Ein schneller PC braucht einen schnellen Prozessor. Je fixer und effektiver dieser arbeitet, desto mehr Spaß macht die Arbeit mit dem Computer. Damit die Freude nicht schon auf der Suche nach dem richtigen Modell verloren geht, erfahren Sie in dieser Kaufberatung, worauf Sie bei der Auswahl eines neuen Prozessors achten sollten.
- Wie im Labyrinth
- Grundsätzliches
- Rechentakt
- Einsteiger und Websurfer
- Mittelklasse
- Spitzenklasse
- Für Spieler
- Flüster-PC für das Wohnzimmer
- Notebook
Wie im Labyrinth

Haben Sie noch den Überblick? Auf dem Prozessormarkt tummeln sich zig verschiedene Varianten. Da ist es nicht immer leicht, die Spreu vom Weizen zu trennen, alte Typen von neuen zu unterscheiden und den besten Kauf zu machen. Die Suche beginnt jedoch immer dann, wenn man einen neuen PC oder ein Notebook kaufen möchte. Dabei spielt es keine Rolle, ob man einen Komplett-PC kauft oder den Computer aus Einzelteilen selbst zusammenstellt.
Prozessor nicht gleich Prozessor Leider sind nicht alle Prozessoren für alle Aufgaben gleich gut geeignet und auch die angegebene Taktzahl, also die Rechengeschwindigkeit, gibt keinen eindeutigen Aufschluss darüber, wo ein Prozessor seine Stärken und wo er Schwächen hat.
Klar ist jedoch: Für einfache Alltagsaufgaben braucht man keine brachiale Rechenleistung. Die jedoch ist für avancierte Aufgaben unbedingte Voraussetzung, denn sonst gehen unnötig Zeit und Spaß an der Arbeit verloren. Entscheidend ist somit der Einsatzzweck. Und genau von dem sollte man sich leiten lassen, nicht von Megahertzwerten und anderem.
Einsatzgebiet entscheidend In den folgenden Kapiteln geben wir einen Überblick über die unterschiedlichen Einsatzgebiete und geben entsprechende Tipps für die Auswahl des richtigen Prozessors. Wir beschränken uns hierbei darauf, die wichtigsten Merkmale für den jeweils idealen Prozessor zu beschreiben und Beispiele zu nennen.
Auf konkrete Typenbezeichnungen verzichten wir dabei. Aus gutem Grund: Es gibt einfach zu viele unterschiedliche Varianten für jedes Segment. Zudem kommen fast monatlich neue Versionen hinzu. Eine Auflistung aller möglichen Varianten würde mehr verwirren als helfen. Wer es aber ganz genau wissen möchte, findet am Ende dieser Kaufberatung einen Link zu einer Webseite mit Detailinformationen. Dort finden Sie fast vollständig alle aktuellen und auch alten Prozessoren in sämtlichen Variationen mit detaillierter Auskunft über deren technischen Werte aufgelistet. Die wirklich entscheidenden Dinge, die Sie bei der Auswahl eines Prozessors berücksichtigen sollten, finden Sie in dieser Kaufberatung (pr).
Grundsätzliches

Bei der Wahl eines neuen Prozessors kann man im Grunde nur zwischen Modellen von Intel und AMD auswählen. Es gibt zwar noch andere Hersteller, doch haben diese eher Exotenstatus und entwickeln nur für sehr begrenzte Einsatzzwecke. Sowohl Intel als auch AMD bieten Prozessoren für alle Einsatzgebiete an, die sich zwar stark ähneln, näher betrachtet, jedoch gewisse Unterschiede aufweisen.
