Sie wollen einen Laserdrucker? Einen schwarzweißen? Einen farbigen? Für den Schreibtisch? Für zuhause? Fürs Büro? Das können Sie noch gar nicht so genau sagen? Macht nichts! In unserer Kaufberatung sagen wir Ihnen, was ein Laserdrucker besonders gut kann, was manchmal nicht so gut klappt und worauf Sie bei der Auswahl unbedingt achten sollten.
Kaufberatung Laserdrucker
Zu den Laserdruckern
- Drucken wie die Profis
- Unterschiede zu Tintenstrahlern
- Schwarz-Weiß oder Farbe
- Schwarz-Weiß-Drucker
- Farblaserdrucker
- Fotos mit Farblaser
- Druckertypen
- Solid-Ink-Drucker
- Druckersprachen
- Geschwindigkeit
- Ausstattung
- Anschlüsse
- Die Folgekosten
- Fazit
Drucken wie die Profis

Wenn selbst gedruckte Papiere aussehen sollen wie aus der Druckerei, ist ein Tintenstrahldrucker die falsche Wahl. Dann ist die Unterstützung eines Laserdruckers gefragt. Denn dessen Ausdrucke sind gestochen scharf, verschmieren nicht und halten feuchten Händen, Wasserspritzern und Sonnenstrahlen stand. Obendrein sind Laserdrucker sehr fix, deutlich schneller als ihre Tintenkollegen. Dadurch empfehlen sie sich vor allem auch für Vieldrucker und Büros, aber nicht nur.
Auch für alle, die sehr wenig drucken, hat ein Laserdrucker gegenüber einem Tintenstrahlkollegen einen entscheidenden Vorteil: Bei Nichtgebrauch trocknet nichts ein. Selbst nach Monaten ohne Druckauftrag beschreibt ein Laserdrucker das Papier, als wenn er stets in Betrieb war.
Günstiger Einstieg Inzwischen ist diese Druckergattung auch für schmale Geldbeutel erschwinglich geworden. Schon für knapp über 50 Euro gibt es Schwarzweiß-Geräte. Auch Farbversionen kosten längst kein Vermögen mehr. Einstiegsgeräte gibt es ebenfalls schon unter 100 Euro. Damit liegen sie nur noch wenig über den Anschaffungskosten eines Tintenstrahldruckers.
Bedenkenlos zugreifen können Sie aber nicht bei jedem Laserdrucker. Denn die Unterschiede sind teilweise sehr groß. Besonders, wenn Sie von einem Tintenstrahlgerät auf einen Laserdrucker umsteigen, sollten Sie einiges beachten. Denn manches unterscheidet sich deutlich in der Welt des Laserdrucks. Was das genau ist und was es bei der Auswahl zu bedenken gibt, erfahren Sie in den folgenden Kapiteln dieser Kaufberatung. (pr)
Zu
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Laserdrucker-Topsellern •
Laserdrucker-Schnäppchen aus dem Outlet-Store •
Laserdrucker-Neuheiten des letzten Monats
Unterschiede zu Tintenstrahlern

Wenn Sie von einem Tintenstrahldrucker auf einen Laserdrucker umsteigen, erwarten Sie vermutlich, dass alles besser wird: Die Ausdrucke werden günstiger, das Drucktempo höher und die Papiere haltbarer. Stimmt! Jedoch gibt es auch Einschränkungen, derer Sie sich bewusst sein sollten.
Nicht alles bedruckbar So ist die Zahl der unterschiedlichen bedruckbaren Medien etwas geringer. Mit einem Laserdrucker lassen sich beispielsweise keine CD- oder DVD-Rohlinge bedrucken. Problematisch sind mitunter auch schwere Papiere, insbesondere also Fotopapiere. Visitenkartenpappen oder Spezialpapiere für Kaffeetassen oder zum Aufbügeln lassen sich oft gar nicht nutzen.
Bei der Papiergröße sind Sie auf DIN A4 und DIN A3 beschränkt. Brauchen Sie es größer, müssen zu einem Plotter greifen, der meist auf Tintenbasis arbeitet. Kaufberatungstipp: Manche Laserdrucker bieten dafür den so genannten Bannerdruck. Das heißt, sie sind bei der Breite auf eines der angesprochenen Formate beschränkt, können aber wesentlich längere Dokumente bedrucken. Weiterhin gilt für Laserdrucker: Sie haben längere Startzeiten, bedingt durch die Aufwärmphase der Komponenten. Das erfordert bei Arbeitsbeginn ein wenig Geduld. Ein Tintenstrahldrucker ist demgegenüber wenige Sekunden nach dem Einschalten einsatzbereit.
Kein Reinigen nötig Auf der Habenseite eines Laserdruckers stehen daneben deutlich weniger Probleme nach langen Druckpausen. Haben Tintenstrahler mit eintrocknender Tinte und unbrauchbar gewordenen Druckköpfen zu kämpfen, ist Laserdruckern diese Problematik unbekannt: Der Toner trocknet nicht ein. Selbst nach monatelanger Pause drucken die Geräte problemlos wie am ersten Tag. Dazu sind auch keine kostenintensiven Reinigungsvorgänge nötig, die Tintenstrahldrucker immer wieder durchlaufen müssen und die teure Tinte vernichten.
Deutliche Parallelen gibt es jedoch bei der Kostenentwicklung. So werden auch die Laserdrucker so günstig, dass schon ein Satz neuer Toner den Wert des Geräts verdoppeln kann. Oder anders: Sie bekommen den eigentlichen Drucker für ein Taschengeld. Auch hier stellt sich manch einer inzwischen die Frage: Neuer Toner oder neuer Drucker?
