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Kaufberatung Freisprecheinrichtungen


Telefonieren im Auto ist praktisch aber nur erlaubt, wenn Sie dazu eine Freisprecheinrichtung verwenden. Welche ist dem Gesetzgeber egal. Ihnen sollte die Auswahl aber mehr am Herzen liegen, denn die am Markt erhältlichen Freisprecheinrichtungen unterscheiden sich sehr stark, besonders beim Komfort. Wie Sie für Ihre Zwecke die beste Version finden, klärt diese Kaufberatung.


Kaufberatung Freisprecheinrichtungen


Zu den Freisprecheinrichtungen


  1. Mann im Ohr
  2. Einsatzgebiet
  3. Portables Headset
  4. Stationäre Freisprecheinrichtung
  5. Alternativen

Mann im Ohr

Zu den Freisprecheinrichtungen Beim Autofahren ist es verboten, beim Fahrradfahren auch; bei anderen Gelegenheiten ist es erlaubt, kann aber dennoch unpraktisch sein: das Telefonieren mit dem Handy oder dem Telefonhörer in der Hand. Wer sich im Straßenverkehr mit dem Mobiltelefon am Ohr erwischen lässt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Sogar das In-die-Hand-nehmen des Handys während der Fahrt ist strafbar. Maximal erlaubt ist der Tastendruck zum Annehmen eines Gespräches.

Von der Außenwelt müssen Sie deshalb aber nicht abgeschnitten bleiben, wenn Sie über Deutschlands Straßen rollen. Mit beiden Händen am Steuer und auch am Lenker lässt sich dennoch mobil telefonieren – mit einer Freisprecheinrichtung. Diese darf tragbar oder fest eingebaut sein.

Als Strahlenschutz

Doch nicht nur im Auto oder auf dem Fahrrad macht der Einsatz einer Freisprecheinrichtung Sinn. Für viele ist es eine ideale Möglichkeit, gefürchtete Handystrahlung vom Kopf fernzuhalten. Auch wenn negative Einflüsse von Mobiltelefonstrahlung nicht wissenschaftlich belegt sind, kann man auf Nummer sicher gehen und mit Hilfe einer Freisprecheinrichtung das Mobiltelefon auf Abstand halten. Auch das Arbeiten geht manch einem leichter von der Hand, wenn er das Handy nicht halten muss, sondern etwa mit zehn Fingern während eines Gesprächs am PC tippen kann.

Freisprecheinrichtungen gibt es nicht nur für Mobiltelefone. Auch für Festnetztelefone sind solche Kommunikationshilfen erhältlich. Hier geben sie gleichfalls die Möglichkeit, andere Arbeiten fortzusetzen, während man ein Gespräch führt. Das ist beispielsweise dann praktisch, wenn Sie schmutzige Hände in der Werkstatt oder bei der Gartenarbeit haben.

Für Festnetz und PC

In den PC lassen sich ebenfalls per Freisprecheinrichtung Töne übertragen. Damit können Sie etwa Diktate eingeben oder (Video-) Telefonate über das Internet führen. Übrigens, viele Navigationssysteme haben bereits eine Freisprecheinrichtung integriert, so dass ein zusätzliches Gerät gar nicht nötig ist. Wer also auch auf der Suche nach einem solchen Pfadfinder ist, kann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, lesen Sie in dieser Kaufberatung. (pr)


Einsatzgebiet

Zu den Freisprecheinrichtungen Handy

Das Mobiltelefon ist für viele der Hauptgrund zur Anschaffung einer Freisprecheinrichtung, um auch beim Autofahren legal telefonieren zu dürfen. Sie haben die Wahl zwischen tragbaren und stationären Lösungen. Bei Ersteren müssen Sie sich noch zwischen kabelgebundenen und kabellosen Headsets entscheiden.

Ganz aufwendige stationäre Freisprecheinrichtungen sind fest in den Wagen integriert und dauerhaft mit dem Autoradio verbunden. Andere lassen sich leicht nachträglich einsetzen. Sie finden etwa Platz im 12-Volt-Anschluss (Zigarettenanzünder), per Klemme an der Sonnenblende oder saugen sich an der Windschutzscheibe fest.

