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1. Schöner fernsehen
2. Mit oder ohne Festplatte?
3. Das passende Format
4. TV-Tuner
5. Aufnahmemodus
6. Aufnahmen programmieren
7. Aufnehmen und gucken
8. Die Abspielformate
9. Die richtigen Anschlüsse
10. Mehrwert
11. Regionalcode
Direkt zu den zu den DVD-Rekordern
Schöner fernsehen
Lange waren DVD-Player nur als reine Abspielgeräte populär. Sie boten und bieten
ausgezeichnete Bild- und überragende Tonqualitäten. DVD-Player machen richtiges
Kinofeeling im Wohnzimmer möglich. Mit ihrer reinen Abspielfunktion stellen
sie aber eine Einbahnstraße dar. Denn Fernsehfilme und Talk-Shows lassen sich
mit ihnen nicht aufzeichnen. Dies war lange Zeit nur mit dem Videorekorder möglich.
Doch der hat inzwischen schon das Zeitliche gesegnet. Nur vereinzelt stößt man
noch auf die Dinosaurier. Inzwischen haben die DVD-Rekorder erlernt, Filme auch
aufzuzeichnen. Besonders clever: Die meisten holen sich dafür die Hilfe einer
Festplatte und steigern damit den Komfort deutlich.
Zeitversetztes Fernsehen
Gegenüber einem herkömmlichen Videorekorder können DVD-Rekorder das Fernsehprogramm
ohne Qualitätsverlust speichern und auf einer DVD archivieren. Obendrein können
sie bereits aufgenommene Teile des Programms wiedergeben während die Aufnahme
noch läuft.
Auch bei der Wiedergabe bieten sie viele Annehmlichkeiten. So lassen sich einzelne
Szenen und unterschiedliche Programme auf einer DVD sehr schnell ansteuern,
langwieriges Spulen entfällt. Standbilder und schrittweises Blättern durch Einzelbilder
gibt es mit ausgezeichneter Bildqualität. Dank Dolby Digital-Technik bekommt
man obendrein klasse Sound.
Günstiger Einstieg
Dieser Luxus muss nicht einmal teuer sein: Schon für knapp über hundert Euro
gibt es Einstiegsgeräte, die auf DVD aufzeichnen. Legt man einen knappen Hunderter
drauf gibt es auch noch eine integrierte Festplatte dazu. Doch alle Rekorder
sind nicht gleich, es gibt kleine aber feine Unterschiede. In den folgenden
Kapiteln erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf eines DVD-Rekorders achten sollten.
(pr)
Mit oder ohne Festplatte?
Wichtigste Frage zu Beginn der Kaufüberlegung ist die nach der Festplatte. Soll
man ein Gerät mit oder ohne Festplatte anschaffen? Die Antwort ist sehr einfach:
Wenn das Budget reicht, wählen Sie einen Rekorder mit Festplatte. Denn diese
Modelle bieten einen Komfort, den reine DVD-Rekorder nicht erreichen.
Vorteil Festplatte
Die Liste der Vorteile ist sehr lang. An erster Stelle steht das vielfach größere
Fassungsvermögen einer Festplatte. Sie kann nicht nur eine handvoll Sendungen
aufnehmen wie ein DVD-Rohling, sondern schluckt alles, was man etwa während
eines kompletten Urlaubs nicht verpassen möchte. Hat man alles angesehen, löscht
man es einfach oder entscheidet sich später, ob man dauerhaft etwas auf DVD
archivieren möchte.
Vor dem Brennen auf DVD kann man die Aufzeichnung umfassend editieren. So lassen
sich Werbeblöcke unkompliziert entfernen und Sequenzen problemlos umarrangieren.
Daneben lassen sich die Titel verändern und der DVD ein hübsches Menü verpassen.
Zudem kann man vor dem Brennen einer DVD noch mal über die Qualität entscheiden,
zumindest wenn man zuvor ohne Kompression auf die Festplatte aufgezeichnet hat.
Rohlinge optimal ausnutzen
Ohne Werbeblöcke und mit etwas Kompression passt dann womöglich eine Sendung
mehr auf den Rohling, als eine direkte Aufzeichnung darauf erlaubt hätte. Außerdem
hilft die Festplatte Rohlinge zu sparen. Möchte man eine Aufzeichnung nicht
behalten, löscht man sie einfach wieder. Das ist zumindest bei nur einmal beschreibbaren
DVD-Rohlingen unmöglich. Wichtig fürs Kopieren von Festplatte auf Rohling: die
Brenngeschwindigkeit. Viele Geräte sind nicht so schnell wie PC-Brenner, so
dass man zuweilen eine längere Wartezeit in Kauf nehmen muss.
Ebenfalls praktisch: Die meisten Festplattengeräte starten über einen einfachen
Knopfdruck die Aufzeichnung der gerade betrachteten Sendung, umständliche Programmierung
ist nicht nötig. Während einer Aufzeichnung lässt sich dabei nicht nur ein anderes
Programm betrachten, sondern auch eine DVD vom integrierten Laufwerk abspielen.
