Schnappschüsse unterwegs sofort drucken zu können, ist ungemein praktisch. So lassen sich etwa ganz persönliche Grüße aus dem Urlaub nachhause schicken. Damit das auch Freude macht und der Fotodrucker nicht zur Last wird, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Worauf Sie beim Kauf eines mobilen Fotodruckers achten sollten, erfahren Sie in dieser Kaufberatung.
Kaufberatung portable Fotodrucker
Zu den Fotodruckern
- Mobile Fotolabore
- Größe und Gewicht
- Druckverfahren
- Papiergröße
- Display
- Software
- Anschluss und Verständigung
- Stromversorgung
- Extras
Mobile Fotolabore

Früher gab es Sofortbildkameras. Damit galt: Auslöser drücken, Bild entnehmen, eine Minute warten und fertig war das Foto: Und heute? Heute klappt das nahezu genauso einfach, nämlich mit einem portablen Fotodrucker. Das geht so: Auslöser drücken, Kamera an den buchgroßen Drucker anschließen oder die Speicherkarte einführen, Druckauftrag starten, ein bis zwei Minuten warten und fertig ist das Foto.
Persönliche Urlaubspost Ein mobiler Drucker eröffnet neue Möglichkeiten. Denn da er klein und leicht ist, kann man ihn überall mit hinnehmen und mit integriertem Akku sogar fernab der Steckdose benutzen. So lassen sich aus dem Urlaub persönliche Postkarten schicken oder Partygästen witzige Schnappschüsse gleich mit auf den Weg geben.
Der Gang zum PC ist überflüssig, da Drucker und Kamera sich auch so verstehen. Die Wartezeit, die ein Fotolabor mitbrächte, entfällt komplett. Praktisch: Bilder können Sie auch vom Camcorder und vielen Mobiltelefonen drucken und wenn Sie wollen auch vom Computer.
Ideale Zweitgeräte Portable Drucker sind günstig, so dass sie sich auch als Zweitgerät eignen. Als solches sind sie auch zu empfehlen, da sie in der Regel nur in Postkartengröße drucken können. Auch die Kosten pro Bild sind moderat. Schon ab 20 Cent sind Ausdrucke möglich. Günstiger sind Postkarten im Urlaub meist auch nicht, oft sogar teurer.
Es ist jedoch wichtig, sich vor dem Kauf zu informieren. Grund: Nicht alle Geräte lassen sich gleich gut transportieren. Manche eignen sich eher für den Einsatz in den eigenen vier Wänden. Zudem gibt es Unterschiede bei Ausstattung und Leistungsfähigkeit. Die folgenden Kapitel dieser Kaufberatung sollen Ihnen deshalb die Entscheidung erleichtern. (pr)
Größe und Gewicht

Ein großer Unterschied zwischen den Druckern liegt darin, wie die Hersteller „transportabel“ definieren. Nicht alle meinen damit wirklich mobile Geräte, die sich schnell in Tasche oder Rucksack verstauen lassen. Mitunter bedeutet transportabel für sie nur, dass man das Minilabor unkompliziert von einem Zimmer zum anderen tragen kann, während es für Koffer oder Reisetasche zu sperrig wäre.
Kaufberatungstipp: Ein wirklich mobiler Drucker sollte kaum größer als ein dicker Roman sein und möglichst auch nicht viel mehr wiegen. Ideal ist ein Gewicht bis zu einem Kilogramm. Manche Geräte wiegen aber auch 1,5 Kilogramm und mehr. Mit höherem Gewicht bleiben die Drucker zwar immer noch transportabel, doch erhöht sich damit die Gefahr, dass der Drucker mittelfristig zur Last wird und deshalb zuhause stehen bleibt. Gleiches gilt für die Gehäusemaße. Ist eine zusätzliche Tasche nötig, wird der Drucker schnell zur Last. Am besten, er findet in der Tasche Platz, die Sie ohnehin dabei haben.
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Taschen für Ihre Ausrüstung
Druckverfahren
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Ebenfalls Einfluss auf die Portabilität hat das verwendete Druckverfahren. Man trifft bei dieser Druckergattung auf drei unterschiedliche Verfahren: Thermosublimation, die so genannte Zink-Drucktechnologie und auf klassische Tintenstrahltechnik. Ersteres ist für mobile Drucker besonders gut geeignet und kommt auch bei fast allen der kleinsten Geräte zum Einsatz.
