Überall schnell ins Internet, das klappt mit UMTS. Übers Mobilfunknetz übertragen Notebook, Handy und Tablet Daten mit DSL-Geschwindigkeit. Dazu brauchen diese ein UMTS-Modem. Ist das nicht integriert, rüsten Sie es schnell und einfach nach. Welche Möglichkeiten Sie dazu haben, klärt unsere Kaufberatung.
Kaufberatung UMTS
Zu den UMTS-Adaptern
- Mobil surfen
- Alternative zu WLAN
- Geschwindigkeit
- UMTS-Karte
- UMTS-Stick
- UMTS-Box
- UMTS-Router
- UMTS-Handy
- Statt DSL
- SIM-Lock
- Extras und Mehrwert
- Alternative: LTE
Mobil surfen

Das Internet ist fester Bestandteil des täglichen Lebens, der Zugang dazu mit hoher Geschwindigkeit für viele selbstverständlich. Leider gibt es aber immer noch weiße Flecken auf der deutschen Breitband-Landkarte. Viele ländliche Gebiete sind nach wie vor nicht mit fixen Internetanschlüssen versorgt. Schnelles Surfen ist zumeist dennoch möglich: per UMTS (Universal Mobile Telecommunication System).
Schnell wie DSL Die moderne Mobilfunktechnik erlaubt neben normalen Telefongesprächen den Internetverkehr vielerorts mit bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde (MBit/s) beim Download. An manchen Standorten klappt das sogar fast sechsmal so schnell, sowohl mit UMTS als auch mit dessen Nachfolger LTE, der bisher aber nicht flächendeckend verfügbar ist. Das ist etwa genauso fix wie bei modernen DSL-Anschlüssen. Der Zugriff aufs Internet erfolgt beispielsweise mit Notebook, Tablet oder Handy. Nahezu überall, wo das Handy Empfang hat, surfen Sie fix im Internet. Die Suche nach einem WLAN-Hotspot entfällt.
UMTS-Modem Voraussetzung für den Internetzugang per UMTS ist ein entsprechendes Modem mit integrierter oder externer Mobilfunkantenne. Entsprechende Geräte gibt es in unterschiedlichen Versionen. Verbreitet sind Erweiterungen für Net- und Notebooks, die sich zum Großteil aber auch mit einem Schreibtisch-Computer verwenden lassen.
Speziell für zuhause oder die Ferienwohnung gibt es kompakte Geräte mit integriertem Router, die mehreren PCs, Smartphones und Tablets Zugang zum Mobilfunknetz verschaffen können. Der geplante Einsatz ist somit entscheidend bei der Auswahl des richtigen UMTS-Adapters. Bei der Auswahl der für Sie idealen Lösung helfen Ihnen die folgenden Kapitel dieser Kaufberatung. (pr)
Alternative zu WLAN

UMTS ist unterwegs eine Alternative zur drahtlosen Netzwerktechnik WLAN. So entfällt das Suchen nach einem kostenlosen oder günstigen Hotspot, da Sie überall online gehen können. WLAN-Hotspots sind aufgrund ihrer begrenzten Reichweite nur lokal nutzbar. UMTS ist demgegenüber in fast ganz Deutschland und auch im Ausland nutzbar. Es besteht keine Begrenzung auf Großstädte. UMTS ist in aller Regel auch in dünner besiedelten Gebieten verfügbar.
Im Unterschied zu WLAN-Antennen gehören UMTS-Modems und -Antennen allerdings deutlich seltener zur Standardausrüstung moderner Notebooks. Sie muss man fast immer getrennt erwerben. Es strömen aber regelmäßig neue Geräte auf den Markt, die ein UMTS-Modem integriert haben oder eine Option für den Einbau anbieten.