Bei den tragbaren und portablen stationären Lösungen trifft man häufig auf den Ausdruck „Universalfreisprecheinrichtung“. Das suggeriert, dass jene mit jedem Handy einsetzbar sind. Das stimmt aber leider nicht immer. Kaufberatungstipp: Kontrollieren Sie deshalb stets, dass die gewünschte Erweiterung kompatibel zu Ihrem Mobiltelefon ist.

Festnetztelefon

Für Festnetztelefone sind ebenfalls Freisprecheinrichtungen erhältlich. Diese gibt es für stationäre wie für Schnurlostelefone nach DECT-Standard. Kabellose Headsets sind hier eher die Ausnahme. Alternative: ein sehr kleines DECT-Telefon, das mit spezieller Halterung am Kopf getragen wird. Wer an nassen oder schmutzigen Orten telefonieren möchte, sollte darauf achten, dass Telefon und Freisprecheinrichtung gegen Eindringen von Wasser und Schmutz geschützt sind.

Kaufberatungstipp: Die Freisprecheinrichtung muss es erlauben, dass beide Gesprächsteilnehmer zeitgleich sprechen können. Diese Fähigkeit beschreibt der so genannte Vollduplex-Betrieb. Können beide nur nacheinander sprechen, wie bei einem Funkgerät, spricht man vom Halbduplex-Verfahren.

Zahlreiche Telefone haben eine Freisprechfunktion eingebaut und benötigen kein zusätzliches Gerät dazu. Freies Sprechen ist hier jedoch nur zufriedenstellend möglich, wenn sich das Telefon etwa auf Kopfhöhe vor dem Telefonierenden befindet. Hinten am Gürtel hängend hat man davon keinen Nutzen. Entsprechende Telefone sollten sich gegebenenfalls mit schmutzigen oder nassen Händen problemlos einstellen lassen. Alternative: Wählen und Gesprächsannahme per Sprachbefehl.

Am Computer

Auch am PC lässt sich freihändig sprechen, etwa um über das Internet zu telefonieren oder eine Videokonferenz abzuhalten. Die entsprechende Hardware verbindet man dazu oft per Kabel mit dem Computer. Dazu nötig ist in aller Regel ein freier USB-Steckplatz. Auch der kabellose Betrieb per Bluetooth kommt in Frage. Dazu benötigt der PC einen entsprechenden Empfänger, der nicht bei allen Freisprecheinrichtungen zum Lieferumfang gehört. Solch einer ist jedoch schon für wenige Euros erhältlich. Moderne Notebooks sind demgegenüber häufig mit einem Bluetooth-Empfänger ausgestattet und benötigen deshalb keinen externen Empfänger.

Freisprecheinrichtungen für den Computer gibt es als Headset wie auch als Tischgerät. Letzteres hat entweder einen eigenen integrierten Lautsprecher oder nutzt den des PCs. Bei dieser Lösung können andere mithören, was gewollt oder auch störend sein kann. Kaufberatungstipp: Sollen andere Personen ein Gespräch mithören oder ebenfalls daran teilnehmen, verwenden Sie Lautsprecher. Möchten Sie niemanden stören, greifen Sie zu einem Kopfhörer.

In den folgenden Kapiteln konzentrieren wir uns auf Freisprecheinrichtungen für den Einsatz im Auto. Vieles von den genannten Kriterien trifft jedoch auch auf andere Typen zu. Worauf Sie bei diesen Freisprecheinrichtungen im Speziellem achten sollten, erfahren Sie in den jeweiligen Kaufberatungen zu diesen Geräten.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Schnurlostelefonen
PC-Lösungen
Bluetooth-Erweiterungen
Kopfhörern
Internettelefonie
Car-Entertainment


