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Direkt zu Mauspads
1. Geeignete Unterlage
2. Unterschiedliche Materialien
3. Kunststoffpads
4. Glaspads
5. Metallpads
6. Gleitwiderstand
7. Die Größe der Unterlage
8. Wichtig für Kugelmäuse
9. Wichtig für optische Mäuse
10. Erleuchtet
Geeignete Unterlage
Jeder braucht eins, alle haben eins, aber kaum jemand macht sich viele Gedanken darüber. Gemeint ist das Mauspad. Es ist einfach da, lag beim PC-Kauf dabei, wurde bei einer Messe mitgenommen oder hat über andere Nebenwege den Schreibtisch erreicht.
Nur Wenigen ist es wichtig, worauf ihre Maus zeitlebens gleitet. Das ist eigentlich bedauernswert, denn es ist ganz und gar nicht egal, auf welcher Unterlage die Maus rumsaust. Das Mauspad hat nämlich entscheidenden Einfluss darauf, wie fix und präzise sich der Mauszeiger über den Bildschirm bewegt. Auch auf die Gesundheit kann das Mauspad Einfluss nehmen. Denn bietet das Pad allzu großen Widerstand kann das nach jahrelanger Benutzung zu Schulterproblemen führen.
Passionierte PC-Spieler haben längst begriffen, wie wichtig eine gute Mausunterlage ist, um auch beim hektischen 3D-Shooter lange Zeit bestehen zu können. Es wird Zeit, dass auch Bildbearbeiter, Konstrukteure, Briefschreiber und alle anderen die Vorteile guter Mauspads entdecken.
In den folgenden Kapiteln beschreiben wir die Unterschiede der gängigsten Mauspads und zeigen die jeweiligen Vor- und Nachteile auf. So finden auch Sie das richtige Pad für Ihre PC-Jobs. (pr)
Unterschiedliche Materialien
Mauspads findet man in den unterschiedlichsten Ausführungen. Exotische Versionen bestehen gar aus Leder oder Pappe. Am meisten verbreitet sind aber Kunststoffe. Relativ oft trifft man auch auf Metall- oder Glasvarianten.
Die Entscheidung ist nicht nur eine Frage der Optik und des Gefühls. Unterschiedliche Gleiteigenschaften sind bereits vorentscheidend für die spätere Verwendung. So sind besonders glatte Oberflächen, die kaum Widerstand bieten, ideal für Gamer, die schnell und präzise Ihren Gegnern ausweichen müssen. Bauzeichner, die dreidimensional konstruieren, benötigen demgegenüber etwas mehr Gleitwiderstand, um nicht stets am gewünschten Punkt vorbeizurutschen.
Praktisch sind Mauspads, die unterschiedliche Gleiteigenschaften bieten. Die lassen sich umdrehen und von beiden Seiten nutzen. Damit keine der beiden Seiten verschmutzt und das Pad sicher neben der Tastatur liegen bliebt, ruht es meist in einem Kunststoffrahmen.
Kunststoffpads
Die Mehrzahl der Pads wird aus Kunststoffen gefertigt. Doch trotz dieses einheitlichen Sammelbegriffs, gibt es sehr viele unterschiedliche Varianten. Das Spektrum reicht von dünnen biegsamen Materialien bis hin zu dicken massiven Platten. Oft besteht die Oberfläche aus einem anderen Material als der Rest des Pads.
Auf dünnen elastischen Pads befindet sich häufig eine dünne Textilschicht. Ihre Beschaffenheit und Webart bestimmt die Gleitfähigkeit entscheidend mit. Je feiner der Stoff gewebt ist, desto glatter ist er und desto fixer gleitet die Maus darüber. Je grober er ist, desto mehr Widerstand bietet er. Vorteilhaft ist, wenn der Stoff imprägniert ist. Das hat zwar keinen Einfluss auf die Gleitfähigkeit, verhindert aber dass Flüssigkeiten wie Kaffee, Cola oder anderes in das Pad eindringen, wenn sie darüber ausgeschüttet werden.
Mauspads aus hartem Kunststoff sind oft dicker als elastische. Das bedeutet, dass die Hand etwas höher aufliegt und man zudem die harte Kante des Pads stärker im Handballen spürt. Damit das nicht störend wirkt, sollte das Pad zum Anwender hin stark abgeflacht sein. Die übrigen Kanten sollten zudem abgerundet sein, damit es nicht zu hässlichen Schnittwunden kommen kann.
Um auch optischen Mäusen ausreichend Orientierung zu bieten, ist eine klare Färbung, idealerweise nicht in den Farben der optischen Sensoren - rot und blau -, Voraussetzung. Bei durchsichtigen Unterlagen würden diese ansonsten große Probleme bekommen und nicht einsetzbar sein. Der Orientierung hilft auch eine angeraute Oberfläche und zusätzlich eingearbeitete Silberplättchen.
