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den Multimediaplayern
1. Westentaschenvideothek
2. Einsatzzweck
3. Speicher
4. Display
5. Größe und Gewicht
6. Bild- und Videoformate
7. Kompatibilität
8. Akkulaufzeit
9. Extras
Westentaschenvideothek
Logische Weiterentwicklung der MP3-Player oder technisches Spielzeug? Multimediaplayer
mögen manch einem als Spielerei erscheinen, sind aber ungemein praktisch. Sie
vereinen MP3-Player und Videokassette, sind gleichzeitig digitales Fotoalbum
und auch mobile Festplatte.
Mit Ihnen hat man nicht nur die gesamte Musiksammlung unterwegs parat, sondern
auch alle jemals geschossenen Digitalfotos. Mit entsprechend großer Festplatte
kann man zusätzlich noch seine Lieblingsfilme mit sich herumtragen, um sie im
Wochenendhaus, bei Freunden oder sogar per integriertem Display in der Bahn
anzusehen.
Für zuhause und Büro geeignet
Ein Multimediaplayer eignet sich für Familien gleichermaßen wie für die Geschäftswelt.
Familien hilft er nicht nur, Erinnerungen zu speichern, er kann dank Videofunktion
auch wunderbar den Nachwuchs auf langen Autofahrten beschäftigen. Im Beruf spielt
solch ein Gerät neben den Musik- und Videofähigkeiten vor allem seine große
Stärke als kleine flinke portable Festplatte aus. Grund: Der Player lässt sich
unkompliziert an jeden PC anschießen und für den Datenaustausch ganz normaler
PC-Daten verwenden.
Es eignen sich allerdings nicht alle angebotenen Player gleichermaßen gut für
die beschriebenen Einsatzzwecke. Einige haben ihre Stärken im Videobereich,
andere als Fotoalbum und wieder andere dienen als riesiger multimedialer Datencontainer.
Wer seine Bedürfnisse genau eingrenzt, findet schnell den passenden Partner.
Wir helfen Ihnen mit den folgenden Kapiteln bei der Entscheidung. (pr)
Einsatzzweck
Zunächst einmal sollte man die Frage klären, wozu man einen Multimediaplayer
einsetzen möchte. Soll er hauptsächlich als Bilderspeicher dienen, reicht bereits
ein Modell mit moderater Festplattengröße. Für einen portablen Videoplayer,
der auch als Rekorder genutzt werden soll, braucht es schon eine ausgewachsene
Platte. Um die gesamte digitale Videothek oder auch das Backup des PCs zu verstauen,
ist demgegenüber ein sehr großer Speicher nötig.
Zudem muss man sich die Frage stellen, ob man unterwegs per integriertem Display
auf die Daten zugreifen können will, oder ob es reicht, Bilder und Videos zu
transportieren und via externem Monitor ansehen zu können.
Speicher
Manche Modelle sind nicht mit einer Festplatte ausgerüstet, sondern lediglich
mit Flashspeicher, wie auch viele MP3-Spieler. Diese Speicherart ist zwar absolut
unempfindlich gegenüber Stößen, jedoch sehr begrenzt in der Speichermenge. Ihre
Kapazität liegt meist unter fünf Gigabyte. Dieser lässt sich oft zwar durch
zusätzliche Speicherkarten erhöhen, bietet jedoch auch dann nicht ausreichend
Platz für tausende Fotos plus Videofilme. Zudem schlagen zusätzliche Speicherchips
Extralöcher in die Kasse.
Player mit Flashspeicher
Multimediaplayer mit Flashspeicher eignen sich somit hauptsächlich zum Speichern
und Transportieren von Fotos und Musik. Beide Datentypen benötigen deutlich
weniger Speicherplatz als Videofilme. Trotzdem kann es bei geringem Fassungsvermögen
vorkommen, dass nicht die komplette Foto- und Musiksammlung Platz finden. Wer
jedoch beides stets dabei haben möchte, sollte auf seinem PC kontrollieren,
wie viel Speicher für die Sammlungen nötig sind und bei der Auswahl des Players
zusätzlich noch eine Reserve für künftige Fotos und Musik mit einkalkulieren.
