Die Sicherheit von Daten garantieren nicht nur Softwarelösungen. Grundvoraussetzung dafür ist effektiver Hardwareschutz von Computer und Co. – in erster Linie gegen Stromausfall und Stromschwankungen. Mit einer USV schützen Sie Hard- und Software wirkungsvoll vor dem plötzlichen Tod. Worauf Sie bei der Auswahl einer unterbrechungsfreien Stromversorgung achten sollten, erfahren Sie in dieser Kaufberatung.
Kaufberatung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)
Zu den USV
- Airbag für den PC
- Was genau ist eine USV?
- Unterschiedliche Technologien
- Was wird angeschlossen und geschützt?
- Welche Zeit lässt sich überbrücken?
- Welche Leistung für die USV?
- Typische Leistungsaufnahme
- PC-Anschluss
- Geräteanschluss
- Nachteile?
- Verfallsdatum
- Fazit
Airbag für den PC

Gelb, grün oder braun, ganz gleich, von woher Sie Ihren Strom bekommen, sind Sie nicht vor starken Stromschwankungen sicher. Mal kommt zu viel, dann wieder zu wenig. Mitunter fällt der Strom komplett aus, oder wenn es ganz dicke kommt, schlägt der Blitz ein und schießt mehrere tausend Volt durch die Leitung.
Darauf reagieren Computer, Monitore und andere technische Geräte sehr empfindlich. Zwar können sie mit gewissen Spannungsschwankungen leben, doch wenn es zu heftig wird, können sie ernsthaft Schaden nehmen. Beim PC reicht die Spanne von Datenverlust bis zum Tod der Hauptplatine.
Vorbeugen wichtig Wenn Sie sich um Ihre Daten und Hardware sorgen, sollten Sie deshalb vorbeugen. Ein geeignetes Mittel dazu sind unterbrechungsfreie Stromversorgungen, kurz USV. Sie fangen nicht nur Spannungsschwankungen ab, sondern versorgen den Computer bei Stromausfall einige Minuten lang mit Batteriestrom, sodass Ihnen genügend Zeit bleibt, alle Daten zu sichern und den Rechner auszuschalten.
Guten Schutz bekommen Sie aber nur, wenn Sie das richtige Gerät wählen, das ideal auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist. Daher der Kaufberatungstipp: Erst informieren, dann kaufen. In den folgenden Kapiteln dieser Kaufberatung finden Sie genügend Informationen, um erfolgreich eine geeignete USV für Ihre Ansprüche auszuwählen. (pr)
Zu
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USV-Topsellern •
USV-Schnäppchen aus dem Outlet-Store •
USV-Neuheiten des letzten Monats
Was genau ist eine USV?

Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung ist quasi ein zentraler Akku für den Computer und alle weiteren angeschlossenen Geräte. Fällt der Strom aus, springt die USV ein und übernimmt die Energieversorgung für einige Minuten. Kommt der Strom zurück, klinkt sich die USV wieder aus und lädt gleichzeitig die Batterien wieder auf.
Die USV springt ebenfalls ein, wenn die Netzspannung zu gering wird. Je nach Geräteart (siehe nächstes Kapitel) versorgt die USV die angeschlossenen Geräte auch ununterbrochen gleichmäßig mit Strom und springt nicht erst bei Stromschwankung oder -ausfall ein.
Kommt es zu einem Stromausfall, haben Sie je nach Modell etwa zwischen zwei und 30 Minuten Zeit, Ihre Daten zu sichern und den Computer auszuschalten. Kaufberatungstipp: Ist der Akku leistungsfähig genug, können Sie während der ersten Minuten auch weiterarbeiten, in der Hoffnung, dass der Strom schnell zurückkommt.
Anschluss an den PC Viele USV lassen sich per serieller (RS-232) oder USB-Schnittstelle an den PC anschließen und kommunizieren dort mit einer Software, die den Computer vollautomatisch runterfahren kann. Praktisch, wenn der Computer ohne Aufsicht in Betrieb ist. Ganz pfiffige Lösungen übernehmen das auch noch für zusätzliche PCs, die per Netzwerk angeschlossen sind.
Wer sich in der Nähe des Computers aufhält, hört bei Spannungsproblemen einen Signalton und wird meist auch mit blinkenden LEDs auf das Problem aufmerksam gemacht. Dieses Verhalten der USV lässt sich aber meist mit der mitgelieferten Software modifizieren.
Blitzschutz Neben der reinen Stromversorgung in kritischen Momenten schützt die USV die angeschlossenen Geräte auch vor starken Stromstößen, die beispielsweise ein Blitzeinschlag verursachen könnte. Somit macht sie die zusätzliche Anschaffung einer Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz praktisch unnötig. Kaufberatungstipp: Wenn Sie nicht alle Geräte bei Stromausfall weiter betreiben möchten, können Sie mit einer solchen Steckdosenleiste Ihre Peripheriegeräte wie Drucker, Modem oder anderes vor Überspannung schützen.
Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
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Stromkabeln und Steckdosenleisten Zu
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Steckdosenleisten und weiteren Produkten mit Überspannungsschutz
Unterschiedliche Technologien

