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Kaufberatung Headsets 


1. Freiheit für die Hände

2. Unterschiedliche Ausführungen

3. Anschluss

Direkt zu den Headsets

Freiheit für die Hände
Zu den Headsets Für manche ist Telefonieren die liebste Freizeitbeschäftigung, für andere hingegen nur berufliche Pflicht. Stets bedeutet Telefonieren jedoch, eine Sache liegen zu lassen. Denn zum einen konzentriert man sich voll auf den Gesprächspartner und zum anderen hat man nur noch eine Hand frei.

Die Konzentration auf den Gegenüber sollte stets erhalten bleiben. Gegen die blockierte Hand kann man jedoch etwas tun: auf ein Headset setzen. Das ist eine Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon, die per Kabel oder Funk Kontakt zum Telefon, Handy oder PC aufnimmt. Damit hat man plötzlich beide Hände frei und kann den Abwasch machen, Gartenarbeit erledigen, einen PC bedienen oder Auto fahren.

Für die immer beliebter werdende PC-Telefonie (VoIP) greifen viele ebenfalls zum Headset, genauso wie fürs Netzwerkspiel. Dabei stimmt sich eine Gruppe von Teamspielern ab, um somit die Schlagkraft der Gruppe zu erhöhen und besser koordinieren zu können. Ganz gleich, wozu Sie ein Headset verwenden möchten, in den folgenden Kapiteln erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf achten sollten. (pr)


Unterschiedliche Ausführungen
Zu den Headsets Headsets gibt es in unterschiedlichen Varianten, die sich nicht nur in Ausführung und Preis unterscheiden, sondern auch jeweils auf einen Einsatzzweck zugeschnitten sind.

Mit zwei Hörmuscheln

Ideal für den PC sind etwa Versionen mit zwei Hörmuscheln und einem Mikrofon am Bügel. Das bedeutet, das Mikrofon sitzt an der Spitze eines Kunststoff- oder Metallstabes, der neben einer Hörmuschel befestigt ist und vor oder neben den Mund geschwenkt werden kann.

Solch ein Headset hat für den PC-Betrieb zahlreiche Vorteile. Da es wie ein klassischer Köpfhörer mit zwei Muscheln arbeitet und einen schwenkbaren Mikrofonbügel besitzt, kann man es auch ideal als Kopfhörer für MP3-Musik oder zum Betrachten von Videos verwenden. Dabei schirmt es gut gegen störende Nebengeräusche ab.

Die gute Abschirmung durch die zweite Muschel spricht auch für den reinen Telefoneinsatz in lauten Umgebungen, etwa in Großraumbüros oder auch draußen im Garten, falls dort starker Straßenlärm stören sollte.

Für das Telefonieren in lauten Umgebungen kann es zudem sinnvoll sein, auf ein Headset zu setzen, das eine Rauschunterdrückung für Nebengeräusche besitzt. Die ist entweder dauerhaft aktiv oder lässt sich nach Bedarf ein- und ausschalten.

Mit einer Hörmuschel

Eine - zumindest äußerlich - abgespeckte Variante sind Headsets, die nur eine Hörmuschel besitzen. Am gegenüberliegenden Bügelende befindet sich je nach Ausführung ein Kunststoffhalter oder ein weiches Schaustoffpolster. Es reicht nicht bis zum Ohr herunter, sondern klemmt sich einige Zentimeter darüber am Kopf fest.

Da die Wiedergabe in Mono ist, eignet es sich ausschließlich zum Telefonieren. Auch hier positioniert ein Bügel das Mikrofon vor oder neben dem Mund. Da ein Ohr frei bleibt, kann man noch Nebengeräusche wahrnehmen und auf die Umwelt reagieren. Durch den geringeren Materialeinsatz sind diese Versionen zumeist auch etwas günstiger.

Gewöhnungsbedürftig ist der ungleichmäßige Druck, da das Headset nicht, wie vom Kopfhörer gewohnt, auf beide Ohren drückt, sondern nur auf eines plus einen Teil der Kopfhaut. Da kann es vorteilhaft sein, wenn das taube Ende weich gepolstert ist. Eine gute Lösung stellen auch Headsets dar, die an beiden Kopfseiten, jeweils an der gleichen Stelle, an den Kopf geklemmt werden und den Druck gleichmäßig verteilen. Die Ohrmuschel hängt dann vor einem Ohr. Bei guten Modellen lässt sich die Ohrmuschel tauschen, so dass man das linke wie das rechte Ohr verwenden kann.

