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Kaufberatung USB
Zur USB-Hardware
Gute Verbindungen

Können Sie sich einen PC ohne USB-Anschluss vorstellen? Vermutlich nicht. Der praktische Steckplatz, an den sich Festplatten, MP3-Player und Co. während des Betriebes an- und abstecken lassen, fehlt heute bei keinem Computer. Und das ist gut so.
USB steht für „Universal Serial Bus“. Es handelt sich also im Prinzip um eine serielle Schnittstelle. Entwickelt wurde sie von Intel. Inzwischen gibt es aber vermutlich kaum einen PC-Hersteller, der den Standard nicht unterstützt. Den seriellen Vorgänger, bei dem stets ein Neustart nötig war, um ein Gerät anzuschließen, hat USB aufs Altenteil geschickt. Auch Parallel- und Game-Port fielen USB zum Opfer.
Mehrere Generationen Inzwischen gibt es verschiedene Generationen des Anschlusses, die sich vor allem in der unterstützten Übertragungsgeschwindigkeit unterscheiden. Auch eine kabellose USB-Übertragung der Daten ist inzwischen möglich. Des weiteren gibt es zahlreiche Produkte, die einen USB-Anschluss vervielfachen oder gar mehreren Teilnehmern in einem lokalen Netzwerk zur Verfügung stellen.
Die Möglichkeiten sind so vielfältig, dass wir ihnen eine eigene Kaufberatung widmen, in der Sie alles Wichtige über USB und dessen Möglichkeiten erfahren. (pr)
Vorteile

Für alle Generationen des USB-Anschlusses gilt, die Verkabelung ist einfach und unkompliziert. Die Geräte lassen sich während des PC-Betriebs an- und abschließen. Das funktioniert unabhängig vom verwendeten Betriebssystem, also auch mit älteren Windows-Versionen sowie dem Mac OS X oder Linux.
Theoretisch lassen sich an einem USB-Anschluss bis zu 127 Geräte betreiben. In der Praxis wird dieser Wert jedoch kaum erreicht. Um einen Anschluss mehreren Geräten zugängig machen zu können, ist ein Verteiler, ein so genannter USB-Hub nötig (siehe weiter unten).
Abwärtskompatibel Großes Plus: Neuere USB-Versionen sind abwärtskompatibel. Das heißt, Geräte, die einen modernen USB-Standard unterstützen, lassen sich auch an älteren Anschlüssen verwenden. Dann sinkt jedoch die maximale Datenrate auf den Wert des jeweils ältesten Standards. Nahezu uneingeschränkt gilt das jedoch nur für USB 2.0 (siehe weiter unten). USB 3.0 und USB-1.1-Geräte können sich in der Regel verstehen, müssen dies aber nicht, da die Spezifikation des neuen Standards dies nicht vorschreibt.
Ein weiterer positiver Effekt: Ein USB-Anschluss kann angeschlossene Geräte mit Strom versorgen. Denn in den Kabeln befinden sich neben Adern für den Datenaustausch auch Stränge für die Energieversorgung. Die Strommenge ist aber begrenzt, so dass nur Kleinverbraucher davon nutzen haben.
Treiberunabhängig Viele Geräte sind nutzbar, ohne dass man einen speziellen Treiber installieren muss. Dies gilt jedoch nur für grundlegende Funktionen. Für die volle Nutzung eines Produktes werden in der Regel spezielle Treiber nötig. Beispielsweise lässt sich eine Maus umgehend verwenden. Gibt es jedoch zahlreiche programmierbare Tasten, sind diese erst mit installiertem Treiber nutzbar.
Zur Koordinierung des Datenverkehrs ist immer eine Steuerzentrale, der USB-Host, nötig. Er teilt den USB-Clients, in der Regel den an einen PC angeschlossenen Geräten, mit, was sie zu tun haben.
USB 1.1

Durchgesetzt hat sich USB erst mit einer überarbeiteten Version, dem USB-Standard 1.1. Dieser gilt inzwischen als veraltet und ist immer seltener zu finden. Hauptgrund: Die Datenübertragungsrate ist begrenzt. Mehr als zwölf Megabit pro Sekunde (Mbit/s) können theoretisch nicht über den Bus fließen. Für Geräte, die mehr Daten bewältigen können, wie externe Festplatten, DVD- oder Blu-ray-Laufwerke, USB-Stricks, MP3-Player, Digitalkameras und andere ist das nicht akzeptabel und stellt einen Flaschenhals dar.
