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Kaufberatung Firewalls 


Zu den Hardware-Firewalls
Zu den Software-Firewalls

1. Wichtiger Schutz

2. Was macht eine Firewall?

3. Hardware oder Software

4. Vorteile Software

5. Vorteile Hardware

6. Alternative Router


Wichtiger Schutz

Sie surfen im Internet, sonst wären Sie nicht hier. Sind Sie denn auch angeschnallt? Natürlich nicht, schließlich kann man das kaum auf dem Schreibtischstuhl. Aber ihr PC, der könnte, zumindest bildlich. Natürlich wird auch er nicht vom Surfen umfallen, aber ungeschützt kann jeder Hacker sich unbemerkt darauf zu schaffen machen. Er kann nicht nur persönliche Daten ausspionieren, sondern im Extremfall sogar sämtliche Daten löschen.

Vor solchen Eindringlingen sollte man sich daher schützen und am besten eine Firewall verwenden. Diese überwacht den gesamten Datenverkehr zwischen dem Computer und der Außenwelt und lässt nur die Aktivitäten zu, die Sie persönlich erlaubt haben. Gleichzeitig versteckt die Firewall Ihren PC, so dass ein Hacker ihn nicht zufällig aufspüren kann.

Den Schutz des PC oder mehrerer Computer kann man einer Software-Firewall oder auch Hardware-Firewall anvertrauen. Welcher Lösung man den Vorzug gibt hängt nicht nur vom Geschmack, sondern vielmehr auch vom Einsatzgebiet ab. Wir durchleuchten deshalb in den folgenden Kapiteln, die Möglichkeiten beider Lösungen. (pr)

Was macht eine Firewall?

Eine Firewall ist quasi ein Türsteher, der den Auftrag bekommt, nur bestimmte Daten in den PC zu lassen oder im Extremfall, den gesamten Datenverkehr zu unterbinden. Dazu verschließt die Wall sämtliche Ein- und Ausgänge, die so genannten Ports und öffnet diese nur mit Erlaubnis. Gleichzeitig versteckt sie den PC vor den Augen Unbefugter. Blindes Suchen nach einem offenen Port des PC würde somit erfolglos bleiben. Lediglich geöffnete Ports sind sichtbar, aber auch nur so lange wie Daten übertragen werden.

Dieser Schutz ist ein wahrer Segen, seit Hacker mit kleinen Softwaretools, den Portscannern, systematisch und automatisch das Internet abgrasen, um geöffnete Ports zum Eindringen aufzuspüren. Diese Tools machen keinen Unterschied zwischen großen Firmen-PCs und Ottonormal-Rechnern. Sie zeigen alles an. Jeder ist folglich gefährdet.

Wer eine Firewall installiert, muss zunächst jedem Programm einzeln den Datenaustausch mit dem Internet erlauben, da ansonsten Funkstille herrschen würde. Daran erkennt man schnell den effektiven Schutz.

Besonders pfiffige Firewalls sichern aber nicht nur den Datenverkehr, sondern bieten wertvolle Zusatzdienste. So können sie Werbebanner und Popups, also automatisch aufspringende Werbefenster, unterdrücken. Auch ausführbare Dateien können sie blockieren und somit gleichzeitig einen gewissen Virenschutz mit übernehmen.

Einige gestatten auch den Internetzugang nur zu gewissen Zeiten und können gleichzeitig Jugend gefährdende Inhalte herausfiltern. Auch wenn die Filter nicht immer perfekt funktionieren, bietet eine Firewall einen gewissen Schutz für den Nachwuchs.

Hardware oder Software

Eine Hardware-Firewall ist ein Gerät, das man zwischen PC und Internetanschluss einsetzt. Es befindet sich beispielsweise zwischen PC und ADSL-Modem. Dort kontrolliert es den gesamten Datenverkehr. Dabei spielt es keine Rolle, ob nur ein PC oder ein ganzes Netzwerk über diesen Anschluss surft. Die Hardware-Firewall schützt alle. Eine Software-Firewall ist dagegen nur auf einen PC beschränkt. Möchte man mehrere PCs vor unberechtigtem Zugriff schützen, muss man auf jedem eine Version installieren.

