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Kaufberatung USB-Speicherstifte


  1. Schlüsselanhänger mit Gedächtnis
  2. Speicherkapazität
  3. Schnittstelle
  4. Gehäuse
  5. Verlängerungskabel
  6. Datenschutz
  7. Voraussetzungen
  8. Portable Programme
  9. Mehrwert

Schlüsselanhänger mit Gedächtnis

Zu den USB-Sticks Wissen Sie noch, was eine Diskette ist? Dieses liebevoll „Floppy“ genannte Medium, das etwa so groß war wie eine Tafel Ritter-Sport-Schokolade – wenn auch deutlich dünner - und bis zu 1,4 Megabyte Daten speichern konnte? Das Einlesen einer Diskette im Diskettenlaufwerk verbrauchte zahlreiche Sekunden und das Beschreiben mitunter viele Minuten. Kennen Sie nicht mehr? Macht nichts! Die Diskette ist tot und der Nachfolger heißt: USB-Stick. Er hat ganz nebenbei auch vielen anderen tragbaren Speicheralternativen, wie etwa dem Zip-Laufwerk, den Todesstoß gegeben.

Speichern wie Festplatten

Die Größe eines USB-Speicherstifts liegt etwa zwischen einem Feuerzeug und einer Euro-Münze. Trotz dieser geringen Größe haben viele Gigabyte Daten darauf Platz. Manche Sticks haben gar ein so mächtiges Fassungsvermögen, das sie mit Festplatten konkurrieren können, auch bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit. Wer möchte, kann so seine komplette Musiksammlung, die Lieblingsvideos und zugleich auch noch wichtige Dokumente am Schlüsselbund tragen. Das Brennen von CD oder DVD entfällt. Auf den Rohlingen finden sowieso zudem oft weniger Daten Platz.

Kein PC nötig

Ein positiver Nebeneffekt: USB-Sticks sind nicht auf die Nutzung an Computer und Notebook beschränkt. Sie können auch Kontakt zu Autoradios, TV-Geräten, Videorekordern und anderen Geräten aufnehmen, die über einen USB-Steckplatz verfügen. Manche Drucker erlauben den Druck von Fotos, die auf einem USB-Stick gespeichert sind, ohne dass dafür ein Computer nötig ist.

Wenn Sie auch mit dem Gedanken spielen, sich diesen pfiffigen kompakten Speicher zuzulegen, sollten Sie unsere Kaufberatung genau studieren, denn es gibt bei der Auswahl einiges zu beachten. (pr)

Speicherkapazität

Zu den USB-Sticks USB-Sticks gibt es in vielen unterschiedlichen Speicherkapazitäten. Größen unter einem Gigabyte sind mittlerweile selten. Selbst Sticks, die zu Taschengeldpreisen erhältlich sind, speichern in der Regel schon mehrere Gigabyte Daten. Da der Speicher zunehmend günstiger wird, steigt die Kapazität der Sticks gleichzeitig an. Nach oben setzt nur das technische Machbare, zuweilen auch der Verkaufspreis, eine Grenze. Denn bei Speicherkapazitäten, wie man sie von Festplatten kennt, erreichen auch die Preise Höhen, die weit über Taschengeldniveau liegen.

Kleine Varianten sind ideal geeignet, um sich Arbeit von der Firma mit nachhause oder Präsentationen mit zum Kunden zu nehmen. Auch einige Musik-CDs kann man in MP3-Form dort zwischenspeichern. Mit Startpreisen von unter zehn Euro reißen die Stifte auch keine großen Löcher in die Kasse.

Viel Speicher fürs Geld

Mehr Speicherplatz kostet aber auch nicht viel mehr. Für nur wenige Euros Aufpreis erhält man schon Speichersticks, die ausreichend Platz für die gesamte Musiksammlung oder einige Urlaubsvideos bieten. Für den ausschließlichen Datentransport von Office-Dokumenten sind diese überdimensioniert. Solche Stifte machen Sinn, wenn schnell ein Backup wichtiger Daten fällig ist und man nicht gleich zu einer externen Festplatte greifen möchte.

