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1. Vorteile der Digitalfotografie
2. Wie viele Pixel sollen es sein?
3. Das Zoom
4. Das Makro
5. Das Display
6. Verwackelte Bilder
7. Der Speicher
8. Der Auslöser
9. Die Stromversorgung
10. Für Ambitionierte und Profis
11. Geeignetes Zubehör
12. Drucken ohne PC
13. Informationen zur Digicamsuche
Direkt zu den Digitalkameras
Vorteile der Digitalfotografie
Digitalfotografieren macht Spaß. Bereits bei der Auswahl des Motivs hilft meist
ein ins Gehäuse integrierter kleiner Monitor, der einem obendrein erlaubt, gleich
nach der Aufnahme das geschossene Bild zu kontrollieren. Ist es nichts geworden,
löscht man es wieder und startet einen neuen Versuch. So kann man ohne Extrakosten
beliebig viele Bilder eines Motivs machen, sich anschließend das Beste heraussuchen
und die anderen wieder löschen. Mit einer herkömmlichen Kamera wäre bei solch
einem Fotografierverhalten der Film schnell voll, gleichzeitig einige Mehrkosten
für die Entwicklung angefallen und man müsste deutlich länger auf seine Bilder
warten.
Die "Entwicklung" geht bei der Digitalfotografie besonders schnell und elegant.
Einfach Kamera an den PC anschließen, Bilder übertragen, Fertig! Alle Bilder
lassen sich anschließend im PC mit einem Bildbearbeitungsprogramm verändern,
ausdrucken oder per Mail versenden. Wer will, kann seine Bilder danach auch
noch an ein professionelles Fotolabor geben, um herkömmliche Fotoabzüge erstellen
zu lassen.
Beim Einstieg in die Welt der Digitalfotografie sollte man vor dem Kauf einer
Kamera aber einiges beachten, damit es im Nachhinein keinen Groll gibt. Wir
möchten Ihnen in den folgenden Rubriken einige Hinweise an die Hand geben, die
Ihnen helfen sollen, beim Kauf die richtige Entscheidung zu treffen. (pr)
Zu den Bildbearbeitungsprogrammen
Zu den Druckern
Wie viele Pixel sollen es sein?
Megapixel ist das Schlagwort, das einem beim Kauf einer Digitalkamera zuerst
ins Auge springt. Von zwei, drei, vier, fünf und mehr Megapixel ist die Rede
und man könnte leicht dem Glauben unterliegen, je mehr desto besser. Doch das
stimmt nur bedingt und lässt sich nicht guten Gewissens verallgemeinern.
Mehr Pixel bedeuten zunächst einmal eine höhere Auflösung des Bildes. Das Bild
einer Ein-Megapixel-Kamera ist aus etwa einer Million Bildpunkten aufgebaut,
das Bild einer Zwei-Megapixel-Kamera aus etwa zwei Millionen. Sie kann also
sämtliche Details genauer abbilden. Trotzdem kann der Bildeindruck eins Bildes
mit geringerer Auflösung sehr viel realistischer und harmonischer wirken.
Hinzu kommt die Frage, was Sie mit den Bildern machen möchten. Möchten Sie sie
nur am PC oder Fernseher betrachten oder auch in hoher Qualität ausdrucken?
Für den PC sind Auflösungen, welche die Bildschirmgröße übersteigen eher hinderlich,
da die großen Bilder wieder verkleinert werden müssen, was nicht nur zusätzliche
Arbeit bedeutet, sondern auch den Sinn der hohen Auflösung in Frage stellt.
Für diese Zwecke ist eine Ein-Megapixel-Kamera vollkommen ausreichend.
Wer hingegen die Bilder ausdrucken möchte, sollte zu einer Kamera mit höherer
Auflösung greifen. Für Bilder der Größe 10x15 cm sollten es schon zwei Megapixel,
für 13 x18 cm drei Megapixel und für 15x20 cm vier Megapixel sein.
