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1. Entfesselte Bilder
2. Einsatzzweck
3. Die Technik
4. Anschlüsse
5. Einsatzort
6. Die richtige Auflösung
7. Leuchtstärke und Kontrast
8. Keine Krachmacher
9. Die Ersatzlampe
10. An die Leinwand denken
11. Checkliste
12. Allgemein
Zu
den Projektoren
Entfesselte Bilder
Auf einmal ist es wie im Kino. Popcorn in der Hand, den Lieblingsfilm quadratmetergroß
an die Wand geworfen und toller Sound von allen Seiten. Möglich macht das ein
Projektor, auch Beamer genannt. Ihn schließt man an den Fernseher oder DVD-Player
an und schon kann es losgehen. Richtig schön wird es natürlich erst mit Surround-Sound
aus rundum aufgestellten Lautsprechern, doch auch ohne sie kommt bereits richtiges
Kinofeeling auf.
Man kann sogar noch mehr zu Hause mit einem Beamer machen. So bekommt zum Beispiel
Gaming eine ganz neue Dimension. Stellen Sie sich einfach mal Ihre Action-Helden
in Lebensgröße in Ihrem Wohnzimmer vor, oder wie Sie beim Spielen durch richtige
große dunkle Verließe wandern. Auch kein Problem, denn der Projektor wird einfach
an den PC oder das Notebook angeschlossen und schon kann der Spaß losgehen.
Für Zuhause und Büro
Oder warum nicht mal wieder einen Diaabend einlegen? Nun aber voll digital.
Mit einem Projektor lassen sich die Schnappschüsse der Digicam genauso bequem
an die Wand werfen. Natürlich kann man einen Projektor auch einfach nur zum
Arbeiten benutzen und seinen Kollegen die Geschäftszahlen des letzten Quartals
mit schicker Präsentation an die Wand werfen.
Bevor man allerdings zum nächstbesten Gerät greift, sollte man sich einige Gedanken
machen. Es sind nämlich nicht alle Projektoren für jeden Einsatz geeignet. Wir
haben daher eine Kaufberatung zusammengestellt, mit deren Hilfe Sie leicht einen
passenden Beamer für Ihre Bedürfnisse finden. (pr)
Einsatzzweck
Um zu entscheiden, welche Leistungsmerkmale ein Beamer haben muss, ist es wichtig
zu wissen, wofür er überwiegend eingesetzt werden soll. So stellt der Büroeinsatz
in großen Konferenzräumen eine andere Herausforderung dar als der Einsatz im
kleineren Wohnzimmer. Nicht nur, dass ein Konferenzraum in der Regel größer
als ein Wohnzimmer ist, zumeist finden auch Besprechungen am Tage statt, wenn
es hell ist, wo hingegen der Projektor zu Hause meist abends genutzt wird, wenn
es dämmert oder dunkel ist. Zwar kann man auch einen Konferenzraum abdunkeln,
doch nur in begrenztem Umfang, da die Zuhörer in der Lage sein müssen, sich
Notizen zu machen.
Auch die dargestellten Daten unterschieden sich im Büro und zu Hause. Handelt
es sich im Büro zumeist um starre Präsentationen, müssen Projektoren zu Hause
oft Spielfilme wiedergeben, was andere Ansprüche an die Hardware stellt.
Wichtig für Hobbyfotografen, die gerne eine Diashow ohne PC durchführen wollen,
ist zum Beispiel die Möglichkeit, die Speicherkarte der Digicam direkt oder
mit Hilfe eines PC-Card-Adapters in den Projektor stecken zu können. So kann
man nicht nur zu Hause auf den lauten PC-Lüfter verzichten, sondern muss auch
nur ein Gerät mit sich herumtragen, wenn man seine Bilder bei Freunden und Bekannten
mit dem Beamer vorführen möchte.
Zu
den PC-Card-Adaptern
Die Technik
Zu unterscheiden gibt es mittlerweile vier Klassen von Projektoren: LCD-, DLP-,
LCoS und LED-Projektoren. Alle haben Vor und Nachteile und unterschieden sich
nicht nur im Preis.
LCD
In LCD-Projektoren (LCD: Liquid Crystal Display) werden kleine TFT-Displays
eingesetzt, deren Bilder mit Hilfe einer Lampe durch unterschiedliche Filter
gelenkt werden, bis sie zu einem Bild kombiniert das Gehäuse verlassen und an
die Wand geworfen werden. Die Technik ist relativ kostengünstig, was zu niedrigen
Einstiegspreisen führt. Zudem ist die Bedienung der Geräte sehr einfach: Anschließen,
einschalten, loslegen. LCD-Projektoren sind gut für Filmabende im Wohnzimmer
geeignet. Sie bieten eine hohe Farb- und Bildqualität und beherrschen das 16:9-Breitbildformat
in der Regel nativ, also ohne bildverschlechternde Skalierung.