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Papier •
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Plottern
Schwarz-Weiß oder Farbe

Eine nicht unwichtige Frage bei der Wahl eines Laserdruckers ist: warum heute noch einen Schwarzweiß-Drucker kaufen? Ein Farblaser kostet doch nicht mehr so viel mehr? Die Antwort darauf ist gar nicht so schwer: Das kommt ganz auf den Anwendungszweck an. Drucken Sie ausschließlich Briefe, Tabellen und To-Do-Listen, reicht ein Schwarzweiß-Gerät vollkommen aus. Es ist teilweise auch kleiner und leichter als ein Farblaser, sodass es auch auf dem Schreibtisch Platz finden kann.
Eine farbfähige Version ist teilweise deutlich größer, benötigt somit eine größere Aufstellfläche und ist damit schnell viel zu groß, um auf einem Schreibtisch Platz zu finden. Einstiegsgeräte sind zwar meist etwas kleiner, richtige Arbeitspferde fürs Büro sind jedoch nach wie vor sehr groß. Ein Farblaserdrucker verursacht in jedem Fall höhere Folgekosten, da Sie nicht nur schwarzen, sondern auch farbigen Toner nachkaufen müssen. (Mehr zu Folgekosten weiter unten.)
Insgesamt gilt: Für beide Versionen sollten Sie mehr Aufstellfläche einplanen, als die Gehäusemaße in den technischen Angaben vorgeben. Denn Papierfächer und Spezialeinschübe müssen frei zugänglich bleiben. Auch Serviceklappen, zum Austausch von Toner und anderem Verbrauchsmaterial, sollten nicht versperrt sein.
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Zubehör für Laserdrucker
Schwarz-Weiß-Drucker

Der Schwarzweiß-Laserdrucker ist die erste Wahl für den Büroalltag und alle die ausschließlich und sehr viel Text drucken wollen. Schon für rund 50 Euro bekommen Sie Einstiegsgeräte. Diese bieten bereits beide Hauptvorteile der Laserdrucker gegenüber den Tintenstrahlern: gestochen scharfen Text und günstige Druckkosten. So schlägt eine Seite oft nur mit etwa ein bis zwei Cent zu Buche.
Hauptunterschiede innerhalb dieser Gruppe liegen in Druckgeschwindigkeit, Auflösung, Ausstattung und Netzwerkfähigkeit. Einfache Geräte bieten in der Regel wenig Speicher für wartende Druckaufträge und sind meist nicht netzwerkfähig. Größere Modelle lassen sich dagegen im Netz von mehreren Anwendern benutzen. Sie verfügen neben ausreichend Speicher auch über einen eigenen Prozessor, der dem Computer die Arbeit abnimmt und ihn freimacht für andere Arbeiten. Obendrein drucken sie sehr schnell und können, ausgestattet mit mehreren Papierschächten, unterschiedliche Papierformate bereithalten.
Einen Schwarzweiß-Laserdrucker bezeichnet man oft auch als monochromen Laserdrucker. Monochrom bedeutet einfarbig. Das Gerät druckt in Schwarz. Das Weiß liefert der Untergrund, also das Papier. Durch Variation der Helligkeit erzeugt ein Monochrom-Laserdrucker Grautöne und kann somit auch Bilder darstellen.
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Schwarzweiß-Laserdruckern
Farblaserdrucker

Farblaserdrucker sind inzwischen für viele eine gute Alternative zum Tintenstrahldruck geworden. Schon für unter 100 Euro können Sie die Vorteile von Einstiegsgeräten ausnutzen. Somit sind Farblaserdrucker auch für Privatpersonen und kleine Büros interessant.
Die Hauptvorteile von dieser Gattung sind niedrige Verbrauchskosten und Beständigkeit der Ausdrucke. So ist eine Seite im Farbdruck bei manchen Geräten bereits ab etwa sechs bis zehn Cent pro Seite möglich und damit um einiges günstiger als bei manchen Farbtintenstrahldruckern. Der auf dem Papier fixierte Toner ist zudem gegen Verwischen geschützt. Besonders praktisch: Auch auf minderwertigem Papier, etwa Umweltschutz- oder Kopierpapier, bleibt die Druckqualität gleich bleibend hoch.
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Farblaserdruckern
Fotos mit Farblaser

Und wie sieht es mit Fotos aus? Kann der Farblaser einem Tintenstrahldrucker, gar einem Fotodrucker, Paroli bieten? Nein, zumindest noch nicht. Im Vergleich zum Tintenstrahldrucker fehlt es dem Laser an Brillanz und Farbtiefe. Grund: Farblaserdrucker bieten eine geringere Druckauflösung und haben maximal vier Farben zur Verfügung: Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb. Tintenstrahldrucker können zum Teil sogar auf mehr als zehn Farben zurückgreifen. Damit lassen sich deutlich mehr Farbnuancen darstellen sowie Farbverläufe und Hauttöne natürlicher wiedergeben.
Sichtbares Raster Weiterer Nachteil eines Farblaserdruckers: Sie können die Farben nicht mischen. Ihr Mischversuch findet auf dem Papier statt, indem sie viele verschiedenfarbige Pünktchen nebeneinander drucken und so versuchen, das Auge zu täuschen. Das klappt zwar relativ gut, doch bleibt dadurch stets ein so genanntes Raster sichtbar, was störend wirkt. Die Bilder ähneln gedruckten Fotos in einer Tageszeitung. Druckt ein Gerät in höherer Auflösung als mit dem Standardwert 600 dpi (dots per inch: Punkte pro Zoll), verkleinert sich das Raster, bleibt aber dennoch sichtbar.