Größere Stifte, mit mehr als 64 Gigabyte Fassungsvermögen können bereits tragbare Festplatten ersetzen. Ihre Größe gestattet es, Daten dauerhaft darauf zu lagern und zusätzlich noch Platz für den Transport weiterer Daten zur Verfügung zu haben. Die Preise für diesen Kapazitätsrahmen bewegen sich in der Regel unter hundert Euro. Nur wer zu den größten verfügbaren Stiften greift, überschreitet diese Schwelle. Ganz neue und besonders große Speicherriesen kratzen mitunter auch an der 200- oder gar 300-Euro-Marke.

Einsatzzweck entscheidend

Statt auf einen teuren Stick mit viel Platz zu setzen, kann es für manchen eventuell lohnender sein, mehrere kleine Sticks zu benutzen, solange die zu transportierenden Daten eine Aufteilung gestatten. Das erhöht zudem die Sicherheit. Geht ein Stick verloren oder wird zerstört, sind nicht gleich alle Daten verloren. Über die ideale Größe sollte der Einsatzzweck entscheiden.

Schnittstelle

Zu den USB-Sticks Neben der Speichergröße spielt auch die Schnittstelle eine große Rolle. Zwar werden alle Sticks über den USB-Port mit dem PC verbunden, doch ermöglichen verschiedene USB-Standards unterschiedliche Übertragungsgeschwindigkeiten. Der älteste USB-Standard, Version 1.1, lässt maximal einen Datendurchsatz von einem Megabyte pro Sekunde zu. Das ist für große Datenmengen zu langsam, weshalb er auch nahezu vom Markt verschwunden ist. Sein Nachfolger, Version 2.0, dominiert noch den Markt. Er ermöglicht - zumindest theoretisch - bis zu 480 Megabit Daten pro Sekunde zu übertragen.

USB 3.0

Mittelfristig wird jedoch die Version 3.0 den neuen Standard definieren. Diese Schnittstelle erhöht die Datenübertragungsrate um den Faktor zehn auf theoretische 4,8 Gigabit pro Sekunde. Das erlaubt effektive Übertragungsraten von über 300 Megabyte pro Sekunde. Damit ein Stick mit USB-3.0-Schnittstelle die Daten so schnell verarbeiten kann, setzen manche Hersteller zwei sehr kleine SSDs ein und betreiben diese im RAID-Modus. Somit können sich die Speicher die Arbeit teilen und somit effektiv doppelt so viele Daten bewältigen.

Speicherstifte mit USB-3.0-Schnittstelle funktionieren auch an einem USB-2.0-Steckplatz. Deshalb kann es sinnvoll sein, selbst dann ein modernes Modell einzusetzen, wenn der eigene PC noch keinen schnellen Anschluss an. Denn nach dem Umstieg auf einen neuen PC mit USB-3.0-Steckplatz arbeitet auch der Stick deutlich schneller.

Nicht alle sind fix

Doch kann man nicht bei jedem USB-Stick, sowohl mit USB-3.0- als auch -2.0-Schnittstelle, automatisch davon ausgehen, die theoretisch erzielbaren Übertragungsraten erreichen zu können. Viele Modelle, besonders im unteren Preissegment, bleiben mitunter weit hinter den Spitzenwerten zurück. Ist Ihnen hohe Geschwindigkeit sehr wichtig, sollten Sie die technischen Angaben der Hersteller genau kontrollieren. Die Leistung der allermeisten Speicherstifte bleibt deutlich hinter der erreichbaren Übertragungsrate des jeweiligen Steckplatzes zurück. Ob die Angaben des Herstellers mit der Wirklichkeit übereinstimmen, können Sie später beispielsweise mit dem kostenlosen Programm „HD-Speed“ von Steel Bytes testen.

Günstig aufrüsten

Allerhöchste Datenraten lassen sich nur mit USB-Sticks erzielen, die dem USB-3.0-Standard entsprechen. Um ihn nutzen zu können, ist nicht zwingend der Umstieg auf einen neuen Computer nötig. PCs und zahlreiche Notebooks lassen sich relativ leicht um eine entsprechende Schnittstelle erweitern. Für den Schreibtischcomputer ist dafür ein freier PCI-Steckplatz nötig. Ein Notebook lässt sich demgegenüber nur dann aufrüsten, wenn es einen Steckplatz für ExpressCard-Adapter besitzt. Ohne solch einen Schacht ist die Aufrüstung nicht möglich.

