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1. Datenendlager
2. Intern oder extern
3. Welche Schnittstelle?
4. Die Formatfrage
5. Mehr Platz dank zwei Schichten
6. Geschwindigkeit
7. Schreibschutz - Buffer underrun
8. Kopierschutz
9. Label drucken
10. Systemvoraussetzungen
Direkt
zu den DVD-Brennern
Datenendlager
Urlaubsfilme, Fernsehaufzeichnungen, Backups - mehr und mehr Anwendungen verlangen
nach viel Speicherplatz. CDs sind dafür meist überfordert, also müssen DVDs
her. Sie fassen knapp fünf, manche über acht und Spezialversionen gar bis zu
17 Gigabyte Daten.
Doch warum ein neues DVD-Laufwerk kaufen, wenn doch schon die potentiellen Nachfolger
Blu-ray und HD-DVD auf dem Markt sind? Ganz einfach: Für die DVD spricht zum
Beispiel der sehr günstige Preis, sowohl von Brennern als auch von Rohlingen.
So kosten Brenner ab etwa 30 Euro und Rohlinge sind schon für unter einen Euro
zu haben. Darüber hinaus ist die Technik ausgereift.
Und wenn der PC schon einen Brenner hat? Auch dann kann die Neuanschaffung Sinn
machen. Neue Brenner schreiben nämlich nicht nur deutlich fixer als Geräte älterer
Generationen, sie verstehen sich obendrein auf mehr Formate, so dass man selten
in die Bedrängnis kommt, eine DVD nicht schreiben oder lesen zu können. Ist
der vorhandene Brenner sogar schon relativ alt, eröffnet ein neues Gerät die
Möglichkeit, Rohlinge zweilagig beschreiben zu können und somit mehr Daten auf
eine DVD zu bannen.
Wer aber los zieht, einen DVD-Brenner zu kaufen, wird schnell mit vielen verschiedenen
Kürzeln konfrontiert. Denn wie so oft führen mehrere Wege zum Ziel. So existieren
unterschiedliche DVD-Formate, die nicht miteinander kompatibel sind. Wir möchten
Sie deshalb mit den verschiedenen Formaten und Konzepten vertraut machen und
Ihnen mit den folgenden Kapiteln den Weg zu Ihrem DVD-Brenner ebnen. (pr)
Intern oder extern
Die erste Frage beim Kauf eines DVD-Brenners lautet: Soll es ein internes Gerät
sein, das in den PC eingebaut wird oder lieber ein externes? Ein interner Brenner
hat zwei große Vorteile: Zunächst ist er günstiger als externe Vertreter. Ganz
einfach weil man weniger Material erhält und die Hersteller den Brenner nicht
in ein eigenes Gehäuse einbauen müssen. Zudem spart ein ins PC-Gehäuse integriertes
Modell Platz auf dem Schreibtisch und benötigt keine eigene Steckdose. Nachteil:
Man muss selbst in der Lage sein, den Brenner in den PC einzubauen, oder den
Einbau einem Fachmann überlassen. Damit wäre dann aber der Preisvorteil wieder
dahin.
Externe Geräte sind zwar teurer und brauchen Platz, haben dafür aber andere
Vorteile. Man muss sich keine Gedanken um den Einbau machen. Das spart Schweißperlen,
beziehungsweise den Gang zum Händler. Größter Vorteil eines externen Brenners
ist jedoch seine Portabilität. Schnell lässt er sich in die Tasche stecken und
mit zum Freund nehmen. Wer mehr als einen PC besitzt, kann den DVD-Brenner problemlos
an allen Rechnern betreiben.
Slimline
Speziell für Notebooks gibt es so genannte Slimline-Versionen. Sie sind besonders
flach und schmal, damit sie ins Notebook-Gehäuse passen. Hier findet man auch
Modelle, die ohne Schublade arbeiten. Sie ziehen die Medien durch einen Schlitz
(Slot-in-Funktion) ein. Die miniaturisierte Bauweise fordert aber ihren Tribut:
So sind die Laufwerke den Modellen für Desktop-PCs in der Regel unterlegen;
denn sie beschreiben DVD- und CD-Rohlinge langsamer. Bedenken sollte man auch,
dass die Geräte nicht in jedes Notebook passen. Kontrollieren Sie vor dem Kauf
unbedingt das Handbuch des Notebooks und die technischen Daten des gewünschten
DVD-Laufwerks dahingehend.
Welche Schnittstelle?
