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Kaufberatung Digitale Videorekorder


  1. Die Zukunft ist digital
  2. DVD-Rekorder
  3. Festplattenrekorder
  4. TV-Receiver mit Festplatte
  5. Ausstattung und Komfort
  6. MiniDV
  7. D-VHS

Zu den digitalen VideorekordernEin Videorekorder ist heute so selbstverständlich wie ein Fernseher. Ob zum Aufzeichnen der Lieblingsserie, zum Archivieren eines Mega-Krimis oder zum Überspielen der eigenen Filme von der digitalen Videokamera, ein Videorekorder ist für viele unentbehrlich. Gleichzeitig werden die Ansprüche an die Geräte immer größer. Bild und Ton sollen möglichst mit dem Original mithalten und dürfen nicht oder nicht wesentlich schlechter sein.

Alte analoge VHS-Rekorder schaffen es leider nicht die Qualität des Originals zu halten, wie gut sie auch sein mögen. Besonders deutlich wird das für Videofans, die beim Schneiden ihres selbst gedrehten Materials stets Einbußen hinnehmen müssen. Ärgerlich ist das vor allem, wenn man die tolle Qualität seiner digitalen Videokamera schwinden sieht.

Analog ist out

Wer schon bei der Videokamera auf digitale Qualität setzt, sollte dies auch beim Rekorder tun. Denn das gestattet die Filme so oft man will zu kopieren und zu schneiden, ohne dass Bild und Ton schlechter werden. VHS-Geräte eignen sich nur noch dafür, alte Bänder zu betrachten oder um gesammelte Filme in den PC zu kopieren. Von dort lassen sie sich zukunftssicher auf DVD speichern.

Digitale Videorekorder sind inzwischen Standard und haben VHS-Geräte fast komplett vom Markt verdrängt. Kein Wunder, neben der gleich bleibend hohen Bild- und Tonqualität locken die Geräte mit interessanten Zusatzfeatures, die ein Band nicht bieten kann. Dazu zählt etwa zeitversetztes Fernsehen, also das Schauen eines Programms während die Aufnahme noch nicht abgeschlossen ist.

Unterschiedliche Gerätetypen

Wer sich für einen digitalen Rekorder interessiert, trifft auf unterschiedliche Gerätegattungen, spezialisiert für bestimmte Anwendungsgebiete. Erst langsam drängen Geräte auf den Markt, die sich für jeden Einsatzzweck eignen. Wer nichts aufs falsche Pferd setzen möchte, sollte sich vor dem Kauf eingehend informieren. Welche Lösung für Sie die beste ist, erfahren Sie in unserer Kaufberatung. (pr)

Zu den digitalen VideorekordernAm weitesten verbreitet sind DVD-Rekorder. Sie stellen die günstigste Lösung dar, digital aufzuzeichnen. DVD-Rekorder können verlustfrei aufnehmen. Wie der Name sagt, speichern die Geräte auf DVDs. Diese sind schnell genug, um flott einzelne Szenen anzusteuern und sehr fix zu "spulen". Dadurch beherrscht ein DVD-Rekorder auch die Timeshift-Funktion.

Einen kleinen Nachteil haben die Geräte dennoch: Auf eine normale DVD mit 4,7 Gigabyte Speicherplatz passt in höchster Qualität maximal eine Stunde Film. Wer längere Sendungen und Filme aufnehmen möchte, muss die Datenkompression erhöhen. Darunter leidet die Bildqualität und vermindert einen großen Vorteil des Mediums.

Höchste Qualität ohne Kompression

Allerdings: Bei einer Verdopplung der Spielzeit auf zwei Stunden, bemerkt man das verschlechterte Bild kaum. Erst, wenn man die Kompression weiter erhöht, werden die Verschlechterungen deutlicher sichtbar. Unter das Niveau eines VHS-Bandes sinkt die Qualität aber selbst dann nicht, wenn man die maximale Speicherzeit von sechs Stunden voll ausnutzt.

Eine Alternative, um längere Sendungen ohne Qualitätsverlust speichern zu können, bieten Geräte, die spezielle Rohlinge zweilagig beschreiben. Man spricht von Dual-Layer-Technik. Mit ihnen lassen sich bis zu zwei Stunden in höchster Bildqualität aufzeichnen. Das maximale Fassungsvermögen beträgt zwölf Stunden.

Mehr Informationen zu DVD-Rekordern erhalten Sie in einer speziellen Kaufberatung.