UMTS ist sicherer Weiterer Vorteil von UMTS gegenüber dem öffentlichen Surfen in einem Hotspot: erhöhte Datensicherheit. Grund: Die Daten sind beim Transport über UMTS stets verschlüsselt und nur schwer abhörbar. Bei einem WLAN-Hotspot besteht demgegenüber die Gefahr, dass Unbefugte innerhalb des Empfangsradius, die gesendeten und empfangenen Daten mitlesen können. Um das zu verhindern und die Daten gleichwertig zu schützen, sollten WLAN-Surfer eine VPN-Lösung nutzen.
VPN steht für Virtual Privat Network und bedeutet auf Deutsch: virtuelles privates Netzwerk. Bei einer VPN-Verbindung baut ein Nutzer eine verschlüsselte Verbindung zu einem VPN-Server aufbaut, der die Anfragen weiter ins Internet sendet und die empfangenen Daten ebenfalls verschlüsselt an den WLAN-Nutzer zurückschickt. Man spricht auch von einem VPN-Tunnel, durch den die Daten abhörsicher fließen.
Kostenfalle im Ausland Bei einem Einsatz von UMTS im Ausland, etwa im Urlaub, gilt aber zu bedenken, dass sehr hohe Kosten (Roaminggebühren) entstehen können. Kontrollieren Sie vor der Benutzung bei Ihrem Mobilfunkanbieter, mit welchen Ausgaben Sie im jeweiligen Land rechnen müssen. Kaufberatungstipp: Kaufen Sie vor Ort eine lokale Prepaidkarte. Dann surfen Sie zu den im jeweiligen Land geltenden Kosten. Diese liegen in jedem Fall sehr weit unter den Roaminggebühren für Datenverkehr. Das gilt auch dann, wenn der deutsche Anbieter spezielle Flatrates für die Nutzung im Ausland anbietet. Allerdings: Der Kartentausch klappt nur, wenn Ihr UMTS-Adapter nicht an einen Anbieter gebunden ist. (Siehe Kapitel „SIM-Lock“.)
Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
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Funknetzwerken (WLAN)
Geschwindigkeit

Mit UMTS zu surfen bedeutet nicht automatisch, dass Sie mit allerhöchster Geschwindigkeit durchs Internet gleiten können. Wie schnell die Daten wirklich flitzen, ist von einigen wichtigen Details abhängig. In der einfachsten Version, der Grundausbaustufe, erreichen Downloads in der Theorie maximal eine Downloadrate von 384 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s). Beim Upload stehen gar maximal nur 128 Kbit/s zur Verfügung.
HSDPA und HSUPA Erst wenn die Beschleunigungstechnik HSPA (Highspeed Paket Access) zum Einsatz kommt, sind Transferraten im Megabitbereich möglich, die vergleichbar mit DSL-Anschlüssen sind. HSPA unterscheidet für Download und Upload zwei unterschiedliche Protokolle. Beim Download findet HSDPA (High Speed Download Packet Access) Verwendung und beim Upload HSUPA, High Speed Uplink Packet Access Verwendung. HSDPA kann aber auch den Download selbst verwalten, so dass nicht immer auch HSUPA nötig ist.
Die mögliche erreichbare Maximalgeschwindigkeit bestimmt auch das verwendete Modem sowie der Netzausbau des jeweiligen Mobilfunkanbieters. Bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) beim Download sind überall und mit jeder HSDPA-Hardware erzielbar. Die Uploadgeschwindigkeit liegt dann bei maximal 1,8 Mbit/s. An den meisten Orten erreicht die Downloadrate 7,2 Mbit/s. Theoretisch wäre an diesen Orten eine Uploadgeschwindigkeit von 3,6 Mbit/s möglich. Beim Download sollen schon heute in Ballungsgebieten teilweise Datenraten mit bis zu bis zu 42,2 MBit/s per HSDPA+ möglich sein.
Maximalgeschwindigkeit Viele Anbieter ermöglichen beim Upload allerdings nur 1,45 Mbit/s. Je nach Ausbaustufe findet man auch Datenraten von 3,6 Mbit/s und 5,8 Mbit/s. In Zukunft könnte die Datenrate weiter klettern. Die maximale Uploadgeschwindigkeit könnte bis zu 11,5 Mbit/s erreichen. Wie viel tatsächlich zur Verfügung stehen, entscheidet der Mobilfunkanbieter.