Hat man sich für einen internen DVD-Brenner entschieden, ist die Auswahl der
Anschlüsse relativ gering. Standardmäßig besitzen die Brenner eine IDE-Schnittstelle.
Wer eine SCSI-Karte im Rechner installiert hat, kann auch zu einem SCSI-Brenner
greifen. Die SCSI-Schnittstelle gilt als sehr zuverlässig und schnell, weshalb
sie im professionellen Markt dominiert. Aufgrund aufwendiger Elektronik sind
SCSI-Brenner aber etwas teurer als ihre IDE-Kollegen.
Inzwischen gibt es zahlreiche interne Brenner, die die schnelle Serial-ATA-Schnittstelle
unterstützen. Ein Geschwindigkeitsvorteil beim Brennen ist dadurch nicht zu
erwarten, da aktuelle Brenner die Möglichkeiten des IDE-Anschlusses bei weitem
nicht ausschöpfen. Ihr Einsatz macht bisher nur Sinn, wenn man den gesamten
PC bereits auf diese Schnittstelle umgerüstet hat und die breiten IDE-Kabel
aus dem Gehäuse verbannen möchte.
USB und Firewire
Bei externen Geräten kann man meist zwischen den Anschlüssen USB 2.0 und Firewire
wählen. Beide Schnittstellen bieten ausreichend hohe Geschwindigkeit beim Übertragen
der Daten und sind unkompliziert im Umgang, denn an beide Anschlüsse lassen
sich die Geräte während der PC läuft an- und abstöpseln.
Welcher Schnittstelle man den Vorzug gibt, hängt davon ab, welche Anschlüsse
der eigene PC und eventuell noch weitere PCs besitzen, an dem man den DVD-Brenner
ebenfalls betreiben möchte. Der einzige nennenswerte Vorteil einer Schnittstelle
steht auf Seiten des Firewire-Anschluss, denn diese Geräte können ohne PC miteinander
kommunizieren. So kann beispielsweise eine entsprechend ausgerüstete Digitalkamera,
Bilder direkt auf einen Firewire-CD-/DVD-Brenner schreiben, ohne dass es eines
PCs bedarf. Wer hierin keinen Nutzen sieht, kann auch guten Gewissens zur USB
2.0-Variante greifen.
Sollte Ihrem PC eine der genannten Schnittstellen fehlen, können Sie diese leicht
mit einer nur wenigen Euro teuren PCI-Karte nachrüsten.
Links zu den Controllern
Die Formatfrage
Wie so oft ist sich die Industrie mal wieder nicht einig, auf welches System
man setzen soll. So haben sich verschiedene Anbieter in einzelne Lager aufgeteilt
und unterstützen jeweils ein anderes Format, das mit dem konkurrierenden nicht
kompatibel ist. Der Leidtragende ist wie so oft der Kunde. Er weiß nicht auf
welches System er setzen soll, ob nicht schon morgen eines der Systeme vom Markt
verschwunden ist und er auf einmal einen veralteten Brenner besitzt. Doch das
Gute gleich vorweg: Inzwischen brennen und lesen die meisten Brenner nahezu
alle am Markt befindlichen Formate, so dass einem das Formatwirrwarr fast egal
sein kann.
Die nahezu identisch klingenden Namen lauten: DVD-RAM, DVD-R, DVD-RW oder DVD+RW
(sprich: DVD plus RW) und ähnlich. Sämtliche Formate haben ihre Vor- und Nachteile,
wobei die Nachteile hauptsächlich den Austausch der fertig gebrannten DVDs betreffen
und zu vernachlässigen sind, wenn man sämtliche Medien nur zu Hause im PC verwenden
möchte. Wer aber DVDs mit anderen austauschen möchte und Videos auch im DVD-Player
betrachten können will, muss sich genau informieren. Zum Vergleich nun ein Blick
auf die verschiedenen Formate:
DVD-RAM
DVD-RAM-Medien können nahezu unbegrenzt bespielt und gelöscht werden, laut Herstellerangaben
bis zu 100 000-mal. Dadurch eignen sie sich besonders als Backup-Medium. Es
existieren unterschiedliche Typen sowie ältere und neuere Versionen: Typ 1 ist
leider nicht mit DVD-ROM-Laufwerken, wie DVD-Player, kompatibel. Typ 2 liegt
in einer entfernbaren Catridge (Gehäuse), Typ 3 ist am weitesten verbreitet.