Fazit: Größere Auflösung heißt nicht automatisch besseres Bild. Schauen
Sie sich vor dem Kauf möglichst Testbilder der Kameras an und prüfen Sie auch
Ihren persönlichen Einsatzzweck.
| Pixelanzahl |
Auflösung (BxH) |
Druckformat für optimale Ergebnisse (300 dpi) |
Kategorie |
| 1.228.800 |
1280 x 960 |
9 x 13 cm |
1 Megapixel |
| 1.920.000 |
1600 x 1200 |
10 x 15 cm |
2 Megapixel |
| 3.145.728 |
2048 x 1536 |
13 x 18 cm |
3 Megapixel |
| 4.320.000 |
2400 x 1800 |
15 x 20 cm |
4 Megapixel |
| 4.915.200 |
2560 x 1920 |
20 x 27 cm |
5 Megapixel |
| 5.895.680 |
3008 x 1960 |
21 x 32 cm |
6 Megapixel |
Das Zoom
Beim Zoom, also der Fähigkeit einer Kamera, entfernte Objekte näher an den Betrachter
heranzuholen, versuchen pfiffige Marketingstrategen, den Kameras mehr Leistung
zuzuschreiben als sie tatsächlich haben. Ihr Zauberwort: Digitalzoom. Hierbei
handelt es sich aber eigentlich gar nicht um ein richtiges Zoom, denn das Digitalzoom
vergrößert nur den Ausschnitt eines Bildes und erweckt damit den Eindruck einer
geringeren Entfernung. Da bei einem Heranzoomen an ein Objekt mehr Details sichtbar
werden, die das Digitalzoom aber gar nicht liefern kann, muss die Kamera die fehlenden
Details selbst errechnen. Ergebnis: das Bild wird unscharf und grobkörnig.
Gute Ergebnisse liefert nur das optische Zoom. Es holt entfernte Objekte wirklich
näher an den Betrachter heran.
Fazit: Wer gerne zoomt, sollte unbedingt auf ein gutes optisches Zoom Wert
legen und selbst bei vorhandenem Digitalzoom die Finger von diesem Feature lassen.
Das Makro
Makro bezeichnet die Fähigkeit, Nahaufnahmen von Objekten und Gegenständen zu
machen. Wer beispielsweise eine Blüte Bild füllend fotografieren möchte, muss
sehr nah mit dem Objektiv an sie heran. Nicht alle Kameras können bei sehr geringem
Abstand zum Objekt das Bild noch scharf stellen, so dass extreme Nahaufnahmen
nicht möglich sind.
Der Makrobereich einer Kamera gibt an, zwischen welchen Abständen zum Objekt,
das Objektiv das Bild scharf stellen kann. Wer gerne und oft Nahaufnahmen machen
möchte, sollte eine Kamera wählen, die mindestens fünf Zentimeter Abstand erlaubt,
besser ist, wenn man noch dichter an den Gegenstand heran kann. Möchte man Gesichter
fotografieren, reichen dagegen schon 30 bis 50 Zentimeter Makrobereich.
Tipp: Mit einem Trick kann man einen eingeschränkten Makrobereich überlisten
und den gewünschten Gegenstand größer aufs Bild bannen. Vergrößern Sie den Abstand
zwischen Kamera und Objekt etwas und wechseln Sie in den Makromodus. Zoomen Sie
dann mit dem (optischen) Zoom an das Objekt heran.
Das Display
Bei den meisten Kameras hat das Display den optischen Sucher bereits
vollkommen verdrängt und ist damit die einzige Möglichkeit eine
Aufnahmesituation zu betrachten. Deshalb sollte es möglichst groß sein
und hochauflösend, also aus sehr vielen Pixeln bestehen, so dass es
auch Details exakt abbilden kann.
Als üblich gelten heute 2,5 Zoll Diagonale, das entspricht etwa 6,4
Zentimeter. Einsteigerkameras oder ältere Geräte müssen sich
demgegenüber meist mit 1,8 Zoll (etwa 4,6 Zentimeter) begnügen. Die
größere Version bildet in der Regel mit rund 230 000 Pixel ab, während
kleinere Versionen nur 115 000 Bildpunkte zur Verfügung haben.
