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1. Telefonieren und mehr
2. Handys kosten nicht ein Euro
3. Gehäuseform
4. Bedienung und Größe
5. Gewicht
6. Display
7. Digitalkamera
8. Kurzmitteilungen
9. Musik
10. Klingeltöne
11. Spiele und Programme
12. Komfort
13. Einsatzgebiet
14. Datenaustausch per Mobilnetz
15. Lokaler Datenaustausch
16. Handy als Organizer
17. Smartphones
18. Batterielaufzeit
19. Strahlung
20. Verwendung im Auto
21. Bücher
Direkt zu den Mobiltelefonen
Telefonieren und mehr
"Handlich", "griffig" oder "praktisch", das sind die eigentlichen Bedeutungen
des englischen Wortes "handy". In Deutschland verknüpft jeder dieses Wort automatisch
mit Mobiltelefonen, ganz einfach weil sie eben, praktisch und handlich sind.
Doch Handys sind noch viel mehr als praktisch und handlich. Sie machen ortsunabhängig,
da jeder überall erreichbar ist, inzwischen sogar von fast jedem Ort der Welt
per Handy Zugriff auf das größte Archiv - das Internet - hat und weil es zudem
mehr und mehr den Terminkalender sowie das Pocketgame ersetzt.
Aufgrund der immer größer werdenden Leistungsfähigkeit der Geräte, die mit immer
mehr Features vollgestopft sind, findet manch einer die Auswahl eines neuen
Mobiltelefons sehr beschwerlich. Worauf soll man beim Kauf achten? Welche Ausstattung
ist wichtig und was bedeuten die vielen Fachbegriffe und Abkürzungen?
In den folgenden Kapiteln erfahren Sie alles Wichtige für die Wahl eines neuen
Handys. (pr)
Handys kosten nicht ein Euro
Man könnte leicht dem Irrglauben unterliegen, dass Handys fast nichts kosten.
Denn Zeitungen und Webseiten sind voll mit Angeboten, in denen Mobiltelefone
fast gratis angeboten werden. Selbst Top-Modelle mit neuester Technik kosten
oft nicht mehr als ein Kinobesuch.
Doch das Bild täuscht. Es sind die Mobilfunkanbieter, die die Telefonpreise
subventionieren, um neue Kunden zu locken, beziehungsweise vorhandene Kunden
bei Vertragsende weiter an die Gesellschaft zu binden. Sie übernehmen den Großteil
der Handykosten und binden den Kunden gleichzeitig durch lange Vertragslaufzeiten
- meist über zwei Jahre - an das Unternehmen. In dieser Zeit spülen hohe monatliche
Grundkosten für den Mobilfunkvertrag die Handysubvention plus zusätzlichen Gewinn
in die Kasse zurück. Anders ausgedrückt: die gesparten Handykosten zahlt man
Monat für Monat mit der Grundgebühr zurück. Ohne diese Subvention könnten die
Mobilfunkkosten deutlich niedriger ausfallen.
SIM-Lock
Um die Kundenbindung weiter zu verstärken, greifen die Mobilfunkunternehmen
noch zu einem anderen Mittel, dem SIM-Lock. Hier wird das Handy so eingestellt,
dass es sich nur mit der Telefonkarte des jeweiligen Anbieters benutzen lässt.
Möchte man eine andere Karte einsetzen, muss man die Sperre gegen eine hohe
Gebühr entfernen lassen.
Dieses Geschäftsgebaren kann man sich aber auch zu Nutze machen. Wenn man nämlich
schon ein Handy hat und nur einen Mobilfunkvertrag abschließen möchte, kann
man durch geschickte Verhandlungen bares Geld sparen. So bekommt man beispielsweise
eine Gutschrift, die man abtelefonieren kann oder einen Gebührenerlass.
Vorteile im Fachhandel
Wer sich also sein Handy im Fachhandel kauft, verzichtet auf restriktive Vertragsklauseln
und hat eine gute Verhandlungsposition bei Abschluss eines Mobilfunkvertrages.
Obendrein hat man eine deutlich größere Auswahl an Geräten, denn die Mobilfunkfirmen
bieten immer nur wenige Geräte an, die sie durch Abnahme großer Stückzahl günstiger
von den Herstellern bekommen. Die zunächst höheren Anschaffungskosten im Fachhandel
machen geschickte Verhandlungen schnell wieder wett.
Wer sich für ein günstiges Einstiegshandy für weniger als hundert Euro entscheidet,
kann sogar Gewinn machen, denn der Preisnachlass bei den Mobilfunkunternehmen
ist in der Regel höher. Ideale Voraussetzungen für das Zweithandy oder eine
maue Haushaltskasse.