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Neuheiten im letzten Monat
UMTS-Karte

Eine gut geeignete Möglichkeit, ein UMTS-Modem bei einem Notebook nachzurüsten, bietet ein integrierter Erweiterungssteckplatz für externe Karten. Bei älteren Geräten trifft man hier meistens auf den PC-Card-Schacht, auch PCMCIA (Personal Computer Memory Card International Association) genannt.
ExpressCard Moderne Notebooks besitzen demgegenüber meist dessen Nachfolger, den ExpressCard-Steckplatz. Dieser ist deutlich schmaler und der integrierte Bus überträgt Daten um ein Vielfaches schneller. Da aber auch der PC-Card-Bus für UMTS schnell genug ist, eignen sich beide Steckplätze gleichermaßen gut für den Einsatz eines UMTS-Modems.
PC-Card und Express-Card-Erweiterungen sind für Notebooks eine sehr gute Lösung, um ein UMTS-Modem nachzurüsten. Grund: Zum Einsetzen müssen Sie das Notebookgehäuse nicht öffnen. Das Modem verschwindet dennoch komplett im Gehäuse. Nur die Antenne steht ein wenig nach außen ab. Dadurch ist die Gefahr, daran hängenzubleiben und Modem und Notebook zu beschädigen, sehr gering. Oft kann ein Modem sogar beim Transport des Notebooks im Gerät bleiben.
UMTS-Modul Manche Notebooks sind bereits für den UMTS-Einsatz vorbereitet. Ihnen hat der Hersteller schon eine entsprechende Antenne ins Gehäuse - meist in das Display - integriert. Entsprechende Notebooks haben einen freien Steckplatz im Gehäuse. Hierbei handelt es sich in der Regel um einen Mini-PCIe-Anschluss. Um ein UMTS-Modul einzusetzen, müssen Sie das Notebookgehäuse öffnen und den Steckplatz lokalisieren.
Kaufberatungstipp: Um die empfindliche Hardware nicht durch statische Aufladung zu gefährden, sollten Sie sich zuvor erden, indem Sie beispielsweise einen Heizkörper berühren. Besser geeignet sind ein Erdungsarmband oder Antistatikhandschuhe. Beide bieten deutlich höheren Schutz.
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Produkten gegen statische Aufladung
UMTS-Stick

Populär und relativ günstig sind USB-Sticks mit integriertem UMTS-Modem und Mobilfunkantenne. Sie eignen sich sowohl für Netbooks, Notebooks und auch Desktop-PCs mit einem freien USB-Steckplatz. Die Modems sind klein und kompakt und nur wenig größer, respektive dicker als handelsübliche USB-Speichersticks. Sie lassen sich schnell und einfach an- und abstecken.
Nachteil bei mobilem Einsatz: Die Sticks stehen in der Regel weit vom Gehäuse ab. Somit besteht die Gefahr, dass Sie daran hängenbleiben. Fällt das Modem lediglich heraus, wird nur die Internetverbindung unterbrochen. Es kann aber auch passieren, dass der Stick bricht und/oder auch der USB-Anschluss zerstört wird.
Modelle zum Anwinkeln Für den mobilen Einsatz sind daher Versionen besser, die nicht gerade vom Notebook abstehen, sondern sich mit Hilfe eines Gelenks nach oben anwinkeln lassen. So ausgerichtet verbessert sich auch der Mobilfunkempfang. Das gilt ebenfalls für den Computer unter dem Schreibtisch. Dort mag, je nach Aufstellung, ein versehentlicher Kontakt aber weniger wahrscheinlich sein.