Ein großes Display macht auch beim Betrachten oder Vorzeigen der
Schnappschüsse eine bessere Figur und hilft bei der Bedienung. Grund:
Menüeinträge sind leichter lesbar.
Fazit: Großes Display und hohe Auflösung sind ein guter Ersatz für eingesparte optische Sucher.
Verwackelte Bilder
Unscharfe, verschwommene Bilder sind ein Ärgernis. Besonders
unerfreulich ist, wenn man das Malheur erst zu Hause bemerkt. Entweder
weil man den Schnappschuss nicht kontrolliert hat oder weil das Display
den Effekt nicht deutlich genug angezeigt hat. Dann ist es zu spät, die
Aufnahme zu wiederholen.
Aus dieser Patsche kann ein Bildstabilisator helfen. Das ist eine
Technik, die leichtes Verwackeln ausgleichen kann, so dass die Bilder
trotzdem scharf werden. Meist findet man einen Stabilisator bei Kameras
mit starkem Zoom, da hier die Verwacklungsgefahr besonders hoch ist.
Inzwischen verfügen aber auch immer mehr Kompaktkameras über dieses
sinnvolle Ausstattungsdetail. Denn Verwackler drohen nicht nur bei
hoher Zoomeinstellung, sondern auch bei schlechter Beleuchtung. Die
Funktionsweise: Entweder das Objektiv oder der Bildsensor sind
beweglich aufgehängt und können mit elektronischer Hilfe
Erschütterungen ausgleichen.
Optisch oder digital
Man unterscheidet zwischen analogem respektive optischem und digitalem
Bildstabilisator. Wirklichen Nutzen hat nur die erstgenannte Version,
da sie keine negativen Einflüsse auf die Bildqualität hat und nur das
macht, was sie soll: zu einem scharfen Bild führen.
Ein digitaler Bildstabilisator hat bei einer digitalen Fotokamera eher
Nach- als Vorteile. Denn hier gleichen keine beweglichen Teile die
Wackler aus. Vielmehr behilft man sich mit einem Trick: Man erhöht die
Bildempfindlichkeit. Diese misst man in ISO (International Standard
Organisation). Je niedriger der Wert, desto mehr Licht ist für eine
Aufnahme nötig. Je höher der Wert umso weniger. Bei einem hohen
ISO-Wert kann man auch in schummerigen Umgebungen knipsen oder bei
heller Umgebung die Belichtungszeit verkürzen und damit Verwackeln
entgegenwirken.
Das ist eigentlich ein plausibler Trick, führt in der Praxis aber
leider zu verschlechterter Bildqualität. Denn durch das Anheben des
ISO-Wertes erhöht man auch das Farb- und Bildrauschen. Das Bild wirkt
körniger und unschärfer und ist im Extremfall sogar mit zahlreichen
Farbpunkten übersäht.
Fazit: Ein Bildstabilisator ist eine große Hilfe, auch bei
Kompaktkameras. Man sollte jedoch auf einen optischen Stabilisator
achten und von der digitalen Variante die Finger lassen.
Der Speicher
Im Prinzip kann man bei einer Digitalkamera so viele Bilder machen, wie man will,
wenn man denn genügend Speicher hat. Und der ist schnell voll, umso schneller
je höher die Auflösung einer Kamera ist. Zwar kann man auch bei einer Vier-Megapixel-Kamera
die Auflösung auf einen Megapixel herunterstellen und somit mehr Bilder auf einem
Speicherchip unterbringen, doch ist dann der Vorteil der höheren Auflösung dahin.
Je größer also die Auflösung der Kamera, desto größer sollte auch der Speicherchip
sein.
Obendrein sollte man bedenken, dass nur unkomprimierte Bilder optimale Fotoqualität
liefern. Um ein wenig Speicher zu sparen, kann man die Kompression verwenden.
Doch sollte man sie nur sehr vorsichtig einsetzen, denn unter einer starken Kompression
leidet die Bildqualität.
Leider sind die Preise der Kameras so hart kalkuliert, dass ihnen meist nur ein
kleiner Speicherchip beiliegt, auf den häufig nicht mehr als zwei drei Bilder
in optimaler Qualität Platz finden. Somit sollten Sie beim Kamerakauf auch gleich
einen größeren Speicherchip mit einplanen.
