist nicht nur komplett wasserdicht, sondern lässt sich meistens auch noch
aufrollen und Platz sparend verstauen.
Schickes Design
Interessant für den Einsatz im Wohnzimmer ist, dass mehr und mehr Tastaturen
statt im tristen grauen Einheitskleid in ansprechendem Design daher kommen.
Oft liegt diesen Varianten sogar noch eine Maus in passendem Design bei. Wer
schon beim Kauf des PC auf ein gefälliges PC-Gehäuse gesetzt hat, kann so dieser
Linie treu bleiben. Aber Achtung! Möchte man die beiliegende Maus ebenfalls
nutzen, sollte man auch dessen Fähigkeiten genau studieren, besonders dann,
wenn man etwa auch schnelle Actiongames spielen möchte. Gerade bei kabellosen
Kombis können Mäuse den Schwachpunkt darstellen, weshalb besonderes Augenmerk
sehr wichtig ist.
Worauf Sie bei einer Maus achten sollten, erfahren Sie in
dieser Kaufberatung.
Mit oder ohne Kabel?
Immer populärer werden kabellose Tastaturen. Sie versprechen mehr Bewegungsfreiheit
und weniger Kabelsalat auf dem Schreibtisch. Dazu schließt man einen Empfänger
an den PC an und stellt ihn neben oder unter dem Monitor auf. Dieser empfängt
sämtliche Signale der Tastatur und leitet sie dann an den Rechner weiter.
Bluetooth, Funk und Infrarot
Übertragen werden die Daten zumeist per Bluetooth oder Funk. Daneben trifft
man auch auf Infrarottechnik, wie man sie auch bei Fernsehfernbedienungen findet.
Sie ist aber aufgrund einiger Nachteile immer weniger verbreitet: So müssen
Sender (Tastatur) und Empfänger in einem bestimmten Winkelverhältnis zueinander
stehen und freie Sicht aufeinander haben. Eine Kaffeetasse oder anderes sollte
nicht im Wege sein. Stört etwas die direkte Sichtverbindung, gelangen die Tastatureingaben
nicht in den PC.
Vorteil Bluetooth
Deutlich komfortabler funkt man über Bluetooth, das zunehmend auch bei Tastaturen
zum Einsatz kommt sowie über eine Funkverbindung. Hier ist es egal, ob der Empfänger
auf oder unter dem Schreibtisch steht. Auch Kaffeetassen oder Arbeitsmappen
behindern nicht den Empfang. Praktischer Nebeneffekt von Bluetooth: Oft lässt
sich der Empfänger nicht nur für die Tastatur, sondern auch mit anderen Bluetooth-Geräten,
wie etwa Handy oder PDA nutzen. Jedoch unterstützt dies nicht jeder Tastaturempfänger.
Wer Wert darauf legt, sollte die technischen Details genau studieren.
Achtung: Ein Bluetooth-Empfänger sollte zum Lieferumfang gehören. Das ist nicht
bei allen Herstellern die Regel. Manche verlangen dafür ein zusätzliches Entgelt.
Wessen PC bereits mit Bluetooth ausgerüstet ist, kann auf den Empfänger verzichten,
wenn der Tastaturhersteller das übliche Protokoll verwendet und nicht auf eine
eigene Insellösung setzt. Auf diese Weise ließen sich sogar einige Euros sparen.
Große Reichweite per Funk
Wer sich weiter vom PC entfernen möchte, etwa weil er den PC vom Sofa aus bedienen
oder eine Präsentation durchführen möchte, kann zu einer Funklösung greifen,
die Signale mittels Radiowellen überträgt. Tastaturbefehle von einem Ende des
Raumes zum anderen sind so kein Problem. Über diesen Standard lässt sich der
maximale Abstand von sieben bis zehn Metern, der mit Bluetooth möglich ist,
etwa verdoppeln. Der maximale Abstand ist jedoch abhängig von der Sendeleistung,
nicht alle Funklösungen übertreffen die Reichweite ihrer Bluetooth-Kollegen.
