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Kaufberatung Plotter


Wir möchten Sie bei Ihrer Auswahl unterstützen!

In unseren Kaufberatungen finden Sie Informationen zu über 100 Produktgruppen. Erklärung der Grundbegriffe und Kategorien, Erläuterungen der verschiedenen Techniken - hier finden Sie alles Wissenswerte.

Wir halten ständig nach den neusten Techniken ausschau und aktualisieren unsere Kaufberatungen dahingehend. Somit können wir stets eine große Auswahl an aktuellen Kaufberatungen anbieten, die selbst die neusten Technologien beinhalten.


  1. Drucken in XXL
  2. Unterschied zwischen Drucker und Plotter
  3. Drucktechnik
  4. Folgekosten
  5. Einsatzgebiet
  6. Papiergröße und Ausgabe
  7. Druckersprache

Drucken in XXL

Zu den Plottern Manchmal muss es mehr sein - größer, breiter und länger. Wenn normale Tischdrucker passen müssen, schlägt die Stunde von Großformatdruckern, auch Plotter genannt. Sie bedrucken spielend Papiergrößen jenseits des DIN-A3-Formats. Mit Ausgabegrößen bis DIN A0, manchmal auch noch größer, erreichen sie Postergröße.

Sie sind damit eine ideale Alternative zur Druckerei oder auch dem nächsten Copyshop. Der Gang dorthin kostet Zeit und Geld. Schneller und auf Dauer auch günstiger geht es mit einem eigenen Großformatdrucker. Das gilt umsomehr, wenn es um kleine Stückzahlen und einzelne Ausdrucke geht. Denn bei den Profis kommen nicht selten noch saftige Gebühren für die Dienstleistung hinzu, die nur wenige Ausdrucke schnell überteuern.

Letztlich kostet auch die Wartezeit beim Copyshop Geld, weil Arbeitszeit teuer ist. Mit einem eigenen Plotter ist das auf Sicht schnell eingespart. Zudem steigt die Flexibilität. Um jedoch die Vorteile eines eigenen Gerätes voll ausschöpfen zu können und schließlich auch Geld einzusparen, muss man auf das richtige Pferd setzen. Nur wer einen Plotter auswählt, der den eigenen Bedürfnissen voll entspricht, nutzt alle Vorteile komplett aus. Lesen Sie die folgenden Kapitel, um zu erfahren, worauf Sie bei der Auswahl eines Plotters achten sollten. (pr)

Unterschied zwischen Drucker und Plotter

Zu den Plottern Warum spricht man von Plotter? Handelt es sich nicht eigentlich nur um riesige Drucker? Ja und nein. Per Definition sind ein Plotter und ein Drucker prinzipiell unterschiedliche Geräte. Die Bezeichnungen haben sich aber inzwischen vermischt, so dass man Großformatdrucker häufig auch Plotter nennt.

Mit Stift oder Messer

Früher gab es einen klaren Unterschied zwischen Plotter und Drucker. Ein Plotter war und ist, ein Gerät, in das ein Tuschestift oder ein Schneidemesser eingespannt ist. Diese werden frei über dem Papier oder einem anderen Ausgabematerial hin und her bewegt und schreiben oder schneiden an von einer Software vorgegebenen Stellen.

Plotter arbeiten vektorbasiert, sie verarbeiten Vektorvorlagen, ohne sie zuvor in ein Raster umzuwandeln. Vektoren beschreiben die Form und die Größe eines Objektes, dessen Position und die Füllung.

Schneideplotter

Bei Plottern trifft man heute überwiegend auf Schneideplotter. Diese verwenden entweder klassische Schneidemesser oder einen Laser. Beide können nicht drucken, sondern schneiden Vorlagen. Damit lassen sich beispielsweise Klebefolien für Beschriftungen beschneiden. Die Messer arbeiten dabei so fein, dass sie nur die Klebefolie beschneiden, während das Trägerpapier unbeschädigt bleibt.