Stöpsel im Ohr
Zu den Headsets Die Stöpsellösung, mit Ohrsteckern, wie sie auch bei MP3-Playern verwendet werden, kommt meist bei Freisprechanlagen für Handys zu Einsatz. Sie sind fast ausschließlich als Monolösungen erhältlich. Die Stöpsel steckt man direkt in den Gehörgang, das Mikrofon hängt am Kabel herunter. Mittels kleiner Klammer lässt sich das Kabel an der Kleidung befestigen, so dass es weniger baumelt und das Mikrofon besser in der Nähe des Mundes platziert ist.

Komfortablere Ausführungen besitzen einen Ohrbügel. Hierbei hängt der Ohrstöpsel vor dem Gehörgang. Befindet sich dann auch das Mikrofon an einem zusätzlichen Bügel, muss man das Kabel nicht mehr an der Kleidung befestigen aber auch mit einem etwas höheren Gewicht leben. Vorteil der Stöpsel: Sie lassen sich leicht verstauen.

Kabellänge

Für alle kabelgebundene Headsets gilt: Achten Sie darauf, dass das Kabel für Ihre Ansprüche die richtige Länge hat. Es sollte weder zu kurz noch zu lang sein. Meist gibt es deutliche Unterschiede zwischen dem Einsatz zu Hause und im Büro. Beim Verwendung im Büro sind oft längere Strippen vonnöten, da man während eines Gesprächs eventuell an Schränke oder Regale muss, um benötige Unterlagen zu holen. Wer viel Bewegungsfreiheit beim Telefonieren braucht, setzt besser auf ein kabelloses Headset.

Kabelloses Headsets

Ganz ohne Kabelsalat kommen Headsets aus, die ihre Daten per Funk übertragen. Sie lassen sich mit dem Mobiltelefon, dem PC und auch dem Festnetztelefon verwenden. Beim Handy und auch am PC kommt in der Regel Bluetooth als Technik zum Einsatz. Bei einigen Herstellern lässt sich sogar ein und dasselbe Headset für beide Geräte verwenden.

Beim Festnetztelefon ist heute die digitale DECT-Technik (Digital Enhanced Cordless Telecommunications - engl.: erweiterte, digitale, kabellose Kommunikation) verbreitet. Doch auch hier trifft man auf Bluetooth-Lösungen. Analoge Funktechnik findet man heute nur noch selten. Von ihr ist auch abzuraten, da sie schlechtere Tonqualität bietet und zudem nicht abhörsicher ist.

Bluetooth-Headsets
Zu den Headsets Bluetooth-Headsets werden per Bügel an einem Ohr befestigt und arbeiten meist mono. Mehr und mehr drängen aber auch Stereo-Lösungen auf den Markt, die sich ebenfalls zum Musik hören nutzen lassen. Diese Headsets benötigen Strom. Das bedeutet, sie haben einen integrierten Akku, der das Gewicht etwas erhöht und damit Einfluss auf den Tragekomfort hat. Dadurch ist auch die Sprechzeit begrenzt und macht bei regelmäßigem Gebrauch tägliches Aufladen nötig.

Für den Einsatz mit dem Handy ist Bluetooth ideal. Zu Hause jedoch ist es aufgrund der begrenzten Reichweite nicht guten Gewissens zu empfehlen. Denn bei Verwendung von Standard-Bluetooth-Technik hat man nur einen maximalen Radius von zehn Metern. Dieser wird durch Hindernisse wie Wände und Pflanzen zudem noch eingeschränkt. Erst bei Einsatz modernerer Bluetooth-Technik sind theoretisch bis zu 100 Meter Reichweite möglich.

DECT-Headsets

Für größere Distanzen eignet sich deshalb zu Hause und im Büro daher eher DECT. Diese Geräte schaffen eine theoretische Reichweite von 300 Meter bei freiem Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger. In Gebäuden reduziert sich diese auf 50 Meter und kann bei besonders massiven Hindernissen auch darunter liegen. Für den Normalgebrauch sind die Empfangsleistungen jedoch vollkommen ausreichend.