Findet sich an einem PC noch solch ein veralteter Anschluss, kann man diesen dennoch guten Gewissens verwenden. Es gibt nämlich zahlreiche Geräte, die keine großen Datenmengen übertragen müssen. Dazu zählen beispielsweise Maus und Tastatur. Auch zum Aufladen von Akkus, etwa eines MP3-Players, ist der Anschluss voll tauglich. Vorausgesetzt, das aufzuladende Gerät verlangt nicht mehr Strom als 500 Milliampere (mA), respektive 2,5 Watt. Dieser Wert gilt für jeden USB-Anschluss. Teilt man den Anschluss auf, müssen sich sämtliche angeschlossenen Geräte diesen mitunter teilen (siehe Kapitel „USB-Hubs“).
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Akkus •
Ladegeräten
USB 2.0

Weit verbreitet aber auf dem Weg als Standard abgelöst zu werden, ist der USB-2.0-Anschluss. Er ermöglicht deutlich höhere Datenübertragungsraten. Die maximale Transfermenge reicht bis zu 480 Mbit/s. Damit ist USB 2.0 40-mal schneller als der Vorgänger. Für moderne Hardware ist das aber inzwischen oft nicht mehr schnell genug. Denn effektiv lassen sich darüber nicht mehr als 35 Megabyte pro Sekunde (Mbyte/s) transportieren. Besonders für Festplatten, die bis zu 100 Mbyte/s schaffen und auch für fixe SSDs (Solid State Disk), die weit über 100 Mbyte/s verarbeiten können, wird dieser Standard zunehmend zum Flaschenhals.
Auch ein USB-2.0-Anschluss kann angeschlossene Geräte mit Energie versorgen. Der maximale Strom, den diese Verbindung abgeben kann, liegt aber auch hier nicht über 500 mA. Für kleine tragbare 2,5-Zoll-Festplatten ist das normalerweise ausreichend, für 3,5-Zoll-Speicher aber nicht. Ob ein Gerät den USB-2.0-Standard voll unterstützt, zeigt das Logo „Certified USB Hi-Speed“.
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Externen Festplatten •
SSDs
USB 3.0

Das aktuelle Maß der Dinge ist der USB-3.0-Standard, der seit Jahresbeginn 2010 vermehrt in PCs und Notebooks zu finden ist. Darüber lassen sich Daten bis zu zehnmal schneller als per USB 2.0 transferieren. Die maximale theoretische Übertragungsrate liegt bei 4,8 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s). In der Praxis leitet sich daraus eine maximale Transferrate von bis zu 350 Mbyte/s ab.
Weitere Neuerung: Eine USB-3.0-Schnittstelle kann Strom bis zu 900 mA abgeben. Für externe 3,5-Zoll-Festplatten ist das aber leider immer noch nicht genug. Bei mehreren Verbrauchern an nur einem Anschluss (siehe nächstes Kapitel), kommt es aber dadurch jedoch nicht so schnell zum Energieengpass.
Effektiveres Energiemanagement USB 3.0 geht zudem effektiver mit der Energie um. Werden die angeschlossenen Geräte nicht benötigt, schaltet der Controller auf Standby und spart somit Energie. Die Kontrolle verliert er dadurch jedoch nicht, so dass die Geräte umgehend und uneingeschränkt nutzbar bleiben.
Da im Vergleich zu USB 1.1 und 2.0 zusätzliche Adern im Kabel stecken, ist dieses ein wenig dicker als die Stränge der Vorgänger. Dadurch sind auch andere Stecker nötig, die aber in Form und Größe weitgehend den alten Anschlüssen entsprechen und somit auch in ältere Buchsen passen. Ausnahme: Stecker des Typs B, Mini- und Micro-B sowie Mini-A (siehe Kapitel „Verbindungen“) passen nicht in alte Anschlüsse.
Nachrüsten Computer und Notebook, die nicht vom Hersteller mit der schnellen Schnittstelle ausgestattet sind, lassen sich relativ schnell und unkompliziert damit nachrüsten. Für einen PC verwendet man dazu eine interne Erweiterungssteckkarte, einen USB-3.0-Controller. Um die volle Geschwindigkeit von USB 3.0 nutzen zu können, benötigt die Karte einen freien PCI-Express-2.0-Steckplatz.
Ältere PCI-Steckplätze bremsen den Controller aus. Ebenfalls eine Bremse, wenn auch keine so dramatische, stellen PCI-Express-Steckplätze der Versionen 4x, 8x und 16x dar. Fehlen fixe Steckplätze, kann auch der Austausch des Motherboards eine lohnende Alternative sein. Dann kann man gleich auf ein Modell mit integriertem USB-3.0-Controller setzen und benötigt keine Erweiterungskarte.