Portables Headset

Zu den Freisprecheinrichtungen Die günstigste und einfachste Lösung mobil zu telefonieren, ohne die Hände zu nutzen, ermöglicht eine portable Freisprecheinrichtung. Sie lässt sich nicht nur im Auto, sondern überall verwenden. Sie ist zudem praktisch für den Zweitwagen, einen Firmenwagen oder auch einen Mietwagen. Besonders vorteilhaft ist eine tragbare Freisprecheinrichtung, wenn Sie im Urlaub ein Auto mieten. Denn im Ausland drohen für Mobiltelefonieren im Auto ohne Freisprecheinrichtung sehr viel höhere Bußgelder als in Deutschland. Wenn Sie Pech haben, werden bis zu 600 Euro fällig. Fast in allen europäischen Ländern ist das Bußgeld höher als in Deutschland und liegt nicht selten über dem Anschaffungspreis einer portablen Luxusfreisprecheinrichtung.

Kabelgebunden

Besonders günstig sind tragbare Freisprecheinrichtungen mit Kabelanschluss. Man kann sie schon für wenige Euros bekommen. Sie eignen sich vor allem für Handys, die ohne den Kurzstreckenfunk Bluetooth auskommen müssen oder für den gelegentlichen Einsatz, etwa im Urlaub. Hier gibt es zwei unterschiedliche Varianten: mit Spezialstecker und mit Miniklinkenanschluss. Der Spezialstecker passt nur an wenige Handys, was zur Folge hat, dass Sie für ein neues Handy eine neue Freisprecheinrichtung benötigen. Kaufberatungstipp: Erlaubt Ihr Mobiltelefon den Betrieb einer Freisprecheinrichtung mittels Miniklinkenstecker, können Sie eine entsprechende Freisprecheinrichtung mit einem neuen Handy mit größerer Wahrscheinlichkeit weiternutzen.

Kabellos

Eine komfortablere Alternative sind Funkvarianten. Sie nehmen per Bluetooth Kontakt zum Mobiltelefon auf. Bluetooth-Technik, wie sie in Mobiltelefonen zum Einsatz kommt, kann theoretisch bis zu zehn Meter kabellos überbrücken. In der Praxis bleiben davon allerdings deutlich weniger Meter über. Aber es reicht, um das Mobiltelefon in der Jacken- oder Aktentasche liegen zu lassen. Moderne Bluetooth-Versionen überbrücken unter optimalen Bedingungen sogar bis zu 100 Meter.

Die Kontaktaufnahme zwischen Headset und Handy erfolgt nach einer einmaligen Einrichtung, dem so genannten Pairing, oft nur mittels eines Tastendrucks; zumindest wenn mindestens die Bluetooth-Version 2.1 EDR zum Einsatz kommt. Bei älteren Versionen muss man zur Kontaktaufnahme einen vierstelligen PIN-Code am Handy eingeben.

Bluetooth ist sicherer

Eine Funklösung ist während der Fahrt sicherer als die Verbindung per Kabel. Grund: Es besteht keine Gefahr, am Kabel hängenzubleiben und dabei den Kopf- oder Knopfhörer runterzureißen. Bei modernen Handys gehört Bluetooth zum Standard, so dass Sie die Freisprecheinrichtung mit künftigen Mobiltelefonen weiterverwenden können.

Nachteile Bluetooth

Dafür kann es bei der Funklösung passieren, dass der Akku entleert ist und man die Freisprecheinrichtung dadurch nicht mehr nutzen kann. Da es sich hierbei oft um eine sehr kleine Spezialversion handelt, die fest eingebaut ist, um Platz und Gewicht zu sparen, können Sie den Akku nicht austauschen. Eine Freisprecheinrichtung, die stattdessen auf Batterien setzt, kennt diesen Nachteil nicht. Dafür müssen Sie stets entsprechenden Nachschub parat haben. Batteriebetriebene Freisprecheinrichtungen sind aber nur spärlich am Markt vertreten. Kaufberatungstipp: Möchten Sie auf eine Freisprecheinrichtung setzen, die mit aufladbarem Akku arbeitet, achten Sie darauf, dass diese zum Laden ein USB-Kabel verwendet. Dann können Sie das Headset am Computer aufladen und auch über einen günstigen Standard-Adapter für einen 12-Volt-Anschluss im Auto.

