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1. Vier gewinnt
2. Unterschiedliche Scannertechniken
3. Tintenstrahler
4. Lasertechnik
5. Anschlüsse
6. Ausstattung und Extras
Zu den Multifunktionsgeräten
Vier gewinnt
Für jeden Job ein eigenes Gerät, warum das denn? Wer hat schon so viel Platz
auf dem Schreibtisch, dass er Drucker, Scanner, Kopierer und Faxgerät darauf
unterbringen kann? Das muss auch gar nicht sein. Statt sich einen zweiten Tisch
oder ein Regal zu kaufen, die die Gerätschaften aufnehmen können, kann man genauso
gut zu einem Multifunktionsgerät greifen.
Solch ein Alleskönner sieht oft genauso aus wie ein normaler Drucker, ist jedoch
ein wenig größer damit auch eine Auflagefläche für die Scan- und Kopiereinheit
mit reinpasst. Man schließt ihn an den PC an, kann aber meist die wichtigsten
Funktionen auch verwenden, wenn der Computer abgeschaltet ist. Faxen, scannen,
kopieren und direkt von der Digitalkamera drucken ist somit unkompliziert möglich.
Kaum Kompromisse
Besonders schön: Musste man früher bei diesen Tausendsassas mit Kompromissen
bei der Druck- und Scanqualität leben, sind diese Einschnitte heute weitestgehend
verschwunden. Multifunktionsgeräte bieten nun oft die gleiche Leistung wie die
jeweiligen Einzelkämpfer. Somit werden sie zunehmend eine ernst zu nehmende
Alternative. Selbst Fotos drucken die meisten in überzeugender Qualität.
Ein weiterer Pluspunkt: Multifunktionsgeräte sparen Geld. Sie sind nämlich kaum
teurer als Standarddrucker bei zugleich deutlich höherem Nutzwert. Genügend
Gründe also, sich diese Gerätegattung einmal näher anzuschauen.
Sollten Sie den Kauf eines solchen Gerätes in Erwägung ziehen oder sich schon
dazu durchgerungen haben, gibt es zuvor einige wichtige Tipps zu berücksichtigen,
damit Sie auf alle Fälle genau das Gerät finden, das Ihren Ansprüchen am besten
gerecht wird. In den folgenden Kapiteln zeigen wir deshalb die Unterschiede
der jeweiligen Typen auf und sagen, worauf Sie beim Kauf achten sollten. (pr)
Unterschiedliche Scannertechniken
Die nahe Verwandtschaft zu den Druckern bedeutet gleichzeitig auch ähnliche
Vergleichskriterien. So unterscheidet man auch hier zwischen Tintenstrahlmodellen
und solchen mit Laserdruckwerk. Letztere gibt es inzwischen auch bei den Multifunktionellen
mit Farbdruck, der lange Zeit nur den reinen Laserdruckern vorbehalten war.
Nachteil Einzug
Zum Standard zählen bei beiden Techniken inzwischen Scaneinheiten mit Flachbett.
Immer seltener trifft man auf Geräte mit Einzugsscanner. Kein Wunder, denn im
Vergleich zum Flachbett überwiegen hier die Nachteile deutlich. So kann diese
Gattung nur einzelne Papiere aufnehmen und muss bei sperrigen Vorlagen wie Zeitschriften
oder Büchern passen. Auch kleine Vorlagen, wie etwa Passfotos, Zeitunksauschnitte
und andere machen regelmäßig Probleme, da sich diese oft nicht korrekt an der
Scaneinheit vorbeitransportieren lassen. Beim Transportmechanismus macht auch
sehr dünnes Papier, etwa aus der Zeitung, zuweilen Probleme. So kann es leicht
reißen oder wird schief und ungleichmäßig transportiert. Einziger Vorteil der
Einzugsscanner: Sie sind kleiner. Entsprechende Multifunktionsgeräte benötigen
also eine geringere Stellfläche.
Vorteil Flachbett
Flachbettmodelle haben demgegenüber fast nur Vorteile. So nehmen sie sperrige
Vorlagen genauso selbstverständlich auf wie einzelne Papiere. Auch kleine und
dünne Vorlagen machen keine Probleme. Hier bietet es sich sogar an, gleich mehrere
in einem Rutsch einzulesen.