Thermosublimation Beim Thermosublimationsverfahren tragen die Drucker Farbwachs auf Papier auf. Das Wachs erhitzen sie so stark, bis es gasförmig wird. In dem Zustand lässt es sich auf das Papier aufdampfen. Das Farbwachs ist auf einer Farbrolle aufgetragen, die das Gerät für jedes Foto weitertransportiert. Pro Bild befinden sich dort mindestens drei Bereiche, jeweils mit den Farben Rot, Grün und Gelb. Idealerweise folgt danach noch ein weiterer Bereich mit einer Schutzschicht, die das Foto unempfindlicher gegenüber Feuchtigkeit und Kratzern macht.
Die Farben trägt der Drucker nacheinander auf ein für dieses Verfahren optimiertes Spezialpapier auf. In einem vierten Durchgang folgt die Schutzschicht. Meist wählen die Hersteller ein dickes, schweres Papier, damit der Ausdruck einer Laborentwicklung in nichts nachsteht.
Pro Thermo Vorteil des Thermosublimationsverfahrens: Es besteht keine Gefahr des Eintrocknens der Farbe. Somit müssen Sie sich keine Sorgen darüber machen, wenn Sie das Gerät mehrere Wochen oder Monate nicht verwenden. Zudem kann unterwegs nichts auslaufen und Drucker und Gepäck ruinieren. Nachteil: Farbbänder und Spezialpapier sind häufig etwas teurer als Tinte und Fotopapier. Zudem verursachen die verbrauchten Farbbänder relativ viel Müll.
Zink-Drucktechnologie Ebenfalls ohne Tinte arbeitet die Zink-Technologie. Der Name leitet sich von der Wortkombination Zero Ink, also Null-Tinte, ab. Die gleichnamige Firma ist ein Tochterunternehmen von Polaroid, dem Erfinder der Sofortbildkamera. Zink-Drucker verwenden Spezialpapier, bei dem die Farbpigmente bereits im Papier stecken. Die Bögen weisen eine Spezialbeschichtung auf, die aus drei unterschiedlichen Lagen besteht. Diese enthalten Pigmente der Farben Gelb, Magenta und Cyan.
Beim Druck aktiviert ein Drucker die Pigmente durch Erwärmung. Die sichtbaren Farben entstehen dadurch, dass die jeweiligen Pigmente auf unterschiedliche Temperatur reagieren und eine unterschiedliche Erwärmungsdauer benötigen. Vorteil: Die Drucker müssen weder Tintentanks noch Farbbänder aufnehmen, was eine sehr kompakte Bauweise ermöglicht. Zink-Drucker sind somit kleiner als andere. Es ist dadurch auch möglich, sie in andere Geräte zu integrieren, etwa direkt in eine Digitalkamera oder auch in einen digitalen Bilderrahmen.
Nachteil: Zink-Drucker benötigen Spezialpapier. Die kompakte Bauweise begrenzt die Papiergröße auf ein Minimum. Zudem gibt es nur wenig Platz im integrierten Papierfach. Weiterhin lässt das kompakte Gehäuse nur den Einsatz sehr kleiner Akkus zu, so dass diese schon nach dem Ausdruck weniger Fotos erschöpft sind.
Tintendruck Die dritte Druckergattung verwendet Tinte, ganz so wie viele stationäre Drucker. Das führt zu etwas niedrigeren Druckkosten und lässt auch bei der Papierwahl mehr Freiheit. Zudem besteht die Möglichkeit, auf Tinten- oder Nachfüllsets von Drittherstellern zu setzen und somit die Kosten zu drücken. Weiterer Vorteil: die Geschwindigkeit. Tintenstrahler können alle Farben in einem Durchgang auftragen.
Ein Nachteil der Tintenstrahler ist der problematischere Transport. Zwar laufen die Tinten nicht sofort aus, wenn der Drucker auf der Seite liegt, doch ist die Gefahr vorhanden. Zudem kann die Tinte eintrocknen und den Druckkopf unbrauchbar machen. Ohne zusätzliche Schutzschicht sind die Ausdrucke empfindlicher als beim Thermoverfahren.