Größe nicht entscheidend
Die Größe der Festplatte spielt eine wichtige aber keine entscheidende Rolle.
Denn als Dauerlager eignet sich selbst der größte Speicher nicht. Irgendwann
muss man sich entscheiden, was man brennen und was man löschen möchte. Dann
ist wieder neuer Platz zur Verfügung. Auf den Festplatten aktueller Rekorder
wird es auch so schnell nicht eng. Nur selten findet man noch Modelle mit 80
Gigabyte Fassungsvermögen. Mittlerweile sind 160 Gigbyte Standard. Darauf lassen
sich bereits über 30 Stunden Sendungen in hoher Qualität speichern. Mit hoher
Kompression lässt sich der Zeitraum sogar vervielfachen. (Mehr dazu im Kapitel
Aufnahmemodus)
Ganz außer Acht lassen sollte man die Wahl der Festplattengröße aber nicht.
Denn anders als bei Computern, kann man bei DVD-Rekordern die Festplatte nicht
durch eine größere ersetzen. Daher sollte man vor dem Kauf abwägen, wie viel
Platz man wirklich braucht. Verwehrt ist in der Regel auch die Nutzung der Festplatte
im PC. Aus Kopierschutzgründen setzen die Hersteller bei den Festplatten oft
andere Schnittstellen als bei PC-Versionen ein. Zudem unterscheidet sich das
Dateisystem, so dass der PC keine Daten erkennen könnte.
Keine DVD-Kopien
Ebenfalls ausgeschlossen: DVD-Kopien. Gleichfalls aus Kopierschutzgründen haben
die Hersteller eine Sperre eingebaut, die es unmöglich macht Kauf-DVDs zu duplizieren.
Manche Hersteller gehen soweit, dass sie jede Kopie von DVD auf Festplatte unterbinden,
selbst dann wenn man dieselben Daten zuvor auf DVD gebrannt hat. Eine Analogkopie
bleibt in der Regel aber möglich. So lassen sich die DVD-Daten vom analogen
Ausgang zum analogen AV-Eingang führen. Sprich: Die Festplatte zeichnet auf,
was der DVD-Part abspielt. Allerdings leidet dabei die Bildqualität.
Trotz dieser Einschränkungen spricht vieles für ein Modell mit Festplatte. Wer
jedoch nicht im großen Stile aufzeichnet, immer nur mal wieder ein, zwei Sendungen
oder einen Film speichern möchte, kommt auch mit einem reinen DVD-Rekorder zurecht.
Er spart Geld bei der Anschaffung und bietet bei geringer Kompression ebenfalls
eine sehr hohe Bildqualität. Kann der Rekorder auf DVD-RAM-Medien aufzeichnen,
ist auch zeitversetztes Fernsehen möglich. Manche Geräte beherrschen das auch
mit DVD-RW-Rohlingen, jedoch nicht alle. Nachteil der Geräte: Die Schnittfunktion,
also das Verändern der aufgezeichneten Sendungen ist gar nicht oder nur sehr
eingeschränkt möglich (Siehe nächstes Kapitel).
Blu-ray und HD-DVD
Oder sollte man von beiden Modellen die Finger lassen und lieber einen hochmodernen
Blu-ray- oder HD-DVD-Rekorder kaufen? Je nach Modell und Rohling lassen sich
auf deren Medien zwischen 25 und 50 Gigabyte aufzeichnen und das mit deutlich
höherer Bildqualität. Das kommt ganz auf die Ansprüche an. Den Vorteil höherer
Bildqualität spielen die Geräte nur aus, wenn sie hochauflösende Fernsehsignale
nach HDTV-Standard empfangen sowie bei entsprechenden Kauf-DVDs. Wenn man beides
gar nicht oder nur sehr wenig nutzt, kann man mit der Anschaffung eines entsprechenden
Gerätes besser warten, bis deren Preise weiter fallen. Denn noch ist die neue
Technik recht kostspielig. Gerade hier spielt die vermeintlich alte Generation
ihre Vorteile aus und zwar bei den Geräten- wie den Rohlingpreisen.
Das passende Format
Das Formatwirrwarr, dass zu Beginn der Ära DVD-Rekorder immer wieder zu Frust
führte, weil sich falsch gekaufte Rohlinge nicht nutzen oder Filme von Freunden
nicht abspielen ließen, gehört weitgehend der Vergangenheit an. Denn moderne
Rekorder können meistens alle am Markt befindlichen Formate abspielen und beschreiben.