Nachteile
Bei so vielen Vorteilen seien aber auch die Nachteile einer kabellosen Lösung
genannt: Zunächst erhalten funkende Tastaturen keinen Strom vom PC. Sie müssen
somit mit Batterien am Leben gehalten werden. Glücklicherweise haben sie keinen
so hohen Verbrauch, so dass ein Satz recht lange reicht. Ein größerer Nachteil
ist da schon, dass man die Tastatur nicht mehr als Hub, also als Anschlussstelle
für Digitalkamera, MP3-Player und Co. Verwenden kann. Diese muss man direkt
an den PC anschließen.
Eingaben abhörbar
Wer zudem ständig sensible Daten in den PC eingibt, sollte sich bewusst sein,
dass kabellose Tastaturen abhörbar sind. Mit geeigneten Tools können Hacker
in der Nähe des PC, jeden Tastaturanschlag aufzeichnen. Sie kommen somit nicht
nur an geheime Dokumente, sondern auch an Passwörter und Kreditkartennummern.
Theoretisch können auch Nachbarn, die gar nicht auf ihre Daten aus sind, jedoch
ebenfalls eine Funktastatur einsetzen, plötzlich Ihre Eingaben auf deren Bildschirm
finden. Aus Sicherheitsgründen sollte man zumindest im Büro auf die kabellose
Lösung verzichten.
Weiteres Problem: Einige Funktastaturen zeigen nicht an, ob die Feststelltaste
oder auch Num-Lock aktiviert sind, was verwirrend sein kann. Den Tastenstatus
muss man stattdessen am Funkempfänger ablesen. Das ist umständlich und nachteilig.
Denn dadurch wird es unmöglich, den Empfänger unsichtbar unter dem Schreibtisch
oder hinter dem Monitor zu verstecken.
Ergonomisch
Wer viel Zeit vor dem Computer verbringt und dabei meist Daten über die Tastatur
eingibt, kann seinem Körper etwas Gutes tun, wenn er zu einer ergonomischen
Tastatur greift. Um auf einer herkömmlichen Tastatur zu tippen, müssen stets
beide Handgelenke nach außen angewinkelt werden. Diese unnatürliche Haltung
kann zu Verspannungen in den Gelenken sowie in Oberarmen und Schultern führen.
Einige Anbieter haben dafür Tastaturen im Programm, die das Tastenfeld in der
Mitte teilen und die Tastatur so winkeln, das beide Hände unverkrampft in natürlicher
Haltung auf die Tasten drücken können.
Gewinkelte Tastaturen
Allerdings gibt es auch hier Unterschiede. Fest gewinkelte Tastaturen mögen
für einen Grossteil der Anwender in Ordnung sein, doch richtet sich deren Form
und Anwinkelung oft an breitschultrigen mittelgroßen Männern aus. Frauen mit
schmalen Schultern kommen auf Dauer besser mit einer Tastatur ohne starren Winkel
zurecht, also solchen Versionen, die über ein Gelenk verfügen und eine individuelle
Einstellung zulassen.
Zu bedenken ist, dass angewinkelte Tastaturen nur ideal für alle sind, die mit
zehn Fingern tippen. Verwendet man nur zwei Finger, wird die Arbeit eher erschwert.
Zudem ist solch eine Tastatur zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig. Zunächst mag
einem die veränderte Handstellung lästig erscheinen. Nach kurzer Eingewöhnungszeit
überwiegen jedoch die Vorteile, die man meist deutlich spürt, indem man die
Anspannung in Armen und Gelenken weniger oder gar nicht mehr wahrnimmt.
Handballenauflagen
Eine andere Form der körperlichen Entlastung bieten Handballenauflagen unterhalb
der Tastatur. Auf ihnen ruhen die Hände während der Dateneingabe. So werden
Arm- und Schultermuskulatur entlastet. Weitere Entlastung für die Handgelenke
bietet ein veränderbarer Neigungswinkel. Zur idealen Bedienung sollte die Tastatur
leicht schräg stehen, also zum Monitor hin ansteigen. Dazu sollte man mindestens
kleine Zusatzfüßchen ausklappen können. Besser ist es, wenn man die Höhe stufenlos
einstellen kann.
