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Kaufberatung Digitale Bilderrahmen


1. Diashow im Regal

2. Auflösung und Anzeige

3. Speicher

4. Datenformate

5. Blickwinkel und Anzeige

6. Bilder übertragen

7. Stromverbrauch

8. Bedienung

9. Design

Zu den digitalen Bilderrahmen


Diashow im Regal
Zu den digitalen Bilderrahmen Digitale Schnappschüsse im Regal aufstellen? Geht das? Ja, mit einem digitalen Bilderrahmen kann man seine Fotos aufstellen und betrachten. Anders als bei Papierabzügen, lassen sich sogar Diashows abspielen. Wo früher nur ein Bild posierte, präsentiert ein digitaler Bilderrahen heute die gesamten Urlaubsfotos.

Ausdrucken und entwickeln ist nicht nötig, genauso wie der Gang zum PC entfallen kann. Um Bekannten und Verwandten seine schönsten Bilder zu zeigen, genügt so ein Rahmen, den man leicht in die Hand nehmen und rumreichen kann, fast wie damals die Papierbilder.

Hohe Bildqualität

Solch ein Minimonitor zeigt die Bilder, wie vom PC gewohnt, leuchtend, klar und kontrastreich an, so dass diese oft besser wirken als Abzüge. Die Bedienung ist leicht und zum Übertragen der Bilder ist nicht unbedingt ein PC nötig. Auch PC-Muffel mit Digicam können ihre Fotos endlich betrachten, ohne den Gang zum Labor antreten zu müssen.

Unkompliziert

Besonders schön: Schenkt man technisch unversierten Anwendern, etwa den Großeltern, einen solchen Rahmen, kann man ihnen immer wieder die neuesten Schnappschüsse kopieren. So können diese die Bilder auch ansehen, ohne dass man daneben steht und die Technik bedienen muss. Wer will, kann solch einen Monitor auch mit in den Urlaub nehmen und seine Bilder abends im Hotel damit kontrollieren. Denn viele Rahmen sind nicht schwer und nicht dick. Sie finden auch im Urlaubsgepäck Platz.

Ein Problem gibt es aber: Nicht jeder digitale Bilderrahmen macht seine Arbeit gut. Einige sind günstig zusammengeschustert und bescheren dem Käufer durch schlechte Bildqualität, komplizierte Bedienung und fehlende Ausstattung mehr Frust als Lust. Damit Sie bei der Auswahl eines Rahmens auf der Gewinnerseite stehen, haben wir in den folgenden Kapiteln alles Wichtige für die Auswahl des richtigen Gerätes zusammengefasst. (pr)


Auflösung und Anzeige
Zu den digitalen Bilderrahmen Großen Einfluss auf die Bildqualität hat die Auflösung des Displays. Diese reicht bei den Geräten von Briefmarkengröße bis hin zu PC-Monitor-Ausmaßen. Aus je mehr Bildpunkten das Rahmendisplay ein Bild aufbaut, desto schärfer und kontrastreicher wirkt dieses, zudem sind mehr Bilddetails sichtbar. Ist die Auflösung zu niedrig, wirkt das Bild körnig und unscharf, zuweilen sogar matschig. Selbst bei geringen Bilddiagonalen sollte die Auflösung relativ hoch sein.

Rahmendiagonale

Rahmen mit Diagonalen von sieben Zoll oder mehr sollten mindestens mit 720 mal 480 Punkten auflösen. Geringere Auflösungen machen nur bei kleineren Diagonalen Sinn. Ein Zoll entspricht 2,56 Zentimetern. Sieben Zoll bedeutet folglich eine Diagonale von knapp 18 Zentimeter und die daraus resultierende Bildgröße liegt bei etwa 10 mal 15 Zentimetern. Ein Neun-Zoll-Rahmen zeigt demgegenüber etwa 13 mal 18 Zentimeter große Fotos an.

Auflösung

Wie viele Informationen für die Bilddarstellung bei niedriger Auflösung verloren gehen, kann man ganz leicht ausrechnen, indem man die Auflösungswerte miteinander multipliziert und dann vergleicht. Beträgt die Auflösung beispielsweise 320 mal 240 Punkte, hat der Rahmen 76.800 Punkte zur Verfügung. Bei 720 mal 480 Punkten sind es schon 345.600 Pixel, also knapp fünfmal so viel. Mehr als das Doppelte davon erreicht man mit 1024 mal 768 Punkten, nämlich 786.432 Pixel.