Weiterhin lassen sich diese Modelle oft mit Stapeleinzügen erweitern. Dadurch
sind sie in der Lage, mehrere Vorlagen automatisch nacheinander einzulesen oder
zu kopieren. Praktisch auch: Per Stapeleinzug lassen sich mehrere Dokumente
einlesen und verkleinert auf nur einem Blatt ausdrucken. Das spart Papier und
somit Geld. Einziger Nachteil dieser Gattung: Sie benötigen etwas mehr Stellfläche.
Tintenstrahler
Entscheidend bei der Auswahl eines Multifunktionsgerätes ist die Drucktechnik.
Denn sowohl Tinte als auch Laserdruck haben Vor- und Nachteile.
Günstige Anschaffung
Für ein Tintenstrahlgerät spricht zunächst der günstigere Anschaffungspreis,
für schon wenige hundert Euro bekommt man ein sehr leistungsfähiges Gerät. Es
benötigt in der Regel eine kleinere Stellfläche als eine Laserversion und arbeitet
vor allem deutlich leiser. Es kann somit im selbem Raum wie der Arbeitsplatz
stehen.
Weiterer Vorteil: Die Tintentechnik ist so ausgereift, dass selbst günstige
Multifunktionsdrucker meist ein ausgezeichnetes Ergebnis beim Ausdruck von Bildern
liefern und die Entwicklung im Fotolabor überflüssig werden lassen. Zudem können
die meisten Geräte randlos drucken und somit die gesamte Papierfläche ausnutzen.
Bei der Auswahl eines Gerätes sollte man dabei auf eine hohe Anzahl getrennter
Farbpatronen achten. Denn je mehr unterschiedliche Farben der Drucker zur Verfügung
hat, desto natürlicher kann er Farbübergänge wiedergeben, was wiederum zu höherer
Bildqualität führt. Zudem spart das Geld. Denn man muss immer nur die Tinten
ersetzen, die wirklich leer sind. Bei Kombitinten ist man demgegenüber häufig
gezwungen halb volle Tanks zu entsorgen, nur weil einer der integrierten Farbtanks
aufgebraucht ist.
Teurer Druck
Nachteilig ist bei dieser Gattung jedoch ein deutlich höherer Seitenpreis als
bei den Lasern. Das liegt zum einem an der Tinte, die weniger ergiebig ist als
Toner für Laserdrucker und zum anderen am Spezialpapier. Denn für gute Druckqualität
ist relativ teueres Spezialpapier nötig. Auf Kopierpapier drucken die Geräte
nur mit mittelmäßiger Qualität und bleiben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück.
Weiterhin besteht bei den Ausdrucken die Gefahr des Verwischens. Zumindest wenn
keine Spezialtinte zum Einsatz kommt, können feuchte Hände oder auch Filzstifte,
mit denen man ein Bild beschriften möchte, die Tinte zum Verlaufen bringen.
Fazit
Für den Privatgebrauch, also ein geringes bis normales Druckaufkommen, ist der
Tintendrucker meist die bessere Wahl. Denn der teurere Seitenpreis macht sich
erst bei sehr hohem Druckaufkommen negativ bemerkbar. Dafür bekommt man ein
Gerät, dass sich unkompliziert aufstellen lässt und dass sehr gute Druckergebnisse
bei Texten und zudem auch sehr gute Fotodruckqualitäten mitbringt.
Lasertechnik
Durch einen rasanten Preisverfall sind Multifunktionsdrucker auf Laserbasis
inzwischen für fast alle Käuferschichten interessant geworden. Allerdings sollte
das nicht zwangsläufig bedeuten, unbedingt zu diesem Typ zu greifen. Denn die
Geräte sind nicht für jeden Einsatzzweck optimal.
Günstige Druckkosten
Vorteilhaft sind in jedem Fall der schnelle Seitendruck und die geringen Druckkosten.
So sind die Wartezeiten für Texte und Bilder deutlich kürzer als bei den Kollegen
mit Tintentechnik. Hinzu kommt der sehr viel niedrigere Seitenpreis, der etwa
nur ein Achtel bis ein Zehntel dessen beträgt, was für eine Tintenseite zu berechnen
ist. Der Grund liegt in der sehr hohen Ergiebigkeit der Tonerkartuschen. Zudem
drucken Laser auf jedem Papier in hoher Qualität, auch auf sehr günstigem Kopierpapier.