Drei unterschiedliche Technologien werden in USVs heute eingesetzt. Sie unterscheiden sich vor allem in ihrer Leistungsfähigkeit und damit in ihrer Schutzleistung sowie in den Anschaffungskosten.
Online-USV Den besten Schutz bietet eine Online-USV. Das sind so genannte Doppelwandler, auch Double Conversion genannt, die angeschlossene Geräte ununterbrochen mit gleichmäßigem Strom versorgen. Sie wandeln die Netzspannung kontinuierlich in Gleichstrom um, führen diesen in die Batterien und wandeln ihn anschließend wieder in Wechselstrom zurück. Die Batterie ist somit ständig im Einsatz und dient als aktiver Puffer. Ganz gleich, welche Spannung das Netz bietet, die Geräte merken nichts von möglichen Schwankungen.
Der hohe technische Aufwand von Online-USVs führt bei den Geräten teilweise zu kräftiger Wärmeentwicklung und macht einen Lüfter nötig, der störend wirken kann. (siehe Kapitel „Nachteile“). Kaufberatungstipp: Eine Online-USV ist gut geeignet zum Schutz hochempfindlicher Geräte, die schon bei sehr geringen Stromschwankungen Probleme bekommen.
Offline-USV Dieser mit Abstand aufwendigsten und somit auch teuersten Methode steht die Offline-Technik gegenüber. Geräte dieser Gattung überwachen die Netzspannung und reichen den Strom nur weiter. Erst im Notfall springen sie als Versorger ein. Hier werden die Akkus geladen und kontinuierlich auf hohem Niveau gehalten. Kommt es zu einem gravierenden Spannungsabfall, schaltet das System die Akkus als Energielieferant ein. Der kritische Punkt dieser Technik ist die Umschaltzeit, die in diesem Moment entsteht. Denn in dem Zeitraum könnten die Verbraucher theoretisch Schaden nehmen. Vorteil der Offline-Geräte: Sie sind die günstigste Lösung.
Kaufberatungstipp: Durch die einfache Technik und die langsameren Umschaltzeiten auf den Akkubetrieb eignen sich Offline-USVs am besten für robuste Geräte, die erst auf größere Stromschwankungen reagieren und leichte Abweichungen unbeschadet überstehen.
Line-Interactive Einen Kompromiss, sprich ähnliche Leistung wie die Online-Technologie zu Preisen der Offline-Lösung, versucht man mit der Line-Interactive-Variante zu erreichen. Diese USVs leiten den Netzstrom direkt an die Verbraucher weiter, während sie die Akkus laden und auf hohem Spannungsniveau halten. Spezielle Filter können aber Stromschwankungen schneller abfangen. Somit liefern diese Geräte gleichmäßigeren Strom als Offline-Modelle. Zudem können sie Schwankungen kurzzeitig ohne Hilfe der Akkus ausgleichen. Das sorgt für Zeitgewinn beim Umschalten auf die Akkus.
Voltregulierung Unterbrechungsfreie Stromversorgungen, die Stromschwankungen ausgleichen können, tragen oft das Kürzel „AVR“ im Namen. Das stehet für „Automatic Voltage Regulator“. Genau diese automatische Voltregulierung ist verantwortlich für stets gleichmäßig fließenden Strom.
Kaufberatungstipp: Line-Interactive stellt einen guten Kompromiss zwischen der teuren Online- und der günstigen Offline-Technologie dar. Auch preislich liegt sie zwischen beiden Lagern. Ihr Einsatz ist sowohl aus Sicherheitsaspekten sowie aus ökonomischer Sicht für viele sinnvoll.
Zu
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USV-Zubehör
Was wird angeschlossen und geschützt?