Viele Hersteller versuchen, durch Interpolation die Druckauflösung zu erhöhen und bewerben die Geräte entsprechend. Das sieht in den Datenblättern zwar schön aus, ist der Druckqualität aber nicht unbedingt zuträglich, da die physikalische Auflösung sich dadurch nicht verändert und die Drucker die höhere Auflösung nur errechnen. Kaufberatungstipp: Nur eine physikalisch höhere Auflösung führt zu einem hochwertigeren Druckbild.
Ideal für Grafiken Farblaserdrucker sind ideal für alle, die viel und häufig farbige Grafiken oder Präsentationen drucken und mit befriedigenden bis guten Ergebnissen beim Fotodruck zufrieden sind. Den Vorteilen des günstigen Drucks stehen die eingeschränkten Ergebnisse beim Fotodruck entgegen. Als Ersatz für den Fotodrucker lässt sich ein Farblaserdrucker leider noch nicht verwenden.
Kaufberatungstipp: Eine Alternative für alle, die die Vorteile von Laser und Tinte kombinieren möchten, ist ein Schwarzweiß-Laserdrucker plus ein guter Tintenstrahldrucker. So können Sie den günstigen und brillanten Textdruck des Laserdruckers nutzen und Fotos in optimaler Qualität mit dem Tintenstrahler ausgeben.
Laser und Tinte kombinieren Ebenfalls möglich: Statt auf einen Tintenstrahldrucker zu setzen, verwenden Sie einen portablen Fotodrucker. Diese beherrschen zwar kein DIN-A4-Format, sondern nur klassische Fotoformate, kämpfen dafür aber auch nicht mit der Gefahr von eintrocknender Tinte. Sie arbeiten in der Regel mit Farbfolien, die auch bei längerer Lagerung keine Nachteile haben.
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Tintenstrahldruckern •
Fotodruckern •
Portablen Fotodruckern
Druckertypen

Innerhalb der Kategorie Laserdrucker unterscheidet man zwei unterschiedliche Techniken. Auf der einen Seite gibt es Geräte, in denen ein echter Laser die Belichtung einer Trommel übernimmt und auf der anderen Seite gibt es solche, die mit Leuchtdioden (LEDs) arbeiten. Manch einer rechnet dieser Gruppe auch noch die Solid-Ink-Drucker hinzu.
Laser und LED Laser- und LED-Drucker sind nahezu identisch. Der Hauptunterschied liegt in der Art der Belichtung der Bildtrommel, von der die auszugebenden Daten auf das Papier übertragen werden. Ein Laser überträgt die Informationen zeilenweise mit Hilfe eines oder mehrerer Reflexionsspiegel. Er muss das gesamte Dokument zeilenweise von einer Seite zur anderen abarbeiten. Ein LED-Drucker besitzt eine Leiste mit mehreren hundert LEDs und kann damit eine Zeile am Stück belichten. Dadurch kann er etwas fixer arbeiten.
Ein LED-Drucker ist oft günstiger, da seine Herstellungskosten meist unter denen eines Lasergerätes liegen. Zudem gibt es weniger bewegliche Teile, was nicht nur die Montage vereinfacht, sondern den Laserdrucker auch zu einer geringeren Fehleranfälligkeit führt. Da eine LED-Leiste weniger Platz beansprucht als eine Lasereinheit, sind entsprechende Drucker oft etwas kleiner.
Gleiche Druckqualität Die Druckqualität liegt bei modernen LED-Geräten gleichauf mit der eines Laserdruckers. Bei sehr günstigen Versionen kann diese jedoch etwas niedriger sein, was auf den ersten Blick aber nicht auffällt. Nachteilig gegenüber einem Laser ist bei der LED-Version eher die begrenzte Auflösung. Denn für jeden Punkt benötigt solch ein Drucker eine LED-Diode. Diese verlangen nach einem gewissen Raum und lassen sich nicht beliebig verkleinern.
Geruchsentwicklung Einen Nachteil, den beiden Versionen mitunter teilen, ist eine gewisse Geruchsbelästigung, die beim Fixieren des Toners auf dem Papier entstehen kann. Bei diesem Vorgang erhitzen sowohl Laserdrucker als auch LED-Drucker das Papier kurzzeitig auf knapp 200 Grad, damit Toner und Papier sich fest miteinander verbinden. Dadurch entsteht die Wischfestigkeit. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass bedruckbare Medien den hohen Temperaturbereich unbeschadet überstehen können müssen, was gerade bei Folien ein Problem sein kann. Kaufberatungstipp: Möchten Sie mit einem Laserdrucker auch Folien bedrucken, achten Sie auf hitzebeständige Versionen, damit diese nicht schmilzen und den Drucker beschädigen.
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LED-Druckern •
Folien
Solid-Ink-Drucker

Gänzlich anders als Laser- und LED-Drucker arbeiten Solid-Ink-Modelle, die man auch als Festtinten- oder Wachsdrucker bezeichnet. Man nennt sie dennoch oft in einem Atemzug als mögliche Alternative zu Laser und LED, da sie ein ebenso hohes Druckvolumen bieten bei gleichfalls niedrigen Seitenpreisen.
