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1. Moderne Rechenkraft
2. In Teilen oder komplett?
3. Prozessor: Die richtige Rechenpower
4. RAM: Ausreichend Arbeitsspeicher
5. Festplatte: Viel Lagerplatz
6. Laufwerk: CD und DVD
7. Grafikkarte: Flüssige Darstellung
8. Soundkarte: Für guten Ton
9. Modem-, ISDN- und Netzwerkkarte
10. Ausreichend Erweiterungsmöglichkeiten
11. Angepasst an den Einsatzzweck
12. Thin Clients
13. Fazit
14. Hilfetext zur Komplettsysteme-Suche
Direkt
zu den Desktop-PCs
Moderne Rechenkraft
Ein neuer PC soll er. Der alte ist zu schwach und genügt nicht mehr den täglichen
Anforderungen. Er muss der neusten Generation weichen. Vielleicht ist es aber
auch der Erstkontakt mit einem Computer, der nun endlich auch auf dem eigenen
Schreibtisch seinen Platz finden soll. Gründe für den Kauf eines PCs gibt es
einige, doch stets gleich sind die Fragen: Welcher ist der beste für die eigenen
Ansprüche? Und: Worauf muss man beim Kauf achten?
Für technisch versierte Anwender stellt sich zudem noch die Frage: Ist der fertig
konfigurierte PC die bessere Wahl oder sollte man eher einen Rechenknecht aus
ausgesuchten Einzelkomponenten zusammenstellen? Letzteres erfordert sehr viel
PC-Wissen. Doch auch für die erstgenannte Lösung ist zumindest ein gewisses
Basiswissen oder ein guter Freund erforderlich, um einen flotten Rechner von
einem lahmen Ladenhüter unterscheiden zu können.
Wer obendrein genau weiß, was er mit dem PC machen möchte, kann einige Euros
sparen. Denn für viele Aufgaben ist gar nicht unbedingt das absolute Spitzensystem
nötig. Wir möchten Ihnen in den folgenden Kapiteln einige Tipps geben, mit denen
Sie leichter den PC finden, der Ihren Bedürfnissen am besten gerecht wird. (pr)
In Teilen oder komplett?
Zu Beginn stellt sich die Frage, ob man zu einem Komplettsystem greift oder
lieber alle Komponenten einzeln erwirbt und den PC selbst zusammenbaut. Beides
hat Vor- und Nachteile.
Komplett-PC
Für die komplette Lösung spricht, dass man ein fertig konfiguriertes System
erhält, in dem alle Komponenten einwandfrei miteinander harmonieren. Das System
ist vom ersten Einschalten an funktionsfähig, Treiberprobleme sind nicht zu
erwarten. Außerdem muss man sich nicht ans Zusammenschrauben wagen und umgeht
somit das Risiko, die Hardware durch Unachtsamkeit zu zerstören. Auch die Fehlersuche
bei Inkompatibilität der Komponenten muss man nicht über sich ergehen lassen.
Andererseits ist man bei einem fertigen System auf die verwendeten Komponenten
festgelegt. Sollte einem die Grafikkarte, der DVD-Brenner oder etwas anderes
nicht recht sein, muss man mit einem Kompromiss leben oder das gewünschte Teil
zusätzlich erwerben und selber austauschen. Möglicherweise sind auch Dinge integriert,
die man gar nicht benötigt, wie etwa eine Netzwerkkarte oder ein Kartenlesegerät,
was den PC unnötig verteuert.
Baukasten-PC
Wer genau weiß, was er möchte und auch keine Angst vor dem Zusammenschrauben
hat, kann auch selbst Hand anlegen und Gehäuse, Netzteil, Motherboard und Co.
einzeln erwerben und zusammensetzen. So ist man sicher, genau den PC zu bekommen,
den man haben möchte. Gleichzeitig hat man die Möglichkeit, besonders leise
Einzelteile einzusetzen und statt einem Krachmacher einen Flüster-PC zusammenzubauen.
Zudem kann man auf unnötigen Schnickschnack verzichten und nur die Komponenten
verwenden, die man wirklich braucht.
Wer selber Hand anlegen möchte, sollte sich aber wirklich gut mit den Anforderungen
der Hardware auskennen, denn nicht jeder Prozessor arbeitet mit jedem Motherboard
zusammen. Für optimale Ergebnisse müssen alle Einzelteile ideal aufeinander
abgestimmt sein. Zusätzlich sollte man bereit sein, im Notfall einige Stunden
für eine eventuelle Fehlersuche zu opfern, da es mitunter zu Hardwarekonflikten
und Treiberproblemen kommen kann.
Fazit: Für Ottonormalverbraucher und Einsteiger ist der fertig konfigurierte
Komplett-PC die bessere Wahl und der Baukasten-PC nicht guten Gewissens zu empfehlen.
Man ist auf der sicheren Seite und bekommt in der Regel ein System mit gut aufeinander
abgestimmten Komponenten. Richtige PC-Cracks, die vor keiner Gefahr zurückschrecken,
können sich dagegen aus erlesenen Einzelteilen ihren Traum-PC zusammenschrauben.
Mehr Informationen zum Flüster-PC finden Sie in unserer Kaufberatung
PC-Kühlung.
Prozessor: Die richtige Rechenpower
Den größten Anteil an der Rechengeschwindigkeit des PC hat der Prozessor. Doch
ist nicht nur er alleine Garant für ein flottes System. Erst im Zusammenspiel
mit leistungsfähigen modernen Systemkomponenten kann er seine volle Kraft entfalten.
Daher sollte man sich nicht ausschließlich vom Prozessor und dessen Taktrate
bei der Auswahl des Computers leiten lassen, sondern auch auf das Umfeld achten.
Denn ein vermeintlich langsamer PC kann höher getakteten Kollegen leicht das
Wasser abgraben, wenn ihm ideale Arbeitsvoraussetzungen geschaffen werden. Besonderen
Einfluss haben dabei der Arbeitsspeicher, die Grafikkarte und auch die Festplatte.
