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Kaufberatung Spezialdrucker


  1. Mehr Pepp für Label und Etiketten
  2. Gerätetypen
  3. Mobil oder stationär
  4. Auflösung und Display
  5. Druckverfahren
  6. Ausstattung
  7. Zubehör
  8. Alternative Standarddrucker
  9. Tipps und Tricks
  10. Bücher

Mehr Pepp für Label und Etiketten

Zu den SpezialdruckernOrdnung ist das halbe Leben, heißt es. Wer diesem Motto gerne folgt, findet bei Etiketten- und Labeldruckern passende Spielkameraden. Sie eignen sich beispielsweise zum Beschriften von Ordnerrücken, Türschildern, Marmeladengläsern, zur Produktauszeichnung, für Briefetiketten und ähnlichem.

Manche Drucker sind demgegenüber spezialisiert, das heißt ihr Einsatzgebiet ist begrenzt. Dazu zählen etwa CD/DVD-Label-Drucker oder auch Visitenkartendrucker. Nahezu allen Druckern gemein: Sie arbeiten elektronisch. Die Zeiten, in denen man mühsam Buchstabe für Buchstabe an einem Drehrad einstellen und anschließend in ein Kunststoffprägeband pressen musste, sind fast vorüber. Heute geschieht das komfortabel über eine vollwertige Tastatur oder mit Hilfe eines Computers.

So zahlreich wie der Einsatzzweck vieler Geräte, so vielfältig sind auch Ausstattungsdetails und Angebote an verschiedenen Druckern. Die Auswahl reicht von einfachen, günstigen Labeldruckern bis zu aufwendigen, professionellen Etikettenprintern. Wie Sie bei dem großen Angebot das passende Gerät für genau Ihre Bedürfnisse finden, erfahren Sie in dieser Kaufberatung. (pr)

Gerätetypen

Zu den SpezialdruckernWichtige Frage zu Beginn: Was wollen Sie mit dem Drucker machen? Um Ordnerrücken, Marmeladengläser, Türschilder, Briefkästen und ähnliches zu bekleben, nimmt man in der Regel ein Beschriftungsgerät für Kunststoffstreifen. Diese haben auf der Rückseite eine Klebefläche und lassen sich auf nahezu alle Untergründe kleben. Häufig sind sie laminiert, also mit einem dünnen Kunststofffilm überzogen, so dass Feuchtigkeit ihnen nichts anhaben kann. Es gibt auch Textilstreifen, die sich aufbügeln lassen.

Etikettendrucker

Für Briefe, Pakete, Produktbeschreibungen und Inhaltsdeklarationen greift man zu einem Etiketten- oder Labeldrucker. Grund: Hier hat nicht nur eine Zeile Platz, sondern mehrere. Man unterscheidet zwischen privater oder gewerblicher Nutzung. Als Privatanwender druckt man nur relativ wenige Etiketten, vermutlich kaum mehr als einige pro Woche oder gar Monat.

Gewerbliche Nutzer überschreiten diese Zahl meist schon nach wenigen Minuten. Sie müssen sich deshalb bei der Auswahl fragen, wie viele Etiketten das Gerät pro Tag drucken soll. Entsprechend wichtig sind angegebene Verarbeitungszeiten und der maximale Papiervorrat, den ein Drucker aufnehmen kann. Besonders leistungsfähige Versionen können sogar zwei Etiketten gleichzeitig drucken. Sie besitzen zwei Papierschächte und zwei Druckeinheiten. Das können zwei Etiketten, aber auch ein Beschriftungsstreifen und ein Etikett sein.

Endlospapier

Vorteilhaft: Die Möglichkeit endlos zu drucken. Das heißt, die Etiketten sind auf einer Rolle aufgerollt. Diese fassen in der Regel mehr Aufkleber als Papierschächte, in denen einzelne Etiketten liegen. Bei beiden lassen sich die gedruckten Etiketten wie ein Abziehbild von der Trägerfolie lösen und aufkleben.