Ein Laserplotter ist ein weiterentwickelter Schneideplotter. Statt Messer kommt ein Laserstrahl zum Einsatz. Dieses Gerät beschneidet Folien und Papier, ohne Druck darauf auszuüben. Dadurch ist es möglich, auch sehr kleine Konturen präzise zu schneiden. Viele Laserplotter können auch gravieren, also Muster oder Bilder in andere Materialien einbrennen. Dazu zählen beispielsweise Metalle, Leder und Holz. Anders als typische Plotter arbeitet ein Laserplotter jedoch im Rasterformat.

Tintenplotter

Ein Drucker oder Tintenplotter arbeitet demgegenüber zeilenorientiert. Er arbeitet mit einem Raster aus Punkten. Ein Drucker führt die Schreibeinheit nicht beliebig über das Papier, sondern bewegt diese, wie bei einem Tischgerät, von einem Ende zum anderen und schreibt dabei Zeile für Zeile. Anders ausgedrückt: Sie arbeiten mit einem Raster aus Linien. Vektorbasierte Daten müssen diese Geräte, respektive der Druckertreiber, vor dem Ausdruck ins Rasterformat umrechnen. Entsprechende Drucker findet man häufig unter der Abkürzung LFP. Die steht für Large Format Printing, zu Deutsch: Großformatdruck.

Weiterer Unterschied zwischen Plotter und Drucker: Der Plotter erhält die Originaldatei vom PC und verarbeitet diese weiter. Beim Drucken erstellt demgegenüber der Druckertreiber eine Datei, die er an den Drucker sendet.

Gerätetypen

Man unterscheidet bei beiden Gattungen unterschiedliche Gerätetypen, beide der Einfachheit halber im Folgenden mit Plotter bezeichnet: Flachbettplotter und Trommelplotter. Flachbettplotter bearbeiten eine waagerecht liegende oder eingespante Vorlage. Sie benötigen viel Raum für das Aufstellen, belohnen dafür aber mit erstklassigem Ausgabeergebnis.

Ein Trommelplotter ist genügsamer beim Platzbedarf. Er arbeitet mit Papier, das auf einer Walze aufgerollt ist und für den Druck vor- und rückwärts bewegt wird. Im Vergleich zu Flachbettplottern erkauft man den gesparten Platz mit einer kleinen Verringerung der Ausgabequalität. Denn hier muss stets eine Kombination aus Elektronik und Mechanik die Vorlage exakt einziehen, während der bereits bearbeitete Teil aus dem Gerät heraushängt und durch sein Eigengewicht hohe Zugkräfte auslöst.

Druckmaterialien

Drucker und Plotter können mehr Materialien verarbeiten als kleine Tischgeräte. Neben Papier, ist auch das Verarbeiten von dickem Karton, Kunststofffolien, Vinyl, Stoff und anderen Materialen möglich. Diese dürfen zudem dicker und schwerer sein als von Schreibtischgeräten her bekannt. Schwerer sind die Geräte auch selbst, weshalb sie in der Regel häufig nicht auf einem Tisch liegen können, sondern eigene Standfüße benötigen. Richtige Schwergewichte können bis zu einer halben Tonne (500 Kilogramm) wiegen.

Drucktechnik

Zu den Plottern Beim Blick auf die druckenden Plotter lassen sich zwei unterschiedliche Drucktechniken unterscheiden. Der weitaus größte Teil arbeitet mit Tinte, während ein kleiner Teil mit LED-Lasertechnik (Light Emitting Diode) arbeitet. Der Anteil der LED-Plotter wächst jedoch mit der Weiterentwicklung der Technik stetig an.

Tintendruck

Bei Tintenplottern findet man zwei unterschiedliche Techniken: thermischen und piezoelektrischen Tintenauftrag. Bei der thermischen Variante werden mit Hilfe von Wärme minimale Tintentropfen auf das Papier aufgetragen. Die piezoelektrische Version verwendet dazu elektrisch geladene Kristalle.