Mehr Informationen zu
Festplatten
SSDs
RAID

Zu den USB-Controllern

Gehäuse

Zu den USB-Sticks USB-Sticks sind klein und handlich, sie lassen sich in der kleinsten Tasche, am Schlüsselbund oder um den Hals hängend transportieren. Das macht diesen Speicher so verlockend. Überall mit hingenommen kann er aber häufig auch harten Belastungen ausgesetzt sein. Am Schlüsselbund muss er dem Druck der metallenen Türöffner standhalten, besonders dann, wenn der Schlüsselbund in der Hosentasche steckt oder wild am Gürtel baumelt. In der Handtasche drückt zuweilen der gesamte Inhalt auf den Stick und am Hals kann er Schweiß oder Regen ausgesetzt sein. Kurz: Der USB-Stick muss hart im Nehmen sein. Achten Sie also auf ein robustes Gehäuse.

Manche besitzen sogar einen speziellen Wasserschutz. Das ist praktisch aber nicht unbedingt nötig. Denn Wasser schadet einem USB-Stick so gut wie gar nicht. Selbst die Waschmaschine überleben die meisten Versionen. Allerdings ist es wichtig, dass der gesamte Stick vollkommen trocken ist, bevor er wieder zum Einsatz kommt. Andernfalls droht ein Kurzschluss, wenn Feuchtigkeit in das Computergehäuse gelangt.

Kräftige Kontakte

Nicht nur das Gehäuse sollte stabil sein, auch der Steckkontakt sollte einiges aushalten können und möglichst über eine Verstärkung am Übergang zum Gehäuse verfügen. Denn der vom PC abstehende Stift kann mitunter Druck ausgesetzt sein, sei es beim An- oder Abstöpseln oder bei anderen Gelegenheiten, wie einem versehentlichen Stoß.

Heftiges Schütteln in der Tasche oder am Schlüsselbund macht dem Speicher im Gehäuse dagegen nichts aus, da er nicht aus beweglichen Teilen besteht wie beispielsweise eine Festplatte. Grund: Es handelt sich um Speicher, wie er auch in Speicherkarten für Digitalkameras Verwendung findet. Man kann also guten Gewissens mit einem Stick in der Tasche joggen.

Schmal ist gut

Die Gehäuseform spielt auch eine wichtige Rolle. So kann man einen schmalen Stift auch dann noch am PC anschließen, wenn die Buchsen dicht gedrängt liegen und sich dort bereits andere Stecker und Kabel tummeln. Ein zu breiter Stift ließe sich in solch einem Fall nicht anschließen, ohne dass andere Stecker zunächst entfernt werden müssten. Wer will schon ständig Drucker, Scanner oder andere Geräte abkoppeln, bevor er den Stick anschließen kann?

Vorteilhaft sind Speicherstifte, die über einen ins Gehäuse versenkbaren Steckkontakt verfügen und diesen damit beim Transport schützen. Einige USB-Sticks haben auch einen schwenkbaren Metallschutz, der ebenfalls vor mechanischer Beschädigung schützen kann. Sicher verstauen lassen sich auch winzige Spezialversionen, die sich nur wenig von einer Speicherkarte unterscheiden. Sie sind etwas schmaler als die Buchse und verschwinden fast komplett im Steckplatz. Nachteil: Solch kleiner Speicher lässt sich leicht verlegen. Zudem besteht die Gefahr, ihn versehentlich in einen Kartenleser zu stecken und dort unter Umständen nicht mehr herauszubekommen.

Verspieltes Design

Manch ein USB-Speicher versteckt sich in ungewöhnlichen Gehäusen und Gegenständen. Wer erwartet schon einen Speicherstick an einem Taschenmesser oder in einer Comicfigur? Was verrückt klingt, kann jedoch auch vorteilhaft sein und helfen, Daten gegen Diebstahl zu schützen, da ein Dieb in einem verspielten Schlüsselanhänger eventuell keinen USB-Stick vermutet. (Mehr zum Thema Datenschutz weiter unten.)