Kaufberatungstipp: Achten Sie auf die maximale Laufzeit des Energiespeichers. Je länger dieser hält desto besser. Mindestens einen Arbeitstag (acht Stunden) sollte der Speicher schaffen können. Ebenfalls wichtig: Der verwendete Akku sollte mit Lithium-Ionen-Technik arbeiten. Dieser Speichertyp ist leicht, ausdauernd und hat keinen Memoryeffekt.

Kaufberatungstipp: Wer zwei Handys besitzt und auf beiden Anrufe erwartet, benötigt eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, die Multipoint-Technik unterstützt. Das versetzt sie in die Lage, mit zwei Telefonen gleichzeitig Kontakt zu halten.

Sprachsteuerung

Um die Hände komplett frei haben zu können, sollte das Headset die Sprachsteuerung des Handys ermöglichen. Einige Freisprecheinrichtungen ermöglichen das sogar dann, wenn das Handy selbst dieses Feature nicht bietet. In der Regel ist das jedoch nur möglich, wenn das Handy Sprachsteuerung unterstützt.

Sowohl die Kabellösung als auch die Bluetooth-Variante bieten in der Regel eine gute Sprachqualität. Direkt am Ohr ist sichergestellt, dass man den Gesprächspartner auch bei lauten Nebengeräuschen gut versteht. Die Nähe des Mikrofons zum Mund sorgt dafür, dass auch die Gesprächspartner das Gesprochene gut verstehen können. Die erreichbare Tonqualität ist theoretisch immer besser als bei einer stationären Lösung. Allerdings gibt es auch portable Versionen mit wenig überzeugender Qualität. Ein Blick in einschlägige Testzeitschriften kann hier die Entscheidung erleichtern.

Praktische Extras

Manche Bluetooth-Freisprecheinrichtungen bringen entscheidenden Mehrwert mit, die den Komfort erhöhen und teilweise auch die Bedienung erleichtern. So gibt es Versionen, die das Umgebungsgeräusch messen und die Lautstärke des Kopfhörers entsprechend anpassen, ganz so wie ein modernes Autoradio. Praktisch ist auch das Herausfiltern von Störgeräuschen, so dass Sie die Stimme Ihres Gesprächspartners klar und deutlich hören können. Andere haben einen Bewegungs- und/oder Annäherungssensor integriert und merken, wenn Sie die Freisprecheinrichtung bei eingehendem Anruf aufsetzen. Sie nehmen dann automatisch das Gespräch an, ohne dass ein weiterer Handgriff nötig ist. Ebenso beendet solch ein Headset die Verbindung, wenn Sie es wieder absetzen.

Nachteile

Läuft das Autoradio, muss man dieses zum Telefonieren gegebenenfalls mit einer Hand leiser stellen. Unangenehm mag manch einer den ständigen, leichten Druck am und im Ohr empfingen, der nötig ist, damit die Freisprecheinrichtung fest am Kopf sitzt. Hieran gewöhnt man sich jedoch relativ schnell, wenn man die Freisprecheinrichtung regelmäßig nutzt. Um sich nicht durch das Suchen nach der Freisprecheinrichtung bei einem ankommenden Anruf ablenken zu lassen, sollten Sie das Headset bei der Fahrt permanent tragen.

Man unterscheidet zwei Methoden des Tragens: per Bügel, der hinter das Ohr gesteckt wird und den eng anliegenden In-Ohr-Hörer, der nur dadurch gehalten wird, dass er sich in den Gehörgang presst. Bei Versionen mit Ohrbügel ist das Mikrofon teilweise etwas näher am Mund, was zu einer besseren Tonqualität führen kann. Andere Freisprecheinrichtungen sind sehr klein und fallen kaum auf. Trotz größerer Entfernung zum Mund, bieten auch diese in der Regel gute Tonqualität.