Kaufberatungstipp: Um die Gefahr des Hängenbleibens zu minimieren und gleichzeitig den Empfang zu verbessern, verwenden Sie ein USB-Verlängerungskabel. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, den Stick höher zu platzieren oder mittels Klammer am Notebookdeckel zu fixieren. Bei einigen UMTS-Sticks zählt solch ein Kabel bereits zum Lieferumfang. Das USB-Kabel hat allerdings den Nachteil, daran hängenbleiben zu können. Zudem müssen Sie dieses bei mobilem Einsatz zusätzlich transportieren.
Downloadgeschwindigkeit Kaufberatungstipp: Nicht alle Sticks unterstützen maximale Downloadgeschwindigkeiten. Wer stets höchste Up- und Downloadraten erreichen können möchte, sollte genau in den technischen Daten nachsehen. Einige Versionen können sogar mehr Daten übertragen, als die Mobilfunkanbieter in ihrer aktuellen Ausbaustufe bereitstellen können. Solche Versionen sind nicht nur eine Investition für die Zukunft. Sie können auch im Ausland Vorteile bringen. Denn in einigen Ländern, etwa in Skandinavien, bieten Mobilfunkanbieter sehr hohe, theoretische Transfergeschwindigkeiten an.
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USB-Speichersticks •
USB Zu
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USB-Kabeln
UMTS-Box

Ebenfalls für den mobilen wie auch den stationären Einsatz, eignet sich eine kleine UMTS-Box. Diese ist etwas kleiner als eine Schachtel Zigaretten und nimmt über ein kurzes USB-Kabel den Kontakt zum Computer auf. Bei ihnen besteht kaum Gefahr, am Modem hängenzubleiben und dieses oder den PC zu beschädigen. Entsprechende Boxen findet man jedoch immer seltener, da sie größer und sperriger als UMTS-Sticks sind und ihnen gegenüber nur wenig Vorteile bieten.
Nicht selten ist das Kabel einer UMTS-Box nur wenige Zentimeter lang, so dass das Modem direkt neben oder auf dem PC liegen muss. Für mobilen Einsatz ist diese Lösung nur guten Gewissens zu empfehlen, wenn Sie das Notebook selten auf dem Schoß und vielmehr auf einem Tisch verwenden. Mit dem Computer auf den Beinen würde das Modem herunterhängen. Dabei könnte sich der Stecker lösen und die Verbindung abbrechen.
Gut für Desktop-PCs Nach unten hängend verschlechtert sich zudem der Mobilfunkempfang. Eine mögliche Lösung wäre eine spezielle Aufhängevorrichtung, mit deren Hilfe sich das Modem am Display befestigen ließe. Das könnte gleichzeitig den Empfang etwas verbessern. Für den PC ist diese Lösung gut geeignet. Nichts steht vom Gehäuse ab, so dass keine Gefahr des Beschädigens besteht und auf dem Gehäuse liegend, dürfte die kleine Box kaum stören. Darüber hinaus ermöglicht der Kabelanschluss, die UMTS-Box für guten Empfang auszurichten.
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Beliebteste UMTS-Produkte
UMTS-Router

Ideal für den stationären Einsatz eignet sich ein UMTS-Router. Dieser sind teilweise größer als die zuvor beschriebene Box. Wichtiger Unterschied: Ein UMTS-Router kann mehreren Teilnehmern Zugang zum Mobilfunknetz ermöglichen. Dazu ist nur eine Mobilfunkkarte nötig. Bei dieser Lösung müssen sich aber alle Teilnehmer die Bandbreite teilen.
Im Prinzip funktioniert so eine Verteilstation wie andere Router, mit dem Unterschied, dass der Kontakt zum Internet über das Mobilfunknetz stattfindet. PCs und Notebooks nehmen per Ethernetkabel oder WLAN den Kontakt zum Router auf. Die Möglichkeit einer Kabelverbindung bieten allerdings nicht alle Geräte. Besonders kleine Geräte, auch Hotspot genannt, sind dafür gedacht, unterwegs mehreren Teilnehmern nur per WLAN Zugang zum Mobilfunknetz zu ermöglichen.
