Telefonieren ohne Bild? Das muss nicht sein. Mit einer Webcam kann man seinem Gesprächspartner in die Augen sehen, auch wenn sich dieser am anderen Ende der Welt befindet. Im Prinzip klappt das mit jeder Webcam. Doch gibt es Qualitätsunterschiede bei Bild und Ton. Auch bieten manche Webkameras erheblichen Mehrwert und erhöhen Spaß und Nutzen. Wie Sie die richtige Webcam finden, erfahren Sie in der Kaufberatung.
- Die Augen des Internet
- Der Anwendungszweck
- Anschluss
- Systemanforderungen
- Auflösung der Webcams
- Bildqualität
- Technik ist entscheidend
- Ton nicht vergessen
- Software
- Als Digicam einsetzbar
- Im Netzwerk
- Kabelloses Vergnügen
- Webcam als Überwachungskamera
Die Augen des Internet

Man schaut durch sie hindurch in alle Welt. Zum Beispiel auf Traumstrände, öffentliche Plätze, in fremder Leute Wohnungen oder einfach nur auf eine Kaffeemaschine. Webcams gibt es im Internet zu tausenden. Noch mehr stehen auf zahllosen Schreitischen. Grund: Es macht einfach Spaß mit den kleinen Dingern herumzufuchteln, sich selbst und andere aufzunehmen. Mit ihrer Hilfe ist schnell ein Bild vom Versteigerungsobjekt geschossen oder ein einfaches Passfoto geknipst.
Praktisch und ebenfalls sehr populär ist die Videotelefonie, respektive der Videochat. So hört man nicht nur die Stimme seines Gegenübers oder liest nur sein Geschriebenes. Mit einer Webcam holt man die Gesprächspartner auf den Monitor, kann ihnen in die Augen sehen und sich ihnen gleichzeitig selbst präsentieren. Auch unterwegs muss die Kamera nicht fehlen, spezielle Versionen fürs Notebook garantieren auch dort uneingeschränkten Videospaß.
Besonders schön: Eine Webcam kann man bereits für wenige Euro kaufen, so dass selbst ein begrenztes Taschengeld-Budget die Investition verkraftet. Wer will, kann wie immer natürlich auch mehr ausgeben. Doch bedeutet teurer gleich besser? Wir zeigen in den folgenden Kapiteln dieser Kaufberatung, worauf Sie bei der Auswahl einer Webcam unbedingt achten sollten und worauf Sie guten Gewissens verzichten können. (pr)
Der Anwendungszweck

Bevor man sich über das große Angebot an Webcams hermacht, sollte man zunächst entscheiden, was man mit der Kamera machen möchte. Auch die Anbindung ans Internet spielt eine Rolle. Denn je nach Anwendungszweck und Internetverbindung muss man auf unterschiedliche Kriterien wert legen.
Verbindungsgeschwindigkeit So benötigt man beispielsweise für eine langsame Verbindung ins Internet keine Webcam mit riesigem Auflösungsvermögen, da die große Datenmenge vermutlich gar nicht ausreichend fix transferiert werden kann. Über eine schnelle DSL-Verbindung lassen sich demgegenüber auch Videos mit höherer Auflösung übertragen. Eine Flatrate für den Anschluss ist hier vorteilhaft, da Videobilder eine Menge Datenverkehr verursachen können.
Wer demgegenüber ausschließlich Bilder und Filme machen will, die er nicht live im Internet präsentieren möchte, braucht besonders detaillierte Bilder, also eine entsprechend leistungsfähige Webcam mit hoher Auflösung.
Einsatzort Ebenfalls Einfluss auf die Kaufentscheidung hat der Einsatzort. Soll die Webcam auf dem Schreibtisch stehen oder möchte man sie zusammen mit dem Notebook auch unterwegs benutzen können? Um die Mobilität nicht allzu sehr einzuschränken, ist die Wahl einer kleinen Kamera entscheidend. Wichtig auch: Die Kamera sollte sich am Notebookdeckel festklemmen lassen, damit sie stabil ist.
Im Notebookdeckel Praktisch: Die meisten Notebooks haben heute bereits eine Webcam in den Deckel integriert. Das erspart eine zusätzliche Anschaffung und hilft unterwegs Platz zu sparen und Kabelsalat zu vermeiden. Auch in günstigen Netbooks und in Webtablets steckt häufig eine Webcam im Deckel oder Gehäuse. Wer über mobilen Einsatz nachdenkt und kurz- oder mittelfristig auch einen tragbaren Computer kaufen möchte, kann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Bedenken Sie jedoch, dass externe Kameras nicht nur vielseitiger einsetzbar sind, sondern in der Regel eine höhere Auflösung und nicht selten auch eine bessere Bildqualität bieten. Zudem haben sie häufig weniger Probleme mit schlechten Lichtverhältnissen als die Winzlinge in den flachen Deckeln.