CD- und DVD-Label

Wer seine Rohlinge nicht mit einem Stift beschmieren, sondern professionell beschriftet wissen möchte, kann zu einem CD/DVD-Labelprinter greifen. Diese sind ausschließlich darauf spezialisiert, runde Etiketten für die Rohlinge zu bedrucken. Dabei klebt der Drucker das Etikett in der Regel selbst auf den Rohling, den man dazu in den Drucker legen muss. Das hat gegenüber solchen Versionen, die man selbst aufkleben muss, den Vorteil, dass die Etiketten exakt mittig auf dem Rohling kleben. Schief aufgeklebte Label können zu Unwuchten und Beschädigungen führen.

CD- und DVD-Labeldrucker sind entweder mit einem Magazin für mehrere Rohlinge ausgestattet oder nehmen immer nur einen zurzeit auf. Besonders aufwendige Lösungen haben zusätzlich einen Brenner ins Gehäuse integriert. Sie beschreiben und bedrucken die Rohlinge in einem Durchgang. Besitzen sie zudem ein Magazin für die Rohlinge, eignen sie sich als semiprofessionelle Kopierstationen. Durch den eingesetzten Brenner sind sie etwas teurer als einfache Drucker.

Visitenkarten

Eher für den gewerblichen als den privaten Gebrauch eignen sich Visitenkartendrucker. Sie machen unabhängig von einer Druckerei und gestatten es, bei Änderungen der Adresse, Titel, Durchwahl oder anderem schnell und unkompliziert neue Karten zu drucken. Weiterer großer Vorteil: Die Karten sehen professioneller aus, als die Karten gestanzter Vordrucke für den Standarddrucker und sie sind schneller verfügbar als von der Druckerei. Zudem kann man jederzeit genauso viele Visitenkarten nachdrucken, wie man möchte.

Das Papier oder der Karton liegt in der Regel in einem Magazin, Endlospapiere sind selten. Manche Drucker schneiden auch lange Papierstreifen zurecht. Einige Geräte können zudem Plastikkarten inklusive Grafiken und Fotos bedrucken. Damit lassen sich etwa Identitätskarten, Ausweise oder Chipkarten herstellen. Zusatznutzen bietet beidseitiger Druck. Für manche Spezialdrucker gibt es Hardwareerweiterungen, die diese in vollwertige Visitenkartendrucker verwandeln.

Mobil oder stationär

Zu den SpezialdruckernNeben den Gerätetypen unterscheidet man auch den Einsatzort. Entscheidend die Frage: Möchte man den Drucker mit sich herumtragen können oder soll er stationär an einen PC angeschlossen werden? Wer ein mobiles Gerät wünscht, muss sich dennoch die Frage stellen. Arbeitet dieses ausschließlich autark oder lässt es sich auch am Computer verwenden?

Handgeräte

Günstige Einstiegsgeräte arbeiten meist mobil und ohne die Möglichkeit, eine Verbindung zum Computer herstellen zu können. Fortgeschrittene Versionen lassen sich auch vom Computer aus steuern. Beim Mobilbetrieb gibt man den Text in der Regel über eine integrierte Tastatur ein. Dabei trifft man auf QWERTZ-Versionen, bei denen die Buchstaben genauso angeordnet sind wie auf einer Computertastatur, wie auch auf ABC-Tastaturen, bei denen die Buchstabenreihenfolge alphabetisch ist. Letzteres ist ein wenig gewöhnungsbedürftig.

Wichtig auch: Gibt es einzelne Tasten für Ziffern und Sonderzeichen oder sind die Tasten doppelt belegt? Das würde die Bedienung umständlich machen. Beherrscht das Gerät verschiedene Schriften und kann es diese in unterschiedlichen Größen ausdrucken? Lassen sich Grafiken und Firmenlogos speichern und mobil ausdrucken? Um eigene Bilder in das Handgerät übertragen zu können, ist ein PC-Anschluss erforderlich. Entscheidend für jedes Handgerät ist zudem dessen Gewicht. Zu schwer darf es nicht sein, dann wird es lästig oder benötigt einen Umhängegurt (siehe Kapitel Ausstattung).

