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1. Auf der sicheren Seite
2. Band statt Platte
3. Speicherkapazität
4. Transferraten
5. Anschluss
6. Nachtschicht
7. Unterschiedliche Systeme
8. Formatübersicht
9. Fazit
Direkt zu den Laufwerken
Auf der sicheren Seite
Es passiert meist, wenn man am wenigsten damit rechnet: der Rechner streikt, die
Festplatte revoltiert oder - noch schlimmer - eine Naturkatastrophe zerstört den
PC und damit sämtliche Daten.
Wer glaubt, vor Datenverlust sicher zu sein und sich das Geld für eine durchdachte
Backupstrategie sparen zu können, ist in solch einem Fall schnell am Rande des
Ruins. Deshalb sollte man rechtzeitig vorbeugen und mit gezielten Backups seine
Daten und damit seine Geschäftstätigkeit bewahren.
Für die Sicherung kleiner Datenbestände eines PCs reichen meist CD- respektive
DVD-Kopien sowie Sicherungen auf externen Fest- oder Wechselplatten. Geht es aber
um große Datenbestände, werden diese Methoden teuer und umständlich zu hantieren.
Große Datenbestände sichert man nach wie vor am günstigsten und unkompliziertesten
mit Hilfe von Bandlaufwerken. Zudem ist diese Art der Sicherung ausgereift, wird
sie doch seit gut 30 Jahren verwendet.
Festgelegt auf die Bandsicherung ist man aber noch nicht aus dem Schneider. Denn
eine Vielzahl von Abkürzungen strömt einem auf diesem Feld entgegen, so dass man
leicht geneigt ist, den Kopf in den Sand zu stecken und nach der günstigsten Methode
zu greifen. Doch das kann sich als fataler Fehler erweisen.
Deshalb sollte man vor einer Investition in Band-Backup-Systeme genau seine Bedürfnisse
prüfen und Zeitaufwand, Bedienbarkeit und finanziellen Einsatz gegeneinander abwägen.
Um Ihnen die Auswahl ein wenig zu erleichtern, durchleuchten wir in den folgenden
Kapiteln die unterschiedlichen Technologien und erklären die gängigsten Fachbegriffe.
(pr)
Band statt Platte
Grundsätzlich möchten wir noch einmal die Vor- und Nachteile von Bandsicherungssystemen
gegenüber der Sicherung auf Festplatte gegeneinander abwägen, um verständlich
zu machen, warum der Einsatz von Bändern sinnvoller ist.
Trotz stetig steigender Festplattenkapazitäten ist deren Fassungsvermögen begrenzt.
Anders ist es bei Bandlaufwerken. Zwar sind die Bänder auch nicht unendlich groß,
doch hat man nach einem Bandwechsel erneut die volle Kapazität zur Verfügung und
das zu einem Bruchteil der Kosten, die eine weitere Festplatte verursachen würde.
Besonders mit einer Vorrichtung, die den Bändertausch automatisiert, lasst sich
die Speicherkapazität enorm erhöhen.
Hinzu kommt, dass die Bänder leichter zu hantieren sind. Man kann sie einfach
transportieren und bei geringem Platzbedarf lagern. Besonders wichtig, sie lassen
sich "außerhalb" des PC-Gehäuses aufbewahren. Sie sind somit nicht nut vor Virusattacken
geschützt, sondern auch vor Naturkatastrophen und Feuerschäden, so man sie in
einem anderen Gebäude oder Stockwerk als die Computer lagert.
Weiterer Pluspunkt der Laufwerke: die über dreißigjährige Erfahrung mit dieser
Technik hat diese Backupmethode voll ausgereift und zu einer sehr zuverlässigen
Sicherung gemacht. Darüber hinaus gelten sie als sehr langlebig.
Doch hat auch die Festplattensicherung Vorteile. An erster Stelle steht hier die
Geschwindigkeit. Gegenüber modernen Festplatten schreiben und lesen Bandlaufwerke
Daten immer noch im Schneckentempo. Moderne Laufwerke sind zwar inzwischen auch
recht fix, doch an den Speed von Festplatten reichen sie immer noch nicht heran.