LED-Druck

Laserdrucker mit LED-Technik arbeiten trotz des Namens ohne einen Laserstrahl. Stattdessen kommt eine Lichteinheit als Wärmequelle zum Einsatz, die mit Leuchtdioden (LED) arbeitet. Anders als ein Laser fahren die Leuchtdioden aber die Zeilen nicht von einer Seite zur anderen ab. Hier belichtet eine Leiste mit vielen LEDs eine ganze Zeile am Stück. Die LED-Leiste ist starr und genauso breit wie die Papierrolle. Für jeden Bildpunkt einer Zeile benötigt das Gerät folglich eine Diode.

LED-Plotter kommen dadurch mit weniger beweglichen Teilen aus als Tintenversionen. Ähnlich wie Laserdrucker arbeiten sie mit einer Bildtrommel und fixieren den Toner auf dem Papier. Früher gab es nur schwarzweiß arbeitende LED-Plotter. Heute sind auch Farbversionen erhältlich. Anders als Tintenplotter können LED-Geräte die Farben jedoch nicht mischen. Ihre Bilddarstellung wirkt daher weniger natürlich.

Multifunktionsgeräte

LED-Plotter sind in der Regel in der Lage, auch Dokumente einzuscannen und zu kopieren, ohne dass eine Erweiterung nötig ist. Tintenplotter können das entweder gar nicht oder brauchen eine spezielle Erweiterung, die man zusätzlich erwerben muss. Möchten Sie einen Tintenplotter als Multifunktionsgerät nutzen, kontrollieren Sie, ob für das Wunschgerät eine entsprechende Erweiterung verfügbar ist.

Der Aufpreis für ein entsprechendes Modul ist meist recht hoch. Wer nur gelegentlich scannen möchte, fährt in der Regel günstiger, wenn er dafür zum Copyshop geht. Nur wer regelmäßig große Vorlagen einlesen muss, hat einen echten Vorteil von einer Scaneinheit.

Vorteil Tinte

Tintenplotter können in höheren Auflösungen drucken als ihre LED-Geschwister. Ein Vorteil für die Ausgabe von Fotos. Die Bilder wirken naturgetreuer, schärfer und kontrastreicher. Durch den Einsatz verschiedener Tintentypen steigt zudem die Auswahl bedruckbarer Materialien. Allerdings: Tintengeräte sind oftmals langsamer als LED-Plotter, jedoch nicht immer.

Ein Problem bei Tintenplottern ist mitunter das Verkleben der Tintenzufuhr. Um das zu verhindern, muss man bei nur unregelmäßigem Einsatz gelegentlich, bei einigen Geräten sogar täglich, Testausdrucke machen. Das kostet Geld, ist aber in aller Regel günstiger, als die Druckköpfe austauschen lassen zu müssen.

Interner Speicher

Ein Plotter, ob mit LED- oder Tintentechnik, besitzt wie viele Drucker internen Speicher, in dem er die Druckdaten zwischenspeichert, so dass der PC, der den Druckauftrag gesendet hat, frei für andere Aufgaben ist. Im Speicher befinden sich mitunter auch verwendete Schriften, die sehr viel Platz beanspruchen können. Ausreichend großer Speicher ist daher wichtig. Ideal ist die Möglichkeit, weiteren Speicher, etwa eine Festplatte, einbauen und damit das Zwischenlager vergrößern zu können.

Zu den Laserdruckern
Zu den Multifunktionsgeräten
Hier gibt es Ersatztinte

Folgekosten

Zu den Plottern Neben den Anschaffungskosten sind auch die Folgekosten wichtig. Generell kann man dabei festhalten: LED-Plotter sind in der Anschaffung teurer als Tintenplotter, aber günstiger im Unterhalt. Bei hohem Druckaufkommen steigen die Gesamtkosten einer Tintenlösung schnell an und übertreffen die eines LED-Plotters. Grund: Tinte ist teurer als Toner und nicht so ergiebig.