Festplattenplayer
Deutlich mehr Daten finden auf Playern mit Minifestplatten Platz. Hier trifft
man auf die gleichen Festplattentypen wie auch in MP3-Playern, nämlich solchen
mit 1,8 Zoll und solchen mit 2,5 Zoll Format. Die kleinen Typen sind moderner;
sie sind leichter und kommen bei Stößen nicht so schnell aus dem Tritt wie die
größeren Versionen.
Die Speicherkapazität der Festplatte ist abhängig vom Einsatz - und vom Geldbeutel.
Günstiger sind Player mit geringerem Fassungsvermögen von beispielsweise 20
Gigabyte. Das reicht bereits für etwa 30 Stunden Video, 330 Stunden Musik oder
etwa 20.000 Fotos. Diese Zahlenangaben sind aber abhängig von der Dateigröße
und dem jeweiligen Kompressionsgrad. Bei Videos sollte man zudem berücksichtigen,
dass diese nicht die volle vom Fernseher bekannte TV-Auflösung verwenden, sondern
nur ein Viertel oder noch weniger Auflösung darstellen, was den Dateiumfang
und auch die Bildqualität verringert.
Zwitter
Bei der Kapazität moderner Minifestplatten ist bei etwa 80 Gigabyte die Grenze
erreicht. Auch wenn das für ahnsehnliche Film- und Fotosammlungen reicht, mag
es nicht alle Ansprüche befriedigen. Wer nicht unbedingt unterwegs seine Daten
betrachten können muss, kann auf eine weitere Gattung mit deutlich mehr Speicherkapazität
ausweichen: externe Festplatten.
Einige Hersteller haben den externen Speicher soweit aufgewertet, dass sich
die Gehäuse direkt an Fernseher, Beamer oder Hifi-Anlage anschließen lassen.
Per integriertem Betriebssystem und zweifarbigem Minidisplay, kann man auf die
Daten zugreifen und diese ohne PC ausgeben. Weil man hier auf gewöhnliche Desktop-
und auch Notebookfestplatten setzt, ist die Speicherkapazität deutlich höher;
mehrere hundert Gigabyte stellen Topmodelle zur Verfügung.
Da es sich aber im Prinzip nur um externe Festplatten handelt, haben sie auch
Nachteile. Dazu zählt das bereits erwähnte fehlende Farbdisplay. Zudem fehlt
ihnen meist der Akkustrom, so dass man nur via Fernseher oder PC Zugriff auf
die Daten bekommt und sie unterwegs auch nicht als MP3-Player verwenden kann.
Kommt eine Desktop-Festplatte zum Einsatz, sind die Geräte überdies so groß,
dass sie nicht mehr in der Jackentasche Platz finden.
Steckplatz für Speicherchips
Ein Steckplatz für Speicherchips ist ungemein praktisch. Über ihn kann man leicht
und unkompliziert den Chipinhalt der Digitalkamera in den Player kopieren. Wenn
man den Multimediaplayer sowieso dabei hat, braucht man für die Kamera somit
nicht in weiteren Speicher zu investieren. Hierfür eignen sich grundsätzlich
auch die zuvor beschriebenen externen Festplatten, da das Kopieren meist einfach
auf Knopfdruck geschieht und man die Fotos über das Kameradisplay betrachten
kann.
Display
Damit der Videospaß unterwegs nicht zum Mäusekino gerät, sind ein ausreichend
großes Display und eine möglichst hohe Auflösung wichtig. Viele portable Player
besitzen Bildanzeigen mit 3,5 Zoll Diagonale. Das entspricht knapp 9 Zentimeter
bei Kantenlängen von zirka 7,5 mal 5 Zentimetern und sollte eigentlich als Untergrenze
gelten. Mit kleineren Diagonalen von beispielsweise 2,5 Zoll (knapp 6,5 Zentimeter)
vergeht schnell der Spaß, zumindest wenn man einen kompletten Film betrachten
möchte. Für eine Kurzübersicht über Fotos ist auch dieses Format noch ausreichend.
Grundsätzlich gilt: je größer das Display, desto besser. Jedoch hat dieser Grundsatz
auch eine Kehrseite. So bedingen große Anzeigen ein entsprechend größeres Gehäuse,
was den Player unhandlicher und meist auch schwerer macht. Zudem sind die Bildschirme
Großverbraucher beim ständig knappen Strom. Folglich gilt: je größer der Schirm,
desto kürzer in der Regel die Akkulaufzeit.