Kontrollieren sollte man dies trotzdem, um Problemen von vornherein aus dem
Weg zu gehen. Auf welche Versionen Sie dabei treffen und was sich damit jeweils
anstellen lässt, klärt der Überblick:
DVD-R
Hierbei handelt es sich um einmal beschreibbare Rohlinge, die von den meisten
DVD-Playern erkannt und abgespielt werden. Zur Auswahl stehen Versionen mit
unterschiedlichem Fassungsvermögen. Gängig sind 4,7 Gigabyte Speicher. Man trifft
aber auch Medien, die die doppelte Menge fassen. Diese Rohlinge lassen sich
dann von zwei Seiten beschreiben. Daneben existieren zwei unterschiedliche Varianten:
Typ A, der nur im professionellen Einsatz verwendet wird und Typ G für den privaten
Bereich. DVD-R-Rohlinge müssen nach der Aufzeichnung finalisiert werden, damit
sie sich in anderen DVD-Playern abspielen lassen. Die Bearbeitung der Aufzeichnungen,
etwa das Herausschneiden von Werbeblöcken ist mit ihnen genauso wenig möglich
wie zeitversetztes Fernsehen (Timeslip oder Timeshift).
DVD-RW
Ist die weiterentwickelte Version der DVD-R, die sich dadurch unterscheidet,
dass die Medien wiederbeschreibbar sind. Diese Medien fassen bis zu sechs Stunden
Video und lassen sich bis zu 1000-mal löschen und wieder beschreiben. DVD-RW-Medien
sind zwar theoretisch in den meisten DVD-Playern lesbar, doch tauchen gelegentlich
Probleme auf. Die größten Chancen hat man mit einem Player vom gleichen Hersteller.
Das Fassungsvermögen beträgt meistens 4,7 Gigabyte.
DVD+RW
Brenner, die diesen Standard unterstützen, spielen auch DVD-R- und DVD-RW-Medien
ab. Außerdem sind bei ihnen die geringsten Probleme zu erwarten, wenn ein Rohling
in einem fremden DVD-Player abgespielt werden soll. Mehr als 4,7 Gigabyte können
aber auch sie in der Regel nicht speichern. Neben der wiederbeschreibbaren Version,
gibt es auch eine einmal beschreibbare (DVD+R).
Wiederbeschreibbare Rohlinge muss man vor dem Nutzen formatieren. Dafür bieten
viele DVD-Rekorder zwei unterschiedliche Schreibmodi: den Video-Modus und den
Video-Recording-Modus. Ersterer ist bestens geeignet, wenn man die fertige DVD
auch in fremden DVD-Playern abspielen möchte. Er bietet die größtmögliche Kompatibilität.
Allerdings verzichtet man in diesem Modus auf nachträgliche Editierfunktionen.
Zudem geht die Fähigkeit des Wiederbeschreibens verloren, da man den Rohling
finalisieren muss. Mit wiederbeschreibbaren Medien lässt sich bei Geräten einiger
Hersteller zeitversetztes Fernsehen nutzen, jedoch nicht generell bei allen
Geräten.
Unterschiedliche Modi
Möchte man den fertigen Rohling nicht weitergeben, sondern nur im gleichen Gerät
abspielen, ist der Video-Recording-Modus eher zu empfehlen. Denn dieser ermöglicht
bedingtes Editieren des Ergebnisses, etwa das Löschen oder Ausblenden der Werbung.
Allerdings unterstützen dies nicht alle Rekorder. Darüber hinaus lassen sich
in diesem Modus mehr Daten auf eine DVD bannen, da er mit variabler Bitrate
arbeitet. Das bedeutet, er verbraucht nicht pro Bild konstant viel Speicher,
sondern immer nur so viel, wie dafür nötig ist. Gerade bei detailarmen Bildern
spart er so wichtigen Platz. Der Video-Modus schreibt demgegenüber eine konstante
Datenrate. Weiterer Vorteil: In diesem Modus ist kein Finalisieren nötig, man
kann den Rohling bei Bedarf also wieder neu beschreiben.
DVD-RAM
DVD-RAM-Medien können nahezu unbegrenzt bespielt und gelöscht werden, laut Herstellerangaben
bis zu 100 000-mal. Dadurch eignen sie sich besonders für zeitversetztes Fernsehen.
Es existieren unterschiedliche Typen sowie ältere und neuere Versionen: Typ
1 ist leider nicht mit DVD-ROM-Laufwerken, wie DVD-Player, kompatibel. Typ 2
liegt in einer entfernbaren Catridge (Gehäuse), Typ 3 ist am weitesten verbreitet.
Er kommt ohne Cartridge und ist einseitig beschreibbar. Typ 4 ist beidseitig
beschreibbar und liegt wie Typ 2 in einer entfernbaren Cartridge. Großer Vorteil
aller DVD-RAM-Versionen: Bei der Nachbearbeitung hat man mehr Möglichkeiten
als bei den übrigen wiederbeschreibbaren Medien. So lassen sich nicht nur Teile
ausblenden und löschen, sondern auch verschieben, so dass man beispielsweise
die Reihenfolge ändern kann. Einige DVD-RAMs sind von beiden Seiten beschreibbar.