Zu den digitalen VideorekordernFestplattenrekorder arbeiten im Prinzip wie DVD-Rekorder, speichern alle Sendungen aber auf einer Festplatte statt auf einem DVD-Rohling. Ohne Kompression speichern auch sie ohne Qualitätsverlust Ton und Bild. Verfügt der Rekorder über einen digitalen Anschluss, lassen sich auch Filme von der digitalen Videokamera verlustfrei übertragen. Mitunter ist auch ein DVD-Player integriert. Von diesem kann man ebenfalls ohne Einbußen kopieren, falls die DVD keinen Kopierschutz besitzt.

In den Geräten arbeiten zumeist analoge TV-Tuner, durch den sie zum vollwertigen Videorekorder werden. Wer digitales Fernsehen aufzeichnen möchte, braucht zusätzlich einen externen Digitalreceiver, eine Set-Top-Box.

Vorteile

Dank schneller Festplatte kann man fix zu unterschiedlichen Szenen springen und per Timeshift auch zeitversetztes Fernsehen genießen. Die Anzahl der speicherbaren Filme hängt von der Größe der Festplatte ab. Selbst auf kleinen Platten kann man mindestens eine handvoll Filme in höchster Qualität ablegen. Wer auf beste Bildqualität verzichten kann und die Kompression verstärkt, bekommt schnell über 100 Filme auf die Platte.

Ein reiner Festplattenrekorder ist allerdings hauptsächlich für den interessant, der Filme nicht dauerhaft speichern möchte. Denn selbst große Festplatten sind irgendwann gefüllt. Dann bleibt nur löschen oder kopieren auf einen externen Videorekorder. Dabei verschlechtert sich dann aber die Bildqualität, zumindest bei Einsatz eines analogen Videorekorders.

Nachteile

Achten Sie beim Kauf auf den angegebenen Geräuschpegel der Geräte. Denn wie vom PC bekannt, können die Laufgeräusche einer Festplatte sehr störend wirken. Um den Filmgenuss nicht zu beeinträchtigen, sollte der Pegel auf jeden Fall unter 30 dB (Dezibel) liegen, besser noch unter 25 dB.

Aufgrund der beschriebenen Nachteile, sind reine Festplattenrekorder auf dem Weg vom Markt zu verschwinden. Denn wer Aufzeichnungen dauerhaft speichern möchte, braucht mehr Platz als selbst die größte Festplatte heute bieten kann. Somit sollte man lieber zu einem Gerät greifen, dass neben der Festplatte auch einen DVD-Brenner integriert hat.

Kombination: DVD-Rekorder mit Festplatte

Videoenthusiasten, die auf keinen Komfort verzichten wollen und keine Abstriche bei Aufnahme und Lagerung ihrer Filme machen wollen, kommen an Kombigeräten, die Festplatte und DVD-Rekording bieten nicht vorbei. Beide Techniken ergänzen sich ideal und füllen gegenseitig die Lücke der anderen Seite.

Das beste aus zwei Welten

So sprengt die Festplatte den verfügbaren Aufnahmezeitraum des DVD-Rekorders, sie gestattet stundenlanges Aufzeichnen in Top-Qualität und der DVD-Rekorder übernimmt den Part der dauerhaften verlustfreien Datenspeicherung. Perfekt! Zeitversetztes Fernsehen ist ebenfalls möglich.

Diese Gattung erlaubt, nur die Filme auf DVD zu brennen, die man wirklich dauerhaft speichern möchte. So zeichnet man stets auf Festplatte auf, kann dort schnell und komfortabel Werbepausen herausschneiden und dann einen kompletten Film auf DVD brennen. Dank dieser Möglichkeit, ist auch die Größe der Festplatte zweitrangig, denn was gebrannt ist, kann man problemlos wieder von der Platte löschen.

Überspielen von der Videokamera

Die digitale Videokamera lässt sich ebenfalls anschließen, Filme verlustfrei übertragen und nach erfolgreichem Schnitt kann man sie auf DVD speichern. Verfügt der Rekorder über einen PC-Card- oder Speicherkartensteckplatz, lassen sich auch Speicherkarten von digitalen Fotokameras auslesen und die Bilder als Diashow auf DVD oder CD brennen. Praktisch!

Da der Brenner auch DVDs abspielt, kann man sich die Investition in einen zusätzlichen DVD-Player guten Gewissens schenken, oder einen schon vorhandenen an den Zweitfernseher anschließen. Der Nachwuchs wird sich freuen.

Integriertet Digitaltuner ein Plus

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist, wenn auch ein passender digitaler TV-Empfänger integriert ist. In Frage kommen Tuner mit DVB-T-Standard für den terrestrischen Empfang, DVB-C für den Kabelempfang und DVB-S für den Satellitenempfang. Ein entsprechender Tuner spart nicht nur Platz, da man kein weiteres Gerät aufstellen und anschließen muss, es vereinfacht auf das automatische Aufzeichnen.