Alternative OLED
Meist kommen heute noch LCD-Displays zum Einsatz. Einige Hersteller setzen aber
bereits auf eine neuere Technik: OLED. Das Kürzel steht für "Organic Light Emitting
Devices" und gibt an, dass im Display organische Komponenten eingesetzt werden,
die Licht abgeben, sobald elektronische Spannung angelegt wird. Dadurch muss
das Display nicht wertvollen Akkustrom von der Batterie für die Beleuchtung
abzwacken, sondern benötigt deutlich weniger Energie. Obendrein leuchten OLED-Displays
heller, bieten einen höheren Kontrast, breiteren Betrachtungswinkel und reagieren
deutlich schneller als LCDs. Sie haben allerdings auch einen Nachteil: kürzere
Lebenserwartung. So schaffen manche nur 5000 Stunden, was aber immerhin über
200 Tage Dauerbetrieb bedeutet und bei normalem Einsatz für mehrere Jahre reichen
sollte.
Auflösung
Neben Art und Größe des Displays ist die Auflösung entscheidend mitverantwortlich
für die Qualität der Bilder. So sind bei höherer Auflösung mehr Details sichtbar
und das Bild wirkt dadurch schärfer und brillanter. Als Untergrenze sollten
320 mal 240 Pixel gelten, wie sie Geräte der breiten Mittelklasse bieten. Geringere
Auflösungen sind nicht guten Gewissens zu empfehlen, da das Bild dann fummelig
wird und das Betrachten wenig Spaß macht. Besonders gute Bilder kann man von
Top-Modellen mit 640 mal 480 Pixel (VGA-Auflösung) erwarten.
Größe und Gewicht
Ein Multimediaplayer soll transportabel sein. Je kleiner und leichter er ist,
desto einfacher kann man ihn mit sich herumtragen, ohne dass er als Last empfunden
wird. Ein 200 Gramm schweres Gerät lässt sich beispielsweise auch in der Jackentasche
verwahren, wohingegen ein 500-Gramm-Brocken besser im Rucksack oder Aktenkoffer
verschwindet.
Leichtgewichte haben allerdings auch Nachteile. Um das geringe Gewicht erreichen
zu können, müssen die Hersteller auf eine harte schützende Metallschale verzichten.
Sie rüsten den Player stattdessen mit Kunststoffgehäuse aus, das bei einem Sturz
leicht Schaden nimmt. Zudem greifen sie zu leichten Akkus, die dadurch automatisch
schwächer sind und weniger lange durchhalten. Zu guter Letzt führt der Gewichstkampf
auch zu kleineren Gehäusen und damit zu geringeren Bildschirmdiagonalen, was
den Filmspaß trüben kann. Es gilt also, einen guten Kompromiss zwischen Ausstattung,
Leistung und Gewicht zu finden.
Anschlüsse
Für Datenaustausch mit dem PC besitzen fast alle Multimediaplayer eine USB-2.0-Schnittstelle
und das ist gut so. Denn über den langsamen USB-1.1-Standard ließen sich die
großen Datenmengen nur quälend langsam transportieren. Eine mögliche Alternative
zu USB 2.0 wäre ein Firewire-Port, der in etwa die gleiche Übertragungsgeschwindigkeit
bietet.
Nach dem Anschluss an den PC, sollte das Betriebssystem den Player automatisch
erkennen und als weitere Festplatte anzeigen. Dies ist leider nicht immer der
Fall. Einige Player erfordern eine besondere Software zum Datenaustausch, die
man zunächst installieren und dann ständig verwenden muss. Somit wäre es unmöglich,
den Player mal eben bei einem Bekannten an den Computer anzuschließen, um Daten
zu überspielen.
USB-Host
Wer unterwegs seine Digitalkamera anschließen möchte und die Bilder direkt in
den Player kopieren will, sollte darauf achten, dass es sich beim USB-Port um
einen Host-Anschluss handelt. Denn nur dann kann der Player die Steuerung der
Kamera übernehmen und sie zum Kopieren der Daten veranlassen. Manche Hersteller,
zum Beispiel Apple, bieten einen Adapter an, der den Anschluss um die Host-Fähigkeit
erweitert.
Einige Multimediaplayer können auch Film und Musik aufnehmen und digitalisieren.