Im Prinzip können Sie alle Geräte vom DSL-Modem über den Computer bis zum Monitor, ja sogar das Telefon an eine USV anschließen, doch treibt das schnell die Anschaffungskosten in die Höhe. Denn je mehr Verbraucher Sie anschließen möchten, desto größer muss die Leistung der USV dimensioniert sein, sprich desto größere Kraftreserven muss der Akku bereithalten. Doch das kann schnell richtig teuer werden.
Kaufberatungstipp: Daher macht es durchaus Sinn, sich nur auf das Nötigste, nämlich den Computer inklusive Monitor zu beschränken. Der PC ist deshalb wichtig, weil auf ihm alle relevanten Daten ruhen. Der Monitor bräuchte den Schutz aus technischer Sicht nicht unbedingt. Er ist aber nötig, um am Computer Daten zu speichern und diesen sicher runterfahren zu können.
Auf den Schutz Ihres Druckes können Sie guten Gewissens verzichten. Sollte es beim Druck zum Stromausfall kommen, sind die Daten im Speicher zwar verloren, doch lässt sich später ohne Probleme ein neuer Druckauftrag an den Drucker schicken. Besonders für den Schutz von Laserdruckern und Kopierern sollten Sie den Einsatz einer USV überdenken, denn der Anschluss solch eines Gerätes fordert eine enorm leistungsfähige USV. Grund: Drucker und Kopierer entwickeln in der Aufwärmphase der Druckwalze etwa das Zehnfache ihres normalen Energiebedarfs. Auch diesen müsste die USV decken können. Aus diesen Gründen schließen auch nicht wenige USV-Hersteller den Schutz dieser Geräte aus. Soll heißen: Bei Anschluss erlischt die Garantie.
Welche Zeit lässt sich überbrücken?

Eine USV bietet in der Regel gerade so viel Stromreserve, wie nötig ist, um die angeschlossenen Komponenten sicher auszuschalten, plus ein wenig Puffer, den Sie nutzen können, um auf die eventuelle Wiederkehr des Stroms zu hoffen. Unter Volllast stehen meist etwa fünf bis zehn Minuten Strom zur Verfügung. Stundenlanges Netz unabhängiges Arbeiten wie mit einem Notebook dürfen Sie nicht erwarten.
Läuft die USV allerdings nicht unter Volllast verlängert sich die Zeit entsprechend; bei halber Last etwa um den Faktor zwei bis drei, bei einigen Systemen gar noch länger. So lassen sich dann schon etwa 30 bis 40 Minuten ohne Strom überbrücken. Kaufberatungstipp: Damit Sie immer wissen, wie viel Zeit noch bleibt, ist es hilfreich, wenn Sie am Gehäuse oder an einer mitgelieferten Software die verbleibenden Minuten ablesen können. Falls Sie unbedingt die Werte eines Notebooks erreichen möchten, also Batteriestrom für mindestens drei Stunden erwarten, muss die USV sehr groß, nach allgemeinem Verständnis zu groß, dimensioniert sein.
Welche Leistung für die USV?