Notebooks und Co. Möchte man ein Notebook um die schnelle Schnittstelle erweitern, braucht das Gerät einen ExpressCard-Steckplatz. In diesen ließe sich eine entsprechende Erweiterungskarte einstecken. Es gibt sogar Modelle, die inklusive Anschlüssen komplett im Notebookgehäuse verschwinden und nicht herausstehen. Diese können somit dauerhaft im Gerät bleiben, solange man den Anschluss nicht anderweitig benötigt.
Auch USB-Sticks profitieren von der neuen Technik, wenn sie diese explizit unterstützen und in der Lage sind, dieses auch voll auszunützen. Es gibt bereits Speicherstifte, die die volle Bandbreite ausreizen und bis zu 350 Mbyte/s verarbeiten können.
Abwarten Wer keine externen Festplatten und andere Geräte, die hohe Bandbreite erfordern, nutzt, sondern nur Drucker, MP3-Spieler und Handy extern anschließt, hat zunächst keine direkten Vorteile des 3.0-Standards. Er kann abwarten, bis Bedarf besteht. Spätestens, wenn der Kauf eines neuen Computers oder Notebooks ansteht, ist es ratsam, nach einem entsprechend ausgerüsteten Gerät Ausschau zu halten.
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Motherboards •
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Speichersticks
USB-Hubs

Ganz gleich, wie viele USB-Anschlüsse ein PC oder Notebook hat, irgendwann sind es zu wenig. Dann übersteigt die Anzahl der externen Geräte die Verbindungsmöglichkeiten. Wer dann nicht stets ein Gerät abstöpseln möchte, um ein anderes anschließen zu können, braucht einen Verteiler, einen so genannten USB-Hub. Solch ein Gerät ist meist kaum größer als eine Zigarettenschachtel und funktioniert wie eine Mehrfachsteckdose.
Aktiv oder passiv Grundsätzlich muss man zwei unterschiedliche Arten von USB-Hubs unterscheiden: aktive und passive Versionen. Passive Hubs haben keine eigene Stromversorgung und splitten den Anschluss nur auf. Somit müssen sich alle Geräte den verfügbaren Betriebsstrom teilen. Für genügsame Peripherie wie Maus und Tastatur ist das kein Problem, für Festplatten und optische Laufwerke schon. Zwei Großverbraucher lassen sich damit nicht betreiben. Vorteile passiver USB-Hubs: Die fehlende Stromversorgung erlaubt kleine und leichte Geräte, die oft auch nur sehr wenig kosten.
Aktive USB-Hubs verfügen über eine eigene Stromversorgung und können pro Anschluss die möglichen 500 mA, respektive 900 mA bei USB 3.0 bereitstellen. Sie sind Pflicht, wenn man mehr als einen Großverbraucher daran betreiben möchte. Dafür muss man mit einem zusätzlichen Netzteil oder größerem Gehäuse leben und benötigt zudem eine freie Streckdose.
Bandbreite teilen Ein mögliches Problem haben aber aktive wie passive Hubs: Sie können die Zahl der Anschlüsse erhöhen, nicht aber die Geschwindigkeit. Zwar steht jedem an einen USB-Hub angeschlossenen Gerät die volle Geschwindigkeit des USB-Ports zur Verfügung, allerdings nur dann, wenn die übrige Hardware ruht. Greifen zwei oder mehr Geräte auf den Anschluss zu, müssen sie sich die Bandbreite teilen.
Zu den USB-Hubs
USB-Server

Eine Besonderheit sind USB-Server. Sie verfügen wie ein USB-Hub über zahlreiche Anschlüsse, werden selbst jedoch per Ethernet an ein Netzwerk angeschlossen und stellen darüber allen Teilnehmern die USB-Geräte zur Verfügung. Sie bieten somit die Möglichkeit, Geräte ohne eigenen Netzwerkanschluss an ein Netz anzubinden. Gleichzeitig helfen sie Geld zu sparen, wenn man bei den USB-Geräten auf Modelle mit Ethernet-Option verzichtet und statt dessen einen USB-Server verwendet.