Die Ausdrucke sind obendrein resistent gegen Verwischen und halten auch Sonnenlicht
länger stand als mit Tinte bedruckte Papiere. Eine ähnlich gute Lichtbeständigkeit
lässt sich bei Tintendruckern nur erreichen, wenn man auf teuere Spezialtinte
setzt.
Nachteilig ist dafür etwa die hohe Betriebslautstärke der Laserdruckwerke, so
dass diese in der Regel nicht am Arbeitsplatz stehen können, sondern besser
in einem Nebenraum untergebracht werden sollten. Laut und langwierig ist etwa
auch die Aufwärmphase, die die Druckwerke nach jedem Einschalten und nach längerer
Druckpause benötigen, um die nötige Betriebstemperatur zu erreichen.
Teurer in der Anschaffung
Auch liegt der Anschaffungspreis der Multis immer noch deutlich über dem der
Tintenprofis. Gleiches gilt für die Tonerkartuschen. Auch wenn diese sehr lange
halten, so sind doch beim Austausch oft einige hundert Euro für einen kompletten
Satz fällig. Hier lohnt es sich bei der Auswahl des Gerätes auf jeden Fall vor
dem Kauf den Preis für neue Kartuschen zu recherchieren und in die Kaufentscheidung
mit einzubeziehen. Deutlich günstiger sind Schwarzweiß-Geräte, doch verzichtet
man hier im Prinzip auf den Fotodruck. Diesen beherrschen die Geräte nur zweifarbig.
Nachteile beim Fotodruck
Beachten sollte man auch, dass Farbmultis mit Laserdruckwerk Fotos nicht so
überzeugend drucken können wie Tintenstrahler. Das liegt daran, dass die Laser
die Farben nicht mischen können und somit Probleme haben Farbverläufe natürlich
wiederzugeben. Sie müssen die Farbpunkte stattdessen nebeneinander aufs Papier
drucken, was meist dazu führt, dass ein Raster zu erkennen ist.
Das Raster ist umso kleiner und fällt somit umso weniger auf, je höher die Druckauflösung
des Druckwerks ist. Standard sind hier aber meist 600 dpi (dots per inch - Punkte
pro Zoll), was ein deutlich sichtbares Raster erkennen lässt. Einige Hersteller
versuchen hier zu tricksen und lassen die Drucker die Auflösung hochrechnen.
Das führt jedoch nicht unbedingt zu besserer Bildqualität. Diese kann man nur
erreichen, wenn die physikalische Auflösung höher liegt. Das würde zu kleineren
und enger beieinander liegenden Druckpunkten führen und das Raster damit verkleinern.
Mit oder ohne Prozessor
Grundsätzlich muss man bei den Laserdruckern zwei verschiedene Typen unterscheiden.
So arbeiten einfache günstige Geräte meist ohne eigenen Prozessor. Die gesamte
Druckaufbereitung muss hier der PC übernehmen, der dadurch stark ausgebremst
wird und nicht oder nur eingeschränkt für andere Aufgaben zur Verfügung steht.
Besser ist also ein Drucker, der dafür einen eigenen Prozessor besitzt. Somit
ist der PC nach Abschicken des Druckauftrages sofort für anderes einsetzbar.
Verfügt man jedoch über einen Computer mit Dual-Core-Prozessor ist ein Drucker
ohne eigenen Prozessor kein wirklicher Nachteil mehr. Denn kann kümmert sich
ein Prozessorkern um die Druckaufbereitung während der andere Kern für normales
Arbeiten zur Verfügung steht.
Unterschiedliche Druckverfahren
Für Farblaser gilt noch ein weiterer Unterschied: die Arbeitsweise des Druckwerks.
Einstiegsgeräte arbeiten häufig mit Revolvertechnik, auch Multi-Pass genannt.
Hier werden die Farben nacheinander auf das Papier aufgetragen. Die Tonerkartuschen
sind in einer rotierenden Trommel untergebracht und werden vor dem Druck durch
entsprechendes Drehen in Position gebracht. Das dauert zum einen relativ lange
und geht zum anderen mit einem relativ hohen Geräuschpegel einher.