Gehäuseform
Lässt man sich bei der Handywahl zunächst einmal von den Wünschen und weniger
vom Geld leiten, ist für viele das Aussehen und damit das Gehäuse des Mobiltelefons
wichtig. Ob Klapp-, Schiebe- oder Standardgehäuse, ist eine Frage, die der Geschmack
entscheiden muss. Gleiches gilt für die Antenne: ins Gehäuse integriert oder
extern und dafür abstehend. Hier sollte nicht nur der Geschmack entscheiden,
sondern auch die Empfangsqualität des Gebietes, in dem man sich zumeist aufhält.
Denn externe Antennen verfügen in der Regel über eine bessere Empfangsqualität.
Weiterer Unterschied ist das Material, aus dem das Gehäuse besteht. Ist es dünn
und empfindlich, dann platzt es womöglich beim ersten Sturz auf den Boden. Auch
ein harter Schlüsselbund oder eine enge Hosentasche können dem Gehäuse zusetzen.
Wer sich darüber keine Gedanken machen möchte, greift zu einem besonders stoßgesicherten
Handy. Diesem macht es auch nichts aus, wenn man mal bei strömendem Regen mit
ihm telefonieren muss.
Statt zu einem Outdoor-Handy zu greifen, weil einem das Telefon hin und wieder
aus der Tasche fällt, kann man auch ein Modell wählen, bei dem man leicht die
Gehäuseschalen wechseln kann. Geht mal etwas kaputt, kann man hier wenigstens
für einige Euros schnell ein neues Gehäuse bekommen.
Bedienung und Größe
Neben den genannten Faktoren spielen auch Größe und Gewicht eine Rolle. Viele
Hersteller haben inzwischen der ständigen Verkleinerung der Geräte abgeschworen,
da diese immer schwerer zu bedienen sind. Stattdessen besinnen sie sich mehr
auf intuitive und intelligente Bedienung.
Joystick
Hauptsteuerelement ist bei vielen Handys ein Minijoystick. Zentral unter dem
Display platziert, steuert man mit seiner Hilfe und nur einem Daumen durch sämtliche
Menüs. Ein leichter Druck auf den Stick löst jeweils die gewünschte Funktion
aus. Wer sich einmal an den Joystick gewöhnt hat, möchte ihn nicht mehr missen,
auch wenn es zu Beginn etwas Eingewöhnungszeit bedarf.
Jog-Dial
Eine ähnlich praktische Hilfe bietet das Jog-Dial. Das ist ein kleines Rädchen,
ähnlich dem einer PC-Maus, das am seitlichen Gehäuserand neben dem Display angebracht
ist. Das Jog-Dial lässt sich ebenfalls mit einer Hand bedienen, auch hier löst
ein leichter Druck die Funktion aus.
Minitastatur
Eine weitere Besonderheit stellen Minitastaturen dar, die ähnlich wie eine PC-Tastatur
aufgebaut sind. Sie kommen meist durch einen Klapp- oder Drehmechanismus zum
Vorschein. Auf ihnen tippt man mit beiden Daumen statt mit allen zehn Fingern.
Diese Modelle eignen sich besonders für fleißige SMS-Schreiber.
Gewicht
Das Gros der Handymodelle wiegt etwa zwischen 90 und 110 Gramm und somit weniger
als ein normal gefülltes Portmonee. Es lässt sich problemlos, ohne zu stören,
in der Hosen- oder Jackentasche tragen. Besonders umfangreich ausgestattete
Modelle bringen es aber zuweilen auch noch auf deutlich mehr Gewicht. Mit 150
bis 200 Gramm empfindet man sie in der Hemdtasche bereits als Belastung. Fliegengewichte
bringen demgegenüber nur 60 Gramm auf die Waage.
Es gilt also abzuwägen, welchen Funktionsumfang man beim Mobiltelefon benötigt
und wie viel Gewicht man im Gegenzug akzeptieren will. Für die lockere Strandbekleidung
sind Geräte mit über 100 Gramm schnell eine Belastung, wohingegen es dem Aktenkoffer
egal ist, wenn das Telefon satte 180 Gramm auf die Waage bringt.
Display
Relativ großen Einfluss auf die Bedienung hat das Display. So hat ein großes
Display deutliche Vorteile: es erhöht die Übersicht bei Texten, erleichtert
die Navigation durch die Menüs und es kann mehr Details bei Fotos und Bildern
darstellen.
Schwarzweiß spart Strom
Wer keine Kamera am Gerät möchte, kann guten Gewissens ein Handy mit Schwarzweiß-Display
wählen. Denn diese bieten einen hohen Kontrast, was gut für die Lesbarkeit von
Texten ist. Zudem sind sie auch ohne Hintergrundbeleuchtung bei Tageslicht gut
ablesbar. Obendrein verbrauchen Sie deutlich weniger Strom als Farbdisplays
und verhelfen dem Akku somit zu längerer Laufzeit.