Format

Neben Diagonale und Auflösung ist auch das Bildformat wichtig. Viele Bilderrahmen besitzen in der nativen Auflösung das 16:9-Breitbildformat. Digitalknipsen arbeiten jedoch in der Regel im 4:3-Format. Folge: Der Rahmen muss das Bild in die Breite ziehen, was unschöne Verzerrungen zur Folge hat. Dann muss man schwarze Balken rechts und links des Bildes akzeptieren oder das Bild wird oben und unten abgeschnitten, damit es ohne Verzerrungen die gesamte Fläche ausfüllt. Alternative: Man bearbeitet die Bilder zuvor, um sie optimal an den Rahmen anzupassen.

Fotografiert man mit einer digitalen Spiegelreflexkamera, lässt sich das Bearbeiten meist nicht vermeiden, wenn man weder Balken noch einen willkürlichen Ausschnitt sehen möchte. Denn die DSLRs benutzen ein anderes Format, das im Verhältnis zum analogen Kleinbild steht und etwas breiter ist. Tipp: Um generell schwarze Balken zu vermeiden, sollten Sie den Bilderrahmen immer nur mit Quer- oder Hochformat betanken.

Leuchtkraft

Beachten Sie auch die maximale Leuchtkraft der kleinen Monitore. Nur wenn diese hoch genug ist, leuchten die Farben natürlich. Gemessen wird sie in Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Das entspricht einer Kerze pro Quadratmeter. Als Untergrenze sollte ein guter Rahmen 200 Candela nicht unterschreiten. Je höher der Wert ist, desto besser.


Speicher
Zu den digitalen Bilderrahmen Wie viele Bilder der Rahmen anzeigen kann, ist abhängig vom Speicher. Die meisten Modelle haben eigenen internen Speicher und bieten darüber hinaus noch einen oder mehrere Steckplätze für gängige Speicherkarten. Interner Speicher hat den Vorteil, dass man nicht zusätzlich zum Rahmen noch eine Speicherkarte kaufen muss. Allerdings sollte dieser ausreichend Platz bieten, um mindestens so viele Bilder aufnehmen zu können, wie sie ein Analogfilm bietet, also etwa 20 bis 30 Stück. Dazu sind je nach Digitalkamera und der verwendeten Auflösung ungefähr 128 Megabyte nötig. Kann der Rahmen auch Musik und Videos abspielen, braucht es deutlich mehr.

Ein Gigabyte oder mehr

Gut ist es, wenn der interne Speicher mehr als ein Gigabyte fasst. Dann wird es nicht so schnell zu eng, so dass man stets wieder Fotos tauschen muss. Doch auch wenn dieser sehr groß ist, sollte ein Speicherkartenschacht nicht fehlen. Einerseits kann man den Gesamtspeicher darüber erweitern, andererseits kann man dort einfach den Chip aus der Digitalkamera einführen, um die Bilder unkompliziert in den Rahmen zu kopieren.

Hat der gewünschte Rahmen keine große Speicherreserve, bestellt man am besten gleich einen Speicherchip mit, denn die Kosten dafür sind nicht besonders hoch. Kontrollieren Sie aber vorher die maximale Verarbeitungsgröße des Gerätes. Kann es beispielsweise nicht mehr als zwei Gigabyte auslesen, machen größere Chips wenig Sinn, da ein Teil deren Kapazität ungenutzt bliebe. Tipp: Gönnen Sie doch Ihrer Digitalkamera einen größeren Speicher und stecken Sie den ausgedienten Kamerachip dafür in den Bilderrahmen.

Originalgröße möglich?

Entscheidend bei der Wahl der Speichergröße ist auch die Frage, wie der Bilderrahmen die Fotos ablegt. Akzeptiert dieser die Originalbildgröße und skaliert diese vor der Anzeige aufs kleinere Format herunter oder muss man die Bilder auf das Rahmenformat herunterrechnen, bevor man diese überträgt? Im ersten Fall ist großer Speicher sehr wichtig, da Originalfotos viel Platz benötigen. Aufs kleine Format gestauchte Bilder benötigen demgegenüber deutlich weniger Platz, so dass selbst auf kleine Speicherchips hundert oder mehr Bilder passen.