Er kommt ohne Cartridge und ist einseitig beschreibbar. Typ 4 ist beidseitig
beschreibbar und liegt wie Typ 2 in einer entfernbaren Cartridge. Einige DVD-RAMs
sind von beiden Seiten beschreibbar. Näheres in der Tabelle:
| DVD-RAM |
alt |
neu |
| Typ 1 |
beidseitig - 5,2 Gigabyte |
beidseitig - 9,4 Gigabyte |
| Typ 2 |
einseitig - 2,6 Gigabyte |
einseitig - 4,7 Gigabyte |
| Typ 2 (mit Cartridge, herausnehmbar) |
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einseitig - 4,7 Gigabyte |
| Typ 3 (ohne Cartridge) |
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einseitig - 4,7 Gigabyte |
| Typ 4 (mit Cartridge, herausnehmbar) |
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beidseitig - 9,4 Gigabyte |
DVD-R
Hierbei handelt es sich um einmal beschreibbare Rohlinge, die von den meisten
DVD-Playern erkannt und abgespielt werden. Zur Auswahl stehen unterschiedliche
Fassungsvermögen. Üblich sind 4,7 Gigabyte große Speicher. Man findet aber auch
kleinere Varianten, die man beispielsweise in modernen Camcordern einsetzt oder
solche die auf beiden Seiten beschreibbar sind und 9,4 Gigabyte Daten aufnehmen
können. Daneben existieren zwei unterschiedliche Varianten: Typ A, der nur im
professionellen Einsatz verwendet wird und Typ G für den privaten Bereich (weitere
Unterschiede im Kapitel Kopierschutz).
DVD-RW
Ist die weiterentwickelte Version der DVD-R, die sich dadurch unterscheidet,
dass die Medien wiederbeschreibbar sind. Diese Medien fassen bis zu sechs Stunden
Video und lassen sich bis zu 1000-mal löschen und wieder beschreiben. DVD-RW-Medien
sind zwar theoretisch in den meisten DVD-Playern spielbar, doch tauchen gelegentlich
Probleme auf. Die größten Chancen hat man mit einem Player vom gleichen Hersteller.
Das Fassungsvermögen beträgt üblicherweise 4,7 Gigabyte.
DVD+R(W)
Brenner, die diesen Standard unterstützen, spielen auch DVD-R-Medien ab. Außerdem
sind bei Ihnen die geringsten Probleme zu erwarten, wenn ein Rohling in einem
DVD-Player abgespielt werden soll. Mehr als 4,7 Gigabyte können aber auch sie
nicht speichern. Wie auch beim zuvor genannten Standard unterscheidet man hier
zwischen einmal (DVD+R) und wiederbeschreibbaren Rohlingen (DVD+RW).
Übrigens, CDs beschreiben alle Brenner selbstverständlich auch noch. Sie bieten
sich immer dann an, wenn man nur kleine Datenhappen speichern möchte. Dann kann
man zu den günstigeren CD-Rohlingen greifen. Auch für Musik-CDs benötigt man
diese Funktion weiterhin.
Zur Kaufberatung
DVD-Rohlinge
Zu den
DVD-Rohlingen
Mehr Platz dank zwei Schichten
Bis zu 8,5 Gigabyte Speicher fassen gängige DVD-Rohlinge, die über zwei Schichten
für den Datenspeicher verfügen. Man erkennt sie und entsprechend befähigte DVD-Brenner
an der Bezeichnung "Dual Layer" oder "Double Layer", beziehungsweise kurz "DL".
Diese sind aber immer nur einmal beschreibbar. Eine wiederbeschreibbare Variante
gibt es aufgrund zu geringer Oberflächenreflexionen bei diesen Modellen nicht.
Durch die Zweilagen-Technik verdoppelt sich nahezu das Speichervermögen einer
DVD auf effektiv 8,5 Gigabyte. Es passen dann exakt so viele Daten auf einen
Rohling wie auf eine Film-DVD (Format DVD 9). Es gibt auch Spezialrohlinge,
die beidseitig mit Daten beschrieben werden können. Zum einen solche, die sich
auf einer Seite zweilagig und auf der anderen einlagig beschreiben lassen und
damit gut 13 Gigabyte Daten speichern können (Format DVD 14). Zum anderen solche,
die sich auf beiden Seiten zweilagig beschreiben lassen und somit etwa 17 Gigabyte
(Format DVD 18) aufnehmen können. Solche Rohlinge sind jedoch relativ teuer.
Da herkömmliche DVD-Player mit dem DVD-9-Format arbeiten, sind sie grundsätzlich
in der Lage, per Dual-Layer-Technik gebrannte Film-DVDs auch auszulesen. Doch
zeigen Tests, dass es hierbei zu Problemen kommen kann. Man sollte also zunächst
davon ausgehen, dass man Selbstgebranntes nur sicher auf dem Brenner selbst
wiedergeben kann.