Farbdisplay wichtig für Kamerafunktion
Ein Farbdisplay ist demgegenüber Voraussetzung für ein Kamerahandy. Wer will
schon Fotos in schwarzweiß betrachten? Allerdings ist Farbe allein nicht das
einzige Kriterium. Entscheidend ist vor allem, wie viele unterschiedliche Farbnuancen
das Display darstellen kann, damit Fotos auch gut aussehen. Bei nur 4096 Farben
wirken Fotos wenig natürlich. Vor allem Farbübergänge und -verläufe machen dies
durch störende Punkte und Kanten schnell deutlich. Erst mit mehr als 65.000
Farben macht das Betrachten von Fotos Spaß.
Weiterhin vorteilhaft ist es, wenn es sich um ein TFT-Display handelt, wie es
auch bei flachen PC-Monitoren eingesetzt wird. Seine Leuchtkraft stellt die
Bilder mit kräftigen und natürlich wirkenden Farben dar. Allerdings haben sie
den Nachteil, dass sie ohne Hintergrundbeleuchtung selbst bei Tageslicht nur
schwer ablesbar sind.
Digitalkamera
Mobiltelefone mit integrierter Kamera laufen solchen ohne inzwischen den Rang
ab. Es wird zunehmend schwerer ein gut ausgestattetes Modell ohne Digicam zu
finden. Wer mit dem Telefon gar nicht fotografieren möchte, muss oft trotzdem
eine Kamera in Kauf nehmen. Das ist aber nicht unbedingt nachteilig. Denn schon
nach kurzer Zeit lernt man den Mehrwert zu schätzen.
Praktisch für optische Merkhilfen
Zwar ist die Bildqualität (noch) nicht so hoch, dass man die vollwertige Digicam
zu Hause lassen kann, aber sie ist allemal ausreichend, um Schnappschüsse oder
manchmal auch kurze Videosequenzen witziger Momente zu machen oder bildliche
Denkzettel zu generieren. Wer sich beispielsweise beim Gebrauchtwagenkauf oder
auch im Elektromarkt eine Übersicht über Preis und Ausstattung verschiedener
Modelle machen möchte, schießt schnell einige Bilder von Objekt und Preisschild.
Im Nachhinein fällt die Erinnerung und damit die Kaufentscheidung einiges leichter.
Auflösung
Möchte man die Bilder zu Hause in den PC übertragen, ist es wichtig, dass die
Auflösung der Bilder deutlich größer als das Handydisplay ist. Für die genannte
Notizzettelfunktion sollten die Bilder mindestens VGA-Auflösung bieten, also
640 mal 480 Pixel. Eine Zoomfunktion ist nicht so wichtig, da es für Mobiltelefone
bisher nur Objektive gibt, die Digitalzoom, nicht aber optisches Zoom erlauben.
Somit wird das Bild nur größer gerechnet und nicht wirklich an den Betrachter
herangeholt. Das geht leider auf Kosten der Bildqualität.
Speicher
Um mehr als nur eine handvoll Bilder speichern zu können, benötigt das Telefon
ausreichend Speicher, entweder integriert oder per externem Speicher. Dazu ist
dann ein Steckplatz nötig, in den Speicherkarten eingesetzt werden können. Bei
den relativ geringen Bildauflösungen der "Handycams" reichen bereits kleine
Speicher für viele Bilder aus. Bei VGA-Auflösung kann man pro Bild etwa 30 bis
40 Kilobyte Speicherplatz veranschlagen, also immerhin zwischen 24 und 36 Bilder
pro Megabyte.
Tipp: Für etwas ältere Geräte ohne Kamera kann man zuweilen eine Digicam
zum Aufstecken kaufen. Sie sind kaum größer als eine Streichholzschachtel und
sind direkt nach dem Andocken einsatzbereit.
Weitere Informationen zu Bildern und Digitalkameras finden Sie in der Kaufberatung
Digitalkameras
Kurzmitteilungen
Eigentlich ist ein Handy ja zum Telefonieren gedacht, doch haben sich kurze
Textmitteilungen längst als kostengünstige Alternative etabliert, um schnell
ein paar Grüße an andere Mobiltelefone zu verschicken. Auch Fotos und kurze
Videosequenzen lassen sich inzwischen versenden. Sie sind schneller und persönlicher
als eine Postkarte vom Urlaubsort und daher ebenfalls sehr populär.
Eingabehilfen
Damit man beim Verfassen einer SMS (Short Message Service) die Tasten nicht
mehrfach drücken muss, um einen bestimmten Buchstaben zu erzeugen, gehört heute
eine Eingabehilfe wie "T9" oder "iTap" zum Standard. Diese Funktionen erkennen,
welches Wort der Anwender schreiben möchte und nehmen ihm einen Großteil der
Tipperei ab. Sie sind lernfähig. Das heißt, erkennen sie das getippte Wort nicht,
kann man es in eine Datenbank eintragen, so dass die Eingabe fortan korrekt
interpretiert wird.