Komfortabel löschen

Ist der Speicher voll, muss man Bilder löschen, bevor neue darauf Platz finden - selbstredend! Doch wie man aufräumt ist bei vielen Herstellern unterschiedlich. Bei einigen ist es nötig, Bild für Bild zu löschen und, wenn man Pech hat, auch jedes Löschen einzeln zu bestätigen. Das kann ganz schön an die Nerven gehen. Achten Sie daher darauf, dass der Rahmen die Möglichkeit bietet, Einzelbilder aber auch ganze Serien am Stück löschen zu können.

Zu den Speicherkarten


Datenformate
Zu den digitalen Bilderrahmen Damit es bei der Fotoerkennung keine Probleme gibt, sollte der Rahmen idealerweise das Format beherrschen, mit dem man die Fotos für gewöhnlich abspeichert, so dass kein aufwendiges Umkonvertieren nötig ist. Je mehr Bildformate der Rahmen erkennen kann desto besser. Denn das mindert die Gefahr von Inkompatibilitäten, wenn man Bilder von einer anderen Quelle, etwa vom Mobiltelefon, der Digicam eines Freundes oder dem Internet aufspielen möchte. Andernfalls müsste man die Fotos zunächst am PC umkonvertieren.

Einsatz als Videospieler

Spielt der Rahmen auch Videos ab, gilt im Prinzip das gleiche: Er sollte das Format kennen, das man überwiegend verwendet und möglichst noch andere mehr. Das ist bei Videoformaten umso wichtiger, denn das Umformatieren der Dateien dauert nicht nur länger, sondern ist auch mit Qualitätsverlust verbunden. Grund: Beim Konvertieren muss das bereits komprimierte Material erneut komprimiert werden. Dadurch wird das Bild unschärfer und die Artefakte (Klötzchen) nehmen zu.

Mit Hintergrundmusik

Manche Rahmen sind wahre Multimediakünstler. Sie beherrschen auch noch das Abspielen von Musik. Damit lassen sich die Bilder zuweilen eindrucksvoll untermalen. Am weitesten verbreitet ist MP3, das der Rahmen deshalb erkennen sollte. Weitere Formate sind ein Plus. Kauft man hin und wieder Musik online, ist diese jedoch häufig mit einem Kopierschutz (DRM - Digital Rights Management) versehen. Achten Sie in diesem Fall darauf, dass der Rahmen damit umgehen kann.

Wer neben Fotos häufig Videos betrachten und auch Musik hören möchte, kann auch zu einem Multimediaspieler greifen. Damit werden die Daten transportabler, so dass man sie auch unkompliziert unterwegs genießen kann.

Zu den Multimediaplayern


Blickwinkel und Anzeige
Zu den digitalen Bilderrahmen Digitale Bilderrahmen haben mit denselben Problemen zu kämpfen wie flache PC-Monitore. Guckt man schräg von der Seite, ist gar nichts oder nur verwaschene Farben erkennbar. Bei einfachen Modellen ist oft nur bei direkter Aufsicht ein gutes Bild zu erkennen. Da man aber meist nicht direkt vor dem Rahmen steht, sondern auch beim Gang durch das Zimmer oder vom Sofa ein gutes Bild sehen möchte, sollte man auf den maximalen Blickwinkel achten, bei dem die Fotos noch einwandfrei zu sehen sind. Bei guten Geräten liegt dieser nahe der magischen 180-Grad-Linie. Günstige Schnäppchen haben hier nicht selten Probleme, wirklich knackige Bilder sieht man nur bei direkter Draufsicht oder wenn man nicht allzu weit von der Seite guckt.

Diashow

Neben Standbildern sind die meisten Rahmen auch in der Lage eine Diashow zu präsentieren. Diese Fähigkeit alleine sollte aber noch nicht den Kauf entscheiden, denn wichtig ist vor allem, mit welchem Intervall der Rahmen die Fotos austauscht. Läuft der Wechsel zu schnell ab, kann das auf Dauer sehr störend sein, besonders wenn man nicht auf den Rahmen sieht, die Show aber im Augenwinkel sichtbar bleibt.