Verlängerungskabel

Zu den USB-Sticks Einigen Stiften liegt ein Verlängerungskabel bei und das ist gut so. Denn mit solch einem Kabel kann man sich vieles erleichtern. So muss man nicht ständig unter den Schreibtisch turnen oder sich verbiegen, um an die Rückseite des PCs zu gelangen, wenn man den Stift anschließen möchte. Wessen PC schwer zugängliche Schnittstellen hat, sollte also unbedingt auf ein Verlängerungskabel wert legen.

Praktische Verlängerung

Ebenfalls vorteilhaft ist solch ein Kabel, wenn das Gehäuse des USB-Sticks zu breit ist und man den Stick nicht ohne andere Geräte abkoppeln zu müssen, anschließen kann. Das schmale Kabel kann einfach in der Buchse verbleiben, während das andere Ende auf dem Schreibtisch liegt und Kontakt zum Speicher aufnehmen kann. Achtung: Einige Hersteller legen den Sticks zwar Kabel bei, doch sind diese mitunter so kurz, dass sie nicht bis auf den Schreibtisch reichen. Achten Sie daher darauf, dass die Kabel mindestens einen Meter lang sind.

Mit Dockingstation

Das Kabel hat noch weitere Vorteile: Besonders wichtig ist die Sicherheit, denn ist der Stift über ein Kabel mit dem Computer verbunden, steht er nicht gefährlich weit ab und kann versehentlich abbrechen. Stattdessen liegt er sicher auf dem Schreibtisch. Obendrein haben viele Sticks eine LED am Gehäuse, die leuchtet, wenn Daten bewegt werden. An ein Kabel angeschlossen hat man den Stick immer in Sichtweite und kann somit die LED kontrollieren. Die Luxusversion eines Verlängerungskabels stellt eine Dockingstation dar. In ihr steht der Stick sicher auf dem Tisch und sieht dabei auch noch schick aus.

Günstige Kabel

Liegt dem Wunsch-Stift kein Kabel bei, muss das nicht unbedingt ein K.o.-Kriterium sein, denn Verlängerungskabel kann man auch einzeln erwerben. Nur etwa den Preis einer Tasse Kaffee muss man für günstige Ausführungen kalkulieren. Gleichzeitig hat ein Extrakabel den Vorteil, dass man genau die Länge wählen kann, die man für den eigenen Schreibtisch benötigt.

Verteiler

Eine weitere Möglichkeit, das Turnen unter den Schreibtisch zu vermeiden, bietet eine USB-Tastatur, die zusätzliche Anschlüsse zur Verfügung stellt. Besitzt man solch eine Tastatur, ist man fein raus. Denn der Stift ist schnell dort angedockt und man hat auch die LED stets im Blick. Allerdings funktioniert die Datenübertragung darüber nicht selten nur über den langsamen USB-1.1-Standard. Achten Sie daher auf eine schnelle Schnittstelle.

Fix fließt der Datenverkehr über USB-Schnittstellen des Monitors, sofern dieser solche zur Verfügung hat. Er benötigt dazu selbst eine USB-Verbindung zum Computer. Eine weitere Alternative sind USB-Hubs. Sie sind eine Art Mehrfachsteckdose für USB-Kabel. Wichtig hier: Ein USB-Hub sollte aktiv arbeiten, also eine eigene Stromverbindung haben. Nur dann bekommt man an jedem Anschluss gleichzeitig die volle Leistung.

Zu den USB-Kabeln
Zu den Tastaturen
Zu den Monitoren
Zu den USB-Hubs

Datenschutz

Zu den USB-Sticks Die einfachste Möglichkeit, Daten zu schützen, bietet ein mechanischer Schreibschutz. Mittels Schieberegler außen am Stick lässt sich damit unbeabsichtigtes Löschen oder Überschreiben der Daten verhindern. Fehlt solch ein Mechanismus, sollte eine mitgelieferte Software diese Funktion übernehmen können. Ideal ist eine Kombination aus mechanischem Schutz und Softwareschloss. Die Mechanik kann dann vor versehentlichem Löschen bewahren, während die Software den Zugriff auf die Daten von einer Passwortfrage abhängig machen kann. Somit sind die Dokumente auch vor den neugierigen Augen Dritter geschützt, falls die einmal den Speicher in die Hände bekämen.