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Notebooks •
Netbooks •
Tablet-PCs
Anschluss

Auch die freien Anschlüsse am PC spielen eine Rolle. Die Ansprüche einer Webcam sind jedoch nicht allzuhoch. Schon ein alter USB-Port nach 1.1-Standard kann vollkommen ausreichen. Er erlaubt theoretische Übertragungsraten von bis zu einem Megabyte pro Sekunde. Das ist schnell genug für Videotelefonie über einfache DSL-Verbindungen.
Wer dagegen Videokonferenzen über ein schnelleres Netz wie beispielsweise ein lokales Netzwerk übertragen möchte und allerhöchste Bildqualität sucht, sollte sich Webcams mit USB 2.0- oder Firewire-Schnittstelle ansehen. Beide Anschlüsse sind schnell genug, um unkomprimiertes Video in Fernsehbildqualität übers Netz zu schaufeln. Noch schneller ginge es über die USB-3.0-Schnittstelle. Doch sind Webcams kaum in der Lage, so große Datenmengen zu generieren, wie dieser Anschluss übertragen kann.
Schnelle Ports USB gehört bei modernen PCs zum Standard. Auf Firewire trifft man hingegen nicht bei jedem Computer. Allerdings spielt dieser Port für den Anschluss von Webcams auch nur eine untergeordnete Rolle, da die meisten Kameras per USB Kontakt suchen. Wessen Computer keine der beiden Schnittstellen besitzt, kann diese für wenig Geld leicht per Erweiterungskarte (Controller) nachrüsten. Voraussetzung dafür ist allerdings ein einigermaßen aktuelles Betriebssystem. Problemlos werkelt USB 2.0 erst ab Windows XP. Mit älteren Systemen kann es zu Problemen kommen, meist wird die Hardware nicht erkannt. Das Gleiche gilt auch für Firewire.
Strom bekommen die meisten Webcams über die USB- respektive Firewirekabel, so dass keine weitere Steckdose blockiert werden muss und der Kabelsalat unter dem Tisch nicht zunimmt.
Aufstellen Neben dem Anschluss ist auch der Standort der Webcam wichtig. Möchten Sie, dass Ihr Gegenüber Sie bei einem Videotelefonat auf Augenhöhe betrachten kann, muss sich die Webcam in entsprechender Höhe befinden. Daher eignet sich eine Klemme, mit der sich die Webcam am Monitor befestigen lässt, besonders gut, zumindest wenn man einen Flachbildschirm verwendet. Möchte man die Kamera aber auch für andere Dinge benutzen, an anderen Orten aufstellen oder verwendet man noch einen tiefen Röhrenmonitor, kann auch ein stabiler Standfuß wichtig sein. Eine Webcam, die beide Möglichkeiten bietet, ist besonders praktisch.
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USB •
Controllern
Systemanforderungen

Die Anforderungen an den PC sind relativ gering. Sogar mit einem mehrere Jahre alten Computer kann man in die Videotelefonie einsteigen. Allerdings ist man dann meist auf kleine Bildauflösungen begrenzt. Auch flüssige, ruckelfreie Bilder dürfte man kaum erreichen: Grund: Die Rechenpower älterer Systeme reicht möglicherweise nicht aus, um die Bilder ausreichend fix zu berechnen. Kleine Videos und Standbilder in voller Größe sind aber auch mit betagten Systemen kein Problem.
Manche Hersteller haben Geräte im Programm, die bis zu 90 Bilder und mehr pro Sekunde Bildwiederholung versprechen. Mit älteren PCs sind solche Werte nicht zu erreichen. Um so viele Bilder berechnen zu können, bedarf es mindestens eines aktuellen Mehrkernprozessors. Entsprechende Rechenkraft benötigt man auch, wenn man 30 Bilder oder mehr pro Sekunde mit einer Auflösung im Megapixelbereich erreichen möchte. Für Videochat sind aber Megapixelauflösung und extreme Bildwiederholraten nur schwer zu realisieren, dazu reicht oft die Bandbreite der Internetverbindung nicht aus. Entsprechende Bildwiederholzahlen sind nur sinnvoll für schnelle, lokale Netzwerke oder zum Produzieren von Filmen am PC.
Videokompression Einfluss auf die nötige Rechenkraft hat auch der verwendete Videocodec, den die Software zur Kompression der Bilder verwendet. Moderne Geräte, die eine hohe Auflösung erreichen, verwenden meistens den MPEG-4-Codec. Er ist sehr leistungsfähig. Die Datenrate ist relativ gering bei gleichzeitig hoher Bildqualität. Allerdings verlangt das komprimieren und dekomprimieren nach einem modernen Prozessor. Alte Computer sind damit überfordert.