Näheres in der Tabelle:
| DVD-RAM |
alt |
neu |
| Typ 1 |
beidseitig - 5,2 Gigabyte |
beidseitig - 9,4 Gigabyte |
| Typ 2 |
einseitig - 2,6 Gigabyte |
einseitig - 4,7 Gigabyte |
| Typ 2 (mit Cartridge, herausnehmbar) |
|
einseitig - 4,7 Gigabyte |
| Typ 3 (ohne Cartridge) |
|
einseitig - 4,7 Gigabyte |
| Typ 4 (mit Cartridge, herausnehmbar) |
|
beidseitig - 9,4 Gigabyte |
Zwei Lagen
Wenn der Speicherplatz einer normalen DVD zu knapp wird, kann man auch auf zweilagig
beschreibbare Medien ausweichen. Bei ihnen speichern die Geräte die doppelte
Information, indem sie die Daten in unterschiedlichen Schichten auf die Medien
schreiben. Man erkennt diese an der Abkürzung DL. Sie steht für Dual-Layer oder
auch Double-Layer, also eben zwei Schichten.
Auf einen einseitig beschreibbaren Rohling lassen sich folglich bis zu 8,5 Gigabyte
Daten schreiben. Das ist exakt so viel, wie auf eine Film-DVD (Format DVD 9)
passen. Noch erweitern lässt sich das Fassungsvermögen mit Rohlingen, die sich
auf beiden Seiten zweilagig beschreiben lassen. Bis zu 17 Gigabyte (Format DVD
18) finden dann auf nur einem Rohling Platz. Das ist ideal für ganze Staffeln
einzelner Serien.
Das Abspielen entsprechender Medien sollte auf modernen DVD-Playern keine Probleme
machen, da diese das DVD-9-Format abspielen können. Dennoch kann es bei älteren
Geräten zu Problemen kommen. Spielt man die Medien jedoch stets auf dem Gerät
ab, mit dem sie gebrannt wurden, sind keine Probleme zu befürchten.
TV-Tuner
Ein Videorekorder hat auch einen integrierten TV-Tuner. Das gilt genauso für
moderne DVD-Rekorder. Allerdings hört bei vielen Herstellern dort die Modernität
auf, soll heißen, sie integrieren den digitalen Aufzeichnungsgeräten nur einfache
analoge Tuner. Das darüber empfangbare Bild hat immer eine schlechtere Qualität
als der Rekorder in der Lage wäre aufzuzeichnen.
Digitaltuner
Damit ein DVD-Rekorder seinen technischen Ansprüchen gerecht werden kann, sollte
er auch einen digitalen Tuner mit an Bord haben. Hier bietet sich etwa ein DVB-T-Tuner
für digitales, per Antenne empfangbares Fernsehen an, das man in nahezu ganz
Deutschland empfangen kann. Ein analoger Empfänger sollte daneben auch an Bord
sein, da der Ausbau von DVB-T noch nicht abgeschlossen ist und es daher mancherorts
zu Empfangsproblemen kommen kann.
Leider gibt es kaum einen DVD-Rekorder mit integriertem Satellitenreceiver für
digitales Fernsehen nach DVB-S-Standard. Da immerhin etwa ein Drittel aller
Deutschen Haushalte dieses aber nutzen, haben die Hersteller hier noch Nachholbedarf.
Diese Lücke dürfte sich aber mittelfristig schließen und das ist gut so. Auch
bei integrierten digitalen Kabeltunern nach DVB-C-Standard ist das Angebot noch
recht bescheiden. Denn integrierte Empfänger haben entscheidende Vorteile gegenüber
externen Geräten.
Besser intern als extern
Integrierte TV-Tuner sparen ein zusätzliches externes Gerät und schaffen damit
Platz im TV-Regal und auf dem Wohnzimmertisch, da man eine Fernbedienung weniger
in die Hand nehmen muss. Daneben entfällt die zusätzliche Verkabelung, die manchen
Probleme macht und umständlich wird, wenn die Steckplätze knapp werden. Würde
man nur den Tuner des TV-Gerätes nutzen, könnte man nicht ein Programm ansehen
und ein anderes aufzeichnen. Der größte Vorteil eines internen Tuners ist aber
der erhöhte Aufzeichnungskomfort.
Wer etwa in Abwesenheit aufzeichnen möchte, braucht bei integriertem Tuner nur
den Rekorder zu programmieren und sich um nichts weiter zu kümmern. Ist dieser
jedoch auf einen externen Empfänger angewiesen, muss man ihn ebenfalls auf die
gewünschte Aufnahmezeit und den jeweiligen Kanal programmieren. Besonders einfache
Receiver haben hier oft Begrenzungen und gestatten etwa nicht, den Kanal für
weitere Aufzeichnungen zu wechseln. So muss man sich entscheiden, was man aufnehmen
möchte und auf andere Programme eventuell verzichten. Handelt es sich um einen
hochwertigen TV-Receiver, kann der DVD-Rekorder diesen meist steuern und das
Einschalten, sowie die Programmwahl auslösen.