Zu rau darf die Oberfläche aber nicht sein, weil sie dann die Mausbewegung sehr stark ausbremst. Generell besteht bei Hartkunststoffpads die Gefahr, dass die raue Oberfläche allzu schnell abnutzt und schon nach kurzer Zeit nicht mehr ausreichend Widerstand bietet oder der optischen Maus die Orientierung erschwert, was diese mit kurzen Aussetzern quittiert.
Glaspads
Eine besonders schöne Unterlage bieten Glaspads. Sie wirken edel und sind oft ein wahrer Hingucker. Ihr großer Vorteil: die lange Haltbarkeit; sie sind abriebfrei und reibungsarm. Damit sie stabil auf dem Schreibtisch liegen, benötigen sie Gummifüße oder eine Anti-Rutsch-Matte.
Ein Klarglaspad ist aber nur für diejenigen interessant, die mit Kugelmäusen arbeiten. Optischen Mäusen bieten diese keine Orientierung. Für sie muss das Glas milchig eingefärbt sein. Zudem erhöht auch hier eine aufgeraute Oberfläche und eingearbeitete Silberplättchen die Orientierung für die optischen Sensoren.
Wenn möglich, sollte man hier auf spezial gehärtetes Glas setzen, das nicht sofort zerbricht, wenn es mal vom Schreibtisch fallen sollte. Allerdings reicht dieser Schutz meist nur für Teppichböden. Fällt das Pad auf Kacheln, kann es splittern oder in viele Einzelteile zerbrechen, genau wie das Sicherheitsglas einer Autoscheibe.
Auch Glaspads sind meist höher als weiche Kunststoffunterlagen. Somit sollte auch hier die Kante zum Anwender flach ablaufen. Um Verletzungen zu vermeiden, sollten die Kanten rund geschliffen sein.
Glaspads sehen zwar edel aus, haben aber auch Nachteile. So fühlt sich das Glas stets kalt an. Obendrein verfügt Glas von Haus aus über eine gewisse Haftung, was zu reduzierter Gleitgeschwindigkeit führt. Für schnelle Action-Games sind die Pads somit weniger gut geeignet. Hinzu kommen hörbare Scheuergeräusche bei bereits leicht verschmutzter Maus. Wer damit nicht leben kann, muss fast täglich die Maus reinigen.
Metallpads
Metallpads vereinen die Vorteile von schnellen Stoffpads mit der Langlebigkeit von Glasunterlagen. Sie bieten eine sehr gute Gleitfähigkeit und sind nahezu unverwüstlich. Ihr extravagantes Aussehen macht auch diese Pads zum absoluten Hingucker.
Anders als ihre Glaskollegen müssen sie nicht sonderlich massiv sein. Man bekommt sie oft in den gleichen Dicken wie Kunststoffpads. Doch auch hier sollten die Kanten glatt geschliffen sein, um Verletzungen auszuschließen.
Metallpads sind jedoch mit fast den gleichen Nachteilen wie Glasunterlagen behaftet: sie sind kalt und auch sie verursachen in Kombination mit verschmutzten Mäusen häufig Scheuergeräusche. Obendrein haben viele optische Mäuse starke Orientierungsprobleme. Um diese vor dem Kauf ausschließen zu können, ist ein Blick auf die Kompatibilitätsliste auf der Webseite des Padherstellers dringend anzuraten.
Gleitwiderstand
Den Gleitwiderstand haben wir bei den einzelnen Materialkategorien bereits angesprochen. Allgemein kann man die Mauspads in drei Kategorien einteilen. Nämlich in Pads mit wenig, mit mittlerem und mit höherem Widerstand. Die Hersteller tragen diesem oft mit den Bezeichnungen "Low Sense", "Mid Sense" oder "High Sense" im Artikelnamen oder der Beschreibung Rechnung. Low Sense steht dabei für wenig und High Sense für höheren Widerstand.
Einige Hersteller verwenden diese Begriffe aber auch, um die unterschiedliche Größe Ihrer Pads anzuzeigen, obwohl diese über die gleichen Gleiteigenschaften verfügen. Das resultiert aus dem Umstand, dass man bei einem größeren Pad die Mausgeschwindigkeit in den Windows-Einstellungen reduzieren kann, was zu einer verlangsamten Zeigergeschwindigkeit und dadurch zu einer höheren Genauigkeit führt.
Die Größe der Unterlage
Ein größeres Mauspad kann somit zu höherer Präzision führen. Allerdings bedeutet das gleichzeitig längere Wege für Maus und Arm, was leicht zu Ermüdungen und Verkrampfungen führen kann.