Wachs statt Toner Bei dieser Gattung kommt kein Toner zum Einsatz, sondern Wachs. Dieses schmelzt der Drucker mit Wärme und trägt es auf Papier und andere Druckmedien auf. Patronen oder Tonerkassetten gibt es hier nicht. Stattdessen führen Sie harte Wachsklumpen, so genannte Colorstix, in dafür vorgesehene Behälter ein. Kaufberatungstipp: Diese sind gesundheitlich unbedenklich und lassen sich mit bloßen Händen einlegen.
Die Druckfarben lassen sich mischen und in einem Durchgang aufs Papier auftragen. Das geschieht sehr fix. Auf fertige Seiten warten Sie kaum länger als bei Laserdruckern. Die Druckqualität ist auf jedem Papier sehr hoch, sowohl bei Texten als auch bei Bildern, wenngleich bei Fotos häufig ein Druckraster erkennbar bleibt. Dafür bieten die Bilder einen höheren Glanzeffekt als die Drucke eines Farblaserdruckers. Die Druckkosten liegen auf Farblaserniveau und sind nahezu identisch für Schwarzweiß- und Farbausdrucke. Weitere Kosten für Verschleißteile fallen nicht an, da dieser Typ keine Bildtrommel und keine Fixiereinheit benötigt.
Robuste Technik Die Geräte müssen aufgrund unkomplizierter Mechanik nur selten gewartet werden. Papierstaus sind selten. Auch geben Festtintendrucker einen weniger unangenehmen Geruch ab als Laser- und LED-Drucker. Ganz geruchlos arbeiten sie aber nicht. Das flüssige Wachs verbreitet einen ähnlichen Duft wie brennende Kerzen.
Ein nicht unerheblicher Nachteil sind die Stromkosten, die bei manchen Modellen höher sind als bei Laser und Co. Grund: Das erwärmte Wachs soll möglichst nicht erkalten, weil das erneute Aufwärmen und der damit verbundene Reinigungsvorgang den Verbrauch erhöhen würde. Außerdem dauern Aufwärmphasen sehr lange, je nach Drucker zwischen 10 und 20 Minuten. Gibt es einen Ruhemodus mit reduziertem Stromverbrauch, lassen die Drucker das Wachs teilerkalten und verkürzen das Aufwärmen damit auf zirka fünf Minuten.
Muss stillstehen Weiterer Nachteil des flüssigen Wachses: Sie dürfen einen Festtintendrucker nicht bewegen oder heftig anstoßen, solange er betriebsbereit ist. Kaufberatungstipp: Frühestens eine halbe Stunde nach dem Ausschalten sollten Sie solch ein Gerät bewegen. Denn andernfalls könnte geschmolzenes Wachs aus den Tanks in das Gerät gelangen und dieses beschädigen.
Die Haltbarkeit der Ausdrucke entspricht nicht ganz der eines Laserdruckers. Denn das aufgetragene Wachs unterliegt mechanischem Abrieb. Legen Sie beispielsweise harte Gegenstände auf einen Ausdruck, knicken diesen oder schaben mit dem Fingernagel darüber, kann sich das Wachs lösen. Zudem können hohe Temperaturen, etwa direkte Sonneneinstrahlung auf einer Fensterbank, das Wachs aufweichen und ein Ausbluten der Farben verursachen.
Interessant für Vieldrucker Für wen ist nun ein Solid-Ink-Drucker geeignet? Er ist für alle interessant, die sehr viel drucken, vor allem farbig, dabei niedrige Druckkosten und hohe Geschwindigkeit schätzen. Kaufberatungstipp: Alle die seltener drucken und kein Problem mit langen Aufwärmphasen haben, können ebenfalls guten Gewissens zu einem Festtintendrucker greifen. Sie bekommen einen Drucker, der sehr gute Qualität, gerade bei Farbdruck, bietet.
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Festtintendruckern und Festtinte
Druckersprachen
PCL Ein grundsätzlicher Unterschied bei Laserdruckern ist die Art der Druckaufbereitung. Dazu verwenden diese meist eine Seitenbeschreibungssprache. Hier treffen Sie in der Regel auf die Ausdrücke PCL (Print Command Language) und PostScript. PCL ist von Hewlett Packard entwickelt und gilt als Standard für Laserdrucker in Windows-Umgebungen. Sie können PCL jedoch auch mit anderen gängigen Betriebssystemen nutzen. Kommt es zum Einsatz, teilen sich Drucker und PC die Rechenarbeit für die Aufbereitung. Das blockiert den Computer in der Theorie ein wenig. Viele empfinden diese Technik dennoch als schnell, da moderne Computer den Rechenjob meist sehr viel schneller erledigen, als es Prozessoren in Druckern erledigen, die die Aufbereitung komplett allein durchführen.
PostScript Bei Verwendung von PostScript übernimmt demgegenüber ein Drucker nahezu die gesamte Aufbereitung der Druckpapiere. PostScript ist von Adobe entwickelt und in der Apple-Welt sehr verbreitet. PostScript treffen Sie aber auch in Windows-Umgebungen an. Die Druckgeschwindigkeit hängt bei diesem Typ nahezu vollständig von der verwendeten Hardware im Drucker ab. Arbeitet dort ein flotter Prozessor, kommen die Dokumente sehr schnell aus dem Schacht. Bei langsameren Versionen dauert ein Ausdruck entsprechend länger. Kaufberatungstipp: Hochwertige Laserdrucker unterstützen sowohl PCL als auch PostScript.