Es macht also nicht immer Sinn, zu dem schnellsten Prozessor zu greifen, zumal
dieser überproportional teurer ist im Vergleich zu nur wenig langsamer getakteten
Varianten. Denn leider gilt: Preis und Takt steigen nicht proportional. So kann
ein Top-Modell, das nur zehn Prozent schneller rechnet als sein Vorgänger, locker
dreißig Prozent mehr kosten. Wer also mit der Leistung des zweit- oder drittschnellsten
Prozessors zufrieden ist, kann bares Geld sparen und büßt nur relativ wenig
Rechenpower ein.
Intel oder AMD
Beherrscht wird der Prozessormarkt von den Herstellern Intel und AMD. Für den
Normalanwender ist es eigentlich egal, welchem Chip er den Vorzug gibt. Er dürfte
keinen Unterschied feststellen. Die Prozessoren beider Lager bieten Leistung
satt und stehen sich im Vergleich kaum nach. Mal hat Intel die Nase vorn, mal
ist es AMD. Allerdings: Die Unterschiede offenbaren sich aber in der Regel nur
bei den Leistungspitzen der absoluten Topmodelle.
Ein Kern oder mehrere
Interessanter als die Frage des Herstellers ist die Frage nach den Prozessorkernen.
So selbstverständlich wie früher ein Prozessor pro PC war sind heute solche
mit zwei oder mehr Kernen. Zwar handelt es sich äußerlich immer noch um nur
einen Chip, doch im Prinzip kann man mehrere Kerne mit entsprechend vielen Prozessoren
gleichsetzen. Zwei Kerne bedeutet folglich: Es werkeln zwei Prozessoren auf
nur einem Chip. Damit kann der Computer sehr viel schneller rechnen, weil beide
Kerne unabhängig voneinander unterschiedliche Aufgaben abarbeiten können. Ist
ein Programm speziell auf den Einsatz mit mehreren Kernen optimiert, können
sich diese die Arbeit teilen, so dass die Software deutlich beschleunigt wird.
Zu erkennen sind die Prozessoren an Typenbezeichnungen wie Core (2) Duo sowie
Quad bei Intel oder dem Namenszusatz X2 bei AMD.
Noch nicht ausgedient
Weiterhin haben beide Hersteller aber auch klassische Prozessoren im Programm,
die für sämtliche Standardaufgaben am PC vollkommen ausreichend sind und die
auch bei gelegentlichem Spielen, Bildbearbeitung, DVD brennen und MP3s konvertieren
nicht schlapp machen. Hier findet man etwa den Pentium 4 oder den AMD 64. Beide
sind für ambitionierte Einsteiger und preisbewusste Käufer interessant, die
einen kräftigen Computer wollen und nicht auf die neueste Technik angewiesen
sind.
Erheblich kostengünstiger als moderne Prozessoren sind leicht abgespeckte Modelle
dieser sowie auch deren Vorgänger. Sie hören auf die Namen Celeron (Intel) oder
Sempron (AMD). Für sparsame Anwender und Einsteiger sind diese Prozessoren eine
gute Wahl. Diese eignen sich zwar nicht für die allerneuesten Spiele oder das
Schneiden der Urlaubsvideos, genügen aber für alle Standardaufgaben wie Textverarbeitung,
das Verwalten und Bearbeiten von digitalen Fotos sowie einfache Computerspiele.
Mehr Informationen zu Prozessoren finden Sie in der Kaufberatung
Prozessoren.
RAM: Ausreichend Arbeitsspeicher
Genügend Arbeitsspeicher ist besonders wichtig. Damit es bei der Arbeit nicht
zu Verzögerungen kommt, lagert der PC einen Teil des Betriebssystems, die aktiven
Treiber sowie die verwendeten Programme dort zwischen. Wird es zu eng, muss
der Computer Daten auf die bedeutend langsamere Festplatte auslagern. Das bremst
den Arbeitsfluss spürbar, ganz gleich wie schnell der verwendete Prozessor rechnet.
Es ist somit sinnvoller einen langsameren Prozessor statt zu wenig Arbeitsspeicher
in Kauf zu nehmen.
Microsofts aktuelles Betriebssystem Windows Vista braucht deutlich mehr Speicher
als der Vorgänger Windows XP. Hinzu kommt der Platzbedarf für die verwendeten
Programme. Reichten für XP noch 512 Megabyte um flüssig arbeiten zu können,
benötigt man für den Einsatz von Windows Vista bereits mindestens ein Gigabyte.
Um auf der sicheren Seite zu sein, setzt man am besten gleich auf die doppelte
Menge.
Hobbyfilmer, die häufig Videos bearbeiten oder 3D-Konstrukteure, die aufwendige
virtuelle Landschaften erstellen, sollten dem PC gar noch mehr Speicher spendieren.
Möchte man beim Speicher lieber sparen und zunächst mit weniger auskommen, ist
es ratsam auf freie Steckplatze für zusätzlichen Arbeitsspeicher achten. So
behält man die Möglichkeit, später nachrüsten zu können.
Achten Sie aber nicht nur auf die Menge, sondern auch auf die Art des verwendeten
Speichers. Er sollte das Kürzel DDR (Double Data Rate) tragen, ältere SD-Module
sind deutlich langsamer.
Mehr Informationen zu Arbeitspeicher finden Sie in
dieser Kaufberatung.
Festplatte: Viel Lagerplatz
Auf der Festplatte speichert der Computer alles, was man installiert, aus dem
Internet oder der Digitalkamera kopiert et cetera. Hier findet man beispielsweise
auch das Betriebssystem inklusive aller wichtigen Treiber sowie sämtliche Dokumente,
die man am PC erstellt. An freiem Platz sollte, wie auch beim Arbeitsspeicher,
kein Mangel herrschen. Denn zum einen belegen moderne Programme und Computerspiele
sehr viel Raum, zum anderen scheinen auch MP3s, Digitalfotos und Videos die
Gigabytes nur so zu verschlingen. Eine Festplatte kann eigentlich gar nicht
groß genug sein. Wer heute einen PC kauft, sollte auf eine Festplatte mit mindestens
80 Gigabyte Fassungsvermögen achten, mehr wäre besser.
Geschwindigkeit
Neben der Größe der Festplatte, sind noch zwei weitere Faktoren wichtig: die
Umdrehungsgeschwindigkeit und der Zwischenspeicher, der so genannte Cache. Je
schneller die Festplatte im Gehäuse rotiert, desto schneller kann sie Daten
in den Arbeitsspeicher übertragen. Moderne Platten sollten keinesfalls langsamer
als 5.400-mal pro Minute rotieren. Besser sind 7.200 Umdrehungen in der Minute.