Wessen DVD-Brenner schon etwas älter ist und keine Dual-Layer-Technik unterstützt,
sollte auf den Webseiten des Herstellers nachsehen. Vereinzelt lassen sich Geräte
per Firmware-Update fit für die neue Technik machen.
Geschwindigkeit
Früher war DVD brennen eine Geduldsprobe. Man war das fixe Brennen von CDs gewohnt
und musste auf einmal wieder halbstündige Wartezeiten über sich ergehen lassen.
Zum Glück gehört so etwas mit modernen DVD-Brennern der Vergangenheit an. Denn
inzwischen geht das Brennen einer DVD fast genauso fix wie das einer CD. Nur
etwa fünf bis sechs Minuten benötigen moderne Geräte für knapp fünf Gigabyte.
Sie schaffen das durch 16- bis 18-fache Brenngeschwindigkeit mit DVD-R- und
DVD+R-Medien.
Legt man jedoch eine wiederbeschreibbare DVD oder einen Dual-Layer-Rohling ins
Laufwerk, erhöht sich die Wartezeit spürbar. Hier sinkt die Brenngeschwindigkeit
bei DVD-Plus-Medien meist auf achtfach und bei DVD-Minus-Medien auf sechsfach.
Das bedeutet, man wartet gute zehn Minuten bis eine knappe Viertelstunde auf
die Fertigstellung. Die Zeit variiert nach verwendetem Rohling und DVD-Brenner.
Brennt man eine DVD-RAM fällt die Brenngeschwindigkeit runter auf fünffachen
Speed, so dass der Vorgang schon bis zu 20 Minuten dauern kann.
Beim Blick auf die Geschwindigkeit sollte man stets bedenken, dass ein Brenner
den höchsten Wert nicht über den gesamten Schreibvorgang erreicht, sondern erst
gegen Ende. Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Die DVD dreht konstant. Bei
einer kompletten Umdrehung ist der innen zurückgelegte Weg und damit die zu
schreibende Datenmenge relativ geringer als weiter außen auf dem Rohling. Außen
schreibt der Brenner in gleicher Zeit folglich mehr Daten, was einer höheren
Brenngeschwindigkeit entspricht.
Sollten Sie einen reinen CD-Brenner haben und diesen mit dem Kauf eines DVD-Brenners
einmotten wollen, sollten Sie auch auf die Geschwindigkeit achten, mit der das
Gerät normale CD-Rohlinge beschreiben kann. Konstruktionsbedingt waren die DVD-Brenner
lange Zeit nicht in der Lage, genauso fix zu brennen wie herkömmliche CD-Brenner.
Moderne Geräte erreichen aber mit 40- bis 50-facher Geschwindigkeit ähnlich
gute Werte.
Schreibschutz - Buffer underrun
DVD-Rohlinge sind einiges teurer als CD-Rohlinge. Daher ist es fast noch wichtiger,
dass man keine durch Schreibunterbrechungen verliert. Die Hersteller der DVD-Brenner
setzen daher, wie auch bei CD-Writern, auf Techniken, die das Leerlaufen des
Speicherpuffers vermeiden sollen.
Zum einen setzt man dabei auf internen Speicher, der alles zwischenspeichert,
was auf die DVD gebrannt werden soll. Zum anderen verwendet man spezielle Techniken,
die die Geschwindigkeit des Datenflusses reduzieren, falls es zur Unterbrechung
des Datennachschubs kommt, so dass der Schreibvorgang zwar langsamer, aber ohne
Unterbrechung weiterlaufen kann.
Kommt es dennoch zum Abbruch, können die Brenner meist den Brennvorgang an der
Stelle fortsetzen, an der es zur Unterbrechung kam. Unterstützt ein Brenner
eine Schreibschutztechnik, sind in der Regel keine "verbrannten" Rohlinge zu
befürchten. Tut er das aber nicht, sollte man auf einen möglichst großen Puffer
setzen, um bei einer Störung möglichst lange den Schreibfluss aufrechterhalten
zu können.
Kopierschutz
DVDs kann man mit einem herkömmlichen DVD-Brenner nicht eins-zu-eins kopieren,
wie es beispielsweise mit CDs möglich ist. Der Grund liegt darin, dass die Filmindustrie
bei Einführung der DVD-Brenner auf besseren Kopierschutz drängte, als er für
CDs üblich ist.