Headsets mit zwei Ohrmuscheln, die einem herkömmlichen Kopfhörer ähneln, gibt es zwar ebenfalls, doch sind sie - wie alle Kopfhörer - nicht fürs Autofahren zugelassen.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Akkus
Headsets

Zu
Autoladegeräten
Zubehör für Mobiltelefone


Stationäre Freisprecheinrichtung

Zu den Freisprecheinrichtungen Stationäre Freisprecheinrichtungen sind eigentlich nur im Auto einsetzbar. Das gilt zumindest dann, wenn sie den nötigen Betriebsstrom über den Zigarettenanzünder beziehen. Einige wenige Versionen, die mit einem Akku arbeiten, ließen sich zwar auch an anderen Orten einsetzen; aufgrund ihrer Größe und Form jedoch auch dort nur stationär.

Entsprechende Geräte stecken teilweise direkt im 12-Volt-Anschluss. Andere werden per Klemme am Armaturenbrett oder der Sonnenblende befestigt und einige auch per Saugnapf an der Windschutzscheibe. Manche verstecken sich gar in einem Rückspiegel. Dieser ersetzt den Vorhandenen oder wird darauf aufgesetzt.

Tonprobleme

Bei stationären Freisprecheinrichtungen ist der Ton mitunter ein Problem. Zentral ist zunächst die Frage: Gibt es eine Verbindung zum Autoradio oder nicht? Soll heißen, schaltet das Radio stumm, wenn ein Anruf eingeht oder man selbst jemanden anrufen möchte? Wenn nicht, muss man auch hier selbst die Lautstärke regulieren.

Insgesamt gilt: Gute Tonqualität ist in einem Auto nicht leicht zu realisieren. Daher ist es nicht unerheblich, wie und vor allem wo die Freisprecheinrichtung den Ton per Mikrofon empfängt und über Lautsprecher wiedergibt. Ideal ist ein Mikrofon, das sich in Kopfhöhe befindet. In Frage kommt der obere Bereich der Windschutzscheibe, der Autohimmel über der Tür oder eine Kopfstütze.

Richtmikrofon

Kaufberatungstipp: Um möglichst wenig Störgeräusche mit aufzunehmen, sollte das Mikrofon idealerweise nur Töne einfangen, die aus der Richtung des Fahrers kommen. Dazu nötig ist ein so genanntes Richtmikrofon. Mit ihm lässt sich meistens auch ein Rückkopplungseffekt vermeiden. Dieser macht sich durch einen kräftigen Störton bemerkbar, wenn das Mikrofon seine eigenen Signale aufnimmt. Nachteil eines Richtmikrofons ist allerdings, dass Beifahrer und besonders Personen auf den Rücksitzen nur schwer am Gespräch teilnehmen können.

Ein Plus ist, wenn die Freisprecheinrichtung zusätzlich eine Elektronik integriert hat, die Rückkopplungssignale erkennen und unterdrücken kann. Meist handelt es sich dabei um digitale Signalprozessoren, kurz DSPs. Sie filtern nicht nur Störgeräusche heraus, sondern bereiten auch die Töne für bestmöglichen Klang auf. Auch eine Rauschunterdrückung sollte vorhanden sein.

Kompromisslösung

Der Ton klingt am besten über die fest eingebauten Autolautsprecher. Stecken Lautsprecher und Mikrofon in einem einzigen Gerät ist das ein Kompromiss. Auch hier gilt: Beides sollte in der Nähe des Sprechers, sprich Fahrers, sein. Eine Lösung für die Windschutzscheibe oder das Armaturenbrett verspricht hier bessere Ergebnisse als eine, die unten im Zigarettenanzünder steckt. Letztere haben sehr oft integrierte Mikrofone ohne Richtcharakteristik. Sie sind somit nicht guten Gewissens zu empfehlen. Ausnahme: Man kann ein externes Mikrofon befestigen und günstig positionieren.

