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Kaufberatung DVD-Laufwerke


Wir möchten Sie bei Ihrer Auswahl unterstützen!

In unseren Kaufberatungen finden Sie Informationen zu über 100 Produktgruppen. Erklärung der Grundbegriffe und Kategorien, Erläuterungen der verschiedenen Techniken - hier finden Sie alles Wissenswerte.

Wir halten ständig nach den neusten Techniken ausschau und aktualisieren unsere Kaufberatungen dahingehend. Somit können wir stets eine große Auswahl an aktuellen Kaufberatungen anbieten, die selbst die neusten Technologien beinhalten.


  1. Viel Leistung für wenig Geld
  2. Intern oder extern
  3. Schnittstelle
  4. Lesbare Formate
  5. Geschwindigkeit
  6. Ausstattung
  7. Tipps

Viel Leistung für wenig Geld

Zu den DVD-Laufwerken Warum soll man heute noch ein DVD-Laufwerk kaufen? Immerhin kosten DVD-Brenner schon lange keine hundert Euro mehr. Macht da eine Investition in ein DVD-Laufwerk noch Sinn?

Die Antwort ist "ja". Ganz einfach, weil man entweder gar keine Brennfunktion braucht und nicht unnötig Geld ausgeben möchte. Oder weil man auf der Suche nach einem Zweitgerät ist, das man für fixe Kopiervorgänge verwenden oder als externe Version mit auf Reisen nehmen möchte.

Bevor man aber zum nächstbesten Angebot greift, sollte man sich die Leistungsdaten der Player genau ansehen. Denn wer heute ein DVD-Laufwerk kauft, sollte eines wählen, dass sich auf so viele Standards wie möglich versteht. In den folgenden Kapiteln zeigen wir Ihnen, worauf es beim Kauf ankommt. (pr)

Intern oder extern

Zu den DVD-Laufwerken Die Meisten sind sicher auf der Suche nach einem internen DVD-Laufwerk, das sie in ihr PC-Gehäuse einsetzen können. Gründe sind meist: im Gehäuse ist noch Platz, interne Laufwerke sind günstiger als externe und zudem braucht man kein weiteres Gerät auf dem Schreibtisch unterzubringen.

Doch auch ein externes Laufwerk hat Vorteile. So kann man es an verschiedene Computer, wie auch an ein Notebook, anschließen und leicht mit auf die Reise nehmen.

Schnittstelle

Zu den DVD-Laufwerken Ein internes DVD-Laufwerk schließt man fast immer an die IDE-Schnittstelle an. Inzwischen verbreitet sich aber auch dessen Nachfolger, der Serial-ATA-Anschluss (S-ATA). Überwiegend kommt er zurzeit noch bei Festplatten zum Einsatz, doch bietet er auch für alle übrigen Laufwerke große Vorteile, so denn solche mit entsprechender Schnittselle zur Verfügung stehen.

Die theoretische Überlegenheit bei der Übertragungsgeschwindigkeit von S-ATA gegenüber IDE spielt bei DVD-Laufwerken keine Rolle. Diese schaffen es nicht einmal die Reserven von IDE voll auszureizen. Mehr zum Tragen kommt da die einfache Verkabelung mit deutlich dünneren Kabeln. Sie sind bedeutend schmaler und biegsamer, lassen sich somit leichter im PC-Gehäuse verlegen und erleichtern dadurch die Belüftung. Zusätzlich entfallen lästige Jumper, sowie der Master- und Slavemodus. Insgesamt wird der Anschluss dadurch deutlich einfacher.

Als weitere Alternative bietet sich der SCSI-Anschluss an, allerdings nur dann, wenn man bereits einen entsprechenden Controller im PC installiert hat. Die Anschaffung eines SCSI-Controllers macht ansonsten nur Sinn, wenn man diesen auch noch für weitere Laufwerke verwenden möchte oder muss. Der SCSI-Anschluss bietet zurzeit den größten Datendurchsatz. Jedoch können davon nur fixe Festplatten profitieren, nicht die langsameren DVD-Laufwerke.

Für externen Anschluss ist die SCSI-Schnittstelle ebenfalls geeignet. Doch kommen hier eher Gehäuse mit USB-2.0- oder Firewire-Port in Betracht. Beiden bieten jeweils etwa 50 Megabyte Datendurchsatz in der Sekunde, was für DVD-Laufwerke vollkommen ausreichend ist. Zudem ist der Anschluss bei laufendem PC gefahrlos möglich. Der schnellere Firewire-800-Anschluss, der eine Verdopplung der Datenrate gegenüber der Urversion verspricht, hat hier keine Vorteile.

Lässt sich ein externes Laufwerk auch als Stand-alone-DVD-Player einsetzen, benötigt es zudem einen Videoausgang. Neben dem Standardausgang, einem gelben Cinch-Anschluss, bietet sich hier die S-Video-Schnittstelle an. Sie verspricht bessere Bildqualität. Da die meisten Fernseher nur über SCART-Eingänge verfügen, sollte ein entsprechender Adapter zum Lieferumfang gehören.