Unterschiede Für die meisten Anwender ist es im Prinzip egal, welcher Marke sie den Vorzug geben. Sie werden bei Arbeit oder Spiel am PC kaum merken, welcher Prozessor den PC antreibt. Es gab eine Zeit da galt: AMD-Prozessoren rechnen schneller und Intels Rechenknechte sind günstiger. So pauschal lässt sich das inzwischen nicht mehr sagen. Schaut man auf die heute maximal erreichbare Rechengeschwindigkeit, müsste man es schon eher umkehren. Denn zurzeit dringen manche Intel-Prozessoren in Regionen vor, die AMD erst in Zukunft erreichen wird. Dessen Rechenknechte stellen demgegenüber zuweilen eine günstigere und nur wenig schwächere Alternative zur Konkurrenz dar. Intel hat in letzter Zeit die Führung übernommen und ist gerade in der Mehrkerntechnik einen Schritt voraus.
Auch der alte Leitspruch, AMD-Prozessoren benötigen weniger Strom als Intel-Versionen, lässt sich bei Einsatz von Intels Mehrkern-Prozessoren nicht mehr aufrechterhalten. Man hat viel getan, um den Stromhunger in Grenzen zu halten. Oft haben Intel-Prozessoren beim Verbrauch die Nase vorn.
Stromhunger Der Stromverbrauch spielt nicht nur für das Portmonee eine Rolle, sondern auch für die Lärmentwicklung. So bedeutet gemäßigter Stromhunger gleichzeitig, dass der Prozessor weniger Wärme erzeugt und daher weniger aufwendig gekühlt werden muss. Man kann auf kleinere Lüfter setzen, beziehungsweise auf niedrigere Umdrehungsgeschwindigkeiten, was weniger Geräuschentwicklung zur Folge hat. Für die Prozessorwahl für ein Notebook hat der Stromverbrauch darüber hinaus Einfluss auf die Akkulaufzeit. Je mehr Strom der Prozessor verbraucht, desto eher ist der Akku leer.
Die Wahl hängt aber nicht nur von der Vorliebe zu einer Marke ab, sondern auch vom verwendeten oder gewünschten Mainboard (Hauptplatine). Denn Intel und AMD verwenden verschiedene Steckplätze (Sockel) für die Befestigung der Recheneinheiten auf der Platine. Zudem arbeiten sie mit unterschiedlichen Chipsätzen zusammen. Der Chipsatz steuert und verwaltet sämtliche Vorgänge im Computer. Hierauf muss man aber nur achten, wenn man den PC selbst zusammenschrauben möchte.
Typen-Wirrwarr Vorsicht! Sowohl bei AMD-, als auch bei Intel-Prozessoren kann sich unter derselben Modellnummer, respektive -bezeichnung unterschiedliche Technik verbergen. So ist es möglich, dass gleich klingende Prozessoren unterschiedliche Steckplätze benötigen, die sich zudem auch in der Stromaufnahme und den Leistungswerten unterscheiden können. Kaufberatungstipp: Studieren Sie die Datenblätter infrage kommender Prozessoren genau, bevor Sie sich entscheiden.
Generell sollte man sich die Frage stellen, wie viel Rechenkraft man wirklich möchte. Denn ein Top-Prozessor kann leicht so viel kosten wie ein kompletter und gut ausgerüsteter Mittelklasse-PC. Wer bereit ist, auf ein wenig Leistung zu verzichten, hat schnell einige Euros gespart, die er in eine fixere Grafikkarte, mehr Arbeitsspeicher, schnellere Festplatte oder Ähnliches investieren kann. Auch diese Komponenten haben großen Einfluss auf die Gesamtleistung des PCs.
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PC-Kühlung •
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Arbeitsspeicher
Rechentakt

Der Rechentakt eines Prozessors zeigt an, wie viele Rechenschritte dieser in der Sekunde bewältigen kann. Das gibt Aufschluss über dessen Leistung, ist aber nicht das allein entscheidende Maß über die Geschwindigkeit, mit der ein Computer, Daten verarbeiten kann. Denn zu einem schnellen PC gehören nicht nur ein fixer Prozessor, sondern auch entsprechend leistungsfähige Komponenten. Ein schneller Rechenknecht auf einem langsamen Motherboard mit schwachem Chipsatz, trägem Arbeitsspeicher und überforderter Grafikkarte ist etwa so schnell wie ein Porsche auf einem Feldweg.
