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1. Fernsehen in DVD-Qualität
2. Digitales Fernsehen
3. Vorteile
4. Nachteile
5. Ausstattung
6. Anschlüsse
7. Premiere
8. Wichtig für Festplatten-Receiver
9. Bedienung
10. Tragbar
11. An die Zukunft denken
Zu den Receivern
Fernsehen in DVD-Qualität
Einige können nicht anders, andere wollen nicht anders: fernsehen in Digitalqualität.
In mehr und mehr Gebieten wird heute der analoge Fernsehhahn zugedreht und nur
noch Digitalfernsehen ausgestrahlt; spätestens 2010 wird man in ganz Deutschland
keine analogen TV-Signale mehr empfangen können. Stattdessen setzt man auf terrestrisches
(erdgebundenes) Digitalfernsehen, das per Antenne ausgestrahlt wird. Hierfür
ist (noch) ein Zusatzgerät nötig, der Digitalreceiver.
Empfangen lässt sich digitales Fernsehen aber nicht nur per Antenne, sondern
auch via Satellit oder über Kabel. Per Satellit kann man schon seit einigen
Jahren in ganz Deutschland digital in die Röhre schauen, was bereits viele zum
vorzeitigen Umstieg bewogen hat. Beim Kabelanschluss sieht es noch anders aus,
aber in vielen Teilen des Landes ist auch hier bereits ein Wechsel möglich.
Ganz gleich, ob man freiwillig oder gezwungenermaßen auf den digitalen Zug aufspringt,
gibt es einiges beim Kauf eines Digitalreceivers zu beachten. Denn neben Vorteilen
gibt es auch handfeste Nachteile. Welche das sind und was Sie noch vor dem Kauf
wissen sollten, erfahren Sie in den folgenden Kapiteln. (pr)
Digitales Fernsehen
Die drei unterschiedlichen Ausstrahlungsverfahren, per Kabel, Antenne und Satellit,
verstecken sich oft inter den Kürzeln DVB-C, DVB-T und DVB-S. Hierbei stehen
die Buchstaben DVB jeweils für "Digital Video Broadcasting". Nur der letzte
Buchstabe gibt an, welches Verfahren angewendet wird. So steht "C" für Kabel
(englisch Cable), "T" für terrestrisch, also über Antenne und "S" für Satellit.
Alle drei Versionen haben Ihre spezifischen Vor- und Nachteile:
DVB-C
Für digitales Fernsehen per Kabel ist nicht nur ein Kabelanschluss Vorrausetzung;
der Netzbetreiber muss auch ein digitales Signal ins Netz einspeisen. Ob das
bei Ihnen der Fall ist, erfahren Sie bei Ihrem Anbieter. Oft können Sie auf
dessen Webseite über die Adresseingabe herausfinden, ob Ihr Wohngebiet bereits
versorgt ist.
Vorteil gegenüber dem Empfang via Antenne: es stehen mehr Programme zur Auswahl,
jedoch nicht so viele wie per Satellit empfangbar sind. Der Anschluss ist sehr
einfach, man muss nur den Receiver mit der Antennensteckdose in der Wand verbinden;
je nach Aufstellung kann dafür jedoch Kabelverlegen nötig sein. Nachteil: DVB-C
ist die teuerste der drei Alternativen, da neben den GEZ-Gebühren auch noch
Kabelgebühren anfallen. Für zusätzliche, über Satellit frei empfangbare, Sender
fallen weitere Abogebühren an.
DVB-S
Mit einer Satellitenausrüstung kann man in ganz Deutschland schon seit Jahren
digitales Fernsehen empfangen. Wer bereits eine Astra-Anlage hat, braucht meist
nur den Receiver auszutauschen und kann sofort digital fernsehen. Bei alten
Anlagen muss eventuell auch der LNB, der kleine Empfänger vor der Parabolantenne,
ausgetauscht werden. Spätestens 2008 muss man hier umschwenken, denn dann wird
nur noch digital gesendet.