Wer den Platz auf dem Schreibtisch hat und hin und wieder extreme Zeigerpräzision benötigt, sollte zu einem großen Pad greifen. Immerhin muss man ja nicht ständig mit Einstellungen arbeiten, die lange Mauswege erfordern. Wenn normale Genauigkeit ausreicht, verwendet man nur einen Teil des Pads, kann bei Bedarf aber umschalten und hat dann die gesamte Fläche zur Verfügung.
Möchten Sie die Unterlage regelmäßig mit zu einer LAN-Party nehmen, kann ein zu großes Exemplar auch hinderlich sein. In diesem Fall sollte es die Maße der Tasche nicht überschreiten und am besten noch aufrollbar sein.
Übrigens, die Standarddicke eines Mauspads liegt etwa bei vier bis fünf Millimeter. Dünnere und auch dickere Unterlagen bedürfen einer gewissen Eingewöhnungszeit.
Wichtig für Kugelmäuse
Bei Kugelmäusen muss die Kugel ständig guten Kontakt zur Unterlage haben. Damit diese nicht schlupft ist ein relativ fester Kontakt nötig, den meist nur Pads mit höherem Gleitwiderstand bieten. Allerdings darf der Widerstand nicht zu groß sein, da man die Maus noch komfortabel bewegen können muss. Vorteilhaft ist eine gewebte Stoffoberfläche oder Glas.
Wählt man ein Glaspad, sollte man auf beiliegende Gleitpads achten, die man auf die übrigen Kontaktflächen der Maus kleben kann. Das vermindert die Reibung und lässt die Maus leichter über das Glas gleiten. Besonders gute Ergebnisse erzielen Gleitpads aus Teflon.
Wichtig für optische Mäuse
Optische Mäuse benötigen hohe Kontraste, damit sie sich möglichst präzise orientieren können. Ideal sind Pads mit sehr kleinem Schwarzweiß-Muster, in das zusätzlich silberne Reflektorpunkte eingearbeitet sind. Blaue und rote Pads sind nicht ganz unproblematisch. Grund: beide Farben finden bei den Sensoren der Mäuse Verwendung und machen die Orientierung mitunter unmöglich. Hier ist es auf jeden Fall erforderlich, die Webseite des Herstellers zu überprüfen und zu kontrollieren, ob die verwendete Maus mit dem gewünschten Pad kompatibel ist. Ist das der Fall, kann man guten Gewissens zugreifen.
Bei harten Materialen ist eine raue Oberfläche zur genauen Positionsbestimmung wichtig. Gibt es die nicht, muss das Farbmuster sehr kontraststark sein. Kontrollieren Sie sicherheitshalber auch hier die Webseite des Herstellers.
Erleuchtet
Auch bei Mauspads folgen einige Hersteller dem Moddingtrend und bieten beleuchtete Unterlagen an. Dazu sind meist diverse Leuchtdioden in das Pad integriert. Den nötigen Strom bekommen sie via Kabel über einen freien USB-Port. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie an einen USB-1.1- oder USB-2.0-Port angeschlossen sind.
Damit die Dioden im Pad Platz finden, muss dieses eine gewisse Dicke aufweisen. In sehr flachen Pads wird man dieses Feature somit vergeblich suchen. Zudem muss man mit dem USB-Kabel leben. Manchen mag das nicht stören, doch wer Tastatur und Maus gegen Funkversionen ausgetauscht hat, wird sich möglicherweise daran stören.
Eine kabellose Alternative könnten hier helle Pads im Glasdesign sein. Über die angeraute Oberfläche verteilen diese das blaue oder rote Licht des Maussensors ebenfalls über das gesamte Mauspad. Nachteil allerdings: das Leuchten fällt bei Tageslicht kaum auf, je dunkler es ist, desto mehr wird der Effekt sichtbar.
Wünschenswert wäre, wenn man die Beleuchtung per Software abschalten könnte, für den Fall, dass sie einmal stören sollte. Alternativ könnte man in diesem Fall aber einfach auch den Stecker ziehen.
Wer mit optischer Maus arbeitet, sollte darauf achten, dass die Beleuchtung nur indirekt ist, und der Mausoptik nicht ins Gehege kommt, was diese mit Ruckeln bestrafen würde. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man auf Pads setzt, die nur am Rand beleuchtet sind.
Buchtipps
Weitere Infos zu Mäusen, Mauspads und PC-Hardware finden Sie in unserer Bücherecke.
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| | | | Hallo Kruse78, is ne Topmaus, sehr zu empfehlen, super handling Gruß ...
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