Weiterer Nachteil: Fehler beim Schreiben der Daten lassen sich auf einer Festplatte
leichter erkennen und somit schneller korrigieren. Somit kann eine Kombination
beider Techniken sinnvoll sein. Für das Gesamtsystem verwendet man Bandlaufwerke
und speichert daneben besonders wichtige und sensible Daten, die ständig benötigt
werden, für den schnellen Zugriff auf einen Festplatte.
Speicherkapazität
Das Speichervermögen der unterschiedlichen Technologien reicht von wenigen Gigabyte
bis zu weit über tausend Gigabyte pro verwendetem Band. Somit findet man hier
bereits das erste Kriterium als Auswahlhilfe für die geeignete Technik.
Zu beachten gibt es, dass die Hersteller das Fassungsvermögen der Bänder gerne
ins positive Licht rücken. Dazu geben Sie an, wie viele Daten sich komprimiert
auf ein Band kopieren lassen. Wer gerne wissen möchte, wie viel Gigabyte ein Band
unkomprimiert aufnehmen kann, sollte auf die so genannte Nettokapazität achten.
Transferraten
Entscheidend für die Dauer eines Backups ist die Geschwindigkeit, mit der die
Daten auf das Band geschrieben werden können. Auch hier geben die Hersteller gerne
den Wert für komprimierte Daten an. Die wahre Kopierleistung erkennt man, wenn
man sich anschaut, mit welcher Leistung das Laufwerk unkomprimierte Daten transferiert.
Die Transferrate und die Speicherkapazität sind die wichtigsten Kriterien bei
der Auswahl der geeigneten Technologie. Denn sie entscheiden darüber, wie viel
Zeit und somit Geld man für die Sicherung der Daten aufwenden muss und wie lange
man im Notfall warten muss, bis die Daten zurück geschrieben sind und der Betrieb
wieder einsatzfähig ist.
Da die Kosten für den regelmäßigen Arbeitsaufwand und die Ausfallzeit in einem
Betrieb schnell in große Höhen schießen, kann man sich leicht ausrechnen, dass
selbst eine teure Speichertechnik auf Sicht günstiger sein kann als das vermeintliche
Schnäppchen, das sich aber im Einsatz als lahme Schnecke erweist.
Anschluss
Ankoppeln kann man Bandlaufwerke sowohl intern als extern. Meist geschieht dies
intern. Besonderes Gewicht kommt hier der SCSI-Schnittstelle zu (Small Computer
System Interface, sprich: Skasi). Grund: im professionellen Einsatz baut man die
Laufwerke oft direkt in einen Server ein. Diese arbeiten häufig mit der SCSI-Technologie,
weil sie als sehr schnell und besonders zuverlässig gilt. Somit bietet es sich
an, auch das Laufwerk mit dem SCSI-Controller zu verbinden. Alternativ kann man
das Gerät aber auch an der IDE-Schnittstelle betreiben.
Bei der externen Lösung dominiert ebenfalls der SCSI-Anschluss. Doch zunehmend
trifft man auch auf USB 2.0- und Firewire-Anschlüsse. Beide bieten ebenfalls hohe
Transferraten, reichen aber an Top-SCSI-Werte nicht heran. Sind bei USB und Firewire
bei etwa 50 Megabyte Datenübertragungsrate Schluss, kann die SCSI-Schnittstelle
je nach verwendetem Controller bis zu 320 Megabyte Daten in der Sekunde transferieren.
Allerdings sollte man die Tatsache nicht aus dem Auge verlieren, dass die Bandlaufwerke
bei diesen Spitzenwerten nicht mithalten können.
Nachtschicht
Da ein Schreibvorgang per Band relativ lange dauert, eignet sich dafür die Nacht
am besten. Dann können die Laufwerke ungestört die volle Rechnen- und Netzwerkkapazität
zur Speicherung ausnützen. Ihre große Zuverlässigkeit macht die Anwesenheit zur
Funktionskontrolle überflüssig.
Übersteigt die Speichermenge die Kapazität eines Bandes, kann man zu einem Autoloader
greifen. Das ist eine Hardwareerweiterung, die automatisch voll beschriebene Bänder
aus dem Laufwerk entnimmt und gleichzeitig ein leeres Medium einsetzt.