Zwar gibt es auch Festplatten, die noch schneller mit 10.000 oder gar 15.000
Umdrehungen in der Minute arbeiten, doch werden sie dabei so laut, dass ihr
Einsatz in einem Desktop-PC kaum Sinn macht. So schnelle Platten werden vielmehr
in Servern eingesetzt, die abgeschirmt in einem Serverraum stehen.
Im Cache speichert die Platte nicht nur die gesamte Verzeichnisstruktur, sondern
auch zuletzt benutzte, respektive häufig genutzte Daten zwischen. Beides dient
der schnelleren Verarbeitung. Als Minimalgröße gelten zwei Megabyte. Viele Festplatten
verfügen gar über acht Megabyte. Top-Festplatten bieten bis zu 16 Gigabyte.
Auch hier gilt: Mehr ist besser.
Schnittstelle
Neben Größe und Geschwindigkeit spielt auch die Schnittstelle eine Rolle. Damit
meint man die Technik, die für den Anschluss und den Datenaustausch verantwortlich
ist. Hier dominieren IDE und Serial-ATA (S-ATA). IDE ist der ältere Standard
und bietet eine maximale Datenübertragung von 133 Megabyte pro Sekunde. Serial-ATA
kann demgegenüber bis zu 300 Megabyte pro Sekunde übertragen und künftig gar
bis zu 600 Megabyte in der Sekunde. Selbst die einfachste S-ATA-Version schaufelt
bis zu 150 Megabyte über den Systembus.
Der Geschwindigkeitsvorteil ist aber bisher nicht entscheidend. Denn da aktuelle
Festplatten bisher nicht ein mal 100 Megabyte in der Sekunde verarbeiten können,
ist IDE allemal schnell genug. Für S-ATA spricht dagegen, die einfachere Verkabelung
und der Wegfall des Master-/Slavemodus, der stets fummeliges Umstecken winziger
Jumper zur Folge hat.
Externer Anschluss
Beim neuen Anschluss nimmt jedes Gerät direkt Kontakt mit dem Controller auf.
Dabei kommen wesentlich dünnere Kabel als bei IDE zum Einsatz. Das erleichtert
nicht nur die Verbindung, sondern führt vielmehr zu einer verbesserten Luftzirkulation
im PC-Gehäuse. Dadurch bleibt es dort drinnen kühler, so dass der Lüfter weniger
rotieren muss. Die Folge: Der PC ist leiser. Zudem bietet sich mit eSerial-ATA
die Möglichkeit externe Festplatten unkompliziert an den S-ATA-Controller anschließen
zu können. Diese sind in der Handhabung genauso einfach wie USB- oder Firewire-Festplatten,
arbeiten aber deutlich schneller als diese.
Mehr Informationen zu Festplatten finden Sie in unserer Kaufberatung
Festplatten.
Laufwerk: CD und DVD
Diskettenlaufwerke sucht man an modernen PCs heute oft vergebens. Dafür gehören
CD- und DVD-Laufwerke längst zum Standard. Für den schnellen Datentransport
nutzt man entweder das Internet oder einen USB-Stick. Die dauerhafte Datenspeicherung
übernehmen heute DVDs. Denn auch reine CD-Laufwerke gehören zur aussterbenden
Art.
In Einstiegs-PCs findet man mitunter DVD-Laufwerke, die DVDs nur lesen nicht
aber brennen können, meist sind sie aber in der Lage CDs zu brennen. Man erkennt
sie am Kürzel DVD-ROM, ob sie auch CDs brennen zeigt der Zusatz "Combo" an.
Üblich sind aber selbst im unteren Preissegment vollwertige DVD-Brenner.
Speed und Format
Hier gilt es auf zwei Dinge zu achten: die Geschwindigkeit und die unterstützen
Formate. Top-Brenner, beschreiben DVDs mit etwa 20-facher Geschwindigkeit. Auch
Einstiegsversionen sind meist nur geringfügig langsamer. Bei der Formatfrage
ist der Unterschied ebenfalls zusammengeschrumpft. Nahezu alle Brenner können
mittlerweile die verbreiteten DVD Minus- und Plusformate sowohl lesen als auch
schreiben. Deutlich weniger beherrschen jedoch das DVD-RAM-Format. Hauptunterschied:
Die Rohlinge lassen sich bis zu 100.000-mal wiederbeschreiben, wohingegen es
andere wiederbeschreibbare Formate auf maximal 1.000-mal bringen.
Zwei Lagen
Um besonders viele Daten auf nur einem Rohling unterbringen zu können, sollte
der Brenner diese in zwei unterschiedlichen Schichten auftragen können. Man
spricht hier von Dual-Layer-Technik. Die DVD-Brenner tragen dafür das Kürzel
DL. Dank dieser Fähigkeit verdoppelt sich die Kapazität für eine DVD-Seite auf
8,5 Gigabyte. Soll es noch mehr sein, kann man beispielsweise auf die neue Blu-ray-Technik
setzen, zu erkennen am Kürzel BD-RE oder BD-R. RE steht dabei für wiederbeschreibbar
während das R für einmal beschreibbar steht. Diese Brenner beschreiben neben
DVDs neue Blu-ray-Discs. Je nachdem ob dies ein- oder zweilagig geschieht, können
diese so 25, respektive 50 Gigabyte auf einen Rohling brennen.
Mehr Informationen finden Sie in unseren Kaufberatungen CD-Brenner
und DVD-Brenner.