Verschlüsselung

Einen Schritt weiter geht die Verschlüsselung der Daten. Man unterscheidet dabei zwei Methoden. Bei einer Methode übernimmt der Anwender selbst die Verschlüsselung mittels einer dem USB-Stick beiliegenden Software und kopiert diese anschließend auf den Speicherstift. Eleganter ist jedoch, wenn die Ver- und Entschlüsselung der Daten automatisch geschieht. Das geschieht in dem Moment, in dem die Daten auf den Stick gelangen oder diesen wieder verlassen. Zum Entschlüsseln ist die Eingabe eines Passwortes nötig.

Da es verschiedene Software-Verschlüsselungsmethoden gibt, die einen unterschiedlichen Sicherungsgrad bieten, sollte man auf eine leistungsfähige Methode achten. Als besonders schwer zu knacken gilt etwa die AES-Verschlüsselung (Advanced Encryption Standard). Innerhalb derer gibt es unterschiedliche Sicherheitsgrade. Ein Modus, der mit 256 Bit Verschlüsselung arbeitet, gilt es als deutlich sicherer als ein Modus, der mit 128 Bit arbeitet. Aber auch letzterer ist nur schwer zu knacken und erfordert neben erheblicher krimineller Energie mehr Rechenleistung, als sie ein einzelner Computer zur Verfügung stellen kann.

Geschwindigkeitseinbußen

Das Ver- und Entschlüsseln der Daten ist ein aufwendiger Vorgang, der dem Computer Rechenkraft abverlangt. Das hat zur Folge, dass diese Vorgänge die erzielbaren Datenübertragungsraten etwas herabsetzen. Manuell verschlüsselte Daten lassen sich demgegenüber genauso schnell übertragen wie alle anderen Daten. Hier muss jedoch der Anwender Hand anlegen, was ebenfalls Zeit kostet.

Zugriffsschutz

Diebe und Unberechtigte kann auch ein in den Stick integrierter Fingerabdruckleser von den Daten fernhalten. Es gibt auch Spezialversionen, bei denen sich der Steckkontakt mit einem Schloss schützen lässt. Es verhindert, den Speicherstift an einem Computer anschließen zu können. Solch ein Schloss kann den Stick manchmal auch fest mit einer Aktentasche oder einem Rucksack verbinden und diese ebenfalls sicher verschließen.

Virenschutz

Bei häufigem Kontakt mit fremden Computern ist der Einsatz von Antiviren-Software für den USB-Stick sinnvoll. Manche Sticks haben ein entsprechendes Programm im Lieferumfang. Die Software soll verhindern, dass an einem fremden Computer unbemerkt Schadsoftware auf den Stick gelangt, die zuhause am Computer oder auch jedem anderen PC ebenfalls unbemerkt auf deren Festplatten gelangen und sich so verbreiten kann. Solch ein Schutz geht über den Schutz eines auf dem Computer installierten Antiviren-Programms hinaus. Jenes kann nur den heimischen PC schützen, nicht jedoch verhindern, dass Schadsoftware an anderen Orten auf den Stick gelangt und sich verbreitet.

Die auf einem Speicherstift installierte Schutzsoftware lädt in der Regel alle nötigen Aktualisierungen automatisch aus dem Internet und installiert diese, wenn der Stick in einem Computer mit Internetanschluss steckt. Achten Sie darauf, ob der Virenschutz gratis ist oder nur für eine bestimmte Zeit zur Verfügung steht. Ist die Zeit abgelaufen, müssen Sie in aller Regel für die Nutzung bezahlen.

Datenverstümmelung

Für den Schutz der Daten ist es bei jedem Speicherstift wichtig, diesen stets beim Betriebssystem abzumelden, bevor man ihn aus dem Steckplatz zieht. Andernfalls droht Datenverstümmelung und damit Datenverlust, weil man beispielsweise ungewollt einen Schreibvorgang unterbricht.