Fazit: Speicher ist knapp beim Kamerakauf. Wer seine Fotos gerne in guter
Qualität speichern und drucken möchte braucht sehr viel Speicherplatz. Planen
Sie also beim Kamerakauf gleichen einen weiteren Speicherchip mit ein.
| Kategorie |
Dateigröße unkomprimiert |
Dateigröße, mit JPEG-Kompression 1:10 |
| 1 Megapixel |
3,5 Megabyte |
368,6 Kilobyte |
| 2 Megapixel |
5,5 Megabyte |
576,0 Kilobyte |
| 3 Megapixel |
9,0 Megabyte |
943,7 Kilobyte |
| 4 Megapixel |
12,4 Megabyte |
1296,0 Kilobyte |
| 5 Megapixel |
14,1 Megabyte |
1512,0 Kilobyte |
| 6 Megapixel |
16,9 Megabyte |
1874,6 Kilobyte |
In der folgenden Tabelle haben wir die mögliche Bilderzahl für unterschiedliche
Speichergrößen aufgelistet. Zugrunde liegt dabei, dass in jeder Klasse die höchste
Auflösung sowie eine mittlere Kompression eingestellt sind. Die Werte gelten nur
als Anhaltspunkte und können je nach verwendeter Kamera abweichen.
| Kategorie |
32 Mb |
64 Mb |
128 Mb |
256 Mb |
512 Mb |
| 1 Megapixel |
60 |
120 |
240 |
480 |
960 |
| 2 Megapixel |
40 |
80 |
160 |
320 |
640 |
| 3 Megapixel |
24 |
48 |
96 |
192 |
384 |
| 4 Megapixel |
20 |
40 |
80 |
160 |
320 |
| 5 Megapixel |
15 |
30 |
60 |
120 |
240 |
| 6 Megapixel |
12 |
24 |
48 |
96 |
192 |
Zu den Speicherkarten
Zu den Microdrives
Der Auslöser
In den Anfangszeiten der Digitalfotografie war der Auslöser ein großes
Ärgernis. So lag bei vielen Digicams weit über einer Sekunde zwischen
Drücken des Auslösers und Aufnahme des Bildes. Ganz so schlimm ist es
heute längst nicht mehr. Aber viele Kameras sind immer noch weit
entfernt davon, Schnappschüsse direkt auf Knopfdruck zu speichern, auch
wenn zahlreiche dazu in der Lage sind.
So verstecken einige Hersteller langatmige Auslöseverzögerung gerne und
geben beeindruckende Werte ohne Scharfstellung des Autofokus an. Zwar
kann die Kamera in der angegeben Zeit ein Foto machen, doch ist das
kaum brauchbar, da es vollkommen unscharf sein wird. Folglich gehört
zum Auslöseverhalten auch die Zeit für die Scharfstellung des Autofokus
(AF) hinzu. Damit überschreiten diverse Kameras jedoch die kritische
Halbsekundenmarke und sind somit nicht oder nur bedingt für schnelle
Schnappschüsse zu gebrauchen.
Fazit: Wer echte Schnappschüsse machen möchte, braucht eine
Digitalkamera, deren Auslöseverzögerung inklusive Scharfstellung
deutlich unter einer halben Sekunde liegen muss.
Die Stromversorgung
Genau wie der Speicher ist auch der Strom ständig knapp. Egal ob Akku oder Batterien,
manchmal ist schon nach etwa 50 bis 60 Bildern kein Saft mehr da. Dann heißt es
Ersatzakkus oder neue Batterien rein. Hauptgrund für diesen hohen Energiebrauch
sind die Displays der Kameras. Sie sind praktisch und chic, brauchen aber leider
auch große Mengen Strom. Meist kann man sie abschalten und wie von einer herkömmlichen
Knipse gewohnt, durch den Sucher blicken; doch ist damit der halbe Spaß weg. Besser
ist, man baut vor und hat immer einen Satz Ersatzbatterien oder Akkus parat.