Aufnahmemodus
Wie viele Sendungen auf einen DVD-Rohling oder eine Festplatte passen, hängt
nicht ausschließlich von deren Fassungsvermögen, sondern auch vom verwendeten
Aufnahmemodus ab. Bei dessen Wahl entscheidet man über den Kompressionsgrad
und damit über die Bildqualität. Je stärker die Kompression, desto mehr Daten
lassen sich speichern, desto schlechter ist aber auch die Bildqualität.
Die jeweiligen Modi haben in der Regel eindeutige Kürzel, die jedoch nicht bei
allen Herstellern einheitlich sind. Doch trotz unterschiedlicher Bezeichnungen
sind die Ergebnisse in der Regel vergleichbar. Bei bestmöglicher Bildqualität
und geringster Kompression brennen die meisten Geräte eine Stunde Film auf eine
herkömmliche DVD. Bei gleicher Einstellung schluckt eine 160 Gigabyte große
Festplatte etwa 34 Stunden Filmmaterial. Manche Geräte bieten gar eine noch
höhere Bildqualität und reduzieren die genannten Werte damit jeweils um die
Hälfte.
Viel Platz bei Standardeinstellung
Bei der Standardeinstellung, bei der sich nur wenige Unterschiede zur höchsten
Qualitätsstufe erkennen lassen, verdoppeln sich die Werte. Eine DVD fasst dann
folglich zwei Stunden und besagte Festplatte knapp 70 Stunden. Für den Alltagsgebrauch
ist diese Einstellung vollkommen zufrieden stellend und das Maß, mit dem man
rechnen sollte.
Eine weitere Verdoppelung der maximalen Spielzeit, also auf vier Stunden für
einen DVD-Rohling, erreicht man mit dem nächst stärkeren Kompressionsgrad, oft
Longplay (LP) genannt. Die damit erzielbare Bildqualität ist etwa mit der eines
VHS-Rekorders vergleichbar. Für das dauerhafte Archivieren ist diese Qualitätsstufe
eigentlich ungeeignet. Das gilt umso mehr für die nächst höhere Stufe. So schaffen
es viele Hersteller bis zu sechs oder gar noch mehr Stunden auf einen Rohling
zu kopieren. Solche Einstellungen sind für Filmabende allerdings ungeeignet.
Sie lassen sich bestenfalls für die Dokumentation von Bundestagsdebatten oder
ähnlichem verwenden, bei dem die Bildqualität unwichtig ist.
Variable Kompression
Eine praktische Einstellmöglichkeit ist die variable Kompression. Sie macht
immer dann Sinn, wenn man Aufzeichnungen von Festplatte auf DVD kopieren möchte.
Diese Einstellung wählt für die jeweilige Spiellänge den optimalen Kompressionsgrad
in Relation zur verfügbaren Gesamtlänge. Das bedeutet: Möchte man beispielsweise
einen Film speichern, der zwei Stunden und zehn Minuten lang ist, muss man nicht
die Kompressionseinstellung Longplay wählen und mit mittelmäßiger Bildqualität
leben, nur weil die Zwei-Stunden-Grenze überschritten ist. In diesem Fall passt
der Rekorder die Einstellung entsprechend an. Das Ergebnis ist damit kaum schlechter
als bei der Standardeinstellung.
Wer einen reinen DVD-Rekorder anstelle eines Festplattenmodells wählt und mehrere
Sendungen in Abwesenheit aufzeichnen möchte, sollte sich im Klaren darüber sein,
dass er eine entsprechend hohe Kompression wählen muss und damit nur eine mittelmäßige
bis schlechte Bildqualität bekommt.
Tonformat
Bei der Wahl des Tonformats hat man meistens keine Möglichkeit einzugreifen.
In der Regel nehmen die Geräte diesen in Stereo auf. Wird Mehrkanalton gesendet,
wandelt der Rekorder diesen normalerweise ins Dolby-Digital-2.0-Stereoformat.
Somit lässt sich die Aufzeichnung nicht raumfüllend abspielen.
Aufnahmen programmieren
Was früher manchen graue Haare machte, muss heute auch die Oma ohne Hilfe vom
Enkel erledigen können: den Rekorder programmieren. Die umständliche, manuelle
Eingabe von Sender, Aufnahmebeginn und -ende möchte heute keiner mehr durchlaufen
müssen. Muss er auch nicht! Denn heute programmiert man per Showview oder direkt
über den elektronischen Programmführer (EPG).
Showview
Eine Aufnahme per Showview zu programmieren ist denkbar einfach, vorausgesetzt
man hat eine aktuelle Fernsehzeitung. Denn dort findet man neben jeder Sendung
eine bis zu zehnstellige Zahl, die Showview-Nummer. Drückt man an der Fernbedienung
des DVD-Rekorders den Showview-Knopf, gibt die Nummer ein und drückt OK, ist
die gesamte Aufnahme programmiert. Der Rekorder ermittelt mit Hilfe der Nummer
alle nötigen Angaben automatisch.