Kaufberatungstipp: Auf Tintenstrahler können Sie guten Gewissens setzen, wenn der Drucker nicht mit ins Handgepäck soll, sondern nur innerhalb der Wohnung transportiert wird. Für den Einsatz unterwegs sind Thermodrucker besser vorbereitet.
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Ersatztinten •
Druckerverbrauchsmaterial •
Zink-Produkten
Papiergröße

Wie eingangs erwähnt, bedrucken kleine, tragbare Fotodrucker keine DIN-A4-Bögen. Normalmaß der Geräte ist die Postkarte, also 10 mal 15 Zentimeter. Manche Drucker beherrschen auch andere Formate, selten jedoch größere, meist eher kleinere. Zu klein sollten die Bilder nicht sein, sonst macht der Druck keinen Spaß und steht nicht im Verhältnis zu Kosten und Nutzen. Mit größeren Formaten steigt die Gehäusegröße, so dass die Gefahr zunimmt, dass der Drucker unhandlicher wird. Es gilt somit, einen Kompromiss zwischen Bilder- und Druckergröße zu finden.
Praktisch ist, wenn man das Format variieren kann und nicht nur auf eine Größe festgelegt ist. So ist es schön, wenn Sie ein mit der Kamera erstelltes Panoramafoto auch komplett ausdrucken können. Das ist mit einigen Geräten möglich. Manche Hersteller haben auch Aufkleberpapier oder Visitenkarten für ihre Drucker im Programm. Praktisch!
Seitenverhältnis Eine Stolperfalle ist das Seitenverhältnis. Dieses ist zwischen den geschossenen Schnappschüssen und dem Papiermaß oft nicht identisch. In der Regel schneiden die Drucker dann an den jeweiligen Seiten etwas vom Bild ab, damit es keine unbedruckten Bereiche gibt. Um dadurch keine wichtigen Bildinformationen zu verlieren, müssen Sie schon beim Auslösen daran denken und das Motiv entsprechend ausrichten.
Kaufberatungstipp: Kontrollieren Sie, ob sich am Drucker einstellen lässt, ob und wie das Gerät ein Foto beschneidet. Eventuell können Sie den Drucker veranlassen, die Fotos an das Papierverhältnis anzupassen, indem er diese ein wenig verzerrt. Allerdings stellt das nur einen Kompromiss dar, der nicht immer funktioniert. Wer möchte schön gestauchte oder verzogene Gesichter?
Papiervorrat Ebenfalls wichtig: Wie viel Papier passt in die Kassette? Ist es zu wenig, müssen Sie ein Reservepaket mit sich herumtragen. Das bedeutet einerseits mehr Gepäck und erhöht andererseits die Gefahr, dass dieses zerknicken kann. Der Schutz in der Kunststoffkassette des Druckers ist höher. Manche Magazine fassen nur 20 Bögen, während andere über 70 aufnehmen können.
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Papieren und Folien für Drucker
Display

Ein Druckerdisplay hat Vor- und Nachteile. Es ist einerseits praktisch, weil Sie die zu druckenden Bilder daran kontrollieren können, andererseits benötigt es beim mobilen Einsatz zusätzlich Strom und verkürzt beim Akkubetrieb die Nutzungsdauer. Unterwegs können Sie zur Kontrolle auch das Display der angeschlossenen Kamera verwenden, sodass am Drucker nicht unbedingt eines vorhanden sein muss.
Möchten Sie allerdings von einer Speicherkarte drucken, ohne die Kamera anzuschließen, ist zwingend ein kleiner Monitor am Druckergehäuse nötig. Wenn Sie auf den Strombedarf keine Rücksicht nehmen, gilt dafür: je größer das Display, desto besser. Je kleiner der Monitor, desto schwerer lässt sich die Bildqualität beurteilen und Sie können bei sehr ähnlichen Fotos eventuell nicht erkennen, welches das bessere oder schärfere ist. Zudem blenden einige Drucker Menübefehle oder Positionspfeile zusätzlich neben den Bildern ein, so dass für diese dann nicht das gesamte Anzeigefeld zur Verfügung steht.