In der Regel besteht eine Kurzmitteilung aus 160 Zeichen. Wer sich nicht so
kurz fassen möchte, benötigt ein Handy, das die Nachricht automatisch in mehrere
Mitteilungen aufteilt und gebündelt verschickt. Für den Empfang solcher extralangen
Texte ist es vorteilhaft, wenn das Handy diese automatisch zusammenfügt, so
dass man nicht für jeden Nachrichtenteil eine SMS aufrufen muss.
Multimedia-Mitteilungen
Einen Schritt weiter geht der EMS, der "Enhanced Messaging Service". Mit ihm
ist es möglich, kleine schwarzweiße Animationen, Bilder und auch Sounds an die
Mitteilung anzufügen. In eingeschränktem Umfang können Handys mit EMS-Funktionalität
auch Multimedia-Nachrichten (MMS -> Multimedia Service) empfangen. Allerdings
werden sie Bilder immer nur ohne Farbe anzeigen können.
Handys mit Farbdisplay sind meist in der Lage MMS zu versenden. Sie übertragen
neben dem Text auch bunte Bilder und Animationen oder eigene Fotos, falls das
Handy über eine integrierte Digicam verfügt. Einige sind sogar in der Lage,
kurze Videosequenzen zu verschicken. Für eine MMS fallen allerdings höhere Übertragungskosten
an als für eine reine Textmitteilung.
Handykonfiguration
In der Regel sind die notwendigen Einstellungen für den Versand von SMS und
MMS bereits auf der Telefonkarte gespeichert. Falls nicht, bieten die Mobilfunkanbieter
für gängige Handymodelle den Versand von so genannten Konfigurationsnachrichten
über deren Webseite an. Ruft man eine solche Mitteilung auf dem Handy auf, werden
alle notwendigen Einstellungen automatisch vorgenommen. Wer allerdings ein exotisches
Handy verwendet, muss sich gegebenenfalls durch die Menüs hangeln und sämtliche
Einträge per Hand vornehmen.
Musik
Manche Handys sind längst mehr als reine Kommunikationsgeräte, sie übernehmen
zusätzlich die Rolle eines Unterhalters. Dabei konkurrieren Sie mit Mp3-Player,
Radio und sogar dem Gameboy. Besonders hohe Anforderungen stellt der Betrieb
als MP3-Player. Zunächst muss das Telefon über viel Speicher und möglichst auch
über einen Erweiterungssteckplatz für Speicherkarten verfügen. Andernfalls ist
der Musikspaß schon nach kurzer Zeit verflogen.
Ohne Speicher kommt ein integriertes Radio aus, dafür muss man mit Empfangsproblemen
in der U-Bahn, in den Bergen und beim Joggen im Wald rechnen. Praktisch ist,
wenn man das Radio über die Freisprechfunktion des Telefons nutzen kann. So
kann man Nachrichten verfolgen während das Telefon auf dem Tisch liegt. Die
Tonqualität ist dabei zwar nur mäßig, zum Mitverfolgen der Ereignisse aber vollkommen
ausreichend.
Klangqualität
Etwas besser ist der Sound bei Telefonen, die über Stereolautsprecher verfügen.
Doch auch hier darf man keine Wunder erwarten. Insgesamt kann man sagen, dass
die Klangqualität - auch beim Telefongespräch - bei größeren Handys meist besser
ist als bei sehr kleinen. Denn Lautsprecher und Mikrofon büßen bei der Miniaturisierung
relativ viel Qualität ein.
Wenn man Musik über Kopfhörer hören möchte, sollten diese über ein integriertes
Headset verfügen und somit gleichzeitig als portable Freisprecheinheit nutzbar
sein. So verpasst man keinen Anruf und erspart sich auch ein weiteres Kabel
und den damit verbundenen Kabelsalat.
Lässt sich der Mp3-Player oder die Radiofunktion zudem mit einer integrierten
Weckfunktion kombinieren, ersetzt das Telefon auch noch den Radiowecker.
Klingeltöne
Kaum jemand möchte noch mit einem Standardklingeln auf einen Anruf oder eine
Textmittelung aufmerksam gemacht werden. Das Fiepen und Quieken der ersten Handygenerationen
gilt inzwischen als langweilig. Heute soll es nach Musik klingen. Damit unser
Ohr das auch so wahrnimmt, sind mehrstimmige - so genannte polyphone - Klingeltöne
Voraussetzung. Vier gleichzeitig spielbare Töne sind allerdings recht wenig,
richtig gut klingt es erst, wenn mehr als 16 Klangnuancen zugleich spielbar
sind. Besonders gut klingt es bei so genannten Realtone-Handys. Diese spielen
die Musik in vergleichbarer Qualität wie sie MP3-Sound bietet.
Wer über ein Datenkabel oder drahtlosen Kontakt zum PC verfügt, kann zudem eigene
Klingeltöne erstellen und muss nicht stets zu kostspieligen Downloads von Klingeltonanbietern
greifen. Das benötigte Dateiformat für die Klangdateien beschreiben die Hersteller
im Handbuch oder auf deren Webseite. Falls man dort nicht fündig wird, helfen
meist einschlägige Webforen weiter.