Elektronischer Programmführer
Wer jedoch keine Fernsehzeitung nutz oder gerne auch mal durch den EPG zappt,
den viele Rekorder mit integriertem Digitaltuner besitzen, kann Aufnahmen direkt
daraus programmieren. Hat man dort eine bestimmte Sendung ausgewählt, genügt
oft der Druck eines Buttons und die Aufnahme ist gespeichert. Der EPG ist ein
kostenloser Service, der sich automatisch aktualisiert. In ihm kann man das
aktuelle Programm und je nach Hersteller auch das kommende Programm für eine
oder mehr Wochen einsehen und programmieren.
Aufnehmen und gucken
Eines der großen Highlights ist die Timeshift-Funktion, auch Time Slip genannt.
Sie gestattet es, eine laufende Sendung auf dem Fernseher zu stoppen, während
die Aufnahme im Hintergrund weiter läuft. Sehr praktisch etwa wenn das Telefon
klingelt. Man drückt einfach auf "Pause" führt das Telefongespräch und guckt
danach mit Druck auf "Play" an der Stelle weiter, an der man das Programm unterbrochen
hat. Das funktioniert auch, wenn dabei die Aufnahme noch nicht abgeschlossen
ist. Auf diese Weise kann man sich auch schnell noch mal ein Tor beim Fußball
oder den Zieleinlauf der Formel-1 ansehen. Per schnellem Vorspulen kann man
dann das Live-Programm auch wieder "einholen", sollte der verpasste Teil uninteressant
sein.
Auch Werbeblöcke verlieren so ihren Schrecken. Wer beispielsweise einen Film
aufnimmt und 30 bis 40 Minuten nach dem Anfang mit dem Anschauen beginnt, kann
jeden Werbeblock einfach überspringen und den Film fast in einem Stück genießen.
So gewinnt man Zeit für Anderes, sei es ein Buch zu lesen, in Ruhe zu Abend
essen oder mit dem Hund Gassi zu gehen.
Wie oben bereits erwähnt, beherrscht nicht jeder Rohling das zeitversetzte Fernsehen.
Auf der sicheren Seite ist man mit Festplatte, DVD-RAM und bei manchen Herstellern
mit wiederbeschreibbaren Rohlingen.
Die Abspielformate
Wollen Sie den Rekorder nicht nur zum Aufnehmen und Abspielen von Fernsehprogrammen
verwenden, sondern auch Musik damit hören oder geliehene DVDs ansehen, ist es
wichtig, welche CD-Formate er neben den unterschiedlichen DVD-Formaten wiedergeben
kann. Audio-CDs und MP3-Titel spielen alle Rekorder. Achten Sie bei der MP3-Abspielfunktion
darauf, dass der Rekorder auch Titel und Interpreten anzeigen kann und sich
nicht auf die reine Abspielmöglichkeit beschränkt. Dies ist der Fall, wenn ein
Rekorder ID3-Tracks unterstützt. Ohne diesen Komfort kann das Blättern durch
mehrere hundert Songs auf einer CD wirklich mühsam werden. Achten Sie auch darauf,
dass nicht nur normale CD-Rohlinge (CD-R), sondern auch wiederbeschreibbare
(CD-RW) erkannt werden.
Wer über Video- oder Super Video-CDs verfügt, sollte überprüfen, dass der Rekorder
die Scheiben erkennt und abspielen kann. Denn sonst müssten Sie dafür extra
einen DVD-Player anschließen oder ganz auf diese Medien verzichten. Wichtig
für alle, die Webvideos am PC auf DVD brennen und dann am Fernseher betrachten
wollen, sind die im Internet gebräuchlichsten Formate DivX und Xvid, die beide
MPEG-4-kompatibel sind. Erkennt der Player diese nicht, bleibt die Mattscheibe
schwarz.
HiFi-Fans, die gerne auf die klangstarke DVD-Audio oder die Super Audio CD (SACD)
setzen, werden selten fündig. Kaum ein Rekorder, der diese Formate unterstützt.
In der Regel sind sie gezwungen auf einen speziellen Player auszuweichen.
Die richtigen Anschlüsse
Nicht außer Acht lassen sollte man die Rückseite des DVD-Rekorders. Denn hier
tummeln sich Ein- und Ausgänge und damit sämtliche Möglichkeiten, über die der
Rekorder mit anderen Geräten Kontakt aufnehmen kann. Je mehr unterschiedliche
Anschlüsse zur Verfügung stehen, desto geringer ist die Gefahr in der Sackgasse
zu landen.
Camcorder-Anschluss
Wer heute beispielsweise glaubt, er könne auf eine Firewire-Schnittstelle -
auch "iLink" oder "DV in" genannt - verzichten, wird sich morgen womöglich ärgern,
wenn er einen digitalen Camcorder gekauft hat und diesen nicht an den DVD-Rekorder
anschließen kann. Denn die Firewire-Schnittstelle würde es ihm ermöglichen,
seine Filme in den Rekorder zu übertragen und auf DVD zu brennen. Für analoge
Video-Kameras ist der S-Video-Eingang wichtig.