Für Videotelefonie über das Internet gelten 128 Kilobit Uploadgeschwindigkeit als absolute Untergrenze. Bei diesem Wert ist das Videofenster jedoch kaum größer als ein kleines Handydisplay. Wer es größer möchte, benötigt mindestens die doppelte Bandbreite. Kurz: Videotelefonie macht nur Spaß, wenn man eine schnelle DSL-Verbindung nutzen kann.
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DSL
Auflösung der Webcams

Je höher die Auflösung einer Webcam ist, desto mehr Details sind sichtbar und umso besser ist das Bild. Zumindest in der Theorie. In der Praxis haben nicht selten aber auch Kameras mit niedriger Auflösung eine bessere Bildqualität als solche mit hoher Auflösung. Großen Einfluss haben auch das verwendete Objektiv und der Sensor (siehe weiter unten).
Wie eine Digicam Mitunter bieten moderne Webcams die gleiche hohe Auflösung wie einfache Einsteiger-Digitalkameras. Nicht immer erreichen sie jedoch dieselbe Bildqualität, etwa weil sie eine minderwertigere Optik verwenden. Manchmal tricksen sie auch. So übernimmt eine Software das Hochrechnen der Bilder zu einer höheren Auflösung. Dabei steigt allerdings nicht die Qualität. Entscheidend ist stets nur die Auflösung der Optik. Ist für Webcams aber eine besonders hohe Auflösung überhaupt wünschenswert? Jein! Hier entscheidet wieder der Anwendungszweck.
Für die Videoübertragung über das Internet ist sehr viel Bandbreite nötig. Je höher die Bildauflösung, desto mehr Daten müssen übertragen werden. Wer nur eine einfache DSL-Leitung hat, kann kein Videobild in Fernsehgröße flüssig übertragen. Mehr als 640 mal 480 Bildpunkte muss eine Kamera in diesem Fall nicht bieten. Ein Viertel davon, also 320 mal 240 Pixel sind vollkommen ausreichend.
Hohe Auflösung Anders sieht die Sache aus, wenn man einen sehr schnellen Internetanschluss mit 16 Megabit Bandbreite oder mehr hat. Dann lassen sich auch Videobilder mit sehr hoher Auflösung übertragen. Wichtig ist jedoch ein effektiver Kompressionsalgorithmus der Videochatsoftware und relativ freie Leitungen im Internet. Denn der schnellste Anschluss nützt gar nichts, wenn volle Leitungen die Datenpakete auf dem Weg zum Empfänger aufhalten.
Auch bei langsamem Anschluss ans Internet kann eine Webcam mit hoher Auflösung eine sinnvolle Anschaffung sein. Nämlich dann, wenn man häufig Videos oder Fotos für den heimischen Gebrauch aufzeichnen will. Hier fällt der Flaschenhals Internet weg. In diesem Fall möchte man besonders gute, also detaillierte Bilder bekommen und sollte somit auf eine möglichst hohe Auflösung im Megapixelbereich setzen. Für den gelegentlichen Videochat setzt man dann die Auflösung kurzfristig herab.
Flaschenhals Chatsoftware Hochauflösende Webcam, schneller Internetanschluss und freie Bahn im Datennetz sind aber kein Garant dafür, Videotelefonate in HD-Auflösung führen zu können. Denn zahlreiche Videochatprogramme begrenzen die maximale Bildauflösung, beispielsweise auf 640 x 480 Pixel. Das ist häufig bei Gratis-Programmen der Fall. Höhere Auflösung erreicht man in vielen Fällen nur mit kommerziellen Programmen.
Mehr Megapixel Gerade für Fotos sind viele Bildinformationen wichtig. Wessen Schwerpunkt hier liegt, sollte eine Kamera wählen, die ein oder mehr Megapixel Bildauflösung bietet. Für Video darf es auch weniger sein, denn gerade ältere PCs dürften überfordert sein, wenn sie bei solch hohen Auflösungen bis zu 25 Bilder in der Sekunde digitalisieren müssten. Grundsätzlich gilt: Kleine Bilder belasten den PC weniger als große.
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Digitalkameras •
Videokameras
Bildqualität

Die in den Kamerabeschreibungen versprochene Bildqualität erreichen die meisten Webcams nur unter Idealbedingungen. Hohe Bildauflösung und flüssiges Bild schaffen sie beispielsweise nur unter sehr guten Lichtverhältnissen. Ist es dagegen dunkel oder schummerig, bekommt die Optik schnell Probleme. Die Webcam versucht dann länger zu belichten. Da das Zeit kostet, leidet die Bildwiederholfrequenz mitunter erheblich.