Wer sich an der Antenne am Haus nicht stört oder keinen Vermieter hat, der das
Anbringen einer solchen untersagt, fährt mit dieser Lösung am besten; zumindest
was das Kanalangebot angeht. Bereits heute sind über hundert nationale und internationale
Fernsehsender frei empfangbar. Per Abo lässt sich das Angebot noch mal signifikant
erhöhen. Hinzu kommen zahlreiche frei empfangbare Radiokanäle aus dem gesamten
Bundesgebiet und dem Ausland. Neben den Fernsehgebühren, fallen keine monatlichen
Kosten an.
Nachteilig ist die zumeist unschöne Parabolantenne am Haus. Die Installation
ist aufwendiger, da die Antenne exakt auf den jeweiligen Satelliten eingestellt
werden muss. Oft muss man dazu einen Fachmann bemühen. Zudem ist es nötig, viele
Meter Kabel zu verlegen. Aus diesen Gründen ist die Anschaffung und Installation
teurer als bei den beiden anderen Alternativen. Obendrein muss man bei schlechtem
Wetter, etwa Gewitter und starkem Schneefall, mit Problemen beim Empfang rechnen.
Unmöglich wird der Empfang, wenn Schnee in der Antenne fest sitzt.
DVB-T
Diese Technik ist in aller Munde, da sie der digitale Standardersatz für das
analoge Fernsehen ist und wird. Schon heute ist sie in Ballungszentren nur per
normaler Haus- und/oder Zimmerantenne empfangbar. Spätestens 2010 wird jeder
Bundesbürger diese Technik nutzen können.
Gegenüber dem Analogfernsehen hat diese Digitaltechnik einige Vorteile. Am markantesten
ist die steigende Zahl empfangbarer Programme. Da im gleichen Frequenzbereich
durch die Digitaltechnik mehr Kanäle Platz finden, erhöht sich die empfangbare
Senderzahl auf über zwanzig. Zudem ist keine aufwendige Installation oder Kabelverlegen
nötig. Mit entsprechender Ausrüstung ist der Empfang sogar im Auto oder auf
dem Fußballplatz möglich.
Nachteilig mag manch einer den mangelnden Empfang von Premiere empfinden, denn
dessen Sender kann man nur über Kabel oder Satellit empfangen. Auch auf ausländisches
Fernsehprogramm muss man bei der Antenne verzichten. Im Vergleich zu den beiden
anderen Alternativen ist das Programmangebot sehr begrenzt.
Vorteile
Die Vorteile der Digitaltechnik sind beeindruckend. Am Auffälligsten ist eine
deutlich höhere Bildqualität, die selbst der günstigste Receiver schon überzeugend
bietet. Gesendet wird das Videobild im MPEG-2-Format, also genau wie auf der
DVD. Ob das Bild die Qualität einer DVD erreicht, hängt allerdings von den Sendern
ab, denn sie entscheiden, mit welcher Kompressionsrate sie das Video übertragen.
Achtet man hier zu sehr auf eine niedrige Datenrate, leidet die Bildqualität,
unabhängig vom eingesetzten Receiver. Auch der Ton hat eine höhere Qualität.
Er ist klarer und deutlicher. Sogar die Übertragung von Raumklangton nach Dolby-Digital-Standard
ist möglich.
Hinzu kommt, dass man bei voller Ausbaustufe von DVB-T auch im Auto oder auf
der freien Wiese digitales Fernsehen empfangen kann. Insgesamt stehen mehr Fernseh-
und Radiokanäle zur Verfügung als beim analogen Sendeverfahren. Gegen Gebühr
sind oft weitere Programme zu empfangen, allerdings nicht über Antenne. Praktisch
ist eine elektronische Fernsehzeitschrift, EPG genannt, die man über jeden Receiver
abrufen kann. Sie macht die gedruckte Version beinahe überflüssig.
Nachteile
Leider bringt das digitale Sendeverfahren, zumindest anfangs, nicht nur Vorteile.