Unterschiedliche Zeitintervalle

Werden die Fotos nicht präsentiert, ist ein langes Zeitintervall wichtig, beispielsweise ein stündlicher Wechsel. Einfache Geräte unterscheiden nur zwischen schnell, mittel und langsam, dem Benutzer bleibt keine Gelegenheit zu konkreteren Einstellungen. Besser wäre es folglich mehr Auswahlmöglichkeiten zu haben, bestenfalls lässt sich der Intervall manuell festlegen. Schön auch, wenn sich die Art des Bildübergangs bestimmen lässt und man zwischen verschiedenen Effekten auswählen kann.

Themenshows

Wichtig bei großem Speicher: Lässt sich die Diashow-Funktion auf einzelne Dateien oder Verzeichnisse begrenzen oder zeigt das Display immer alle abgelegten Fotos an. Befinden sich viele Bilder im Speicher, möchte man möglicherweise nicht immer alle sehen, sondern die Auswahl auf ein bestimmtes Ereignis, wie etwa den letzten Urlaub begrenzen. Lassen sich immer nur Teile präsentieren kann man die Anzeige abwechslungsreicher gestalten oder je nach Anlass die Bilder auch themenspezifisch sortieren. Achten Sie auch darauf, dass sich Fotos vom internen Speicher und einer Speicherkarte gleichzeitig auslesen lassen und man nicht immer nur Bilder einer Quelle sehen kann.

Bildbearbeitung

Kopiert man die Fotos direkt aus der Digitalkamera oder dem Handy in den Displayspeicher, kann es wichtig sein, dort die Bilder ein wenig bearbeiten zu können. So lassen sich falsch belichtete Fotos verbessern, die Schärfe regulieren, Helligkeit und Kontrast anpassen oder per Einmalknopfdruck das Bild komplett für die Anzeige optimieren. Leider verfügen nicht alle Rahmen über solchen Komfort.

Bilder drehen

Hochformatige Bilder sollte das Gerät automatisch drehen können, wenn man den Rahmen im Querformat betreibt. Allerdings bleiben dann recht breite schwarze Streifen und das Foto wird stark gestaucht. Achtung: Fast alle Geräte können die Bilder drehen, jedoch nicht immer automatisch. Manchmal muss man selbst Hand anlegen und die Fotos per Tastendruck rotieren. Weiterer Stolperstein: Manche Displays können nur Bilder, die sich im internen Speicher befinden selbsttätig drehen; Fotos auf der Speicherkarte zeigt es solange falsch an, bis man sie manuell dreht. Um falsche Darstellungen und schwarze Ränder zu vermeiden, überträgt man deshalb am besten nur Quer- oder Hochformate und stellt den Rahmen entsprechend auf.

Formatanpassung

In der Regel stimmen Bildgröße und Displayauflösung nicht überein, daher sollte der Rahmen die Bilder automatisch auf das eigene Format stauchen können und nicht nur einen winzigen Ausschnitt der Originalgröße anzeigen können. Um andersherum aber nur ein solchen Ausschnitt betrachten zu können, sollte sich diese Funktion für jedes Bild einzeln abschalten lassen oder eine Vergrößerungsfunktion nutzbar sein. Hierbei sollte sich dann der Bildausschnitt verschieben lassen.

Speichert der Rahmen die Bilder jedoch nicht in Originalgröße, sondern nur in der jeweiligen Auflösungsgröße, ist eine Vergrößerungsfunktion zu vernachlässigen. Denn diese würde nicht mehr Details sichtbar machen, sondern nur unscharfe und pixelige Bilder produzieren. Gleiches würde mit zu kleinen Fotos geschehen, die man aus dem Internet oder dem Mobiltelefon in den Rahmenspeicher kopiert und dann auf maximale Darstellung aufblähen würde.