Tastenfarbe
Wer nicht blind tippt, sondern sämtliche Zahlen und Buchstaben auf der Tastatur
sucht, braucht Tasten mit gutem Kontrastverhältnis. Schwarze Tasten mit weißen
Buchstaben sind zwar schön, doch muss sich das Auge mehr anstrengen. Besser
geeignet sind helle Tasten mit dunkler, am besten schwarzer, Beschriftung. Eine
verbesserte Ansicht auf dem Monitor verspricht eine Zoom-Funktion. Solch eine
lässt sich zwar auch per Software nutzen, doch schneller geht es, wenn man nur
eine einzige Taste dafür drücken muss. So verbessert eine größere Darstellung
die Lesbarkeit von Texten und entlastet dadurch die Augen. Auch für Grafiker
ist solche eine Funktionstaste interessant. Denn gerade bei sehr großen Bilddaten
ist die Vergrößerung per Tastatur deutlich fixer als die entsprechende Funktion
im Grafikprogramm.
Umweltsiegel
Wer nicht nur auf die eigene Gesundheit, sondern auch auf die Umwelt achtet,
kann guten Gewissens zu einer Tastatur greifen, die vom TÜV den blauen Engel
verliehen bekommen hat. So kann man sicher sein, dass für die Produktion keine
Schadstoffe oder Schadstoff belastete Materialien wie beispielsweise PVC verwendet
worden sind. Obendrein erhält man die feste Zusage, die Tastatur später zur
Entsorgung zurückgeben zu können.
Abends mit Beleuchtung
Optischer Schnickschnack oder echter Nutzen? Manche Tastaturen gibt es mit beleuchteten
Tasten. Für Modder sind sie Pflichtprogramm. Denn zu einem schön gestylten PC
gehört auch eine ausgefallene Tastatur. Praktisch: Man kann die Lichtboards
auch mit verschiedenen Leuchtfarben bekommen und so perfekt an den Computer
anpassen.
Nutzwert
Neben dem Designaspekt haben solche Tastaturen auch einen praktischen Nutzen,
etwa für Gamer, die gerne LAN-Partys besuchen, bei denen es meist an Umgebungslicht
mangelt. Aber auch zu Hause, wenn man spät abends noch mal kurz im Internet
surfen möchte und gerne auf Beleuchtung verzichten will, spielen diese Eingabebretter
ihre Vorteile aus.
Praktisch sind Tastaturen, die einen Sensor besitzen, die das Umgebungslicht
messen und automatisch die Intensität der Beleuchtung anpassen, beziehungsweise
an- oder ausschalten. Zusätzlich sollte man die Leuchtkraft selbst einstellen
können, am besten per Tastatur, mindestens aber über die mitgelieferte Treibersoftware.
Alternative
Eine Alternative zur selbst leuchtenden Tastatur kann eine USB-Lampe sein. Man
steckt sie in einen freien USB-Port an der Tastatur und richtet den biegsamen
Schwanenhals so aus, dass die Tasten ideal beleuchtet werden. Den nötigen Strom
bekommt die Leuchte über den USB-Anschluss. Denn meist kommt eine LED-Lampe
als Leuchtmittel zum Einsatz, die nur sehr geringe Strommengen benötigt. Vorteil:
Die Lampe lässt sich auch unterwegs am Notebook benutzen.
Zu
den USB-Leuchten
Tastaturlayout
Grundsätzlich sind die Buchstaben einer PC-Tastatur wie die Anschläge einer
Schreibmaschine angeordnet. Im Gegensatz zu dieser gibt es lediglich noch einige
Zusatztasten, das Hauptschreibfeld ist aber identisch. Wer auf den PC umsteigt
und zuvor mit zehn Fingern blind tippen konnte, kann das auch am PC tun.
Da aber auch in Deutschland Tastaturen für andere Kulturkreise angeboten werden,
sollte man darauf achten, nicht irrtümlich ein Produkt für den ausländischen
Markt zu ergattern. Neben fehlenden Umlauten wie "Ä", "Ö" und "Ü" sind einige
Tasten anders angeordnet. Auffälligster Unterschied zu amerikanischen Tastaturen,
auf die man am ehesten trifft: "Z" und "Y" sind vertauscht. Man spricht daher
auch von einer QWERTZ-Tastatur, wenn es sich um ein deutsches Modell handelt
und von QWERTY, wenn von einem amerikanischen Modell die Rede ist. Die Kombination
entspricht der Tastenfolge der oberen Buchstabenzeile.