Grafikkarte: Flüssige Darstellung
Besonderes Gewicht sollte der Auswahl der Grafikkarte zukommen. Denn sie trägt
entscheidend zum Geschwindigkeitsempfinden des PC bei, da sie für den Bildaufbau
am Monitor zuständig ist. Kommt es dabei zum Ruckeln, trägt sie die Schuld und
nicht der Prozessor. Daher im Zweifelsfall lieber einige Euros mehr in die Grafikkarte
stecken und diese beim Prozessortakt einsparen. Deshalb ist auch für anspruchsvolle
Arbeiten von auf dem Motherboard aufgelöteten Grafikchips abzuraten, zu erkennen
an der Umschreibung "onboard Grafik". Sie eignen sich oft nicht für mehr als
einfache Textverarbeitung und gelegentliches Surfen im Internet. Ungünstig ist
auch, wenn sich Grafikkarte und Betriebssystem den Arbeitsspeicher teilen müssen
(Shared Memory) und die Grafik nicht über eigenen Speicher verfügt. Da wird
es schnell zu eng und es kommt zu Geschwindigkeitseinbußen.
Fixer Steckplatz
Damit die Daten von der Grafikkarte fix auf den Monitor gelangen, ist eine schnelle
Schnittstelle im Computer nötig. Der alte Erweiterungsslot PCI ist für moderne
Karten nicht mehr schnell genug. Auch der AGP-Steckplatz (Accelerated Graphics
Port) hat sich inzwischen überlebt. Moderne Grafikkarten sollten in einem PCI-Express-Slot
stecken (PCIe). Er bietet eine höhere Datenrate als die beiden älteren Steckplätze.
Damit eine Grafikkarte trotz schnellem Steckplatz keine Ruckler erzeugt, braucht
sie ausreichend eigenen Arbeitsspeicher, in den sie möglichst viel zwischenspeichern
kann. Besonders für aufwendige Computerspiele ist viel Speicher nötig. Denn
dort werden jeweils die nächsten möglichen Szenen abgelegt. Das hat den Vorteil,
dass die Bilder beim Bewegen der Spielfigur umgehend auf dem Monitor erscheinen.
Weniger als 128 Megabyte sollte die Karte nicht zur Verfügung haben, besser
sind 256 Megabyte. Auch hier gilt die Regel: je mehr, desto besser.
Viel Leistung für Windows Vista
Besonders Windows Vista hat große Ansprüche an die Grafik. Unter 128 Megabyte
Speicher kommt man zum Beispiel nicht in den Genuss der schicken Aero-Oberfläche.
Damit diese auch bei großen Monitoren mit 20 Zoll Diagonale oder mehr noch flüssig
dargestellt wird, braucht die Karte gar 256 Megabyte Arbeitsspeicher. Weitere
Voraussetzung für Windows Vista: Unterstützung von DirectX 9, Pixel Shader 2.0
sowie das Windows Device Driver Model (WDDM). Vorteilhaft für PC-Spieler ist
die Unterstützung von DirectX 10. Allerdings gibt es bisher nur wenige Spiele
die diese Technik unterstützen. Wer gar nicht oder selten spielt, kommt auch
gut ohne DirectX 10 zurecht.
ATI oder Nvidia
Ganz gleich, zu welchem Grafikkartenhersteller man greift, meist setzen diese
nur Chips eines der beiden Platzhirsche ATI oder Nvidia ein. Zu den Spitzenmodellen
zählen bei ATI die Radeon-X19x0-Modelle und bei Nvidia GeForce 88x0-Versionen
(das "x" steht jeweils als Platzhalter für unterschiedlich Ziffern). Beide stehen
sich in den Leistungen kaum nach und machen selbst bei aufwendigen Bildprogrammen
und brandaktuellen Computer-Games eine ausgezeichnete Figur. Für Einstiegs-PCs,
die sich auch gut für einfaches, gelegentliches Spielen eignen und ausreichend
kräftig Büro- und Webprogramme sind, eignen sich zum Beispiel ATIs Radeon-X13x0-Modelle
und Nvidias GeForce 6xx0-Versionen.
Kühlung
Ebenfalls wichtig ist die Art der Kühlung, zumindest dann, wenn man sich Gedanken
um die Lautstärke des Computers macht. Denn moderne Grafikkarten besitzen aufgrund
der hohen Leistung in der Regel einen eigenen Lüfter, dessen Arbeitsgeräusch
möglicherweise hörbar ist. Mehr Ruhe versprechen Karten, die stattdessen über
Kühlrippen verfügen. Sie geben allerdings Wärme ins PC Gehäuse ab, die der Gehäuselüfter
mit bewältigen muss. Dieser muss dafür möglicherweise schneller rotieren und
erhöht seinerseits den Geräuschpegel. Ideal sind PCs mit geräuschloser Wasserkühlung.
Tipp: Wenn Sie DVD-Filme über den PC am Fernseher betrachten möchten,
sollten Sie eine Grafikkarte mit TV-Ausgang wählen. Andernfalls bleibt für den
Kinoabend nur der PC-Monitor
Mehr Informationen zu Grafikkarten finden Sie in unserer Kaufberatung
Grafikkarten.
Mehr Informationen zur PC-Kühlung finden Sie in
dieser Kaufberatung.
Soundkarte: Für guten Ton
Für welche Soundkarte man sich entscheidet, hängt besonders vom Einsatzzweck
ab. Wer lediglich akustisch auf neue E-Mail, den Terminkalender oder einen Systemfehler
aufmerksam gemacht werden möchte, kommt mit dem einfachsten Soundchip zurecht,
der entweder auf der Hauptplatine aufgelötet oder als einfache Erweiterungskarte
eingesteckt ist.
Fürs genüssliche Musik hören, professionelles Produzieren oder gar Raumklang
für die DVD oder das PC-Game reicht diese Lösung bei weitem nicht aus. Für solch
einen Job braucht es eine erwachsene Soundkarte.
Gut Musik hören und auch produzieren kann man nur mit Soundkarten, die unverfälschten
Ton bieten. Wichtig dafür: Ein besonders hoher Rauschabstand und ein glatter
Frequenzgang. Wer für die Musikproduktion Midi-Geräte einsetzt, muss zudem auf
zahlreiche Anschlussmöglichkeiten achten.