Kompression in der Webcam Wie bereits erwähnt, haben auch die Internetverbindung und der PC-Anschluss Einfluss auf die Qualität. Einige Webcams versuchen dieses Manko elegant zu umgehen, indem sie die Farbanzahl reduzieren und das Bild selbst bereits komprimieren, bevor sie es an den PC weiterleiten. Das führt zu einer deutlichen Verbesserung der Bildqualität. So kann man selbst bei Webcams, die über die langsame USB 1.1-Schnittstelle angeschlossen sind, mitunter bessere Bilder oder zumindest gleich gute Signale bekommen, wie bei Kameras mit fixeren Anschlüssen.
Bildverbesserung Ebenfalls der Bildqualität zugutekommen Bildverbesserungstechniken wie man sie von Fernsehgeräten kennt. Sie unterbinden etwa ein Verschwimmen des Bildes bei einem Kameraschwenk oder unterdrücken nerviges Farbflimmern bei Schwarzweiß-Mustern. Vergessen sollte man auch nicht die Brennweite, mit der die Kamera arbeitet. Um auch dicht vor der Linse noch einen breiten Bildausschnitt aufzeichnen zu können, benötigt die Webcam ein großes Weitwinkel von mindestens 28 Millimeter. Damit ist sichergestellt, dass auch mehrere Personen bei einem Videochat ins Bild passen. Vorteilhaft ist ein Weitwinkel auch für Standbilder, etwa wenn man große Gegenstände für eine Online-Auktion ablichten möchte.
Übrigens, ein richtig flüssiges Bild bekommt man, wenn das Video wie im Fernseher aus 25 Bildern pro Sekunde aufgebaut wird. Doch bereits mit 15 Bildern in der Sekunde hat man den Eindruck eines nahezu flüssigen Videobildes.
Technik ist entscheidend

Auch die verwendete Technik der Webcam hat Einfluss auf die Bildqualität. Eine besondere Rolle spielen hierbei die Sensoren, die das durch die Linse einfallende Bild aufnehmen und digitalisieren. Lange Zeit verwendete man dazu ausschließlich günstige CMOS-Sensoren, die leider einen Hang zum Bildrauschen haben. Inzwischen sind aber einige Hersteller dazu übergegangen hochwertige CCD-Sensoren in die Kameras einzubauen. Das sind Chips, die auch bei Digitalkameras und digitalen Videokameras zum Einsatz kommen.
Zwar sind längst nicht mehr alle CMOS-Chips minderwertiger als ihre CCD-Pendants. Wer aber auf sehr hohe Bildqualität Wert legt und auf der sicheren Seite sein möchte, sollte beim Griff zu einer Webcam mit CMOS-Chip auch auf den Preis achten. Extrem günstige Versionen haben in der Regel einen sehr einfachen Chip. Hilfreich kann auch ein Blick auf Testberichte einschlägiger Fachmagazine sein.
Praktische Extras Wichtige Zusatzfunktionen können den Nutzen einer Webcam erhöhen. Besonders praktisch für Videochats ist die Funktion der automatischen Gesichtsverfolgung. Die Kamera erkennt die Person vor der Linse und kann selbstständig leichte Schwenks machen, falls sich die Person bewegen sollte. So bleibt das Gesicht stets im Bild.
Eigene Beleuchtung Bei nur schummriger Beleuchtung kann es leicht passieren, dass Gegenstände und Personen nur unzureichend beleuchtet sind. Am Schreibtisch kann man eine Lampe anschalten, unterwegs mit dem Notebook ist das aber unter Umständen nicht möglich. Dann ist es praktisch, wenn die Kamera selbst eine integrierte Beleuchtung besitzt. Diese sollte jedoch kräftig genug sein und mindestens einen halben Meter weit hell leuchten können. Allerdings benötigen Zusatzlampen Strom, der gerade am Notebook knapp ist. Vorteilhaft sind deshalb LED-Lampen. Sie sind relativ genügsam. Unterwegs spielen auch Größe und Packmaß der Webcam eine wichtige Rolle. Praktisch sind kleine Kameras. Manch ein Gerät lässt sich zusammenklappen und verbraucht so in der Tasche noch weniger Platz.