Dabei ist es sinnvoll von Beginn an auf Akkus zu setzen. Zwar sind sie deutlich
teurer als Batterien, doch machen Sie sich auf Dauer bezahlt. Achten Sie auf hohe
Leistungswerte der Akkus. Sie sollten mindestens 1600 mAh bieten. Mit schwächeren
Versionen versagen die meisten Kameras den Dienst.
Fazit: Die Digitalkamera ist Großverbraucher in Sachen Strom. Decken Sie
sich also vor der Fotosafari mit ausreichend Vorrat, am besten Akkus, ein.
Zu den Akkus
und Ladegeräten
Für Ambitionierte und Profis
Ein richtiger Fotofan schwört auf das Spiegelreflexverfahren. Mit
dieser Technik sind die besten Bilder zu erzielen. Denn es bietet mehr
Gestaltungsmöglichkeiten, da durch Wechselobjektive mehr Brennweiten
verfügbar sind. Hinzukommt, dass diese Kameras die Daten wesentlich
schneller verarbeiten können und die verbauten Teile zu einer besseren
Bildqualität führen.
Darüber hinaus gestatten die meisten Modelle die unkomprimierte
Datenspeicherung im RAW-Format (engl. raw = roh). Sie sind ideal für
die professionelle Nachbearbeitung, weil sie von der Kamera in keiner
Weise verarbeit sind, sondern so abgespeichert werden, wie der
Bildsensor sie empfängt. Zudem lassen sich Bildparameter hier deutlich
exakter bei der Aufbereitung verändern.
Dafür benötigen sie im Gegenzug sehr viel Speicherplatz. Schon bei nur
fünf Megapixel Auflösung, benötigen Bilder im RAW-Format bis zu 20
Megabyte Platz. Dabei sind fünf Megapixel nicht besonders hoch.
Einsteigermodelle mit Spiegelreflextechnik verfügen bereits über sechs
bis acht Megapixel Auflösung, semiprofessionelle Geräte gar acht bis
zwölf Megapixel.
Bei solch riesigen Datenmengen wird die Zeit, die eine Kamera zum
Übertragen der Bilder in den PC benötigt, besonders wichtig. Wenn
möglich, sollten Sie Geräte wählen, die über schnelle Anschlüsse, wie
USB 2.0 oder Firewire verfügen, was aber inzwischen bei den meisten
Kameras zum Standard gehört.
Fazit: Auch bei der Digitalfotografie braucht man nicht auf
Spiegelreflex zu verzichten. Doch sollten Sie bei Kameras dieser Klasse
ausreichend Speicher mit einkalkulieren und auf eine flotte
Schnittstelle achten.
Zu den Spiegelreflexkameras
Geeignetes Zubehör
Mit sinnvollem Zubehör lassen sich der Leistungsumfang einiger Kameras und der
Komfort deutlich verbessern. Wer beispielsweise zum Übertragen der Bilder in den
PC immer unter den Schreibtisch kriechen muss, um das Verbindungskabel anzuschließen,
sollte sich den Kauf eines Speicherlesegerätes überlegen. Es wird fest mit dem
PC verbunden und nimmt, je nach Ausführung, bis zu fünf unterschiedliche Speicherkarten
auf. Obendrein hilft solch ein Gerät den knappen Strom der Kamera zu sparen, da
diese nicht für die Bildübertragung angeschaltet werden muss.
Auf einige Kameras kann man trotz festem Objektiv Zusatzlinsen befestigen. Sie
gestatten Aufnahmen mit besonderen Effekten wie beispielsweise Weichzeichnung
zu versehen. Eine Makrolinse vergrößert den Bereich für Nahaufnahmen. Doch damit
ist der Zubehörmarkt längst nicht ausgeleuchtet. Neben dem Genannten gibt es Taschen,
Stative, Spritzwasserschutzhüllen etc.
Fazit: Wer will, kann für Zubehör mehr Geld ausgeben, als für die Kamera
selbst. Und nicht alles ist für jeden gleich sinnvoll. Doch einige Dinge können
einem das Leben richtig erleichtern.