Um die Leistung einer USV richtig zu dimensionieren, sollten Sie klar definieren, welche Geräte Sie daran anschließen möchten. Danach gilt es zu ermitteln, wie viel Volt-Ampere (VA) die entsprechenden Geräte im Dauerbetrieb benötigen. Diese Angabe befindet sich in der Regel auf deren Rückseite oder auf einem externen Netzteil. Kaufberatungstipp: Falls an beiden Orten kein Wert zu finden ist, sollten Sie spätestens im Handbuch fündig werden.
VA errechnen Kaufberatungstipp: Haben Sie keine VA-Werte gefunden, sondern lediglich Werte in Ampere (A), müssen Sie diese mit der Netzspannung (V) multiplizieren, um den VA-Wert zu ermitteln. Beispiel: Sie möchten Computer, Bildschirm und ein weiteres Gerät anschließen. Für diese Geräte haben Sie die Werte 1,5 A, 1,7 A und 1,2 A ermittelt. Dann sieht die Rechnung folgendermaßen aus: (1,5 A + 1,7 A + 1,2 A) x 230 V = 1.012 VA. Wählen Sie für dieses Beispiel eine USV, die mindestens 1.100 VA bereitstellen kann.
Auf Watt-Angaben zurückgreifen Finden Sie auch keine Ampere-Angaben, können Sie die benötigten Wattzahlen aller Geräte addieren und dann mit 1,6 multiplizieren. Dann erhalten Sie den ungefähren VA-Wert, den alle Geräte zusammen benötigen. Kaufberatungstipp: Alternativ können Sie auch ein Energiekosten-Messgerät verwenden. Dieses stecken Sie in eine Steckdose. Anschließend koppeln Sie alle für den USV-Anschluss vorgesehenen Geräte an eine Steckerleiste und verbinden diese mit dem Strommessgerät. Nun alle Geräte anschalten. Wichtig! Werten Sie nicht nur den aktuell angezeigten Ruhestrom aus, sondern setzen Sie alle Geräte unter Arbeit. Nur dann können Sie den tatsächlichen Bedarf ablesen. Schalten Sie auch alle Geräte mit Blick auf den Strommesser einmal aus und wieder an, um zu überprüfen, ob für den Start besondere Leistungsreserven erforderlich sind.
Reserve einplanen Kaufberatungstipp: Den ermittelten Wert sollten Sie um etwa 20 bis 30 Prozent erhöhen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Denn der nächste Computer benötigt aufgrund höherer Leistungsfähigkeit vermutlich auch mehr Arbeitsstrom. Diesen schließen Sie dann problemlos an die USV an. Denn wer will schon gleichzeitig mit einem neuen Rechner auch eine neue unterbrechungsfreie Stromversorgung kaufen?
Eine weitere Möglichkeit, an die Zukunft zu denken, ist auf eine skalierbare Lösung zu setzen, die sich schrittweise erweitern und an wachsende Ansprüche anpassen lässt. So gibt es USVs, die Sie mit zusätzlichen Akkus erweitern und damit deren Leistungsfähigkeit steigern können.
Erweiterbar oder größerer Puffer Entsprechende Geräte richten sich aber zumeist an professionelle oder semi-professionelle Anwender und sind dementsprechend teurer. Für den privaten Einsatz mag solch eine Lösung unnötig erscheinen. Kaufberatungstipp: Falls Sie unsicher sind, welche Lösung für Sie die bessere ist, vergleichen Sie die Kosten zwischen beiden Lösungen. Ziehen Sie dabei zum Vergleich eine USV heran, die mindestens 30 Prozent Puffer, gegebenenfalls auch mehr, bietet. Das schafft eine größere Reserve, die etwa mit der Erweiterung um einen zusätzlichen Akku vergleichbar ist.
Genügend Energie Kaufberatungstipp: Setzen Sie dagegen auf keinen Fall eine zu schwache USV ein, welche die erforderlichen Volt-Ampere nicht liefern kann. Das führt dazu, dass diese immer dann abschaltet, wenn Sie mehr Energie liefern muss, als sie kann. Folge: Es besteht überhaupt kein Schutz mehr für Computer und sämtliche angeschlossenen Geräte.
Privatanwender sowie kleine Büros sollten auch auf die Gehäuseform achten. So richten sich so genannte 19-Zoll-Gehäuse an Firmen, die Serverschränke (Racks) in eben diesem Maß verwenden. Eine entsprechende USV ließe sich somit problemlos in diese Schränke integrieren. Um eine USV jedoch unter oder auf einen Schreibtisch stellen zu können, sind andere Gehäuseformen besser geeignet.
Sonderfall Notebook Kaufberatungstipp: Wenn Sie Ihren Schreibtischcomputer gegen ein Notebook ausgetauscht haben oder das in naher Zukunft planen, benötigen Sie eine USV mit geringerer Leistung. Grund: Das Notebook hat einen eignen Akku, der das Gerät bei Stromausfall sehr lange mit Energie versorgen kann. Einen Überspannungsschutz haben Notebooks aber nicht integriert, sodass ein zusätzlicher Schutz auf jeden Fall Sinn macht.
Ob dafür eine USV oder nur eine Steckdosenleiste mit integriertem Überspannungsschutz nötig ist, hängt von der weiteren verwendeten Hardware ab. Setzen Sie ausschließlich das Notebook ein und schließen keine externen Geräte daran an, brauchen Sie keine USV. Dann reicht ein Überspannungsschutz. Kommen aber externe Festplatten, Drucker, Netzwerkhardware und anderes zum Einsatz, macht der Einsatz einer USV durchaus Sinn.
Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
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Notebooks •
Netzteilen Zu
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Energiekosten-Messgeräten •
Steckdosenleisten und weiteren Produkten mit Überspannungsschutz
Typische Leistungsaufnahme