Scharfe Bilder Für Schreibtisch und mobilen Einsatz gleichermaßen wichtig ist eine Autofokus-Funktion. Diese sorgt dafür, dass zentrale Bildteile, etwa das Gesicht, ständig scharfgestellt sind. Die Funktion sollte allerdings abschaltbar sein, weil der Autofokus bei schlechten Lichtverhältnissen hyperaktiv werden kann und das Bild zu pumpen scheint. Grund: Der Autofokus findet keinen Fixpunkt, auf den er scharfstellen kann. Mindestens per Hand sollte man den Fokus verändern können, damit bei jeder Entfernung die Schärfe stimmt. Einige Kameras besitzen auch zwei Linsen. Eine für den Nah- und eine für den Fernbereich. Das sollte ein gutes und scharfes Bild in allen Situationen garantieren.
Aktivitätsanzeige Der Sicherheit dient eine Leuchtdiode, die den Betrieb der Webcam anzeigt. Sie hilft, einer unbemerkten Überwachung zu entgehen, wenn die Kamera im Netzwerk arbeitet. Zumindest theoretisch ist es aber auch möglich, dass Hacker eine lokal angeschlossene Webcam anschalten können. Aber auch dieses würde ein entsprechendes Lämpchen anzeigen.
Ton nicht vergessen

Vorsicht Falle! Sie möchten gerne Videotelefonie nutzen oder peppige Filme zu Hause drehen? Dann dürfen Sie auf keinen Fall den Ton vergessen. Das haben aber leider viele Hersteller. So manche Webcam eignet sich nur als Stummfilmkamera, da man ihnen weder ein integriertes Mikrofon am Gehäuse noch ein externes spendiert hat.
Zwar bietet ein Mikro im kleinen Gehäuse einer Webcam keine HiFi-Qualität, doch für ein Telefongespräch reicht es allemal. Als Alternative für ein fehlendes Mikro oder zur Klangverbesserung kann man zu einem Headset greifen, dass man direkt an die Soundkarte oder einen freien USB-Port anschließt. Auch ein Mikrofon plus PC-Lautsprecher erfüllen den gleichen Zweck. Nachteil: Wer diese Ausrüstung noch nicht besitzt, muss zusätzlich in sie investieren.
Lösungen für unterwegs Für den mobilen Einsatz ist ein integriertes Mikrofon in jedem Fall vorteilhaft, sollte das Notebook keines besitzen. Andernfalls müsste man dieses zusätzlich mit sich herumschleppen. Bei vorhandenem Mikrofon am Notebookdeckel kann es aber dennoch sinnvoll sein, ein externes zu kaufen; etwa wenn die Tonqualität nicht ausreichend ist oder zu viele Nebengeräusche mit aufgezeichnet werden. Dann sollte man zu einem Richtmikrofon greifen. Es zeichnet nur Geräusche direkt von vorne auf und blendet somit Nebengeräusche wie den Staubsauger oder Verkehrslärm fast komplett aus.
Eine mögliche Alternative ist der Einsatz eines Headsets. Das ist eine Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon. Der Ton landet darüber ohne Nebengeräusche direkt im Mikro. Nachteil: Es kann immer nur einer kommunizieren. Manche Webcams kommen gebundelt mit einem Headset. Das kann Kosten und eventuell auch Anschlüsse sparen, falls das Headset direkt mit der Webcam in Kontakt steht.
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Mikrofonen •
Headsets •
PC-Lautsprechern •
Kopfhörern
Software

Fast jeder Hersteller liefert seine Webcams mit zusätzlicher Software aus. Für den Betrieb ist die meist nicht unbedingt nötig. Windows und andere Betriebssysteme unterstützen viele Geräte bereits ohne Treiberinstallation; was in jedem Fall auch vorteilhaft ist. Grund: Es ist einerseits komfortabler, den PC vor der Erstbenutzung nicht neu starten zu müssen, damit der Treiber aktiv wird. Andererseits minimiert treiberloser Betrieb auch die Gefahr von Softwarekonflikten mit dem Betriebssystem oder der Software anderer Hersteller.
Software kann kaufentscheidend sein Überflüssig ist ein Softwarepaket deshalb jedoch nicht. Im Gegenteil. Zuweilen kann es den Ausschlag zum Kauf geben. Etwa dann, wenn man gleichwertige Modelle ins Auge gefasst hat und auf der Suche nach kaufentscheidenden Unterschieden ist. Praktisch ist etwa eine Bildbearbeitung, mittels derer man Video- oder Standbilder verändern kann. Eher lustigen Charakter haben Tools, mit denen man Bildeffekte wie in einem Spiegelkabinett erzeugen kann. So lassen sich Wangen aufblähen, Kopfe schrumpfen und vieles mehr.
Für Videochats, bei denen man die Unordnung im Zimmer verbergen möchte, sind Programme ideal, die Bildhintergründe austauschen können. Wie bei einer Bluebox im Fernsehstudio überblendet die Software den Hintergrund und platziert die Person etwa an einen Südseestrand.