Großen Einfluss auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit hat neben der Anzahl der Kerne, die Optimierung der Arbeitsabläufe im Prozessor. Wichtig ist, dass möglichst wenig Wartezeiten aufkommen und freie Kapazitäten, wie im vorherigen Kapitel beschrieben, zur optimalen Ausnutzung der Rechenleistung beitragen.
Zur Optimierung trägt auch ein in den Prozessor integrierter Speichercontroller bei. Das gestattet den Prozessorkernen und auch dem Prozessor der Grafikkarte schnelleren Zugriff auf die Daten im Arbeitsspeicher. Verwendet der RAM-Controller zwei oder mehr Kanäle, kann dieser auf zwei oder entsprechend mehr Arbeitsspeichermodule gleichzeitig zugreifen und somit die mehrfache Menge Daten transferieren.
Zwischenspeicher Hinzu kommen unterschiedliche große Zwischenspeicher (Cache). Im Cache speichert der Prozessor Daten zwischen, auf die er stets wieder zugreifen muss. Ohne Cache wäre er gezwungen, die Daten über den viel langsameren Systembus (Front-Side-Bus) stets wieder zum Arbeitsspeicher zu schicken und von dort zurückzufordern. Das würde mehr Zeit kosten.
In modernen Prozessoren gibt es aktuell bis zu drei solcher Zwischenspeicher. Sie arbeiten nachrangig. Das heißt, ein Prozessor sieht zuerst in einem Cache nach, danach im nächsten und zuletzt im Dritten. Der Erste heißt Level-1-Cache. Er ist relativ klein und somit sehr schnell. Hierin lagern ständig genutzte Befehle für den Betrieb des Computers. Der nachgelagerte Level-2-Cache ist sehr viel größer. Darin legt der Prozessor Daten aus dem Arbeitsspeicher ab. Sind viele Programme gleichzeitig aktiv, ist dafür mehr Platz notwendig. Ein großer Level-2-Speicher ist somit gut. Nicht ganz so wichtig ist die Größe, wenn in der Regel nur ein Programm arbeitet. Mit Integration des Speichercontrollers in den Prozessor ist der Level-2-Cache jedoch weniger wichtig geworden. Vom Level-3-Cache profitieren in erster Line Mehrkernprozessoren. Sie verwenden diesen zur Organisation der jeweiligen Zwischenspeicherbereiche der einzelnen Kerne.
Kaufberatungstipp: Achten Sie nicht nur auf die Megahertzangaben. Legen sie eher Wert auf mehr Rechenkerne und die Unterstützung von Optimierungstechnologien wie beispielsweise Turbo-Boost und Hyper-Threading.
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Mainboards
Einsteiger und Websurfer

Das größte Sparpotential haben alle, die einen Computer nur gelegentlich nutzen wollen und dann auch nur einfache Dinge damit verrichten. Dazu zählt beispielsweise Textverarbeitung, also das Schreiben von Briefen an den Vermieter, die Stadtwerke etc., sowie E-Mail-Verkehr und Websurfen.
Für diese Aufgaben sind schon die Einstiegsprozessoren beider Lager ausreichend gut gerüstet. Ihnen genügt ein Rechenkern. Auch müssen die Zwischenspeicher nicht sehr groß sein. Turbo-Boost, Hyper-Threading oder andere Optimierungstechniken sind nicht nötig. Der Anschaffungswert liegt unter 50 Euro; der Preis für einen kompletten Computer etwa zwischen 200 und 300 Euro.
Auch einfache Spiele möglich Selbst für gelegentliche, einfache Spiele sind diese Rechner meist ausreichend ausgestattet. Bei den modernsten, besonders anspruchsvollen Spielen müssen sie aber oft passen, beziehungsweise bringen diese nur mit großen Einschnitten zum Laufen; also etwa mit niedriger Bildschirmauflösung, weniger Grafikdetails und langsamerem Bildaufbau.
Positiv: Aufgrund des relativ geringen Anschaffungspreises hält sich der Wertverlust in Grenzen. Auch die zu erwartende Lärmbelästigung ist relativ gering, da diese Prozessoren deutlich weniger Hitze entwickeln als die Topmodelle.