So ist es beispielsweise mit einem Standardreceiver nur möglich ein Programm
zu sehen, ohne ein zweites im Hintergrund mit dem Videorekorder aufzeichnen
zu können. Dazu wäre ein Receiver mit einer zweiten Empfangseinheit nötig (Twinreceiver),
was bei Satellitenempfang ein zusätzliches Kabel zur Parabolantenne und ein
entsprechend ausgerüstetes LNB voraussetzen würde. Solange die Digitaltechnik
auch nicht fest in die TV-Geräte integriert ist, benötigt man zudem für jedes
Gerät einen Receiver. Weiterhin muss man sich an langsameres Umschalten zwischen
den Programmen gewöhnen. Selbst flinke Receiver benötigen dafür mindestens eineinhalb
Sekunden
Erschwerend für das Aufzeichnen von Programmen kommt hinzu, dass heute noch
keine VPS- und Showview-Signale mitgesendet werden. VPS-Signale strahlen die
Sender zu Beginn und am Ende einer Sendung aus, damit der Videorekorder auch
bei verschobenen Sendezeiten das komplette Programm aufnehmen kann. Showview
beschreibt eine Zahlenkombination, die anstelle umständlicher Sendezeiten in
den Rekorder eingetragen wird und dadurch die Aufnahmeprogrammierung am Videorekorder
sehr vereinfacht. In punkto Aufnahmekomfort muss man also einen großen Rückschritt
in Kauf nehmen.
Ausstattung
Da man also mit einigen Kompromissen leben muss, sollte man bei der Ausstattung
möglichst wenig Zugeständnisse machen und konsequent die Vorteile nutzen, die
die Digitaltechnik bietet. Dazu zählt beispielsweise der elektronische Programmführer
(EPG). Diesen bietet zwar jeder Receiver, jedoch nicht immer mit dem gleichen
Komfort. So zeigen einige Modell nur zwei bis drei Programme auf einmal an und
bieten nur Zugriff auf das Programm des aktuellen Tages und des Folgetages.
Besser ist, wenn ein Gerät fünf bis sieben Programme zurzeit anzeigt und das
Programm für eine Woche oder länger im Voraus vorhalten kann.
Während man durch den Programmführer blättert, sollte das laufende Programm
im kleinen Bild weiterhin zu sehen sein. Fehlt diese Funktion, sollte wenigstens
der Ton zu hören sein, Ansonsten verliert man den Faden, wenn man zu Beginn
eines Films etwas über dessen Handlung erfahren möchte, gleichzeitig aber während
man liest nichts von ihr mitbekommt. Vorteilhaft ist weiterhin, wenn der EPG
das Programm nach Genre sortieren kann und auch eine Suchfunktion bietet.
Interne Festplatte
Besitzt der Receiver eine Festplatte und ist somit gleichzeitig als digitaler
Videorekorder einsetzbar, wäre es wünschenswert, wenn man diesen direkt aus
dem EPG heraus durch einen Tastendruck programmieren könnte. Das ist besonders
wichtig, da man ja auf den Showview-Service verzichten muss.
Eine interne Festplatte speichert das Programm nicht nur digital ohne Qualtitätsverlust
von Bild und Ton ab, sie ermöglicht auch zeitversetztes Fernsehen. Sie können
also guten Gewissens eine Sendung anhalten, während diese gesendet wird und
kurz danach weitersehen, obwohl die Ausstrahlung noch läuft. Sehr praktisch!
Externer Videorekorder
Verwenden Sie einen externen Videorekorder, muss der Receiver einen zweiten
Scart-Anschluss besitzen, um diesen neben dem Fernseher mit den Receiver verbinden
zu können. Damit auch in diesem Falle die Aufzeichnung nicht unnötig kompliziert
wird, sollte man einen Receiver wählen, der die Aufnahmesteuerung des externen
Rekorders übernehmen kann. So müsste man nur den Receiver programmieren, der
dann zur Aufnahmezeit selbstständig den Rekorder anschaltet und in den Aufnahmemodus
versetzt. Allerdings muss auch der Rekorder dieses Feature unterstützen.