Als Richtwert für Ausdrucke sollte man beim Fotodruck mit einem Tintenplotter mit 12 bis 17 Euro bei Standardgrößen kalkulieren. Größten Anteil an den Kosten hat die eingesetzte Tinte. Druckt man stattdessen Konstruktionspläne, die nur aus einer Vielzahl Linien bestehen, verringern sich die Kosten auf ein Zehntel, also etwa 1,20 bis 1,70 Euro pro Ausgabe in Standardgröße.

Die Seitenpreise für den Ausdruck auf einem LED-Plotter liegen in der Regel über 50 Prozent unter den genannten Kosten. Geld darf bei der Entscheidung für oder gegen eine Technik aber nicht allein eine Rolle spielen. Wichtig ist hier vor allem auch, was man drucken möchte.

Einsatzgebiet

Zu den Plottern Die Wahl eines Großformatdruckers ist zu einem großen Teil von dessen Einsatzgebiet abhängig. Man kann grob zwischen zwei Anwendungsgebieten unterscheiden: den Einsatz im technischen und den Einsatz im grafischen Bereich.

Technischer Bereich

Technischer Bereich meint den Einsatz in Architekturbüros, im Konstruktionsbereich, in technischen Abteilungen von Kommunen und ähnliche Orte. Dort kommt es vor allem auf eines an: sehr gute Druckeigenschaften bei Strichzeichnungen. Zuweilen ist auch Vollfarbdruck wichtig, wie ihn beispielsweise Kartographen benötigen. Hauptsächlich eingesetzte Software in den genannten Bereichen sind CAD-Programme (Computer Aided Design), GIS-Software (Geografische Informationssysteme) und auch POS-Tools (Plant Operating System).

Für sämtliche Anwendungen eignen sich Tintenplotter. Möchte man nicht zusätzlich auch Fotos in sehr hoher Qualität drucken, sind auch LED-Plotter geeignet. Kommt es auf hohe Geschwindigkeit an, ist ein LED-Plotter oftmals die bessere Wahl. Sollen viele Ausdrucke pro Tag ausgegeben werden, kann ein LED-Drucker auf Dauer günstiger sein.

Grafischer Bereich

Die zweite große Zielgruppe ist der grafische Bereich, also beispielsweise Grafiker und Designer. Auch in der Druckvorstufe werden Großformatdrucker benötigt. Man verwendet sie etwa zum Erstellen von Proofs. Das sind Testausdrucke zum Kontrollieren der fertigen Daten, bevor diese in die Druckereien gehen. Sie müssen sicherstellen, dass ein Ausdruck exakt so aussieht, wie das spätere Druckergebnis.

Im grafischen Gewerbe ist es wichtig, dass die Farben am Bildschirm und auf dem Proof exakt mit dem Ergebnis in der Druckerei übereinstimmen. Die optimale Einstellung dafür ist ein kniffliges Unterfangen. Wertvolle und zuverlässige Unterstützung bekommt man dafür von einem RIP (Raster Image Processor). Ein RIP bietet exaktes Farbmanagement und ist eine wertvolle Unterstützung im Prepress-Einsatz. Für technische Anwendungen kann man guten Gewissens auf den Einsatz eines RIPs verzichten.

Naturgetreue Farbdarstellung

Insgesamt stellt der grafische Anwendungsbereich sehr hohe Anforderungen an naturgetreue Farbdarstellung. Absolut wichtig ist, dass der Plotter die gängigen und verwendeten Farbspektren unterstützt. In der Regel ist dies nur bei Tintenplottern gewährleistet, so dass diese Gruppe ausschließlich zu diesem Typ greifen sollte. LED-Plotter erfüllen die hohen Anforderungen dafür nicht.