Tipp: Einige Handys können sogar Töne aufnehmen und in Klingeltöne verwandeln.
So kann man sich einen sehr persönlichen Ton erstellen. Und wenn man mal gar
kein Gedudel möchte, leistet stiller Vibrationsalarm wertvolle Dienste.
Spiele und Programme
Für Kurzweil in langweiligen Situationen sorgen Spiele. Bei aktuellen Handys
liegen diese im Java-Format vor, wie es auch auf dem PC verwendet wird. Dadurch
lassen sich mehr grafische und spielerische Details und somit aufwendigere Spiele
verwirklichen, die mit einfachen PC-Games mithalten können. Meist lassen sich
sogar weitere Spiele aus dem Internet oder vom Mobilfunkanbieter gegen Gebühr
auf das Handy kopieren.
Die Verwendung von Java erlaubt zudem weitere aufwendige Programme für Büroanwendungen
oder für Zusatzdienste etwa der Positionsbestimmung und Streckenführung, ähnlich
einem GPS-System. Beim Handy kommen die Steuerbefehle für die Streckenführung
allerdings per SMS vom Mobilfunkanbieter, während zuvor auf das Handy kopiertes
Kartenmaterial die grafische Umsetzung übernimmt.
Java fürs Telefon ist sehr praktisch und erlaubt viele Zusatzdienste. Allerdings
macht es Handys auch angreifbar für Viren. Mobiltelefone ohne Java unterliegen
demgegenüber kaum der Gefahr, von Viren befallen zu werden. Die Auswahl an Spielen
und Zusatzprogrammen ist dafür allerdings deutlich geringer.
Komfort
Es gibt eine ganze Reihe Funktionen an den Handys, die viele gar nicht nutzen
und überflüssig finden. Demgegenüber gibt es auch einige, die längst nicht alle
Geräte bieten, viele aber gerne nutzen würden, weil sie ungemein praktisch sind
und den Umgang mit dem Handy erleichtern.
Sprachsteuerung
Dazu zählt beispielsweise die Sprachsteuerung. Ist sie vorhanden, kann man das
Telefon Nummern wählen lassen, ohne es in die Hand nehmen zu müssen. Sehr praktisch,
wenn man alle Hände voll zu tun und womöglich gerade Kettenöl oder Kuchenteig
an den Fingern hat. Doppelt praktisch: das Handy kann für das Telefonat einfach
auf dem Tisch liegen bleiben. In diesem Fall überträgt eine Freisprechfunktion
jedes Wort und spielt Gesprächsteilnehmer so laut ab, dass er trotz großer Entfernung
des Telefons vom Ohr gut zu verstehen ist.
Ebenso praktisch ist das Aufzeichnen von Memos. So wird das Handy zum Diktiergerät
und speichert nicht nur den Einkaufszettel, sondern auch wichtige Ideen, die
man auf dem Heimweg keinesfalls vergessen möchte. Schön ist auch ein ins Handy
integrierter Anrufbeantworter. Er erspart den Anruf beim Mobilfunkanbieter und
damit Gebühren. Ein Vorteil, der beim Auslandsaufenthalt aufgrund hoher Roaminggebühren
besonders ins Gewicht fällt.
Bedienungshilfen
Für unkompliziertere Bedienung bieten frei belegbare Tasten eine große Hilfe.
Je mehr es davon gibt, desto besser. Sie kann man mit stets benötigten Funktionen
oder Menüs belegen und kommt folglich schneller zum Ziel. Auch selbst definierbare
Tastenkombinationen, mit deren Hilfe sich gewünschte Funktionen aufrufen lassen,
erleichtern den intensiven Gebrauch des Handys. Komfortabel ist auch die relativ
neue Push-to-Talk-Technik, die es gestattet, zwei Handys wie zwei Walkie-Talkies
zu benutzen. Ein Knopfdruck genügt und man ist mit dem Gegenüber verbunden.
Neben dem Handy muss aber auch der Mobilfunkanbieter diesen Service unterstützen.
Einsatzgebiet
Um in Deutschland und Europa mobil telefonieren zu können, ist kein besonderes
Mobiltelefon nötig. Inzwischen kommt jedes Handy mit den zwei eingesetzten Frequenzbändern
(Dualband) zurecht und kann im 900 und 1800 Megahertzbereich (ehemals D- und
E-Netz) funken.
Wer allerdings viel um den Globus reist und sein Handy beispielsweise auch in
den USA benutzen möchte, braucht ein Gerät, das mindestens auch in einem weiteren
Frequenzband Daten versenden und empfangen kann. Solch ein Triband-Modell versteht
sich dann neben den genannten auch auf den 1900 Megahertzbereich. Noch vielseitiger
sind Quadband-Telefone. Sie funken auch in den 850 Megahertzbereich und somit
in vier verschiedenen Mobilfunknetzen.