Vorteilhafter sind Geräte, die mit Single-Pass-Technik arbeiten und alle Farben
in einem Durchgang aufs Papier drucken. Die Farbkartuschen liegen hier hintereinander
und müssen nicht bewegt werden. Das Papier wird stattdessen direkt an ihnen
vorbeigeführt.
Fazit
Multifunktionsgeräte mit Lasertechnik sind ideal für kleinere und mittelgroße
Büros mit hohem Druckaufkommen. Die günstigen Druckkosten machen den höheren
Anschaffungspreis schnell wett. Als Familiendrucker macht solch ein Gerät weniger
Sinn, da es wegen der höheren Lärmbelastung komplizierter aufzustellen ist als
ein Tintendrucker. Wer jedoch zuhause sehr viel druckt und eine geeignete Stellfläche
hat, kann natürlich guten Gewissens auch auf diese Lösung setzen.
Anschlüsse
Lahme alte Druckeranschlüsse sind heute längst passé. Wer jedoch einen alten
Computer ohne USB und Netzwerkanschluss verwendet, sollte darauf achten, dass
der Drucker auch per altem parallelem Druckerport anschließbar ist. Gibt es
beide Anschlüsse, verwenden Sie wegen der höheren Übetragungsgeschwindigkeit
immer den USB-Port.
USB ist Standard
Üblich sind heute USB-Anschlüsse, sowohl bei Tintenstrahlern als auch bei Laserdruckern.
Wenn möglich sollten Sie auf USB 2.0 setzen, das um ein Vielfaches schneller
Daten übertragen kann, als die ältere Version USB 1.1. Andernfalls müssen Sie
bei aufwendigen Druckaufträgen, wie Layouts oder großen Grafiken mit einer Wartezeit
rechnen, in der Sie den PC nicht benutzen können.
Netzwerkanschluss
Vorteilhaft ist ein Netzwerkanschluss. Zumindest dann, wenn mehr als ein Computer
den Drucker nutzen soll. Üblich sind kabelgebundene Ethernet-Anschlüsse mit
100 MBit/s (Megabit pro Sekunde).
Allerdings wird man häufiger bei Lasergeräten auf einen Netzwerkanschluss treffen
als bei Tintenstrahlern. Der Grund liegt darin, dass erstere oftmals in Büros
eingesetzt werden, in denen Netzwerke Standard sind. Tintenstrahlgeräte werden
dagegen überwiegend an Einzelplätzen eingesetzt. Dort nutz man seltener ein
Netzwerk.
Das heißt jedoch nicht, dass man zwangsläufig zum Laserdrucker greifen muss,
wenn man den Drucker in einem Netzwerk betreiben möchte. Einige Tintendrucker
verfügen nämlich von Haus aus über einen entsprechenden Anschluss, andere lassen
sich gelegentlich damit nachrüsten. Immer häufiger findet man auch Tintenstrahlgeräte,
die sich drahtlos per WiFi-Technik in ein Netzwerk einbinden lassen. Ist beides
nicht möglich, kann man einen Printserver verwenden. Das ist ein kleines Gerät,
etwa so groß wie eine Zigarettenschachtel, das auch Drucker ohne Netzwerkanschluss
mit einem Netzwerk verbindet. Zu haben sind Printserver bereits ab etwa 50 Euro.
Zu den Printservern
Ausstattung und Extras
Die Ausstattung der Multifunktionsdrucker unterscheidet sich bisweilen erheblich.
Es beginnt damit, dass nicht alle Multis vier Funktionen bieten, sondern lediglich
drucken, scannen und kopieren können.
Fax nicht Standard
So gehört eine Faxfunktion längst nicht überall zum Standard. Bei einigen lässt
sich diese immerhin gegen Aufpreis nachrüsten. So können wenigstens alle, die
gar nicht faxen wollen, Geld sparen. Alle anderen müssen noch ein zweites Mal
für die Faxoption das Portmonee öffnen. Viele Geräte lassen sich aber nicht
entsprechend nachrüsten. Somit sollte man vor dem Kauf prüfen, wie es sich mit
der Faxfunktion verhält.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch eine Fax-to-PC-Funktion. Sie ermöglicht
das Weiterleiten von empfangenen Dokumenten an den PC, wenn dieser angeschaltet
ist. Das ist wünschenswert, falls man den Ausdruck aus Spargründen unterdrücken
oder die Dokumente (auch) digital speichern oder weiterverarbeiten möchte. Zudem
sollte es möglich sein, die Faxkomponente vom PC aus steuern und verwenden zu
können. Somit kann man Dokumente direkt aus einem Programm heraus faxen ohne
es zuvor ausdrucken zu müssen. Wichtig für Vielfaxer ist daneben ein großer
Adressbuchspeicher.