Sie besitzen dazu entsprechende Eingänge. Um beides auch wieder an externen
Geräten wiedergeben zu können, sollten auch entsprechende Ausgänge vorhanden
sein. Ein besonderes Plus wäre in diesem Fall ein digitaler Audioausgang, da
dieser die Musik ohne Qualitätsverlust übertragen könnte, was dem Klang zugute
käme. Für unterwegs ist ein Kopfhörerausgang wichtig.
Bild- und Videoformate
Je mehr Formate der Player erkennt, umso so flexibler lässt er sich einsetzen,
ohne langwierig Bilder und Videos umkodieren zu müssen. Das wäre nicht nur umständlich,
es würde auch Zeit kosten und häufig die Qualität verschlechtern. Grundsätzlich
sollte sich ein Player auf das JPEG-Format für Bilder, MP3 und WMA für Musik
und MPEG 4 für Videos verstehen. Auf MPEG 4 basieren auch die Formate DivX und
XviD. Vorteilhaft für den Videobetrieb wären weiterhin WMV, das Microsoft benutzt,
MPEG 2, wie von der DVD bekannt sowie MPEG 1, das bei Video-CDs Verwendung findet.
Mediaplayer, die mit Windowssystem arbeiten (siehe nächstes Kapitel), akzeptieren
nur das WMV-Format. MPEG-4-Filme müssen also zwangsläufig umkodiert werden,
was viel Zeit in Anspruch nimmt und der Bildqualität schadet. Damit die Umwandlung
nicht zuviel Aufwand macht, sollte sie auf jeden Fall automatisch stattfinden,
während die Daten ins Gerät kopiert werden.
Wiedergabe am Fernseher
Für die Wiedergabe am Fernseher ist die Video-Auflösung wichtig. Kaum ein Gerät
arbeitet mit der am TV üblichen PAL-Auflösung (576 mal 720 Pixel). Die meisten
bieten gerade mal ein Viertel davon, einige sogar noch weniger. Somit muss das
Bild für die TV-Darstellung interpoliert werden, was bei Viertel-PAL-Auflösung
jedoch recht gut klappt. Das bedeutet, die Videos haben am Fernseher eine etwas
schlechtere Qualität als das Fernsehprogramm. Achten Sie deshalb darauf, dass
die Player möglichst 360 mal 288 Pixel (Viertel-PAL) bieten. Gerade noch akzeptabel
sind 320 mal 240 Pixel, darunter sollten Sie für die Darstellung am Fernseher
möglichst nicht gehen.
Kompatibilität
Neben einer großen Formatvielfalt ist auch der Einsatzzweck wichtig. Möchte
man hauptsächlich selbst gedrehte Videos und selbst digitalisierte Musik wiedergeben
können, kann man seinen Wünschen freien Lauf bei der Geräteauswahl lassen. Geht
es aber darum, per Internet gekaufte Filme und Musik abspielen zu können, gelten
andere Regeln. Für diesen Einsatz müssen nicht nur die verwendeten Formate übereinstimmen,
der Player muss auch noch in der Lage sein, mit den benutzten Kopierschutzmechanismen
umgehen zu können.
Digitale Rechteverwaltung
Je nachdem, wo man seine Daten kaufen möchte, gelten andere Formate als Standards,
die meist auch nicht untereinander kompatibel sind. Wer beispielsweise mit einem
iPod Photo von Apple liebäugelt, legt sich mit dessen Kauf auf dass AAC-Format
und den Apple-iTunes-Shop fest. Videos lassen sich hier nicht kaufen, nur Musik.
Allerdings spielen die iPod-Photo-Geräte auch keine Videos ab, sondern können
maximal Digitalfotos anzeigen. Wer einen iPod hat, kann keine Daten abspielen,
die per Microsoft-DRM (Digital Rights Management - digitale Rechteverwaltung)
geschützt sind, sowie entsprechend DRM-kompatible Spieler nicht mit iTunes zurecht
kommen.