Noch besser: zwei Tuner

Denn bei zwei Geräten müsste man zwei Timer stellen: einmal am Rekorder und dann am Receiver. Da sind Fehler vorprogrammiert. Nur wenn alles in einem Gerät stattfindet, hat man den gleichen Komfort wie man ihn aus analogen Zeiten vom VHS-Rekorder gewohnt ist - zumindest fast. Die alten Geräte erlauben das Aufzeichnen eines Kanals, während man einen anderen sieht. Im digitalen Zeitalter klappt das nur mit einem zweiten Tuner. Ist der Rekorder nicht damit ausgestattet, benötigt man entsprechende externe Zusatzgeräte.

Zu den Kombigeräten

Zu den digitalen VideorekordernDa Festplattenrekorder nicht immer über den zuvor angesprochenen Digitaltuner verfügen, hat sich auch ein Markt für TV-Tuner entwickelt, die diese Lücke schließen, indem man einfach eine Festplatte in die Receiver einbaut. Man findet Geräte für jede der drei Empfangsarten: terrestrisch (DVB-T), über Kabel (DVB-C) und über Satellit (DVB-S), die jeweils nur in ihrem Einsatzgebiet aufzeichnen können.

Die Receiver besitzen alle genannten Vorteile für die Aufzeichnung auf Festplatte, inklusive zeitversetztem Fernsehen. Allerdings haben sie auch die genannten Nachteile. Schmerzlich vermisst man meist einen integrierten DVD-Brenner. Eine dauerhafte Speicherung von Sendungen ist somit nicht möglich oder die Daten blockieren dauerhaft die Festplatte. Ist diese komplett gefühlt, lässt sich keine Sendung mehr einspielen. Wer jedoch einen externen DVD-Brenner hat, kann die Daten darauf kopieren.

Meist nur ein Tuner

Ebenfalls nachteilig ist in der Regel das Fehlen eines zweiten Tuners. Damit ist es nicht möglich, eine Sendung anzusehen und eine weitere gleichzeitig aufzuzeichnen. Problematisch wird es auch, wenn man mehr als eine der drei Empfangsarten nutzen möchte. Dann müssten schon beide Receiver über eine Festplatte verfügen, um stets den gleichen Komfort zu haben. Immerhin: In solch einem Fall ließe sich ein Programm sehen und ein zweites aufnehmen, zumindest wenn es auf beiden Wegen gesendet wird.

Es ist abzusehen, dass die Hersteller zunehmend die zuvor angesprochenen DVD/Festplattenrekorder mit entsprechenden Empfangseinheiten ausstatten werden. Bevor man in ein Gerät ohne Aufzeichnungsmöglichkeit für DVDs investiert, sollte man deshalb stets einen Blick in diese Kategorie werfen und dort nach Versionen mit passendem Tuner Ausschau halten.

Zu den TV-Receivern

Zu den digitalen VideorekordernNeben dem großen Vorteil vieler digitaler Videorekorder, das Fernsehen zeitversetzt betrachten zu können, zählen natürlich die Standardfeatures mit zur wichtigen Ausstattung. Dazu gehören beispielsweise, die unkomplizierte Aufnahmeprogrammierung und das zügige Ansteuern von Szenen. Gleichzeitig spielen die Anschlüsse eine wichtige Rolle. Gibt es ausreichend Platz für alle Geräte und befinden sich die wichtigsten Anschlüsse auch vorne am Gehäuse? Das ist besonders wichtig für den unkomplizierten Anschluss einer Videokamera.

Eine detaillierte Beschreibung der wichtigen Anschluss- und Komfortmerkmale können Sie in der Kaufberatung zu den analogen Videorekordern nachlesen.

Zu den digitalen VideorekordernRekorder, die mit MiniDV-Technik arbeiten, waren unter den ersten digitalen Rekordern auf dem Markt. Sie verwenden dieselben kleinen Kassetten wie auch viele digitale Videokameras. Genau das macht sie sehr interessant für Videofilmer, die ihre Bänder schneiden und vervielfältigen wollen. Einfach Kamera anschließen und Szene für Szene übertragen. Ein integrierter Schnittcomputer gestattet oft sogar anspruchsvollere Schnitte als das blanke Aneinaderreihen von Szenen. Da beide den gleichen Kassettentyp verwenden, kann man auch schnell mal das Band aus der Kamera einlegen und betrachten, ohne diese mit dem Fernseher verbinden zu müssen.

Die begrenzte Bandlänge von maximal 120 Minuten sowie der relativ hohe Preis für die Kassetten, sprechen gegen einen Einsatz als normaler Videorekorder, auch wenn das möglich wäre. Dieser Gerätetyp ist wirklich nur für Videofilmer interessant.