Pro Banddurchlauf sollte man etwa mit zwei bis drei Stunden rechnen. Einige Laufwerke
benötigen gar mehr als vier Stunden, was deutlich zu lange ist, wenn man mehrere
Bänder für ein nächtliches Backup benötigt.
Unterschiedliche Systeme
Schauen wir uns nun die unterschiedlichen Sicherungssysteme an. Besonderes Augenmerk
werfen wir dabei auf das Fassungsvermögen der Bänder und die theoretisch erreichbaren
Transferraten. Die technischen Unterschiede lassen wir außer Acht, beziehungsweise
beleuchten sie nur am Rande. Bei den Angaben für Fassungsvermögen und Transferrate
wählen wir jeweils die unkomprimierte Nettokapazität und geben den Wert für komprimierte
Daten in Klammern an.
AIT
... bezeichnet das 1996 von Sony entwickelte Advanced Intelligent Tape. Die Kassetten
gleichen nahezu den Hi-8-Videotapes, speichern aber in höherer Bitdichte und verfügen
über ein etwas schmaleres Magnetband. AIT-Kassetten sind kleiner als andere Backup-Tapes
und nehmen somit weniger Raum für die Lagerung in Anspruch.
Verwendet man die aktuellste Version SAIT reduziert sich die Lagermenge weiter,
da diese Technik bis zu 500 (1300) Gigabyte auf ein Band speichern kann. Es geht
dabei recht fix zur Sache und überträgt bis zu 30 (78) Megabyte pro Sekunde. Erreicht
werden die hohen Kompressionswerte durch den Einsatz der IBM-Technologie ADLC
(Advanced Lossless Datacompression). Sie gestattetet einen Kompressionsfaktor
von 2,6 zu 1 gegenüber dem ansonsten üblichen 2 zu 1.
Besonderer Vorteil der AIT-Technik: die Bänder besitzen einen Speicherchip, in
dem alle Daten sowie deren Speicherort auf dem Band verzeichnet sind. Dadurch
verdoppelt sich etwa die Rückspielzeit gesicherter Daten.
Weitere AIT-Standards sind AIT-1, AIT-2 und AIT-3 mit folgenden Leistungsdaten:
AIT-1 speichert bis zu 35 (90) Gigabyte Daten bei einer Übertragungsraten von
4 (10) Megabyte in der Sekunde.
AIT-2 kann 50 (130) Gigabyte auf ein Band kopieren bei einer Transferrate von
6 (15) Megabyte pro Sekunde.
AIT-3 sichert 100 (260) Gigabyte auf ein Band und kopiert bis zu 12 (30) Megabyte
in der Sekunde.
DAT
... steht für Digital Audio Tape, das ursprünglich für die Musikaufzeichnung in
CD-Qualität entwickelt worden ist. 1998 haben aber Sony und Hewlett-Packard DAT
in ein für PC lesbares Format umgewandet und ihm den Namen Digital Data Storage
- kurz DDS -gegeben.
Heute existieren drei unterschiedliche DDS-Versionen: DDS-3 bis DDS-5. Die Speicherkapazität
von DAT-Laufwerken ist relativ gering, wie auch die Transferraten. DAT/DDS eignet
sich somit eher für Kleinbetriebe oder Privatpersonen.
Die älteste Version DDS-3 speichert 12 (24) Gigabyte bei einer bescheidenen Transferrate
von 1,1 (2,2) Megabyte pro Sekunde. DDS-4 sichert mit 20 (40) Gigabyte knapp die
doppelte Menge, ist aber mit 2,4 (4,8) Megabyte pro Sekunde auch noch relativ
langsam. Etwas interessanter ist die Version 5, diese Geräte speichern immerhin
36 (72) Gigabyte bei einer gemächlichen Transferrate von 3 (6) Megabyte pro Sekunde.
Nachteil der DAT-Lösung: die Lebensdauer der Bänder und der Pflegeaufwand für
die Geräte. So sollte eine DAT-Kassette nach 100 Komplettbackups oder 2000 Zugriffen
ausgemustert werden. Die Laufwerke müssen bei Dauereinsatz täglich mit einer Reinigungskassette
gesäubert werden. Spätestens nach 30 Säuberungen sollte man eine neue Reinigungskassette
wählen. Richtwert: eine Reinigungskassette pro Monat.