Strom sparen
Um nicht unnötig Strom zu vergeuden, sollte der Receiver über eine interne Zeitschaltuhr
verfügen, die diesen zur Aufnahme ein- und anschließend wieder ausschaltet.
Zum Strom sparen ist es insgesamt vorteilhaft, wenn sich der Receiver komplett
abschalten lässt und nicht ununterbrochen im Standby-Modus verharrt.
Videotext
Stöbert man gerne durch den Videotext, sollte man auf einen Dekoder im Receiver
Wert legen. Zwar könnte man auch den Dekoder des Fernsehers verwenden, doch
müsste man dann stets die Fernbedienung wechseln. Zudem sollte der Receiver
möglichst viele Videotextseiten zwischenspeichern können, um langwierige Seitenaufrufe
zu vermeiden.
Programmspeicher
Die Anzahl speicherbarer Fernseh- und Radioprogramme ist ebenfalls wichtig,
allerdings speichern meist schon einfache Geräte ausreichend viele Sender. Wichtig
sind in diesem Zusammenhang jedoch Favoritenlisten, in denen man seine Lieblingsprogramme
speichern und somit schneller aufrufen kann. Ein Liste sollte man auf jeden
Fall anlegen können, besser wären jedoch, wenn sich mehrere erstellen lassen.
So kann man beispielsweise Spartensender und Filmkanäle in unterschiedlichen
Listen speichern oder jedes Familienmitglied bekommt seine eigene Liste.
Da es bei der Vielzahl der Programme manchmal auch trotz Favoritenliste nicht
einfach ist, ein geeignetes Programm zu finden, sollte man auf eine automatische
Durchschaltfunktion achten. Diese zeigt alle Sender für einige Sekunden nacheinander
an und erspart das manuelle Drücken auf die Weitertaste. Praktisch ist auch,
wenn der Receiver für jeden Sender die Lautstärkeeinstellung getrennt speichert;
das erspart ständiges Anpassen.
Kartenschächte
Um Bezahlfernsehen (Pay-TV) nutzen zu können, benötigt man einen Receiver mit
mindestens einem CI-Steckplatz (Common Interface). In diesen Schacht steckt
man ein Kartenmodul und die Mitgliedskarte des jeweiligen Senders. Auf der Karte
sind Informationen gespeichert, die nötig sind, um das verschlüsselt gesendete
Fernsehsignal auf dem Fernseher anzeigen zu können. Mehrere CI-Steckplätze versetzen
in die Lage, unterschiedliche Bezahlsender sehen zu können, ohne ständig die
Karten im Gerät wechseln zu müssen. Damit Kinder nicht versehentlich zu Programmen
gelangen, die nicht für sie bestimmt sind, sollte eine Kindersicherung vorhanden
sein.
Tonformate
Um Raumklangton nutzen zum können, muss der Receiver diesen auch empfangen können.
Besonders einfache Modelle verstehen sich oft nur auf Stereoton. Möchte man
Filme im Originalton hören können, ist die Unterstützung von Mehrkanalton nötig.
Einige Receiver speichern Radiosendungen im MP3-Format. Gibt es dann noch eine
USB-Schnittstelle, lassen sich die Sounds direkt auf einen USB-Stick kopieren.
Für DVB-T-Receiver ist ein integrierter Antennenverstärker wichtig. Dieser führt
im Zusammenspiel mit einer aktiven Antenne selbst unter schlechten Empfangsbedingungen
zu einem guten Bild. Möchte man den Receiver auch im Urlaub auf dem Campingplatz
verwenden, sollte man darauf achten, dass das Gerät sich am 12-Volt-Netz betreiben
lässt.
Für Satelliten-Receiver ist unter Umständen die Steuerung der Satellitenantenne
wichtig. Wer mehrere Satelliten anzapfen möchte und eine Motorsteuerung für
die Antenne besitzt, benötigt unbedingt einen Receiver, der die Steuerung übernehmen
kann. Ebenfalls wichtig für DVB-S-Geräte: ein Softwareupdate sollte per Satellit
einspielbar sein. So kann man komfortabel eine neue Software aufspielen, die
mögliche Fehler behebt oder Ausstattungsvorteile bringt.