Die Branche wurde erhört und man entwickelte zwei unterschiedliche Subformate
für den DVD-R-Standard. Sie lauten DVD-R (A) und DVD-R (G). Das "A" steht für
Authoring und ist für den professionellen Einsatz gedacht. "G" steht für General
Use und beschreibt das Format, das in handelsüblichen DVD-Brennern verwendet
wird. Erkannt werden die Subformate von allen Brennern, doch beschreiben lassen
sich DVD-R(A)-Medien nur von bestimmten Geräten.
Mit "A" gekennzeichnete Geräte sind sogar in der Lage, Eins-zu-eins-Kopien von
DVDs zu machen. Doch sind diese DVD-Brenner mit so hohen Lizenzgebühren an die
Filmindustrie belegt, dass ein privater Erwerb wenig Sinn macht. Ein so genannter
Authoring-Writer kostet ein Vielfaches dessen, was wie ein herkömmlicher DVD-Brenner
kostet. Obendrein sind auch entsprechende Rohlinge deutlich teurer.
Label drucken
Mit einem Stift auf CDs schreiben kann man sich heute schenken. Inzwischen gibt
es eine ganze Reihe von DVD-Brennern, die Texte, Grafiken und Fotos auf die
Rohlinge "drucken" können. Drucken ist eigentlich nicht ganz korrekt, brennen
trifft es eher. Die Geräte nutzen den Laser und brennen auf spezialbeschichtete
Rohlinge zweifarbige Informationen.
Lightscribe und Labelflash
Zwei unterschiedliche Methoden stehen dafür zur Auswahl: Lightscribe und Labelflash.
Beide sind von verschiedenen Herstellern entwickelt und sind untereinander nicht
kompatibel. Beiden gemein ist, dass der Rohling zum "Bedrucken" umgedreht werden
muss und der Schreibvorgang jeweils länger dauert als das Brennen der Daten.
Labelflash soll nach Herstellerangaben deutliche Geschwindigkeitsvorteile gegenüber
Lightscribe haben. In der Praxis benötigen beide Versionen aber etwa gleich
lang, im Durchschnitt zirka 20 Minuten.
Die speziellen Lightscribe-Rohlinge sind meist bronzefarben und entsprechend
schwarz-grau-bronzen sieht das Ergebnis aus. Man findet inzwischen aber auch
andere Farben. Mit Labelflash behandelte Rohlinge sind demgegenüber blaumetallisch.
Vorteil beider Systeme: Auch wenn die Farbauswahl nicht groß ist, lieblos beschmierte
Rohlinge gehören der Vergangenheit an.
Alternative Drucker
Es geht aber auch bunt. Nämlich mit einem modernen Tintenstrahldrucker. Mehr
und mehr Geräte bedrucken speziell beschichtete Rohlinge inzwischen, ohne dass
eine Anschaffung von zusätzlicher Hard- oder Software nötig ist. Meist verfügen
sie über eine Art Schublade, in die der Rohling hineingelegt wird. Besonderer
Vorteil: Der Aufdruck ist in voller Fotoqualität möglich; es besteht keine Farbbegrenzung.
Zudem ist ein Rohling deutlich schneller verschönert als mit den beiden erst
genannten Alternativen.
Zu DVD-Brennern, die
Lightscribe beherrschen.
Zu DVD-Brennern, die
Labelflash beherrschen.
Zur Kaufberatung
Drucker
Diese
Drucker können Rohlinge bedrucken.
Systemvoraussetzungen
Die Systemvoraussetzungen zum DVD-Brennen sind nicht besonders hoch. Es dürfte
kaum einen halbwegs modernen PC geben, der die Voraussetzungen nicht erfüllt.
Als Untergrenze gilt ein Computer mit Pentium-III-Prozessor und 600 Megahertz
Arbeitstakt. Für den Arbeitsspeicher reichen bereits 128 Megabyte und auf der
Festplatte sollte mindestens ein Gigabyte Platz sein. Zudem sollte Windows 98
oder eine neuere Ausgabe den PC antreiben. Mit älteren Windowsversionen ist
es nicht möglich, DVDs zu brennen.
Buchtipps
Weitere Informationen zum Thema DVD-Brenner finden Sie in
diesen Fachbüchern.
| | | hi u hm, erstmal was schreiben, klar . einen...
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| | | | Der LiteOn LH-20A1PU wird hier mit LightScribe Funktion beschrieben. Jetzt hab ich das Teil hier vor...
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| | | | Wir hatten tatsächlich eine falsche Produktbeschreibung für das LiteOn LH-20A1PU. Dieser Writer unte...
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