Kaufberatungstipp: Wer nicht auf jeden Cent achten muss, sollte statt auf die allergünstigsten Prozessoren lieber auf Einstiegsversionen mit zwei Rechenherzen setzen. Ihr Preis liegt nicht sehr viel höher, doch der Geschwindigkeitsvorteil ist bei diesem Schritt immens.
Mittelklasse

In dieser Gruppe fischen die meisten Anwender. Und zwar alle, die mehr wollen als nur einfache Aufgaben erledigen oder zumindest mehr Reserve haben möchten, falls sie denn mal mehr wollten. Hinzu kommen alle, die neben Websurfen auch noch DVDs oder Blu-rays abspielen, oder selber brennen, MP3s erzeugen sowie die Fotos aus der Digitalkamera bearbeiten und verwalten wollen. Auch Videoschnitt ist möglich, wenn es sich um nicht allzu lange Sequenzen und nur um geringe oder mittelgroße Auflösungen handelt.
Infrage kommen Varianten vom AMD Athlon 64 X2/X4, Intel Core 2 Duo/Quad und der Intel Core i3, jeweils mit moderatem Arbeitstakt. Diese Prozessoren liegen preislich etwa im unteren Mittelfeld. Im oberen Mittelfeld bei deutlich höherer Leistung liegen kleinere Phenom-Versionen von AMD sowie Intels Core i5. Die Prozessoren kosten etwa zwischen 50 und 200 Euro, die Kosten für ein Komplettsystem betragen zwischen 500 und 900 Euro.
Größerer Cache und besseres Umfeld Neben dem Einsatz anderer Prozessortypen mit größerem Level-2-Cache plus zusätzlichem Level-3-Cache, kommt in diesen Systemen auch ein schnellerer Frontsidebus zum Einsatz, der die Daten flotter über die Hauptplatine zu Arbeitsspeicher und Grafikkarte transportieren kann.
Mit entsprechenden Computern kann man auch mal ein Spielchen wagen. Selbst moderne Games lassen sich zufriedenstellend spielen. Jedoch wird man auch hier die höchstmögliche Bildschirmauslösung nicht nutzen, sämtliche Details und höchsten Spielfluss nicht genießen können, was für Gelegenheitsspieler aber vermutlich nicht allzu tragisch ist.
Ideal für private Bildbearbeitung Die Bearbeitung digitaler Fotos klappt mit diesen Prozessoren problemlos. Kaufberatungstipp: Wer intensive Bildretusche mit sehr großen Bilddateien plant, sollte lieber in größeren Dimensionen denken. Denn, wenn es um mehr geht, als Bilder zu beschneiden, schärfen, Farben korrigieren und Ähnliches, steigt die Anforderung an den Prozessor kräftig an.
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Blu-ray
Spitzenklasse

Höchste Anforderungen an einen PC stellen digitaler Videoschnitt, (semi-) professionelle Bildbearbeitung und das Arbeiten mit 3D-Programmen. Hier kann eigentlich nur gelten: Das Beste ist gerade gut genug. Die Anwendungen stellen maximale Ansprüche an die gesamte Hardware, angefangen beim Prozessor.
Wenn das Portmonee mitspielt, sollte man zum schnellsten verfügbaren Rechenknecht von AMD oder Intel greifen. Denn selbst bei den Topmodellen muss man immer noch mit Wartezeiten bei verschiedenen Aufgaben rechen. Das liegt daran, dass sehr viele Daten zurzeit bewegt und verarbeitet werden müssen.
Videoschnitt Beim Videoschnitt in 4:3-PAL-Auflösung (768 mal 576 Pixel) entstehen beispielsweise 25 Megabyte für jede Sekunde unkomprimiierten Films. Wer da einen Filter für einen Übergang zwischen zwei Sequenzen einsetzt, wirft dem Computer mehrere hundert Megabyte zum Rechnen vor die Füße. Noch heftiger wird es, wenn man HDTV-Signale verarbeiten möchte, wie sie moderne digitale Videokameras bieten. Dann entstehen in höchster Auflösung (1080i: 1920 mal 1080 Pixel) für jede Sekunde Film 125 Megabyte Daten. Besonders rechenintensiv und damit zeitaufwendig wird es, wenn der fertig geschnittene Film in ein anderes Format konvertiert, also umgerechnet werden soll.