Nachteil der LCD-Technik: Die Leuchtstärke ist begrenzt, so dass sie sich am
besten für das (abgedunkelte) Heimkino und weniger für den Einsatz im hellen
Büro eignen. Obendrein haben LCD-Projektoren Schwierigkeiten, ein tiefes sattes
Schwarz darzustellen, was bei einem Videofilm durchaus störend wirken kann.
Zudem sollte die Leinwand nicht zu nahe der Sitzposition aufgebaut sein, da
bei genauem Hinsehen die Gitterstruktur des TFT-Displays sichtbar wird.
DLP
DLP-Projektoren (DLP: Digital Light Processing) erzeugen die Bilder mit Hilfe
eines oder dreier Halbleiterchips. Bei einfacheren Modellen ist ein Chip für
alle drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zuständig. Höherwertige Projektoren
verwenden für jeden Farbkanal einen eigenen Chip und erzielen damit ein klareres
und besseres Bild. Auf den Chips sitzen mikroskopisch kleine Spiegel, mittels
derer die Bildinformation projiziert wird. Das geschieht zusammen mit einem
rotierenden Farbrad, das die Farben erzeugt.
Vorteile
Besondere Vorteile von DLP-Projektoren sind die kleinen Gehäusemaße, die Geräte
in einer Größe ermöglichen, die man komfortabel mit der Aktentasche transportieren
kann. Hinzu kommen eine deutlich höhere Leuchtkraft, die den Einsatz auch in
hellen Büros ermöglicht sowie satte Farben. Auch bei näherem Betrachten der
Projektion sind keine störenden Gitter oder Pixel wie beim LCD-Pendant zu beobachten.
Nachteile
Doch auch DLP-Projektoren haben Nachteile. So führt die starke Leuchtkraft mitunter
zu blassen Farben und auch zu einem matschigen Schwarz. Gleichzeitig haben sie
Probleme ein reines Grau darzustellen. Beim Erzeugen von Grautönen kommt es
bei einigen Geräten zu erhöhtem Bildrauschen, wodurch das Bild grobkörnig wirkt;
im Extremfall werden gar falsche Konturen dargestellt.
Geräte mit nur einem Chip neigen zudem bei harten Kontrasten zu Farbverfälschungen.
Der Grund ist der harte schnelle Wechsel der Farben, der die Technik schon mal
aus dem Tritt bringen kann. Der Projektor zeigt dann einen Moment einen unangenehmen
Farbmix, der kurz aufflackert. Man spricht hier vom so genannten Regenbogeneffekt.
LCoS
Eine noch junge Technologie ist LCoS (Liquid-Crystal-on-Silicon), die man auch
unter dem Kürzel D-ILA (Direct Drive Image Light Amplifier) findet, das JVC
verwendet. Basis für die Bilderzeugung ist hier eine Siliziumfolie, die mit
Flüssigkristallen beschichtet ist. Diese richten sich nach dem Licht der Projektorlampe
aus und erzeugen dadurch das Bild. Das geschieht auf drei Chips, wobei jeder
Chip für eine Grundfarbe zuständig ist.
Vorteile
LCoS-Projektoren bieten eine ausgezeichnete Bildqualität, die die von LCD- und
DLP-Geräten im Heimkino übertrifft. Besonderheit sind die ausgesprochen guten
Kontrastwerte, die für klare und scharfe Bilder sorgen. Zudem ermöglicht diese
Technologie sehr hohe Auflösungen bis zu FullHD (1.920 mal 1.080 Punkte). Die
Projektoren sind dabei leiser und neigen weder zu einem Regenbogeneffekt, noch
sind Gitterlinien im Bild sichtbar. Hinzu kommt eine sehr kompakte Bauweise,
die kleinere Gehäusemaße ermöglicht, als bei DLP-Projektoren.
Nachteile
Viele Nachteile gibt es bei dieser Technik kaum, denn die LCoS-Technik kann
im Heimkinobereich voll überzeugen. Einzig niedrige Leuchtkraftwerte können
den guten Eindruck trüben. Im dunklen Wohnzimmer spielt das keine Rolle, doch
fürs Büro sind die Werte in der Regel zu gering. Dafür sind sie aber auch gar
nicht gebaut. Das ist vielmehr die Domäne der DLP-Projektoren.
LED
Projektoren mit LED-Technik (Light Emitting Diode) könnten in Zukunft solche
mit normalen Lampen ablösen. Denn sie haben einige Vorteile, die diese Technik
viel versprechend erscheinen lassen.
Vorteile
So benötigen sie keine teure Projektorlampe, da sie mit günstigen Leuchtdioden
arbeiten. Diese haben zudem eine höhere Lebenserwartung als Lampen. Mindestens
vier- bis fünfmal länger sollen sie halten, bis man sie austauschen muss. Manche
Hersteller verdoppeln gar noch diese Zeitintervalle und versprechen eine bis
zu zehnmal längere Lebensdauer.
Da LEDs sehr genügsam sind, brauchen die Projektoren deutlich weniger Strom
und können sogar kabellos per Akku Bilder an Wände werfen. Damit sind sie ideal
für den mobilen Einsatz, was die sehr kompakte Bauweise obendrein begünstigt.