DLT
Bedeutet Digital Linear Tape. Diese Technik wurde bereits in den 80er-Jahren von
Digital Equipment entwickelt. Die Weiterentwicklung der Technik nennt sich SDLT,
wobei das "S" für "Super" steht. Die gängigsten Formate sind: DLT 8000, SDLT 220,
SDLT 320 und SDLT 600.
Hauptunterschied zwischen beiden Versionen: SDLT kombiniert optische und magnetische
Aufnahmetechniken. Es verwendet dazu Laser zur optimalen Kalibrierung der Schreib-/Leseköpfe.
Man nennt diese Technik kurz LGMR (Laser Guided Magnetic Recording).
Die Speicherkapazitäten und Transferraten sind sehr unterschiedlich. So speichert
DLT 8000 bis zu 40 Gigabyte, SDLT 220 bis zu 110 Gigabyte, SDLT 320 bist zu 160
Gigabyte und SDLT 600 bis zu 300 Gigabyte. Bei eingeschalteter Kompression verdoppeln
sich diesen Daten jeweils, was die Ziffern im Namen widerspiegeln.
Bei den Übertragungsraten sieht es folgendermaßen aus:
DLT 8000: 6 (12) Megabyte pro Sekunde
SDLT 220: 11 (22) Megabyte pro Sekunde
SDLT 320: 16 (32) Megabyte pro Sekunde
SDLT 600: 36 (72) Megabyte pro Sekunde
Die größeren Versionen sind jeweils abwärtskompatibel und können auch die kleinen
Tapes auslesen.
Für kleine Büros und Privatanwender gibt es mittlerweile günstigere aber auch
kleinere und langsamere DLT-Versionen. Dies sind Value DLT VS 80 sowie Value DLT
VS 160. Die kleinere 80er-Version bietet eine Nettospeicherkapazität von 40 (80)
Gigabyte und eine Übertragungsrate von 3 (6) Megabyte pro Sekunde.
Die größere Version kann bis zu 80 (160) Gigabyte pro Band speichern und überträgt
maximal 8 (16) Megabyte Daten in der Sekunde.
LTO
Die Abkürzung steht für Linear Tape - Open, wobei "Open" bedeutet, dass die Bänder
von unterschiedlichen Laufwerken gelesen werden können. Früher kam es dagegen
oft vor, dass die Bänder nur von den Laufwerken ausgelesen werden konnten, die
sie beschrieben haben.
LTO wurde von Hewlett-Packard (HP), IBM und Seagate entwickelt und ist seit 1997
am Markt. Zwei Varianten dieser Technologie sind zurzeit erhältlich: Ultrium 1
und Ultrium 2. Ultrium 1 ist die ältere Version. Sie gestattet bis zu 100 Gigabyte
unkomprimiert zu speichern. Die Datenübertragung ist mit 20 Megabyte pro Sekunde
recht fix. Ultrium 2 kann die doppelte Datenmenge speichern, unkomprimiert also
bis zu 200 Gigabyte und überträgt bis zu 35 Megabyte pro Sekunde. Bei eingeschalteter
Kompression verdoppeln sich bei beiden die Gesamtspeicherkapazität und die Datenübertragungsmenge.
Mammoth
... stammt wie VXA (siehe unten) von Exabyte und wurde speziell für Midrange-Server
entwickelt. Es gibt mit Mammoth 1 und Mammoth 2 zwei Versionen auf dem Markt.
Hauptunterschied ist neben der ungleichen Speicherkapazität der Einsatz von IBMs
ADLC-Technologie zur verbesserten Datenkompression in Mammoth 2. Hier erreicht
man einen Kompressionsfaktor von 2,5 zu 1, wohingegen Mammoth 1 nur den üblichen
Faktor 2 zu 1 erreicht.
Die Werte beider Formate im Einzelnen: Mammoth 1 sichert bis zu 20 (Gigabyte)
pro Band und überträgt bis zu 3 (6) Megabyte pro Sekunde. Mammoth 2 schafft demgegenüber
60 (150) Gigabyte pro Band und 12 (30) Megabyte pro Sekunde beim Datentransfer.
SLR
... bedeutet Scalable Liniear Recording und ist eine Entwicklung des norwegischen
Bandspezialisten Tandberg. Das System ist bereits seit 25 Jahren auf dem Markt
und zeichnet sich durch robuste und langlebige Kassetten aus.