Kaufberatungstipp: Nutzen Sie einen Drucker fernab der Steckdose und möchten das Digicam-Display verwenden, sollte sich die Druckeranzeige zum Stromsparen abschalten lassen. Vorteilhaft auch: ein ausklappbares Display. Das erlaubt, beim Betrachten der Anzeige bequemer sitzen zu können. So müssen Sie sich nicht direkt über den Drucker beugen und können die Anzeige zudem so ausrichten, dass mögliche Reflexionen verschwinden.
Auflösung und Druck Die Auflösung portabler Fotodrucker beträgt in der Regel 300 mal 300 dpi (engl. für dots per inch: Punkte pro Zoll), was für die kleinen Ausdrucke vollkommen ausreichend ist. Der Druck erfolgt randlos, so dass die Bilder sich nicht von Abzügen aus dem Labor unterscheiden. Der Druckvorgang dauert etwa eine Minute. Fixe Geräte können es auch schneller; lahme Versionen benötigen auch mal bis zu zwei Minuten. Schneller wird es meist auch nicht, wenn Sie mehrere Versionen eines Fotos ausdrucken. Denn die meiste Zeit vergeht für den Ausdruck und nicht für die Berechnung der Bilddaten.
Kostenunterschiede Die Druckkosten variieren und unterscheiden sich teilweise erheblich. Bei Ermittlung der Seitenkosten muss man zunächst darauf achten, ob ein Hersteller das Papier getrennt von dem Farbband oder den Tintentanks verkauft. Das Papier alleine ist deutlich günstiger. Wachspapier und Tintentanks halten aber auch nicht ewig. So schaffen viele Wachspapierrollen nicht einmal hundert Ausdrucke. Oft bieten die Hersteller daher Komplettpakete an, die so viel Farbe enthalten, wie für das beiliegende Papier nötig ist.
Günstige Vorteilspakete Bei einfachen Nachfüllsets liegt der Seitenpreis häufig zwischen 30 und 50 Cent. Günstiger wird es oft, wenn man Vorteilspakete kauft, die aus mehreren Nachfüllsets bestehen. Damit sind auch Seitenpreise von unter 30 Cent bis hin zu 20 Cent möglich. Bei Tintendruckern sieht es ein wenig anders aus. Hier liegen die Preise in der Regel um 20 Cent oder sogar darunter. Achtung! Im Lieferumfang des Druckers befindet sich meist nur ein Sparpack, mit dem Sie nur wenige Drucke machen können. Sie sollten beim Kauf folglich gleich an Nachschub denken.
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Tinte und Farbbänder zum Nachfüllen
Software

Einen nicht unwichtigen Anteil am guten Ergebnis hat eine in den Drucker integrierte Bildbearbeitungssoftware. Da der PC fehlt, um an den Schnappschüssen zu feilen, sollte der Drucker diese Aufgabe übernehmen können. Sinnvoll ist eine Option, die mit nur einem Knopfdruck alle entscheidenden Bildverbesserungen vornimmt. Das Ergebnis ist zwar nicht unbedingt genauso überzeugend wie aufwendige Retusche am PC, überzeugt aber in den meisten Fällen.
Optimierung am Drucker Eine automatische Bildoptimierung sollte mindestens die Leuchtkraft der Farben verbessern und das Bild moderat schärfen. Auch rote Augen sollte es neutralisieren. Dazu benötigt der Drucker eine automatische Gesichtserkennung. Fehlt diese, sollte der Anwender die Augen manuell optimieren können. Lassen sich sämtliche Verbesserungen auch per Hand vornehmen, hat man mehr Einfluss auf die Bildqualität. Allerdings steigt damit auch der Aufwand.
Alternative: Kameraeinstellungen Fehlt die Optimierungsfunktion oder arbeitet sie nicht überzeugend, kann man in gewissem Umfang über die Digicam Einfluss auf die Ausgabequalität nehmen. In deren Menü lassen sich in den meisten Fällen die Aufnahmeparameter verändern. So lässt sich die Farbintensität genauso regeln wie die Schärfe des Bildes. Mit Hilfe der Blitzeinstellungen lassen sich rote Augen schon bei der Aufnahme vermeiden. Nachteil dieser Lösung: Man muss sich an die optimalen Druckergebnisse durch Ausprobieren der Einstellungen herantasten, was Geduld kostet und Druckkosten verursacht.