Bilder übertragen
Zu den digitalen Bilderrahmen Wie zuvor schon angedeutet, lassen sich Fotos auf unterschiedliche Arten in die Rahmen kopieren, meist per PC oder über eine Speicherkarte. Im ersteren Fall findet der Anschluss über eine USB-Schnittstelle statt. Der Bilderrahmen erscheint dann am Computer wie ein USB-Stick, also eine Wechselfestplatte, auf die man die Fotos, Musik oder Videofilmchen per Drag-and-drop kopiert. Wichtig, zumindest bei großem Speicher: Es sollte sich um eine fixe USB-2.0-Schnittstelle handeln, damit der Kopiervorgang nicht zur Geduldsprobe wird.

Direkt aus der Digicam

Manche Displays besitzen gar einen aktiven USB-Anschluss, mit dessen Hilfe sie etwa eine Digitalkamera steuern können. Ist diese angeschlossen, kann man am Rahmen entscheiden, welche Bilder man übertragen möchte. Der Umweg über den PC, sowie der Austausch der Speicherkarte entfallen dadurch.

Übers Netzwerk

Eine weitere Möglichkeit des Kopierens vom PC bietet ein Netzwerkanschluss, wie ihn manche Rahmen besitzen. Dieser erscheint im Netzwerk wie ein zentraler Speicher, auf den man Bilder komfortabel übertragen kann. Das ist besonders vorteilhaft, wenn man weder mit dem Notebook zum Rahmen oder mit jenem zum Schreibtisch laufen will, um Fotos auszutauschen. Allerdings: Man muss ein Netzwerkkabel im Haus verlegen. Alternative: Manche Rahmen lassen sich gar per WLAN an ein kabelloses Netzwerk anbinden. Damit entfällt das Kabelverlegen. Um Wartezeiten kurz zu halten, sollte aber der jeweilige Netzwerkstandard recht fix sein. Kabelgebundene Netze sollten mindestens nach Fast-Ethernet-Standard arbeiten und WLAN-Versionen mindestens nach g-Standard.

Ein Bilderrahmen mit Netzwerkanschluss ist sogar über das Internet ansprechbar, so dass sich aus der Ferne neue Schnappschüsse hineinkopieren lassen. So kann man beispielsweise den Eltern die neuesten Aufnahmen der Enkelkinder auf den Schirm schicken oder der Freundin einen romantischen Liebesgruß.

Per MMS

Eine andere Möglichkeit, Fotos über große Distanz aufzuspielen, bietet die Anbindung an das Mobilfunknetz. Einigen Geräten kann man eine SIM-Karte einsetzen. Dadurch erhält der Rahmen eine eigene Telefonnummer, über die er MMS-Mitteilungen empfangen kann. So gelangen Urlaubsgrüße in Sekundenschnelle vom Strand auf den Schreibtisch. Ist Bluetooth an Bord, kann man auch aus der Nähe Bilder vom Handy an das Display schicken, ohne ein Kabel oder eine Speicherkarte bemühen zu müssen. Um den MMS-Service guten Gewissens nutzen zu können, sollten für die SIM-Karte aber keine monatlichen Gebühren anfallen. Andernfalls würde diese Funktion schnell zur Kostenfalle.

Bildgrößen

Sollte der Rahmen eine feste Bildergröße vorgeben, wäre es praktisch, wenn er diese beim Kopieren in den internen Speicher selbst erzeugt, so dass man die Fotos nicht zunächst am PC herunterrechnen muss. Allerdings: Bilder, die von einer Speicherkarte angezeigt werden sollen, müsste man dennoch selbst konvertieren. Akzeptiert das Display auch Originalgrößen, achten Sie darauf, ob es eine Maximalgröße gibt. Manche Geräte können Bilder mit sehr hohen Auflösungen zuweilen nicht anzeigen. Das Verarbeiten großer Dateien verzögert jedoch in jedem Fall die Arbeit.

