Fotografen kennen das Problem: Auf Fotosafari oder im Urlaub werden Speicherkarten für die Digicam schnell knapp. Manch einer verliert auch die Übersicht bei zahlreichen Speicherchips in der Kameratasche. Einen Ausweg aus der Speicherknappheit und dem Spiel als „Chip-Jockey“ bieten digitale Massenspeicher, auch unter dem Namen Imagetank, Photobox, Photobank, Fotospeicher oder ähnlichen Bezeichnungen bekannt.
Ihr Vorteil: Dank interner Festplatten fassen sie riesige Mengen von Schnappschüssen, sind dabei aber oft kaum größer als eine Schachtel Zigaretten. Besonders interessant für Gelegenheitsfotografen ist, dass einige Geräte mit einem Preis von deutlich unter hundert Euro günstig zu bekommen sind. Für die Speicher spricht vor allem auch die einfache Bedienung. Für die meisten gilt: Speicherchip einstecken, Kopierknopf drücken, kurz warten und dann weiter fotografieren.
Sparversionen und Luxuscontainer
Man unterscheidet zwischen einfachen Versionen, die nur als Bildtransportbox arbeiten und solchen, die den Luxus eines Farbdisplays bieten und die Fotos umgehend anzeigen können. Zuweilen spielen sie auch Musik, zeigen Videos an und lassen sich an einen Fernseher anschließen, um die gespeicherten Schnappschüsse in voller Größe betrachten zu können. Absolute Topgeräte sind zudem in der Lage, wie ein Videorekorder zu arbeiten. An Digicam oder Videokamera angeschlossen, zeichnen sie Bewegtbilder direkt auf die interne Festplatte auf.
Bei so viel unterschiedlichen Varianten kommen schnell Fragen auf: Welche Lösung ist die richtige und worauf muss man beim Kauf achten? Wo genau liegen die Unterschiede bei den Geräten? Antworten auf diese Fragen finden Sie in dieser Kaufberatung. (pr)
Zu MP3-Playern
Zu Multimediaplayern
Die entscheidende Frage zu Beginn lautet: farbiges oder monochromes Display? Wer vom Gefühl nach zu farbig tendiert, sollte jedoch zunächst die Vor- und Nachteile beider Lösungen kennen und gegeneinander abwägen.
Farbdisplay
Ein Farbdisplay gestattet es, die gespeicherten Fotos in einer Vorschau zu betrachten, genau wie man das an der Digicam kann. Dadurch hat man die Möglichkeit, misslungene Bilder zu löschen bevor sie auf den PC gelangen. Außerdem macht es einfach Spaß die Schnappschüsse durchzublättern. Je größer das Display, desto besser die Vorschau und umso höher der Nutz- und Spaßfaktor.
Allerdings hat ein Farbdisplay einen entscheidenden Nachteil: Es braucht deutlich mehr Strom als die monochrome Version. Die Akkus sind schneller leer. Dabei gilt: Mit wachsender Bildschirmdiagonale wächst auch der Stromhunger. Entsprechende Geräte benötigen somit einen sehr kräftigen Akku. Vorteilhaft ist, wenn das Gerät mit einem OLED-Display arbeitet. Dieses basiert auf stromsparenden LEDs, die deutlich weniger Energie benötigen als die Pixel eines TFT-Displays.
Monochrom-Anzeige
Der Nachteil des Farbdisplays ist gleichzeitig der Vorteil der zweifarbigen Anzeige: Sie benötigt deutlich weniger Strom und schont den Akku. Sie begnügt sich in der Regel bei der Anzeige auf die nötigen Informationen wie Dateinamen, Datenstruktur und die Anzeige des freien Restspeichers. Eine Bildvorschau gibt es nicht. Weiterer - für manchen der entscheidende - Vorteil eines Monochromdisplays: Es vergünstigt den Speicher spürbar. Durch den Verzicht auf eine farbige Anzeige lassen sich leicht 100 Euro und mehr einsparen.
Mobile Fotospeicher gibt es in zwei unterschiedlichen Größen: kleine Versionen, etwa so groß wie eine Zigarettenschachtel und größere Modelle, die etwa die Größe eines Taschenbuchs haben. Grund für die unterschiedlichen Dimensionen sind die verschiedenen Festplattentypen. In den kleinen Modellen kommen 1,8-Zoll-Festplatten zum Einsatz, während die größeren Modelle mit 2,5-Zoll-Festplatten arbeiten.