Einsatzmöglichkeiten Geräte mit Ethernet-Anschlüssen sind ideal für den stationären Einsatz, wenn UMTS statt DSL zum Einsatz kommt. Auch ein Einsatz im Urlaub oder im Wochenendhaus ist denkbar, wenn mehrere Teilnehmer Zugang zum Internet benötigen. Geeignet ist eine Router-Verbindung auch als Ersatzlösung, wenn die normale Breitbandverbindung ausfällt, jedoch keine Zeit besteht, die Fehlerbehebung abzuwarten.
Der Einsatz eines UMTS-Routers kann auch für die Einzelnutzung sinnvoll sein, etwa wenn kein UMTS-Signal am Arbeitsplatz oder nur ein sehr schwaches Signal empfangbar ist. Einen UMTS-Router können Sie an einem günstigen Platz am Fenster oder gar auf dem Dachboden platzieren und somit den Empfang verbessern.
Mit und ohne Modem Achtung: Nicht jeder Router nimmt direkt eine Mobilfunkkarte auf. Manch einer hat kein integriertes Modem und verlangt nach einem UMTS-Stick. Manchmal lässt sich auch eine UMTS-PC-Card einstecken, wie man sie auch in Notebooks verwenden kann. Entsprechende Geräte sind oft normale Router, die sich um UMTS-Funktionalität erweitern lassen. Solch eine Lösung kann einerseits ein Hindernis sein, weil sie die Anschaffungskosten erhöht, andererseits erlaubt sie aber, die Karte oder den Stick zu entfernen und unterwegs im Notebook zu verwenden.
Kaufberatungstipp: Besitzen Sie einen geeigneten Router, schauen Sie vor dem Kauf eines UMTS-Adapters unbedingt in das Handbuch des Gerätes. Sehen Sie nach, ob der Hersteller Vorgaben für die Nutzung eines UMTS-Sticks macht. Denn harmonieren Router und UMTS-Adapter nicht, bekommen Sie keinen Kontakt zum Mobilfunknetz.
Mehrwert Einige UMTS-Router bieten den Mehrwert eines Anschlusses an das analoge Telefonnetz. Dann sind mitunter alle in den Router eingebuchten Handys über den Analoganschluss aber mittels ihrer Handy-Nummer erreichbar. Auch SMS leiten manche Router durch. Besonders schön: der Anschluss von Drucker und oder Festplatte für die gemeinsame Nutzung im Netzwerk. Wichtig ist in jedem Fall eine integrierte Firewall zum Schutz der Computer, die den Router verwenden.
12-Volt-Betrieb Kaufberatungstipp: Möchten Sie einen UMTS-Router kaufen und diesen nicht nur an einem Ort betreiben, sollten Sie überprüfen, ob sich dieser auch mit 12-Volt-Strom aus dem Bordnetz eines Autos betreiben lässt. Falls ja, wäre es ein Plus, wenn dem Gerät ein entsprechender Adapter beiläge. So können Sie auch auf der Fahrt im Auto oder auf dem Campingplatz ein kleines mobiles Netzwerk einrichten. Einige mobile Hotspots haben auch Akkus integriert und können einige Stunden ohne Stromanschluss arbeiten. Praktisch!
Netzwerkspeicher Manche UMTS-Router haben Speicher integriert oder können über einen USB-Anschluss USB-Stick oder Festplatte aufnehmen. So werden sie zum zentralen Speicher für alle Netzwerkteilnehmer. Dieses Extra ist nicht nur auf stationäre UMTS-Router begrenzt. Man findet es auch bei einigen mobilen Hotspots. Kaufberatungstipp: Mobile Hotspots könne Sie oft auch direkt mit einem USB-Anschluss am Notebook verbinden und als USB-Modem nutzen.
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Routern •
Netzwerkspeicher
UMTS-Handy

Mitunter ist es gar nicht nötig, ein UMTS-Modem zu kaufen. Besitzen Sie ein modernes Smartphone oder planen Sie eines zu kaufen, hat dieses fast immer ein UMTS-Modem integriert, das auch ein Notebook oder Tablet-PC verwenden kann. Man beschreibt das Verfahren auch mit dem englischen Ausdruck „Tethering“. Die Verbindung zwischen Handy und PC erfolgt per USB-Datenkabel, kabellos via Bluetooth oder WLAN.