Bildbearbeitung und 3D Bei der Bildbearbeitung erfordert der Einsatz aufwendiger Filter und die Verwendung mehrerer Ebenen, wie sie bei der Bildmontage zum Einsatz kommen, großen Einsatz vom Prozessor und der Grafikkarte. Auch das Aufteilen in mehrere Farbkanäle erhöht den Datenstrom und damit die Auslastung des Computers beträchtlich. Bei dreidimensionalen Landschaften muss der Prozessor zusätzlich den Raum berechnen. Das wird umso rechenintensiver, je natürlicher die dargestellten Objekte aussehen sollen. Am stärksten ist die Belastung, wenn man sich im Raum bewegen möchte. Hier teilen sich jedoch Prozessor und Grafikkarte die Arbeit.
Ideal für solche Kraftanstrengungen sind Top-Rechenwerke mit mehreren Prozessorkernen, wie etwa AMDs Phenom II X6 oder Intels Core i7. Gerade bei aufwendigen, professionellen Programmen ist der Programmcode häufig soweit optimiert, dass sich die anfallenden Arbeiten optimal auf verschiedene Kerne verteilen lassen, so dass man höchsten Nutzen aus den fixen Prozessoren ziehen kann.
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Videoschnitt •
Digitalen Videokameras
Für Spieler

Ähnlich wie Bild- und Videoverarbeitung verlangen moderne Spiele nach leistungsfähigen PC-Komponenten. Die Bilddarstellung soll möglichst realistisch sein, was Prozessor und Grafikkarte eine enorme Rechenarbeit abverlangt. Denn Verzögerungen sind keine erlaubt, dann wäre es vorbei mit der Spielfreude. Wer nicht mit Einschränkungen bei Bilddetails, Auflösung und Bildfluss leben möchte, braucht neben einer Top-Grafikkarte einen der schnellsten Prozessoren.
Kaufberatungstipp: Da die Grafikkarte einen großen Teil der Arbeit übernimmt, kann man ein wenig Geld beim Prozessor sparen. Satt den Teuersten und Leistungsfähigsten zu wählen, kann man guten Gewissens auch zur Nummer Zwei oder Drei greifen. So bleibt mehr Geld für die Grafikkarte über. Wen die Ausgabe jedoch nicht stört, der wird mit der kräftigsten CPU auch ein wenig mehr Spielfreude bekommen.
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Spielkonsolen •
Grafikkarten
Flüster-PC für das Wohnzimmer
Flüster-PCs fürs Wohnzimmer 
Eine besondere Herausforderung stellen PCs dar, die man im Wohnzimmer einsetzen möchte. Abgesehen von einem schicken Design sollten sie sehr leistungsfähig sein und gleichzeitig möglichst geräuschlos zu Werke gehen. So ist etwa für die Verwendung als Videorekorder ein leistungsfähiger Prozessor unabdingbar, umso mehr, wenn man zeitversetzt fernsehen möchte. Zeitversetzt Fernsehen bedeutet, dass man eine noch nicht beendete Aufzeichnung ansieht und währenddessen in der Aufnahme vor- und zurückspringen kann.
Stromsparende CPUs wichtig Für günstige Einstiegslösungen eignen sich auch noch ältere AMD Athlon-64-Prozessoren mit nur einem Kern. Sie erzeugen wenig Hitze und benötigen keine lautstarke Kühlung. Nachteil: Die ältere Generation ist mit hoch aufgelösten Videosignalen nach HDTV-Standard überfordert. Daher sollte man hierfür zu modernen Varianten mit mehreren Prozessorkernen greifen. Sie bieten nicht nur mehr Leistung, sondern benötigen zudem weniger Strom, was wiederum in weniger Lüfterlärm resultiert. Kaufberatungstipp: Setzen sie nicht mehr auf alte Pentium-4-Versionen von Intel. Grund: Sie benötigen zu viel Energie.
