Ich hätte ahnen müssen, daß da etwas faul ist. Ich habe den Iriver T30 als Retourware gekauft. Jetzt weiß ich, warum er nach einmaliger Inbetriebnahme zurückgeschickt wurde: Das Gerät wird mit einer Firmware verkauft, die offiziell mur mit der neuesten Version Windows des Windows MediaPlayer 10 funktioniert. Der Dateitransfer erfolgt über das von Microsoft entwickelte ´Media Transfer Protocol´ (MTP), welches auf das ´Picture Transfer Protocol´ (PTP) basiert, welches wiederum zum Austausch von Dateien mit Digitalkameras verwendet wird. Das bedeutet im Klartext: Das Gerät funktioniert nicht als normaler USB-Massenspeicher (UMS). Man MUSS den MediaPlayer10 unter Windows XP verwenden, und zwar die aktuelle Version. Wem das nichts ausmacht, dem sei das Produkt herzlichst empfohlen. Wer aber mit seinem Mp3-Player nicht auf ein spezielles Softwareprodukt angewiesen sein will, der sollte die Finger davon lassen. Unter Linux kann man mit Hilfe von gPhoto2 (in der neusten Version 2.1.99) Dateien mit dem Gerät austauschen (verwendet das PTP). Das ist aber lange nicht so bequem wie UMS. Neuerdings gibt es von inoffizieller Seite ( http://www.mtp-ums.net/) ein Firmware-Upgrade, welches das Gerät in einen USB-Massenspeicher verwandeln soll. (Wenn dabei etwas schief geht, hat man freilich schlechte Karten.) Ich wäre für eine Warnung in der Produktinformation sehr dankbar gewesen. So macht sich computeruniverse.net leider zum Komplizen der Firma Iriver, welche ihre Seele amscheinend an den Teufel (ja, ich meine Microsoft) verkauft hat.
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