Kleinste Versionen sind etwa so groß wie portable Festplatten. Da die LEDs keine
Aufwärmphase benötigen, sind die Projektoren mit dem Einschalten einsatzbereit.
Ein Mythos ist allerdings, dass die Geräte ohne Kühlung auskämen. Das ist zumeist
nicht der Fall. Die Wärmeentwicklung ist jedoch relativ gering, so dass LED-Beamer
zumeist leiser arbeiten als herkömmliche Projektoren.
Die Bildqualität ist hoch und die Farbdarstellung satt und klar. Da diese Technik
ähnlich arbeitet wie DLP-Geräte gibt es hier auch hohe Kontrastwerte. Den typischen
DLP-Nachteil des Regenbogeneffekts kennen LED-Projektoren aber nicht, da sie
ohne Farbrad arbeiten.
Nachteile
Allerdings befindet sich die Technik noch in den Kinderschuhen und hat dementsprechend
mit entscheidenden Einschränkungen zu kämpfen. An erster Stelle steht die geringe
Leuchtkraft, gemessen in ANSI-Lumen. Über 100 ANSI-Lumen kommen viele Geräte
nicht hinaus. Manche schaffen gar nur 50 ANSI-Lumen oder weniger. Bisher erreichen
die Geräte auch nur geringe Auflösungen von 800 mal 600 Punkten (SVGA) und eignen
sich damit nicht für hochauflösendes Fernsehen nach HDTV-Standard. Die möglichen
Bilddiagonalen entsprechen etwa denen moderner Fernseher und reichen zurzeit
maximal bis etwa 1,5 Meter.
Anschlüsse
Damit ein Projektor universal einsetzbar ist, sind so viele verschiedene Anschlüsse
wie möglich nötig. In erster Linie zählt aber die Anbindung an vorhandene Zuspieler,
wie DVD-Rekorder, TV-Empfänger, AV-Receiver, PC/Notebook und andere. Daher sollte
man zunächst an der eigenen Ausrüstung kontrollieren, welche Anschlüsse vorhanden
sind und einen neuen Beamer daraufhin untersuchen. Daneben gilt es aber auch
an die Zukunft zu denken. Moderne Zuspieler brauchen moderne Schnittstellen,
damit sie ihre ganze Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen können.
Für die Kontaktaufnahme zu älteren Geräten sind analoge Anschlüsse immer noch
sinnvoll. Gerade wenn man das Gerät mit sich nimmt und an fremde Zuspieler anschließen
muss, bieten analoge Ports oft den kleinsten gemeinsamen Nenner. Für beste Bildqualität
sind aber digitale Ports absolut nötig.
Analog
Fehlen vorhandenen Geräten digitale Buchsen, eignet sich als analoge Variante
die so genannte YUV-Verbindung am besten. Sie verspricht gute analoge Bilder.
Man erkennt Anschlüsse und Cinch-Stecker an den Farben Rot, Grün und Blau. Den
qualitativ zweiten Platz bei den Analogen besitzt die S-VHS-Schnittstelle. Dieser
Kontakt ist mehrpolig, schwarz oder grau und kann nur in einer bestimmten Stellung
angekoppelt werden. Die schlechteste Qualität erhält man bei Anschluss über
FBAS, zu erkennen am gelben Cinch-Stecker. Um einen PC oder ein Notebook analog
anzukoppeln, benötigt der Projektor eine VGA-Schnittstelle
Digital
Wenn möglich, sollte man stets zu digitalen Anschlüssen greifen. Für moderne
AV-Receiver, DVD-Rekorder, Blu-ray- oder HD-DVD-Player ist dafür eine HDMI-Schnittstelle
(High Definition Multimedia Interface) Vorraussetzung. Sie gilt als Nachfolger
der betagten Scart-Kupplung und kann neben dem Bild auch den Ton übertragen.
Zudem kommt HDMI mit dem Kopierschutzverfahren HDCP (High-Bandwidth Digital
Content Protection) zurecht, das künftig eventuell nötig ist, um mit Kopierschutz
geschützte Filme abspielen zu können. Eine mögliche Alternative hierzu wäre
ein DVI-Port, der den Kopierschutz ebenfalls beherrscht. Um PC oder Notebook
digital anzukoppeln ist DVI Pflicht.
WLAN
Wer Daten ohne Kabelsalat oder umständliches Verlegen langer Leitungen übertragen
möchte, sollte auf eine WLAN-Schnittstelle achten. Entweder hat der Projektor
eine kabellose Netzwerkkarte samt Antenne im Gehäuse fest integriert oder er
lässt sich mittels PC-Card entsprechend erweitern. Besonders großen Nutzen von
solch einer Funktion hat man, wenn man den Beamer mobil in Kombination mit einem
Notebook einsetzt, mehr als ein Stromkabel ist dann nicht nötig. Zudem können
auch Freunde oder Geschäftspartner Daten an den Projektor schicken.