Für Kinosound sind ebenfalls viele Anschlüsse wichtig. So muss man sämtliche
Lautsprecher anschließen können. Besonders wichtig ist ein integrierter Sounddekoder,
der die Töne für sämtliche Boxen korrekt - idealerweise nach Dolby-Digital-Standard
- aufbereitet.
Spielefreunde sollten dagegen auf die Unterstützung von 3D-Effekten achten.
Auf der sicheren Seite ist, wer eine Karte mit Sensaura 3D-Technik einsetzt,
als Minimum gilt die Unterstützung von Enviromental Audio (EAX), andernfalls
besteht die Gefahr, dass man einen sich von hinten nähernden Gegner schlicht
überhört.
Mehr Informationen zu Soundkarten finden Sie in unserer Kaufberatung
Soundkarten.
Modem-, ISDN- und Netzwerkkarte
Um Daten mit andern Computern austauschen zu können, ist entweder ein Modem,
eine ISDN-Karte oder eine Netzwerkkarte nötig. Mit Modem und ISDN-Karte kann
man Daten über das Internet austauschen oder einfach nur im Web surfen. Allerdings
sind beide Lösungen heute nicht mehr zeitgemäß und maximal für Gelegenheitssurfer
interessant. Eine Netzwerkkarte braucht man, um den PC mit andern PCs vernetzen
zu können. Sie ist auch Voraussetzung, wenn man per DSL schnell auf das Internet
zugreifen möchte. Da ein entsprechendes DSL-Modem an den Netzwerkanschluss des
PC gestöpselt wird.
Modem und ISDN-Adapter gibt es sowohl als Erweiterungskarte, die im PC-Gehäuse
Platz findet, als auch als externes Gerät. Wer Platz auf dem Schreibtisch haben
und Kabelsalat vermeiden möchte, sollte zur internen Lösung greifen. Bei der
Netzwerkkarte gibt es diese Wahl nicht, sie ist immer intern.
Im Web surfen
Wer im Internet surfen möchte, aber nicht weiß, welches die beste Lösung für
ihn ist, unternimmt die ersten Schritte am besten mit einem Modem. Das ist zwar
die langsamste der genannten Alternativen, setzt aber außer einem normalen Telefonanschluss
keine weiteren Installationen voraus. Mit ISDN ist man dagegen doppelt so schnell
unterwegs, benötigt dafür aber einen ISDN-Anschluss. Ein normaler Telefonanschluss
tut es nicht.
Wer regelmäßig im Web surfen und auch Daten downloaden möchte, sollte auf jeden
Fall einen DSL-Anschluss wählen. Er ist mindestens 25-mal schneller als das
Modem. Mit ihm öffnen sich Webseiten rasend schnell und Downloads flutschen
nur so durchs Netz. Voraussetzung für DSL ist aber eine Aufrüstung des Telefonanschlusses
durch die Telekom.
Alternativen
In einigen Landesteilen ist es auch möglich über das Fernsehkabel zu surfen.
Dafür ist ein spezielles Kabelmodem nötig, dass es in der Regel nur als externes
Gerät direkt vom Anbieter gibt. Schließt man sein Domizil drahtlos ans Internet
an, ist ein entsprechender Empfänger und mitunter auch eine Netzwerkkarte im
Computer nötig.
Zu Modems,
ISDN- und DSL-Hardware
Zu Netzwerkkarten
Ausreichend Erweiterungsmöglichkeiten
Ganz gleich wie gut der neue PC ausgestattet ist, man sollte darauf achten,
ihn auch in Zukunft erweitern zu können. Ob mehr Arbeitsspeicher, eine TV-Karte
oder anderes. Es gibt immer Dinge, die man seinem PC gönnen möchte. Wenn es
dann keinen Platz mehr im Gehäuse gibt, kommt schnell Frust auf. Achten Sie
auf freie Steckplätze für Arbeitsspeicher und PCIe-Erweiterungsplätze. Auch
Laufwerksschächte für zusätzliche Festplatten, DVD-Brenner oder Streamer sollten
vorhanden sein.
Obendrein sollten möglichst viele Standardanschlüsse wie USB 2.0 und Firewire
vorhanden sein, um Drucker, Digicam, MP3-Player oder auch eine Videokamera anschließen
zu können. Jeweils ein Anschluss ist eigentlich zu wenig und kann schnell dazu
führen, dass man ständig die Kabel wechseln oder eine externe Anschlusserweiterung,
einen so genannten Hub, kaufen muss. Achten Sie obendrein darauf, dass sich
einige der genannten Anschlüsse vorne am PC befinden. Das macht den kurzzeitigen
Anschluss der Digitalkamera oder des MP3-Players sehr viel komfortabler.
Angepasst an den Einsatzzweck
Wer keinen Allrounder sucht, sondern den PC nahezu ausschließlich für einen
bestimmten Einsatzzweck verwenden möchte, findet oft speziell konfigurierte
Lösungen. Für den Einsatz als Wohnzimmer-PC eignen sich so genannte Mediacenter.
Sie besitzen meist eine schicke Optik und passen sich somit gut ins Ambiente
des Wohnzimmers ein. Sie sind klein und leise, haben aber trotzdem einen potenten
Prozessor und eine kräftige Grafikkarte, um den hohen Anforderungen gerecht
zu werden.
Mediacenter sollten entweder einen Mobilprozessor besitzen, wie man ihn in Notebooks
einsetzt oder einen mit doppelten Kernen. Beide Typen sind optimiert für Strom
sparen und geringe Wärmeentwicklung bei gleichzeitig hoher Leistung. Für die
Verarbeitung von hochauflösenden Fernsehsignalen nach HDTV-Standard sind zwei
oder mehr Kerne absolute Vorraussetzung, weil hier fünfmal mehr Daten anfallen
als bei der älteren PAL-Auflösung.
Für sehr anspruchsvolle Aufgaben, wie Videoschnitt, professionelle Bildbearbeitung,
CAD oder 3D-Rendering eignen sich Workstations. Sie sind auf hohe Leistung und
die Unterstützung professioneller Techniken, wie etwa der Bildbeschreibungssprache
OpenGL, optimiert. Den hohen Anforderungen, die Spieler an den PC haben, werden
die Hersteller mit speziellen Game-PCs gerecht. Sie verfügen über schnelle Prozessoren,
viel Arbeitsspeicher, große und schnelle Festplatten sowie speziell für Spiele
optimierte Hochleistungsgrafikkarten.