Von DECT-Headsets zu sprechen ist eigentlich nicht ganz richtig. Denn in Wahrheit handelt es sich vielmehr um komplette kleine Telefone, die man an einer vorhandenen Basisstation als weiteres Gerät anmelden muss. Wer auf solch ein DECT-Headset setzen möchte, sollte also schon ein DECT-Telefon mit Basisstation besitzen. Andernfalls muss man dieses zusätzlich kaufen.

Da es sich bei dieser Lösung um ein eigenes Telefon handelt, ist der Preis oft etwas höher. Dafür bekommt man jedoch eine Menge zusätzlichen Komfort gegenüber reinen Headsets. So lassen sich beispielsweise kostenlose Gespräche mit anderen Mobilteilen innerhalb des Empfangsradius' führen, also etwa ein Gespräch aus dem Garten mit dem Partner im Keller führen. Externe Gespräche lassen sich von einem Mobilteil zum andern weiterleiten und alle Teilnehmer können eine gemeinsame Telefonkonferenz führen, bei der zwei oder mehrerer Mobileteile einer DECT-Basisation gleichzeitig mit dem externen Anrufer sprechen.

Komfort

Ganz gleich welche Lösung auf dem Papier die beste ist, wichtig ist, dass man mit ihr zurechtkommt. Der Tragekomfort hat dabei einen ganz entscheidenden Einfluss. Dies umso mehr, je länger man ein Headset tragen möchte oder muss. Wer etwa bisher keine Ohrstöpsel mochte, wird sich auch beim Telefonieren kaum daran gewöhnen. Auch Ohrbügel sind nicht jedermanns Sache. Sie können zudem Probleme beim Aufsetzen machen, umso mehr wenn es einmal hektisch zugeht.

Wählen Sie also eine Lösung, die Sie schnell und unkompliziert verwenden können und die Ihnen auch bei langen Telefongesprächen nicht lästig wird. Testen Sie beispielsweise durch Tragen Ihrer Musik-Kopfhörer oder MP3-Ohrstöpsel, ob Sie mit solch einer Ausrüstung arbeiten oder durchs Haus laufen können und wollen. Möglicherweise können Sie auch ein Headset von Bekannten oder Arbeitskameraden testen.


Anschluss
Zu den Headsets Entscheidend für den Einsatzzweck ist die Anschlussmöglichkeit. Beim PC sind die geringsten Problem zu erwarten, etwas schwieriger sieht es schon bei Mobiltelefonen aus und bei Festnetztelefonen ist es manchmal sogar überhaupt nicht möglich ein Headset zu betreiben. Allerdings: Es gibt für fast alles eine Lösung, man muss sie nur kennen.

Computer

Für den PC benötigt man ein Headset, das man mit der Soundkarte oder einem freien USB-Steckplatz verbindet. Für den Anschluss an der Soundkarte sind zwei kleine Klinkenstecker nötig; einer für den Mikrofoneingang und der zweite für den Kopfhörer- oder Lautsprecherausgang. Der Anschluss ist eigentlich ganz einfach, macht manchmal aber Schwierigkeiten, da man unter den Schreibtisch krabbeln und die richtigen Kontakte ausfindig machen muss.

Einfacher und unkomplizierter ist der Anschluss per USB, solange man noch einen freien Port hat. Hier ließe sich jedoch mit einem USB-Hub, einem kleinen Verteiler, schon für wenige Euros Abhilfe, also mehr Steckplätze, schaffen. USB-Headsets sind meist etwas teuerer, da die nötige Umwandlung der Töne in digitale Dateien bereits im Headset geschehen muss, was die Soundkarte überflüssig macht. Dafür bekommt man aber zumeist auch eine deutlich höhere Tonqualität. Über den USB-Anschluss kann das Headset zudem Schwachstrom beziehen, der sich für Klang verbessernde Effekte nutzen lässt.

Kabellose Modelle sind ebenfalls erhältlich. Sie nehmen meist via Bluetooth Kontakt zum PC auf. Ein entsprechender Empfänger sollte zum Lieferumfang des Headsets gehören. Falls Sie bereits einen solchen Empfänger besitzen, sollten Sie auch diesen nutzen können. Möchten Sie auch unterwegs mit dem Handy per Bluetooth kabellos telefonieren, halten Sie nach einer Lösung Ausschau, die Sie an beiden Geräten verwenden können.