Gefahr und Mehrwert

Auf der anderen Seite ist bei einer geklemmten oder per Saugfuß befestigten Freisprechanlage die Gefahr groß, dass sich diese bei einem heftigen Bremsmanöver von der Scheibe löst. Sie kann dann wie ein Geschoss durch das Auto fliegen und dabei jemanden verletzen. Bei diesen Versionen gibt es dafür einige mit praktischem Mehrwert für Smartphones. Dazu zählt etwa ein integrierter GPS-Empfänger. Er hilft, das Handy in ein Navigationsgerät zu verwandeln. Nützlich kann solch eine Version auch für Mobiltelefone mit integrierter GPS-Antenne sein. Denn häufig besitzt der Empfänger der Halterung bessere Empfangsleistungen, was zu exakterer Ermittlung der Position führt.

Solarstrom

Klemmlösungen für das Armaturenbrett sowie Saugfüße für die Windschutzscheibe bieten in der Regel auch die Möglichkeit, ein Kabel zum 12-Volt-Anschluss zu legen und darüber den nötigen Betriebsstrom zu bekommen. Ohne solch eine Verbindung wären Akkus oder Batterien nötig. Das wäre unpraktisch und würde die Gehäuse unnötig vergrößern. Pfiffig sind Lösungen mit integrierten Solarzellen. Diese laden den Akku kontinuierlich mit Strom auf. So viel Energie wie ein Zigarettenanzünder liefern die Zellen jedoch nur selten. Dazu sind mindestens schokoladentafelgroße Solarzellen sowie direkte Sonneneinstrahlung im Sommer nötig. Kleine Zellen und schlechtere Ausleuchtung reichen demgegenüber nur bei sehr geringem Einsatz der Freisprecheinrichtung. Wer sehr viel telefoniert, benötigt mehr Strom.

Verbindung

Eine fest eingebaute Freisprechanlage bedeutet nicht automatisch, dass Sie das Handy im Auto aus der Tasche nehmen und in eine Halterung stecken müssen. Auch hier gibt es Lösungen, die per Funk mit Bluetooth arbeiten, so dass das Handy in der Tasche bleiben kann. Für solch eine Lösung ist ein zusätzliches Display wichtig, das die Funktion des Handydisplays übernehmen und beispielsweise die Rufnummern anzeigen kann.

Solch eine Funklösung funktioniert mit jedem Telefon, das Bluetooth integriert hat, also auch noch nach dem Handywechsel. Eine Ladeschale hat demgegenüber den Nachteil, dass sie nur mit wenigen Telefonen kompatibel ist und diese bei Kauf eines neuen Mobiltelefons auch gegen eine neue Ladeschale ausgetauscht werden muss.

SIM-Access-Profile

Für den Einsatz eines externen Displays muss die stationäre Lösung das so genannte SIM-Access-Profile - auch SAP abgekürzt - unterstützen. Das ist ein Bluetooth-Profil. Damit ist es möglich, auf dem Display der Freisprecheinrichtung den Inhalt des Handydisplays anzuzeigen. Sehr schön bei dieser Lösung: Freisprecheinrichtung und Handy können automatisch die Verbindung aufnehmen und lösen, wenn der Fahrer sich in das Auto setzt oder wieder aussteigt. Die Anzeige eines Anrufers ist übrigens auch ohne SAP möglich. Dazu benötigt die Freisprecheinrichtung ein eigenes Telefonbuch, das sich mit dem Handy-Telefonbuch synchronisieren lässt.

Nachteil einer solchen Bluetooth-Lösung, der auch portable Funklösungen betrifft. Bluetooth muss am Handy ununterbrochen aktiviert sein, andernfalls müssten Sie dieses stets aktivieren, wenn Sie sich ins Auto setzen und wieder ausschalten, wenn Sie angekommen sind. Ständig angeschaltet belastet Bluetooth jedoch den Handyakku, so dass dieser schneller erschöpft ist. Zudem könnten böswillige Hacker versuchen, Daten per Funk von Ihrem Smartphone zu stehlen.

Musikwiedergabe

Vorteil einer Bluetooth-Lösung: Sie kann mitunter auch Musik vom Handy wiedergeben. Damit das auf hohem Klangniveau möglich ist, sollten Handys und Freisprecheinrichtung das A2DP-Bluetooth-Protokoll unterstützen. Da ein kleiner Lautsprecher an der Freisprecheinrichtung vermutlich aber nicht sehr gut klingt, sollte diese mit dem Autoradio Kontakt haben.