Ein Plus für sämtliche Receiver wäre ein Infrarotempfänger im Lieferumfang.
Er würde es gestatten, den Receiver im Schrank zu verstecken. Der Infrarotempfänger
ließe sich fast unsichtbar aufstellen und würde sämtliche Befehle der Fernbedienung
weiterleiten. Schön wäre auch, wenn das zum Anschluss des Receivers nötige Scartkabel
zum Lieferumfang gehörte.
Anschlüsse
Wie bereits erwähnt, sind zwei Scart-Anschlüsse nötig, wenn man einen Videorekorder
anschließen möchte. Besitzt man allerdings einen Fernseher ohne Scart-Buchse,
sollte der Receiver einen Ausgang für ein normales Antennenkabel haben, um ihn
darüber mit dem TV-Gerät verbinden zu können. Bild- und Tonqualität leiden allerdings
ein wenig bei dieser Methode. Ebenfalls zum Anschluss sind FBAS (Standard-Video
mit gelbem Cinchstecker), S-Video und YUV-Ausgänge geeignet. Die beste Bildqualität
überträgt der YUV-Ausgang. Danach folgen S-Video und FBAS.
Für digitalen Ton im Raumklang-Format ist ein optischer Ausgang nötig; Cinch-Anschlüsse
lassen demgegenüber nur Stereoton passieren. Für digitalen Stereoton ist ein
Koaxialausgang wichtig.
Um einen PC an den Receiver anschließen zu können, sind drei Anschlüsse wichtig.
Per USB 2.0 oder Firewire ließe sich von einem Receiver mit Festplatte ein gespeicherter
Film auf den PC kopieren und dort auf eine DVD brennen. Ein serieller Anschluss
wird meist benötigt, um eine neue Steuerungssoftware (Firmware) in den Receiver
zu kopieren. Hierauf kann man verzichten, wenn der Receiver ein Update auf anderem
Wege erhält, beispielsweise via Satellit.
Mit einem Durchschleifausgang ließe sich das empfangene Bild an einen zweiten
Receiver weiterleiten. Allerdings kann dieser immer nur Sender anzeigen, die
auf dem eingestellten Frequenzband des vorgeschalteten Receivers zur Verfügung
stehen.
Premiere
Das Bezahlangebot von Premiere lässt sich derzeit nur über Kabel und Satellit
empfangen. Damit der Receiver das Programm entschlüsseln und darstellen kann,
benötigt er entweder ein fest eingebautes Entschlüsselungsmodul oder einen CI-Kartenschacht
für die Mitgliedskarte. Bei der fest eingebauten Variante fehlt meist ein CI-Schacht,
so dass sich außer Premiere keine weiteren Bezahlsender nutzen lassen. Für Geräte
mit Schacht gilt demgegenüber, dass sie von Premiere zertifiziert und zugelassen
sein müssen, andernfalls besteht die Gefahr, dass die Mattscheibe schwarz bleibt.
Besitzt der Empfänger eine Festplatte, ist die Frage wichtig, ob die Sendungen
verschlüsselt gespeichert werden. Solange das Abo besteht, wäre das kein Problem.
Kündigt man jedoch den Dienst, hätte man keinen Zugriff mehr auf gespeicherte
Sendungen. Auch wenn das Abo besteht, die Premiere-Karte jedoch nicht im Schacht
steckt, würde auf dem Fernseher nichts angezeigt.
Wichtig für Festplatten-Receiver
Falls Sie zu einem Receiver mit Festplatte greifen möchten, sollten Sie ein
Modell mit relativ großer Platte, etwa ab 80 Gigabyte, wählen. Denn ehe man
sich versieht, ist der Speicher belegt und man muss mit dem Löschen beginnen.
Tipp: In Kombination mit einem DVD-Rekorder könnte man dann das Material dauerhaft
verlustfrei sichern.