Doppelter Nutzen

Praktisch sind Geräte, die neben MiniDV auch normale VHS-Kassetten verwenden können. So kann man den Rekorder einerseits als vollwertigen (analogen) Videorekorder mit Normalkassetten benutzen und zusätzlich ganz leicht Kopien vom digitalen Band auf VHS-Kassetten machen. Allerdings verfügt nicht jedes Gerät über einen integrierten Fernsehtuner.

MiniDV-Kassetten werden langsam aber sicher vom Markt verdrängt. Viele Videokameras speichern inzwischen auf DVD-Rohlingen, Flash-Speicher, Festplatte oder anderem. Damit sinkt auch die Nachfrage nach MiniDV-Rekordern. Inzwischen ist dieser Gerätetyp schon fast vom Markt verdrängt. Sollte man noch auf ein Gerät treffen, ist eine Neuinvestition kaum sinnvoll.

Zu den digitalen VideorekordernAuch auf den D-VHS-Standard trifft man nur noch vereinzelt. Dennoch darf er in dieser Aufzählung nicht fehlen. Geeignet sind D-VHS-Rekorder nur für digitales Fernsehen, ausgestrahlt über Antenne oder Satellit. D-VHS steht für Data-VHS, fälschlicherweise auch oft Digital-VHS genannt. Der Rekorder zeichnet den ausgestrahlten Datenstrom eins-zu-eins auf Kassette auf und erlaubt somit die verlustfreie Wiedergabe des Bildes so oft man möchte. Das Aufzeichnen des Datenstroms nennt man auch Bit Stream Recording, kurz BSR.

Zum Empfang des digitalen Fernsehens ist eine Set-Top-Box nötig. Sie dient der Entschlüsselung der Daten und wandelt diese in Bild und Ton um. Da der D-VHS-Rekorder die Daten selbst nicht entschlüsseln kann, benötigt er die Box auch für die Wiedergabe. Wichtig für den Einsatz eines D-VHS-Rekorder ist daher, dass die Set-Top-Box einen digitalen Ausgang besitzt.

Spezielle Videobänder

Für die Aufnahme des digitalen Datenstroms sind spezielle Bänder nötig. Auf normalen VHS-, beziehungsweise S-VHS-Kassetten sind Aufzeichnungen über den integrierten analogen Tuner möglich. Das Gerät ist somit gleichzeitig ein vollwertiger analoger Videorekorder. Auf ein D-VHS-Band passen bis zu sieben Stunden bei normaler Aufzeichnungsgeschwindigkeit. Wer auf Longplay setzt, also das langsame Abspulen des Bandes, kann maximal bis zu 49 Stunden aufzeichnen. Allerdings leidet beim Longplay die Bildqualität.

Dank Digitaltechnik kann man die Filme von der digitalen Videokamera ohne Qualitätsverlust kopieren und schneiden. Ebenfalls ohne Einbußen lassen sich DVDs kopieren, vorausgesetzt die DVD ist nicht kopiergeschützt. Allerdings muss man auf die Menüsteuerung und die vielen möglichen Untertitel verzichten.

Nachteil: Videoband

Da der D-VHS-Rekorder auf Band aufzeichnet, kann er nicht so schnell zu einzelnen Szenen springen wie ein DVD- oder Festplattenredorder. Dadurch dauert nicht nur das Spulen sehr viel länger, man muss auch auf Timeshift, das zeitversetzte Fernsehen, verzichten.

Dafür hat der D-VHS-Rekorder einen Vorteil, den sämtliche hier genannten Alternativen nicht bieten: Er kann bis zu drei Programme gleichzeitig aufzeichnen. Dabei spielt es keine Rolle, ob alle Sendungen zur selben Zeit beginnen oder versetzt. Möglich ist das durch die verfügbare Bandbreite von 14,1 Megabit. Denn die Sender nutzen nicht die volle Kapazität aus. Sie setzten auf variable Bandbreite und verbrauchen nur so viel wie nötig. In der Regel wird daher kaum ein Datenstrom größer als gut vier Megabit pro Sekunde. Da es dem Rekorder egal ist, von welchem Sender er die Daten aufzeichnet, kann er so bis zu drei Kanäle gleichzeitig mitschneiden.

Nachteile überwiegen

Durchgesetzt hat sich die D-VHS-Technik nie richtig. Den Vorteil des gleichzeitigen Aufzeichnens mehrerer Kanäle können die Nachteile des Videobands nicht aufwiegen, zumal spezielle Bänder nötig sind. Auch von diesem Typ sollte man daher die Finger lassen.

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