PC-Drucker

Großer Vorteil stationärer Geräte: Sie können sämtliche Schriften und Sonderzeichen, die der PC darstellen kann, problemlos drucken. Die Dateneingabe über die Schreibtischtastatur ist einfacher und dank PC-Software lassen sich die Etiketten leichter und umfassender gestalten. Entscheidende Frage hier: Ist der Drucker komplett zu Ihrem Betriebssystem kompatibel? Lässt er sich nicht nur ansprechen, sondern sind alle Funktionen nutzbar?

Nicht zu vergessen: der PC-Anschluss. Erfolgt er über die moderne USB-Schnittstelle? Gibt es dennoch Kontakte für parallelen und seriellen Anschluss, wie ihn alte PC verwenden, die man gut auf ihre alten Tage für den Etikettendruck verwenden kann? Praktisch sind auch drahtlose Schnittstellen wie Infrarot oder Bluetooth, die den komfortablen Datenaustausch ohne Kabelsalat gestatten. Sollen alle ans Netzwerk angeschlossenen Computer den Drucker nutzen können, benötigt er einen Ethernet-Port.

Software

Fürs Heimbüro und den Einzelplatzanwender stellt sich zudem die Frage, mit welcher Software man die Etiketten erstellt. Gehört ein passendes Programm zum Lieferumfang oder muss/kann man auch jedes Programm auf dem Computer für die Etiketten verwenden. Programmkompatibilität ist vor allem für gewerbliche Anwender mitentscheidend, die einen Drucker mit ihrem Warenwirtschaftssystem koppeln möchten. Sie müssen unter anderem darauf achten, dass Drucker und System die gleiche Sprache sprechen. Die Drucker verwenden meist eine der zwei Programmiersprachen EPL (Eltron Programming Language) und ZPL (Zebra Programming Language). Darüber hinaus sollten Sie die Frage klären, ob das mitgelierte Programm mit der verwendeten Datenbank zusammenarbeiten kann.

Für den Hausgebrauch und das Kleinbüro ist dagegen eventuell wichtig, ob der Drucker mit der Postsoftware Stampit kompatibel ist. Mit dieser lassen sich Briefmarken und Adressen ausdrucken. Ähnliche Lösungen gibt es auch von den Paketversendern wie etwa Hermes, UPS und anderen. Eine gute, mitgelieferte Software erleichtert den Umgang mit dem Drucker.

Einsatzort

Bei allen genannten Typen sind mitunter die möglichen Arbeitsbedingungen wichtig. Sollen sie in Hobbywerkstatt oder unter anderen staubigen und schmutzigen Arbeitsbedingungen Dienst tun? Machen sie auch bei Null Grad und hoher Luftfeuchtigkeit nicht schlapp, wenn man das Gerät unter solchen Bedingungen einsetzen will oder muss, etwa in einer Gärtnerei? Solch raue Arbeitsbedingungen verkraften nicht alle Drucker.

Auflösung und Display

Zu den SpezialdruckernWie bei Schreibtischdruckern gilt es auch bei Etiketten- und Beschriftungsdruckern auf die mögliche Druckauflösung zu achten. Diese ist meist geringer als bei herkömmlichen Druckern. Wie hoch die Auflösung werden kann, ist abhängig vom verwendeten Druckverfahren (siehe nächstes Kapitel). Sie ist für die reine Beschriftung allerdings zweitrangig. Dafür reichen schon wenige hundert dpi (dots per inch – punkte pro Zoll). So trifft man auch auf Printer die mit 100 dpi drucken. Meist bewegt sich der Wert jedoch zwischen 200 und 300 dpi. Nur wenige Geräte bieten 1.000 dpi und mehr. Solche Werte sind nur dann wichtig, wenn man Fotos mit hoher Qualität ausgeben möchte.