Zu den Firewire-Controllern
Zu den USB-Controllern
Zu den S-ATA-Controllern
Zu den SCSI-Controllern

Lesbare Formate

Zu den DVD-Laufwerken Hier sollten Sie keine Kompromisse eingehen. DVD-Laufwerke sind nun schon seit mehreren Generationen auf dem Markt, so dass unterschiedliche Formate niemanden von Teilen des Marktes ausschließen sollten. Das bedeutet, DVD-Minus- und DVD-Plus-Scheiben sollten beide lesbar sein, ein Vorteil ist es zudem, wenn sich ein Laufwerk auch auf das DVD-RAM-Format versteht. Möchten Sie auch DVDs mit zwei Schichten (Double Layer) benutzen können, lesen Sie die Laufwerks-Beschreibung aufmerksam durch. Denn nicht jedes Laufwerk kommt problemlos mit diesen DVDs klar.

CD-ROMs lesen in der Regel alle Laufwerke. Doch auch hier gibt es unterschiedliche Formate und nicht jedes Laufwerk versteht sich mit allen gleich gut. Audio-CDs sind eigentlich nie ein Problem, doch Mp3 können bereits manchmal zur entscheidenden Hürde werden. Auch Video-CDs (VCD, S-VCD) spielen nicht alle Laufwerke klaglos ab. Hier stellt vor allem die MVCD eine große Hürde dar. Dabei handelt es sich um eine Mole-Video-CD, die hochauflösendes Video im MPEG-1- oder MPEG-2-Format speichert. In diesem Format passen bis zu zwei Stunden Video auf eine CD, bei einer Auflösung von 352 mal 288 Pixel. Auf eine DVD passen im MVCD-Format noch mehr Filmminuten und das mit höherer Auflösung von 720 mal 576 Pixel.

Geschwindigkeit

Zu den DVD-Laufwerken Bei der Geschwindigkeit gibt es heute kaum Unterschiede bei den Laufwerken. Fast alle lesen DVDs mit 16-facher und CD-ROMs mit 48-facher Geschwindigkeit. Mehr ist technisch im Moment nicht drin. Damit sind die Laufwerke nicht schneller als gute DVD-Brenner. Allerdings sind reine Lesegeräte häufig fixer, wenn es darum geht, Daten fürs Kopieren auszulesen (rippen). Denn die Werte für das Lesen und das Auslesen der Medien sind selten identisch. Hier sollte man sich nicht von den Angaben der Hersteller in die Irre leiten lassen, sondern die Beschreibung aufmerksam lesen oder auf Testberichte einschlägiger PC-Zeitschriften vertrauen.

Übrigens, 16-fache Geschwindigkeit beim Auslesen oder auch Beschreiben von DVDs mag langsam klingen, gegenüber den hohen Zahlen, die man von den CDs gewöhnt ist. Doch werden hier sehr viel mehr Daten in der Sekunde übertragen, fast zehn Mal mehr als bei CDs. Bei 16-facher Geschwindigkeit werden immerhin gut 21 Megabyte pro Sekunde über den Bus geschaufelt. Das entspricht einem CD-Speed von mehr als 140-fach!

Ausstattung

Zu den DVD-Laufwerken Auf der Suche nach DVD-Laufwerken trifft man häufig auf die Bezeichnungen "Bulk" und "Retail". Retail-Versionen sind stets ein wenig teuerer. Das liegt daran, dass dort eine gewisse Zusatzaustattung zum Lieferumfang gehört. So liegt in der Regel mindestens ein Software-Video-Player bei. Auch Anschluss- und Audiokabel sind meist inbegriffen. OEM-Versionen sind demgegenüber nackt, hier erwirbt man nur das Laufwerk.

Tipps

Zu den DVD-Laufwerken Wenn ein DVD-Laufwerk mit hoher Geschwindigkeit arbeitet, ist es meist ziemlich laut. Deshalb sollte man vor dem Kauf das Datenblatt genau studieren, um die eventuelle Lärmbelastung gar nicht erst aufkommen zu lassen. Auch hier können Tests in PC-Zeitschriften eine wertvolle Hilfe sein. Werte über 40 Dezibel (dB/A) sollten Sie gar nicht erst akzeptieren. Je tiefer der Wert in den "30-ern" liegt, desto besser und somit leiser ist das Laufwerk. Bei Betriebsgeräuschen unter 30 dB/A kann man guten Gewissens zuschlagen.

Besonders praktisch ist, wenn ein Laufwerk immer nur so schnell dreht, wie es die aktuelle Datenübertragung gerade erfordert. Dann wird es nur laut, wenn wirklich viele Daten über den Bus müssen. Gerade beim Film gucken ist dieses Feature wichtig. Hierfür reicht bereits einfache Umdrehungsgeschwindigkeit. Dreht das Laufwerk schneller, stören die Geräusche das Filmvergnügen.

Wertvolle Hilfe bei Krachmachern bietet das Tool CD-Bremse. Es ist in der Lage, die Umdrehungsgeschwindigkeit vieler Laufwerke zu drosseln. Allerdings kommt es nicht mit allen DVD-Laufwerken zurecht. Wer sich vor dem Kauf gründlich informiert, hat es später leichter, seine Nerven zu schonen.

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