Bei der Auswahl einer Freisprecheinrichtung sollte gute Verständlichkeit für beide Seiten die oberste Priorität haben und wichtiger sein als der Preis. Denn wenn man stets nachfragen muss oder Gesagtes häufig wiederholen muss, besteht die Gefahr, dass man sich mehr auf das Gespräch konzentriert oder sich über die Technik ärgert und weniger auf den Verkehr achtet.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Bluetooth
Mikrofonen
Smartphones

Zu
Zubehör für Mobiltelefone


Alternativen

Zu den Freisprecheinrichtungen Eine Freisprecheinrichtung gibt es bei einigen Geräten auch manchmal als Dreingabe mit. Ein gutes Beispiel dafür sind Navigationssysteme. Darin integrieren die Hersteller teilweise auch Freisprecheinrichtungen, um sich von den Mitbewerbern abzugrenzen und einen wichtigen Mehrwert zu bieten.

Navigationssystem

Die Kombination ist praktisch: Man benötigt nur ein Gerät. Dieses sitzt sowieso zentral an der Windschutzscheibe und bietet damit gute Voraussetzungen für eine Freisprecheinrichtung. Auch für das Navigationsgerät ist die Sprachverständlichkeit wichtig, da der Fahrer alle Kommandos deutlich verstehen können muss. Das Display kann zudem die Daten vom Telefon anzeigen, wenn das Navigationssystem SAP unterstützt und der Datenaustausch per Bluetooth stattfindet. Das Mobiltelefon kann folglich in der Tasche bleiben. Praktisch: Die Bedienung erfolgt per berührungsempfindlichem Touchscreen.

Bei stationären Lösungen, also fest eingebauten Navigationssystemen, erfolgt die Sprachausgabe gar über die Autolautsprecher. Bei entsprechenden Geräten ist es dann auch meist möglich, ein externes Richtmikrofon in Kopfnähe des Fahrers anzubringen. Ein entsprechender Anschluss wäre auch ein Plus für ein portables Navigationssystem.

Autoradio

Eine weitere Möglichkeit für die Integration einer Freisprecheinrichtung bietet ein Autoradio. Bei entsprechenden Geräten ist jedoch oft gleich die komplette Handytechnik ins Gerät integriert. Um diese nutzen zu können, benötigen Sie eine zweite Handykarte. Kaufberatungstipp: Wer das nicht möchte, sondern lieber nur sein tragbares Mobiltelefon nutzt, sollte nach einer integrierten Freisprecheinrichtung suchen.

Entsprechende Autoradios haben dazu meistens einen Bluetooth-Empfänger integriert oder bieten die Möglichkeit solch einen nachzurüsten. Wichtig auch hier: die Unterstützung von SAP zur Anzeige der Handyinformationen auf dem Autoradiodisplay. Vorteil dieser Lösung: Der Ton kommt über die Lautsprecher des Autoradios. Dieses regelt zudem automatisch den Radio- oder CD-Ton herunter, wenn ein Anruf ein- oder ausgeht. Achten Sie hier besonders darauf, wo das Mikrofon sitzen kann. Dieses sollte extern in Kopfnähe anbringbar sein. Steckt es direkt im Radiogehäuse, dürfte es Probleme bei der Sprachverständlichkeit für den Gesprächspartner verursachen.

FM-Transmitter

Auch FM-Transmitter haben als Extra zuweilen eine Freisprecheinrichtung integriert. Ein FM-Transmitter ist ein kleines Gerät, das Musikdaten von einem MP3-Player oder Handy per Funk ans Autoradio sendet. Dies geschieht in der Regel über analoge Radiowellen. Einige übertragen allerdings die Daten auch per Bluetooth. Genau von denen haben einige eine Freisprecheinrichtung integriert. Vorteil hier: Diese Geräte können auch die Musik, die im Handy gespeichert ist, ans Radio schicken. Voraussetzung dazu: Das Autoradio benötigt einen Bluetooth-Empfänger.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Navigationsgeräten
Autoradios
FM-Transmittern

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