GDI Etwas langsamer als PCL und PostScript arbeiten GDI-Drucker. GDI steht für Graphics Device Interface und ist keine Seitenbeschreibungssprache, sondern eine grafische Windows-Schnittstelle. Wichtiger Unterschied: Hier übernimmt der Computer die Druckaufbereitung komplett, wodurch dieser länger blockiert ist als bei den genannten Alternativen. Andererseits kann der Drucker dafür sparsamer ausgestattet sein, was ihn günstiger in der Anschaffung macht. Oft ist ein GDI-Drucker nur Windows-kompatibel. Es gibt jedoch auch Geräte, die mit Druckertreibern für Mac OS und Linux ausgeliefert werden. Nachteil jedoch: GDI-Drucker sind meist langsamer und bieten eine geringfügig schlechtere Druckqualität als PCL- und PostScript-Geräte.
Kaufberatungstipp Ist es denn nicht egal, mit welcher Druckersprache der Drucker arbeitet? Jein! Für den Hausgebrauch, wenn Sie lediglich Briefe, Tabellen, Webseiten und Ähnliches ausdrucken, können Sie die Frage nach der Druckersprache vernachlässigen. Wichtig ist die Druckersprache jedoch, wenn Sie mit Spezialprogrammen, etwa mit CAD-, oder GIS-Programmen, arbeiten. Auch manche Layoutsoftware und Spezialprogramme für Formulardruck sind anspruchsvoller. Falls Sie eine entsprechende Software einsetzen, kontrollieren Sie vor dem Druckerkauf, welche Druckersprache und auch welche Version davon für Ihre Software wichtig für problemlosen und optimalen Ausdruck ist.
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Zubehör für Laserdrucker
Geschwindigkeit

Bei Farblaserdruckern unterscheidet man grundsätzlich zwei Typen: Single-Pass- und Multi-Pass-Geräte. Letztere tragen den Toner in vier Durchgängen aufs Papier auf, pro Durchgang eine Farbe. Vor jedem Durchgang muss die entsprechende Farbtrommel an die richtige Position gebracht werden. Der Toner ist wie in einem Revolver in einzelnen Kammern einer Trommel eingelegt, weshalb man manchmal auch von Revolvertechnik spricht.
Multi-Passgeräte benötigen deshalb mehr Zeit für einen Ausdruck und verursachen durch die Rotation der Trommel mehr Lärm. Single-Pass-Geräte tragen den gesamten Toner demgegenüber in einem Rutsch auf und sind somit dreimal schneller und gleichzeitig auch leiser. Insgesamt sind aber auch diese Drucker deutlich lauter als Tintenstrahler.
Realität entscheidet Das gilt in der Theorie. In der Praxis können Sie aber auch auf Multi-Pass-Drucker treffen, die genauso fix oder sogar schneller als einige Single-Pass-Mitstreiter sind. Zuverlässigere Aussagen machen die Angaben über maximal bedruckbare Seiten pro Minute. Kaufberatungstipp: Betrachten Sie diese Werte mit einer gewissen Skepsis. Denn sie basieren auf der Ausgabe einer Seite sowie zahlreicher Kopien derselben im Entwurfsmodus. Zu Grunde liegen dabei fünf Prozent Deckung des Papiers.
Im Alltag drucken Sie jedoch vermutlich eher verschiedene Blätter und verwenden den Entwurfsmodus nur bei Probedrucken. Drucken Sie zudem mehrere Grafiken, steigt auch schnell die Deckung über fünf Prozent. Die Werte können daher kaum mehr als ein Anhaltspunkt sein. Kaufberatungstipp: Zuverlässigere Angaben finden Sie häufig in einschlägigen PC-Magazinen.
Monatliches Druckvolumen Einen weiteren Anhaltspunkt über die Leistungsfähigkeit eines Laserdruckers liefert die Angabe des monatlichen Druckvolumens. Hier lesen Sie ab, wie viele Drucke das Gerät maximal ausgeben kann. Auch diese Zahlen entstehen auf Basis der zuvor genannten Angaben. Teilen Sie den Wert durch dreißig, bekommen Sie die Angaben für einen Tag und können in etwa abschätzen, ob das Ihren Bedürfnissen entspricht. Der errechnete Wert deckt sich idealerweise etwa mit den Ansprüchen, inklusive einer Reserve für realitätsnähere Ausdruckseinstellungen.
Vor richtig lahmen Enten müssen Sie sich allerdings nicht fürchten. Denn selbst langsame Laserdrucker arbeiten in der Regel erheblich schneller als ein Tintenstrahldrucker. Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Aufwärmphase, also die Zeit, die der Drucker nach dem Einschalten benötigt, bis er einsatzbereit ist. Diese kann schon einige Minuten lang sein. Kaufberatungstipp: Gibt es einen Ruhezustand, achten Sie auch auf eine schnelle Aufwachzeit.
Geräuschentwicklung Ebenfalls Augenmerk verlangt die mögliche Geräuschentwicklung. Denn viele Geräte sind alles andere als leise während sie drucken. Kaufberatungstipp: Besonders wenn Sie einen Laserdrucker im Arbeitszimmer betreiben möchten, sollten Sie die technischen Angaben genau studieren, um sicherstellen zu können, dass Sie ungestört arbeiten können. Lauter als 40 Dezibel (dB) sollte der Drucker dort nicht sein. Je niedriger der Wert ist, desto besser. Im Bereitschaftsmodus sollte das Gerät keine oder kaum wahrnehmbare Geräusche von sich geben.
Zum Vergleich: Der eigene Atem hat etwa eine Lautstärke von 35 dB. Eine normal geführte Unterhaltung hat einen Geräuschpegel von zirka 50 dB. Eine normale Tastatur klappert mit ungefähr 60 dB und ein lautes Streitgespräch in einem Meter Abstand erreicht einen Lärmpegel von zirka 80 dB.