Um vorerst Geld zu sparen, kann man auch zu einem Gerät greifen, in das sich
nachträglich eine Festplatte einbauen lässt oder dessen Festplatte sich gegen
eine größere austauschen lässt. Kontrollieren Sie dazu die maximale Größe, die
der Receiver verwenden kann. Wichtig für alle, die Filme in den PC kopieren
möchten: eine schnelle PC-Schnittstelle wie USB. 2.0 oder Firewire.
Es empfiehlt sich übrigens genau nachzusehen, welche Festplatte einbaut ist.
Grund: laute Speicher können gehörig den Spaß am Fernsehen verderben. Für guten
Komfort sind zudem eine Standbildfunktion, Zeitlupe und verschiedene Spulgeschwindigkeiten
wichtig. Praktisch ist auch, wenn sich mehrere Aufzeichnungen zugleich löschen
lassen.
Bedienung
Die Bedienung der Receiver erfolgt fast immer per Bildschirmmenü (OSD - On-Screen-Display)
am Fernsehschirm. Ausgenommen davon ist das reine Umschalten. Hier sollte aber
auf dem Bildschirm das Programm eingeblendet werden, auf das man wechselt und
möglichst auch der Titel der jeweils aktuellen Sendung. Besonders schön ist,
wenn man auch noch deren Beginn und Ende sowie die aktuelle Uhrzeit erfährt.
Sehr gut ausgestattete Receiver verfügen über integrierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen,
welche die Bedienung des Gerätes anschaulich erklären. In diesem Zusammenhang
wird die verwendete Menüsprache besonders wichtig. Nicht alle Receiver besitzen
eine deutsche Menüführung. Auch auf Fernbedienungen findet man häufig nur englische
Bezeichnungen.
Für einfachere Bedienung aller Geräte sorgen auch lernfähige Fernbedienungen,
die gleich die Steuerung des Fernsehers und auch des Videorekorders mit übernehmen.
Oft ist dies der Fall, wenn man Geräte eines Herstellers verwendet.
Tragbar
Großer Vorteil des terrestrisch ausgestrahlten Digitalfernsehens: man kann es
überall empfangen. Sogar im fahrenden Auto oder Zug bis zu einer Geschwindigkeit
von etwa 160 Kilometer pro Stunde. Schön für Beifahrer während der Autofahrt
oder für den Fahrer selbst, wenn man mal wieder im Stau steht. Somit sind auch
tragbare Empfänger interessant, besonders solche, die in einem kleinen Flachdisplay
integriert sind.
Alternativ kann man zu einem Empfänger für Notebooks greifen. Sie bestehen zumeist
aus einer TV-Karte für den PC-Card-Erweiterungsschacht und einer Antenne, die
man per Klemme am Bildschirm befestigt. Das Notebook erfährt dadurch doppelten
Nutzen. Zum einen ist es Arbeitsgerät, zum anderen Entertainer. Klasse: Die
Festplatte macht das Notebook zum digitalen Videorekorder inklusive der Möglichkeit
zum zeitversetzen Fernsehen.
Zu den TV-Karten
An die Zukunft denken
Der Fernsehstandard der Zukunft heißt "HDTV" (High Definition Television). Er
verspricht ein deutlich schärferes und detailreicheres Bild durch eine bis zu
viermal höhere Auflösung. Bereits heute strahlt Astra über Satellit einen Testkanal
in HDTV-Qualität aus. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieser Standard sich
durchsetzt. Deshalb kann es sinnvoll sein, heute schon für die Zukunft zu investieren
und einen Receiver zu kaufen, der diese Technik unterstützt. Ein HDTV-fähiger
Receiver alleine reicht aber noch nicht, auch das Fernsehgerät muss den neuen
Standard unterstützen.
| | | Hi! Leider ja, der "normale" Empfang über ein normales Radio ist nicht möglich. Man benötigt desh...
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| | | | Danke für die Antwort, ich finde es sehr schade, das man über das Fernsehn Radio hören muss - wenn...
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| | | | Hallo Herr Schubert, um DVB-T nutzen zu können, benötigen Sie einen DVB-T Receiver und eine DVB-T...
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