Zur Kaufberatung
Wohnzimmer-PCs
Thin Clients
Sie suchen einen günstigen Einstiegs-PC und finden im unteren Preissegment vermeintliche
Schnäppchen, die den Ausdruck Thin Client im Namen tragen? Davon sollten Sie
die Finger lasen. Das sind nämlich keine Computer im eigentlichen Sinne, sondern
vielmehr Terminals, die hauptsächlich zur Dateneingabe, beziehungsweise -abfrage
gedacht sind. Sie greifen über ein Netzwerk auf Server und Datenbanken zu.
Die Datenverarbeitung und -speicherung findet ausschließlich auf dem Netzwerkcomputer
und nicht auf dem Thin Client statt. Ihre Hardwareausstattung ist sehr begrenzt
und oftmals nicht ausreichend, um ein modernes Betriebssystem ausführen zu können.
In der Regel fehlt ihnen eine Festplatte, da sie Daten nur im Netzwerk speichern.
Thin Clients sind nur für Firmen interessant.
Fazit
Viele Sonderangebote verlocken heutzutage zum schnellen PC-Kauf. Solch eine
Anschaffung sollte aber wohl überlegt sein. Denn nur ein PC, der die eigenen
Bedürfnisse befriedigt, macht auf Dauer wirklich Freude. Für Standardaufgaben
wie Texte und Briefe schreiben, die Haushaltskasse kalkulieren und gelegentliches
Internetsurfen, reichen günstige Computer vollkommen aus, die nicht die höchsten
Gigahertzgrenzen erreichen und eventuell von einem schwächeren aber günstigeren
Prozessor angetrieben werden. Hier lässt sich viel Geld sparen.
Wer demgegenüber am liebsten seine Urlaubsvideos am PC schneidet oder komplexe
dreidimensionale Welten erschafft, hat höchste Ansprüche an die Hardware. Für
solche Rechenjobs sind die schnellsten Maschinen gerade gut genug. Da ist es
besonders wichtig, dass keine der eingesetzten Komponenten schwächelt. Denn
das würde den gesamten Arbeitsfluss bremsen.
Hilfetext zur Komplettsysteme-Suche
Direkt
zur Komplettsysteme-Übersicht
Um aus der großen Zahl der unterschiedlichen PC-Angebote das richtige herausfiltern
zu können, bieten wir Ihnen eine Eigenschaftssuche an. Wählen Sie in den Feldern
Ihre wichtigsten Auswahlkriterien und klicken Sie danach auf "Produkte auflisten".
Umgehend sehen Sie, wie viele Systeme Ihren Wünschen entsprechen. Sind es zu
viele, verfeinern Sie die Auswahl. Bekommen Sie keine oder zu wenige Treffer,
entfernen Sie ein oder eventuell zwei Suchkriterien.
Feld "Produktgruppe"
Sie wissen genau was Sie suchen? Dann können Sie hier eine gute Vorauswahl treffen
und das Ergebnis beispielsweise auf eine Produktgruppe eines bestimmten Herstellers
eingrenzen. Also beispielsweise normale Desktop-PCs von Anbieter A oder schnelle
Workstations von Anbieter B. Wenn Sie einen PC fürs Wohnzimmer als Herz Ihrer
Audio-Video-Anlage suchen, können Sie hier die Suche auf Mediacenter-PCs einschränken
Feld "Hersteller"
Sind Sie begeisterter Fan eines Herstellers? Dann können Sie hier entscheiden,
dass im Suchergebnis nur Geräte von Ihrem Favoriten aufgelistet werden. Bedenken
Sie aber, dass nicht jeder Hersteller das volle Produktspektrum bietet. Daher
sollten Sie zusätzlich nicht zu viele Auswahlkriterien wählen. Wer auf keinen
speziellen Hersteller festgelegt ist, sollte hier keine Einstellung vornehmen.
Feld "Betriebssystem"
Beim Kauf eines neuen Rechners hat man immer die Gelegenheit, ganz nebenbei
das neueste Betriebssystem zu bekommen. Diese Chance sollte man auch nutzen,
denn neue Betriebssystemversionen sind meistens um die Fehler bereinigt, die
seine Vorgänger besaßen und sollten somit einen stabileren Rechnerbetrieb ermöglichen.
Gleichzeitig sind aktuelle Treiber für Festplatten, Grafikkarten etc. sowie
für aktuelle Zubehörgeräte bereits ins System integriert.
Die Wahl eines älteren Systems kann allerdings dann sinnvoll sein, wenn Sie
beispielsweise ein Netzwerk einsetzen, deren Rechner alle die gleiche Systemversion
verwenden. Kaufen Sie einen Rechner mit der dort verwendeten Version, klappt
dessen Integration am reibungslosesten. Doch ist auch die Integration neuerer
Betriebssysteme nicht ausgeschlossen.
Windows Vista
Wer die freie Wahl hat, sollte für den privaten Bedarf zu Windows Vista Home
Basic oder Home Premium greifen. Home Basic bezeichnet eine etwas abgespeckte
Version ohne die neue schicke Oberfläche, die Aero bietet. Das System ähnelt
optisch Windows XP und eignet sich für Einstiegsrechner, die die hohen grafischen
Anforderungen der Vollversion nicht erfüllen. Für kräftigere Mittel- und auch
Oberklasse-PCs ist die Home-Premium-Version die bessere Wahl. Sie kommt mit
allen neuen Funktionen, inklusive der schicken Optik. Zudem unterstützt sie
hochauflösendes Fernsehen nach HDTV-Standard und kann problemlos Daten mit der
Xbox 360 austauschen.
Für Firmen sind die Versionen Business und Enterprise interessant. Beide bieten
beispielsweise eine verbesserte Netzwerkeinbindung und Festplattenverschlüsselung.
Die Vorteile und Spezialmöglichkeiten aller Versionen bietet Windows Vista Ultimate.