Zu den USB-Hubs

Telefon

Headsets für Telefone finden nicht an allen Apparaten Platz. Denn nur wenige bieten dieses Extra, gerade bei normalen Haustelefonen. Etwas häufiger trifft man auf entsprechende Anschlussmöglichkeit bei kompletten Telefonanlagen, wie sie häufig in Unternehmen verwendet werden.

Ist eine Anschlussmöglichkeit vorhanden, ist die Verwendung von RJ10-Steckern und -Buchsen üblich. Das ist ein Stecker wie er auch bei Modem-Verbindungen vorkommt und der wie eine kleinere Version des bekannten Netzwerksteckers (RJ45) aussieht. Daneben gibt es aber auch noch Insellösungen, also Steckertypen, die sich nur mit Geräten eines Herstellers verwenden lassen. Ob sich an ihr Telefon ein Headset ankoppeln lässt, können Sie auf den Webseiten großer Headset-Hersteller herausfinden. Diese halten dort ausführliche Kompatibilitätslisten bereit.

Fehlt ein zusätzlicher Stecker, bedeutet das nicht das Aus für eine Headsetlösung. Denn wenn der Hörer per RJ10-Stecker angeschlossen ist, kann dieser sich den Anschluss mit einem Headset teilen. Das erhöht die Chancen für sehr viele, denn häufig ist das Hörerkabel bei modernen Telefonen entsprechend mit dem Gerät verbunden.

Um das Headset nutzen zu können, stöpseln Sie einfach das Hörerkabel aus und stecken das Headsetkabel ein. Der Hörer bleibt dabei auf dem Telefon liegen. Denn er wird gebraucht, um Gespräche anzunehmen und zu beenden. Dazu muss man ihn wie vor anheben und wieder ablegen. Besitzt das Telefon jedoch eine elektronische Rufannahme, muss man nicht stets den Hörer bemühen, sondern kann Gespräche per Taste annehmen und beenden.

Möchte man auch weiterhin mit dem Hörer telefonieren, kann man einen speziellen Umschalter kaufen, an den Telefonhörer und Headset angeschlossen werden. Über einen Schalter aktiviert man wahlweise Hörer oder Headset. In der Regel ist das Umschalten auch während eines Gesprächs möglich.

Handy
Zu den Headsets Headsets, oder auch portable Freisprecheinrichtungen, verwenden viele im Auto seit das freie Telefonieren mit Handy am Ohr während der Fahrt nicht mehr erlaubt ist. Die Verbindung zwischen Headset und Handy wird dabei entweder über ein Kabel oder per Funk hergestellt. Die Kabelverbindung ist günstiger und für jedes Handy verfügbar. Kabellose Lösungen sind mit Mobiltelefonen möglich, die mit Bluetooth ausgestattet sind.

Vorteile der Bluetooth-Lösung: Sie ist einfach und unkompliziert zu verwenden. Das Headset lässt sich zudem mit mehreren Mobiltelefonen und eventuell auch dem PC verwenden und es ist meist klein und schick.

Kabelverbindungen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen: Zum Beispiel mit einem festmontiertem Stecker, der jeweils zum entsprechenden Handy passt. Vorteil: kleiner Stecker. Nachteil: Das Headset lässt sich nicht mit Mobiltelefonen anderen Typs verwenden. Kauft man ein neues Handy, braucht man auch ein neues Headset. Eine Alternative sind Headsets mit einem Standardstecker, an den sich jeweils der passende Adapter für das verwendete Handy ankoppeln lässt. So können sich etwa zwei oder mehrere Partner die Freisprecheinrichtung im Auto teilen, wenn sie jeweils einen spezifischen Stecker für ihr Handy verwenden. Vorteil: Die Freisprecheinrichtung wandert mit zum neuen Handy. Nachteil: etwas dickere Stecker.


Auszüge der neuesten Beiträge im Forum Headsets:
 
RJ11 --> USBNEU!
 Hallo,

meine Recherche hat nichts ergeben.

Ich stelle unser System auf VoIP um und bin auf der...


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