Datenaustausch per Mobilnetz
Das Handy wird mehr und mehr zum mobilen Webterminal, mit dem man unterwegs
E-Mail empfangen und versenden und auch im Internet surfen kann. Seit dem Start
der dritten Mobilfunkgeneration (3G, respektive UMTS) kann man sogar Livebilder
übertragen und dem Gesprächspartner in die Augen sehen.
Die meisten Telefone funken heute noch im Netz der zweiten Generation (GSM ->
Global System for Mobile Communications). Hier kommen als Übertragungsstandards
GPRS (General Packet Radio Service) und vereinzelt auch HSCSD (High Speed Circuit
Switched Data) zum Einsatz. Gesurft wird nach WAP-Standard (Wireless Application
Protocol). WAP ermöglich die Darstellung von speziellen Webseiten auf kleinen
Handydisplays.
GPRS
Bei GPRS-Telefonen ist es wichtig, dass das Handy mehr als einen Kanal für die
Übertragung zur Verfügung hat. Angegeben wird das oft durch eine Zahlenkombination
wie 4+1 oder 3+2, wobei die erste Zahl die verfügbaren Downloadkanäle und die
zweite die Kanäle für den Upload angibt. Über jeden Kanal lassen sich maximal
14400 Baud pro Sekunde übertragen.
Im ersten Beispiel würde das Telefon über vier Kanäle sehr schnell Daten empfangen
(57,6 Kbit/Sekunde -> viermal 14,4) aber nur langsam über einen Kanal verschicken
können. Im zweiten Beispiel stehen für den Download zwar nur drei Kanäle zur
Verfügung, dafür aber mit zwei Kanälen die doppelte Uploadgeschwindigkeit.
EDGE
Wer schneller surfen, aber nicht auf UMTS setzen möchte, benötigt ein Handy,
dass sich auf EDGE (Enhanced Data Rates for Global Evolution) versteht. Dabei
handelt es um einen Turbo für GPRS. Durch ein höherwertiges Modulationsverfahren
erreichen entsprechende Telefone Übertragungsraten von bis zu 472 Kilobit pro
Sekunde. Und das im GSM-Netz.
UMTS
Dank UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) sollen die Daten nur so
durch die Luft flitzen und fast DSL-Surfgeschwindigkeit auf freiem Feld ermöglichen.
Theoretisch kann die Technik bis zu zwei Megabit Daten in der Sekunde transferieren
und damit jedem Provider im Festnetz Paroli bieten. Zu Beginn muss man sich
aber auf 384 Kilobit pro Sekunde für den Download beschränken; für den Upload
stehen nur 128 Kilobit, bei einigen Anbietern gar nur 64 Kilobit pro Sekunde
zur Verfügung. Zudem ist UMTS, auch 3G (dritte Generation Mobiltelefonie) genannt,
zunächst nicht flächendeckend verfügbar, sondern nur in den Ballungszentren.
Daher ist es wichtig, dass ein UMTS-Telefon gleichzeitig noch in GSM-Netzen
funken kann. Andernfalls wäre das Telefon auf dem platten Land wertlos.
UMTS wird in ganz Europa eingeführt, so dass man in Zukunft auch auf Mallorca
am Strand den Service nutzen können wird. Doch wie auch in Deutschland sind
die Netze überall noch im Aufbau. Bisher sind nur einige Ballungsgebiete erschlossen.
Bis UMTS europaweit flächendeckend zur Verfügung steht, werden noch einige Jahre
vergehen.
In den USA wird man mittelfristig kein UMTS nutzen können. Grund: Teile der
genutzten Funkfrequenzen verwendet dort das Militär. So wird man auch künftig
nicht darum herumkommen dort ein Zweitgerät oder Multibandhandy einzusetzen.
Ähnlich ist es in Asien. Zwar ist in Tokio schon seit 2001 UMTS Realität, doch
setzt man in anderen fernöstlichen Ländern auf eine andere Technik. Auch hier
wird man also nicht überall sein UMTS-Telefon verwenden können.
Handy als Modem
Fast schon altmodisch klingt die Möglichkeit, das Handy als Modem einzusetzen.
Ist es dazu fähig, kann es als Brücke zwischen Notebook und Internet dienen.
Denn Kontakt zum PC kann das Telefon über verschiedene Techniken aufnehmen,
mehr dazu im nächsten Kapitel.
Mailaustausch
Möchte man E-Mails mit dem Telefon senden und empfangen können, muss dieses
den jeweiligen Standard des verwendeten Internetanbieters unterstützen. In der
Regel arbeiten diese mit dem POP3- oder IMAP4-Protokoll.
Lokaler Datenaustausch
Daten kann man nicht nur über das Mobilfunknetz sondern auch direkt zwischen
Handys sowie Handy und Notebook austauschen. Wählte man hier früher oft ein
Kabel, überträgt man die Daten heute oft drahtlos. Und das nicht nur, weil es
eleganter ist, sondern auch, weil solch ein Datenkabel in der Regel zusätzlich
gekauft werden muss.