Hier geht man auf Nummer sicher. Das System lässt sich für jeden Einsatzzweck
ideal anpassen und kommt mit jeder Umgebung optimal zurecht.
Alternative Linux
Immer populärer wird Linux. Es bietet nahezu den gleichen Komfort wie ein Windows-System.
Mit speziell angepassten Linux-Versionen kann man sogar Microsoft-Produkte wie
beispielsweise das Office-Paket verwenden. Wer auf solch ein System setzen möchte,
wählt einen PC ohne Betriebssystem und lädt sich Linux gratis aus dem Internet
oder wählt einen mit Linux vorkonfigurierten PC aus. Geld sparen tut er auf
jeden Fall, da Linux kostenlos ist. Für angepasste Linux-Versionen, wie im oben
angesprochen Beispiel, sollte man aber mit Lizenzgebühren rechnen.
Feld "Bauart"
Sind Ihnen nicht nur die inneren Werte des PC wichtig, sondern auch sein Aussehen,
können Sie eine bestimmte Gehäuseform auswählen. Das hat nicht nur etwas mit
schicker Optik zu tun, sondern auch mit Platzbedarf. So braucht ein kleines
Slimcase auf dem Schreibtisch kaum mehr Platz als ein Notebook, wohingegen der
Tower nur unter dem Tisch aufgestellt werden kann.
Ist das Aussehen entscheidend, weil Ihnen die grauen Kisten ein Dorn im Auge
sind, wählen Sie die Bauart "Design PC", "Small Form Factor" oder "Cube". Die
Erweiterungsmöglichkeiten dieser meist flachen Gehäusegattung sind allerdings
sehr beschränkt.
Tipp: Schick, klein und schnell sind Mini-PCs, sogenannte Barebones.
Obendrein sind sie meist flüsterleise, so dass sie auch im Wohnzimmer nicht
störend sind. Nachteil: Man muss sie selbst zusammenbauen. Eine große Auswahl
sowie eine Kaufberatung zu Barebonbes finden Sie hier.
Feld "Optisches Laufwerk"
Hier gilt es zu entscheiden, welche Art optisches Laufwerk Sie einsetzen möchten.
Reine CD-Laufwerke (CD-ROM), die weder CDs beschreiben noch DVDs lesen können,
sind die günstigste Variante. Doch sind diese Laufwerke schon fast vom Markt
verschwunden. Fast in allen PCs kommt mindestens ein DVD-Laufwerk zum Einsatz,
das CDs und DVDs lesen kann (DVD-ROM). Als Mindestauswahl ist ein Laufwerk zu
empfehlen, dass herkömmliche CDs liest und beschreibt und ebenfalls DVDs lesen
kann (Auswahl: DVD/CD-RW Combo).
Besser ist es aber gleich zu einem Laufwerk zu greifen, dass DVDs beschreiben
kann. Am weitesten sind inzwischen DVD-Brenner, die sich auf die untereinander
nicht kompatiblen DVD-Formate Plus und Minus verstehen, so dass man hier wenig
falsch machen kann. Für alle, die gerne Backups auf DVDs kopieren, ist möglicherweise
das DVD-RAM-Format interessant. Denn diese Medien lassen sich bis zu 100.000-mal
wiederbeschreiben, während bei anderen nach etwa 1.000 Durchgängen Schluss ist.
Möchte man Rohlinge auch zweilagig beschreiben, wählt man einen Brenner mit
dem Kürzel DL (Dual Layer). Brenner, die auch moderne Blu-ray-Disc beschreiben
tragen das Kürzel BD-R oder BD-RE, wobei die nur RE-Version in der Lage ist,
Rohlinge zu löschen und erneut zu beschreiben.
Feld "Festplatte (mind.)"
Die Größe der Festplatte sollte abhängig sein von den Dingen, die Sie mit dem
PC anstellen möchten. Da aber bereits aktuelle Betriebssysteme und viele Programme
einige Gigabytes für sich in Anspruch nehmen, sollte man hier nicht tief stapeln.
Besonders wer digital fotografiert, MP3-Sounds auf dem Rechner speichert oder
Videos auf die Platte überträgt, sollte hier großzügig sein. Kleiner als 80
Gigabyte sollte eine Platte eigentlich nicht sein. Speichert man viel Musik
und Fotos sind mindestens 160 Gigabyte nötig und für Videoschnitt sollte die
Festplatte mindestens 250 Gigabyte Platz bieten.
Feld "Speicher (mind.)"
Hauptspeicher, häufig auch "RAM" abgekürzt, kann man eigentlich nie genug haben.
Hat man zu wenig, macht das Arbeiten kaum noch Spaß, da der Rechner nur noch
im Kriechtempo werkelt. Grund: Ist der Arbeitsspeicher voll, muss das Betriebssystem
Daten auf der Festplatte zwischenlagern. Da aber der Datenaustausch zwischen
Festplatte und RAM recht langsam ist, kommt es zu Wartezeiten.
Also nicht am falschen Ende sparen und lieber einen größeren Speicherchip wählen.
Als absolute Untergrenze sollten 512 Megabyte gelten, solange man Windows XP
einsetzt. Für Windows Vista sollte die doppelte Menge, also ein Gigabyte, Minimum
sein. Arbeitet man häufig mit großen Bilddateien oder Videos, macht es Sinn
zwei Gigabyte oder mehr zu wählen.
Feld "Prozessor"
Die Wahl des Prozessors hat den größten Einfluss auf die Rechengeschwindigkeit
des PCs, auch wenn eine Spitzen-CPU alleine noch keine Höchstleistungen garantiert.
Für den Heim-PC ist vor allem wichtig: Soll es Top-Leistung sein, reicht die
Mittelklasse oder gar Einsteigerleistung?
Höchste Rechenleistung versprechen etwa die Mehrkern-Prozessoren Intel Core
(2) Duo in unterschiedlichen Ausführungen, der Quad-Version mit vier Rechenkernen
sowie AMDs 64 X2. Auch den etwas älteren Pentium D gibt es mit zwei Rechenkernen.
Er benötigt jedoch mehr Strom als die neuere Prozessoren.