Im Prinzip ist auch ein Druckserver (Printserver), der Drucker über die USB-Schnittstelle anspricht, ein USB-Server. Allerdings reduziert dieser die Verwendung oft nur auf einen Drucker, den alle Netzwerkteilnehmer ansteuern können. Beide Versionen erhalten im Netzwerk eine eigene IP-Adresse vom Router, der für den Betrieb nötig ist. Die Netzwerk-Computer schicken ihre USB-Steuerbefehle mit Hilfe des TCP/IP-Protokolls durch einen Tunnel über die Ethernetkabel an diese Adresse. Prinzipiell ließe sich auf diesem Wege die Hardware auch über das Internet zugänglich machen.
Steuersoftware Die Computer und die Anwender bekommen von alledem nichts mit. Für beide ist die Verwendung genauso, als wenn das jeweilige Gerät direkt mit einem USB-Anschluss des PCs verbunden wäre. Damit das so klappt, muss man allerdings zuvor einmalig eine Software auf jedem Computer installieren, die sämtlichen Datenaustausch im Hintergrund organisiert.
Die Steuersoftware sollte zudem recht pfiffig sein, damit die Anwender sich die Hardware ohne Probleme teilen können. Denn sie muss das Problem entschärfen, dass USB keine gemeinsame Nutzung eines Gerätes zulässt. Eine bestehende Verbindung muss explizit unterbrochen werden, bevor ein anderer Teilnehmer eine neue Verbindung aufbauen kann. Damit dies nicht jeder Anwender stets erneut machen muss, bedient sich eine durchdachte USB-Serversoftware eines Tricks: Verbindet sie die Benutzung eines Gerätes mit einem bestimmten Programm oder Betriebssystemdienst, baut dessen Start die Verbindung zum Gerät auf. Analog unterbricht die Beendigung des Programms, respektive Dienstes die Anbindung.
Intuitive Bedienung Die Bedienung der Serversoftware sollte intuitiv sein, damit die Einrichtung schnell von der Hand geht. Wichtig ist dies aber auch für den Betrieb. Wer beispielsweise wissen möchte, warum ein Auftrag länger als erwartet dauert, sollte leicht nachsehen können, woran das liegt. Die Software sollte etwa Auskunft darüber geben, dass ein bestimmter Anwender die entsprechende Hardware verwendet, seit wann dies geschieht und wie viel Restzeit der zu bearbeitende Auftrag voraussichtlich noch benötigt.
Geräteunterstützung Es gibt nicht nur Unterschiede bei der Serversoftware, sondern auch bei der Unterstützung der Gerätetypen. So kommt nicht jeder Server mit allen Gerätetypen zurecht. Probleme kann insbesondere Hardware machen, die den so genannten Isochronous-USB-Transfermodus verwendet. Dazu zählen etwa Webcams und Lautsprecher. Diesen unterstützen nur wenige USB-Server. Aber auch mit anderen Typen kann es zu Problemen kommen. Top-Modelle unterstützen auch Smartphones und digitale Festplattenreceiver. Manche können gar entsprechend ausgerüstete Nähmaschinen ansteuern und Muster digital übertragen. Studieren Sie bei der Geräteauswahl unbedingt die unterstützte Hardware. Andernfalls drohen hinterher Probleme.
Anschlüsse Auch die Anzahl der anschließbaren Geräte schwankt zwischen einer Hand voll und weit über zehn Stück. Einige Versionen besitzen noch zusätzliche Anschlüsse, etwa serielle Ports zur Verwendung älterer Hardware. Wichtig: Sie benötigen einen zentralen Ort, an dem alle Geräte Platz haben, ausreichend Steckdosen zur Verfügung stehen und den Sie per Ethernetkabel erreichen können. Zwar ist der Zugriff auf einen USB-Server auch per WLAN möglich, aber oft nicht direkt. Dazu bedarf es meistens des Umweges über einen WLAN-Router, an den der USB-Server angeschlossen wird. Praktisch: Manche Router haben einen USB-Server integriert. Übrigens, Netzwerk- und USB-Kabel zählen in der Regel nicht zum Lieferumfang der Geräte.
Tipp: Wenn Sie Festplatten zentral zugänglich machen wollen, ist ein zentraler Datenspeicher (NAS) dazu besser geeignet. Grund: Die Übertragungsgeschwindigkeit, die sich über einen USB-Server erzielen lässt, ist deutlich geringer als die, die ein NAS erreichen kann.