Vorteile Software

Softwarelösungen sind günstiger als Hardwarelösungen, zumindest auf den ersten Blick. Denn wer mehr als einen PC schützen möchte, braucht eine Softwarelizenz pro PC. Damit nähert man sich aber schnell dem Preis der Hardware-Lösung oder übersteigt diesen sogar. Software ist somit für alle sinnvoll, die nur einen oder zwei PCs abschotten wollen.

Für den schnellen und komfortablen Schutz sind sie gut geeignet. Allerdings verbrauchen Sie einige Systemressourcen und bremsen den PC somit ein wenig aus. Trotzdem, Privatanwender ohne Netzwerk können guten Gewissens zu einer Softwarelösung greifen.

Vorteile Hardware

Eine Hardware-Firewall spielt ihre Vorteile bereits in einem Netzwerk von zwei PCs aus. Denn sie schützt alle angeschlossenen Rechner, dabei muss sie nur einmal konfiguriert werden. Würde man stattdessen eine Software pro PC einsetzen, müsste man sämtliche Tools einzeln konfigurieren, eine sehr lästige und zeitintensive Aufgabe.

Häufig sind Hardware-Firewalls besser ausgestattet als ihre Softwarependants. So locken komfortable Zusatzfunktionen wie Virenkontrolle oder die Blockade pornografischer Websites. Kompletter Virenschutz kostet allerdings meist Aufpreis. Ihn gibt es beispielsweise als abonnierbaren Zusatzdienst, der sicherstellt, dass auch neueste Viren sicher erkannt und geblockt werden. Die Blockade frei definierbarer Websites ist mitunter so ausgefeilt, dass sich der Schutz nur an bestimmten Tagen zu festgelegten Uhrzeiten einschaltet, die entsprechenden Sites sich zu anderen Zeiten aber problemlos ansteuern lassen.

Ein weiteres Feature ist der Schutz vor so genannten DoS-Attacken (Denial of Service). Bei solch einem Angriff werden unzählige Anfragen an einen PC geschickt, so dass dieser mit der Bearbeitung so stark beschäftig und ausgelastet ist, dass er keine Rechenleistung mehr für die normale Arbeit übrig hat. Viele Hardware-Firewalls erkennen diese Angriffe und können sie abwehren.

Praktisch ist auch eine Email-Benachrichtigung. So schickt das Gerät im Ernstfall eine Mail an eine beliebige Adresse. Das stellt sicher, dass man auch in Abwesenheit von einem Angriff erfährt und umgehend reagieren kann.

Eine Hardware-Firewall ist also für alle interessant, die mehrere PCs vor Zugriffen schützen wollen, ganz gleich ob Privat- oder Firmenanwender. Auch für Nutzer mit nur einem PC kann die bessere Ausstattung den Kauf eines Hardwareschutzes rechtfertigen.

Alternative Router

Wer erst begonnen hat seine PCs zu vernetzten und nun alle zugleich ins Internet bringen möchte, kann dies mit einem Router machen. Dies ist ein Gerät oder eine Software, die es mehreren PCs ermöglicht, sich eine Internetleitung zu teilen. Viele Router bieten nämlich von Haus aus eine integrierte Firewall, die den kompletten Schutz aller angeschlossenen PCs übernehmen kann.

Hier macht für viele sicher der Einsatz eines Hardware-Routers Sinn. Denn er ist zumeist günstiger zu bekommen. Alle PCs werden einfach an diesen angeschlossen, man muss lediglich darauf achten, dass es genügend Anschlüsse gibt. Für die Softwarelösung ist dagegen erforderlich, dass der PC, der die Software beherbergt, ständig in Betrieb ist. Desweiteren muss dieser eine zweite Netzwerkkarte besitzen: eine für den Internetanschluss und eine fürs interne Netzwerk. Obendrein braucht man dann noch eine Verteilerdose, ein so genanntes Hub, die die Anschlüsse sämtlicher PCs bündelt. Welche Lösung man auch vorzieht: mit einem Router lassen sich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Link zu Hardware-Routern
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