Für die Kontaktaufnahme ist jedoch in der Regel eine spezielle Software auf
dem antreibenden Computer nötig, die die zu sendenden Daten für den kabellosen
Versand aufbereitet, somit kann nicht jeder Netzwerk-PC ungehindert auf den
Beamer zugreifen.
Eine wichtige Rolle spielt die mögliche Netzwerkgeschwindigkeit. Wer Fotos oder
Präsentationen vorführen möchte, ist bereits mit dem relativ langsamen b-Standard
zufrieden. Mit dem schnelleren g-Standard geht es zwar flotter, doch spürt man
dies bei statischen Daten kaum. Wer allerdings Videos übertragen möchte, braucht
den schnellen n-Standard, den nicht viele Projektoren beherrschen. Bei den langsameren
Varianten muss man mitunter Ruckelbilder in Kauf nehmen.
Einsatzort
Ob Wohnzimmer oder Konferenzraum, entscheidend für eine gute Darstellung sind
die Größe des Raumes und der zu erwartende Abstand zur Leinwand. Wird der Projektor
fest installiert, gibt es einen festen Abstand nach dem man sich richten kann.
Die Suche nach einem ausreichend lichtstarken Projektor, der die ermittelte
Distanz zur Leinwand überbrücken kann, grenzt somit die Auswahl ein.
Etwas schwieriger wird es aber, wenn der Projektor nicht ständig an einem Ort
betrieben wird. Möchte man ihn in Räumen betreiben, deren Größen stark voneinander
abweichen, wird die Auswahl der Geräte etwas schwieriger, da nicht jeder Projektor
in kleinen Räumen ein ausreichend großes Bild produzieren kann. Genauso ist
nicht jedes Gerät in der Lage, in großen Räumen eine mehrere Meter große Distanz
zur Leinwand zu überwinden und dennoch ein scharfes und nicht zu großes Bild
zu liefern.
Wechselobjektive
Wer häufig mit unterschiedlichen Raumgrößen zu kämpfen hat, sollte einen Projektor
wählen, der Wechselobjektive aufnehmen kann. So lässt sich mit einem Weitwinkelobjektiv
auch in relativ kleinen Räumen ein ausreichend großes Bild produzieren oder
mit einem Teleobjektiv das Bild über längere Distanzen in guter Qualität auf
die Wand projizieren. In letzterem Fall ist aber ein sehr leuchtstarker Projektor
erforderlich. Ein Objektiv ist auch für diejenigen interessant, die gar nicht
die Räume wechseln wollen, sondern für das Aufstellen nur einen sehr kleinen
oder großen Raum zur Verfügung haben.
Deckenmontage
In einem kleinen Raum kann es manchmal hilfreich sein, den Beamer an der Decke
zu montieren, damit er nicht unnötig Platz wegnimmt. Wer das tut, sollte aber
unbedingt darauf achten, dass dem Projektor eine Fernbedienung beiliegt, damit
er nicht ständig auf den Stuhl steigen muss. Außerdem muss das Gerät das Bild
richtig drehen und wenden können, damit es nicht auf dem Kopf steht. Man spricht
auch von horizontaler und vertikaler Bildumkehr.
Wer regelmäßig die Präsentationsräume wechselt und das Gerät auch mit zum Kunden
oder zu Freunden und Bekannten mitnehmen möchte, sollte nach einem kleinen und
leichten Beamer Ausschau halten. Es gibt bereits Fliegengewichte, die unter
einem Kilogramm wiegen. Ausgewachsene Boliden bringen hingegen auch schon mal
20 Kilogramm auf die Waage.
Bildverzerrungen
Oft lässt sich ein Projektor nicht mittig vor der Projektionsfläche aufstellen,
weil er dann den Anwesenden im Weg wäre, oder diese selbst Schatten werfen würden,
falls sie zwischen Beamer und Leinwand säßen. Muss der Projektor das Bild aufwärts
oder von der Decke nach unten projizieren, kommt es zwangsläufig zu unschönen
Verzerrungen. Diesem wirken die Hersteller mit dem so genannten Lensshift entgegen.
Dabei lässt sich das Objektiv so weit verstellen bis - trotz schräger Projektion
- keine Verzerrungen mehr auftreten. Dies ist sowohl horizontal wie auch vertikal
möglich, allerdings nicht unendlich, sondern innerhalb gewisser Grenzen. Wie
schräg der Winkel maximal sein darf, kann man in den technischen Daten des jeweiligen
Beamers ablesen.
Die richtige Auflösung
Bei der Auflösung ist es bei den Projektoren wie bei den TFT-Displays, sie können
nur bei einer Einstellung ein wirklich klares und scharfes Bild anzeigen. Andere
Auflösungen können sie zwar interpolieren, doch wirken die Bilder dann leicht
unscharf und matschig. Daher sollte man sich genau im Klaren darüber sein, welche
Auflösung man benötigt.