Infrarot
Fast jedes Mobiltelefon besitzt eine Infrarot-Schnittestelle nach IrDa-Standard
(Infrared Data Association). Darüber kann es Daten schicken und empfangen, allerdings
nur recht langsam. Zudem muss der Gegenpart in Sichtweite und am besten gar
in unmittelbarer Nähe sein, damit der Datenaustausch funktioniert.
Bluetooth
Sehr viel komfortabler klappt der Austausch via Bluetooth. Handy und Empfänger
können bis zu zehn Meter voneinander entfernt sein und benötigen keinen Sichtkontakt.
Das heißt, es kann in der Jackentasche bleiben, während das Notebook Daten darüber
austauscht. Verwendet man eine portable Freisprecheinrichtung kann das Handy
ebenfalls in der Tasche verbleiben, lästige Verkabelung entfällt. Gleiches gilt
natürlich auch für die Kommunikation mit anderen Handys.
Verwendet man die Bluetooth-Technik auch zu Hause am Drucker, kann man Daten
direkt vom Telefon dort ausgeben. Auf dem Zubehörmarkt sind überdies eine ganze
Menge Gimmicks zu finden, beispielsweise kleine Rennwagen für den Schreibtisch,
die man via Bluetooth mit dem Handy steuert.
Zum Handy-Zubehör
Handy als Organizer
Wer braucht noch einen Filofax, wenn er ein Handy in der Tasche hat? Viele Handys
können den Terminplaner komplett ersetzen. Sie verfügen über einen Kalender,
einen Terminkalender, eine Aufgabenliste (To Do) mit Erinnerungsfunktion, einen
Taschenrechner und einen großen Adressenspeicher. Die Erinnerungsfunktion sollte
auch bei ausgeschaltetem Handy funktionieren und dieses zur gegebenen Zeit automatisch
aktivieren.
Wer viele berufliche Kontakte hat, sollte darauf achten, dass der Adressspeicher
ausreichend groß ist und mehr als 100 Daten speichern kann. Manche Telefone
speichern 500 oder sogar tausend Adressen. Der Speicher auf der SIM-Karte ist
nicht so interessant, denn außer Nummer und Name lassen sich dort keine weiteren
Informationen zu einem Kontakt speichern.
Wichtig ist auch der Abgleich mit dem PC. In der Regel verstehen sich die Handys
auf den Austausch mit MS Outlook. Dafür ist selbstredend ein kabelloser oder
-gebundener Kontakt mit dem Computer Voraussetzung. Den Abgleich mit einem PDA
(Taschen-PC) unterstützen die Telefone meist ebenfalls.
Smartphones
Wahre Kommunikationsgenies sind Smartphones. Das ist eine Kombination aus Handy
und Taschen-PC (PDA). Mit ihnen kann man Office-Dokumente vom PC weiter verarbeiten
oder sogar neue erstellen. Ihre Datenbank- und Adressbuchfunktionen gehen im
Leistungsumfang weit über die normaler Handys hinaus. Auch Ihre Aufgabenverwaltung
(To-Do-Liste) ist leistungsfähiger. Darüber hinaus lassen sich zahlreiche Zusatzprogramme
installieren. Kurz: ein Smartphone ist nahezu ein kleiner PC mit umfassenden
Kommunikationseigenschaften.
Man unterscheidet zwei Gerätekategorien. Auf der einen Seite gibt es Telefone,
die um die Organizerfunktionen erweitert sind. Sie sehen aus wie ein normales
Handy, sind aber meist größer und dicker. Oft besitzen Sie eine kleine Tastatur
zum Ausklappen, gelegentlich auch einen kleinen Stift zur Bedienung.
Handy im Taschen-PC-Format
Smartphones der anderen Kategorie sehen eher aus wie herkömmliche PDAs, die
um die Handyfunktion erweitert sind. Diese Geräte sind in der Regel besser ausgestattet
als die erst genannten. Sie verfügen über ein größeres Display, mehr Speicher
und sind per Soft- und Hardware erweiterbar. Sie eignen sich dadurch nicht nur
zum Arbeiten und Telefonieren, sondern auch zum Spielen oder sogar als MP3-Player.
Die Bedienung erfolgt per Stift. Meist kann man eine externe portable Tastatur
anschließen, falls man unterwegs längere Texte schreiben möchte.
Großes Plus der PDA-Phones: per WLAN-Modul kann man mit Ihnen schnell und günstig
im Internet surfen, wohingegen die übrigen Geräte dazu das teurere und langsamere
Telefonnetz verwenden müssen. Diese Smartphones haben deutliche Vorteile im
PDA-Bereich, dafür leichte Schwächen bei der Telefonie.
Wem ein leistungsfähiges Telefon wichtiger ist und die PDA-Funktionen nur zweitrangig,
fährt besser mit Telefonen der erst genannten Kategorie.