Zu den Speicherkarten-Lesegeräten
Zum Digitalkamerazubehör
Drucken ohne PC
Scheuen Sie den Umgang mit dem PC oder möchten Sie ohne Umwege Ihre Bilder zu
Papier bringen? Dann brauchen Sie eine Kamera, die direkt mit einem Drucker kommunizieren
kann.
Lange Zeit haben viele Hersteller ihr eigenes Süppchen gekocht und Standards angeboten,
die den direkten Druck von der Kamera nur an einem Drucker der hauseigenen Marke
erlaubten. Inzwischen hat man sich aber besonnen und einen Standard erschaffen,
der das Drucken auch zwischen Geräten unterschiedlicher Marken gestattet: Pictbridge.
Pictbridge erlaubt den Ausdruck von jeder Kamera und jedem Drucker, solange beide
den Standard unterstützen. Kamera und Drucker werden dazu per USB-Kabel verbunden.
Die Steuerung erfolgt mit Hilfe des Kameramenüs oder einer Anzeige am Drucker.
Der minimale Funktionsumfang, den die Pictbridge-Technik garantiert, ist die gegenseitige
Geräteerkennung und der Druck eines Bildes pro Auftrag. Viele Hersteller gehen
aber darüber hinaus und erweitern den Funktionsumfang zum Teil erheblich. So ist
beispielsweise auch der Druck mehrerer Bilder pro Durchgang möglich, wie auch
das Beschneiden eines Bildausschnitts.
Fazit: Wer ohne PC drucken möchte und frei bei der Auswahl von Kamera und
Drucker sein will, sollte Geräte verwenden, die Pictbridge unterstützen. Welche
Hersteller dies bereits tun, können Sie hier
nachlesen.
Informationen zur Digicamsuche
Um Ihnen die Suche nach einer geeigneten Digitalkamera zu erleichtern, beschreiben
wir nun kurz die Auswahlmöglichkeiten der Produktsuche.
Feld "Hersteller"
Möchten Sie nur die Kameras eines bestimmten Herstellers miteinander vergleichen,
können Sie diesen hier auswählen und somit die Ergebnisliste stark eingrenzen.
Spielt der Hersteller aber keine so große Rolle, sollten Sie keine Auswahl treffen
und die Ergebnisliste besser durch Auswahl der nachfolgenden Qualitätskriterien
einschränken.
Feld "Auflösung"
Die Auflösung einer Kamera gibt an, in wie viele Einzelpunkte, so genannte Pixel,
diese ein Bild aufteilen kann. Je mehr Pixel ihr dafür zur Verfügung stehen, desto
mehr Details sind auf dem Bild zu erkennen. Die Bilder wirken dadurch oft klarer
und schärfer.
Für das Betrachten am Monitor oder den Druck, beziehungsweise die Entwicklung
in üblicher Fotogröße reichen schon zwei Megapixel aus. Wer größere Ausdrucke
machen möchte, braucht eine höhere Auflösung. Mit höherer Auflösung steigt aber
auch der benötigte Speicherbedarf pro Foto.
Feld "Zoom (optisch)"
Das optische Zoom erlaubt einer Kamera entfernte Szenen näher an den Betrachter
heranzuholen. Man erspart sich den Weg näher an ein Objekt heran, der häufig auch
gar nicht möglich ist. Bildinformationen gehen keine verloren, die Bildqualität
ist innerhalb des Zoombereichs gleich bleibend hoch. Wer gerne zoomt, sollte hier
den gewünschten Faktor auswählen. Allerdings bieten nur wenige Kameras sehr starkes
Zoom, so dass bei hohen Ansprüchen die Trefferliste schnell schrumpft.
Digitales Zoom ist demgegenüber kein gleichwertiger Ersatz. Denn diese Technik
holt nicht eine entfernte Szene näher heran, sondern errechnet lediglich den gewählten
Zoomfaktor aus dem Ursprungsbild. Die Kamera wählt einen Ausschnitt des Bildes
und bläht diesen auf. Das Bild verliert dabei Detailreichtum und Klarheit; im
Extremfall sieht man die von starker Kompression bekannten Treppchenmuster.