Im Büro
Präsentationen legt man meist in der Größe an, die der Bildschirm bietet, an
dem man sitzt. Häufig bedeutet das 1024 mal 768 Punkte, beziehungsweise XGA.
Da ist es nur logisch auch einen Projektor zu wählen, der diese Auflösung darstellen
kann. Verwendet man dagegen einen Beamer mit geringerer Auflösung, muss man
beim Erstellen der Präsentation dieses stets berücksichtigen, eine Fehlerquelle,
in die so mancher stolpern wird.
Günstiges Heimkino
Für das Heimkino gelten andere Regeln. Das Fernsehbild stellen solche Projektoren
am besten dar, deren Auflösung nahe an der PAL-Norm liegt (704 mal 576 Punkte).
Hier bieten sich Geräte mit 800 mal 600 Punkten (SVGA) Auflösung an. Achten
Sie aber darauf, dass die Projektoren zwischen dem normalen 4:3-Fernsehformat
und dem 16:9-Breitbildformat wechseln können. Wenn auch das Fernsehprogramm
noch überwiegend im Standardformat gesendet wird, kommen DVD-Filme meist im
Breitbildformat daher. Selbst die Tagesschau sendet heute schon im Breitbildformat.
Fürs Fernsehen
Möchte man über den Projektor häufig fernsehen, ist es gut, wenn dieser Breit-
und Normalbild mit nativer Auflösung darstellen kann. Das klappt beispielsweise
mit einem Trick, mittels dessen das Gerät je nach Format nicht benötigte Bildteile
einfach abdeckt. Solch ein Gerät löst daher am besten mit 1024 mal 768 Punkten
auf.
HDTV
Soll der Projektor aber auch hochauflösende Fernseh- und DVD-Signale nach HDTV-Standard
nativ wiedergeben können, sind mindestens 1280 mal 720 Punkte (720p) nötig.
Die optimale Auflösung für beste Detaildarstellung und schärfste Bilder läge
gar bei 1920 mal 1080 Punkten (1080i/FullHD). Für hochauflösende Bilder ist
es besonders wichtig, dass die Bilder nicht hochgerechnet werden, sondern, dass
der Beamer diese nativ darstellen kann. Andernfalls ginge durch das Umrechnen
der Auflösung der ganze Vorteil der neuen Technik wieder verloren.
Diashows
Wer seinen Diaprojektor einmotten und gegen einen Beamer eintauschen möchte,
braucht eine möglichst hohe Auflösung, die nahe an die Auflösung der Digicam
herankommt. Bei zu geringer Auflösung würden zahlreiche Details untergehen und
die Freude am Projektor wäre schnell verflogen. Allerdings sind Geräte mit hohem
Auflösungsvermögen nicht gerade billig. Machen Sie am besten einen kleinen Test
am PC-Monitor. Wenn Sie dort beispielsweise mit 1024 mal 768 Punkten ein zufrieden
stellendes Ergebnis erzielen, werden Sie vermutlich auch mit dieser Auflösung
am Projektor glücklich werden.
Einige Hersteller geben statt der Auflösungspunkte gerne die entsprechenden
Abkürzungen an, was jedoch sehr verwirrend sein kann. Für eine bessere Orientierung
übersetzen wir die gängigsten in der folgenden Tabelle. Da es aber pro Kürzel
teilweise noch andere, ähnliche Auflösungen gibt, bleibt es einem manchmal nicht
erspart, die technischen Spezifikationen dennoch genau zu studieren.
Auflösung Übersicht
| Abkürzung |
Auflösung |
| SVGA |
800 * 600 |
| WVGA |
864 * 480 |
| WSVGA |
1024 * 600 |
| XGA |
1024 * 768 |
| WXGA |
1280 * 768 |
| SXGA+ |
1400 * 1050 |
| WUXGA |
1920 * 1440 |
Bilder umzurechnen ist nicht immer von Nachteil. Mitunter kann es gar die Bildqualität
erhöhen. Nämlich genau dann, wenn aus Halbbildern Vollbilder werden. Das macht
die Progressive-Scan-Technik, die viele gute DVD-Player beherrschen. Damit man
den Vorteil auch am Beamer sehen kann, sollte dieser die Technik ebenfalls unterstützen,
andernfalls würde man Bildqualität verschenken.
Leuchtstärke und Kontrast
Tageslicht ist des Projektors größter Feind. Ständig muss er dagegen ankämpfen,
um trotz dessen ein leuchtstarkes und klares Bild zu liefern. Viele Geräte scheitern
an dieser Aufgabe und zwingen dazu, den Raum abzudunkeln. Zugegeben, richtig erstklassige
Bilder liefern alle Projektoren nur in dunklen und stark abgedunkelten Räumen.
Doch mit einer ausreichend starken Lampe schaffen es gute Projektoren, sich erfolgreich
gegen das Tageslicht zu behaupten.
Am heftigsten wird der Kampf gegen die Sonne im Büro ausgefochten, da man dort
meist über Tag arbeitet und die Räume nicht abgedunkelt werden können, damit man
sich während einer Präsentation Notizen machen und auch in die Augen sehen kann.