Zeitraffer Wer seine Blumen wachsen sehen möchte, sollte auf eine Zeitrafferfunktion achten. Dann macht die Kamera über einen langen Zeitraum zu festen Zeitpunkten Standbilder. Die Software fügt diese dann zu einem Film zusammen. Problem jedoch: Für optimale Ergebnisse darf man die Webcam die gesamte Zeit nicht anrühren. Videochats und anderes müssen solange ausfallen. Auf der anderen Seite erlaubt die Zeitrafferfunktion, Filme über lang gezogene Vorgänge, wie etwa den Zusammenbau eines komplizierten Gerätes, deutlich zu verkürzen.
Um kleine Spielfilme zu komponieren, kann es nötig sein, die Aufzeichnungen zu schneiden, die Szenen neu zu arrangieren und eventuell auch schöne Übergänge einzufügen. Dafür ist ein Videoschnittprogramm nötig. Im Idealfall kann die mitgelieferte Software Videos auch bearbeiten. Falls nicht oder falls deren Funktionsumfang zu gering ist, benötigt man eine spezielle Software für den Videoschnitt.
Praktisch für den Schutz der Wohnung ist eine Software, mit der die Webcam zur Überwachungskamera mutiert und Alarm schlägt, wenn Einbrecher den Raum betreten. Mehr dazu im letzten Kapitel.
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Videoschnitt Zu
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Multimediasoftware
Als Digicam einsetzbar

Zwei Fliegen mit einer Klappe kann man schlagen, wenn man zu einem Zwitter greift. Gemeint ist eine Webcam, die man auch als Digitalkamera benutzen und mit sich herumtragen kann. Entsprechende Kameras nutzen den Vorteil, dass bei Standbildern häufig eine höhere Auflösung möglich ist, als beim bewegten Videobild. Bei diesen Geräten ist eine hohe Auflösung besonders wichtig, damit man zufriedenstellende Bilder schießen kann. Gleichzeitig sollte nicht nur ein fester Speicher integriert sein, sondern die Möglichkeit bestehen, Speicherkarten einzusetzen. Ansonsten ist nach einer handvoll Fotos der Speicher voll. Dem Objektiv kommt bei Verwendung als Fotokamera ebenfalls eine höhere Bedeutung zu. Es sollte möglichst optisches Zoom bieten.
Leider können die meisten Webcams nicht mit reinrassigen Digitalknipsen konkurrieren und eignen sich unterwegs nur für einfache Spaßfotos. Meist fehlt es an Auflösung, optischem Zoom, der Möglichkeit zur Speichererweiterung und anderem. Auch bei der Detailgenauigkeit und der Farbtreue muss man bei diesen Versionen mit Kompromissen leben. Eine Alternative kann auch das Smartphone sein. Dieses lässt sich zwar häufig nicht am PC als Webcam verwenden, kann aber Videos aufzeichnen. Per Kabel, via Bluetooth oder mittels Speicherkarte gelangen diese in den Computer.
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Digitalkameras •
Mobiltelefonen
Im Netzwerk

Einige Webcams lassen sich per Kabel oder auch drahtlos in ein Netzwerk integrieren. Das hat den Vorteil, dass alle angeschlossenen Computer vollen Zugriff auf die Kamera haben können, so ihnen per Software diese Rechte zuerkannt sind. Hauptsächlich setzt man solche Kameras zur Überwachung ein (dazu mehr im letzten Kapitel), da sie selbständig Bilder oder Videos zu unterschiedlichen PCs und auch über das Internet versenden können.
Webserver Eine Webcam mit Netzwerkanschluss muss ohne die Hilfe eines Computers auskommen und die nötige Hardware zur Kommunikation im Netzwerk selbst im Gehäuse unterbringen. Das vergrößert die Gehäuse etwas und macht sich auch beim Preis bemerkbar. In der Regel integrieren die Hersteller bei dieser Gattung gleich einen kleinen Webserver. Auf solche Netzwerkkameras kann man auch mit einem Webbrowser über das Internet zugreifen.
Ethernet Der theoretisch schnellste Datentransport von der Webcam zu den ans Netzwerk angeschlossenen Computern ist über Kabel möglich. Eine Kabelverbindung verhindert zugleich, dass sich von außen Hacker über Funk mit der Kamera verbinden und die Bilder abfangen können. Befindet sich die Kamera jedoch nicht in der Nähe eines Verteilerknotens wie einem Router oder Switch, muss man ein entsprechend langes Kabel verlegen. Eine Alternative ist ein kabelgebundener Anschluss über ein Stromnetzwerk. Dazu bedarf es je eines speziellen Adapters für die Webcam und den Computer oder Router.