Mehr Informationen zu Smartphones finden Sie in der Kaufberatung
PDA
Zu den Smartphones
Batterielaufzeit
Ein entscheidendes Kaufkriterium ist die Laufzeit des Handyakkus. Je länger
dieser durchhält desto besser. Besonders wer viel mobil telefoniert ist auf
eine leistungsstarke Stromversorgung angewiesen. Zwar versprechen die Angaben
der Hersteller oft tagelanges telefonieren fernab der Steckdose, doch sind diese
leider trügerisch. Sie werden unter optimalen Bedingungen gemessen. Soll heißen,
das Handy befindet sich in einem optimal versorgten Gebiet.
In der Realität hält man sich aber nie ausschließlich direkt neben einem Sendemast
auf, so dass das Telefon mehr Energie aufwenden muss, um den Kontakt zum Mobilfunknetz
zu halten. Folge: Der Akku ist schneller leer als vom Hersteller angegeben.
Das gilt für Standby-Betrieb und für Gespräche. Telefonate verbrauchen den meisten
Strom. Die Zeit zwischen den Ladeintervallen ist also stark abhängig davon,
wie oft und wie lange man mit dem Handy telefoniert.
Herstellerangaben nur Richtwerte
Die Zeitangaben der Hersteller sind also kaum mehr als grobe Richtwerte. Um
Werte zu erhalten, die näher an der Realität liegen, sollte man etwa 40 Prozent
der angegebenen Zeit abziehen.
Besonders schlecht ist der Handyempfang übrigens im Auto. Ohne externen Antennenanschluss
muss das Handy dort stets mit voller Leistung arbeiten, was den Akku stark belastet
und zudem auch die Strahlung für die Insassen erhöht. Eine fest eingebaute Freisprecheinrichtung
hilft hier den Akku deutlich zu entlasten. Zum einen setzt ein integrierter
Antennenschluss nach Außen die Sendeleistung herab, zum anderen laden die Anlagen
in der Regel den Handyakku wieder auf, während dieses in der Halterung steckt.
Strahlung
Beim Thema Handystrahlung sind sich die Experten nicht einig. So findet man
Studien, die negative Effekte auf die Gesundheit belegen, genauso wie solche,
die besagen, dass mobil telefonieren ungefährlich ist. Hier lässt sich somit
keine generelle Aussage treffen.
Wer unsicher ist und fürchtet, dass in einigen Jahren neue Studien Spätfolgen
belegen könnten, kann vorbeugen. So wird die Strahlungsintensität der Mobiltelefone
in der Regel von allen Herstellern angegeben. Sie verbirgt sich hinter dem SAR-Wert
(Spezifische Absorptionsrate). Er gibt den Wert elektromagnetischer Energie
an, die in Körperwärme umgewandelt wird. Als medizinisch unbedenklich gilt eine
Erhöhung der Körpertemperatur von einem Grad Celsius, was einem SAR-Wert von
0,8 Watt pro Kilogramm (W/kg) entspricht. Als Grenzwert für Mobiltelefone hat
der Gesetzgeber demgegenüber 2 W/kg vorgesehen.
SAR-Wert als Entscheidungshilfe
Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte also zu einem Telefon greifen,
dessen SAR-Wert deutlich unter 0,8 W/kg liegt. Allerdings hat das auch einen
Nachteil: das Telefon hat aufgrund der geringeren Sendeleistung in schlecht
versorgten Gebieten größere Schwierigkeit, Kontakt zum Sendemast zu halten oder
herzustellen. Man landet somit öfter in einem Funkloch.
Tipp: Verwenden Sie stets eine portable Freisprecheinrichtung. Da Sie
das Telefon dann nicht an den Kopf halten, ist die Strahlung Nebensache.
Verwendung im Auto
Wer auch im Auto telefonieren möchte, benötigt eine Freisprecheinrichtung, entweder
portabel oder fest eingebaut. Portable Versionen sind deutlich günstiger aber
nicht so komfortabel. Stets muss man einen kleinen Kopfhörer tragen und oft
mit lästigem Kabelsalat leben. Komfortable Versionen funken drahtlos via Bluetooth
(sie Kapitel "Lokaler Datenaustausch"). Allerdings muss das Handy die Technik
unterstützen. Diese Freisprecheinrichtungen sind zudem etwas teurer als die
kabelgebundenen.
Bei fest eingebauten Freisprecheinrichtungen steckt man das Handy einfach in
eine Halterung und kann fortan bei Telefonaten frei im Auto sprechen. Ein Mikrofon
wird fast unsichtbar am Rand der Windschutzscheibe befestigt und der Ton kommt
aus den Radiolautsprechern. Das Radio selbst wird während des Telefonats einfach
stillgelegt. Solange das Handy in der Halterung steckt wird obendrein sein Akku
aufgeladen. Praktisch, aber die kostspieligste der hier genannten Lösungen.
Zum Zubehör
Bücher
Mehr Informationen zum Thema Handy und Mobilfunk finden Sie in diesen
Büchern.
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