Für diesen harten Einsatz sollte ein Projektor sehr starke Leuchtkraft mitbringen.
Als Untergrenze sollte hier ein Wert von 2000 ANSI-Lumen gelten. Mehr ist besser,
aber entsprechende Geräte sind auch teurer.
Weniger fürs Wohnzimmer
Im Wohnzimmer sitzt man zumeist nach Feierabend, wenn es dämmert oder bereits
dunkel ist. Daher ist hier keine so große Leuchtkraft erforderlich. Aber 1000
ANSI-Lumen sollten es auf jeden Fall sein. So ist sichergestellt, dass man die
Beleuchtung an haben und auch mal tagsüber - dann aber etwas abgedunkelt - ins
Heimkino gehen kann. Wer aber auch an hellen Tagen Filme genießen möchte, braucht
für zuhause die gleiche Leuchtkraft wie fürs Büro.
Raumgröße entscheidend
Neben dem Einsatzort spielt auch die Größe des Raumes eine entscheidende Rolle
für die Leuchtkraft. So ist für kleine Räume eine geringere Leuchtkraft meist
ausreichend, da der Abstand zwischen Projektor und Leinwand geringer ist. Gleichzeitig
gibt es weniger Streulicht. Mit größerer Raumfläche muss somit auch die Leuchtkraft
steigen. Beispiel: Reichen für ein kleines 18-Quadratmeter Wohnzimmer möglicherweise
schon 700 bis 800 ANSI-Lumen, verlangt ein 40-Quadratmeter Raum schon nach etwa
der doppelten Leistung, also zirka 1500 ANSI-Lumen.
In der Regel gilt: je stärker die Leuchtkraft, desto besser das Bild. Allerdings
hat diese Regel auch eine Kehrseite. Denn große Leuchtkraft bedeutet eine hellere
Lampe und somit höheren Stromverbrauch. Außerdem entwickelt eine hellere Lampe
mehr Wärme und muss dementsprechend stärker gekühlt werden, was meist ein höheres
Betriebsgeräusch mit sich führt, zumindest wenn der Hersteller beim Lüfter gespart
hat.
Kontrast
Neben der Leuchtkraft ist auch das Kontrastverhältnis wichtig. Vereinfacht ausgedrückt
ist damit der Helligkeitsunterschied zwischen weißen und schwarzen Farbbereichen
gemeint. Je größer der Unterschied, also je höher das Kontrastverhältnis, desto
dynamischer und klarer wirkt das Bild. Für Filmabende ist ein hohes Kontrastverhältnis
besonders wichtig. Entsprechende Projektoren sollten mindestens ein Verhältnis
von 2000:1 aufweisen. Für den Büroeinsatz kann man den Wert jedoch immer dann
vernachlässigen, wenn es nur darum geht Präsentationen vorzuführen.
Keine Krachmacher
Sie kennen es vielleicht schon vom Diaprojektor, die verwendeten Lampen leuchten
so stark, dass sie sehr heiß werden und ständig von einem Lüfter gekühlt werden
müssen. Genauso ist es auch beim Beamer. Da jeder Lüfter Geräusche macht, hört
man also auch den Beamer ständig.
Lauter im Büro
Im Konferenzraum nimmt man das Geräusch weniger wahr, da meist mehrere Leute im
Raum sind und somit von vornherein ein erhöhter Lärmpegel vorhanden ist. Zu Hause
beim Spielfilm ist das anders. Da möchte man nicht während einer ruhigen und spannenden
Passage das Gefühl haben, dass der Staubsauger noch läuft. Daher gilt: Bereits
vor dem Kauf auf den Lärmpegel achten. Dieser wird in Dezibel (dB) gemessen und
sollte bei jedem Projektor mit angegeben sein.
Besonders leise Projektoren erzeugen kaum mehr als 20 dB, einige sogar knapp darunter.
Laute Vertreter erreichen manchmal sogar knapp 50 dB, was man zu Hause und auf
Dauer auch im Büro als sehr störend empfindet.
Achtung Sparmodus
Beim Durchforsten der technischen Details sollte man aber nicht nur auf den dB-Wert
achten, sondern auch darauf, wann er gemessen wurde. Denn pfiffige Marketingstrategen,
geben den Wert gerne im so genannten Economy-Betrieb an. In dem arbeitet der Projektor
allerdings mit deutlich verminderter Leuchtkraft, was dazu führt, dass der Lüfter
sich nicht voll ins Zeug legen muss und somit auch leiser ist. Entscheidend ist
die Lautstärke bei voller Leistung, da der Projektor nur dann die angegeben technischen
Werte erreicht.
Stolperfalle Deckenmontage
In Bezug auf die Lüfterlautstärke kann sich eine Deckenmontage schnell als Eigentor
entpuppen. Nämlich immer dann, wenn durch Wenden des Beamers der Luftaustritt
und damit auch die Schallrichtung direkt nach unten zum Zuschauer gerichtet ist.