Eventuell Mobilversionen Eine weitere Möglichkeit bietet der Einsatz von Mobilprozessoren, also solchen CPUs, die für den Einsatz in Notebooks konzipiert sind. Sie sind darauf getrimmt, wenig Strom zu verbrauchen und nicht zu warm zu werden. Auch hier gibt es Mehrkern-Varianten, die ihren großen Schreibtischbrüdern bei der Leistung nicht allzu sehr nachstehen.
Kaufberatungstipp: Wer auf das hochauflösende Fernsehen HDTV setzen möchte, benötigt aber unbedingt einen leistungsfähigen Mobilprozessor, idealerweise mit zwei oder mehr Kernen. Denn bei der sehr hohen Bildauflösung müssen bis zu fünfmal mehr Daten pro Sekunde verarbeitet werden als bei herkömmlicher Auflösung. Genügsam und doch gleichzeitig potent sind neuere Mehrkernversionen von Intels Atom-Prozessor, den man auch in Netbooks verwendet. Ebenfalls geeignet sind Mehrkernprozessoren der sogenannten Brazoplattform von AMD.
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Wohnzimmer-PCs
Notebook

Für Notebooks gilt im Wesentlichen die gleiche Unterscheidung wie bei Desktop-PCs. Auch hier kommt es auf den Einsatzzweck an, der jedoch bei tragbaren Computern mitunter ein anderer ist. Denn hier unterscheidet man nicht nur darin, was man mit dem Gerät vorhat, sondern auch, ob man es transportieren möchte, wie viel Platz es dabei wegnehmen darf oder ob es als Ersatz für einen klobigen Schreibtisch-Rechner herhalten soll.
Klein und mobil Wenn das Gerät einfach nur klein und leicht sein soll und man nicht mehr als schreiben, surfen und E-Mails verschicken möchte, kann man auf Prozessoren setzen, die noch überwiegend mit einem Prozessorkern arbeiten. Sie bieten ausreichend Kraft für die genannten Aufgaben und haben zudem häufig die WLAN-Netzwerktechnik für kabellosen Datenaustausch integriert.
Auch die Grafikkarte ist bei vielen Prozessoren dieser Klasse integriert. Das spart Platz auf dem Mainboard, optimiert die Arbeitsabläufe und reduziert den Stromverbrauch. Praktisch! Die integrierten Grafikchips vollbringen jedoch keine Höchstleistungen und arbeiten in der Regel langsamer als separate Grafikkarten. Allerdings wächst auch hier die Leistung. Einige moderne Prozessoren verwenden bereits integrierte Grafikchips, die sogar hoch aufgelöste Blu-ray-Filme ruckelfrei verarbeiten können.
Kaufberatungstipp: Für einfache Aufgaben muss es nicht unbedingt ein großes Notebook sein. Es reicht auch ein kleines und leichtes Netbook. Hier gibt es zudem relativ viele Versionen mit eingebautem UMTS-Modem. Damit ist der Zugriff auf das Internet auch dort möglich, wo kein PC-Netzwerk, aber ein Mobilfunkmast in Reichweite ist. Voraussetzung dafür ist jedoch ein Mobilfunkvertrag.
Mobile Arbeitspferde Soll das Notebook als mobiles Arbeitspferd für unterwegs herhalten, ist mehr Power nötig. Dafür muss der Strombedarf gering sein, damit man lange fern der Steckdose arbeiten kann. Hier kommen beispielsweise die kleineren mobilen Brüder der Desktop-Prozessoren, genauer gesagt deren Mobilvarianten, infrage. Meist tragen sie den gleichen Namen wie ihre großen Brüder, mit dem Hinweis, dass es sich um Mobilversionen handelt. In der Regel arbeiten diese mit zwei Kernen.