In den vielen Jahren hat Tandberg diverse verschiedene Formate entwickelt, von
denen selbst ältere heute noch auf dem Markt sind. Diese sind aufgrund geringerer
Speicherkapazität und mäßiger Übertragungsraten aber hauptsächlich für Privatpersonen
und Kleinbetriebe interessant.
Mittelgroße Betriebe und Büros mit etwas größerem Datenaufkommen, greifen besser
zu den schnelleren modernen Versionen. Aus der Vielzahl der am Markt befindlichen
Formate greifen wir fünf heraus und stellen sie näher vor.
Gängige Kleinversionen sind beispielsweise SLR-5 und SLR-7. SLR-5 kann bis zu
4 (8) Gigabyte Daten sichern bei einer recht bescheidenen Transferrate von 0,38
(0,76) Megabyte in der Sekunde. Immerhin 20 (40) Gigabyte speichert SLR-7 und
überträgt diese mit 3 (6) Megabyte in der Sekunde auch um einiges fixer.
Noch etwas schneller sichert SLR-60. Mit bis zu 4 (8) Megabyte pro Sekunde kann
dieses Format 30 (60) Gigabyte Daten auf ein Band schreiben. Für noch mehr Daten
und Speed greift man entweder zu SLR-100, das 50 (100) Gigabyte speichert und
5 (10) Megabyte in der Sekunde transferiert oder gleich zu SLR-140, welches 70
(140) Gigabyte sichern und mit 6 (12) Megabyte pro Sekunde übertragen kann.
Auch wenn SLR-Bänder als sehr robust gelten, kann man nicht ewig verwenden. Nach
spätestens 250 Komplettbackups sollte man ein Band austauschen und aus Sicherheitsgründen
nicht weiter verwenden. Einzelzugriffe können dagegen sehr viel öfter, bis zu
einigen tausend Mal, stattfinden
Travan
Travan-Streamer sind sehr günstige aber auch langsame Speicherlösungen. Sie eignen
sich eher für Privatpersonen oder Kleinbüros. Für mittelgroße Büros und Großbetriebe
sind sie eher ungeeignet. Aktuelle Travanversionen sind TR-5 (auch NS 20 genannt)
und TR-7. Die 5er-Version kann bis zu 10 (20) Gigabyte Daten speichern, überträgt
aber lediglich 0,9 (1,8) Megabyte in der Sekunde. Die 7er-Version erreicht etwa
die doppelten Werte. Hier passen bis zu 20 (40) Gigabyte aufs Band, wobei die
Geräte eine Transferrate von 2 (4) Megabyte pro Sekunde erreichen.
VXA
VXA wurde vor etwa zehn Jahren von Ecrix entwickelt, die später von Exabyte übernommen
wurde, wo man heute noch diese Technik weiterentwickelt
Vorteil von VXA ist, es kann mit variabler Geschwindigkeit schreiben und lesen
und sich somit optimal auf den Quell-PC einstellen. Da dadurch das Band nicht
ständig gestoppt und angefahren werden muss, wenn die Übertragungsrate schwankt,
erhöht diese Technik die Lebensdauer von Band und Laufwerk. Weiterer Vorteil:
VXA kann Daten von jedem Ort auf dem Band auslesen ohne das ganze Band absuchen
zu müssen. Auch das schont das Material und erhöht die Lebensdauer.
Aktuelle Versionen sind VXA-1 und VXA-2. Das leistungsschwächere VXA-1 kann bis
zu 33 (66) Gigabyte auf ein Band kopieren bei einer Transferrate von 3 (6) Megabyte
in der Sekunde. Das verbesserte VXA-2 speichert bis zu 80 (160) Gigabyte und übertragt
Daten mit bis zu 6 (12) Megabyte pro Sekunde doppelt so schnell.