Wie gut das Druckergebnis ist, hängt auch mit der Anzahl der unterschiedlichen Farben zusammen, die einem Tintenplotter zur Verfügung stehen. Je mehr das sind, desto besser ist meist das Ergebnis. Vorteilhaft ist, wenn für die Grundfarben CMYK, also Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz auch Zwischenfarben zur Verfügung stehen. Hier findet man beipielsweise Plotter mit einer, respektive zwei Zwischentönen. Insgesamt besitzen solche also acht oder zwölf Tintentanks.

Haltbarkeit

Sollen die Ausdrucke besonders kräftig glänzen, sollten Sie darauf achten, dass es für den gewünschten Plotter Tinte mit Glanzverstärker gibt. Sollen die Farben auf Dauer lichtbeständig sein, also nichts von ihrer Leuchtkraft verlieren, muss entsprechende Tinte erhältlich sein. Einige Hersteller sprechen bei ihren Produkten von einer Lichtbeständigkeit von 100 bis 200 Jahren. Solch ein Wert ist allerdings nur geschätzt, verspricht aber lang anhaltende Zufriedenheit.

Einsatzort

Wichtig für alle Anwendungsbereiche ist die Frage: Wo wird der Drucker eingesetzt? Greift nur ein PC auf den Plotter zu oder soll eine ganze Arbeitsgruppe Zugriff haben? Für letzteren Fall ist es nötig, dass sich das Gerät ins Netzwerk einbinden lässt. Benötigt man keinen Netzwerkanschluss, sollten schnelle Schnittstellen für die Übertragung der großen Datenmengen vorhanden sein. Dazu zählen USB 2.0 oder Firewire.

Bei Firewire unterscheidet man zwischen den Versionen Firewire 400 und Firewire 800. Erstere ist in etwa so schnell wie der USB-2.0-Anschluss. Firewire 800 ist demgegenüber doppelt so schnell wie die beiden anderen und deshalb, wenn möglich, vorzuziehen.

Zu den Printservern

Papiergröße und Ausgabe

Zu den Plottern Wichtige Kenngröße ist die maximal zu verarbeitende Papierbreite. Man misst diese nach dem DIN-A-Format, das neben der Breite auch die Länge beschreibt. Da aber sehr viele Plotter beliebig langes Papier bedrucken können, ist die Breite der entscheidende Wert. Diesen misst man bei Großformatdruckern üblicherweise in Zoll. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimeter.

Kleine und große Plotter

Die kleinsten Plotter beherrschen lediglich das DIN-A3-Format, mit einer Seitenbreite von zwölf Zoll. Diese Geräte trifft man eher selten an, da zahlreiche Tischdrucker diesen Bereich mit abdecken. Im Mittelfeld tummeln sich DIN-A2- und DIN-A1-Plotter. Ihre Seitenbreite entspricht 18, respektive 24 Zoll. Geräte dieser drei Ausgabegrößen bezeichnet man gemeinhin alle als kleine Plotter. Alle Geräte mit höherer Ausgabebreite sind entsprechend große Plotter.

Standard im technischen Bereich sind DIN-A0-Plotter. Die Papierbreite liegt bei 36 Zoll. Für das grafische Gewerbe gibt es zudem Sondergrößen, mit denen sich beispielweise auch große Banner für den Außeneinsatz bedrucken lassen. So findet man neben dem DIN-A0-+-Format mit einer Breite von 44 Zoll auch Geräte mit Papierbreiten von 60 oder 72 Zoll.

Papierlänge

Entscheidend ist aber nicht nur das Verhältnis von Länge und Breite, sondern die maximal bedruckbare Länge. Die ist nicht selten größer als es das genannte A-Format vorgibt. So lassen sich Banner, Banderolen und Ähnliches drucken. Bei vielen Geräten stellt nur die Länge der Bandrolle das Maximum dar. Und das kann einiges sein. Denn diese können bis zu 300 Zoll lang sein (knapp 770 Meter). Wichtig neben der Maximalbreite ist auch die Frage, ob sich auch kleinere, sprich schmalere, Formate verwenden lassen.