Display

Entscheidender für Handgeräte ist ihr Display. Je besser dort die Vorschau, desto zufriedener ist man mit dem Ergebnis. Hier gilt: Der kleine Monitor sollte möglichst viele Zeilen darstellen können. Damit auch Sonderzeichen und Grafiken gut zu erkennen sind, sollte es aus möglichst vielen Einzelpunkten (Pixeln) zusammengesetzt sein. Wichtig bei schlechten Lichtverhältnissen: eine zu- und abschaltbare Hintergrundbeleuchtung. Auf eine farbige Darstellung kann man immer dann verzichten, wenn man mit dem Gerät ausschließlich Texte druckt.

Druckverfahren

Zu den SpezialdruckernMan unterscheidet bei den Spezialdruckern drei Druckverfahren: den Thermodirektdruck, den Thermotransferdruck und den Tintenstrahldruck.

Thermodirektdruck

Thermodirektdrucker benötigen kein Farbband oder ähnliches. Der Druck funktioniert wie bei einfachen Faxgeräten: Das Papier reagiert auf Wärme und wird an heißen Stellen schwarz. Vorteil: Dieses Verfahren ist relativ günstig. Nachteil: Die Etiketten dunkeln nach wenigen Monaten nach. Besonders schnell werden die Papiere bei direkter Sonneneinstrahlung dunkel. Für kurzeitige Beschriftung lassen sie sich verwenden, für die Langzeitbeschriftung sind sie nicht geeignet.

Thermotransferdruck

Weit verbreitet ist der Thermotransferdruck. Die Geräte arbeiten mit einem Farbband, respektive -folie. Für den Druck führen sie das Farbband über das zu bedruckende Papier. An den Stellen, die bedruckt werden sollen, erhitzen hunderte kleine Heizköpfe die Folie, so dass an diesen Stellen die Farbe schmilzt und auf das Papier übertragen wird.

Thermotransferdruck ermöglicht auch mehrfarbigen Druck und kommt auch bei zahlreichen portablen Fotodruckern zum Einsatz. Die Druckqualität ist üblicherweise hoch. Einige Geräte können auch andere hitzebeständige Materialien neben Papier bedrucken. Der Ausdruck wirkt leicht glänzend. Zahlreiche Geräte beherrschen zugleich den Thermodirektdruck ohne Farbband, auf den man wahlweise ausweichen kann. Praktisch zum Kosten sparen, denn die Druckkosten des Thermotransferdrucks sind etwas höher.

Vorsicht ist jedoch bei sicherheitskritischen Ausdrucken geboten: Auf den Farbbändern bleibt der Text durch das Ablösen der Farbe sichtbar. Die Bänder sollte man daher nicht achtlos wegwerfen, sondern bei Bedarf gezielt und komplett zerstören.

Tintenstrahltechnik

Manche Tischgeräte verwenden die von Standarddruckern bekannte Tintenstrahltechnik. Dadurch erreichen sie sehr hohe Auflösungen von weit über 1.000 dpi. Sie drucken schwarzweiß und auch in Farbe. Ihre besondere Stärke: Erstklassige Fotoausdrucke. Dadurch erlauben Tintenstrahldrucker die höchste Gestaltungsfreiheit für Etiketten. Damit aber die für Feuchtigkeit anfällige Tinte nicht verläuft, sollte eine wasserresistente Tinte zum Einsatz kommen oder der Ausdruck mit einer Schutzschicht überzogen werden. Nachteil dieser Gattung: Die Tinte verliert im Laufe der Zeit ihre Leuchtkraft, insbesondere unter direkter Sonneneinstrahlung.

Ausstattung

Zu den SpezialdruckernBei gleichen Leistungsdaten sind es die Ausstattungsdetails, die den Ausschlag zum Kauf eines Gerätes geben können. Praktisch ist etwa ein interner Speicher, gerade bei mobilen Geräten ohne PC-Anschluss, in dem sich stets wiederkehrende Texte und Textteile ablegen lassen. Das erspart das ständige Neueingeben und im Betreib auch Kosten. Beherrscht der Drucker den Layoutdruck, ist es zudem nützlich, wenn auch diese Vorlagen gespeichert im Gerät vorliegen.