Für den Einsatz am PC ist es hilfreich, wenn eine Software zum Lieferumfang zählt, die mit dem Drucker kommuniziert und die auch die Verwaltung und Bearbeitung der Bilder übernehmen kann. Wer jedoch bereits Bildverarbeitungssoftware und ein Verwaltungsprogramm für seine Fotos nutzt, kann auf ein entsprechendes Paket auch verzichten.
Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
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Digitalkameras Zu
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Bildbearbeitungsprogrammen
Anschluss und Verständigung

Für den Anschluss an Digitalkamera und PC nutzen die Geräte den USB-Anschluss. Die Hersteller setzen dabei teilweise immer noch auf die langsame Version 1.1. Für geringe Bildauflösungen ist das in Ordnung, weil die zu übertragenen Daten relativ klein sind. Mit steigender Auflösung wächst die Datenmenge jedoch an, so dass die langsame Schnittstelle zum Flaschenhals werden kann. Ein Drucker mit schnellerer USB-2.0-Schnittstelle hat dann deutliche Geschwindigkeitsvorteile.
Neben einem USB-Anschluss haben einige Drucker sogar ein USB-Kabel ins Gehäuse integriert. Dieses zieht man zum Andocken an die Kamera heraus. Nach dem Druck verschwindet es mit Hilfe einer automatischen Einzugsfunktion wieder im Gehäuse. Einen USB-Port sollten diese Geräte aber dennoch besitzen. Grund: Manche Digitalkameras besitzen am Gehäuse besonders kleine Buchsen, in die jene Kabel nicht passen.
Verständigung Sind Kamera und Drucker verbunden, müssen sie sich verständigen, um ohne Umweg über den PC drucken zu können. Das geschieht in der Regel mit Hilfe der herstellerübergreifenden Pictbridge-Technik. Dessen Spezifikation bestimmt, dass es möglich sein muss, mindestens ein Bild pro Auftrag zu drucken. Begrenzen sich die Hersteller nicht nur auf diese Mindestforderung, lassen sich auch mehrere Druckaufträge pro Auftrag ausführen, ein Bildausschnitt festlegen und mehr. Den größten Funktionsumfang können Sie erwarten, wenn Kamera und Drucker vom gleichen Hersteller stammen.
Kabellos kommunizieren Beherrscht der Drucker Infrarot, Bluetooth oder WiFi, kann man die Druckaufträge kabellos übertragen. Damit eignet sich der Drucker etwa auch zur Ausgabe von Fotos, die Sie mit Ihrem Handy gemacht haben. Drucker und Handy müssen sich aber verständigen können.
Kartenschächte Kartenschächte sind Standard und Pflicht für einen portablen Drucker. Sie ersparen die Mitnahme eines USB-Kabels, falls dieses nicht ins Gehäuse integriert ist und erlauben den Druck auch dann, wenn der Kameraakku schwach ist oder geschont werden soll. Zudem ermöglichen sie es, darüber Bilder von Kameras auszudrucken, die kein Pictbridge unterstützen. Kontrollieren Sie vor dem Kauf unbedingt, ob der gewünschte Drucker die von Ihnen verwendeten Speicherkarten unterstützt.
Dockinganschluss Wer viel mit Smartphone oder Tablet fotografiert, sollte auf einen Drucker achten, der den Ausdruck direkt von diesen Geräten erlaubt. Besonders komfortabel sind Fotodrucker, die eine integrierte Dockingstation besitzen. Stecken Sie Ihr Smartphone dort hinein, benötigen Sie kein Kabel zum Übertragen Ihrer Schnappschüsse. Bei Verwendung auf dem Schreibtisch wäre es zudem praktisch, wenn sich der Handy-Akku darüber aufladen ließe. Ist Akkubetrieb möglich, sollten Sie diese Funktion deaktivieren können, um die netzunabhängige Nutzzeit unterwegs nicht unnötig zu verkürzen.