Mehrwert

Versteht sich der Bilderrahmen auch auf das Abspielen von Videos oder Musik, sollte er auch interne Lautsprecher besitzen. Andernfalls müsste man Stummfilme betrachten. Höchstleistungen darf man von entsprechend kleinen Membranen aber nicht erwarten. Wer auf imposanten Sound Wert legt, sollte zusätzlich auf einen Anschluss für die HiFi-Anlage achten. Auch ein AV-Ausgang hat Vorteile. Mit dem Fernseher verbunden, kann man so die Fotos mit größerem Bildschirm ansehen. Gibt es zudem einen Druckerausgang, entweder per Kabel oder über einen Netzwerkanschluss nutzbar, kann man besonders gelungene Fotos gleich ausdrucken und Freunden in die Hand drücken. Praktischer Luxus für unterwegs: ein integrierter DVB-T-Tuner. Damit mutiert der Bilderrahmen zum portablen Fernsehgerät.

Zur Kaufberatung Netzwerkkabel
Zur Kaufberatung Funknetzwerke


Stromverbrauch
Zu den digitalen Bilderrahmen Ein digitaler Bilderrahmen funktioniert nur mit Strom. Daher muss er einen direkten Draht zur Steckdose haben oder mit Batteriepower arbeiten. Letztere Modelle sind unkomplizierter aufstellbar, aber eigentlich nicht praktikabel. Grund: Der Stromverbrauch der Displays würde pro Tag einen Satz Batterien oder Akkus aussaugen. Unpraktisch ist der Batteriebetrieb aber dennoch nicht, zumindest wenn es auch einen Stromanschluss gibt. Denn dann kann man den Bilderahmen beim Betrachten ohne Kabelsalat herumreichen, während er aufgestellt mit der Steckdose verbunden ist.

Sparen zahlt sich aus

Ein Blick in die technischen Daten deckt den Verbrauch auf, der meist deutlich unter einer normalen Glühbirne liegt. Viele Rahmen verbrauchen zwischen 10 und 15 Watt. Allerdings ist auch dieser, über ein Jahr gerechnet, in der Stromrechnung ablesbar. Deshalb sollte man auf Modelle achten, die besonders sparsam sind. Selbst ein höherer Anschaffungspreis relativiert sich somit über die Nutzungsdauer. Richtig Sparversionen brauchen nicht einmal vier Watt. Denken Sie daran: Jedes Watt weniger schont Geldbeutel und Umwelt.

Um den Stromverbrauch in Grenzen zu halten, sollte man den Rahmen nur dann betreiben, wenn man auch zuhause ist. Dazu ist es praktisch, wenn man dessen Betriebszeit programmieren kann, so dass dieser sich automatisch ein- und ausschaltet. Fehlt solch eine Funktion, kann man sich auch mit einer Zeitschaltuhr für die Steckdose behelfen.

Dauerbetrieb vermeiden

Strom sparend wirkt sich zumeist auch ein abgedimmter Rahmen aus. Nicht immer benötigt man die volle Leuchtkraft, manchmal kann diese sogar störend wirken. Besonders abends, wenn es dunkel ist, reichen meist schon 50 bis 70 Prozent der Maximalleuchtkraft. Wer diese Einstellung nicht stets per Hand auslösen oder programmieren möchte, sollte auf einen integrierten Sensor achten, der die Umgebungshelligkeit misst und die Leuchtkraft jeweils automatisch anpasst.

Abhängig von der Betriebszeit ist auch die Lebensdauer. Meist ist diese jedoch so hoch, dass selbst ununterbrochene Nutzung für mehrere Jahre ausreichen würde. Eine typische Lebensdauer eines kleinen TFT-Displays liegt bei etwa 20.000 Stunden. Das entspricht bei Dauerbetrieb ungefähr zweieinviertel Jahre. Leuchtet das Display nur drei Stunden am Tag, hält der Rahmen gar über 18 Jahre.


Bedienung
Zu den digitalen Bilderrahmen Neben allen technischen Anforderungen soll der Bilderrahmen auch gut zu bedienen sein. Sämtliche Einstellungen kann man am Rahmen selbst vornehmen. Entscheidend für die gute Bedienbarkeit ist jedoch, dass diese nicht auf der Rückseite versteckt sind. Denn dann kann man nicht erkennen, welchen Schalter man drückt und wenn man den Rahmen wendet, lässt sich die Anzeige nicht kontrollieren. Möglicher Ausweg: Auf dem Display zeigen virtuelle Knöpfe die exakte Position und auch Funktion der Button an.