Weiteres Auswahlkriterium ist das Druckvolumen. Es wird in der Regel in Quadratmeter angegeben. Dieses Maß verwendet man häufig auch bei der Angabe der Druckgeschwindigkeit, gemessen pro Minute, für die Verarbeitung besonders großer Dokumente manchmal auch pro Stunde.

Erweiterungen

Für mehr Komfort sollte eine Schneideeinrichtung integriert sein, sodass der Papierschnitt automatisch erfolgen kann. Das spart nicht nur Zeit, sondern führt auch zu besseren Dokumenten. Grund: Eine Schneideeinrichtung arbeitet sauberer als eine von Hand geführte Schere. Wichtig dafür: Die Abschnittbreite sollte frei wählbar sein, um zu fehlerfreiem Papier zu kommen.

Müssen die Ausdrucke gefaltet werden, kann eine Faltmaschine eine geeignete Erweiterung sein. Gibt es seine entsprechende Erweiterung vom Hersteller oder Geräte anderer Hersteller, die ideal mit einigen Plottern kombinierbar sind? Ein Trockner hilft bei kräftigem Farbauftrag, wenn es gilt, viele Papiere schnell nacheinander auszugeben.

Wer alle Drucke einzeln abrechnen muss, sollte darauf achten, dass der Plotter über eine Zähleinheit verfügt, die die Benutzung dokumentiert. Vergessen Sie nicht darauf zu achten, dass sich das Papier leicht einfädeln lässt, um Frustration und zerrissenes Papier zu vermeiden.

Druckersprache

Zu den Plottern Wichtig für die Art und Weise, wie der Plotter die Daten verarbeitet und was er zu leisten vermag, ist die Druckersprache, über die er seine Steuerbefehle erhält. Verbreitet ist HP-GL (Hewlett Packard Graphik Language). Die Sprache wurde für Stiftplotter entwickelt und ist für moderne Tintenplotter nicht ausreichend. Diese und andere Rasterplotter benötigen die neuere Version HP-GL/2.

Für grafische Anwendungen ist die Unterstützung von Adobe Postscript sowie das PDF-Format und auch EPS (Encapsulated Postscript) elementar. Für ausreichend hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit und problemfreien Einsatz ist es wichtig, wenn PC, respektive die Software oder der Treiber und der Plotter dieselbe Sprache sprechen. Dann muss der Plotter oder eine Software die Sprache nicht erst übersetzen. Das würde Zeit kosten und wäre fehleranfällig.

Strom und Lautstärke
Zu den Plottern Wichtig für die Standortwahl: die Geräuschemission des Plotters. Ist es möglich daneben zu arbeiten, oder sollte er lieber in einem eigenen Raum stehen? In aller Regel dürfte ein separates Zimmer die bessere Wahl sein. Beachten Sie: Viele Geräte sind auch im Standby-Modus noch relativ laut.

Nicht unwichtig ist auch der Stromverbrauch. Im Betrieb genehmigen sich viele Plotter oft genauso viel Strom wie ein Fernseher. Der Verbrauch ist also relativ hoch und liegt etwa zwischen 100 und 200 Watt. Sparversionen benötigen weniger als 50 Watt, Energieschleudern 300 bis 500 Watt.

Wichtig ist auch der Verbrauch im Standby-Betrieb, je niedriger dieser ist desto besser: Die meisten Geräte verbrauchen in Wartestellung etwa zwischen zehn und 20 Watt. Energiesparern reichen auch fünf Watt. Eine Hilfe bei der Auswahl kann auch die Suche nach Angaben sein, ob ein Gerät geltende Umweltschutzrichtlinien einhält, wie beispielsweise die Vorgaben des EPA Energy Star.


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