Groß ist günstiger
Die besonders kleinen Festplatten sind meist teurer und bieten eine geringere Speicherkapazität. Geräte mit 2,5-Zoll Festplatten können mehr Daten aufnehmen. Die Festplatten sind zudem günstiger, da es sich um den gleichen Typ handelt wie bei Notebooks, die in sehr großen Stückzahlen produziert werden. Zudem arbeiten die größeren Festplatten schneller, so dass man eine höhere Geschwindigkeit bei der Datenübertragung und beim Auslesen der Daten am PC erwarten kann.
Doch auch bei gleicher Größe des jeweiligen Mediums kann die Kopiergeschwindigkeit stark variieren. Bei ständig wachsender Größe der Speicherkarten und immer mehr Megapixeln wächst die Datenmenge, die es zu übertragen gilt. Wenn ein Gerät genau dort, beim Kopieren von Speicherkarte auf die Festplatte, seine Problemzone hat, kommt schnell Frust auf.
Datendurchsatz
Wichtige Vorraussetzung für flotten Datendurchsatz sind eine fixe Festplatte, ein schneller Speicherchip und ein flotter Controller, der den Transfer organisiert. Den Speicher und mitunter auch die Festplatte (siehe weiter unten) kann man selbst aussuchen, der Controller ist jedoch fest ins Gehäuse integriert. Ratsam ist somit vor der Kaufentscheidung die technischen Werte zu studieren, um den maximalen Datendurchsatz eines Gerätes herauszubekommen. Achtung: Zuweilen geben die Hersteller nur die Datenrate für den Betrieb am PC an. Die ist in der Regel deutlich höher als beim Auslesen der Speicherchips.
Langsame Vertreter schaffen gerade einmal 300 Megabyte pro Minute (MB/Min.), was einer knappen Viertelstunde Wartezeit für einen Vier-Gigabyte-Speicherchip entspricht. Flotte Varianten bringen es auf etwa ein Gigabyte pro Minute, was bei der gleichen Speicherkarte immer noch etwa vier Minuten Warten mit sich bringt. Absolute Topgeräte übertragen zwischen drei und vier Gigabyte in der Minute.
Speicherformat
Wichtig ist auch das verwendete Speicherformat. Meist sichern Digicams im JPEG-Format, zu erkennen an der Dateiendung .jpg. Ambitionierte Fotografen verwenden jedoch gerne das Rohdaten- oder RAW-Format. Wählt man ein Modell mit Bildanzeige, sollte man kontrollieren, dass dieses auch mit Rohdaten zurechtkommt. Das alleine reicht aber noch nicht, denn das RAW-Format ist kein einheitlicher Standard, jeder Hersteller kocht sein eigenes Süppchen. Überprüfen Sie, ob der Speicher das Format Ihrer Kamera anzeigen kann.
Weiter wichtig für RAW-Daten: große Festplatten. Rohdaten sind um ein vielfaches größer als JPEG-Dateien, da sie mehr Bildinformationen enthalten und unkomprimiert sind. Für ein Foto muss man, je nach Auflösung, mit zehn bis 20 Megabyte rechnen. Bei besonders hoher Auflösung können die Dateien auch schon mal 50 Megabyte groß werden. Hier sind Platz und vor allem auch Übertragungsgeschwindigkeit besonders wichtig. Speichergrößen ab 80 Gigabyte sind hier sinnvoll.
Geräte ohne Festplatte
Wie schon oben angedeutet, haben nicht alle mobilen Fotospeicher eine Festplatte beim Kauf integriert. Das hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Ohne Festplatte sind die Geräte deutlich günstiger und sind eine ideale Lösung für alle, die ihrem Notebook ein größeres Modell spendiert und für die alte Festplatte keine Verwendung mehr haben. Weiterhin bietet ein leeres Gehäuse die Möglichkeit, selbst eine besonders günstige oder besonders fixe Festplatte auszuwählen. Zudem kann man bei solch einer Lösung die Festplatte bei Bedarf gegen eine größere Version austauschen.