Das ist deshalb nachteilig, weil der natürliche Weg für die Abluft blockiert ist.
Die Wärme kann nicht nach oben entweichen, will aber steigen und verbleibt daher
im Gerät. Somit wird das Gerät wärmer, beziehungsweise muss stärker gekühlt werden,
als beim herkömmlichen Aufstellen. Der stärker rotierende Lüfter macht folglich
mehr Lärm. Eventuell ist es dadurch auch unmöglich, den leiseren Economymodus
nutzen zu können.
Um dieser Stolperfalle aus dem Weg zu gehen, wählt man für die Deckenmontage am
besten ein Gerät, das die Abluft an den Seiten abgibt. Alternative: Man montiert
den Beamer nicht über Kopf hängend, sondern stehend auf einer Unterlage und befestigt
diese mit einem oder mehreren Armen an der Decke. Das sieht möglicherweise nicht
ganz so elegant aus, hat aber zwei Vorteile: Die Luft strömt ungehindert nach
oben und zusätzlich schirmt die Standplatte das Lüftergeräusch ab, so dass es
noch ein wenig stiller wird.
Die Ersatzlampe
Nicht zu vernachlässigen sind die Kosten für den Ersatz der Lampe. Früher oder
später muss man sie austauschen, wie jede andere Birne auch. Mit Preisen bis zu
700 Euro sind die Lampen aber nicht gerade billig. Daher empfiehlt es sich, bereits
vor dem Kauf des Projektors einen Blick auf den Preis einer Ersatzlampe, sowie
die zu erwartende Lebensdauer zu werfen.
Lebensdauer entscheidend
Einige Lampen bringen es nur auf wenige hundert Stunden, wo hingegen Spitzenlampen
bis zu 6000 Stunden leuchten können, also etwa bis zu zehn Mal länger. Für die
Differenz, also den Preis von neun neuen Lampen, kann man locker einen zweiten
Projektor kaufen. Aufgrund des hohen Lampenpreises ist es sehr wichtig auf die
Garantie zu achten. Einige Hersteller gewähren eine mehrjährige Garantie und andere
nur einen sehr kurzen Zeitraum.
Wer seinen Projektor viel benutzen möchte, greift also besser zu einem, dessen
Lampe eine lange Lebensdauer verspricht, um die Folgekosten im Rahmen zu halten.
Für den gelegentlichen Einsatz kann man aber auch guten Gewissens zu einem Gerät
greifen, dessen Lampe keinen extrem langen Atem hat, denn 1000 Stunden entsprechen
ja auch immerhin schon etwa 1000 Konferenzen oder 500 Spielfilmen.
Leben verlängern
Glücklicherweise lässt sich der Lampentod ein wenig hinauszögern. Am einfachsten
geht das, wenn man auf ein wenig Leistung verzichtet und hauptsächlich den Eco-Modus
verwendet. Der damit verbundene Leuchtkraftverlust macht sich zumindest im dunklen
Wohnzimmer nur gering bemerkbar. Ausprobieren lohnt in jedem Fall. Denn gleichzeitig
entwickelt die Lampe weniger Wärme, so dass der Projektor weniger gekühlt werden
muss und dadurch leiser arbeitet. Die höhere Lebenserwartung im Eco-Modus führt
übrigens oft dazu, dass die Hersteller mit jenen höheren Werten werben. Wer jedoch
immer volle Leistungsfähigkeit seines Beamers erwartet, sollte bei den Angaben
zweimal hinsehen.
Weiter hilfreich: Den Projektor und damit die Lampe stets in Ruhe abkühlen lassen,
bevor man ihn endgültig vom Stromnetz trennt. Auch Temperaturschwankungen mögen
die Birnen gar nicht. Für sie ist es reinster Stress, wenn man den Projektor unmittelbar
nach dem Betrieb ins kalte Auto legt. Ist das Gerät kühl, sollte man den Projektor
abdecken oder verpacken, damit möglichst wenig Staub auf die Lampe gelangt. Dieser
verkürzt das Lampenleben genauso wie unnötiges Ein- und Ausschalten.
Den Lampentausch komplett vernachlässigen kann nur, wer auf LED-Beamer setzt.
Bei einem angenommenen täglichen Betrieb von zwei Stunden, beträgt die Haltbarkeit
der LEDs bei vorausgesetzten 10.000 Betriebsstunden weit über 13 Jahre.
Zu den Ersatzlampen
An die Leinwand denken
Mit dem Projektor alleine ist es noch nicht getan. Denn dessen Geld wäre fast
aus dem Fenster geworfen, wollte man das Bild nur auf die Raufasertapete oder
den blanken Putz werfen. Auf diesem Hintergrund wird jedes Bild unscharf und matschig
wirken. Damit die Farben leuchten können und das Bild scharf genug ist, braucht
man eine Leinwand.
Wer zu Hause bereits eine Leinwand für seine Dias hat, kann es zunächst damit
versuchen. Sie sollte aber ruhig stehen, so dass es nicht zu unschönen Verzerrungen
beim Betrachten kommt. Im Konferenzraum gibt es häufig so genannte Whiteboards.