Kabelverbindung Die Kabelverbindung hätte die gleichen, oben beschriebenen, Vor- und Nachteile einer kabelgebundenen UMTS-Box. Die vom Handyhersteller mitgelieferten Kabel sind allerdings oft länger, als bei den kleinen Dosen, so dass das Telefon nicht herunterhängen müsste. In einem engen Zugabteil könnte aber das Problem aufkommen, keinen Ablageplatz für das Handy zu haben.
Kabellose Brücke Praktischer ist der kabellose Datenaustausch. Dies geschieht entweder mit Hilfe des Kurzstreckenfunks Bluetooth oder per WLAN. Die jeweilige Technik muss das Smartphone dazu ebenfalls unterstützen, was jedoch bei modernen Geräten der Fall ist. In beiden Fällen kann das Handy beim Surfen in der Jackentasche stecken. Es muss jedoch zuvor dem externen Gerät die Verbindung erlauben. Geschieht dies mittels Bluetooth, ist die erzielbare Datenübertragungsrate eventuell begrenzt. Nämlich dann, wenn die Verbindung über die Bluetooth-Version 2.1 EDR erfolgt. Damit erreicht die Downloadrate keine drei Mbit/s und liegt somit unter dem, was das Mobilfunknetz bietet. Um immerhin mit bis zu 24 Mbit/s surfen zu können, müssen Smartphone und Notebook die Bluetooth-Version 3.0 unterstützen.
Erfolgt die Verbindung per WLAN, muss das Smartphone einen Hotspot aufbauen. Dazu wird es quasi zum WLAN-Router, über den Notebook und Co. in das Internet gelangen können. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit liegt mit bis zu 300 Mbit/s deutlich über der möglichen Zugangsgeschwindigkeit zum Mobilfunknetz und ist damit ausreichend hoch.
Kaufberatungstipp: Gehen Sie beim Einrichten des Hotspots besonders sorgsam vor. Wählen Sie den höchstmöglichen Verschlüsselungsstandard, in der Regel WPA2, und verwenden Sie ein schwer zu erratendes Kennwort. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass andere Personen in Ihrer Nähe ebenfalls auf den Hotspot zugreifen.
Kostenfalle Ein UMTS-Handy ist aber nicht automatisch als Modem nutzbar. Ob Ihr Gerät dazu in der Lage ist, erfahren Sie im Handbuch oder direkt beim Hersteller. Ein Stolperstein könnte auch der Mobilfunkanbieter sein. Einige möchten nicht, dass der überwiegend zur Sprachtelefonie gedachte Mobilfunkvertrag für intensiven Datenverkehr genutzt wird. Mitunter ist aber eine Datenoption fürs Tethering gegen Aufpreis hinzubuchbar.
Achtung: Ist Datenverkehr möglich aber keine Datenoption gebucht, drohen hohe Verbindungskosten. Bedenken Sie ebenfalls: UMTS-Datenverkehr verbraucht relativ viel Strom, so dass der Handyakku schneller leer ist.
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Smartphones •
Bluetooth •
Funknetzwerken (WLAN) Zu
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Datenkabeln für Mobiltelefone
Statt DSL

Die hohen Geschwindigkeiten machen UMTS als Alternative für den Internetanschluss auch dann interessant, wenn Sie im Ausbaugebiet von DSL wohnen. Besonders interessant ist dieser Weg für alle, die ihr Handy als UMTS-Modem verwenden. Sie benötigen keinen zusätzlichen Mobilfunkvertrag für das Websurfen, sondern nutzen einfach den Vertrag des Handys. Hier sind Sie aber mit einem Problem konfrontiert, dass es ähnlich auch zu Zeiten eines herkömmlichen Telefonmodems gab: Surfen Sie im Internet, lassen sich mit dem Handy keine Gespräche führen. Sie sind dann (mobil) nicht erreichbar.