Wichtig: Kontrollieren Sie, wie viel Speicher das Gerät verwalten kann. Bietet die Festplatte mehr Raum als der Fotospeicher verwalten kann, lässt sich der Teil, der über der Grenze liegt, nicht nutzen. Mögliche Lösung des Problems wäre ein Update der Firmware, falls der Hersteller diesen Service anbietet.
Speicherkarten sollten alle Geräte lesen können und sich dabei auf möglichst viele Versionen verstehen. Als Standard trifft man meist auf CompactFlash-Steckplätze (CF) und solche für SD-Karten. Die schnelle Nachfolgeversion von letzterer, SDHC, erkennen jedoch längst nicht alle Mobilspeicher. Auch xD-Karten oder Sony Speichersticks lassen sich nicht in allen Geräten auslesen. Eine genaue Prüfung ist daher sehr wichtig.
TV-Ausgang
Praktisch ist ein AV-Ausgang. Darüber lassen sich die gespeicherten Fotos an einem Fernseher, zum Beispiel im Hotelzimmer oder bei Freunden, in voller Größe anzeigen. Tipp: Besitzt das TV-Gerät einen USB-Eingang, nutzen Sie diesen stattdessen, denn darüber lässt sich eine höhere Bildqualität erzielen als über den analogen AV-Ausgang.
USB-Host
Manche Fotospeicher haben einen so genannten USB-2.0-Hostanschluss, auch USB-OTG (USB-on-the-Go) bezeichnet. Dieser ermöglicht ihm, den Speicher direkt mit der Kamera zu verbinden und die Daten per Knopfdruck auf die Festplatte zu übertragen. So erspart man sich das Jonglieren mit den Speicherkarten. Dafür darf man allerdings nicht das passende Kabel zuhause liegen lassen. Bedenken muss man auch, dass die Datenübertragung in diesem Modus häufig langsamer als das Auslesen der Speicherkarte ist.
eSATA und Firewire
Neben USB trifft man auch die eSATA-Schnittstelle, die externe Version von Serial-ATA. Über sie flutschen die Daten doppelt so schnell wie über USB 2.0, so Controller und Festplatte mitmachen. Vorteilhaft ist, wenn beide Schnittstellen vorhanden sind. Je nach Gegenstelle kann man so den passenden Anschluss wählen. Auf den ebenfalls sehr schnellen Firewireanschluss trifft man relativ selten. Falls vorhanden, sollte man ihn dem USB-Port aufgrund der höheren Übertragungskapazität vorziehen.
Ist der Fotospeicher an den PC angeschlossen, lässt er sich dort wie eine externe Festplatte nutzen. Die gespeicherten Bilder lassen sich per Drag-and-drop kopieren. Genauso kann man Bilder in den Speicher kopieren, um ihn beispielsweise mit zu Freunden und Bekannten zu nehmen und dort die letzten Urlaubsfotos am Fernseher anzeigen.
Um eine sinnvolle Nutzung unterwegs zu gewährleisten, sollte der Speicher unbedingt einen Akku besitzen. Leistungsfähig bei gleichzeitig geringer Größe sind Lithium-Ionen-Speicher (Li-Ion). Sie leiden nicht unter einem Memory-Effekt und sind leichter als Nickel-Metall-Hybrid-Akkus (NiMH) oder Nickel-Cadmium-Versionen (NiCd). Die Leistungsfähigkeit des Akkus sollte möglichst hoch sein, zu erkennen an einem hohen Milliamperestunden-Wert (mAh).
Normalbatterien
Vorteilhaft können Akkus mit der gleichen Bauform wie normale Batterien sein, so dass man bei Strommangel einfach auf Batterien vom Supermarkt zurückgreifen kann. Zudem sind entsprechende Akkus relativ günstig. Nachteil allerdings: Diesen Akkutyp gibt es nicht als Li-Ion-Version.
Ein Netzteil zur Stromversorgung über eine Steckdose ist ebenfalls wichtig. Meist lädt man darüber auch die eingesetzten Akkus auf. Es sollte möglichst klein und leicht sein, damit es unterwegs auf Reisen nicht allzu sehr im Gepäck stört. Nützlich wäre zudem ein internationaler Steckeradapter im Lieferumfang, so dass es im Ausland keine Anschlussprobleme gibt.