Zu
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Druckerpapier
Ausstattung

Einfluss auf Preis und Komfort hat die Ausstattung eines Druckers. Setzen Sie etwa auf ein PCL- oder PostScript-Modell ist ein fixer Prozessor wichtig, um Wartezeiten zu verkürzen. Kaufberatungstipp: Achten Sie bei diesen Modellen auch auf die Speicherausstattung. Sie muss groß genug sein, damit der Drucker alle zu verarbeitenden Daten am Stück aufnehmen kann. Andernfalls wäre der Computer stets mit eingebunden und würde dadurch ausgebremst.
Zwischenspeicher Viele Drucker sind mit schnellem Arbeitsspeicher ausgestattet, andere besitzen sogar eine Festplatte. Kaufberatungstipp: Der Speicher muss umso größer sein, je mehr Anwender sich einen Drucker teilen, denn im Netzwerk können mehrere Personen gleichzeitig Daten an den Drucker senden und keiner möchte gerne warten. Sind Sie unsicher, wie viel Speicher Sie benötigen, sollten Sie einen Drucker wählen, den Sie bei Bedarf aufrüsten, also um zusätzlichen Speicher erweitern können.
Erweiterbarkeit Erweitern lassen sich einige Laserdrucker auch mit zusätzlichen Papierkassetten, einerseits um mehr Papier aufnehmen zu können, andererseits um unterschiedliche Formate oder auch Briefumschläge vorhalten zu können. Kaufberatungstipp: Möchten Sie Papier beidseitig bedrucken, achten Sie auf eine Duplex-Einheit. Damit ist der Drucker selbst imstande, das Papier zu wenden und auf der Rückseite zu bedrucken. Manche Drucker bieten diese Funktion ausschließlich per Einstellung im Druckertreiber. Dann müssen Sie sich jedoch selbst auf den Weg machen und das Papier im Drucker wenden. Das kann bei mehrseitigen Dokumenten sehr lästig werden.
Sparmodus Im Treiber sollte idealerweise ein Sparmodus für Entwurfsdruck vorhanden sein. Dann können Sie Toner bei Probeausdrucken sparen. Schön ist, wenn Sie die Sparmenge per Schiebregler selbst bestimmen können. Kaufberatungstipp: Manche Geräte bieten gar den Luxus, den Tonerauftrag für Text und Bilder getrennt einstellen zu können. Vorteilhaft ist auch zusätzliche Software, die den Druck optimieren kann, etwa durch automatische Farbkorrektur.
Die Bedienung des Laserdruckers erleichtert ein Display, das den aktuellen Modus und die Einstellmöglichkeiten anzeigt. Ist dies berührungsempfindlich, steuern Sie alle Einstellungen direkt darüber. Das ist sehr intuitiv. Kaufberatungstipp: Achten Sie auf eine Hintergrundbeleuchtung, wenn Sie den Drucker auch in dunklen Umgebungen bei schlechter Raumbeleuchtung bedienen können möchten.
Kartenleser und Pictbridge Setzen Sie auf einen Farblaserdrucker und möchten auch Fotos damit ausdrucken, ist es für Sie möglicherweise ein Vorteil, auch ohne den Computer starten zu müssen, Bilder drucken zu können. Dazu benötigt der Laserdrucker mindestens eine der folgenden zwei Dinge: einen Kartenleser, in den Sie die Speicherkarte aus der Digitalkamera einführen oder die Unterstützung der Pictbridge-Technologie.
Gibt es einen Kartenleser, sollte das Display möglichst groß sein und eine Voransicht der Fotos darstellen können. Zudem ist es hilfreich, Bilder gegebenenfalls drehen und beschneiden zu können. Auch eine Bildoptimierung sollte möglich sein. Bei der Unterstützung von Pictbridge schließen Sie Ihre Digicam direkt an den Drucker an und geben von dort den Druckbefehl. Auch dabei ist eine rudimentäre Bearbeitung der Fotos möglich. Zur Bildkontrolle verwenden Sie bei dieser Lösung das Kameradisplay.
Lieferumfang Leider legen nicht alle Hersteller ihren Duckern Anschlusskabel bei. Oft ist das bei günstigen Laserdruckern der Fall. Damit versuchen die Hersteller Kosten zu senken, um einen möglichst günstigen Preis zu erreichen. Haben Sie jedoch das passende Anschlusskabel nicht bereits zuhause, müssen Sie auf Extrakosten gefasst sein.
Kaufberatungstipp: Kontrollieren Sie daher den Lieferumfang in der Produktbeschreibung und bestellen Sie gegebenenfalls ein entsprechendes Kabel mit. Dann ist sichergestellt, dass Sie bei Lieferung des Druckers umgehend mit dem Drucken beginnen können. Ebenfalls wichtig: die unterstützen Betriebssysteme. Sind Treiber für das verwendete System im Lieferumfang?
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Bildbearbeitungssoftware
Anschlüsse

Welche Anschlüsse der Drucker braucht, hängt vom Einsatzort ab. Für die privaten vier Wände und nur bei Einsatz eines Computers brauchen Sie nicht mehr als einen fixen USB 2.0-Anschluss. Die langsamere USB 1.1-Variante treffen Sie teilweise bei Einstiegsgeräten noch an. Kaufberatungstipp: Verneiden Sie diese! Grund: Die Datenübertragung dauert, gerade bei großen Dokumenten, sehr lange. Der Anschluss wird zum Flaschenhals. Aus dem gleichen Grund ist der veraltete Parallel-Anschluss uninteressant. Er arbeitet noch langsamer und verlangt nach einem dicken Stecker und sperrigen Kabeln, die die Aufstellung schwieriger machen. Die aktuellste USB-Variante, die Version 3.0, ist bei Druckern bisher kaum verbreitet.