Druck- und Schneidefunktionen

Die Möglichkeit den Text zu drehen, bezeichnet der Begriff Umlaufdruck. Interessant für den gewerblichen Einsatz kann eine Druckfunktion von Strichcodes, so genannten Barcodes, sein. Um die Etiketten komfortabel aus dem Drucker zu bekommen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. So können manche Drucker das Trägerpapier automatisch abschneiden. Das klingt zwar praktisch, kann bei mobilem Einsatz jedoch dazu führen, dass ein Etikett herunterfällt, wenn die Hand nicht bereit ist. Sinnvoller ist eine Schnitttaste, die sich mit einer Hand betätigen lassen sollte. Eine Abrissfunktion ist dagegen nicht guten Gewissens zu empfehlen. Sie provoziert verknickte oder eingerissene Label.

Lieferumfang

Zur problemlosen Bedienung gehört auch das einfache Auffüllen des Papiervorrats, beziehungsweise der Austausch eines Farbbandes. Ein Plus ist, wenn Etiketten und Farbband, respektive Tinte beim Kauf zum Lieferumfang gehören. Ist der PC-Anschluss möglich, sollte auch ein passendes Kabel nicht fehlen. Gleiches gilt für das Netzteil. Diese gehört nicht immer zum Lieferumfang, auch wenn ein entsprechender Anschluss vorhanden ist. Lässt sich ein Drucker mit Batterien oder Akkus betreiben, ist es ein Mehrwert, wenn diese beim Kauf mit im Karton liegen.

Mobile Drucker werden schnell zur Last, wenn man sie lange mit sich herumtragen muss, selbst wenn sie nicht viel wiegen. Daher ist ein Trageriemen eine sinnvolle Ergänzung, die nicht fehlen sollte. Zum Schutz vor Stößen oder für längeren Transport sind spezielle für den Drucker angepasste Taschen oder Koffer hilfreich.

Zubehör

Zu den SpezialdruckernFehlt der Ausstattung des Wunschgerätes etwas, ist das nicht unbedingt ein K.o.-Kriterium. Möglicherweise lässt es sich als Zubehör nachträglich erwerben. Zu nennen sind hier etwa die oben erwähnten Transportmöglichkeiten sowie die passende Stromversorgung. Praktisch ist auch eine Schutzhülle für Mobildrucker, die gegen Stöße oder auch vor Feuchtigkeit schützt.

Bei stationären Druckern lassen sich zuweilen komplett neue Druckfunktionen nachrüsten, etwa für den Visiten- oder Magnetkartendruck. Das macht die Anschaffung eines weiteren Druckers überflüssig und erhöht die Wirtschaftlichkeit des vorhandenen Gerätes. Allerdings: Streikt das Grundgerät, fallen auch die Zusatzfunktionen aus.

Ein Drucker, der mit Zubehör erweiterbar ist, lässt sich sehr gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Der nachträgliche Kauf der Erweiterungen erhöht jedoch die Gesamtinvestition. Ein vermeintlich teurer Drucker, der jedoch sämtliches benötigtes Zubehör im Lieferumfang hat, kann somit die günstigere Lösung sein.

Zum Zubehör für Spezialdrucker

Alternative Standarddrucker

Zu den SpezialdruckernFür Privatanwender und Kleinbüros sind auch vorhandene Standarddrucker eine Alternative zu den Spezialisten. Denn mit der richtigen Papiervorlage können diese ebenfalls selbstklebende Etiketten, Visitenkarten und CD-Label drucken. Nur bei selbstklebenden Beschriftungsstreifen müssen sie passen.