Damit der Stromhunger im Rahmen bleibt, sollte man nicht auf die schnellsten Prozessoren setzen. Kräftig muss der Prozessor aber dennoch sein. Denn auch aufwendige Präsentationen und umfangreiche Kalkulationen müssen flüssig ablaufen. Gut geeignet sind Vertreter aus dem Mittelfeld, die zudem auch nicht allzu teuer sind. Haben auch sie einen Grafikchip integriert, kann das Notebook je nach Beanspruchung zwischen diesem und einer separaten Grafikkarte hin- und herschalten. Das spart Strom und reduziert die Wärmeentwicklung.
Niederspannung Besonders sparsame Prozessoren arbeiten mit niedrigerer Spannung und reduzieren so den Strombedarf. Man erkennt sie etwa an dem Kürzel ULV in der Namensbezeichnung. Das steht für Ultra Low Voltage, zu Deutsch: sehr niedrige Betriebsspannung. Entsprechende Prozessoren verwenden die Hersteller häufig in sehr flachen und kleinen Notebooks. Bedenken Sie jedoch: Auch bei Namensgleichheit mit anderen Mobilversionen eines Prozessors arbeitet eine ULV-Version in der Regel etwas langsamer.
Vorteilhaft sind Prozessoren, die die Taktrate je nach Beanspruchung reduzieren und erhöhen können. Ist nicht die volle Kraft nötig, kann der Prozessor einen Gang runter schalten; etwa wenn man das Netzteil entfernt. Dadurch reduziert sich der Stromverbrauch. Auch die Lüfter müssen weniger arbeiten, so dass weniger Lärm entsteht. Die Ansprüche an die Prozessoren sind insgesamt nahezu identisch zu denen von Wohnzimmer-PCs.
Höchstleistung unterwegs Für hohe Leistung unterwegs ist auf jeden Fall ein Mobilprozessor mit mehreren Kernen nötig. Er bietet bei relativ geringem Stromverbrauch im Vergleich zur Desktop-Version genügend Leistungsreserven, um auch bei Bildbearbeitung nicht schlappzumachen. Auch Spiele machen mit ihm im Zug oder Bus richtig Spaß. Neben den mehrkernigen Core-i-Versionen von Intel sind auch die mit zwei oder mehr Kernen ausgestatteten Phenom-II-Prozessoren von AMD eine gute Wahl.
Als Desktop-Ersatz Wer das Notebook als Ersatz für einen Schreibtischrechner betreiben möchte, achtet meist nicht so sehr auf gute Batteriewerte und niedriges Gewicht. Hier zählt nur, dass man keine Einbußen wegen eines zu kleinen Gehäuses in Kauf nehmen möchte. Man muss folglich nicht so sehr auf den Stromverbrauch der Prozessoren achten, sondern mehr auf deren Rechenleistung. Wie viel man davon jedoch haben möchte und zu welchem Prozessor man deswegen greift, hängt auch hier vom Einsatzzweck ab.
Um das Gerät doch mal fernab der Steckdose betreiben zu können und auch den Lärmpegel und Stromverbrauch in Grenzen zu halten, sollte man hier ebenfalls auf die jeweiligen technischen Daten achten. Gut geeignet sind die jeweiligen Topmodelle von Intel und AMD, die mit vier oder mehr Kernen rechnen.
Für Gamer Auch Spieler werden inzwischen auf dem Notebookmarkt fündig. Wenn auch der letzte Kick Rechenpower im Vergleich zum Schreibtisch-Rechner oft noch fehlt, so ist es doch mit richten Power-Notebooks genauso möglich, brandaktuelle Games flüssig und mit guter Bilddarstellung zu spielen.
Sie setzen auf jeden Fall Prozessoren der höchsten Leistungsklasse voraus. Er alleine sorgt aber nicht für höchsten Spielspaß. Daneben benötigt der Prozessor als kräftigen Partner eine sehr leistungsfähige mobile Grafikkarte.
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Blu-ray Auflistung von Prozessortypen und Leistungsdaten (engl.) Hilfe vom Hersteller:
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