Formatübersicht
Damit Sie alle vorgestellten Techniken besser vergleichen können, haben wir die
technischen Werte in einer Übersicht zusammengestellt.
| Format |
Generation |
Netto-
Kapazität (GB) |
Brutto-
Kapazität (GB) |
Kompressions-
faktor |
Netto-
Transfer- Rate (MB/s) |
Brutto-
Transfer- Rate (MB/s) |
| AIT |
AIT-1
AIT-2
AIT-3
SAIT |
35
50
100
500 |
90
130
260
1300 |
2,6
2,6
2,6
2,6 |
4
6
12
30 |
10
15
30
78 |
| DAT |
DDS-3
DDS-4
DDS-5 |
12
20
36 |
24
40
72 |
2
2
2 |
1,1
2,4
3 |
2,2
4,8
6 |
| DLT |
DLT 8000
SDLT 220
SDLT 320 |
40
110
160 |
80
220
320 |
2
2
2 |
6
11
16 |
12
22
32 |
DLT
(Value) |
VS 80
VS 160 |
40
80 |
80
160 |
2
2 |
3
6 |
6
12 |
| LTO |
Ultrium 1
Ultrium 2 |
100
200 |
200
400 |
2
2 |
20
35 |
40
70 |
| Mammoth |
Mammoth 1
Mammoth 2 |
20
60 |
40
150 |
2
2,5 |
3
12 |
6
30 |
| SLR |
SLR-5
SLR-7
SLR-60
SLR-100
SLR-140 |
4
20
30
50
70 |
8
40
60
100
140 |
2
2
2
2
2 |
0,38
3
4
5
6 |
0,76
6
8
10
12 |
| Travan |
TR-5
TR-7 |
10
20 |
20
40 |
2
2 |
0,9
2 |
1,8
4 |
| VXA |
VXA-1
VXA-2 |
33
80 |
66
160 |
2
2 |
3
6 |
6
12 |
Generell muss man noch anmerken, dass nicht alle Systeme mit allen aktuellen Betriebssystemversionen
zusammenarbeiten. Einige setzten zwingend ein professionelles System wie Windows
NT, Linux oder auch Sun Solaris voraus und verweigern beispielsweise unter Windows
XP den Dienst. Kontrollieren Sie deshalb vor dem Kauf unbedingt, dass Ihr System
die gewünschte Hardware unterstützt.
Fazit
Es gibt sehr große Unterschiede in der Leistungsfähigkeit der verschiedenen Bandlaufwerkssysteme,
die sich meist auch im Preis widerspiegeln. Doch wie zu Beginn schon erwähnt,
sollte man den Preis - wenn möglich- an die zweite Stelle setzen und sich genau
an dem orientieren, was für den eigenen Betrieb wichtig ist. Denn wer auf ein
funktionierendes System setzt, das genau auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt
ist, hat auf Dauer die geringsten Probleme und wird daher trotz möglicher höherer
Anschaffungskosten die günstigere Lösung bekommen. Somit sollte gelten, immer
zunächst auf das Fassungsvermögen und die Transferrate achten. Hierzu zählen auch
Erweiterungen wie Autolader, welche die Leistungsfähigkeit eines Systems weiter
erhöhen.
Nicht unbeachtet sollte auch die mitgelieferte Backupsoftware bleiben. Ist sie
leicht bedienbar oder sind teure Schulungen nötig? Wird sie den Ansprüchen gerecht
oder muss für viel Geld eine Software beschafft werden? Setzen Sie bereits eine
Backupsoftware ein, sollten Sie die Kompatibilität der gewünschten Hardware zu
dieser prüfen. Nur wenn die gegeben ist, können Sie guten Gewissens zugreifen.
Denken Sie auch immer daran, auf ein Backup muss man sich verlassen können. Wählen
Sie deshalb Hardware, deren Hersteller schon lange im Geschäft sind und setzen
Sie auf Technik, die ausgereift ist und für die Zukunftspläne existieren. Kontrollieren
Sie dafür die Webseiten der jeweiligen Hersteller. Ansonsten besteht die Gefahr,
das System in Zukunft nicht weiter ausbauen zu können und die Technik wechseln
zu müssen. Entscheiden Sie sich nicht für Hardware, deren Entwicklungsende sich
heute schon abzeichnet.
| | | achja: Was auch verwunderlich ist wieso dort kein Grafikkarten Modell angegeben ist. Wenn die Grafik...
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| | | | Also zum Spielen brauche ich den PC nicht. Solange der Bildaufbau schnell von Statten geht, reicht ...
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| | | | Der hier angegebene Link wurde entfernt. Bitte keine Werbung posten. Jules, Administrator ...
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