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Druckservern •
Netzwerkkabeln •
Netzwerkspeicher (NAS) •
Smartphones •
Digitalen TV-Receivern •
Stromkabeln und Steckdosenleisten •
Routern Zu den USB-Servern
Wireless USB

Die Verbindung zwischen PC und Hardware muss nicht zwingend ein Kabel herstellen, sie ist auch per Funk möglich. Mit Wireless USB gibt es einen Standard, der die Kabel überflüssig macht. Die erreichbare Geschwindigkeit bei der Datenübertragung ist dabei genauso hoch wie bei USB 2.0, nämlich maximal 480 Mbit/s. Diese erreicht der Standard allerdings nur bis zu einem maximalen Geräteabstand von drei Metern. Bei größerer Distanz sinkt die Übertragungsrate auf 110 Mbit/s. Spätestens ab zehn Metern reißt der Kontakt ab.
Für beide Angaben gilt jedoch: Diese Werte sind nur bei optimalen Bedingungen erreichbar. Soll heißen, es dürfen keine Störeinflüsse vorliegen, die andere Elektronik verursachen könnte und zwischen Sender und Empfänger sollten sich keine Gegenstände oder gar Wände befinden. In der Realität sind beide Maximalabstände meistens etwas geringer.
Wie auch bei der Kabelvariante kann ein Gerät immer nur mit einem PC (Host) Daten austauschen. Somit ist es nicht möglich, dass mehrere PCs per Wireless USB auf ein Gerät zugreifen. Dazu wäre ein USB-Server nötig.
Hohe Sicherheit Eine kabellose USB-Verbindung gilt als relativ sicher. Beim Erstkontakt muss man dem Verbinden der Geräte aktiv zustimmen. Das ist auf zwei Wegen möglich: per Funk oder per Kabel. Geschieht das per Funk, wäre es theoretisch möglich, dass jemand die Daten abfängt und sich zwischen Sender und Empfänger klinkt (Man in the middle). Sicherer ist es daher, wenn beide Geräte zunächst per Kabel die Verbindung aufnehmen und der Anwender die drahtlose Verbindung einrichtet. Die Geräte einigen sich dann auf einen Autorisierungsschlüssel, den sie automatisch beim kabellosen Verbindungsaufbau austauschen. Dies ist nur einmal nötig. Die Geräte erkennen sich anschließend automatisch. Der Datenaustausch findet stets verschlüsselt statt.
USB-Geräte, die sich kabellos verständigen, gibt es noch relativ wenig. Erhältlich sind aber auch Adapter, so genannte Dongle, die man an vorhandene USB-Hardware stecken kann. Diese ist dann damit in der Lage, die Daten per Funk zu übertragen.
Zu den Wireless-USB-Geräten
Verbindungen

USB-Stecker gibt es in unterschiedlichen Versionen. Sie tragen Buchstabenkürzel wie „A“, „B“, „AB“ und auch Namenszusätze wie „Micro“ und „Mini“. Der klassische, flache USB-Stecker ist der Typ A. Die fast quadratische Version mit zwei abgeflachten Ecken ist der Typ B. Diesen gibt es verkleinert, bei identischer Bauform unter der Bezeichnung Mini-B. Hiervon existieren zwei Versionen, eine mit vier Polen und eine fünfpolige. Die Standardversion des Mini-B besitzt fünf Pole und ist ein kleiner flacher Stecker, dessen eine Längsseite kürzer als die gegenüberliegende ist (Trapez).
Micro statt Mini Mini-Stecker sollen jedoch künftig nicht mehr gebaut werden. Stattdessen sollen die Hersteller nach Vorgabe des USB-Konsortiums auf Micro-Versionen setzen. Micro-A- und Micro-AB-Stecker sind jeweils rechteckig, Micro-B ist trapezförmig. Mini- und Micro-Stecker benötigt man in der Regel für sehr kleine Geräte, die zu wenig Raum für vollwertige Stecker haben. Man findet sie an MP3-Playern, Webcams, Handys und anderen Geräten.
Achtung: Der Micro-B-Stecker verändert sein Aussehen, wenn er für USB 3.0 gedacht ist. Er ist breiter und passt nicht in entsprechende ältere Ports. Da er insgesamt größer ist, wird es für die Hersteller schwieriger, einen entsprechenden Anschluss in kleinen Mobilgeräten unterzubringen.
Adapter Am USB-Anschluss lässt sich auch manches Gerät mit einer anderen Schnittstelle betreiben. Die Brücke dazu schlagen spezielle Adapter. Recht häufig trifft man auf Adapter, die zwischen der alten seriellen Schnittstelle und USB übersetzen. Sie ermöglichen es, alte Hardware weiterzuverwenden. Das gilt zumindest in der Theorie, klappt in der Praxis aber nicht immer. Manche Geräte mit seriellem Anschluss können über einen Adapter keine Daten mit dem PC austauschen, weil der Adapter, diese nicht in Echtzeit, sondern verzögert überträgt.