Mehr Informationen zu PC-Sicherheit

Voraussetzungen

Zu den USB-Sticks Die Voraussetzungen für den Einsatz eines USB-Sticks sind erstaunlich gering, was einer der Hauptgründe für die hohe Verbreitung dieses Speichertyps ist. Man kann ihn ohne Treiberinstallation während des Betriebs an jeden PC anschließen, auf dem Windows ME, 2000, XP oder Windows 7 installiert ist. Die Computer erkennen die Stifte automatisch und mounten sie wie eine externe Festplatte. Danach kann man einfach Daten per Drag-and-drop darauf kopieren oder herunterladen.

Ebenfalls an Apple-Computern und Linux-PCs funktionieren die USB-Sticks ohne Weiteres. Allerdings sollte dort ebenfalls eine einigermaßen aktuelle Version des jeweiligen Systems installiert sein. Für den Mac heißt das, es sollte mindestens OS 9 oder OS-X installiert sein und auf dem Linux-PC sollte es mindestens die Kernel-Version 2.4 sein.

Wer noch mit Windows 98 arbeitet, sollte die Second Edition (Zweite Ausgabe) benutzen. Dann kann man die Stifte mit extra zu installierendem Treiber verwenden. Ältere Betriebssysteme wie Windows 98 (erste Ausgabe), Windows 95, NT oder auch CE werden dagegen leider nicht unterstützt.

Portable Programme

Zu den USB-Sticks Praktisch für das Arbeiten an fremden Computern sind so genannte portable Programme. Das sind oft Spezialversionen bekannter Software, die sich von einem USB-Stick starten lassen. Eine Installation auf dem Gast-PC ist nicht nötig. Sie machen den Anwender unabhängig, da man neben den Dateien auch stets die nötigen Programme dabei hat.

Virtuelle Arbeitsumgebung

Besonders komfortabel ist die Integration solcher Programme in eine persönliche Arbeitsumgebung, die dem Schreibtisch am eigenen Computer gleicht. Entsprechende Software startet häufig automatisch, wenn man den Speicherstift an einen PC einsteckt oder auch auf Doppelklick. Die Software blendet die Oberfläche des Gast-PCs aus und baut die eigene, gewohnte Arbeitsumgebung auf.

Ein entsprechend eingerichteter Speicherstift hinterlässt keine Spuren auf dem fremden Computer, alle persönlichen Daten verbleiben auf dem Stick. Zudem hat man neben den Dokumenten auch seinen kompletten E-Mail-Verkehr sowie auch Lesezeichen des Webbrowsers dabei. Kostenlos erhältlich und kompatibel zu vielen Programmen ist etwa die Portable Apps Suite. Ähnlich funktioniert auch das lange Zeit erhältliche U3-System, auf das man immer noch treffen kann, das jedoch nicht mehr weiterentwickelt wird.

Betriebssystem

Es ist auch möglich, ein startfähiges Betriebssystem auf einem USB-Stick zu installieren. Das kann im Notfall, wenn ein Computer den Start verweigert oder das installierte Betriebssystem mit Viren verseucht ist, ein eleganter Problemlöser sein.

Zu den Betriebssystemen

Mehrwert

Zu den USB-Sticks Allzu viel Unterscheidungsmöglichkeiten gibt es zwischen USB-Speicherstiften neben Optik und Fassungsvermögen nicht. Den Ausschlag zur Kaufentscheidung können deshalb auch Dinge machen, die zur Ausstattung oder zusätzlich zum Lieferumfang zählen. Praktisch sind etwa eine Trageschlaufe für das Handgelenk oder um den Stick um den Hals hängen zu können. Gibt es einen Metallring, fällt das Anhängen an ein Schlüsselbund leicht.

Zusatzhardware

Besonderen Mehrwert bieten Speicherstifte, die zusätzliche Hardware wie etwa einen TV-Tuner oder ein Radio besitzen. Auch UMTS-Modems finden Platz in manchem USB-Stick-Gehäuse. Entsprechende Hardware ist aufgrund der geringen Größe ideal für den Einsatz an einem Notebook. Allen gemein ist allerdings, dass zusätzliche Hardware nicht nur den Preis erhöhen sondern auch Einfluss auf die Gehäusemaße haben. So ist es eventuell nicht mehr möglich, den benachbarten Steckplatz nutzen zu können.

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