Etiketten und Visitenkarten

Für den Druck von Etiketten und Visitenkarten eignet sich jeder Laser- und Tintenstrahldrucker. Wichtig ist, dass diese mit dem jeweiligen Papiergewicht und dessen Stärke - der Dicke - zurechtkommen. Nachteil dieser Lösung: Meist muss man ein ganzes Blatt ausdrucken und kann nicht nur schnell mal ein Etikett oder eine Visitenkarte ausgeben.

CD/DVD-Label

Manche Tintenstrahldrucker besitzen eine spezielle Schublade, in die man bedruckbare Rohlinge hineinlegen kann. Zum Bedrucken verwendet man meist ein Programm, das dem Drucker beiliegt oder sich von der Webseite des Herstellers herunterladen lässt. Diese Lösung ist für das gelegentliche Bedrucken empfehlenswert; die Schublade fixiert den Rohling und die bedruckbare Oberfläche des Rohlings, das Bekleben entfällt.

Für Drucker ohne CD-Schublade gibt es spezielle Papiere, oft in Kombination mit Schablonen und Justierhilfen zum Aufkleben der bedruckten Label. Diese Methode hat jedoch ihre Tücken. Denn Trotz Justierhilfe bleibt die Gefahr bestehen, dass das Label nicht exakt mittig auf die Oberfläche gelangt. Sitzt es schief, kann es zu Unwuchten bei den hohen Drehgeschwindigkeiten im Laufwerk kommen. Im Extremfall kann dieses Schaden nehmen.

Zudem können Luftbläschen zwischen Rohling und Label zurückbleiben. Auch sie können zu Unwuchten führen oder schlimmer noch: zum teilweisen Ablösen des Aufklebers. Geschieht das, verstopft der Laufwerksschacht oder der Laser wird beschädigt, so dass das Laufwerk unbrauchbar wird.

Rohlinge mit Brennern bedrucken

Eine weitere Alternative sind Laufwerke, die nach dem Brennen der Daten automatisch die Rohlinge bedrucken können. Dazu müssen sie entweder die Lightscribe- oder Labelflash-Technologie unterstützen. Der Beschriftungsvorgang verlängert die gesamte Verarbeitungszeit des Rohlings, führt aber zu einem professionellen Druckergebnis. Nachteil hier: Der Druck ist nur zweifarbig.

Zu den Papieren und Folien
Zur Kaufberatung Fotodrucker
Zur Kaufberatung Laserdrucker
Zur Kaufberatung Multifunktionsgeräte
Mehr Informationen zur Lightscribe und Labelflash in der Kaufberatung DVD-Brenner

Tipps und Tricks

Zu den SpezialdruckernEtikettendrucker können im Hoch- und im Querformat drucken. Dabei gilt meist die Faustregel: Je breiter das Etikett, desto teurer das Gerät. Hier kann man sparen, wenn die Breite wichtiger als die Länge ist, indem man ein schmaleres Etikett wählt und den Druck um 90 Grad dreht - sollte das Gerät das erlauben.

Problem Druckbereich: Nicht alle Geräte können bis zum Rand drucken. Lösung: Lassen sich Etiketten einsetzen, bei denen das Trägerpapier breiter als die Etiketten sind, ist randloser Druck dennoch möglich, solange die maximal bedruckbare Fläche dem Format der Etiketten entspricht.

Papierbänder und Posterdruck

Manche Drucker können auf Endlosetiketten von einem Meter und mehr drucken, was ein Vorteil sein kann, wenn man mit Symbolen bedruckte „Papierbänder“ zur Gestaltung verwenden möchte oder sehr lange Barcodestreifen benötigt. Hierfür eignet sich auch der so genannte „Posterdruck“. Mit Hilfe dieser Funktion lassen sich mehrere Etikettaufkleber zu einem größeren kombinieren.

Wer Glasflächen bekleben möchte, so dass der Text durch die Scheibe lesbar ist, benötigt ein Gerät, das spiegelverkehrt auf transparentem Klebefilm drucken kann.

Bücher

Mehr Informationen zum Thema Drucken finden Sie in diesen Fachbüchern.

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