WLAN Eleganter ist der Anschluss ohne Netzwerkkabel. Das vereinfacht die Installation und macht das Verlegen, selbst eines kurzen Netzwerkkabels, überflüssig. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist in aller Regel ausreichend. Eng könnte es nur werden, wenn die Kamera eine sehr hohe Auflösung besitzt und gleichzeitig nur den langsamen Funkstandard 802.11b verwenden sollte. Dieser erreicht in der Praxis eine maximale Transferrate von 200 bis 300 Kilobyte pro Sekunde. Keine Engpässe sind bei den schnelleren Standards 802.11g und 802.11n zu erwarten.
Stromversorgung Vorsicht Stolperfalle! Ohne Kabel kommen auch Funkkameras nicht aus. Sie benötigen für den Betrieb Strom. Somit bleibt auch bei dieser Lösung ein Kabel sichtbar. Oft ist zudem das Stromkabel nicht sehr lang, so dass die verfügbaren Steckdosen den Aufstellort einschränken. Eventuell muss man ein Verlängerungskabel verlegen, um die Kamera dort betreiben zu können, wo keine Steckdose in der Nähe ist.
Somit kommen hier doch wieder Ethernet-Webcams ins Spiel, zumindest solche, die sich per Netzwerkkabel mit Strom speisen lassen. Dies ist möglich, wenn sie die Power-over-Ethernet-Technik, kurz PoE beherrschen. Dann ist kein Stromanschluss nötig. Genau wie bei einer kabellosen Netzwerkkamera, muss man nur ein Kabel verlegen. In diesem Fall das Netzwerkkabel.
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Netzwerkkabeln •
Funknetzwerken •
Stromnetzwerken •
Stromkabeln und Steckerleisten
Kabelloses Vergnügen
Wer auf eine drahtlose Kamera setzen möchte, braucht bereits eine entsprechende Ausrüstung für kabellose Netze (WLAN) nach WiFi-Standard, um mit der Webcam kommunizieren zu können. Ist diese nicht vorhanden, muss man sie extra anschaffen.
Eine Alternative sind Kameras, die nicht nach WiFi-Standard funken, sondern Daten nur mit einem einzigen Empfänger per Funk austauschen können. Sie sind günstiger als die zuvor genannten, erlauben dafür aber auch nur eine geringere Entfernung vom PC. Etwa zehn bis zwanzig Meter darf die Cam entfernt stehen, allemal ausreichend, um im Kinderzimmer nachsehen zu können, ob das Baby wach ist oder wer an der Tür klingelt. In ein Netzwerk lassen sich solche Webcams aber nicht ohne weiteres integrieren. Damit entfällt die Steuerungsmöglichkeit über das Internet.
Zur Kaufberatung Funknetzwerke
Webcam als Überwachungskamera

Herkömmliche Videoüberwachungssysteme sind sehr teuer. Obendrein braucht man für die Auswertung der Aufzeichnung viel Zeit und Geduld, gilt es doch stundenlange Videoaufnahmen auszuwerten.
Viel praktischer und auch billiger geht das mit einer oder mehreren Webcams. Sie machen die zeitaufwendige Auswertung überflüssig. Grund: Man kann sie so konfigurieren, dass sie nur Bilder schießen, wenn sich im Bildausschnitt etwas verändert, also beispielsweise eine Person den Raum betritt. Kommt man nach Hause, braucht man nur nachzusehen, ob Bilder auf der Platte abgelegt sind.
Verdächtige Bilder ans Handy senden Ist der PC dank Flatrate ununterbrochen mit dem Internet verbunden, kann man noch einen Schritt weitergehen. So ist es möglich, den Computer anzuweisen, jedes Mal, wenn die Kamera eine Bewegung feststellt, ein Bild zu schießen und dieses per E-Mail oder mit Hilfe eines Webdienstes ans Handy zu senden. Auf Wunsch kann der Rechner die Schnappschüsse zusätzlich oder stattdessen auch an einen FTP-Server schicken. So wissen Sie schon Sekunden nach der Aufnahme, was sich in Ihren vier Wänden tut. Eine entsprechende Software liegt bereits einigen Webcams bei. Wenn nicht, kann man zu einer Shareware wie zum Beispiel „Supervisioncam“ greifen.
Zum Download bitte hier entlangl.
Der Versand der Bilder über das Internet, ob nun auf ein Handy oder zu einem FTP-Server, hat den entscheidenden Vorteil, dass der Dieb die Spuren nicht einfach durch Zerstören oder Mitnehmen des PC auslöschen kann. Nachteil allerdings: Hat man nur eine Standardwebcam, benötigt diese einen ständig laufenden PC, um Bilder speichern und versenden zu können.