Fernbedienung

Praktisch ist in jedem Fall eine Fernbedienung, über die man die gesamte Programmierung durchführen kann. So kann hat man beim Tastendruck auch stets den Bildschirm im Blick. Fehlt eine Fernbedienung, sollten die Schalter leicht zugänglich am Gehäuserand liegen und eindeutig erfühlbar sein. Eine Fernbedienung hat darüber hinaus den Vorteil, den Rahmen auch aus dem Sofa bedienen zu können. Praktisch sind nahezu unsichtbare, ins Gehäuese eingelassene Button an der Front, die bei Berührung beleuchtet werden und sich später automatisch wieder ausschalten. Sie sind leicht zu erreichen, gewähren einen Blick auf das Einstellmenü und fallen kaum auf.

On-Screen-Display

Ein so genantes On-Screen-Display sollte der Rahmen in jedem Fall einblenden, damit man Rückmeldung über die gewählten Einstellungen bekommt. Möchte man die Menüs auch vom Sitzplatz aus steuern, sollte die Anzeige zudem recht groß sein, damit man auch auf größere Entfernung den Effekt des gesendeten Befehls ablesen kann. Beim manuellen Umschalten der Bilder oder Stoppen einer Diashow wäre das Menü aber eher störend. Komfortabel wäre die Möglichkeit, im Menü das Verhalten des Displays modifizieren zu können. Dann ließe sich wählen, wann und in welcher Größe dieses angezeigt werden würde.

Touchscreen

Ein Touchscreen wäre demgegenüber etwas unpraktisch, da die ständige Berührung das Display verschmutzen würde, so dass die Darstellungsqualität leiden würde. Ist man jedoch bereit regelmäßig zu putzen, hat solch eine Anzeige deutliche Vorteile. Der Rahmen wäre leicht und intuitiv zu bedienen, da man auf jeden Druck eine optische Rückmeldung erhielte. Ist man fertig, verschwinden die Bedienelemente und weder Knöpfe noch Schaltflächen stören das Design.

Wandmontage

Wählt man einen Bilderrahmen, der die Bedienelemente an der Rückseite hat und möchte diesen an der Wand aufhängen, sollte man unbedingt auf eine Fernbedienung Wert legen, da man andernfalls zum Ändern der Einstellungen den Rahmen stets von der Wand nehmen müsste. Zu bedenken gibt es für eine Wandmontage, dass ein störendes Kabel vom Rahmen herunterhinge. Dieses müsste man unter der Tapete verstecken oder anderweitig kaschieren. Auch darf das Gewicht nicht allzu hoch sein, damit der Rahmen nicht nach kurzer Zeit hinunterfällt oder mit massiven Halterungen fixiert werden muss. Die Gewichtsspanne ist enorm. So wiegen Leichtgewichte unter 100 Gramm, während große Modelle auch schon mal bis zu zwei Kilo auf die Waage bringen können.


Design
Zu den digitalen Bilderrahmen Neben den technischen Werten und der Bedienbarkeit, spielt auch das Design eine wichtige Rolle. Schließlich soll der Rahmen zur Einrichtung passen und nicht unangenehm darin auffallen. Das ist bei geschickter Auswahl auch kaum zu befürchten, denn die Hersteller haben viele Varianten im Angebot. Sie reichen vom kühlen Plexiglasgehäuse über moderne Aluminium-Optik bis hin zu rustikalem Holz. Wer es edel möchte, wählt ein Lederoutfit oder die Schönheit von klarem Glas.

Um das Gehäuse verschiedenen Umgebungen oder der eigenen Laune anpassen zu können, haben einige Hersteller Displays im Programm, bei denen sich die Rahmen austauschen lassen. Oft liegen gleich mehrere Variationen mit im Karton. Sehr praktisch! Ebenfalls vorteilhaft: ein Schutzglas vor dem Display. Somit ist sichergestellt, dass dem empfindlichen Monitor nichts geschieht, wenn neugierige Kinderhände dessen Beschaffenheit erkunden. Zugleich verleiht so eine hoch glänzende Scheibe dem Rahmen eine edlere Optik.


Buchtipps

Weitere Informationen zum Thema digitale Bilderrahmen und Digitalfotografie finden Sie in diesen Fachbüchern.


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