Folien- oder Membrantastaturen
Man trifft bei den Beschreibungen zu den Tastaturen häufig auf die Begriffe
Folien- oder Membrantastatur. Es handelt sich dabei um ein und dieselbe Technik.
Bei herkömmlichen Tastaturen schlägt beim Tastendruck ein Metallkontakt auf
eine harte Leiterplatine, wodurch das typische Klacken entsteht. Verstärkt wird
dieses Geräusch noch durch eine Feder, die den Hartplastikschalter schnell zurückschlägt.
Bei der Folien- oder Membrantastatur wird dagegen ein leitfähiger Gummi auf
die Leiterplatte gedrückt, wodurch weniger Geräusche entstehen. Einige dieser
Tastaturen drücken die Schalter aber auch mit Hilfe einer Feder zurück, so dass
immer noch ein deutliches Klacken zu hören ist. Nur wenn auch dafür ein Gummi
verwendet wird, ist der Tastaturanschlag nahezu geräuschlos.
Neben dem verminderten Geräuschpegel, sind Folientastaturen nicht so schmutzanfällig,
Krümel schaden ihnen weniger als der herkömmlichen Variante. Kaffee mag aber
auch sie nicht. Nachteil dieser Tastaturen: Mitunter verlangen sie nach einem
höheren Tastendruck. Wer gewohnt ist, dass eine Tastatur bei der kleinsten Berührung
reagiert, muss sich ein wenig umstellen.
Anschlüsse
Viele Tastaturen werden immer noch über den PS/2-Port (Mini-DIN) mit dem PC
verbunden. Die Mehrheit verwendet inzwischen jedoch den USB-Port. Einige bieten
sogar beide Anschlussvarianten. USB hat in jedem Fall eindeutige Vorteile: Leicht
kann man die Tastatur während des Betriebs abstöpseln, um sie beispielsweise
an einem Notebook zu betreiben. Größer ist aber der Vorteil, den die zusätzlichen
USB-Ports bieten, die sich in der Regel an solch einer Tastatur befinden (allerdings
nur, wenn es keine kabellose Variante ist -> siehe weiter oben).
An sie kann man beispielsweise einen Joystick, die Digicam oder auch einen MP3-Player
anschließen. So muss man zum Datenaustausch nicht unter den Schreibtisch krabbeln,
um das entsprechende Kabel in den PC zu stöpseln. Die Tastatur wird zur multifunktionalen
Schnittstelle, zum so genannten USB-Hub. Man kann sogar externe Festplatten
und DVD-Brenner dort anschließen.
Wenn es aber zu viele Geräte gleichzeitig werden, verweigern die Anschlüsse
den Dienst. Grund: Die Tastatur bekommt selber nur begrenzt Strom vom PC geliefert.
Muss sie zuviel an andere Geräte weiterleiten, führt das zu Überlastung. Dann
schaltet sie die Ports einfach ab. Lösung: eine Tastatur mit aktivem Hub. In
diesem Fall besitzt die Tastatur ein eigenes Netzteil und ist somit in der Lage,
viele Geräte gleichzeitig zu versorgen.
Kaufentscheidung
Tastatur und Maus sind wichtige Arbeitsgeräte. Ganz gleich welchen Rechner man
benutzt und welche Aufgaben man am Computer erledigt. Fast ausschließlich kommen
diese beiden Geräte zur Dateneingabe zum Einsatz. Deshalb ist es wichtig, hier
auf gute Qualität zu setzen. Folglich gilt: Lassen Sie sich bei Luxusversionen
nicht gleich von hohen Preisen abschrecken. Eine neue Tastatur benutzt man ja
nicht nur für eine Rechnergeneration, sondern über lange Zeit, so dass sich
die Kosten schnell relativieren. Geben Sie Tastatur und Maus den Stellenwert,
den sie verdienen.
Buchtipps
Weitere Informationen zum Thema PC-Tastaturen und Hardware finden Sie in
diesen Fachbüchern.
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