Feld "Nahaufnahme/Makro"
Um kleine Details oder Gegenstände Bild füllend fotografieren zu können, muss
man mit der Kamera möglichst nah an das Objekt herangehen können, so nah, wie
die Kamera noch in der Lage ist, das Bild scharf darzustellen.
Möchte man häufig Nahaufnahmen machen, sollte man hier "ab 10 cm" wählen, so gelangen
in die Auswahl nur Digitalkameras, mit denen man sich Gegenständen bis auf zehn
Zentimeter oder weiter nähern kann. Kameras, die einen größeren Abstand erfordern,
eignen sich nur bedingt für extreme Nahaufnahmen. Doch selbst 50 Zentimeter sind
vollkommen ausreichend, wenn man ein Gesicht in voller Größe ablichten möchte.
Feld "Sucher"
Über den Sucher betrachtet man die zu fotografierende Szene. Viele digitale Kameras
bieten hierfür ein kleines LCD-Display. Mit dessen Hilfe kann man kontrollieren,
was die Kamera "sieht". Dank ihm muss man die Kamera nicht mehr direkt vor das
Auge halten. Gleichzeitig erlaubt das Display gemachte Schnappschüsse im Nachhinein
zu kontrollieren.
Die Auflösung eines LCD-Displays ist aber in der Regel begrenzt. Wem es bei der
Motivwahl auf kleinste Details ankommt, sollte auf einen optischen Sucher Wert
legen. Gerade Profis schauen lieber durch den Sucher, um eine bessere Kontrolle
über das Bild zu haben. Deshalb bieten auch nicht alle Spiegelreflexkameras ein
Display, sondern vornehmlich einen Sucher. Bei besonders günstigen Digicams ist
es dafür mitunter genau anders herum.
Einige Kameras verfügen neben einem Display über einen elektronischen Sucher.
Durch ihn sieht man wie bei der optischen Variante mit nur einem Auge. So nimmt
man mehr Details war als über das Display, aber weniger als beim optischen Sucher.
Grund: die geringe Auflösung.
Feld "Filtergewinde"
Ein Filtergewinde erlaubt die Kamera mit zusätzlichen Objektiven, Konvertern und
Linsen in ihrem Funktionsumfang zu erweitern. Meist sind nur Spiegelreflexkameras
in der Lage, komplette Objektive zu tauschen und via Filtergewinde andere einzusetzen.
Viele Kompaktkameras besitzen demgegenüber ein kleines Gewinde, an dem man Objektivvorsätze
befestigen kann. Hier lassen sich beispielsweise Telekonverter zum Erhöhen des
Zoombereichs oder Weitwinkelkonverter zum Vergrößern des Bildausschnitts anbringen.
Möchte man sich diese Erweiterungsoption für die Zukunft bewahren, sollte man
hier den Eintrag "optional" oder "vorhanden" wählen.
Feld "Speicher"
Legen Sie hier fest, welchen Speichertyp die neue Kamera verwenden soll. Wer bereits
eine Digicam besitzt und diese austauschen möchte oder einfach ein Zweitgerät
wünscht, tut gut daran auf die gleiche Speichertechnologie zu setzen. So kann
man alten Speicher weiter verwenden, beziehungsweise zwischen den Kameras nach
Bedarf austauschen. Wer noch keine Digitalkamera hat, kann dieses Feld unverändert
lassen.
Feld: "Preis maximal"
Spätestens hier können Sie eine große Trefferliste eingrenzen. Denn häufig liegen
Wunsch und die finanzielle Möglichkeiten etwas auseinander. Doch nicht verzagen,
auch für kleinere Geldbeutel gibt es ausgezeichnete Digicams.
Buchtipps
Weitere Informationen zum Thema Digitalfotografie finden Sie in diesen
Fachbüchern.
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| | | | Hallo an alle Schnorchel-Freaks, ich habe in 10/2006 besagte Kamera gekauft und gleich im Frühjahr ...
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| | | | Ich bin auch vollkommen zufrieden mit dem Service hier. Hab hier auch schon bestellt und es gab nie ...
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