Auf der Habenseite steht eindeutig: Sie können Ihren Netzwerkanschluss überall mit hinnehmen, auch wenn Sie einen Router nutzen.
UMTS-Nachteile Es gibt aber auch Einschränkungen. UMTS-Verbindungen verzögern die Ping-Zeiten, also den Zeitraum, der vergeht, bis ein Datenpaket beim Adressaten angekommen und die Rückmeldung darüber zurückgelangt ist. Bei guten Verbindungen über DSL liegt dieser Zeitraum unter zehn Millisekunden (ms). Bei Verbindungen über UMTS dauert es etwa zehnmal länger. Meist liegen die Ping-Zeiten knapp unter 100 ms, mitunter auch darüber.
Ping-Probleme Lange Ping-Zeiten können zu Problemen führen. Ob sie das tun, ist abhängig von den Dingen, die Sie über den UMTS-Anschluss machen. Probleme sind etwa bei Onlinespielen an der Tagesordnung. Dort bricht entweder die Verbindung ab oder ein Befehl (Mausklick) erreicht den Spielserver so spät, dass ein Spiel nur verzögert abläuft und damit seinen Reiz verliert.
Auch bei anderen zeitkritischen Webaktionen können Probleme auftauchen. Etwa bei Online-Auktionen. Wer gewohnt ist, bis zur letzten Sekunde mit seinem Gebot zu warten, um den Zuschlag zu bekommen, hat über eine UMTS-Verbindung schlechte Karten.
Volumengrenzen Im Gegensatz zu DSL-Flatrates haben Mobilfunk-Datenflatrates häufig eine Volumengrenze. Bei DSL-Anschlüssen gibt es die nicht oder sie liegt deutlich höher als bei den Mobilfunkverträgen. Überschreiten Sie diese Grenze, entstehen teilweise hohe Extrakosten. Üblich ist auch, die Geschwindigkeit drastisch zu reduzieren. Immerhin: In diesem Fall entstehen keine Zusatzkosten. Flottes Websurfen ist dann aber auch nicht mehr möglich. Dadurch ist etwa auch die Nutzung von Filesharing nur eingeschränkt möglich.
Letztendlich gibt es beim Surfen über UMTS auch eine Strahlenbelastung. Ob diese gesundheitliche Schäden verursachen kann, ist umstritten. Man findet sowohl Studien, die von krankmachender Strahlung sprechen als auch Untersuchungen, die eine völlige Unbedenklichkeit bescheinigen.
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DSL
SIM-Lock

Kaufberatungstipp: Manche Geräte sind per SIM-Lock an einen bestimmten Mobilfunkanbieter gebunden. Wer gerne mehr Freiheit möchte, um zuhause den Anbieter wechseln zu können oder im Ausland günstige lokale Prepaid-Karten einsetzen möchte, sollte darauf achten, ein UMTS-Modem ohne eine SIM-Lock-Sperre zu kaufen.
Bei solchen Versionen sollten Sie aber unbedingt darauf achten, dass eine geeignete Software mit im Paket liegt. Diese ist für den Verbindungsaufbau ins Mobilfunknetz wichtig. Fehlt sie, müssen Sie ein entsprechendes Programm zusätzlich erwerben. Bei Modems, die an einen Mobilfunkanbieter gebunden sind, liegt stets ein geeignetes Programm bei. Hier sollten Sie aber nachsehen, ob dieses auch Ihr verwendetes Betriebssystem unterstützt.
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Zubehörassistent
Extras und Mehrwert

Einige UMTS-USB-Sticks können mehr als andere. So haben manche einen Steckplatz für Speicherkarten und dienen somit nebenbei als Kartenleser oder Speicherstick. Andere haben gar einen DVB-T-Empfänger integriert und können digitales, per Antenne empfangbares, Fernsehen nach DVB-T-Standard auf den Bildschirm holen. Solch ein Mehrwert kann den entscheidenden Ausschlag für den Kauf eines bestimmten Produkts bringen.