Eigenständige Kameras Praktischer sind da Kameras, die ohne PC auskommen und bereits einen kleinen Webserver im Gehäuse integriert haben, also eine der oben angesprochenen Netzwerkkameras. Es gibt auch Versionen, die ohne PC-Netzwerk auskommen und die Bilder über die Telefonleitung oder das Mobilfunknetz verschicken können. Besonders letzterer Weg ist praktisch, wenn man beispielsweise das Ferienhaus überwachen möchte, dort aber kein Internetanschluss vorhanden ist. Solch eine Lösung verursacht jedoch Zusatzkosten für das Telefonabonnement und eventuell auch für den Datenverkehr.
Livebilder Ist solch eine Webcam installiert, kann man die Kamera von jedem Ort der Welt ansteuern und live sehen, was dort gerade passiert. Der Kontrollblick klappt mit jedem Standardbrowser. Zur Anwahl gibt man lediglich die IP-Adresse der Kamera an. Soll nicht jeder Zugriff auf das Videobild haben, kann man eine Kennwortsperre dazwischenschalten. Das ist zudem sinnvoll, da man die Kameraeinstellungen direkt übers Web verändern kann.
Befindet sich die Webcam hinter einem Router und ist von außen nicht direkt ansprechbar, muss man diesen entsprechend konfigurieren. Wie das funktioniert, sollte in dessen Handbuch stehen. Ein weiteres mögliches Problem ist, dass der Router oder auch die Webcam vom Internetanbieter keine feste IP-Adresse bekommt, sondern diese regelmäßig wechselt. Hier kann ein Service wie der von
DynDNS.com aushelfen. Dieser sorgt dafür, dass die Verbindung von außen ins Netzwerk stets funktioniert. Der einfache Service dort ist gratis. Für einen größeren Leistungsumfang fallen Gebühren an.
Bilder stets verschicken Ganz gleich, mit welchem Kameratyp man Bilder einfängt, ihr Versand sollte selbstverständlich sein. Lagerten die Fotos nur in der Webcam oder auf einem lokalen Computer, könnte ein Dieb die Beweisfotos einfach verschwinden lassen, indem er die Hardware mitnimmt oder zerstört. Alternativ bietet sich auch ein Videoserver an, der sämtliche Bilder speichert und über das Web zugänglich macht. Dieser ist aber mehr zur Entlastung der Netzwerkrechner geeignet, da er die Verwaltung der Bilder und Videos komplett übernimmt. Vor Diebstahl ist solch ein Videoserver auch nicht sicher.
Schwenkbar muss sie sein Wichtig für die Überwachung: Die Kamera sollte einen beweglichen Objektivkopf haben. Mittels internen Motors ist sie somit horizontal und idealerweise auch vertikal schwenkbar. Je größer der Schwenkbereich, desto größere Bereiche des Raumes oder der Wohnung kann die Kamera erfassen. Gleichzeitig ist es möglich, die Bewegung einer Person oder eines Haustieres zu verfolgen. Gibt es keinen oder nur einen kleinen Schwenkbereich, müsste man eine zweite oder noch mehr Webcams einsetzen, um bis in die letzte Ecke blicken zu können. Wichtig: Klinkt man sich über das Internet in die Kamera ein, sollte man diese auch manuell schwenken können. So lassen sich gezielt Dinge betrachten.
Outdoor-Webcams Wenn Diebe im Haus sind, ist es eigentlich schon zu spät. Wer diese schon entdecken möchte, wenn sie sich dem Haus nähern, benötigt eine Kamera, die außen auch unter widrigen Bedingungen arbeiten kann. Dafür haben zahlreiche Hersteller spezielle Kameras im Programm. Oft sind diese für die professionelle Nutzung ausgelegt. Das macht sie sehr leistungsfähig aber auch etwas teurer. Solche Webcams gibt es sogar mit beheizten Gehäusen, so dass man sie bedenkenlos auch im Winter verwenden kann. Diese Kameras sind somit hauptsächlich für alle interessant, die Wohnung, Büro oder Ferienhaus ununterbrochen überwacht wissen wollen. Für Videotelefonie oder zur Aufnahme von Standbildern reichen günstigere Modelle.
Gesetzlicher Rahmen Wenn Sie eine Kamera zum Überwachen von Räumen oder Grundstücken verwenden, denken Sie daran, dass Sie eine Kamera nicht unbedingt so ausrichten dürfen, wie Sie es am liebsten möchten. Das ist nur möglich, wenn die Überwachung nicht gegen die Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes verstößt. Problematisch ist es beispielsweise immer dann, wenn die Möglichkeit besteht, Dritte heimlich beobachten zu können. Wichtig ist es daher, sich zuvor genau zu informieren.
Den Gesetzestext finden Sie hier.
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