Am PC laden
Manche Fotospeicher lassen sich auch mittels USB-Kabel über den PC aufladen. Das ist sehr praktisch, sollte jedoch nicht die alleinige Möglichkeit sein, die Stromspeicher wieder zu füllen, da es sonst fernab des PC zu Problemen kommen kann. In solch einem Fall wäre dann ein passender Adapter für die Steckdose nötig. Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, sollte auf einen beiliegenden 12-Volt-Adapter achten, mit dem sich der Stromtank während der Autofahrt wieder füllen lässt.
Strom sparen
Da Strom unterwegs schnell knapp wird, sind neben einem kräftigen und ausdauernden Akku auch Stromsparfunktionen wichtig. An erster Stelle steht hier eine abschaltbare Hintergrundbeleuchtung für das Display. Sparen lässt sich auch, wenn man das Display bei der Dateiübertragung komplett abschalten kann. In diesem Fall sollte das Gerät nach dem Übertragen jedoch einen Signalton abspielen können, damit man das Ende nicht verpasst. Hat man einmal vergessen den Speicher auszuschalten, hilft eine automatische Abschaltfunktion den Akku zu schonen.
Neben der Möglichkeit unterwegs Fotos zwischenzulagern, bieten viele Geräte noch einiges mehr. Ein Plus ist bereits die Farbanzeige. Ist das Gerät Pictbridge-fähig, lassen sich die Schnappschüsse direkt an einem kompatiblen Drucker ausgeben, ohne den Umweg über einen Computer. In diesem Fall wäre es hilfreich, wenn der Fotospeicher ein Mindestmaß ein Bildbearbeitungs- und -optimierungsmaßnahmen beherrschte. Schön auch wenn das Gerät Exif-Daten (Exchangeable Image File Format) anzeigen kann, also sämtliche Einstellungen, die man selbst oder die Kameraautomatik vorgenommen hat. Sie geben auch Auskunft über Aufnahmezeit und -ort, falls die Kamera über einen GPS-Chip verfügt.
MP3-Funktion
Ist der Fotospeicher auch in der Lage MP3s abzuspielen, kann er den MP3-Player überflüssig machen und somit ein Gerät einsparen. Bevor man diesen jedoch ausmustert, sollte man klären, dass der Zwischenspeicher ähnlich komfortabel zu bedienen ist und einen vergleichbaren Funktionsumfang hat. Andernfalls kann leicht Frust aufkommen. Ist ein Mikrofon integriert, ersetzt der Speicher auch noch ein Diktiergerät, ist nützlich bei Interviews oder als verbaler Notizblock.
Videoplayer
Manche Speicher gleichen fast Multimediaplayern, da sie zusätzlich noch Videos speichern und abspielen können. Sie sollten dann auch integrierte Lautsprecher zur Tonausgabe besitzen, damit nicht nur eine Person den Ton über einen Kopfhörer hören kann. Alternative: Ausgabe über einen AV-Ausgang an einem Fernseher. Luxusversionen können sogar Videos aufzeichnen. Dazu verbindet man sie per Kabel mit einer kompatiblen digitalen Videokamera. Diese ist dann in der Lage, die Videodaten direkt auf der externen Festplatte abzulegen.
Websurfen
Manche Fotospeicher haben gar WiFi integriert und können sich mit drahtlosen Netzwerken verbinden. So lassen sich die Bilder durch die Luft an einen Rechner oder Drucker schicken. Das ist sehr elegant, braucht aber deutlich länger als eine kabelgebundene Lösung und empfiehlt sich nur für die Übertragung weniger Schnappschüsse. Vorteilhaft ist WiFi wenn das Gerät auch Internetseiten ansteuern kann oder gar in der Lage ist E-Mails abzufragen. Kontrollieren Sie in diesem Fall, ob der Bildschirm berührungsempfindlich ist und es eine virtuelle Tastatur gibt. Mittels einzelner Drucktasten wäre es andernfalls sehr umständlich auf Nachrichten zu antworten.
An die Bilder denken
So praktisch Zusatzfunktionen auch sind, so sollte man stets bedenken, dass die intensive Nutzung des Gerätes nicht nur an der Batterie zehrt, sondern insbesondere die Festplatte zusätzlich beansprucht. Käme es durch massive Extrabeanspruchung zum Ausfall der Festplatte, wären auch die gespeicherten Fotos verloren. Wem die Fotos sehr wichtig sind, sollte guten Gewissens auf den Extranutzen und die damit verbundenen Belastungen verzichten und das Gerät ausschließlich als Zwischenspeicher verwenden.