Mit Microsofts DRM können Multimediaplayer umgehen, die mit Software aus dem
gleichen Hause, nämlich dem Personal Media Center (PMC), arbeiten. Sie werden
auf dem PC vom Windows Media Player 10 erkannt und unterstützt. Der Austausch
der Daten findet ausschließlich per Windows Media Player statt. Da die digitale
Rechteverwaltung das WMV-Format voraussetzt, muss man jedoch auf das qualitativ
bessere MPEG 4 und somit auch auf DivX verzichten oder entsprechend kodierte
Filme jedes Mal mit Qualitätsverlust umwandeln.
Akkulaufzeit
Große hintergrundbeleuchtete Displays brauchen viel Strom. Daher sind kräftige
Akkus ein Muss für alle, die gerne unterwegs ihre Filme ansehen und von der
Steckdose unabhängig sein möchten. Zwei Filme, oder gut drei Stunden Dauerbetrieb,
sollte ein Player verkraften können. Besser wäre natürlich, wenn die Kraftreserven
so groß sind, dass man weitere Videos gucken oder auch noch Musik hören könnte.
Entscheidend ist jedoch der geplante Einsatz. Wer nie länger als drei Stunden
Zug fährt, kommt mit normaler Akkuleistung aus. Für deutlich längeren Einsatz
sollte man jedoch nach Geräten mit kräftigem Akku Ausschau halten oder Wert
darauf legen, dass man die Batterie austauschen kann, was leider nicht immer
geht. Kräftige Akkus, drücken allerdings auf das Gewicht. Wer auf Lithium-Ionen-Technik
setzt, bekommt starke Kraftspeicher, die - relativ zur Leistung - wenig wiegen
und zudem nicht dem gefürchteten Memory-Effekt unterworfen sind.
Statt ein sehr kleines Display zum Strom sparen zu wählen, sollte man lieber
nach einem genügsamen OLED-Display Ausschau halten.
Extras
Einige Multimediaplayer haben so manches pfiffige Extra auf Lager, das sich
durchaus kaufentscheidend auswirken kann. So kann man Geräte mit großem Display
und einer Dockingstation oftmals als digitalen Bilderrahmen verwenden. Eine
integrierte Diashow-Software sorgt für Abwechslung bei der Anzeige.
Manche können sogar mit oder ohne Dockingstation als digitaler Videorekorder
arbeiten. So können sie entweder das Fernsehbild oder Filme aus der Digitalkamera
mitschneiden. Hier gilt es aber zu beachten, dass die im Player aufgezeichneten
Filme qualitativ meist schlechter sind als die, die der PC kodiert hat. Grund:
Für das Kodieren von MPEG ist enorme Rechenleistung nötig, die selbst kräftige
PCs stark unter Beschlag nehmen, da können die schwächeren Prozessoren in den
Tragbaren nicht mithalten. Musik lässt sich demgegenüber in hoher Qualität mit
entsprechend ausgerüsteten Playern aufzeichnen.
Eine integrierte Digicam macht den Player gleichzeitig zum Fotoapparat und erspart
das Herumtragen eines weiteren Gerätes. Oft ist jedoch die technische Leistung
nicht mit der ausgewachsener Digicams vergleichbar. Bessere Bilder und höhere
Leistung versprechen aufsteckbare Kameras. Jedoch machen diese den Player etwas
unhandlicher. Zudem muss man sie stets getrennt mit dabei haben. Mehr Informationen
zur Qualität von Digicams finden Sie in
dieser Kaufberatung.
Per eingebauten Radio kann man auch unterwegs schnell die Nachrichten abhören.
Hierfür können auch ins Gehäuse integrierte Lautsprecher nützlich sein. Allerdings
bieten diese meist nur minderwertigen Klang. Filmen und Musik lauscht man besser
mit Kopfhörern.
Für den Einsatz im Auto bieten sich Adapter an, welche die Stromversorgung über
einen Zigarettenanzünder gewährleisten. Idealerweise liegt solch einer einem
Player bereits bei. Praktisch ist auch ein Adapter für das Kassettenfach des
Autoradios, über den der Ton über die Autolautsprecher wiedergegeben werden
kann.
Weiterhin nützlich sind eine Fernbedienung und auch Organizerfunktionen wie
eine Adressverwaltung, ein Kalender und eine ToDo-Liste. Wer nicht mehr Informationen
unterwegs benötigt, ersetzt mit solch einem Multimediaplayer auch gleich einen
PDA. (Taschencomputer).
Mehr Informationen zu Computern und Peripherie finden Sie in unserer Bücherecke.
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