Audio-Ausgänge
Ein Audioausgang für den Anschluss an einen AV-Receiver sollte eigentlich selbstverständlich
sein. Doch besser man kontrolliert dieses bevor man böse Überraschungen erlebt.
Nicht selbstverständlich ist jedoch digitaler Ton. Hier gibt es zwei Versionen:
koaxial und optisch. Eine von beiden ist mindestens nötig, wenn man Ton über
eine Surround-Anlage hören möchte.
HDMI-Schnittstelle
Setzt man jedoch auf die moderne HDMI-Schnittstelle (High Definition Multimedia
Interface), braucht man sich um den Tonausgang keine Gedanken zu machen. Denn
HDMI überträgt neben dem Bild auch den Ton digital. Dadurch verbessert sich
die Qualität von beiden. Denn ohne HDMI werden die Signale auf dem Weg vom Medium
zum TV-Gerät vom Digitalformat ins analoge und wieder zurück gewandelt. Das
geht auf Kosten der Qualität.
Die neue Schnittstelle ist zudem für hochauflösendes Fernsehen nach HDTV-Standard
nötig, da sie das dort verwendete Kopierschutzverfahren HDCP (High-Bandwidth
Digital Content Protection) verwenden kann. Ist der Kopierschutz aktiv, lassen
sich keine Aufnahmen oder nur Mitschnitte mit reduzierter Qualität machen. An
modernen Plasma- und LCD-TVs ist diese Schnittstelle üblich, genauso wie an
modernen AV-Receivern. Ältere Geräte bieten zuweilen nur einen DVI-Anschluss.
Auch dieser liefert eine höhere Bildqualität als die analogen Varianten, überträgt
aber keinen Ton. Diese Schnittstelle kommt ebenfalls mit dem Kopierschutz zurecht.
Scart-Buchsen
Obwohl es aus den genannten Gründen vorteilhaft ist, auf den modernen HDMI-Anschluss
zu setzen, darf auch dessen Vorgänger, der Scart-Anschluss, nicht fehlen. Über
ihn gelangen Ton und Bild analog vom DVD-Rekorder zum Fernseher oder AV-Receiver.
Gerade wenn man den Rekorder auch an einen Röhrenfernseher anschließen möchte,
ist der Scart-Kontakt zwingend nötig. Denn Röhrenfernseher besitzen fast nie
einen digitalen Anschluss. Mehr als ein Anschluss sind ein Plus, da nicht immer
alle externen Geräte am Fernseher Platz finden. Bei wem es dort eng wird, kann
so ein weiteres Gerät am Rekorder anschließen.
FBAS und S-Video
Die einfachste aber qualitativ schlechteste Möglichkeit, den DVD-Rekorder mit
dem Fernseher zu verbinden, ist der FBAS-Anschluss, zu erkennen am gelben Cinch-Stecker.
Auf ihn sollte man nur im Notfall setzen, wenn alle anderen Möglichkeiten versagen.
Schon ein S-Video-Kontakt böte ein besseres Bild. Immerhin, befinden sich diese
Anschlüsse auf der Frontseite des Rekorders, lassen sich schnell und unkompliziert
auch ältere Videokameras anschließen, um darüber alte, selbst gedrehte Videos
in den Rekorder zu übertragen und dort auf DVD zu brennen.
Speicherkarten
Praktisch sind zudem Steckplätze für Speicherkarten. Dort lassen sich Karten
aus der Digitalkamera einstecken, um diese kopieren und brennen zu können, ganz
ohne PC. Auch ein USB-Anschluss könnte die Verbindung zur Digitalkamera herstellen.
Je nach integriertem Tuner ist eventuell auch noch ein Steckplatz für Kartenmodule
wichtig, die man für Aboprogramme wie etwa Premiere benötigt.
Komponenten-Ausgang
Möchte man einen Projektor anschließen, der nicht über einen HDMI-Eingang verfügt,
sollte dafür ein Komponenten-Ausgang (YUV) vorhanden sein, der Progressive Scan
unterstützt. Darüber lassen sich Vollbilder ausgeben. Vorteil: Das Bild wird
ruhiger da das Zeilenflimmern verschwindet. Normalerweise ist ein Fernsehbild
nur aus Halbbildern aufgebaut, die mittels Zeilensprungverfahren zu einem Vollbild
addiert werden. Dabei werden zwei Halbbilder jeweils schnell nacheinander gesendet.
Da das menschliche Auge träge ist, nimmt es diesen Vorgang nicht wahr. Es registriert
jedoch ein leichtes Flimmern. Diesen Effekt eliminiert der Progressive-Scan-Modus.
Netzwerkanschluss
Einige Geräte besitzen auch einen Ethernet-Anschluss. Darüber lassen sie sich
mit einem Netzwerk verbinden und können Daten mit allen angeschlossenen PCs
austauschen. So werden sie zum Multimediaserver und können Videos, Musik und
Bilder von den Festplatten der angeschlossenen PCs ins Wohnzimmer übertragen.