Schutzausrüstung
Dem Schutz der Daten dient neben der sparsamen Verwendung auch ein robustes Gehäuse, etwa aus Aluminium oder Magnesium. Damit verkraftet es leichte bis mittelschwere Stöße besser und nimmt es weniger stark übel, in der Tasche neben dem Schlüsselbund zu liegen. Alternativ oder zusätzlich hilft auch ein beiliegendes Etui. Wer auf Spritzwasserschutz setzt, braucht sich nicht vor Regen, Schnee oder Wasserspritzern am Strand zu fürchten. Entsprechend präparierte Geräte sind in der Regel auch immun gegen das Eindringen von Staub und Sand. Eine spezielle Gummierung schützt gegen starke Stöße. Doch Vorsicht: Das ist kein hundertprozentiger Schutz gegen Datenverlust. Denn anders als Flashspeicher, wie er in USB-Sticks eingesetzt ist, sind Festplatten bei rauer Behandlung anfälliger gegen Datenverlust.
Auch bei pfleglicher Anwendung kann Datenverlust drohen. Dieser kann beispielsweise durch Fehler beim Kopieren von der Speicherkarte auf die Festplatte auftreten. Damit das nicht passiert, haben einige Speicher eine Verify-Funktion. Sie stellt sicher, dass die kopierten Daten exakt mit den Originalen identisch sind. Allerdings verlangsamt die Kontrolle den Kopiervorgang. Das Verify schützt jedoch nicht vor Fehlern, die die Kamera beim Schreiben der Daten gemacht hat oder vor Problemen auf der Speicherkarte. Sind die Daten dort bereits beschädigt, bleiben sie das auch nach dem Kopieren, trotz Verify.
Regulierbarer Schutz
Praktisch ist eine regulierbare Verify-Funktion. Sie erlaubt zwischen einem kompletten Verify und einem zufälligen Überprüfen hin- und herzuschalten. Wem ein stichprobenartiger Test reicht, kann damit die Geschwindigkeit steigern. Um Fehler beim Beschreiben des Speicherchips in der Digicam zu vermeiden, ist es ratsam diesen nach dem Überspielen der Daten in den Imagetank zu formatieren. Das ist nicht nur schneller als ein kompletter Löschvorgang, es stellt zudem sicher, dass die Kamera neue Daten optimal auf den Chip schreiben kann.
Achten Sie neben allen technischen Daten auch auf das Gesamtgewicht des Speichers. Leichtgewichte wiegen nur wenig über 100 Gramm und machen sich in der Jackentasche kaum bemerkbar, während ausgewachsene Versionen bis zu einem halben Kilogramm oder mehr auf die Waage bringen können. Sie erfordern stets eine Tasche oder einen Rucksack für einen komfortablen Transport.
Wer einen mobilen Fotospeicher mit Multimediafunktionen bevorzugt und einige Gramm mehr nicht scheut, könnte auch ein sehr kleines Notebook, ein so genanntes Netbook, als Alternative ins Auge fassen. Diese Geräte wiegen um ein Kilogramm und sind deutlich kleiner als normale Notebooks. Meist besitzen sie ein Display mit acht bis zehn Zoll Diagonale und zeigen die Fotos daran deutlich besser an als die mobilen Fotospeicher. Sie liegen preislich in derselben Klasse wie Speicher mit Multimediafunktionen und sind häufig sogar günstiger.
Da Netbooks vollwertige Computer sind, kommen sie mit allen Bildformaten zurecht. Per integrierter WiFi-Karte können sie kabellos zum Internet Kontakt aufnehmen. Bild- und Textverarbeitung ist kein Problem. Einzige Vorraussetzung für den Einsatz als Bildspeicher: Es muss ein Kartenlesegerät ins Gehäuse integriert sein. Aufgrund des größeren Formats und des höheren Gewichts passen diese Mini-Notebooks jedoch nicht mehr in die Jackentasche. Worauf Sie beim Kauf eines Notebooks achten sollten, erfahren Sie in dieser Kaufberatung.
Zu Notebooks und Netbooks
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