Das sind weiße Kunststofftafeln, auf die mit speziellen abwaschbaren Filzstiften
wie auf eine Schultafel geschrieben werden kann. Diese Boards sind nicht ideal
für Projektoren, geben das Bild aber immerhin zufrieden stellend wieder. Ist es
aber zu klein, muss eine Extra-Leinwand her.
Formatfrage
Beim Neukauf ist es wichtig auf den Einsatzweck zu achten. Im Konferenzraum reicht
sicher eine ausreichend große Leinwandfläche im herkömmlichen 4:3-Format, fest
installiert oder portabel, je nach Budget und Einsatzzweck.
Im Wohnzimmer sollte man aber berücksichtigen, welches Format man überwiegend
fürs Betrachten verwendet, da sich ein breiter, weißer Rahmen um das Bild auf
Dauer als sehr störend erweist. Idealerweise, sollte die Leinwand gut mit dem
Projektor harmonieren, so dass bei vollem Projektionsbild nahezu kein Rand oder
nur ein wenige Zentimeter breiter Rand bleibt. Weniger störend wirkt dieser Rand,
wenn er in schwarz gehalten ist, da dieser nicht unnötig stark mitleuchtet.
Checkliste
Um die Auswahl leichter zu machen, haben wir hier noch einmal die wichtigsten
Kriterien gebündelt nach Einsatzzweck aufgelistet.
Einsatz im Büro
o Starke Leuchtkraft
o Gängige PC-Auflösung (1024 mal 768/XGA)
o Große Projektionsfläche
o Fernbedienung
o Gehäusegröße zweitrangig
o Geräuschentwicklung zweitrangig
o eventuell fest montierte Leinwand
o für Einsatz in sehr großen Räumen: Möglichkeit ein Teleobjektiv zu verwenden
Zu Hause (abends)
o geringere Leuchtkraft ausreichend
o leiser Lüfter
o geringe Stellfläche, eventuell an der Decke montierbar
o Fernbedienung
o lange Ausdauer der Lampe (lange Garantie)
für Fernsehen:
o 800 mal 600 Punkte Auflösung (SVGA)
o umschaltbar zwischen 4:3- und 16:9-Format
für Video:
o 1024 mal 768 Punkte Auflösung (XGA)
o 16:9-Format
o für HDTV höhere Auflösungen: 1280 mal 720 oder besser: 1920 mal 1080 (FullHD)
o HDMI-Anschluss oder DVI, der HDCP verarbeiten kann
für Diashow und Gaming:
o höhere Auflösung: z.B. 1024 mal 768 Punkte
o Speicherkartensteckplatz für Digitalfotos
o Große Projektionsfläche zweitrangig
o Leinwand, die zur Leistung des Projektors passt und sich gut ins Wohnzimmer
integrieren lässt
o für Einsatz in sehr kleinen Räumen: Möglichkeit ein Weitwinkelobjektiv zu verwenden
Unterwegs
o je nach Haupteinsatzart die oben genannten Punkte
o geringes Gewicht
o Transporttasche/-koffer im Lieferumfang
o eventuell portable Leinwand
Allgemein
Wer sich heute auf die Suche nach einem Projektor macht und seinen Fernseher einmotten
möchte, sollte sich das gründlich überlegen. Denn die Bildqualität eines Bildwerfers
ist - besonders bei Tageslicht - immer noch schlechter als bei modernen TV-Geräten.
Auch würde täglicher, langer Einsatz als TV-Ersatz zu hohen Austauschintervallen
bei der Ersatzlampe führen. Ein Projektor sollte daher eine Heimkinoanlage am
besten ergänzen.
Nicht vergessen sollte man neben den Anschaffungskosten für den Projektor auch
mögliche Folgekosten. In der Regel liegen zwar alle Kabel im Paket, so dass man
Heimkino oder Präsentation sofort starten kann, doch möchte man das Gerät dauerhaft
an einem festen Ort aufstellen oder installieren, fehlen schnell die richtigen
Verbindungen. Zu nennen ist hier in jedem Fall ein langes Kabel, da es möglichst
unsichtbar vom Zuspieler aus den Weg zum Projektor finden soll.
Damit das Kinogefühl komplett wird, braucht man möglichst auch noch den raumfüllenden
Klang einer Surround-Anlage, um den Ton auch dort orten zu können wo er im Film
entsteht. Wer noch keinen AV-Receiver hat, der den Ton entsprechend an die Lautsprecher
verteilt, benötigt auch diesen noch. Ausnahme: Der Projektor oder auch der DVD-Player
haben den dafür nötigen Surround-Dekoder bereits mit an Bord. In diesem Fall ließen
sich die Lautsprecher direkt dort anschließen.
Mehr Informationen zum Raumklang bekommen Sie in der Kaufberatung
AV-Receiver.
Buchtipps
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diesen Fachbüchern.
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