Umgekehrt lassen sich Aufzeichnungen direkt an einen PC senden. Solange es aber
keinen drahtlosen WLAN-Anschluss gibt, müsste man zur Vernetzung ein langes
Kabel zum nächsten Netzwerkanschluss verlegen.
Zu
Kabeln, Adaptern und Umschaltpulten
Mehrwert
Neben den bereits genannten Ausstattungsmerkmalen, bieten einige Geräte noch
weitere, die Komfort und Leistungsumfang erhöhen. Für Vielaufzeichner ist hier
in erster Linie ein übersichtlicher Index zu nennen, mit dessen Hilfe sich einzelne
Programmteile schnell und bequem ansteuern lassen. Schön wenn ein Gerät solch
einen für Festplatte und DVDs automatisch erstellen kann, ohne dass mühsame
Wege durch Menüs oder Listen zu durchlaufen sind. Dann genügt die Auswahl einer
angezeigten Szene um direkt dorthin zu gelangen.
Automatische Synchronisation
Eigentlich selbstverständlich sollte die Funktion sein, die am TV-Gerät eingestellten
Sender automatisch in den DVD-Rekorder übertragen zu können. Das geschieht idealerweise
von selbst, ohne dass der Anwender eingreifen muss. Im Klartext: Der Fernseher
schaltet nach abgeschlossenem Sendersuchlauf den Rekorder an und teilt ihm mit,
welche Sender er gefunden hat und auf welchen Kanälen sich diese befinden. Dadurch
werden beide Geräte synchronisiert und es ist sichergestellt, dass man das richtige
Programm aufzeichnet. Eine entsprechende Fähigkeit erkennt man an Bezeichnungen
wie Direct Link, Easy Link, Nextview oder ähnlichen.
HDTV-Genuss
Auch wenn eine DVD nicht hochaufgelöst aufgezeichnet ist, möchte man beim Abspielen
doch die volle Auflösung nutzen, wenn man ein entsprechendes TV-Gerät hat. Damit
das möglich ist, muss der DVD-Rekorder das Bild hochrechnen, also die fehlenden
Pixel hinzuaddieren können. Man nennt das entsprechende Verfahren Upscaling.
Das ist zwar nur ein Kompromiss und erhöht nicht wirklich die Auflösung, funktioniert
bei vielen Geräten inzwischen aber recht überzeugend.
Alte Schätze sichern
Manche DVD-Rekorder haben neben dem DVD-Brenner auch noch einen klassischen
Videorekorder integriert, sehr praktisch für alle, die zahlreiche alte Bänder
vor dem Altern schützen und auf DVD konservieren wollen. Einfacher als mit solch
einem Gerät geht das kaum: Einfach Videokassette und Rohling einlegen und den
internen Kopiervorgang starten. Selbstredend kann man auch seinen alten VHS-Rekorder
als Abspielstation nehmen, doch ist die zu erzielende Qualität über die Kombilösung
oft höher, da das Signal nicht über zusätzliche Kabel und Stecker zum DVD-Rekorder
wandern muss. Zudem sind die Abspiel- und Aufzeichnungseinheit innerhalb eines
Gerätes ideal aufeinander abgestimmt.
Ganz gleich welche Lösung man letztendlich wählt, seine VHS-Bänder sollte man
auf jeden Fall auf DVD kopieren. Denn vom Stehen und wiederholten Abspielen
leiden die Bänder und werden über die Jahre immer schlechter. Sind sie erst
einmal auf DVD, bleibt der dann erzielte Zustand dauerhaft erhalten. Zudem benötigen
DVDs weniger Platz als die alten Videokassetten.
Regionalcode
Auch die Rekorder besitzen wie die DVD-Player die Beschränkung des Ländercodes,
die es unmöglich macht, Filme die beispielsweise für den amerikanischen Markt
bestimmt sind, auch auf europäischen Playern abzuspielen. So ist man in Europa
auf DVDs mit Ländercode 2 beschränkt.
Zwar kann man viele DVD-Player guten Gewissens von dieser Sperre befreien, entweder
durch Austausch eines Hardwarechips oder einfacher, durch das Eintippen einer
Ziffernkombination auf der Fernbedienung. Doch einige DVD-Rekorder sind - zumindest
zurzeit - noch an diese Sperre gebunden, da es für sie noch keine Freischaltcodes
gibt. Mit zunehmender Marktdurchdringung dürfte sich das aber bald ändern, so
dass ein regelmäßiger Blick ins Internet vermutlich lohnenswert ist.
Keine Angst, das Freischalten eines DVD-Gerätes ist nicht illegal, da der Ländercode
keine gesetzliche Bestimmung ist, sondern von der Filmindustrie ersonnen wurde.
Buchtipps
Weitere Informationen zum Thema DVD brennen finden Sie in
diesen Fachbüchern.
| | | Danke für diese rasche Mail! Ich bin eigentlich seit gestern ständig (mit der Bedienungsanleitung i...
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