Sollen mehrere Anwender, die in einem Netzwerk zusammenarbeiten, den Drucker nutzen, benötigt dieser eine Ethernet-Schnittstelle (LAN), möglichst nach Fast-Ethernet-Standard. Dieser ermöglicht Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Die langsamere Version gestattet nur ein Zehntel dessen. Die fixere Gigabit-Version ist zwar bei Netzwerkkarten für PCs und Notebooks üblich, jedoch bei Druckern weniger verbreitet.
Per Druckserver ins Netzwerk Eine mögliche Alternative ist ein externer Druckserver, auch Printserver genannt. Er nimmt per USB Kontakt zum Drucker auf und bindet somit auch Drucker ohne eigenen LAN-Anschluss in ein Netzwerk ein. Druckserver gibt es als kabelgebundene Version und auch als WLAN-Version, um drahtlos Daten zum Drucker schicken zu können. Ein WLAN-Druckserver ist somit auch für Drucker interessant, die nur den Netzwerkanschluss per Kabel erlauben.
Eher selten sind Laserdrucker, die Daten kabellos per Bluetooth empfangen können. Darüber ließen sich Daten vom Computer, aber auch vom Handy oder einer Digitalkamera drucken, ohne den PC aktivieren zu müssen.
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Die Folgekosten

An den Folgekosten für Drucker haben sich manche schon graue Haare geärgert. Gerade wenn Sie einen günstigen Drucker gekauft haben, übersteigen die Kosten für einen Satz Toner oft den Wert eines neuen Druckers. Da machen Laserdrucker leider keine Ausnahme. Hinzukommt, dass die Hersteller, wie auch bei den Tintenstrahlern, mehr und mehr dazu übergehen, Neugeräten nur Sparversionen des Toners mit einer weitaus geringeren Druckkapazität beizulegen. Sie reichen oft nur für wenige hundert Ausdrucke, während vollwertige Versionen bis zu 6.000 Seiten schaffen. Da sind unangenehme, hohe Folgekosten bereits vorprogrammiert.
Tonerkosten Kaufberatungstipp: Wenn Sie nicht in die Kostenfalle tappen möchten, sollten Sie schon vor dem Kauf eines Druckers den Verbrauch, sowie Preis und Füllmenge von Ersatzpatronen berücksichtigen. Auf Dauer kann ein teures Gerät mit niedrigen Verbrauchskosten und ohne Spartoner bei Auslieferung der bessere Kauf sein. Drucken Sie jedoch gar nicht sehr häufig, kann auch ein günstiges Gerät mit halbvollem Toner interessant sein. Denn wenn Sie nur zwei bis drei Ausdrucke pro Woche machen, können Sie selbst mit halb gefüllten Tonerkassetten einige Jahre drucken.
Toner ist stets teuer, doch gibt es je nach Hersteller und Modellgruppe oft gravierende Unterschiede, weshalb es besonders wichtig ist, schon vor dem Druckerkauf dessen Kosten auszukundschaften. Kostspieliger Toner kann zwischen zwei interessanten und nahezu gleich teuren Modellen die Kaufentscheidung beeinflussen.
Neuer Drucker statt neuer Toner Sie können aber auch eine andere Rechnung aufmachen: Ist der Ersatztoner tatsächlich teurer als der Drucker oder nur unwesentlich günstiger, kann es durchaus Sinn machen, bei leerem Tank einen neuen Drucker, statt neuen Toner zu kaufen. Denn ein neues Gerät verspricht zuverlässiger zu sein, hat keine abgenutzten Verschleißteile, wie es sie im „alten“ Gerät noch gibt und bietet vor allem eine komplett neue Garantie. Unter ökologischen Gesichtspunkten sähe das jedoch anders aus, da der Drucker bei solch einem Verhalten zum Wegwerfprodukt würde. Kaufberatungstipp: Vielleicht finden Sie ja noch jemanden, der Interesse am alten Drucker hat und bereit ist, Toner dafür zu kaufen. Dann können Sie bedenkenlos zum neuen Laserdrucker greifen und müssen den alten Drucker nicht wegwerfen.
Beschreiten Sie diesen Weg und tauschen bei Tonerende Ihren Laserdrucker aus, müssen Sie bei der Berechnung des Seitenpreises einen eventuellen Aufpreis für das Austauschgerät mit einkalkulieren. Kaufberatungstipp: Um den zu erwartenden Seitenpreis zu ermitteln, teilen Sie den Anschaffungspreis des Laserdruckers durch die Zahl der möglichen Drucke mit dem mitgelieferten Toner. Der Seitenpreis ist dann eventuell höher, als wenn Sie den Preis nur anhand der Tonerkosten ermitteln. Kaufberatungstipp: Planen Sie eher Toner nachzukaufen und nicht auf einen neuen Laserdrucker zu setzen, schauen Sie, ob es für Ihr Wunschgerät Toner mit besonders großer Kapazität gibt. Damit ist der Seitenpreis meist geringer.
Andere Verschleißteile Nach einer gewissen Zeit müssen Sie bei einem Laserdrucker auch andere Verbrauchsteile tauschen, etwa die Belichtungstrommel und die Fixiereinheit. Bei einigen Geräten müssen Sie Toner und Trommel stets zusammen tauschen, bei anderen lassen sie sich getrennt wechseln. Letzteres spart Geld, wenn Sie immer nur austauschen müssen, was verbraucht ist. Normalerweise halten Trommeln aber wesentlich länger als Tonerkartuschen, im Durchschnitt für etwa 20.000 Seiten, was für Anwender, die nicht sehr viel drucken die gesamte Nutzungszeit des Druckers sein kann.