Pakete statt Fluss Zusätzliches mögliches Problem: Ein USB-Host übergibt die Daten in kleinen Paketen und nicht einzeln im kontinuierlichen Fluss, wie es ein serieller Anschluss jedoch erwartet. Zuweilen gibt es bestimmte Adapter, die ein Hersteller für die Nutzung via Adapter freigibt oder selbst anbietet. Wer sicher gehen möchte, sollte beim Hersteller nach einer funktionierenden Lösung anfragen. Ebenfalls gebräuchlich sind Adapter auf einen Ethernet-Anschluss. So lassen sich Geräte vernetzen, die von Haus aus keinen Ethernet-Port aber einen USB-Anschluss haben. Auch eine SCSI-Schnittstelle lässt sich über USB zur Verfügung stellen.
Host Den Part des angesprochenen Hosts, der den Datenverkehr koordiniert, übernimmt in der Regel ein PC. Das bedeutet, dass man normalerweise auch einen Computer benötigt, wenn man Daten zwischen zwei USB-Geräten austauschen möchte. Einige Hersteller statten ihre mobilen Geräte jedoch mit einem USB-Host aus, der den PC-Part übernehmen kann. Handelt es sich etwa um eine Festplatte mit Host-Funktionalität, lassen sich daran beispielsweise Digitalkameras anschließen und deren Speicherinhalt mit nur einem Knopfdruck übertragen. Die entsprechende Fähigkeit nennt man auch USB On-the-Go oder abgekürzt: OTG. Rein technisch betrachtet handelt es sich hierbei nicht um einen vollwertigen Host, doch für den Datenaustausch ohne PC ist diese Lösung ausreichend.
Kabellänge USB-Kabel dürfen nicht beliebig lang sein. Ihre Maximallänge darf fünf Meter nicht überschreiten. Diese Strecke lässt sich mit Verstärkern, etwa einem aktiven USB-Hub um bis zu 25 auf maximal 30 Meter verlängern. Bedenken Sie: Für die Maximallänge wären fünf Hubs nötig. Längere Kabelverbindungen funktionieren häufig auch, liegen aber außerhalb der Spezifikation.
Eine weitere Möglichkeit, längere Distanzen zu überbrücken, bieten so genannte USB-Line-Extender. Dabei handelt es sich um zwei Geräte, einem Sender- und einem Empfänger-Modul. Diese verwenden zur Verbindung jedoch keine USB-kabel, sondern normalerweise Ethernetkabel, wodurch es zu Problemen beim Datenaustausch mit dem oder den angeschlossenen USB-Geräten kommen kann. Wenn möglich, sollte man die Standardlänge der USB-Kabel nicht überschreiten. Per Ethernetkabel und ohne Probleme sind längere Distanzen auch über die oben angesprochenen USB-Server realisierbar.
Zu den
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USB-Kabeln •
USB-Adapter-Kabeln •
USB-Netzwerkkarten •
Produkten mit USB-Schnittstelle
Freaky Products

Für den USB-Anschluss gibt es auch zahlreiche Geräte, die eher witzig als nützlich sind oder mit klassischer Datenverarbeitung weniger zu tun haben. Solche „Freaky Products“, auch Gadgets genannt, benötigen den USB-Port meist nur als Stromquelle. So findet man beispielsweise kleine Miniweihnachtsbäume, Heizplatten für Kaffeetassen, Elektromikroskope, Ventilatoren, Lampen, Minihaubitzen zum Beschießen von Kollegen, kurz: alles, was mit wenig Strom läuft und auf dem Schreibtisch oder unterwegs nützlich ist oder Spaß macht.
Einige Gadgets haben auch eindeutige Vorteile, etwa eine LED-Leuchte, mit der sich am Notebook bei Dunkelheit die Tastatur beleuchten lässt. Bei großer Wärme mag auch ein Ventilator sinnvoll sein. Allerdings sollte man beim mobilen Einsatz bedenken, dass dauerhafter Betrieb eines Gerätes am USB-Anschluss den Akku belastet und damit die Laufzeit kürzer wird. Am Schreibtisch machen entsprechende Produkte auch nur dann Sinn, wenn der Nutzen so hoch ist, dass man die dauerhafte Blockade eines USB-Ports verschmerzen kann.
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