Um Ihnen Anhaltswerte zur ersten Orientierung zu geben, haben wir in der Tabelle einige Beispiele zusammengefasst. Dabei handelt es sich um großzügig aufgerundete Richtwerte. Je nach verwendetem Computer und Monitor können diese jedoch stark variieren. Ziehen Sie für eine Kaufentscheidung also unbedingt die Leistungsdaten und eigenen Messwerte Ihrer Geräte heran.
| Gerät |
Leistungsaufnahme (ca.) |
| PC |
350 VA |
| Notebook |
100 VA |
| 15-Zoll-TFT-Display |
70 VA |
| 19-Zoll-TFT-Display |
100 VA |
| Scanner |
200 VA |
| Drucker |
200 VA |
| Laserdrucker |
600 VA |
| Netzwerkserver |
400 VA |
| Fax |
100 VA |
PC-Anschluss

Einige USV gestatten die Verwaltung und Konfiguration über einen Computer. Hier kommen in der Regel zwei Anschlüsse zum Einsatz, die RS-232- und/oder die USB-Schnittstelle. Erstere ist die veraltete Modemschnittstelle und deutlich langsamer als der USB-Anschluss. Eine Steuersoftware liegt einer USV mit PC-Anschluss in der Regel bei.
Der PC-Anschluss hat den entscheidenden Vorteil, dass Sie sehr viel detaillierter Auskunft über die Arbeit der USV bekommen als an einem Gehäusedisplay. Außerdem haben Sie alle Werte auf dem Monitor schnell im Blick. Bei einigen Geräten kann die Software den Computer im Notfall auch sicher runterfahren. Kaufberatungstipp: Das ist wichtig für alle, die ihren PC niemals oder nur selten ausschalten.
Multitalente Besonders pfiffige Programme übernehmen sogar die Kontrolle über weitere im Netzwerk angeschlossene Computer und können auch diese automatisch runterfahren. Mitunter klappt das sogar in gemischten Netzen. Also dort, wo neben Windows auch Linux, das Mac OS oder andere Betriebssysteme zum Einsatz kommen. Kaufberatungstipp: Wenn Ihnen eine der genannten Funktionen wichtig ist, achten Sie unbedingt auf einen PC-Anschluss und die Leistungsfähigkeit der mitgelieferten Software.
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Netzwerken
Geräteanschluss

Nicht ganz unerheblich ist die Frage, wie die zu versorgenden Verbraucher Kontakt mit der USV aufnehmen können. Bietet die USV Kontakte wie eine Steckerleiste, in die sich normale Schukostecker einsetzen lassen, oder sind spezielle IEC-Stromkabel mit Kaltgeräte-Kupplung erforderlich? Befinden sich nur wenige Kaltgeräte-Steckplätze an der USV, benötigen Sie eine spezielle Steckerleiste mit passendem Kontakt. Gehört die benötigte Ausrüstung nicht zum Lieferumfang, müssen Sie Zusatzkosten einkalkulieren.
Zudem gilt es zu klären, welche Anschlusstypen das USV-Gehäuse bietet. So gibt es auch Geräte, bei denen nicht alle Anschlüsse mit dem Batteriepuffer gekoppelt sind. Sie besitzen zusätzlich einen oder mehrere Anschlüsse, die nicht gegen Stromausfall schützen, sondern nur Schutz gegen Stromschwankungen bieten. Das ist praktisch, so können Sie auch weniger wichtige Peripherie, wie Fax, Modem oder Telefon mit einem gewissen Grundschutz versehen.
Kaufberatungstipp: Einen weiteren Vorteil einer USV sollten Sie nicht außer Acht lassen: Sie kann helfen, den Stromverbrauch zu senken, indem sie Kriechströme unterbindet. Das geschieht immer dann, wenn Sie nach der Arbeit nicht nur den Computer, sondern auch die USV ausschalten.
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USV-Zubehör •
Stromkabeln und Steckdosenleisten
Nachteile?

Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung hat eigentlich keine Nachteile. Allerdings können einige Geräte sehr laut sein. Grund ist ein Lüfter, der die Wärmeentwicklung im Gehäuse reguliert. Mehr als 45 Dezibel (dB) können diese Pusten verursachen. Das ist sehr deutlich hörbar und für entspanntes Arbeiten eigentlich zu viel.
Kaufberatungstipp: Möchten Sie die USV am Arbeitsplatz aufstellen und nicht in einem abgeschiedenen Raum, sollten Sie unbedingt auf die Lärmentwicklung des Gerätes achten. Über 35 dB sollte der Wert eigentlich nicht liegen, besser sind noch niedrigere Werte.
Lauter Warnton Eine USV macht oft auch sehr deutlich auf sich aufmerksam, wenn der Ernstfall eintritt. Immer dann, wenn der Strom ausfällt oder die Spannung für einen längeren Zeitraum die kritische Schwelle unterschreitet, weist ein hoher Warnton daraufhin. Wenn Sie während dieser Zeit weiterarbeiten möchten, sollte sich der Ton auf jeden Fall ausschalten lassen. Die USV muss dann natürlich weiterhin in Betrieb bleiben.
Einige Hersteller verzichten ganz auf Lüfter. Dann ist die USV mucksmäuschenstill. Das ist aber nur bei den Geräten möglich, die keine Höchstleistungen vollbringen müssen und kaum mehr als einen PC mit Monitor absichern können.
Hitze vermeiden Wenn einer USV warm wird, kann nicht nur ein lauter Lüfter stören, es können auch die Akkus leiden. Diese fühlen sich - wie alle Akkus - am wohlsten bei Zimmertemperatur. Steigt diese jedoch über 25 Grad, kann die Lebensdauer sinken. Kaufberatungstipp: Betreiben Sie eine USV deshalb nicht in sehr warmen Räumen und achten Sie darauf, dass sie in Ihrem Büro keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Stellen Sie das Gerät auch nicht neben oder unter einem Heizkörper auf.
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PC-Kühlung •
Akkus
Verfallsdatum

USV gekauft und sich nie mehr Gedanken machen? Nein! Zunächst einmal müssen Sie bei jeder Neuanschaffung kontrollieren, dass Sie die Leistung der USV nicht überreizen. Hinzu kommt die Alterung der Batterie. Denn wie überall gilt auch hier: Eine Batterie hält nicht ewig.
Wie lange die Batterie durchhält, ist dabei von der Häufigkeit des Einsatzes, dem Aufstellort und dem Management der jeweiligen USV abhängig. Muss die USV häufig eingreifen, kann die Batterie schon nach zwei bis drei Jahren hinüber sein. Bei seltenen Einsätzen schafft sie vielleicht auch sechs Jahre.
Akkutausch Spätestens dann ist ein Austausch nötig, was ist in der Regel bei allen Geräten möglich ist. Allerdings gestatten nicht alle USV den Austausch bei laufendem Betrieb, das so genannte Hot-Swapping. Wer keine Sekunde auf den Schutz verzichten möchte, sollte auch auf dieses Feature achten.
Kaufberatungstipp: Wichtig ist in jedem Fall, schon vor dem Kauf einer USV an die Folgekosten zu denken und nicht nur den Anschaffungspreis des Gerätes zu berücksichtigen. Ermitteln Sie deshalb die Kosten für den Batterietausch und wie viele Sie davon benötigen. Denn eine günstige USV könnte sich als Kostenfalle entpuppen, wenn die Akkulebzeiten kurz und die Austauschkosten hoch sind.
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USV-Ersatzbatterien und weiterem Zubehör
Fazit

Eine USV ist eine Lebensversicherung für Ihren Computer, die angeschlossene Hardware und vor allem auch für Ihre Daten. Sie schützt bei Stromausfällen und Stromschwankungen. Diese können nur schwach sein und vom Stromanbieter abhängig oder auch massiv, etwa durch den Einschlag eines Blitzes in der Nähe. Auch davor schützt so ein Gerät.
Gleichzeitig schützt eine USV Ihre Daten. Denn wenn es der Hardware gut geht, geht es auch den Daten gut. Ungeschützt könnten Software und Dokumente unwiderruflich beschädigt werden, wenn der Strom genau in dem Moment ausfällt, in dem die Festplatte Daten schreibt. Auch nicht gesicherte Daten verschwinden zu solch einem Zeitpunkt.
Damit eine USV aber auch zur verlässlichen Lebensversicherung wird, ist die richtige Dimensionierung sehr wichtig. Nur wenn sie genügend Reserven für alle angeschlossenen Geräte hat, besteht der Schutz. Fordern die Verbraucher zu viel Strom ab, schaltet die USV aus und der Schutz verschwindet.
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