Unabhängige Nutzung
Selbstverständlich sollte eigentlich die Nutzung sämtlicher Gerätefunktionen
auch ohne Hochfahren des PC sein. Doch auch hier gilt, besser vor dem Kauf genau
die Produktmerkmale studieren. Probleme dürfte hier die Druckfunktion machen,
wenn man Fotos von der Digitalkamera auf Papier bringen möchte. Zahlreiche Drucker
setzen hierfür den PC voraus, auf den die Bilder kopiert werden und dann von
dort ausgedruckt werden können.
Raffinierter, schneller und einfacher geht es per Pictbridge. Unterstützen Drucker
und Kamera diese Technik, muss der PC nicht angeschaltet sein. In diesem Fall
verbindet man die Kamera direkt per USB-Kabel mit dem Drucker und kann ohne
Umwege die gewünschten Bilder ausdrucken. Oftmals lassen sich die Bilder über
den Drucker noch ein wenig bearbeiten, etwa beschneiden oder Rote Augen entfernen.
Hat ein Drucker diese Fähigkeit, wäre es sehr schön, wenn er auch ein farbiges
Display böte, um die Bilder und die Bearbeitung kontrollieren zu können.
Kartenleser: Pfiffiges Extra
Falls Kamera oder Drucker kein Pictbridge beherrschen, kann ein Speicherkartensteckplatz
am Drucker das Manko ausgleichen und ebenfalls den PC zum Ausdruck überflüssig
machen. Einfach Speicherkarte aus der Digicam dort einstecken, am Druckerdisplay
alle Einstellungen vornehmen und ausdrucken. Von solchen Kartensteckplätzen
kann auch der PC profitieren, wenn er eingeschaltet ist. Von dort lassen sich
Daten bequem auf die Festplatte kopieren. Eine andere Möglichkeit, Daten zu
übertragen, böte eine kabellose Bluetooth-Schnittstelle.
Dias scannen und Rohlinge bedrucken
Wer noch analog fotografiert oder seine alten Bilder einscannen möchte, sollte
bei Bedarf darauf achten, dass der Scanner auch Dias und Filmnegative einlesen
kann. Besonders pfiffige Multis können sogar gleich mehrere solcher Vorlagen
auf einmal aufnehmen und auch gleichzeitig einlesen. Das spart Zeit und Mühe.
Wichtig für die Ausgabe jedweder Bilder, ist die Möglichkeit randlos drucken
zu können.
Sehr praktisch ist die Möglichkeit selbst gebrannte CD- und DVD-Rohlinge bedrucken
zu können. Das kann längst nicht jedes Gerät. Normale Rohlinge lassen sich jedoch
nicht bedrucken; nötig sind spezial beschichtete Versionen.
Beidseitig drucken
Meist nur bei Lasergeräten findet man eine Duplexeinheit, die entweder zum Lieferumfang
zählt oder sich gegen Aufpreis nachrüsten lässt. Mit einer Duplexeinheit lassen
sich Papiere beidseitig bedrucken. Auch mehrere Papierfächer für unterschiedliche
Papiere können sinnvoll sein. Dann kann man PC entscheiden, worauf man drucken
möchte, ohne zum Gerät laufen und das Papier tauschen zu müssen.
Einige Multis bieten neben den vier Funktionen sogar noch eine weitere: die
Telefonfunktion. Der nötige Hörer ist integriert. Wer darauf setzt, sollte auch
auf einen Anrufbeantworter achten. Dann müsste man eigentlich nur noch einen
PC integrieren und hat dann das komplette Büro in nur einem Gerät.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Kaufberatungen Drucker,
Fotodrucker
und Scanner.
Buchtipps
Weitere Informationen zum Thema Drucker und Multifunktionsgeräte finden Sie
in diesen
Fachbüchern.
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