Für den Einsatz von zwei Prozessoren ist aber auf das richtige Betriebssystem
zu achten. Nur Linux, Windows 2000, NT, XP Professional und Vista verstehen
sich darauf mehr als einen Prozessor anzusteuern.
Wer mit etwas weniger Leistung zufrieden ist, kann zu abgespeckten Varianten
greifen. Der Celeron und der Sempron sind einfachere Prozessoren, die dennoch
ausreichend Power haben, um den normalen Rechneralltag mit Bravour zu meistern.
Ihr größter Vorteil: der Preis. Aufgrund der etwas reduzierten Leistung, sind
beide deutlich günstiger.
Systeme mit Geode- oder VIA-Chip sind für Firmen interessant, die abgespeckte
PCs, so genannte Thin Clients, einsetzen möchten. Diese arbeiten nur im Verbund
mit einem Zentralrechner und beherrschen kaum mehr als die Standardaufgaben
Textverarbeitung und Zahlenkalkulation. Für den Heim-PC sind diese Chips nicht
geeignet.
Feld "Geschwindigkeit (mind.)"
Die Taktfrequenz gibt an, wie viele Berechnungen der Prozessor in der Sekunde
vornehmen kann. Je mehr das sind, desto schneller rechnet er folglich. Entscheidend
für die Auswahl sollten die Aufgaben sein, die der PC erledigen soll. Handelt
es sich dabei um extrem rechenintensive Aktionen wie Videoschnitt, 3-D-Rendering
und das Bearbeiten richtig großer Bilder, sollte man den höchsten Takt wählen,
dem das Portmonee noch zustimmt. Denn selbst bei schnellsten Prozessoren, kann
es bei komplexen Aufgaben immer noch zu Pausen kommen, in denen man in Ruhe
Kaffee trinken kann.
Wer am PC gerne spielt, Musik in MP3 oder ähnliche Formate umwandelt oder seine
digitalen Fotos bearbeitet, fährt gut mit einem System, dessen Geschwindigkeit
sich im oberen Drittel befindet. Bei diesen Aufgaben spürt man den Unterschied
zur absoluten Spitze relativ wenig und kann das gesparte Geld in mehr Arbeitspeicher
oder eine größere Festplatte investieren.
Alle, die eine digitale Schreibmaschine suchen, können beruhigt eine Taktrate
im unteren Mittelfeld wählen. Denn die Verarbeitung von Textdateien, genauso
wie das Surfen im Internet, fordert einem Prozessor nur wenig Leistung ab. Und
selbst bei sehr umfangreichen Dokumenten, welche die Länge von Doktorarbeiten
annehmen, machen diese Prozessoren noch eine gute Figur. Das gesparte Geld kann
man stattdessen in einen schicken Drucker oder großes TFT-Display stecken.
Feld "Multi Core"
Sie suchen Mehrkern-Prozessoren und wissen nicht, unter welcher Prozessorbezeichnung
Sie suchen müssen? Dann wählen Sie im Prozessorsuchfeld den Eintrag "Alle" und
machen hier ein Kreuz. Automatisch bekommen Sie alle PCs angezeigt, deren Prozessor
mehr als einen Kern besitzt, unabhängig von Typ und Hersteller.
Feld "Card Reader"
Müssen Sie häufig Speicherkarten auslesen und wollen nicht ständig das jeweilige
Gerät per Kabel mit dem PC verbinden? Dann ist ein integriertes Kartenlesegerät
eine praktische Lösung. Einfach den entsprechenden Speicherchip dort einführen
und anschließend die Daten auf die Festplatte kopieren. Aktivieren Sie diese
Option um nur PCs mit Kartenleser angezeigt zu bekommen.
Feld "Shared Memory Grafik"
Hier entscheiden Sie, ob die eingesetzte Grafik mit eigenem Speicher ausgestattet
ist, oder den Hauptspeicher des gesamten Systems mitbenutzen soll. Suchen Sie
einen PC für Schreibarbeiten, Tabellenkalkulationen und gelegentliches Websurfen,
können Sie diese Option aktivieren, da diese Jobs nur sehr geringe Ansprüche
an die Hardware stellen.
Wer allerdings mehr mit seinem PC anstellen möchte, sei es Bildbearbeitung,
Videoschnitt oder gar aktuelle Actiongames spielen, sollte diese Option tunlichst
ignorieren. Denn geteilter Speicher macht die Verarbeitung langsam und führt
mitunter zu ruckelnden Bildern. Ständig streiten sich Betriebssystem, Programme
und die Grafik um den knappen Raum. Da müssen alle zurückstecken. Soll die Grafik
stets flott sein, braucht sie eigenen Speicher.
Feld "Workstation"
Eine Workstation ist ein PC, der sehr stark auf professionelle Bedürfnisse zugeschnitten
ist. Hier findet man Kraftprotze, die CAD-Anwendungen oder auch professionellen
Videoschnittlösungen Flügel verleihen. Für den Heimeinsatz sind diese PCs nicht
ausgelegt, ihre Stärken liegen nicht unbedingt in typischen Privatanwendungen,
auch wenn sie ohne zu mucken Multimediatools verwenden könnten. Wer auf der
Suche nach einem Privat-PC ist, sollte hier kein Kreuz setzen.
Feld "Preis (max.)"
Dieses Feld ist ein guter Startpunkt, wenn man bei der Auswahl eines neuen PC
nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hat. Wählen Sie hier Ihre Schmerzgrenze
aus und schauen Sie, wie viele Systeme zur Auswahl übrig bleiben. Sind es zu
viele, grenzen Sie die Suche mit Hilfe der übrigen Auswahlkriterien weiter ein.
Buchtipps
Weitere Informationen zum Thema Desktop-PCs finden Sie in
unserer Bücherecke.
| | | achja: Was auch verwunderlich ist wieso dort kein Grafikkarten Modell angegeben ist. Wenn die Grafik...
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| | | | Also zum Spielen brauche ich den PC nicht. Solange der Bildaufbau schnell von Statten geht, reicht ...
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| | | | Der hier angegebene Link wurde entfernt. Bitte keine Werbung posten. Jules, Administrator ...
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