Antennenanschluss Ein nicht zu unterschätzendes Extra ist die Anschlussmöglichkeit für eine externe Zusatzantenne. Bei schlechten Empfangsbedingungen kann eine zusätzliche Empfangseinheit problemloses Surfen oft erst ermöglichen. Ein entsprechender Anschluss ist allerdings nicht selbstverständlich. Besonders bei Modems für den mobilen Einsatz sparen die Hersteller diesen gerne ein.
Externe Antennen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Manche lassen sich an den Notebookdeckel klemmen, andere sind zum Aufstellen im Zimmer gedacht. Auch für die feste Montage außen am Haus gibt es spezielle Versionen. Man unterscheidet zwischen Rundum- und Richtantennen. Rundum-Antennen haben in der Regel keine bessere Empfangsleistung als die integrierten Antennen. Einziger Vorteil: Sie lassen sich besser aufstellen und verbessern dadurch den Empfang.
Bei stationärem Einsatz hat daher die Richtantenne die Nase vorn. Sie verstärkt das Antennensignal um ein Vielfaches. Richtantennen müssen Sie möglichst genau auf den nächstgelegenen Sendemast ausrichten. Dessen Standort muss Ihnen folglich bekannt sein. Die Verstärkerleistung einer Zusatzantenne geben die Hersteller in Dezibel an (dB). Je höher der entsprechende Wert ist, desto besser ist die Verstärkerleistung. Kaufberatungstipp: In der Regel weisen Werte zwischen sechs und zehn Dezibel auf ausreichend kräftige Verstärkung hin.
Alternative: USB-Kabel Eine Alternative für UMTS-Modems mit USB-Anschluss ist die Verwendung eines USB-Verlängerungskabels. So lässt sich das Modem optimal platzieren. Ein USB-Kabel hat gegenüber einem Antennenkabel den Vorteil, dass das Empfangssignal durch die Kabellänge weniger stark gedämpft also verschlechtert wird.
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USB-Kabeln
Alternative: LTE

Noch fixer als per UMTS wird es erst mit der 4. Mobilfunkgeneration LTE (Long Term Evolution), dessen Einführung in den Markt im Gange ist. Damit sind theoretische Downloadraten von bis zu 300 Mbit/s und Uploadgeschwindigkeiten bis zu 75 Mbit/s möglich. Zu Beginn werden diese Übertragungsraten jedoch nicht möglich sein. Zunächst lassen sich jeweils nur bis zu einem Drittel der genannten Werte erreichen. Allerdings lassen viele Mobilfunkprovider auch solche Werte noch nicht zu und beschränken die Raten. Diese liegen nicht selten auf UMTS-Niveau oder nur knapp darüber.
Selbst bei gleicher Downloadgeschwindigkeit hat LTE einen entscheidenden Vorteil: kurze Ping-Zeiten. Diese können etwa auf gleichem Niveau wie liegen wie bei DSL-Verbindungen. Somit kann LTE ein geeigneter Ersatz für DSL sein. Online-Spiele und auch Online-Auktionen sollten genauso funktionieren wie über eine Telefonleitung.
Allerdings: Aktuelle UMTS-Modems unterstützen die LTE-Technik nicht. Sie müssen somit in neue Hardware investieren. Hier gelten dieselben, oben genannten Entscheidungskriterien, wie bei der Wahl eines UMTS-Modems. Zudem ist LTE-Technik noch nicht flächendeckend installiert. Kaufberatungstipp: Wenn Sie künftig LTE nutzen möchten, heute aber in einem nicht versorgten Gebiet wohnen, setzen Sie auf Hardware, die LTE und eine weitere Technik, etwa UMTS oder DSL, unterstützt. Diese können Sie heute bereits verwenden und nach einem Umstieg auf LTE weiternutzen.
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LTE-kompatiblen Geräten
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