Allerdings: Um im Preiskamp Geld sparen zu können, stecken besonders in günstigen Einstiegs-Laserdruckern zunehmend Bildtrommeln, die maximal 5.000 Ausdrucke mitmachen und dann kostspielig ausgetauscht werden müssen. Kaufberatungstipp: Wenn Sie planen, viel zu drucken, kontrollieren Sie unbedingt die Reichweite der Belichtungstrommel vor dem Kauf eines Laserdruckers.
Anzahl Bildtrommeln Bei der Verwendung eines Farblasers gilt aber noch mehr zu beachten: Klären Sie beispielsweise, ob nur eine Bildtrommel oder vier Trommeln, für jede Farbe eine eigene, zum Einsatz kommen. Vier Trommeln zu tauschen klingt zunächst erheblich teurer. Bedenken Sie aber, dass Sie bei Verwendung nur einer Bildtrommel die angegebene Seitenzahl durch vier teilen müssen, da diese für jede Farbe ein Bild verarbeiten muss. Somit relativiert sich der Preis für den Kauf getrennter Bildtrommeln. Kaufberatungstipp: Um abzuschätzen, welche Folgekosten entstehen können, sollten Sie vor dem Kauf, die möglichen Kosten einer oder mehrerer neuer Bildtrommeln sowie deren Reichweite ermitteln.
Stromverbrauch Nicht unerhebliche Kosten kann auch der Stromverbrauch verursachen. Gerade wenn ein Gerät den ganzen Tag in Betrieb ist, macht sich ein höherer Verbrauchswert auf der Jahresstromrechnung deutlich bemerkbar. Neben niedrigem Stromhunger sollte zudem ein Schlummermodus vorhanden sein, in den der Drucker nach jedem Druckvorgang fällt und weniger Strom benötigt. Wichtig zudem: ein Netzschalter, mit dem Sie das Gerät komplett ausschalten.
Praktisch, wenn auch nicht unbedingt nötig: Bei einigen Laserdruckern lassen sich die Ein- und Ausschaltzeiten programmieren. Das spart den Gang zum Drucker und hilft Strom zu sparen, da Sie das Ausschalten nicht vergessen können. Nicht zuletzt sind auch die Garantie und Servicezeiten wichtig. Mancher Hersteller gewährt etwa ein Jahr lang kostenfreien Service, der manchmal sogar neuen Toner mit einschließt. Auch hier gilt der Kaufberatungstipp: Wer sich vorher informiert, kann später viel Geld sparen.
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Drucker-Verbrauchsmaterialien •
Bildtrommeln •
Papieren und Folien
Fazit

Die stetig fallenden Preise von Laser- und Farblaserdruckern sind eine Verlockung. Für wenig Geld bekommen Sie gestochen scharfe Ausdrucke, die nicht nur gut aussehen, sondern auch lange halten. Da verwischt nichts. Zudem hängt Laserdruckern der Ruf an, besonders günstig zu drucken. Denn eine Toner-Kassette hält viele tausend Drucke und beste Druckqualität gibt es bereits auf einfachem und damit günstigem Kopierpapier.
So war es zumindest früher immer. Bedauerlicherweise sind jedoch die Hersteller dabei, den guten Ruf der Laserdrucker zu ruinieren. Das Gesagte trifft zwar auf viele Geräte immer noch zu, doch längs nicht mehr auf alle. Besonders bei den sehr günstigen Einstiegsdruckern müssen die Hersteller tricksen, um die Preise weiter drücken zu können. Problem: Mit sinkendem Preis der Laserdrucker schießen praktisch die Seitenpreise in die Höhe.
Sparen macht teuer Günstigen Druck bieten heute fast nur noch solche Laserdrucker, die für den Büroeinsatz konzipiert sind. Diese finden Sie jedoch gar nicht oder nur äußerst selten in der niedrigsten Preisklasse. Dort tummeln sich Drucker für den privaten Einsatz. Ebenfalls ärgerlich: Um Kosten zu sparen, passiert bei Laserdruckern genau das, was bei Tintenstrahldruckern schon lange üblich ist: Im Auslieferungszustand sind nur eine begrenzte Anzahl Ausdrucke möglich. So sind die Tonerkassetten nicht ganz gefüllt, sodass Sie schon nach kurzer Zeit teuren Toner nachkaufen müssen. Noch ärgerlicher: Einfache Bildtrommeln sind schon nach einem Viertel der sonst üblichen Ausdrucke verbraucht.
Kaufberatungstipp: Überlegen Sie daher vor dem Kauf, wie häufig Sie den Laserdrucker verwenden werden. Ein günstiger Einstiegsdrucker wird schnell zur Kostenschleuder und ein teures Gerät kann für Vieldrucker auf Sicht die deutlich günstigere Alternative sein. Bedenken Sie auch: Ein Farblaser druckt zwar auch Fotos in befriedigender Qualität, erreicht jedoch nicht die Güte eines Tintenstrahldruckers.
Schauen Sie erst nach Klärung dieser Fragen auf die weitere Ausstattung und grenzen Sie Ihre Suche mithilfe unseres Produktfilters entsprechend ein. Dann finden Sie schnell und unkompliziert Ihr Wunschgerät. Viel Erfolg!
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