Für Tablets gibt es meist keine integrierte Dockingstation. Diese nehmen per Kabel Verbindung auf oder übertragen die Bilder kabellos. Für explizit für Smartphone und Tablets ausgewiesene Drucker benötigen Sie zudem eine App für die Kommunikation. Dieses müssen Sie aus dem entsprechenden App-Store oder Marketplace herunterladen. Es sollte vom Druckerhersteller kostenlos angeboten werden.
Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
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USB •
Speicherkarten •
Kartenlesegeräten
Stromversorgung

Nicht jeder portable Drucker besitzt einen Akku, mit dem er sich fernab des Stromnetzes betreiben lässt. Manche Geräte verzichten ganz auf diese Möglichkeit, andere besitzen zwar einen entsprechenden Schacht, haben aber keinen Stromtank im Lieferumfang. Diesen müsste man folglich zusätzlich erwerben. Kaufberatungstipp: Wer den Drucker mobil nutzen und keine Zusatzausgaben möchte, sollte daher den Lieferumfang genau studieren.
Wichtig auch die Frage, für wie viele Ausdrucke eine Akkuladung reicht. Für einen Partyabend dürfte diese allemal langen, für einen Urlaub vermutlich nicht. Dafür könnte sich die Anschaffung eines Reserveakkus lohnen, damit man nicht Kabel und eventuell auch ein Netzteil mit sich herumschleppen muss.
Akkutyp Über Ausdauer entscheidet auch der verwendete Akkutyp. Hier haben Lithium-Ionen-Typen (Li-Ion) einen klaren Vorteil: Sie sind leistungsfähig, relativ klein und unterliegen keinem Memory-Effekt, müssen also nicht komplett entladen sein, bevor sie wieder ans Stromnetz kommen. Ebenfalls geeignet: Nickel-Metall-Hybrid-Akkus (NiMH). Sie unterliegen ebenfalls keinem Memory-Effekt, zumindest nicht, wenn man den Akku etwa zweimal pro Jahr komplett entlädt. Sie sind jedoch ein wenig schwerer und besitzen eine geringere Leistung.
Externe Stromversorgung Nicht uninteressant ist die Frage, ob sich das Netzteil im Gerät befindet oder extern arbeitet. Die interne Lösung hat den Vorteil, dass man nur ein Kabel braucht, um den Drucker mit Strom zu versorgen. Allerdings sind Netzteile relativ schwer, so dass diese Lösung das Gehäuse nicht nur vergrößert, sondern auch schwerer macht. Für den mobilen Einsatz ohne Steckdose wäre ein externes Netzteil günstiger; das Gerät ist kleiner und schneller zu verstauen. Allerdings benötigt man dafür zusätzlichen Packraum, wenn das Netzteil mit auf die Reise soll.
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Akkus •
Akkuladegeräten
Extras

Kaufentscheidend bei vergleichbarer Ausstattung können nützliche Extras sein. Dazu zählt etwa eine Transporttasche, die zum Lieferumfang eines Druckers gehört. Sie bietet Schutz und hilft alle nötigen Kabel beisammenzuhalten. Wichtig für Vielreisende: ein Stromadapter, mit dem sich das Netzteil mit anderen Steckdosentypen verbinden kann. Kaufberatungstipp: Eine Alternative für alle, die mit dem Auto unterwegs sind, sind Adapter, mit denen sich der Drucker mit einem 12-Volt-Ausgang (Zigarettenanzünder) des Wagens verbinden lässt. So kann man bequem während der Fahrt den Akku aufladen.
Manche Geräte besitzen einen TV-Ausgang und können die Bilder einer eingelegten Speicherkarte am Fernseher anzeigen. Das ist nicht unpraktisch aber verzichtbar, da dies in der Regel auch über die Digitalkamera möglich ist. Wichtig für beide Lösungen: Das passende Kabel muss mit ins Gepäck. Für manchen ist der Kaufberatungstipp, eine zweite Papierkassette anzuschaffen, eine Überlegung wert. Darin lassen sich die Fotopapiere geschützt transportieren, so dass man nicht fürchten muss, dass diese auf der Reise zerknicken.
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Zubehör für portable Fotodrucker
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